15.000 Euro für Flutopfer in Deutschland

Der Freundeskreis des Evangelischen Johannesstifts hat 15.000 Euro für die vom Hochwasser betroffenen Menschen in Deutschland gespendet.

Damit ist der Freundeskreis einem Aufruf des Stiftsvorstehers und Vorstandsvorsitzenden Pfarrer Martin von Essen gefolgt: „ Menschen in Not brauchen Ihre Hilfe. Das Hochwasser hat vielen Menschen in Deutschland ihre Existenz genommen. Ich denke an alle, die Hab und Gut verloren haben. Jetzt gilt es, gemeinsam zu helfen.“ Die eingegangenen Spenden wurden an die „Diakonie Katastrophenhilfe“ weitergeleitet.

Johannisstift-Logo-SpandauVerzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Auch wenn die Flut an immer mehr Orten geht – bei den Betroffenen bleiben Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit. Gerade jetzt ist nachhaltige Hilfe gefragt. Dort, wo das Wasser schon wieder abgezogen ist, steht den Menschen das Schwierigste noch bevor: der mühsame Wiederaufbau. Bis zuletzt haben viele Menschen versucht, ihre Häuser gegen die Wassermassen zu schützen und ihre Möbel sowie andere Dinge in Sicherheit zu bringen. Dörfer, Städte und ganze Regionen mussten evakuiert werden. Noch immer können nicht alle in ihre Häuser zurückkehren. Mancherorts wurden Einrichtungen der Diakonie und der Kirche kurzfristig für Notunterkünfte frei geräumt. Neben einem Dach über dem Kopf sowie Essen und Trinken hat die Diakonie auch eine seelsorgerische Betreuung organisiert.

Der Evangelische Johannesstift an der Schänwalder Straße.

Der Evangelische Johannesstift an der Schänwalder Straße. Foto: Patrick Rein

Älteste diakonische Einrichtung

Das Evangelische Johannesstift zählt zu den ältesten diakonischen Einrichtungen in Berlin. Die Stiftung wurde 1858 von Johann Hinrich Wichern gegründet. Hauptsitz der Stiftung ist seit 1910 das 75 Hektar große Gemeinwesen in Spandau.  Heute engagiert sich die Stiftung an Standorten in Berlin, Brandenburg, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen.  Die Stiftung bietet Hilfe und Begleitung, Pflege, Beratung und Förderung für Menschen mit Behinderung, Kinder, Jugendliche und deren Familien sowie ältere Menschen. Die Sozialen Fachschulen und das Wichern-Kolleg stellen Ausbildungsplätze in vielen sozialen Berufen zur Verfügung. Daneben unterstützt das Evangelische Johannesstift mit der Kampagne „Kinder beflügeln“ Bildungsangebote an sozialen Brennpunkten und unterhält den Besuchsdienst für vereinsamte Menschen „LeNa – Lebendige Nachbarschaft“. Die Zahl der Beschäftigten beträgt 3419 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hinzu kommen 450 Ehrenamtliche, welche einen großen Beitrag für die Betreuung von älteren Menschen, Kindern und Jugendlichen sowie Menschen mit Behinderung leisten.

Patrick Rein


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