Absage für weitere Spielhallen in Spandau

BVV verhängt Veränderungssperre in der Neustadt

Die Bezirksverordnetenversammlung Spandau hat am 23. November einstimmig entschieden, dass keine weiteren Spielhallen im Bereich der Neustadt gebaut werden dürfen. Alle Bezirksverordneten haben für die Veränderungssperre des Bebauungsplanes gestimmt.

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion Spandau, Arndt Meißner, erklärt in einer Pressemitteilung:

„Die BVV hat mit der Anordnung der Veränderungssperre ein klares Zeichen gegen die Spielhallenflut gesetzt. Wir wollen keine weiteren Spielhöllen in Spandau!

Wir sind der Überzeugung, dass man alles, was man im Kiez braucht, auch im Kiez finden sollte: Einkaufsmöglichkeiten, Wochenmärkte, Bank- und Postdienstleistungen, Ärzte, Gastronomie, Bildungseinrichtungen … aber bitte nicht noch mehr Spielhallen, Wettbüros und Spätkaufs! Dafür setzen wir uns ein!“

Die stadtentwicklungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Beate Christ, ergänzt:

„In der Neustadt ist bereits seit geraumer Zeit eine räumliche Konzentration insbesondere von Wettbüros und Spielhallen zu verzeichnen. Daher hat Baustadtrat Carsten Röding der BVV zu Recht die Veränderungssperre des Bebauungsplanes vorgeschlagen. Denn die Spielhallenflut verändert das Struktur- und Erscheinungsbild der Neustadt nachhaltig zum Negativen hin und zerstört ihren Charakter und die städtebauliche Qualität. Daher danke ich Baustadtrat Carsten Röding sehr für seine Initiative, der die BVV einstimmig gefolgt ist.“


Zu finden unter: Kurznews aus Spandau

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