Bewährung für tödlichen Verkehrsunfall

Der Angeklagte bereute seine Tat zutiefst

Herr M. wurde letzte Woche zu einem Jahr und acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt um letztes Jahr einen Autounfall verursacht zu haben, bei dem eine Frau ums Leben kam. Am 14. April 2011 gegen 6 Uhr morgens fuhr der 22-Jährige mit dem Auto seiner Mutter, betrunken von einer Feier zurück und verursachte auf der Landstraße 20 in Falkensee, Spandau einen Verkehrsunfall. Eine gute Sozialprognose und die ehrliche Reue des Angeklagten waren in der Verhandlung ausschlaggebend und führten zu einer Verurteilung für fahrlässige Tötung, fahrlässige Körperverletzung und fahrlässiger Verkehrsgefährdung von nur einem Jahr und acht Monaten auf Bewährung. Die Bewährungszeit beträgt drei Jahre.

“Ein Mensch ist tot. Es gibt dafür keine Entschuldigung. Ich kann nur sagen, es tut mir wahnsinnig leid”

Die Nacht vor dem Unfall verbrachte der Täter bei seinem Bruder, der seinen Geburtstag in Spandau feierte. Herrn M. wurde bereits zwei Monate zuvor der Führerschein für Geschwindigkeitsüberschreitung entzogen. Seine Schwägerin hatte ihn mit dem Auto seiner Mutter zum Geburtstag gefahren. Am frühen Morgen wurde M. dann klar das seine Mutter das Auto brauchte, um zur Arbeit zu fahren, worauf er sich entschloss, nach Hause zu fahren. Mit 0,89 Promille, ohne Führerschein und mit 20 bis 42 km/h über der erlaubten Geschwindigkeitsgrenze kam es in einer Linkskurve zum Unfall. Das Auto kam ins schleudern und kollidierte mit zwei anderen Autos. Eine Frau wurde getötet, ein anerer Autofahrer verletzt. Der Sachverständige erklärte:

“Entweder Unaufmerksamkeit des Fahrers oder Sekundenschlaf könnten die Ursache gewesen sein.”

 

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Zu finden unter: Kurznews aus Spandau

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