Britta holt Silber!

Spandauer Schlagfrau wird mit dem Doppelvierer Zweite bei den Olympischen Spielen

Der Doppelvierer der Frauen ist seit jeher erfolgreich unterwegs. Seit 1988 geht das Boot bei Olympischen Spielen ohne Steuerfrau an den Start und seitdem kamen die Sieger – bis auf Peking 2008 wo Bronze erlangt wurde – immer aus Deutschland. Doch auch in London reichte es nicht für ganz oben: Die Damen um die Spandauer Schlagfrau Britta Oppelt errangen wieder „nur“ die Silbermedaille. Beim public viewing fieberte ihr Heimverein RVG Hellas Titania mit ihrer Vereinskameradin im Clubhaus mit.

Im Clubhaus fieberten die Vereinskameraden beim public viewing mit.

Im Clubhaus fieberten die Vereinskameraden beim public viewing mit. Foto: Patrick Rein

Weltmeisterin am Schlag

Schon in Athen 2004 war es im Doppelzweier Silber und bei den letzten Olympischen Spielen in Peking mit dem Doppelvierer Bronze. Doch im letzten Jahr zeichnete sich ein möglicher Erfolg ab, als der Doppelvierer in Slowenien Weltmeister wurde. Damals jedoch noch in anderer Besetzung, denn jetzt saß Britta Oppelt zusammen mit Julia Richter, Carina Bär und Annekatrin Thiele im Boot. “Die Priorität im Frauen-Bereich liegt auf dem Doppelvierer. Nun sitzen die aktuell vier besten Einer-Fahrerinnen im Boot”, erklärt Oppelt in ihrem Blog. Eigentlich war sie gemeinsam mit Thiele für den Doppelzweier vorgesehen.

Die Marien Apotheke an der Gatower Straße zeigt nicht nur zu Olympia Flagge.

Die Marien Apotheke an der Gatower Straße zeigt nicht nur zu Olympia Flagge. Foto: Patrick Rein

Vorfreude war groß

“Wir wollen in London diese Medaille”, gab Oppelt im Vorfeld die Parole aus. Die Mannschaft sei gut vorbereitet und hoch motiviert, was sich auch im souveränen Vorlauf bestätigte. 2011 in Bled stand sie erstmals bei einer WM ganz oben auf dem Treppchen. “Das war schon sehr bewegend”, erinnert sie sich. Nun war sie auf den Geschmack gekommen. Die haushohen Favoriten aus der Ukraine machten aber einen Strich durch die Rechnung, die USA wurden dritte. “Natürlich braucht man auch immer ein wenig Glück, aber vielleicht haben wir das ja”, sagte die Schlagfrau. Die Ukrainierinnen dominierten vom ersten Schlag an das Rennen, zwar kamen die Deutschen immer näher ran, aber es reichte nicht.

Mit einem Lächeln zeigte sich Britta nach dem Rennen im Interview. Von Enttäuschung keine Spur. Warum auch. Der Erfolg der Ruderdamen darf nicht geschmälert werden! Silber für Deutschland, Berlin und vor allem Spandau ist ein großartiger Erfolg. Gratulation!

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