Brunchen in Spandau

Sonntagsbrunch in Spandauer Restaurants ausgebucht

Der Brunch, aus den englischen Begriffen breakfast und lunch, ist eine sehr schöne Möglichkeit einmal die ganze Familie auszuführen. Auch in Spandau erfreut sich die Mischung aus Frühstück und Mittagessen großer Beliebtheit. Vor allem sonntags sind die Tische in den Restaurants bereits Tage vorher ausgebucht.

Im Schaukelpferd wimmelt es nicht nur von Schaukelpferden, es lässt sich auch unter passendem Dekor speisen.

Im Schaukelpferd wimmelt es nicht nur von Schaukelpferden, es lässt sich auch unter passendem Dekor speisen.

„Sonntag ist eben traditionell der Tag der Familie“, meint Achim Krobath, „früher hat man ja auch am Sonntag zum Essen eingeladen“. Der Österreicher bittet ins Schaukelpferd in der Hauptstraße. Das Restaurant mit österreichischer Küche und Zutaten, bietet jeden Sonntag 55 Plätze zum Brunch. „Wir sind jetzt im siebten Jahr hier und soweit ich weiß das einzige österreichische Restaurant in Spandau“, meint der Restaurantbesitzer, der bereits seit 1978 in der Gastronomie tätig ist.

Das Schaukelpferd ist ein Familienbetrieb, Krobaths Frau ist Küchenchefin. Außerdem gehören zum Team ein Koch, zwei Servicekräfte und ein Azubi.

„Die Leute hier in der Straße, die kommen direkt zu uns“, meint Achim Krobath. „Hier in der Ecke gibt es ja auch nicht so viel Auswahl wie in der Stadt. Die Leute gucken in ihren Schrank, nehmen das Trachtenhemd oder die Lederjacke und sagen ‘ lass uns zum Österreicher gehen’“. Unter den Gästen seien viele, die in den 70er oder 80er Jahren in Österreich als Tourist zu Gast waren. „Die stellen sich etwas unter österreichischer Gastronomie vor, die wissen eben wie ein Kaiserschmarrn sein muss“, ist sich der Österreicher sicher.

Zum Brunch am Sonntag gibt es dann auch typisch österreichische Gerichte. „Um 10 gibt es Frühstück, um 11 eine Suppe und um 12 geht es dann mit dem Mittagstisch weiter“. Ohne Voranmeldung geht da gar nichts.

So ist es auch im Restaurant Teichterasse. “Wir sind jeden Sonntag ausgebucht, so 14 Tage vorher sollte man sich schon anmelden“, meint Michael Nowicki. Das Restaurant direkt am Freibad Jungfernheide lädt vor allem im Sommer zum Verweilen auf der großen Außenterasse ein. Mit Blick auf den See kann man sich dann den Brunch aus warmen und kalten Gerichten schmecken lassen. „Dadurch gewinnen wir ab April 100 Plätze mehr“, meint Nowicki. Heute stehen 60-70 Plätze für den Sonntagsbrunch ab 10 Uhr zur Verfügung.

Im Fährhaus im Saatwinkel lässt es sich auch heute schon draußen sitzen. „Wenn die Sonne scheint, kommen auch viele Leute und wir haben die Außenterasse schon aktiviert“, freut sich die Chefin Ines Redzepi.

Sowohl im Schaukelpferd als auch im Fährhaus kann man schon draussen essen.

Sowohl im Schaukelpferd als auch im Fährhaus kann man schon draussen essen.

„Da gibt es dann eben eine Decke dazu“. Gerade an diesem Wochenende sei 15-18 Grad und Sonne pur angesagt. Dann werde vor allem die Stammkundschaft in Scharen auflaufen. „Wir haben für den Brunch in etwa 80 Prozent Vorbestellung, 20 Prozent kommt Spontan – aber das ist dann auch noch zu schaffen.“ Vor allem große Gruppen sollten sich jedoch voranmelden. Das Sonntagsbrunch-Buffet beginnt ab 11 Uhr und bietet nach einem klassischen Frühstück zwei Gerichte zur Auswahl, ein Fischgericht und Suppe nach Saison. Kaffee und Tee ist natürlich inklusive.

Wenn Sie also an diesem Wochenende nichts vor haben, packen Sie doch einmal Kind und Kegel ein und gehen Sie brunchen. Ob beim Österreicher oder klassisch – in Spandau ist für jeden etwas dabei.

Weitere empfehlenswerte Restaurants in Spandau finden Sie hier.

 

Kirsten Stamer


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Zu finden unter: Ausgeh-Tipps

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