Bulldogs verlieren Heimspiel

Spandaus Footballer unterliegen dem Tabellenführer aus Wernigerode nach Führung knapp

Die große Begeisterung nach dem amerikanischen Nationalsport hat in den letzten Jahren in Deutschland und Europa merklich nachgelassen. Vorbei die Zeiten wo im Berliner Olympiastadion der Super-Bowl vor über 70.000 Zuschauern ausgetragen wurde oder an gleicher Stelle die Berlin Thunders gegen die Clubs aus ganz Europa antraten. Doch es gibt ihn noch, den Sport der ausgepolsterten starken Männer, der von Taktik geprägt ist und wo es doch immer zur Sache geht.

Lange Verletzungsunterbrechung und sicherlich Schock für Akteure und Zuschauer.

Lange Verletzungsunterbrechung und sicherlich Schock für Akteure und Zuschauer.

Schock in der Anfangsphase

Auch in Spandau gehen die Bulldogs in der Oberliga Ost auf die Jagd nach dem unförmigen Spielgerät. Am Sonntag war dabei mit den Wernigerode Mountain Tigers kein geringerer als der Tabellenführer zu Gast im Helmut-Schleusner Stadion am Askanierring. Nachdem das Hinspiel noch deutlich mit 27:7 verloren wurde, hatten sich die Männer zur Revanche viel vorgenommen. Doch beim Spielstand von 7:7 kam erstmal der große Schock: Ein Spieler der Tigers blieb verletzt auf dem Rasen liegen. Es folgte eine lange Verletzungsunterbrechung die mit dem Abtransport im Rettungswagen endete. Schwer sich nach solch einer Dramatik wieder aufs Spiel zu konzentrieren. Doch an dieser Stelle natürlich vorrangig ist eine schnelle Genesung des Verletzten.

Der Tabellenführer aus Wernigerode konnte das Spiel knapp gewinnen.

Der Tabellenführer aus Wernigerode konnte das Spiel knapp gewinnen.

Führung durch field goal

Nachdem die Partie wieder aufgenommen werden konnte, erwischten die Bulldogs den besseren Start und konnten sogar mit 3 Punkten nach einem field goal Versuch in Front gehen. In dieser Phase haderten die Tigers zusehends mit den Schiedsrichtern, was zu hohen Raumstrafen führte. Doch die Defense des Tabellenführers stand meist richtig, ebenso wie die der Heimmannschaft, so dass wenig Touchdowns bejubelt werden konnten. Am Ende gewannen die Tigers das Spiel mit 19:10 und benötigen jetzt noch lediglich einen Sieg um sich vorzeitig den Meistertitel zu sichern.

Noch erfolgreicher als die Spandauer Footballer sind deren Cheerleader.

Noch erfolgreicher als die Spandauer Footballer sind deren Cheerleader. Fotos (3): Patrick Rein

Noch zwei Heimspiele

Für die Bulldogs geht es jetzt erst wieder im September weiter: Erst auswärts bei den Erkner  Razorbacks bevor es am 9. September im Heimspiel gegen Radebeul geht. Am letzten Spieltag am 23. September kommt es dann bei Hamburgern und Bier sowie mit den erfolgreichen Cheerleadern von Spandaus Footballteam zum Berliner Lokalderby gegen die Bullets. Und so wie alle Sportvereine so sind auch die Bulldogs immer auf der Suche nach Nachwuchs.

Patrick Rein


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