Der Flughafen Tegel ist überlastet

26 Starts und 31 Landungen pro Stunde bis zum 17. März

26 Starts, 31 landungen

26 Starts, 31 Landungen pro Stunde © Dieter Schütz / PIXELIO

Wegen der verschobenen Eröffnung des Berliner Großflughafen wird der Flughafen Tegel ab heute bis zu 30% mehr Flüge täglich beherbergen.  Bis zum 17. März werden daher pro Stunde etwa 26 Starts und 31 Landungen stattfinden. Der neue Sommerflugplan bedeutet daher mehr Lärm für Spandau. Flughafensprecher Ralf Kunkel erklärt:

„Der Auftakt war noch recht ruhig. Das wird die nächsten Monate anders aussehen.“

Die Airlines haben ihre Angebote nämlich drastisch ausgeweitet, um die Kapazität des geplanten Großflughafens auszunutzen. Die Lufthansa hat 28 zusätzliche Ziele eingeplant und erhöht um mehr als 50% ihr Flugangebot (von 700 zu 1070 Flüge pro Woche). Air Berlin hat seinerseits 8% mehr Flüge. Der Flughafen Tegel, der schon seit 1974 in Betrieb steht, ist dadurch überlastet. Globeground-Sprecherin Yvonne Post betont:

„Die Rushhour dauert in Tegel jetzt nicht mehr eine, sondern zwei Stunden.“

Auch neue Mitarbeiter wurden eingestellt um Chaos und Verspätungen zu vermeiden. Allein für Lufthansa werden 70 neue Arbeitskräfte eingesetzt. Die 3000 Flughafengegner die gestern am Spandauer Rathaus unter dem Motto „Wer zahlt für das BER-Desaster“ protestierten und ein absolutes Nachtflugverbot verlangen sind noch weit entfernt ihr Ziel durchzusetzen und müssen wohl bis zur Eröffnung des BER-Flughafens, am 17. März, verharren.


Zu finden unter: Kurznews aus Spandau

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