Die Fahrradsaison ist eröffnet


Auf die Plätze, fertig, los!

Fahrradfahren in Spandau © Michael Bührke /www.pixelio.de

Die Temperaturen steigen langsam wieder und aus meteorologischer Sicht ist seit vier Tagen offiziell Frühling. Wenn das nicht mal ein guter Anlass ist Ihr Fahrrad endlich aus dem Winterschlaf zu wecken. Raus damit aus Keller oder Schuppen und los geht’s … – Moment, so geht das aber nicht!

Der Check-Up vor dem Start

Nach der Winterpause sollten Sie vorerst einen Rundum-Check am Fahrrad vornehmen. Ein bisschen putzen, bei Bedarf die Kette neu schmieren, Lichter auf Funktionalität überprüfen, Bremsklötze kontrollieren und natürlich aber wichtigsten die Einstellung von Sattel- und Lenkerhöhe austesten. Die Position von Sattel- und Lenkerhöhe ist von Mensch zu Mensch variabel, denn sie ist abhängig von der Körpergröße ebenso wie von Arm- und Beinlänge. Der Sattel sollte ungefähr auf Hüfthöhe des Fahrers eingestellt sein, sodass die Beine in unterster Pedalstellung durchgedrückt sind. Der Lenker sollte in der Höhe so positioniert werden, dass der Oberköper leicht nach vorn geneigt ist. Wer diese Punkte beachtet kann schon mal nicht viel verkehrt machen. Allgemein ist zu sagen „Man sollte sich auf dem Rad wohlfühlen“, diese Meinung teilt auch der Geschäftsführer des Zweirad-Industrie-Verbandes Herr Rolf Lemberg.

Positiver Effekt von Kopf bis Fuß

Fahrrad fahren gehört neben Schwimmen und Joggen zu den beliebtesten und gängigsten Ausdauersportarten deutschlandweit. Es stärkt die Herzmuskulatur und verbessert die Durchblutung. Menschen mit hohem Blutdruck können diesen durch Fahrrad fahren senken. Außerdem trainiert das radeln die Rücken- und Beinmuskulatur. Fuß- und Kniegelenke bleiben beweglich und die sportliche Aktivität an der frischen Luft bringt den Kreislauf in Schwung und stärkt die Abwehrkräfte. Also, nichts wie raus. Wie wäre es denn mit einer Fahrradtour durch den Spandauer Forst?

Havel Radweg auf der Karte

Havel Radweg auf der Karte

Der Havel-Radweg in Spandau

Der Havel-Radweg ist in Spandau allseits bekannt und beliebt. Zu diesem Urteil kamen auch zwei niederländische Jurymitglieder, die den Radweg im Herbst vergangenen Jahres testeten. In den Kategorien Ausschilderung, Naturschönheit, Einkehrmöglichkeiten an der Strecke, Autofreiheit und Verbindungen zu anderen Radwegen konnte der Havel-Radweg in Spandau punkten. So nahm Gerd Koallick, stellvertretend für die Marketingkooperation – Havel-Radweg den Preis mit dem Titel „Radroute des Jahres“ entgegen. Die Ehrung fand am 11. Feburar 2012 auf der Rad- und Wanderwegmesse „Fiets en Wandelbeurs“ in Amsterdam statt-

Weitere Maßnahme des Radwege-Programms

Das Thema Fahrrad fahren steht momentan auch beim Spandauer Senat ganz oben auf der Liste und so stellte dieser auch direkt Finanzierungsmittel zum Auf- und Ausbau der Radweg-Infrastruktur zu Verfügung. In einer Sitzung stellte Tiefbauamtsleiter Michael Spiza am 21. Februar 2012 die Vorhaben im Verkehrsausschuss vor. So soll beispielsweise der Havelradweg in Gatow vervollständigt werden. Zurzeit ist die Wegführung unterbrochen, da Privatgrundstücke eine direkte Wegführung entlang der Havel unmöglich machen. Eine Lösung musste herbei und man entschloss sich den Weg entlang der Straße Alt-Gatow weiterzuführen. Ebenso soll der Radweg in der Schönwalder Allee neu asphaltiert werden. Auf der Zeppelin- sowie auf der Nauener Straße soll auf bestimmten Teilstücken beidseitig ein neuer Radweg angelegt werden. Weitere Vorhaben die bald ausgeführt werden sollen oder die noch in Planung sind:
– Angebotsstreifen für Radfahrer auf der Stadtrandstraße und im Klosterbuschweg.
– Anlegung eines beidseitigen Radweges auf Teilen des Straßenzuges Wilhelmstraße und Potsdamer Chaussee.
– Verbesserung der Situation für Radfahrer an der Heerstraße (zwischen Pichelsdorfer Straße und Landesgrenze).


Zu finden unter: Freizeit & SportNews

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