Doch kein Havelausbau?

Finanzielle Mittel um die Hälfte gekürzt

Der Abriss der Freybrücke ist unvermeidbar

Die Freybrücke über der Havel

Im Rahmen des Verkehrsprojektes 17 sollte ursprünglich ein Ausbau der Havel für den Containerschiffverkehr statt finden. Eine Begradigung des Flussbettes sowie einer Vertiefung desselbigen wäre hierfür notwendig gewesen. Nun hat die Bundesregierung entschieden den Ausbau, wie ursprünglich geplant, nicht vorzunehmen. Da die finanziellen Mittel von 100 auf 40 Millionen Euro gesenkt wurden ist vorerst nur die Abtragung des „Spandauer Horns“ angedacht.

Umweltexperte der SPD-Abgeordnetenhausfraktion Daniel Buchholz hierzu:

„Von einem massiven Ausbau wäre insbesondere der Bezirk Spandau mit seinen Flüssen Havel und Spree betroffen gewesen. Darum haben wir uns auf allen Ebenen für eine natur- und stadtverträgliche Gestaltung der Wasserwege eingesetzt. Das Berliner Abgeordnetenhaus hatte sich auf meine Initiative hin bereits im Juli 2008 gegen die Millionverschwendung beim Projekt 17 ausgesprochen und die alten Ausbaupläne deutlich kritisiert.“


Zu finden unter: Kurznews aus SpandauNews

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