Endlich Sommer!

Die Sonne lässt sich doch noch blicken, Zeit um nach einer Abkühlung zu suchen

In keiner Metropole der Welt ist der Sommer so schön wie in Berlin. Und nirgendwo sonst gibt es in einer Millionenstadt derart viele Möglichkeiten zum Baden an natürlichen Gewässern als auch öffentlichen Bäderbetrieben. Gerade Spandau gehört zu den wasserreichsten Bezirken und bietet vielseitigen Badespaß.

Lange ließ der Sommer auf sich warten, da kann es schon vorkommen.

Lange ließ der Sommer auf sich warten, da kann es schon vorkommen dass nicht jeder die Sonne erkennt.

Alternativen zum Schwimmbad

Daher bieten sich neben dem Besuch des Kombibads Spandau Süd an der Gatower Straße selbst im Bezirk mehrere Alternativen wem der Weg ins Umland zu weit ist. Gesundheitlich wird dabei kein Risiko eingegangen, denn Gewässer sind Ökosysteme, die sich in einem natürlichen Gleichgewicht befinden und in der Regel selbst reinigen. Ob das Wasser in einem Badegewässer auch tatsächlich gesundheitlich unbedenklich ist, überprüfen die Gesundheitsbehörden des Landesamtes für Gesundheit und Soziales nach einem strengen und dichten Kontrollverfahren regelmäßig.

Lediglich an der kleinen Badewiese sollte nicht ins Wasser gegangen werden.

Lediglich an der kleinen Badewiese sollte nicht ins Wasser gegangen werden. Foto: Patrick Rein

Keine Gefahren

Die Selbstreinigungsfähigkeit der Berliner Gewässer ist sehr hoch. Selbst ein langer heißer Sommer wie der im Jahr 2003 mit sehr vielen badenden Menschen im Wasser macht den Badegewässern nicht viel aus. Dennoch kann jeder einzelne dazu beitragen, dass Belastungen gering bleiben. Hunde verrichten ihre Notdurft niemals beim Schwimmen im Wasser. Das sollte auch für uns Menschen gelten. Wer es überdies auf sich nimmt, statt in die Büsche in das nächste Toilettenhäuschen zu gehen, schont seine Badestelle, denn so können beim nächsten Regen Urin und Kot nicht ins Gewässer eingespült werden. Zudem gehören Abfall sowie Essensreste in Müllkörbe und sollten nicht einfach liegengelassen werden. Außerdem sollten Schilfgürtel und Röhricht gemieden werden – denn diese bilden die natürlichen Filter des Gewässers.

Auch die Abende landen momentan zum draußen verweilen ein.

Auch die Abende landen momentan zum draußen verweilen ein. Foto: Patrick Rein

Kleine Badewiese bedenklich

Wie schon zum offiziellen Sommeranfang berichtet, ist in Spandau lediglich die kleine Badewiese auch weiterhin zum Baden ungeeignet. Dahingegen darf jeder unbedenklich Abkühlung an der Bürgerablage, südlich und nördlich des Glienicker Sees sowie dem Breitehorn suchen. An anderen Stellen darf nach der Berliner Gewässerverordnung nicht ins Wasser gegangen werden. Gesundheitlich in der Regel unbedenklich, aber für viele eklig sind Algen im Badegewässer. Da die Berliner Gewässer allesamt sehr flach und eher nährstoffreich sind, kommt es jeden Sommer zur Algenblüte. In einem speziellen Messprogramm werden diese ebenfalls von den Gesundheitsbehörden untersucht.

LiLu weiter geschlossen

Neben dem Badevergnügen oder einem leckeren Eis, suchen in den Abendstunden gerade Erwachsene auf andere Art Abkühlung: In einem der zahlreichen Biergärten unseres Bezirks. Große Resonanz erfuhr im letzten Sommer auch noch Spandaus Strandbar LiLu – Licht und Luft Bar – im Telegrafenweg doch diese bleibt in diesem Jahr bisher auch weiterhin geschlossen. Das Wochenende sollte dennoch bestmöglich genutzt werden, denn für die kommende Woche sehen die Aussichten der Meteorologen schon wieder schlechter aus.

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