Frauen stehen im Final-Four

Mit einem 31:24 über den OSC Schöneberg-Friedenau erreichen die Handballerinnen der SG ASC/VfV Spandau das Pokalhalbfinale

Mit drei Niederlagen in Folge begann das neue Kalenderjahr äußerst erfolglos für den bis dahin souveränen Tabellenführer der Oberliga-Ostsee-Spree. Erst im Heimspiel Anfang Februar gegen die HSG Neukölln konnte wieder gewonnen werden. Zwar konnte auch weiterhin Platz 1 behauptet werden, doch der Vorsprung ist auf nur noch einen Punkt geschmolzen. Am vergangenen Samstag wartete nun im Pokalviertelfinale mit den Schönebergerinnen eine Mannschaft, gegen die man selbst erst im Januar knapp mit 26:28 verloren hatte und die mittlerweile zwei Punkte hinter den Spandauerinnen in der Tabelle steht.

Äußerst knapp ging es beim Pokalspiel zwischen Spandau und Schöneberg am vergangenen Samstag zu.

Äußerst knapp ging es beim Pokalspiel zwischen Spandau und Schöneberg am vergangenen Samstag zu.

Sicherheit verloren

Im Pokalspiel konnte das Trainerteam Henry Germann und Ines Herz auf alle Spielerinnen zurückgreifen. Bei einem generell für diese Spielklasse eng besetztem Kader standen auch die sich aus beruflichen Gründen eine Auszeit nehmende Rückraumspielerin Ronja Bohle ebenso wie die nach Bayern abwandernde Klara Bachmann zur Verfügung. Die Souveränität und Lockerheit aus der Hinrunde ist jedoch durch die Niederlagen verloren gegangen, so dass sich das Spiel bis zur Halbzeit ausgeglichen gestaltete. Beide Mannschaften konnten sich abwechselnd knappe Führungen erspielen. Nur langsam verschafften sich die Damen der SG ASC/VfV Spandau über die Tugenden Einsatz und Kampf einen kleinen Vorteil.

Ob in Liga oder Pokal sind die Heimspiele der Frauen am Falkenseer Damm stets gut besucht.

Ob in Liga oder Pokal sind die Heimspiele der Frauen am Falkenseer Damm stets gut besucht.

Knappe Führung zur Halbzeit

Mit einem Tor Vorsprung ging es dann in die Halbzeitpause. Durchgang zwei verlief ebenso ausgeglichen weiter, wobei die Heimmannschaft die Führung jedoch nicht mehr aus der Hand gab. Erst in den letzten Minuten waren dann die lang vermisste Sicherheit und das Selbstvertrauen wieder da, was zu dem am Ende doch deutlichen Ergebnis von 31:27 führte. Dementsprechend groß waren nach dem Abpfiff die Freude und Erleichterung über den Einzug ins Final-Four der Pokalmeisterschaft des Handball-Verbandes-Berlin.

Der Jubel war groß nach dem erreichen des Final-Fours am 23./24. März.

Der Jubel war groß nach dem erreichen des Final-Fours am 23./24. März. Fotos (3): Patrick Rein

Besser als die Männer

In diesem standen in der letzten Saison bereits die Männer der Spandauer Spielgemeinschaft – die sich zum Saisonende wie berichtet auflöst – und mussten sich jedoch da im Halbfinale geschlagen geben. Zwar steht der Gegner für die Frauen am Wochenende 23./24. März im Horst-Kober-Sportzentrum noch nicht fest, dennoch wollen sie es besser als die Männer machen und den Titel nach Spandau holen. Bereits diesen Samstag treten die Frauen wieder in der Liga gegen den Tabellenletzten aus Altlandsberg an. Anwurf ist um 17 Uhr in der Sporthalle Falkenseer Damm 20.

Patrick Rein


Zu finden unter: FeaturedNewsSport

Tags:

Artikel drucken Artikel drucken

Über den Autor:

RSSKommentare(0)

Trackback URL

Feedback

You must be logged in to post a comment.

Jetzt Neu: Kleinanzeigen in Berlin und Spandau