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In Kladow wird Spandaus Wetter gemacht

Die Leidenschaft begann schon in jungen Jahren

Stefan Proft misst seit mehr als 10 Jahren das Kladower Wetter (Foto: Ralf Salecker)

Stefan Proft misst seit mehr als 10 Jahren das Kladower Wetter (Foto: Ralf Salecker)

Alle reden vom Wetter. Wieder einmal. Kaum gibt es ein paar Tage etwas höhere Temperaturen als üblich, wird geschimpft. Petrus, oder die „Wetterfrösche“ können es offensichtlich niemandem recht machen. Immer herrscht das falsche Wetter. Auch wenn viele das aktuelle Wetter thematisieren, hält sich das Interesse an seinen Gesetzmäßigkeiten in Grenzen. Kaum jemand würde auf den Gedanken kommen, das Wetter so genau zu beobachten, um im Laufe der Jahre Berge von Heften zu füllen. Stefan Proft, ein junger Mann aus Kladow macht dies, seit er ein kleiner Junge war. Akribisch zeichnete er seit seinem 13ten Lebensjahr alles auf, was er im Garten seiner Eltern mit Messgeräten erfassen konnte. Inzwischen geht er seiner Leidenschaft in Form eines Studiums der Meterorologie an der Freien Universität in Dahlem nach.

Der eigene Garten als Wetterstation

Betritt man den Garten in Kladow, fällt nur wenig auf, was auf regelmäßige Wettermessungen hinweist. Einzig ein übergroßes Thermometer lässt etwas erahnen. Auf dem Dach des Hauses dreht sich munter ein Messgerät zur Erfassung der Windgeschwindigkeit. Im Garten verteilt messen weitere Thermometer die Temperaturen in einer definierten Höhe über dem Boden, wie auch in unterschiedlichen Tiefen im Boden. Daten, die Gärtner wertvolle Hilfen liefern, wenn es darum geht zu entscheiden, ob Pflanzen in den Boden eingebracht werden können.

Ein Regemesser sammelt den anfallenden Regen. Um seine Messgenauigkeit zu erhöhen, hat Stefan Proft einen größeren Trichter angebracht. Jetzt können auch die kleinsten Wassermengen erfasst werden. All die erfassten Daten müssen nicht mehr abgelesen und in Tabellen eingetragen werden. Moderne Technik hat Einzug gehalten. So ist das Regenmessgerät mit einer Kippwaage ausgestattet, die regelmäßige automatische Messungen ermöglicht. Alle erfassten Daten werden drahtlos an den Computer geschickt. Aufbereitet landen sie dann auf der Internetseite, die der angehende Meteorologe seit 2012 betreibt. Selbst bekannte Wetterfrösche aus dem Fernsehen haben schon wohlwollende Bemerkungen im Gästebuch hinterlassen. Niemand in Spandau hat bisher vergleichbar akribisch Wetterdaten gesammelt. Meteorologen wünschen sich ein möglichst dichtes Netz an Messstationen. Darum kann eine solche private Initiative eine große Hilfe sein.

Als Schüler bekam Stefan Proft die Gelegenheit zu einem Praktikum am Meteorologischen Institut. Seit diesem Zeitpunkt war es dann endgültig um ihn geschehen. Seine eigene Zukunft sieht er weniger als „Wettermann“ im Fernsehen, sondern in der Forschung.

Trotz aller Wissenschaft ist die Beobachtung und Vorhersage von Wetterereignissen von vielen Faktoren abhängig. Drei Tage im Voraus zu bestimmen, wie das Wetter aussehen wird, ist noch eine realistische Grenze. Prognosen, die deutlich darüber hinausgehen, beinhalten eine große Menge an Unwägbarkeiten. Das liegt nicht an den Fehlern der Meteorologen, sondern an der Komplexität der Daten. Bauernregeln helfen da manchmal weiter, auch wenn sie eher regionale Bedeutung haben. Sie sind das Ergebnis langer Beobachtungen. Meteorologen versuchen das Geschehen mit Hilfe komplexer mathematischer Gleichungssysteme zu erfassen.

Ralf Salecker

Sonne, Hitze, baden, nicht nur in Spandau

Kühlendes Nass gibt´s auch in der Nachbarschaft

Badestelle an der Havel (Foto: Ralf Salecker)

Badestelle an der Havel (Foto: Ralf Salecker)

Endlich bricht der Sommer wieder mit aller Kraft los. Der Sprung ins kühle Nass wird also zur wichtigen Freizeitbeschäftigung für alle, die jetzt zu den glücklichen Urlaubern gehören. In einem vorherigen Beitrag hatten wir die eingeschränkten Bademöglichkeiten in Spandau vorgestellt. Leider ist die Zahl der offiziellen Badestellen geringer, als im letzten Jahr. Das Schwimmbad in der Gatower Straße ist immer noch geschlossen und die kleine Badewiese ist von der Liste der offiziellen Badegelegenheiten gestrichen worden. Zu lange fiel sie immer durch bakterielle Verschmutzung auf. Es gilt also nach Alternativen Ausschau zu halten. Einige gibt es in den Nachbarbezirken oder im Umland. Niemand muss also unnötig schwitzen.

Bademöglichkeiten in Charlottenburg-Wilmersdorf

Fangen wir gleich mit der schlechten Meldung an, im Freibad Halensee ist nur Sonnenbaden möglich. Die schlechte Wasserqualität lässt nichts anderes zu. Schöner ist es dagegen im Freibad Jungfernheide. Mit regelmäßig gepflegtem Sandstrand, einer schönen Liegewiese, Badeinsel und Rutschen können hier Erwachsene wie Kinder gleichermaßen sicher baden. Auf olympischen Pfaden kann man sich dagegen im Sommerbad Olympiastadion tummeln. Ein klassisches 50m Sportbecken mit acht Bahnen, die Sprunganlage mit 1m und 3m Sprungbrett sowie 5m, 7,5m und 10m Plattform bieten den Olympioniken von morgen eine gute Basis. Zwei Nichtschwimmerbecken und ein Schwimmbecken mit Kinderrutsche sowie eine Planschlandschaft lassen auch bei den Kleinsten keinen Wunsch offen. Fast ähnlich gut ausgestattet ist das Sommerbad Wilmersdorf, nur der 10-Meter-Turm fehlt.

Wer lieber in natürlichen Gewässern unterwegs ist, dem sei vor allem der Teufelssee am Ökowerk im Grunewald ans Herz gelegt. Eine große Wiese bietet Platz für textilfreies und textilhaltiges Sonnenbaden. Mitten im See schwimmt eine kleine Badeinsel, die an heißen Tagen meist überlaufen ist. Nur die im häufiger auftretenden Hundebesitzer, die ihre Vierbeider verbotenerweise mit ans und ins Wasser nehmen, stören das Vergnügen. Am Grunewaldturm ist ähnlich wie bei der kleinen Badewiese das Baden derzeit nicht zu empfehlen.

Bademöglichkeiten in Brandenburg

Falkensee liegt vor der Haustüre Spandaus, dort locken Falkenhagener See und Neuer See. An der Ostseite des Neuen Sees gibt es einen kleinen Sandstrand, der an heißen Tagen schnell überlaufen ist. Im Falkenhagener See wird das Baden, welches nur vom Boot aus möglich ist, geduldet. Offiziell ist es nicht erlaubt, weil die geringe Sichttiefe und die dichte Uferbebauung eine mögliche Rettung erschweren.

Ein Stück weiter entfernt liegt Brieselang. Der dortige Nymphensee hat einen guten Ruf, er gilt als einer der saubersten Seen des Havellands. Sogar Tauchen ist hier, wenn auch nur nach Anmeldung, möglich.

Nur einen Steinwurf von Spandau entfernt liegt eine Badestelle an der Südseite des Glienicker Sees. Die Badegewässerqualität ist ausgezeichnet. Nur bei starken Regenfällen ist diese in Gefahr, weil bei Starkregenfällen aus dem Leistungssystem der Schmutzwasserkanalisation austreten.

Es gibt also eine Menge alternative Möglichkeiten, um ins kühle Nass zu kommen.

 

Ralf Salecker

„Haus der Kulturen“ in Spandau?

Ein Kulturladen mit Visionen

Elmas Wieczorek (lv) und Hans Kamprad (hr) im Kulturladen Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Elmas Wieczorek (lv) und Hans Kamprad (hr) im Kulturladen Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Der Countdown kurz vor den Feiertagen ist eingeleitet. Menschen hetzen durch die Altstadt Spandau. Es wird wieder häufiger gerempelt als sonst. Tagsüber ist merkbar mehr los in den Straßen, als zu anderen Zeiten. Ein paar Unentwegte haben sich aufgemacht, in dieser Zeit der Unruhe einen kreativen Ruhepol und Ort der Musik und des Tanzes gleichzeitig zu schaffen.

Kulturladen in der Altstadt

Die Sozialarbeiterin Elmas Wieczorek und ihre Mitstreiter verteilen immer wieder Flyer, um auf das spannende Angebot hinzuweisen. Manch einer ist neugierig, fragt nach und geht ein paar Schritte den Gang zwischen Dorotheenstädtischer Buchhandlung und Oxfam hindurch. Ein kleiner Innenhof tut sich auf. Schon hier ist von dem Trubel „draußen“ nichts mehr zu spüren.

Tritt man in den Kulturladen hinein, fallen unweigerlich die Utensilien der letzten handwerklichen Tätigkeiten auf. Holzspäne und Schnitzmesser auf dem Tisch, im Schaufenster stehen die letzten noch nicht abgeholten Tonarbeiten der Kinder und auf der Leine hängen Bilder. Ein wenig improvisiert, aber gemütlich. Es wird Tee erreicht.

Ein paar leerstehende Räume haben Dank der Bereitschaft des Vermieters der Raab-Passagen einen neuen „Mieter“ auf Zeit gefunden. Der Kulturladen Spandau lädt Jung und Alt zum Verweilen ein. . Hier ist immer wieder eine Menge los. Kinder nehmen das Angebot gerne an. Ab 16 Uhr konnte und kann während der Tage des Spandauer Weihnachtsmarktes gebastelt, getrommelt und auch getanzt werden. Am kommenden Sonntag, dem 4. Advent kann z.B. in den Räumen männlicher Bauchtanz bestaunt werden.

Zusammenführen der Kulturen

Hier wurde natürlich nicht einfach ein Laden aufgemacht, um gelangweilte Menschen zu bespaßen oder gestressten Elter eine Aufbewahrungsmöglichkeit für die Kinder während der Weihnachtseinkäufe zu bieten.

Die Motoren des Kulturladens möchten eine Begegnungsstätte von Migranten und Einheimischen schaffen. Der Austausch von unterschiedlichen Kulturen soll neugierig machen auf die Qualitäten der anderen – „Vielfalt der Kulturen – ein Schatz für Alt und Jung“. Gewachsene Grenzen, sei es aus Bequemlichkeit oder Vorurteil können am besten im regelmäßigen Miteinander überwunden werden.

„Wir wollen einen Ort schaffen, an dem Begegnung der Kulturen möglich wird. Ein Haus in dem Platz ist für Menschen aus allen Kulturen, die in Spandau vertreten sind. Ein Haus für Begegnung, Veranstaltungen, Werkstätten, Kurse und Beratungen. Ein Haus in dem Toleranz und Respekt vor der anderen Kultur und vor Menschen anderer Religion und Weltanschauung praktiziert wird.“

Nicht ohne Grund ist ein Ort in der Spandauer Altstadt gewählt worden: „Ein Kulturprojekt, welches möglichst alle in Spandau vertretenen Kulturen einbeziehen will, braucht einen zentralen Veranstaltungsort, der für jeden leicht zur erreichen ist. Der Kulturladen Altstadt will an erster Stelle Begegnungsmöglichkeiten für Künstler, Handwerker und Menschen des Stadtteils schaffen. In Werkstätten soll gemeinsam gearbeitet, musiziert, getanzt und gespielt werden.“

Ziel ist es, den Kulturladen zu einer festen Institution zu machen. Jetzt darf er die Räume nur bis zum 28.12. nutzen. In Kürze ist die Gründung eines Vereins geplant, der mit allen kulturellen Gruppierungen im Bezirk zusammenarbeiten möchte. Wenn alles gut geht, wird es einmal regelmäßige Veranstaltungen, Werkstätten und Workshops geben, einen Raum der Begegnung und Kommunikation, in dem Junge und Alte unterschiedlichster Kulturen sich austauschen können.

 

Ralf Salecker

Bewegte Winterspielplätze im Falkenhagener Feld

Sport, Spiel und Spaß mit der Familie

Bewegte Winterspielplätze

Bewegte Winterspielplätze

Ein Erfolgsmodell geht in die Verlängerung. Sport hält Gesund, das ist eine alte Weisheit. Am 4. November starteten im Falkenhagener Feld die „Bewegten Winterspielplätze“, um ein sportliches Angebot für Kinder mit ihren Familien zu bieten. Kinder und ihre Eltern konnten bis zum letzten Dezember-Wochenende gemeinsam spielen und toben. Dieses Angebot wurde nun bis zum Winterausklang, Ende März, Anfang April 2013 verlängert. Das Jugendamt finanziert das Projekt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Evangelischen Waldkrankenhaus.

Mangelnde Bewegung führt zu Koordinationsschwierigkeiten

Viele Menschen bewegen sich in heutiger Zeit viel zu wenig. Übergewicht und schlechte Körperkoordination sind keine Ausnahmeerscheinungen mehr, ganz besonders in Familien aus ärmeren Bevölkerungsschichten. Bei Einschulungsuntersuchen im Falkenhagener Feld wurde eine stete Zunahme dieses Umstandes registriert. Kinder haben diese Probleme nicht von Natur aus. Die Ursache liegt im familiären Umfeld und dem dort praktizierten Freizeitverhalten. Computerspiele und Fernsehkonsum sind in vielen Familien die typischen Freizeitgestaltungen. Überraschend scheint, dass dieses Problem von den Betroffenen durchaus erkannt wird.

Einseitigem Freizeitverhalten entgegenwirken

Gesundes Aufwachsen verhindert Kranksein im Erwachsenenalter (wir berichteten)! Auch im neuen Projekt ist das „Netzwerk Präventionsmedizin und Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter“, kurz KiJu Fit, federführend beteiligt.

Aus dem einseitigen Freizeitverhalten ergeben sich neben den körperlichen Folgen noch andere Umstände, die eher zwischenmenschlicher Natur sind. Das familiäre Miteinander wird nicht mehr trainiert. Familienmitglieder entfremden sich. Die Eltern-Kind-Bindung ist gestört.

Das sportliche Angebot im Falkenhagener Feld ist gerade im Winter sehr überschaubar. Mit den „Bewegten Winterspielplätzen“ gibt es ein kostenloses Angebot, welches gerade am letztgenannten Punkt ansetzt. In der Sport- und Begegnungsstätte im Spektefeld, bei Schwarz-Weiß Spandau und in der Siergerland-Grundschule soll ein buntes Angebot mit Sport, Spiel und Spaß, diese gestörte Beziehung wieder ins rechte Lot bringen.

In anderen Bezirken funktionieren die Winterspielplätze kleinteiliger und finanziell besser ausgestattet. Trotzdem muss man sich auch über die in Spandau eher beschränkten Mittel freuen. Kinder im Alter von 3 bis 10 Jahren, aber auch älter, können sonntags drei Stunden lang mit ihren Eltern etwas gemeinsam unternehmen. Bis zu 85 Kinder nutzten dieses Angebot zu Spitzenzeiten in der Siegerland-Grundschule, während sich die Nutzerzahlen in der Sport- und Begegnungsstätte eher in Grenzen hielten. Möglicherweise liegt dies auch an der besseren Ausstattung der Sporthalle in der Grundschule.

Eltern können ihre Kinder nicht einfach abgeben, um sich anderweitig zu vergnügen. Sie müssen explizit Verantwortung übernehmen. Unterstützt durch fachkundige Übungsleiter vom TSV-Spandau 1860 werden die Familien an die zur Verfügung gestellten Materialien herangeführt.

 

Ralf Salecker

 

Bewegte Winterspielplätze in Spandau

  • sonntags zwischen 14:30 und 17:30Uhr
  • Sporthalle der Siegerland Grundschule
    • Westerwaldstr. 19
  • Sport- und Begegnungsstätte im Spektefeld – bei Schwarz-Weiß Spandau
    • Spektefeld 27a

Handwerk und Kunst im Gotischen Haus

Der leise Ausgleich zum lautstarken Trubel

Die Keramik-Künstlerin Dorothea Nerlich organisiert den Märkischen Handwerkermarkt (Foto: Ralf Salecker)

Die Keramik-Künstlerin Dorothea Nerlich organisiert den Märkischen Handwerkermarkt (Foto: Ralf Salecker)

Nur wenige kennen die Spandau-Information von Partner für Spandau nicht. Schließlich gibt es hier die von freundlichen und kompetenten Mitarbeitern betreute Touristeninformation. Eintrittskarten für Konzerte in Spandau gibt es ebenso, wie Andenken und gedruckte Informationen zum Bezirk. Immer wieder verlocken Ausstellungen zu einem Besuch in Berlins ältestem Bürgerhaus.

In diesen Tagen gibt es einen traditionellen weiteren Grund, diese ehrwürdigen Mauern zu besuchen. Der „Märkische Kunsthandwerkerhof“ ist wieder einmal einer der schönsten Orte des Weihnachtsmarktes in Spandau. Wer einen Besuch hier versäumt hat, dem ist etwas ganz besonderes entgangen. Im letzten Jahr feierte diese Institution ihr 20-jähriges Jubiläum. All die Jahre, seit der Eröffnung des Gotischen Hauses, hat die Keramik-Künstlerin Dorothea Nerlich viel Herzblut in die Organisation des Marktes gesteckt.

Stammgäste kommen schon seit 20 Jahren

Trotz all der vielen Jahre erstaunt es Dorothea Nerlich immer wieder, wie viele Leute in der Vorweihnachtszeit im Haus vorbei kommen. Hier gibt es die seltene Gelegenheit, den Kunsthandwerkern bei ihrer Arbeit über die Schultern sehen zu können – zu sehen, wie Dinge entstehen. Inzwischen sind diejenigen Stammgäste, die einst als Kinder von ihren Eltern hierher geführt wurden. „Damals konnten sie kaum über den Tisch gucken“. Nun kommen sie, nicht nur aus nostalgischen Gründen, sondern weil sie sich dem Charme der Atmosphäre nicht entziehen können, wenn aus einem Tonklumpen zu einem ansprechenden Objekt geformt wird, aus welchem, nach dem Brand eine schöne Keramik wird.

Mittwochs vorweihnachtliches Basteln für Kinder

Wie Ton zur Keramik wird, ist vielen ein Mysterium. Viele wissen nicht, ob Ton gebrannt wird. So, wie manche annehmen, Kühe wären lila und Fische hätten die Form eines Koffers, fehlen einigen ganz grundlegende Erfahrungen, wie Dinge entstehen oder sie sind einfach in Vergessenheit geraten. Gerne stehen die Handwerker und Künstler Rede und Antwort. Im umliegenden Trubel der Altstadt ist das Gotischen Haus in der Vorweihnachtszeit eine Insel der Ruhe.

Geduld muss man in jedem Fall mitbringen. An den Wochenenden schieben sich Heerscharen von Besuchern durch die Räume, da ist es unter der Woche ein wenig ruhiger. Immer mittwochs im Dezember wird ein vorweihnachtliches Basteln für Kinder angeboten: ab 15 Uhr und zu einem Kostenbeitrag von 1,00 Euro je Kind. Anmeldung erbeten: (030) 354 944 297

Kunsthandwerker aus Berlin und dem Umland sind im Gotischen Haus vertreten. Der Kerzenzieher aus dem Fläming versorgt zur Weihnachtszeit einen großen Teil der Berliner Kirchen mit seinen Kerzen. Die angebotene Qualität überzeugt. Das gilt für alle angebotenen Produkte des Handwerkermarktes: „Handgefertigtes, klassisches und besonderes Holzspielzeug, weihnachtlicher Glasschmuck, Kerzen, Zinn, Keramik, Seide, Korbgeflochtenes, Seifen, Puppen und Teddybekleidung, Ikonen, Bilder und Skulpturen werden gezeigt.“

Der Kunsthandwerkermarkt im Gotischen Haus ist vom 1. bis 23. Dezember täglich bei freiem Eintritt geöffnet – sonntags bis freitags von 11 bis 18 Uhr, samstags von 11 bis 20 Uhr.

 

Ralf Salecker

Noch gehen zu wenig Spandauer am Stock

Nordic Walking Route am Hahneberg sucht noch Läufer

Aufgang zum Hahneberg (Foto: TSV)

Aufgang zum Hahneberg (Foto: TSV)

Im Oktober wurde eine neue Nordic Walking Strecke am Fuße des Hahnebergs eröffnet. Für die Planung ist eine Menge Zeit ins Land gegangen. Spandaus größter Sportverein, der TSV Spandau 1860, und die Bauabteilung des Bezirkes hatten sich gemeinsam über die Route am Hahneberg abgestimmt. Sechs Kilometer lang ist der Rundkurs, mit unterschiedlichen Anforderungen und Untergründen, geworden. Die Gemeinschaftsleistung des Vereins und des Bezirks wurde von Baustadtrat Carsten Röding und Vereinsmanager Michael Pape vom TSV 1860 e.V. vorgestellt und eröffnet.

Die Beschilderung der Strecke hat der Bezirk nicht aus eigener Tasche bezahlt. Vielmehr gab es hierfür eine Förderung mit Mitteln der EU, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Berlin aus dem Programm “Soziale Stadt”.

Noch hat der neue Weg nicht genügend begeisterte Fans gefunden. Das mag am Wetter liegen, sollte für einen sportlichen Menschen aber keine Entschuldigung sein. Die Umgebung bereitet im Wechsel der Jahreszeiten viel Spaß. Schnell vergisst man, am Rande einer Großstadt zu sein.

Hürden gleich zu Beginn

Den Weg zum Rundkurs zu finden ist nicht wirklich leicht. Von der Heerstraße kommend, auf der Höhe der Bergstraße, bewegt man sich einfach Richtung Parkplatz. Dann sollte das Hinweisschild ins Auge springen. Anscheinend haben einige Sportsfreunde den Sinn von Hinweisschildern falsch verstanden. Jedenfalls wurden schon einige Opfer von Vandalismus. Der möglichen Zerstörungswut geschuldet, sind die eigentlichen Wegmarkierungen dann leider recht hoch angebracht. In etwa 2,40 Meter Höhe befinden sich kleine weiße quadratische Schilder mit einem Durchmesser von 12 bis 13 cm. Ein flüchtiger Spaziergänger wird sie möglicherweise übersehen.

Nordic-Walking als kleines Erlebnis am 8.12.

Fragt man Tante Google nach Nordic-Walking in Spandau, muss es viele Interessierte geben, die sich alleine nicht überwinden können. Der innere Schweinehund ist einfach zu stark.

Am 8.12. gibt es die Möglichkeit zu einer Erlebnis-Schnupper-Tour am Hahneberg unter fachfraulicher Begleitung. Bei diesem kleinen Event haben Körper und Geist gleichermaßen etwas davon. Dagmar Steinmetzer ist schon lange Jahre mit dem Herzen beim Nordic-Walking dabei. Ihr ist daran gelegen, dass man nicht nur achtlos durch die Gegend läuft, sondern, dass die Nordic-Walking Einheiten mit ihr, als ein Erlebnis im Gedächtnis bleiben, von dem man noch lange was hat.

Wenn Dagmar Steinmetzer ihre Gruppe durch die Landschaft führt, an Kräutern, Bäumen und sonstigen Pflanzen entlang walkt, dann erfährt der sportlich Interessierte Mitwalker etwas über die Art und Beschaffenheit der Natur ringsherum, welche Kräuter wofür Verwendung finden, wie die Kräuter heißen und welche heilsamen Wirkungen sie haben.

Frau Steinmetzer ist daran gelegen, dass der sportlich interessierte Nordic Walker bewusst läuft, sich klar macht, welcher Schatz ihn umgibt und dass Natur nicht nur grün und braun ist, sondern lebt und ein wichtiger Teil des großen Ganzen ist. Die Übungsleiterin möchte ein Gefühl dafür entwickeln, dass dazu führt, die Natur die uns im Alltag umgibt wert zu schätzen und sie uns nutzbar zu machen.

  • Zeit: 8.12.2012
  • Ort: Heerstraße / Ecke Bergstraße (Parkplatz am Fuße des Hahnebergs)
  • 13591 Berlin

 

Ralf Salecker

 

 

Der 39. Spandauer Weihnachtsmarkt startet

Um 18 Uhr geht es heute, am Montag den 26.11.2012, los

Theater Anu, Dorothea Nerlich, Sven-Uwe Dettmann (Foto: Ralf Salecker)

Theater Anu, Dorothea Nerlich, Sven-Uwe Dettmann (Foto: Ralf Salecker)

Den Besuchern der Spandauer Altstadt ist es in der letzten Woche nicht entgangen. Emsig wuselnde Menschen erfüllten die Straßen und Plätze. Weihnachtsdekoration wurde platziert und Hütten errichtet. Es ist wieder so weit. Der 39. Spandauer Weihnachtsmarkt wird am Montag um 18 Uhr im Beisein von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank eröffnet.

Manch einer begann schon etwas früher …

In der Nachbarstadt Potsdam begann der Weihnachtsmarkt schon am 23. November, was die kirchlichen Institutionen, aber auch andere, wenig erfreute. In Berlin existiert seit längerer Zeit eine Vereinbarung zwischen den Kirchen und den Verbänden von Handel und Schaustellern, erst nach dem Totensonntag zu beginnen. Die Potsdamer Schausteller gaben wirtschaftliche Gründe für den frühen Start an. Schaut man sich den Verkauf von Weihnachtsgebäck in den Geschäften schon kurz nach dem Ende des Sommers an, sind gelinde Zweifel an der Wirksamkeit der Vereinbarung angesagt.

250 Marktstände, Kunsthandwerker und Schausteller

An den Wochenenden sind es sogar 400 Marktstände, die in den Straßen der Spandauer Altstadt um die Gunst der Besucher aus Berlin und Brandenburg buhlen. Der größte Weihnachtsmarkt Berlins, heißt es noch immer, trotzdem ist Partner für Spandau bemüht, genau dies nicht zum alleinigen Slogan zu machen. „Größer, höher und weiter kann nicht das Ziel sein. Der Besucher soll etwas ganz besonderes vorfinden, was ihn gerne wiederkommen lässt.“ Neben einer Vielzahl von Ständen gibt aus auf den Bühnen ein abwechslungsreiches Programm, wie immer, bei freiem Eintritt.

Marktplatz, Carl-Schurz-Straße, St. Nikolai und Breite Straße werden sich mit unzähligen Besuchern füllen. Mittwochs ist wieder Familientag. Dann bietet jeder Stand mindestens ein Produkt zum Familien-Sonderpreis an.

Mehr stimmungsvolle Programmpunkte als im letzten Jahr

Eine Kritik von Besuchern war die starke Kommerzialisierung des Marktes. Zu wenig Stimmungsvolles hieß es. Dem hat Partner für Spandau Rechnung getragen. Natürlich werden, wie im letzten Jahr der Mittelaltermarkt an der Kirche St. Nikolai und der „Märkische Handwerkermarkt“ im Gotischen Haus ein kleines Gegengewicht zum lautstarken Trubel bieten. Die Weihnachtskrippe an der Nikolai-Kirche ist neu gestaltet. Im Hof der Stadtbibliothek gibt es wieder den Weihnachtsmarkt der Spandauer Schulen mit Selbstgebackenem und Selbstgebasteltem. Im Gewölbekeller gegenüber der Nikolai-Kirche wird wieder Kunst präsentiert.

Mit dem Theater Anu wird eine kleine Bühne die Zuschauer in die Vergangenheit entführen. Eine Kunst aus dem 19. Jahrhundert ist wieder zum Leben erwacht. Verwandlungsbilder, Polyrahmen-Lichtkunst und poetische Geschichten entführen für ein paar Augenblicke in eine andere Welt.

Eine weitere Attraktion sind Kunst, Handwerk und Spezialitäten aus Ungarn. Handwerkskunst und Spezialitäten aus dem Balaton in mehr als 15 Hütten.

Eine weitere Neuheit sind drei Themenrundgänge, zu denen Dorothea Nerlich, die Organisatorin des Märkischen Handwerkermarktes, die Logo-Vorlagen als Keramiken entworfen und erstellt hat. Familienrundgang, Spezialitätenrundgang und Kunsthandwerkerrundgang sollen den Weihnachtsmarktbesuchern das Geschehen noch näher bringen.

 

Ralf Salecker

In den Sommerferien auf dem Havel-Radweg durch den Bezirk

Eine manchmal problematische Teilstrecke durch Spandau

Mauerradweg, Badestelle Bürgerablage (Foto: Ralf Salecker)

Mauerradweg, Badestelle Bürgerablage (Foto: Ralf Salecker)

In Spandau führt der Havel-Radweg auf einer Strecke von etwa 22 Kilometern durch den Bezirk. Damit ist dies eine auch für Fahranfänger zu bewältigende Leistung. Möglichkeiten für eine Pause unterwegs gibt es mehr als genug. Hier besteht eher die Gefahr, mehr Zeit mit dem Ausruhen zu verbringen, als mit dem Radeln selbst. Okay, manch einer begibt sich auch nur ins Fitnessstudio, um an der Theke sein Getränk zu sich zu nehmen.

Der Weg beginnt traumhaft

In der touristischen Radwegeplanung in Spandau wird die Strecke, als „noch in Durchführung“ bezeichnet. „Teilabschnitte sind schon befahrbar“. Beginnen wir auf der Höhe der Bürgerablage, an der Grenze zu Brandenburg. Auf einem wunderbar ausgebauten asphaltierten Weg geht es immer an der Havel entlang in Richtung Spandau Altstadt. Zwei Brücken erleichtern uns die Überquerung von Teufelsseekanal und Aalemannkanal.

Kurz danach beginnt ein zwar noch ruhiger, nicht unbedingt aber schöner Teil der Strecke. Wir verlassen das Havelufer und bewegen uns durch kleine Straßen am Maselakekanal vorbei in die vielbefahrene Rauchstraße. Durch die Wasserstadtstadt geht es in Richtung Havelspitze, um die Maselakebucht herum, durch Maselakepark hindurch, mit einem Schlenker um den Nordhafen herum wieder an die Havel, um dann offiziell über die verkehrsreiche Neuendorfer Straße geführt zu werden.

An manchen Stellen wird die Tour unfreiwillig zum Abenteuer

Um den Falkenseer Platz herum geht es über die Straße Am Juliusturm durch die Hertefeldstraße zum Lindenufer in der Spandauer Altstadt. Auf diesem Kopfsteinpflaster ist eine Gehirnerschütterung vorprogrammiert. Da hilft nur viel Geduld, bis dieser Bereich an der Havel, fahrradfreundlich ausgebaut sein wird.

Ein paar Schlenker später, im Nahkontakt mit unzähligen Autofahrern, schwenken wir am Batardeau in den Stabholzgarten hinein. Hier wird es wieder schön. Schnurstracks am Ufer entlang verfahren sich hier bestimmt einige, die in der Sackgasse am Seniorenhaus Bethanien landen.

Wer den Weg kennt, radelt am Burgwallgraben entlang, um wenig später wieder für kurze Zeit die Havel zu sehen. Durch kleine Straßen in der Wilhelmstadt, am Grimnitzsee vorbei, überqueren wird die Heerstraße um an der Scharfen Lanke entlang in Havelnähe weiterzukommen. Kurz nach Alt Gatow geht es  an den Havelmathen zum schönsten Teil der Strecke, der uns über den Gutspark Kladow bis nach Imchen, zum Fähranleger nach Wannsee, führt. Hier endet der Spandauer Teil des Havel-Radweges.

Wer über eine Karte verfügt oder ortskundig ist, dem seien ein paar bewusste Abweichungen von der offiziellen Strecke empfohlen! An manchen Stellen ist es durchaus erlaubt, mit dem Drahtesel unterwegs zu sein. Diese sollten dann auch genutzt werden. Bis der Havel-Radweg in Spandau durchgehend seinem Namen alle Ehre macht, werden wohl noch viele Jahre ins Land gehen. Theoretisch ist es eine traumhafte Strecke.

 

Ralf Salecker

Endlich Ferien! Und jetzt?

In ganz Berlin beginnen heute die sechswöchigen Sommerferien 2012 und Spandau bietet den Daheimgebliebenen dafür zahlreiche Freizeitmöglichkeiten

Nicht alle Kinder und Jugendlichen werden die großen Ferien im Urlaub verbringen. Damit die Schülerinnen und Schüler jedoch nicht den ganzen Tag vorm Fernseher oder der Spielkonsole verbringen, bieten Spandaus Sport- und Freizeiteinrichtungen wieder eine Vielzahl an Aktionen und Freizeitangeboten wie unter anderem dem Trommelbaukurs.

Nicht nur die Kleinsten benötigen Ablenkung in der Ferienzeit.

Nicht nur die Kleinsten benötigen Ablenkung in der Ferienzeit. Foto: Patrick Rein

Ferienspaß am Aalemannufer

Zusammen mit dem Habikus e.V. findet bereits ab morgen bis zum 11.7.12 und vom 16.7 bis 3.8.12 in der Freizeitstätte am Aalemannufer für die Jahrgänge von 2001-2005 wieder die große Ferienaktion statt.  Die Anmeldung hierfür erfolgt über das Jugendamt bei Herrn Greulich unter der Telefonnummer 030/ 90279 3735 oder persönlich in der Klosterstraße 36, Zimmer 1010. Es sind noch Plätze vorhanden und selbst für den ersten Zeitraum ein kurzfristiger Einstieg möglich! Für Frühstück, Mittagessen sowie Ausflüge ist ein Kostenbeitrag zu leisten, der bei 15 Betreuungstagen jedoch äußerst gering ausfällt. Zu den gleichen Terminen findet „Kinder in Luft und Sonne“ auch an den Standorten im Spielhaus Cosmarweg (Cosmarweg 71) für die Jahrgänge 2002-2005 und der Freizeitsportanlage am Südpark (Am Südpark 61 a) für 1999 bis 2002 Geborene statt.

Sportlich aktiv

Auch die Spandauer Sportvereine öffnen den Kindern und Jugendlichen in diesem Sommer wieder ihre Türen und bieten die Möglichkeit sich sportlich zu betätigen und neues auszuprobieren. So findet beim Tennisverein Sutos in der Wichernstraße 53 am 20.-22.7.12 und 30.7-3.8.12 von 9 bis 15 Uhr ein Tenniscamp für Jugendliche statt. Der VfV Spandau lädt hingegen alle Altersklassen ab 4 Jahren jeden Dienstag und Donnerstag Kinder zu Spiel und Sport sowie Leichtathletik zum Kennenlernen von 16.30 bis 18 Uhr ins Stadion Hakenfelde ein. Einfach im Stadion bei den Trainern melden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Endlich Ferien! Und jetzt?

Zahlreiche Initiativen kümmern sich um die Belange von Kindern und Jugendlichen. Foto: Patrick Rein

Ab aufs und ins Wasser

Bei hoffentlich bald anhaltenden sommerlichen Temperaturen bietet der Spandauer Yacht-Club Kindern zwischen 6 und 12 Jahren die Aktion „Trau dich aufs Wasser“. Termine sind vom 26.-29.6 und vom 30.7-3.8.12 in der Zeit von 10 bis 16 Uhr. Hier ist ein Beitrag für Getränke und Mittagessen zu entrichten. Ein Schnupperrudern beim Berliner Ruder Club Hevella, Dorfstraße 23, jeden Donnerstag von 17 bis 19 Uhr ist hingegen wieder kostenfrei und für Kinder von 9 bis 14 Jahren. Da fürs Rudern schwimmen eine Grundvoraussetzung ist, kann bei den Wasserfreunden Spandau 04 auch ein entsprechender kostenpflichtiger Schwimmkurs absolviert werden. Nähere Informationen dazu unter www.kitaschwimmen.de.

Patrick Rein

Musikkonzert in der Spandauer Altstadt

Die Musikschule spielt von 11 bis 14 Uhr

Musikkonzert in der Spandauer Altstadt

Ein neues Instrumentenkarussell für Blasinstrumente wird Samstag vorgstellt

Im Rahmen des Altstadtsommers, wird die Musikschule Spandau am Samstag den 23. Juni von 11 Uhr bis 14 Uhr  auf dem Marktplatz in der Spandauer Altstadt spielen. Die Veranstaltung ist ein Mix zwischen Live-Musik, Mitmachangeboten und Instrumenten-Infos. Zu dieser Gelegenheit wird die Musikschule ihr neues Blasinstrumentenkarussel vorstellen, das erweiterte Angebot der Studienvorbereitung Jazz, Rock und Pop zur Schau stellen und zum Wettbewerb „Ein Song für Spandau 2012“ informieren. Querflöte, Blechbläsersounds, E-Guitare und vieles mehr werden am Samstag zu hören sein. Mehr zum Thema findet man auch auf der offiziellen Webseite der Musikschule.

Und nun zum Program:

  • 11:00 Uhr Blechbläserquartett
  • 11:30 Uhr Singen mit Walentin Nikolow am Keyboard
  • 11:50 Uhr Querflötenquartett
  • 12:10 Uhr Singen mit Walentin Nikolow am Keyboard
  • 12:30 Uhr E-Gitarristen aus der Studienvorbereitung Jazz-Rock-Pop
  • 13:00 Uhr Fagott-Duo und Präsentation Oboe
  • 13:30 Uhr große Bläsergruppe

Zita Rock Festival 2012

Gothic-, Mittelalter- und Alternativerock vom Allerfeinsten

Zita Rock Festival 2012

Das Zita-Rock-Festival in der Zitadelle Spandau

Am 15. und 16. Juni 2012 öffnen sich wieder die Tore der Zitadelle Spandau zum großen Open-Air Event „Zita Rock Festival 2012″

mit den Bands EVANESCENCE, ASP, THE 69 EYES, OOMPH!, SALTATIO MORTIS, MONO INC., ZERAPHINE, STAUBKIND und LORD OF THE LOST.

Das Festival beginnt am Freitag um 18:30 Uhr mit der Band Lord of the Lost und endet am Samstag mit ASP um 22:00 Uhr. Es sind Tagestickets und Wochenendtickets erhätlich.  Als Rahmenprogramm werden Autogrammstunden, Fledermausführungen und romantische Boosfahrten um die Zitadelle angeboten.  An vielen Verkaufsstände kann zudem ausgiebig geshoppt werden.

Bands am Freitag (Einlass  17:00 Uhr)
· Evanescence 21:10 – 22:25 Uhr
· Oomph! 19:40 – 20:40 Uhr
· Lord of the Lost 18:30 – 19:10 Uhr

Bands am Samstag (Einlass  13:00 Uhr)
· ASP 21:00 – 22:00 Uhr
· The 69 Eyes 19:30 – 20:30 Uhr
· Saltatio Mortis 18:20 – 19:10 Uhr
· Mono Inc. 17:10 – 18:00 Uhr
· Zeraphine 16:00 – 16:50 Uhr
· Staubkind 15:00 – 15:40 Uhr

Tageskasse:
Freitag, 15. Juni 2012: ab 16:00 Uhr
Samstag, 16. Juni 2012: ab 13:00 Uhr

Und nun zu den Rock-Gruppen:

Evanescence
Sie zählen zu den größten Phänomenen der US-amerikanischen Rockszene des letzten Jahrzehnts. Von Anfang an liegen die Fans der Sängerin, Pianistin und Songwriterin Amy Lee und ihren Mitstreitern zu Füßen. Zwei Grammys, über 24 Millionen verkaufte Alben und ebenso viele Singles verdeutlichen ihren internationalen Erfolg. Im vergangenen Oktober reüssierte die Band mit ihrem dritten, selbstbetitelten Studioalbum: In den USA schoss „Evanescence“ sofort auf die Spitzenposition der Billboard Charts. In England, Australien, Kanada, Deutschland, Österreich und der Schweiz eroberte es die Top 5. Nach umjubelten Auftritten im Herbst kommt das Quintett im Juni nun erneut nach Deutschland.*

Webseite: www.evanescence.com
Facebook: www.facebook.com/Evanescence
MySpace: www.myspace.com/evanescence

ASP
Trotz des sensationellen Erfolges ihres letzten Studio-Albums FREMD, welcher der Band nicht nur eine Menge Lob seitens der Presse bescherte, sondern auch einen Top 10-Entry in den offiziellen Media-Control-Charts, ruht sich die Frankfurter Kultband nicht auf ihren Lorbeeren aus. Stattdessen legt die Band um Sänger und Mastermind Asp Spreng bereits in diesem Jahr mit neuem Studiomaterial nach.
Die EP GeistErfahrer erscheint offiziell am 16.11.2012, kann aber von den Fans bereits auf der gleichnamigen Tour erworben werden!*

Webseite: www.aspswelten.de
Facebook: www.facebook.com/AspsWelten
MySpace: www.myspace.com/thetalesofasp

oomph Zita-Rock-festival

Oomph!

Oomph!
Seit dem Beginn ihrer mittlerweile zwanzigjährigen Karriere sind OOMPH! ein innovativer Szene-Motor. Ihr Debüt im EBM-Stil wird 1992 weltweit beachtet und die Single „Ich bin Du“ schaffte es in die Top Ten der Independent-Charts. Nachdem 2009 ganz im Zeichen des 20jährigen OOMPH! – Jubiläums stand, startet die Band 2010 gleich weiter durch. Doch was tun, wenn man die oberste Sprosse der Erfolgsleiter bereits erklommen hat? Einfach noch mal von weiter unten anfangen – aber woanders!*

Webseite: www.oomph.de
Facebook: http://www.facebook.com/oomphband
MySpace: http://www.myspace.com/oomph

Staubkind
Fünf Bandjahre sind es, auf die STAUBKIND-Kopf und –Stimme Louis Manke jetzt zurückblicken kann. Der Grundstein, der im Jahr 2003 gelegt wurde, als Sänger und Gitarrist Louis Manke sich auf den Weg nach Berlin machte, um die Electro Rock-Band Terminal Choice um Chris Pohl zu verstärken.*

Webseite: www.staubkind.de
Facebook: www.facebook.com/Staubkind.Music
MySpace Profil: www.myspace.com/staubkindsite

lord of the lostLord of the Lost
Das Hamburger Original Chris „The Lord“ Harms ist nicht nur ein enorm vielseitiger Sänger, der die komplette Bandbreite von ohrenschmeichelndem Klargesang bis hin zu aggressiven Death Growls souverän abdecken kann, sondern auch eine charismatische Erscheinung und eines der umtriebigsten musikalischen Talente der Republik. Die Musik wurde ihm quasi in die Wiege gelegt, lernte er doch bereits mit 5 Jahren das Cellospiel und verdingte sich seit seinem 12. Lebensjahr als Sänger, bzw. Gitarrist in verschiedenen Größen der hanseatischen Szene, u.a. bei Philiae, The Pleasures, UnterART und Big Boy. Vor diesem Hintergrund war es wenig verwunderlich, dass Harms ungezügelte Kreativität früher oder später auch ein eigenes Vehikel brauchen würde…*

Webseite: www.lordofthelost.de
Facebook: www.facebook.com/lordofthelost
MySpace: www.myspace.com/lordofthelost

The 69 Eyes

An alle Spandauer Vampire, die blutrünstigen „The 69 Eyes“ sind wieder da! Ihr neues Album überragt alles, was die Metal-Band bisher aufgenommen hat. Mit ihrem neuem Produzenten Matt Hyde, haben sich die Metal-Heads musikalisch weiterentwickelt. Ihr Leitfaden bleibt jedoch die Welt der Untoten und der Vampire. Mit ihrem neuem Album „Appetite For Destruction“ (Appetit auf Vernichtung) wird die Band aus Helsinki den Blutdurst ihrer Fans ein für alle Mal stillen: If you wanted blood, you’ve got it.*

Webseite: www.69eyes.com
Facebook: www.facebook.com/the69eyes
MySpace: www.myspace.com/theofficial69eyes

salatio mortisSaltatio Mortis
Seit ihrer Gründung im Jahr 2001 haben Saltatio Mortis sich mit unermüdlicher Bühnenpräsenz und hoher Veröffentlichungsfrequenz ein ebenso treues wie sich stetig mehrendes Fanpublikum erspielt. Längst ist aus dem, was einst mit der spontanen Bandgründung musikalischer Mittelalter-Fans begann, eine hochprofessionelle Rockband geworden.*

Webseite: www.saltatio-mortis.com
Facebook: www.facebook.com/saltatiomortisofficial
MySpace: www.myspace.com/mittelalterpunk

Zeraphine
Irgendwo zwischen Dark-Rock und Alternativ-Rock, haben die Zeraphines seit 2002 ihre Wurzeln geschlagen und rocken mit ihren deutsch-englischen Songs die Bühnen der weltweiten Metal-Szene ab. Ihr letztes Album „Witheout“ kann man nun Life auf der Spandauer Zitadelle mitfühlen. Möge das schwarze Auge der Seraphines über euch wachen.*

Webseite: www.zeraphine.de
Facebook: www.facebook.com/pages/ZERAPHINE/181634271481
Myspace: www.myspace.com/zeraphine

Mono Inc.
Woran denkst Du, wenn Du das Wort MONO hörst? Stereo? Das wäre zu einfach! Nein, der Name der Hamburger Band um Frontmann Martin Engler ist eine Ableitung von MONOMANIE. Dieser Begriff stammt aus der Krankheitslehre des frühen 19ten Jahrhunderts und bedeutet soviel wie Teilwahnsinn. Wer allerdings vom musikalischen Feuerwerk (welches die Band am liebsten live entfacht) erfasst wird, muss sich dagegen eher fragen: „warum nur Teilwahnsinn?“. Immerhin legen MONO INC. im Laufe der letzten 3 Jahre einen derart planierraupenartigen Siegeszug durch die Szene hin, den man getrost als kompletten Wahnsinn bezeichnen kann!*

Webseite: www.mono-inc.com
Facebook: www.facebook.com/monoinc
MySpace: www.myspace.com/monoincmusic

* Quelle: Trinity Music

Zirkus statt Theater

Der gestern gefundene Kompromiss zwischen Bezirksamt und Zirkus Julius Renz ist offiziell

Nachdem in den letzten Tagen viel über Tierschutz und Zirkus diskutiert wurde, erteilte das Bezirksamt Spandau nun unter Auflagen eine vorläufige Auftrittsgenehmigung (siehe auch Bericht hier). Auch wenn nicht eindeutig zu klären ist, wo genau die Wahrheit liegt, ist es nun an der Zeit, das menschliche Schicksal in den Vordergrund zu rücken: Denn eine 16-köpfige Zirkusfamilie steht nach den Ausfällen der vergangenen Tage vor dem Ruin.

Die Tiere werden sich in Spandau nicht mehr dem Publikum zeigen.

Die Tiere werden sich in Spandau nicht mehr dem Publikum zeigen. Foto: Patrick Rein

Vorstellung ohne Tiere

Bereits heute mit zwei Vorstellungen um 15 Uhr und 18 Uhr möchten sich die Zirkusleute wieder dem Publikum präsentieren. Die Tiere, so besagt es der Kompromiss, dürfen nicht gezeigt werden, wodurch Akrobatik als auch Feuershow noch mehr in den Vordergrund rücken. Im artistischen Teil begeistert Svetlana Trechina, damals im Moskauer Staatszirkus ausgebildet, auf Drahtseil und RolaRola. Und für die humorvolle Unterhaltung sorgt der Clown Sergey. Da auf die Tiere verzichtet wird, wurden die Preise auf 12 bzw. 10 Euro ermäßigt gesenkt. Am Sonntag beginnen die Vorstellungen um 11 Uhr und 15 Uhr, unter der Woche (außer Dienstag ist Ruhetag) um 17 Uhr. Der Zirkus Renz gastiert noch bis zum 20. Mai auf dem Gelände am Brunsbüttler Damm, weit entfernt von den Spandau Arcaden.

Tierschutz versus Existenzverlust

Dunkle Wolken über dem Zirkus Renz. Das große Zelt wurde abgebaut.

Dunkle Wolken über dem Zirkus Renz. Das große (hintere) Zelt wurde abgebaut. Foto: Patrick Rein

Die Meinungen über Zirkustiere gehen weit auseinander. Generell hat sich in den letzten Jahrzehnten die Haltung dem Zirkus gegenüber geändert – Raubtiere und Elefanten sind kaum noch zu finden. Dennoch hat diese Art der Unterhaltung eine lange Tradition und auch seine Daseinsberechtigung. Selbstverständlich müssen die Gesetze zum Schutz der Tiere eingehalten werden. Ob der Zirkus Renz hier tatsächlich gegen verstoßen hat, kann an dieser Stelle nicht geklärt werden. Doch egal welche Einstellung vertreten wird – es geht jetzt um das menschliche Schicksal. Spandau sollte nicht Schuld am Ende des Zirkus Renz sein. Jeder ist aufgerufen, sich selbst ein Bild über die Zirkusfamilie zu machen und dafür zu sorgen, dass neben den Tieren auch die Kinder weiter versorgt werden können.

Die Lamas als auch alle anderen Zirkustiere blicken in eine ungewisse Zukunft.

Die Lamas als auch alle anderen Zirkustiere blicken in eine ungewisse Zukunft. Foto: Patrick Rein

Spandau in der Vorreiterrolle

Durch das Vorgehen des Veterinäramtes und dem daraus entstandenem öffentlichen Interesse, ist die Debatte über Zirkus und Tierhaltung neu entfacht. Das Bezirksamt Spandau hat im Rahmen der geltenden Gesetze gehandelt und wird es auch weiterhin so handhaben. Das ist richtig und gut im Sinne des Tierschutzes. Doch nachdem die strengen Augen des Ordnungsamtes ihre Bedenken relativiert haben, sollten die Spandauer Bürgerinnen und Bürger dem Zirkus Julius Renz mit ihrem Besuch auch eine Chance geben. Und wenn für jeden Künstler der Applaus die schönste Anerkennung ist, so macht dieser niemanden satt.

Kunstvolles Glashandwerk auf der Zitadelle


Glas gravieren in Spandau

Inge Gerner, Glasgravur-Meisterin

Inge Gerner, Glasgravur-Meisterin

Es ist schon wahr, die Zitadelle hat in der Vergangenheit einen gewaltigen Schatz in ihren Mauern geschützt. 120 Millionen gemünztes Gold, in 1200 Kisten verpackt, lagerten im Juliusturm. Heute wäre die Schatz etwa 1,3 Milliarden Euro wert.

Ganz andere Schätze sind heute in der alten Renaissancefestung zu finden. Künstler und Kunsthandwerke tummeln sich hier, manche verborgen hinter verschlossenen Türen, andere dagegen mit weit offenen Türen, um jederzeit einen Blick in die Werkstatt oder das Atelier werfen zu können.

Die Glasgravur-Werkstatt von Inge Gerner im Erdgeschoss vom Haus 4 ist eine dieser offenen Werkstätten. In ihrer Art ist sie einzigartig in Berlin. Schon im Gang, vor der Werkstatt empfangen den Besucher viele Glasobjekte, die zur Anschauung an den Wänden befestigt wurden.

Christoph Hagedorn

Christoph Hagedorn

Jeder hat sicherlich schon einmal aufwändig gestaltete Fensterscheiben in alten Häusern gesehen, mit ihren komplexen Ornamenten oder aber Trink- und andere Nutzgläser mit gravierten Schriftzügen. All dies und viel mehr gibt es hier: Gläser gravieren, Sandstrahl-Dekore für Glastüren, Spiegel, Glastische, Trennwände, Spiegel-Portraits, Ehren-Pokale, Trinkgläser … Unikate entstehen hier, keine seelenlosen Fabrikprodukte.

Maler nutzen die Leinwand, um Bilder oder andere Materialien um plastische Objekte zu schaffen. Hier wird mit Glas, einem sehr spröden Material gearbeitet.

Die Glasgravur-Meisterin Inge Gerner kam eher durch einen Zufall zu ihrer Berufung. Sie suchte einen kreativen Ausbildungsberuf und fand eine Ausbildung zur Glasgraveurin. 10 Jahre betreiben sie und Christoph Hagedorn die Werkstatt in der Zitadelle.

Glasgravur und Sandstrahlverfahren sind die eingesetzten Techniken, um aus schlichten Glasscheiben, Glasblöcken oder Pokalen kleine oder große Kunstwerke zu schaffen. Besitzer alter Häuser, die bei Sanierungen auch die ursprünglichen gestalteten Jugendstil-Fenster wieder herstellen wollen, sind hier genau richtig.

Aus Bruchstücken oder Fotografien gestaltet Christoph Hagedorn am Computer die alten aber auch neuen Ornamente und Bilder. Mit Hilfe eines Schneideplotters werden sie in eine Folie hineingeschnitten. Diese überträgt er auf die Glasflächen. Dort, wo das Glas mattiert werden soll, bleibt das Glas ungeschützt. In einer abgedichteten Kammer wird mit feinem Sand, der in Wirklichkeit Korund ist, das gewünschte Muster oder die Mattierung, auf das Glas gestrahlt. Bei der Glasgravur dagegen schneiden rotierende Wehrzeuge die gewünschten Bilder in das Material. Inge Gerner benötigt manchmal viele Stunden, um ein Portrait nach einem Foto zu erstellen. Wenn das Glasobjekt pfleglich behandelt wird, ist es eine Anschaffung für das ganze Leben.

In der offenen Werkstatt können Besucher tagtäglich diese Arbeiten bestaunen. Sie lernen so ein altes Handwerk schätzen, welches inzwischen sehr selten geworden ist.

Faszinierend ist es, wenn beide Techniken miteinander kombiniert werden. Mattierte und durchscheinend Bereiche wechseln sich ab, dazu kommen plastisch herausgearbeitete Formen. Dreidimensionale Effekte entstehen ferner, wenn beide Seiten einer Glasfläche bearbeitetet werden. All dies ist schwer zu beschreiben. Man muss es einfach gesehen haben. Billigen industriellen Tand möchte danach kaum einer mehr in die Hand nehmen. Selbst ein Scheich aus dem Nahen Osten hat sich schon Gläser hier gravieren lassen. In der Fernsehserie „Alisa — Folge deinem Herzen” stand Inge Gerner beratend zur Seite.

Ein Besuch in dieser Werkstatt lohnt in jedem Fall. Wer nur schauen mag, wird ein seltenes Handwerk bestaunen können. Andere lassen sich so zu Geschenken inspirieren, die sehr individuell gestaltet sind. Aktuell entsteht gerade eine Berlin-Serie an Gläsern, die später in Souvenirshops zu haben sein wird.

 

Ralf Salecker

 

Kontaktdaten:

  • Zitadelle Spandau
  • 13599 Berlin
  • Tel.: 030/35 40 24 05
  • E-Mail: IngeGerner@Glasgravur.net

Rodeln in Spandau

Hahneberg (Spandau) Eine der längsten Rodelbahnen Berlins (Rodeln © Verena N. / www.pixelio.de)

Hahneberg (Spandau) Eine der längsten Rodelbahnen Berlins (Rodeln © Verena N. / www.pixelio.de)

Hahneberg (Spandau) Eine der längsten Rodelbahnen Berlins zieht sich hier um den Hügel herum. Sie ist über einen halben Kilometer lang und wird ziemlich schnell, obwohl sie nicht sehr steil ist. Eine kleinere Bahn in der Nähe gibt es auch – für kleinere Kinder ist sie gut geeignet.

Länge: ca. 600 Meter

Anfahrt: Heerstraße, Ecke Reimerweg

Empfehlung: Gute Familienpiste für jedes Alter, mit angrenzender Bahn für kleinere Kinder

Winterimpressionen aus Klein-Venedig

Fuchs

Wer sich in diesen kalten Wintertagen Richtung Stössensee begibt, kann in einer ruhigen Stunde am Wasser Fuchs, Graureiher, Waschbär oder Reh hautnah beobachten. Das beliebte Ausflugsziel, das im Hochsommer am besten per Fahrrad angesteuert wird, bietet immer wieder Einblicke in eine Tierwelt, die auch Alfred Edmund Brehm, Verfasser des gleichnamigen zoologischen Nachschlagewerkes „Brehms Thierleben“,  verzückt hätte. Bei zu erwartenden Temperaturen bis unter minus zehn Grad und eisigkalter Polarluft zeigen viele Tiere, dass sie echte Überlebenskünstler sind. Die verwendeten Aufnahmen stammen zwar noch aus dem vergangenen Jahr, Axel Sauer, Betreiber des Kanufachgeschäfts „Der Bootsladen“ ist sich jedoch sicher, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis man solche Motive wieder vor die Kamera bekommt.

Der Bootsladen von Axel Sauer übrigens ist ein echter Insidertipp. Gut gelegen am Stössensee in der Nähe (2km) vom S-Bhf. Pichelsberg und telefonisch auch zu erreichen. Das Kanufachgeschäft in Berlin Spandau bietet nicht nur einen Verkauf, sondern auch einen Verleih z.B. von topaktuellen 1er, 2er Kajaks oder 2er und 3er Kanadiern an. Dies ist sehr nützlich, wenn man in der warmen Jahreszeit in Klein-Venedig (Berlin-Spandau) mit Armkraft in die Havel stechen möchte. Frösche, Kröten und Fische gehören dann zur Freude der Kinder zum Paddelalltag.

Übrigens: Klein-Venedig ist ein von Gräben durchzogener Teil Berlins bei Spandau. Er beginnt am Ende des Stößensees und führt über mehrere kleine Gräben bis zum Unterhafen Spandau.

Weitere Impressionen: bitte hier klicken

Kontaktadresse Kanuverleih:

Der Bootsladen, Axel Sauer, Brandensteinweg 37, 13595 Berlin

eMail: info@der-bootsladen.de

Tel. 030 – 362 56 85

Fax. 030 – 362 56 85