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Bulldogs gewinnen Heimspiel

Nach zwei abgesagten Spielen konnten die Spandau Bulldogs im Jubiläumsjahr ihr erstes Heimspiel gewinnen.

Nach zwei abgesagten Spielen fand am vergangenen Samstag endlich das erste Heimspiel der Regionalliga Ost im Spandauer Helmut-Schleusener-Stadion statt. Für die Bulldogs ging es dabei gleich gegen den Tabellenführer Red Cocks aus Frankfurt Oder, denen sich das Team aus Spandau bereits im Hinspiel knapp mit 5:14 geschlagen geben musste.

Die Spandau Bulldogs konnten das erste Heimspiel der Saison gleich gegen den Tabellenführer gewinnen.

Die Spandau Bulldogs konnten das erste Heimspiel der Saison gleich gegen den Tabellenführer gewinnen.

Zweite Niederlage in Berlin

Mut machte den Gastgebern jedoch die Niederlage der „Kampfhähne“ eine Woche vorher gegen die Berlin Bears. Die Bulldogs gingen dementsprechend motiviert in die Partie. Mit der richtigen Einstellung in einem abwechslungsreichen als auch ausgeglichenen Spiel konnte sich letztendlich die Mannschaft selbst sowie das Publikum dann mit dem ersten Heimsieg der Saison belohnen. Wiederholt äußerst knapp hieß es in diesem Fall jedoch 21:16 für die Bulldogs, welche in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Nach 4 Spielen und vier Punkten befindet sich die Mannschaft momentan auf dem vierten Rang. Die Leipziger konnten trotz der zwei Niederlagen – jedoch mit bereits 8 absolvierten Spielen – weiterhin die Tabellenspitze behaupten.

Am Samstag tritt der Nachwuchs der Bulldogs ins Rampenlicht.

Am Samstag tritt der Nachwuchs der Bulldogs ins Rampenlicht. Fotos (2): Patrick Rein

Doubleheader der Jugendmannschaften

Und auch diesen Samstag steht wieder Football auf dem Sportprogramm im Bezirk. Am 17. August kommt zuerst die B Jugend der Bulldogs um den neuen Headcoach Cüneyt Özkan zum Zug. Die Jungdoggen machen gerade ein Jahr des Umbruchs durch und konnten noch kein Spiel für sich entscheiden. In der Sommerpause wurde nun die Coaching Crew umgestellt und somit kann es am Samstag ein spannendes Spiel gegen die Berlin Rebels werden. Im eigentlichen Hauptspiel treten dann jedoch die Spandau Bulldogs A Jugend gegen die Berlin Kobras an. Das Hinspiel konnten die Bulldogs knapp für sich entscheiden und gingen danach ungeschlagen durch die bisherige Saison, während sich die Kobras nach der Niederlage auch den Chemnitz Varlets geschlagen geben mussten. Daher stehen die Kobras unter besonderem Zugzwang: Nur ein Sieg am Samstag kann die Meisterschaftshoffnungen der Wilmersdorfer noch aufrechterhalten. Die Bulldogs unter Head Coach Leeroy Foster hingegen wollen ihre Siegesserie – welche seit der Neugründung der A Jugend vor 2 Jahren andauert – fortsetzen und dadurch die Möglichkeit erhalten am 1.9. im eigenen Stadion gegen die Chemnitz Varlets die Meisterschaft in der Regionalliga nach Spandau zu holen.

Patrick Rein

Gatow gewinnt Hitzeschlacht

Spandauer Kickers unterliegen im eigenen Stadion beim diesjährigen Bürgermeisterpokal dem SV Gatow mit 0:2.

Das Wochenende stand nicht nur im Zeichen der Hitzerekorde, auch sportlich wurde einiges geboten. Einerseits zeigte am Samstag Borussia Dortmund, dass der Triple-Sieger aus Bayern durchaus schlagbar ist, zum anderen wurde die Frauennationalmannschaft am Sonntag nach schwacher Vorrunde überraschend Europameister. Doch auch in Spandau wurde trotz Temperaturhöchstwerten gekickt. Dabei konnten die Gatower zum Abschluss des Turniers nach einem Jahr Pause wiederholt den Bürgermeisterpokal in Empfang nehmen.

Sieger des Spandauer Bürgermeisterpokals 2013: SC Gatow.

Sieger des Spandauer Bürgermeisterpokals 2013: SC Gatow. Foto: Spandauer AG

Halbfinalspiele vom Freitag

Letztmalig fanden die Spiele um den Einzug ins kleine und große Finale im Stadion in Haselhorst statt. Dort konnten sich um 18 Uhr die Spandauer Kickers (Spaki) souverän mit 4:2 gegen Galatasaray durchsetzen. Die Bezwinger von Vorjahressieger Staaken aus Gatow zogen gegen Teutonia mit 3:1 ins Finale ein. Das kleine Finale am Sonntag in der Arena der Spandauer Kickers entschied dann Galatasaray schließlich mit 5:3 für sich. Noch im letzten Jahr hatten die Teutonen den 3. Platz belegen können.

Bereits im Viertelfinale bezwang Gatow den Titelverteidiger aus Staaken.

Bereits im Viertelfinale bezwang Gatow den Titelverteidiger aus Staaken. Foto: Patrick Rein

Gatow holt Titel zurück

Der SC Gatow verfügt seinerseits über viel Endspielerfahrung. In der vorletzten Saison standen die Gatower im Finale des Berliner Pilsner Pokals, welches sie damals gegen BAK Berlin verloren. Zudem waren sie im letzten Spandauer Bürgermeisterpokal noch als Titelverteidiger ins Rennen gegangen, mussten sich dann aber Teutonia geschlagen geben. Dieses Mal hatten sie aber in der Hitzeschlacht gegen Gastgeber Spaki die Nase vorn und holten somit den Titel zurück in den Spandauer Süden.

Wetter- und Zuschauertechnisch waren die Spiele ebenso wie fußballerisch wieder ein großer Erfolg für das Team von Veranstalter Matthias Zimmermann vom Sportshop Staaken. Diesem dankten auch Bezirksbürgermeister Kleebank und Sportstadtrat Gerhard Hanke bei der Siegerehrung. 2014 werden dann beim Vorbereitungsturnier und bezirklichem Kräftemessen wieder alle Spandauer Fußballvereine versuchen den Bürgermeisterpokal für sich zu entscheiden.

Patrick Rein

Titelverteidiger im Viertelfinale ausgeschieden

Die Viertelfinalspiele des diesjährigen Spandauer Bürgermeisterpokals sind abgeschlossen und die Halbfinalpartien stehen unmittelbar bevor.

Nachdem sich bereits nach der Vorrunde die ersten Mannschaften beim diesjährigen Spandauer Bürgermeisterpokal wie der SSV, Schwarz-Weiß, der FFV oder auch Siemensstadt mit der bislang höchsten Niederlage (1:9) verabschieden mussten, standen am Dienstag und Mittwoch die Halbfinalspiele auf dem Programm. Dabei trafen Kladow auf Galatasaray, Spandauer Kickers (SpaKi) auf Veritas und einen Tag später Gatow auf Staaken und Teutonia auf Alemannia.

Galatasaray Spandau konnte sich gegen die Sportfreunde Kladow durchsetzen und trifft nun auf "SpaKi".

Galatasaray Spandau konnte sich gegen die Sportfreunde Kladow durchsetzen und trifft nun auf “SpaKi”.

Kladow unterliegt knapp

Besonders die 18 Uhr Partien mussten an fast allen Tagen den Temperaturen Tribut zollen, so dass vom Veranstalter sogar Trinkpausen während der regulären Spielzeit angesetzt wurden. Ausgeglichen gestaltete sich das erste Halbfinale zwischen den Sportfreunden Kladow und Galatasaray Spandau, welche sich durch einen Treffer in der 85. Minute ins Halbfinale schossen. Im Anschluss konnten dann die Spandauer Kickers mit einem klaren 5:2 gegen Veritas nachziehen. Dabei war „Spaki“ von Anfang an spielbestimmend und führte schnell mit 2:0. Doch Veritas nutzte seine wenigen Chancen konsequent und konnte in der ersten Halbzeit zwei Mal auf 1:2 und 2:3 verkürzen, konnte jedoch im zweiten Durchgang nur noch wenig dagegensetzen.

Bei der Hitze wurden vom Veranstalter offizielle Trinkpausen angesetzt. Diese halfen dem Titelverteidiger SC Staaken jedoch nicht.

Bei der Hitze wurden vom Veranstalter offizielle Trinkpausen angesetzt. Diese halfen dem Titelverteidiger SC Staaken jedoch nicht. Fotos (2): Patrick Rein

Titelverteidiger raus

Das Spitzenspiel des Viertelfinales fand dann am Mittwoch zwischen Gatow und dem Titelverteidiger SC Staaken statt. Dabei gelang den Gatowern vor fast 200 Zuschauern bereits in der ersten Halbzeit der letztendliche Siegtreffer. Damit mussten die Staakener ihrer zweiten Mannschaft folgen, die bereits in der Vorrunde gegen Kladow mit 2:0 unterlagen und aus dem Turnier ausschieden. Mit dem deutlichsten Viertelfinalergebnis zog danach Teutonia mit einem klaren 4:0 Sieg gegen den diesjährigen Gastgeber Alemannia Haselhorst als letzter Teilnehmer ins Halbfinale ein.

Letztmalig im Stadion Haselhorst am Pulvermühlenweg kommt es damit heute (Freitag) zu folgenden Partien:

18 Uhr Galatasaray Spandau – Spandauer Kickers

19.50 Uhr Gatow – Teutonia

Das Speil um Platz drei (11 Uhr) und das diesjährige Finale (13 Uhr) finden dann am Sonntag in Staaken West am Brunsbütteler Damm 441 statt. Ausführliche Informationen zum Bürgermeisterpokal finden alle Interessierten seit dieser Woche auf der Internetseite von www.sport-90.de unter Amateurfußball oder weiterhin hier über die Spandauer AG.

Patrick Rein

Wer wird die Nummer 1 im Bezirk?

Nachdem der SC Staaken im letzten Jahr den Spandauer Bürgermeister Pokal gewinnen konnte, kommt es in den nächsten Wochen zum erneuten Kräftemessen.

Nach dem harten Winter und der damit verbundenen Verlängerung der Fußball-Saison in Berlin ist die kickerfreie Zeit in diesem Jahr äußerst kurz. Während sich Hertha BSC auf eine erneute und – dieses Mal hoffentlich länger anhaltende – Bundesliga-Saison vorbereitet, stehen auch die Spandauer Vereine den Vorbereitungen auf die Spielzeit 2013/2014 in nichts nach. Traditionell wird daher auch wieder der Spandauer Bürgermeister Pokal um die Nummer 1 im Bezirk ausgespielt.

Der SC Staaken geht als Titelverteidiger in den diesjährigen Spandauer Bürgermeister Pokal.

Der SC Staaken geht als Titelverteidiger in den diesjährigen Spandauer Bürgermeister Pokal. Foto: Patrick Rein

Zu Gast in Haselhorst

Bis auf die Endspielpaarungen in der Arena der Spandauer Kickers in Staaken West werden alle Vorrunden-, Viertel- und Halbfinalpartien im Stadion Haselhorst ausgetragen. Der SC Staaken ist dabei als einziger Verein gleich mit zwei Mannschaften vertreten, wobei Staaken II auch den Auftakt am Mittwoch gegen Kladow macht. Die erste Mannschaft als Titelverteidiger greift erst am Freitag ins Turniergeschehen gegen Schwarz-Weiß Spandau ein und den Abschluss der Vorrunde beschreitet am Samstag dann der Gastgeber Alemania Haselhorst gegen FFV Spandau bevor es Dienstag mit den Viertelfinalspielen weitergeht. Alle Informationen gibt es auf der neuen Homepage unter www.spandauer-ag.de und natürlich bleiben auch wir „am Ball“.

Plakat-SpandauDie Paarungen im Überblick:

Mittwoch 17.7. bis Finaltag Stadion Haselhorst
18 Uhr                  Kladow – Staaken II

19:50 Uhr        Galatasaray – Siemensstadt

Donnerstag 18.7.
18 Uhr                  Spandau 06 – Spd. Kickers

19:50 Uhr         Srbija – Veritas

Freitag 19.7.
18 Uhr                  Gatow – SSV                                 19:50 Uhr       Staaken I – SW Spd.

Samstag 20.07.

15 Uhr                  BW Spd. – Teutonia                       16:50 Uhr      Alemania – FFV Spd.

Viertelfinale Dienstag 23.7.
18 Uhr                  Sieger Kladow / Staaken II – Sieger Galatasaray / Siemensstadt
19:50 Uhr            Sieger Spandau 06 / Spd. Kickers  – Sieger Srbija / Veritas

Viertelfinale  Mittwoch 24.7.
18 Uhr                  Sieger Gatow / SSV – Sieger Staaken I / SW Spd
19:50 Uhr            Sieger BW Spd. / Teutonia – Sieger Alemania / FFV Spd.

Halbfinale Freitag 26.7.

18 Uhr und 19:50 Uhr

Endspiele Sonntag 28.7.

Spiel um Platz 3 um 11 Uhr und Finale 13 Uhr  Staaken West

Patrick Rein

Lisicki entfacht Tennisfieber

Nachdem erstmals seit Steffi Graf wieder eine Deutsche im Wimbledon-Finale stand, zeigen wir wo auch in Spandau Tennis gespielt wird.

Die glorreichen Zeiten des Tennissports in Deutschland – als Boris Becker und Steffi Graf das Geschehen bestimmten – sind schon länger vorbei. Seitdem war die damalige Euphorie erloschen und Tennisvereine haben mit Mitgliederschwund sowie Nachwuchsproblemen zu kämpfen. Doch durch die Berlinerin Sabine Lisicki und ihrem phänomenalen Einzug ins Finale von Wimbledon, dem ehrwürdigsten der vier Grand-Slam Turniere, schöpft die gesamte Sportart nun neue Hoffnung.

Um ohne Vereinsmitgliedschaft selbst mal den Schläger in die Hand zu nehmen, stehen die Plätze an der Havellandhalle gegen Gebühr zur Verfügung.

Um ohne Vereinsmitgliedschaft selbst mal den Schläger in die Hand zu nehmen, stehen die Plätze an der Havellandhalle gegen Gebühr zur Verfügung.

Sympathieträgerin chancenlos

Spätestens nach dem Sieg im Achtelfinale gegen die Weltranglistenerste Serena Williams erweckte die 23-jährige Deutsche öffentliches Interesse. Während früher das öffentlichrechtliche und Privatfernsehen um die Übertragungsrechte stritten, lagen diese am Samstag ausschließlich beim Pay-TV. Wer sich daher am Samstag zum Finale auf machte um das Match in einer Sportsbar live zu verfolgen, erlebte jedoch eine chancenlose Lisicki. Der Druck und die im Vorfeld erklärte Favoritenrolle gegen die spätere Siegerin Marion Bartoli schienen einfach zu viel für die Berlinerin, welche nach eigenem Doppelfehler ihre Tränen kaum noch unterdrücken konnte.

Bei Spandaus ältesten Tennisverein Sutos hatte im letzten Jahr auch John Travolta gespielt.

Bei Spandaus ältesten Tennisverein Sutos hatte im letzten Jahr auch John Travolta gespielt. Fotos (2): Patrick Rein

Bum Bum Bine

Doch die Zeit des ersten Grand-Slam Erfolges nach der deutlichen 1:6 und 4:6 Niederlage wird noch kommen und zumindest konnte der Tennissport nach langer Zeit wieder die Aufmerksamt erfahren, die ihm so lange verwehrt war. Wer selbst Lust bekommen hat den Schläger ein Mal in die Hand zu nehmen, hat unter anderem hier bei folgenden Vereinen die Möglichkeit:

Spandauer Hockey- und Tennis-Club 1910 e.V. | Tiefwerderweg 28 | 13597 Berlin

Sprechzeiten: Mo. 10-18 Uhr

Tel. und Fax: 030 332 24 10

E-Mail: geschaeftsstelle@shtc.de

ASC Spandau e.V. | Kleine Eiswerderstr. 11 | 13599 Berlin

Tel.: 030 334 44 44  | Fax. 030 33 77 64 48

E-Mail: asc-tennis@arcor.de

Verein für Volkssport Spandau 1922 e.V. | Wichernstrasse 55 | 13587 Berlin

Tel. 030/335 51 26

SUTOS Sport und Tennisverein Olympia Spandau 1917 e.V. | Wichernstraße 53 | 13587 Berlin

Telefon: 030 335 25 49 | Telefax: 030 35 10 96 12

STC Hakenfelde 75 e.V. | Hakenfelder Str. 28 | 13591 Berlin

Geschäftsstelle: Sigrid Balzereit | Richard-Münch-Str. 18 | 13591 Berlin | Tel.: 36 40 15 39

Nicht jeder Verein stellt jedoch seine Plätze auch Gästen zur Verfügung. Ohne eine Mitgliedschaft stehen Plätze ansonsten noch im Sportzentrum Siemensstadt oder aber in Seeburg in der Havellandhalle (drinnen und draußen) zur Verfügung.

Patrick Rein

Hertha hautnah

Beim Benefizspiel zwischen Hertha BSC und dem SV Falkensee-Finkenkrug wurde der Fan-Kontakt gepflegt.

Zwar erlebten die 4500 Zuschauer auf dem Fußballplatz vor den Toren Spandaus kein Spiel auf höchstem Niveau, doch blieb dafür kaum ein Autogramm- oder Fotowunsch unerfüllt. Noch kamen nicht alle Neuzugänge beim Bundesligisten zum Einsatz, dennoch zeigte sich dem Fußballfachmann, dass Hertha auch in der höchsten deutschen Spielklasse auf seinen brasilianischen Star Ronny setzen wird.

Hertha's Ronny war in der ersten Halbzeit der spielentscheidende Mann auf dem Platz - und danach begehrtes Objekt der Autogrammjäger.

Hertha’s Ronny war in der ersten Halbzeit der spielentscheidende Mann auf dem Platz – und danach begehrtes Objekt der Autogrammjäger.

Alle Mann an Bord

Gegen den Oberligisten SV FF, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, taten sich die Favoriten von der Spree in der ersten Halbzeit jedoch schwer. Mit aller Kraft wollten die Falkenseer anscheinend eine zu hohe Niederlage verhindern. So dauerte es auch fast bis zur Halbzeit bis – wer auch sonst – Ronny per Freistoß das 1:0 erzielte. Die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay befindet sich erst seit einigen Tagen im Training, was sich an dem fehlenden Spielverständnis und unnötig komplizierten Abläufen bemerkbar machte.

Benefizspiel zwischen Hertha BSC und dem SV Falkensee-Finkenkrug zugunsten der Stiftung "yum me".

Benefizspiel zwischen Hertha BSC und dem SV Falkensee-Finkenkrug zugunsten der Stiftung “yum me”.

Standesgemäßer Endstand

Dennoch war zu erkennen, dass Hertha bisher weiterhin von Ronny abhängig ist. Der Brasilianer, welcher bösen Zungen zu Folge nur wegen seinem Bruder Raffael zu Hertha gekommen war, hat sich in der letzten Saison zu einem unverzichtbaren Strategen und Vollstrecker entwickelt. So lief auch in diesem ersten Vorbereitungsspiel zumindest in der ersten Hälfte alles über den bemühten Spielmacher. Im zweiten Durchgang stand er ebenso wie Torwart Kraft, Niemeyer, Wagner und nahezu der kompletten Startelf nicht mehr auf dem Feld. Adäquat kamen Ramos, Hatira und Allagui zum Einsatz die mit ihren Toren auch für den standesgemäßen 4:0 Endstand sorgten.

So wie hier Peter Niemeyer standen auch alle anderen Herthaner lange Zeit für die Wünsche der Fans zur Verfügung.

So wie hier Peter Niemeyer standen auch alle anderen Herthaner lange Zeit für die Wünsche der Fans zur Verfügung. Fotos (3): Patrick Rein

Autogramme, Fotos, gute Tat

Noch steht Luhukay sicherlich einige Arbeit bevor um den wiederholten Abstieg zu verhindern, aber es ist auch noch genug Zeit bis zum ersten Bundesligaheimspiel am 10. August gegen Eintracht Frankfurt. In Falkensee hingegen standen die Profis, ermöglicht von der AOK Nord-Ost, lange Zeit allen Anhängern für Autogramme und Fotos zur Verfügung. Die großen Gewinner der Partie waren sowieso die Kleinsten, denn: Die Erlöse des Benefizspiels kommen der Stiftung „yum me“ zugute, welche Kindern und Jugendlichen Lust auf gutes, gesundes und leckeres Essen machen soll.

Patrick Rein

Hertha (fast) in Spandau erleben

Benefizspiel zwischen dem SV Falkensee-Finkenkrug und Hertha BSC ist gleichzeitig erster Auftritt des Bundesligisten der Saison 2013/14.

Die Partie zwischen dem SV Falkensee-Finkenkrug und Hertha BSC findet am Donnerstag, dem 27. Juni 2013 um 18:00 Uhr, auf dem Sportplatz Ringpromenade in Falkensee statt. Das von der AOK Nordost präsentierte Spiel wird anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des SV FF und zugunsten von „yum me“, Stiftung Ernährung-Bildung-Gesundheit, ausgespielt.

Die Ostkurve des Berliner Olympiastadions wird beim Auftritt in Falkensee sicherlich nicht erreicht werden.

Die Ostkurve des Berliner Olympiastadions wird beim Auftritt in Falkensee sicherlich nicht erreicht werden. Foto: Patrick Rein

Nachbarn in Falkensee feiern

Die Pause für die Aufstiegshelden von Hertha BSC und deren Anhang war kurz. Jetzt können sich die Hertha-Fans auf das erste offizielle Testspiel des erneuten Bundesligisten vor der neuen Saison freuen. Darüber hinaus werden zum ersten Mal die Neuzugänge in den Farben des Hauptstadtclubs auflaufen. Für den SV FF ist es hingegen ein historisches Spiel, denn der Verein feiert mit dieser Begegnung sein 100-jähriges Bestehen. Mit dem Slogan „Eine Stadt. Ein Jahrhundert. Ein Verein.“ verleihen die Falkenseer ihrem Jubiläum den angemessenen Rahmen. Bis zum 13.06.2013 wurden bereits mehr als  2.000 der insgesamt 4.500 Karten verkauft.

Karten in Spandau erhältlich

Wer den ersten Auftritt der Hertha-Stars hautnah erleben möchte, erhält Eintrittskarten in der Geschäftsstelle des SV FF (Info unter: 03322/286900) sowie in Falkensee an folgenden VVK-Stellen: Fleischerei Gädecke, Hellweg, Reisebüro Hiller, schrääg rüber, all4phone/o2 Shop. Außerdem in Spandau bei Sport Heinrich und auch im Hertha Fanshop auf der Geschäftsstelle, wo auch die Dauerkarten für die Bundesliga-Saison gekauft werden können. Tickets gibt es ermäßigt für 5 € und normal für 8 €. Einlass ist am 27. Juni ab 17:00 Uhr.

Gesunde Ernährung fördern

Die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse ist Exklusivpartner von Hertha BSC und ermöglicht es mit ihrem Engagement, dass den Fußballfans schon zum Start der Vorbereitung ein Spiel vor einer prächtigen Kulisse präsentiert wird. Die Ticketeinnahmen der Partie kommen „yum me“, der Stiftung Ernährung-Bildung-Gesundheit zu Gute. Die vom AOK-Vorstandsvorsitzenden Frank Michalak und dem brandenburgischen Spitzenkoch Ronny Pietzner gegründete Stiftung will sich mit Aktionen und Projekten rund um das Thema „gesunde Ernährung“ einsetzen und Jugendliche aktiv mit einbeziehen.

Patrick Rein

Das Wochenende war sportlich

Neben dem Havelfest zogen auch die F-Games auf dem Parkdeck, der Lamborghini Cup in Staaken und das Bürger- und Familienfest der SPD die Besucher nach draußen.

Die Voraussetzungen waren optimal für ein erlebnisreiches Wochenende: Endlich Sonne und kein Regen. Dennoch war der Besucherzuspruch bei einigen Veranstaltungen überschaubar. Sicherlich führte die Vielzahl der Angebote am Samstag bei dem ein oder anderen zu Entscheidungsschwierigkeiten. Denn neben dem alles überragenden Havelfest – bei dem es kurz vorm großen Feuerwerk sogar zu Nachschubproblemen beim Bierausschank kam – luden drei andere Veranstaltungen zur sportlichen Betätigung auf.

Die Stars von Morgen kamen aus dem gesamten Bundesgebiet und Dänemark zum Fußballturnier nach Staaken.

Die Stars von Morgen kamen aus dem gesamten Bundesgebiet und Dänemark zum Fußballturnier nach Staaken.

Internationales Nachwuchsturnier

So hatte der SC Staaken zum bereits 3. Internationalen Lamborghini Berlin Fussball Cup des Jahrgangs 2004 (F-Jugend) in den Sportpark Staaken geladen, der ein erlesenes Teilnehmerfeld aus Nachwuchsmannschaften von Bundesligisten, Tradition- und Ausbildungsvereinen sowie zwei Vereinen aus Dänemark folgten. Letztendlich gingen der SC Staaken, Hertha BSC, 1.FC Union Berlin, Bredballe IF (DK), Boldklubben Søllerød-Vedbæk (DK), Potsdamer Kickers 94, RB Leipzig, 1.FC Magdeburg, Hallescher FC, LFC Berlin und der Weißenseer FC an den Start. Ein Kinderschmink- und Würfelstand sowie das schon fast obligatorische Speedschießen rundeten das Programm ab. Nach den abwechslungsreichen und fairen Partien setzte sich am Ende die Mannschaft des Bundesligaaufsteigers Hertha BSC gegen den Halleschen FC als Turniersieger durch. Den dritten Platz erspielten sich die Gäste aus Dänemark vom Boldklubben Søllerød-Vedbæk. Die Gastgeber vom SC Staaken beendeten das Turnier auf dem 5. Platz.

Ismail Öner (2. v. li.) erhielt für sein Projekt Mitternachtssport e.V. Fußbälle von Bezirksstadtrat Stephan Machulik (re.) und dem Bezirksverordneten Jürgen Keßling (li.).

Ismail Öner (2. v. li.) erhielt für sein Projekt Mitternachtssport e.V. Fußbälle von Bezirksstadtrat Stephan Machulik (re.) und dem Bezirksverordneten Jürgen Kessling (li.) überreicht.

Bürger- und Familienfest

Überwiegend unpolitisch ging es zeitgleich im Wilhelm-Schleusener-Stadion vor, obwohl hier die Abteilung Falkenhagener Feld der SPD zum Fest geladen hatte. Fußballturnier, laufen für den guten Zweck und die Footballer der Spandau Bulldogs standen im Vordergrund. Zudem wurde die Hans-Schultz-Ehrenmedaille an Heike Ließfeld, Detlef Schuster und Käthe Reiman verliehen. Allein der UNICEF Lauf über 100 Meter ermöglichte 500 Dosen gegen Masern, 4000 Wasserreinigungstabletten und 5000 Bleistifte für das Kinderhilfswerk. Und auch der Mitternachtssport e.V. wurde geehrt und erhielt anstatt Medaille nützlichere Fußbälle als Unterstützung.

Es war noch Platz zur sportlichen Betätigung auf dem Parkdeck der Spandau Arcaden hoch über den Dächern des Bezirks.

Es war noch Platz zur sportlichen Betätigung auf dem Parkdeck der Spandau Arcaden hoch über den Dächern des Bezirks. Fotos (3): Patrick Rein

Über den Dächern von Spandau

Zu guter letzt fand als Auftakt zu den Sommerferien auf dem Parkdeck F der Spandau Arcaden eine Veranstaltung für Groß und Klein statt. Bei den “Deck F Games” sollten Kinder und Jugendliche zeigen, welcher Sportsgeist in ihnen steckt. An verschiedenen Stationen konnte an motorischen und koordinativen Fähigkeiten gefeilt werden. Neben Torwand und Soccercage standen erstmals auch eine Minigolf- und eine Biathlonanlage zur Verfügung. Lediglich die angekündigte Verpflegung war nicht zu entdecken und auch das Teilnehmerfeld gestaltete sich bei so vielen Aktionen im Bezirk eher dürftig.

Patrick Rein

So sehen Sieger aus

Zum vierten Mal in Folge gewinnt der Gänsemarkt den Gastro Cup.

Die Serie ist weiterhin ungebrochen. Auch den 8. Gastro Cup – das Fußballturnier der Spandauer Gastronomie – konnte der Gänsemarkt für sich entscheiden. Nachdem im letzten Jahr der Wanderpokal durch den dritten Gewinn in Folge bereits in den Besitz der Kneipe an der Plantage 1 übergegangen war, begibt sich nun auch die neue Trophäe – vorerst bis zum nächsten Turnier – in dessen Gesellschaft.

Erst das Elfmeterschießen brachte das Ergebnis des gutbesuchten Gastro-Cups.

Erst das Elfmeterschießen brachte das Ergebnis des gutbesuchten Gastro-Cups.

Entscheidung durch Elfmeterschießen

Nachdem der Gastgeber Norbert’s im ersten Vorrundenspiel des Tages mit einem 1:0 Sieg gegen die Fußballmacht Gänsemarkt vom Platz des Wilhelm-Schleusener-Stadions ging, schien deren Vormachtstellung im Bezirk bereits beendet. Doch mit drei 5:0 Erfolgen gegen die Gäste aus Falkensee vom Schrääg rüber, den Tennisverein Sutos als auch dem Landhaus Perle meldete sich der Titelverteidiger dann eindrucksvoll zurück. Das Norbert’s hingegen zog ohne eine einzige Niederlage ins Halbfinale ein, welches beide Teams als Sieger für sich entschieden. Außerdem dabei waren noch das Bricks, die Weißbier-Preußen, Stadtrandklause, Il Vagabondo, Casino Staaken, Alt-Spandau und Zum ollen Seemann. So war das erste Spiel des Tages auch gleichfalls das letzte. Das Finale gestaltete sich sodann wieder ausgeglichen, wodurch die Partie auch mit einem 1:1 Unentschieden endete und erst das Elfmeterschießen den Erfolg für den Gänsemarkt besiegelte.

Zum fünften Mal insgesamt und bereits zum vierten Mal in Folge heißt der Sieger: Gänsemarkt.

Zum fünften Mal insgesamt und bereits zum vierten Mal in Folge heißt der Sieger: Gänsemarkt. Fotos (2): Patrick Rein

Spende für das Jona’s Haus

Bei bestem Wetter – was in den letzten Jahren eher seltener der Fall war – fanden deutlich mehr Zuschauer den Weg ins Stadion. Mit Bratwurst, Steaks und meist alkoholischen Getränken herrschte während der gesamten Veranstaltung beste Stimmung. Nach einer Tombola in den letzten Jahren veranstaltete Organisator Norbert Lis dieses Mal zudem ein „Schinken schätzen“ um die begehrten Preise (Fußballtrikots von Hertha BSC, Bayern München und Borussia Dortmund) an die neuen Besitzer zu vermitteln. Die gesamten Einnahmen des Turniers gingen wiederholt an das Jona’s Haus in Staaken, die sich über die Spende besonders freuten.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder den Gastro-Cup geben, ob dieser dann bereits in „Gänse-Cup“ umbenannt wurde, ist wohl doch eher unwahrscheinlich.

Patrick Rein

Jeder fängt mal klein an

Eine Woche vor dem größten Jugendhandballturnier im Stadion Hakenfelde arrangierte Centrovital Schülern ein Schnuppertraining mit zwei Profispielern.

Schon ein Mal kamen Schülerinnen und Schüler der Wolfgang-Borchert-Oberschule in den Genuss mit zwei Handballprofis des Bundesligisten Füchse Berlin zu trainieren. Am letzten Freitag kamen nun wiederholt zwei Spieler nach Spandau, die selbst in der Jugend noch als SG Spandau/Füchse Berlin auf Torejagd gingen und danach den Sprung in den Profikader schafften: Johannes Sellin und Colja Löffler. Letzterer ist Spandauer Eigengewächs und nahm seine ersten Bälle bei der SG ASC/VfV Spandau in die Hand und spielte selbst bei dem am Wochenende wieder stattfindenden Bärlin-Cup im Stadion Hakenfelde.

Am Samstag und Sonntag treten wieder Groß und Klein aus dem gesamten Bundesgebiet beim Bärlin Cup im Stadion Hakenfelde an.

Am Samstag und Sonntag treten wieder Groß und Klein aus dem gesamten Bundesgebiet beim Bärlin Cup im Stadion Hakenfelde an.

Größtes Turnier der Region

Am Samstag und Sonntag von 9 bis 16 Uhr erwartet die SG ASC/VfV Spandauletztmalig als Spielgemeinschaft – wieder an die 150 Mannschaften aus Berlin und dem gesamten Bundesgebiet zum größten Jugendkleinfeldhandballturnier der Hauptstadt und Brandenburgs. Erstmalig werden auch Handballer des VfL Wolfsburg begrüßt, während Mannschaften aus Hamburg als auch vom MTV Lübeck schon seit Jahren zum Turnier nach Spandau kommen. Eine Herausforderung war in diesem Jahr auf Grund des Legionellen-Befalls einiger sanitären Hallenanlagen die Unterbringung der Gäste. Doch Schirmherr und Stadtrat für Schule und Sport Gerhard Hanke signalisierte: „Wir werden eine Lösung finden!“. Er als auch seine Mitarbeiter im Bezirksamt hielten Wort und stellten Räumlichkeiten zur Verfügung um allen Gastmannschaften eine Unterbringung zu gewährleisten.

Die Handballprofis Johannes Sellin (li.) und Colja Löffler spielten in der Jugend erfolgreich in der damaligen SG Spandau/Füchse Berlin.

Die Handballprofis Johannes Sellin (li.) und Colja Löffler spielten in der Jugend erfolgreich in der damaligen SG Spandau/Füchse Berlin. Fotos (2): Patrick Rein

Schüler waren begeistert

Nicht nur der Stadtrat möchte sich am Wochenende selbst ein Bild vom Turnier machen, auch Colja Löffler plant am Sonntag – wenn die älteren Jahrgänge antreten – an die alte Wirkungsstätte zurückkehren. Dabei müssen er als auch Johannes am Samstag selbst noch mal in Hannover beim letzten Saisonspiel ran. Neben dem Bärlin-Cup wird aber auch noch das Hinrundenspiel um die Deutsche Meisterschaft der A-Jugend in Berlin ausgetragen. Die Mannschaft der Füchse Berlin steht zum dritten Mal im Finale und konnte die letzten beiden Titel noch als SG Spandau/Füchse Berlin gewinnen. Die Entwicklung des Handballs in Berlin hat eine beeindruckende Entwicklung genommen, so überrascht es auch wenig dass der Deutsche Handballbund mittlerweile einen Umzug in die Hauptstadt beschlossen hat. Und auch beim  Probetraining der beiden Füchse – ermöglicht vom Gesundheitszentrum Centrovital – konnten wieder Schülerinnen und Schüler von der Sportart mit dem Ball in der Hand überzeugt werden.

Patrick Rein

Staaken bleibt Tabellenführer

Im Lokalderby zwischen den Spandauer Kickers und dem SC Staaken II trennen sich die beiden Aufstiegskandidaten unentschieden.

Sowohl der SC Staaken als auch die Spandauer Kickers stehen in der Bezirksliga mit deutlichem Vorsprung auf einem Aufstiegsplatz. Dementsprechend groß war – trotz Regen – auch der Zuschauerandrang auf dem Heimspielgelände der Kickers am Sommerbad Staaken West. Es ging um die Tabellenspitze, denn der Aufstieg ist beiden Mannschaften kaum noch zu nehmen. Die abwechslungsreiche Partie bot auch ebenso wie das Champions-League Finale am Sonnabend alles was das Fußballherz begehrt: Vier Tore mit teils sehenswerten Treffern, Elfmeter, zwei rote Karten und diskussionsanregende Schiedsrichterentscheidungen.

In einer fair gefürhten Partie trennetn sich Spaki und Staaken II unentschieden.

In einer fair geführten Partie trennten sich Spaki und Staaken II unentschieden.

Gerechtes Unentschieden

Während des Spiels erhielten die Gäste lautstarke Unterstützung des Staakener Anhangs, dennoch ging Gastgeber „Spaki“ durch Christian Oberreuter mit 1:0 in Führung ehe Sven Trautmann per Elfmeter noch vor der Halbzeit den Ausgleich erzielte. Mit einem fulminanten Freistoß, ausgeführt von Marc Theilig, konnte der Eintore-Vorsprung für die Kickers wiederhergestellt werden. Doch die Staakener steckten nicht auf und Frederik Kammer erzielte per Kopfball den 2:2 Endstand. In einer fairen Partie beendeten sowohl die Spandauer Kickers als auch der SC Staaken das Spiel um jeweils einen Mann reduziert. Die Schiedsrichterentscheidungen sorgten in beiden Fällen für Diskussionen und wurden von beiden Lagern als zu „hart“ interpretiert. Zwar konnte der SC durch dieses Ergebnis die Tabellenführung behaupten, beide Mannschaften bleiben aber durch die Punkteteilung auf dem Sprung in die Landesliga.

Der anhaltende Regen des Wochenendes machte auch beim Lokalderby nicht halt.

Der anhaltende Regen des Wochenendes machte auch beim Lokalderby nicht halt. Fotos (2): Patrick Rein

Pokalhalbfinale der Ersten

Am Mittwoch muss dann die erste Mannschaft von Staaken zum Halbfinale im Berliner Pilsner Pokal zum SV Lichtenberg 47. Für das Auswärtsspiel und der Chance auf den Finaleinzug – in dem im letzten Jahr bereits mit Gatow ein anderer Spandauer Fußballverein stand – wird extra ein Fanbus gechartert. Nervenstärke hatten die Staakener schon beim Gewinn des Spandauer Bürgermeisterpokals im letzten Sommer bewiesen.

Und am nächsten Wochenende, den 8. Juni, tritt dann auch wieder die Spandauer Gastronomie zum mittlerweile 8. Gastro-Cup für den guten Zweck an. Gespielt wird auch in diesem Jahr wieder im Helmut-Schleussener-Stadion am Askanierring von 10 bis 16 Uhr.

Patrick Rein

Ein Hauch von Meisterfeier

Hertha BSC schafft ohne Heimniederlage den direkten Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga.

Nach dem letztjährigem Abstieg in der Relegation gegen Fortuna Düsseldorf spielte der Hauptstadtclub eine überragende Zweitligasaison: Frühzeitig den Aufstieg als auch die Zweiligameisterschaft perfekt gemacht und sogar noch den Punkterekord von Hannover 96 eingestellt. Mit Jos Luhukay ist Hertha BSC endlich wieder auf Erfolgskurs und will sich nun auch in der höchsten deutschen Spielklasse etablieren.

Die Ostkurve im Berliner Olympiastadion sorgte schon lange vor Spielbeginn für Stimmung.

Die Ostkurve im Berliner Olympiastadion sorgte schon lange vor Spielbeginn für Stimmung.

Tore- und Spielerrückstand

Bereits vor Anpfiff herrschte Feierstimmung im Oval des Olympiastadions. Die Fans stimmten den Abschied aus der 2. Bundesliga ein, Cottbus hielt mit Pyrotechnik dagegen und Ikone Frank Zander gab wiederholt die blau-weiße Hymne „Nur nach Hause“ zum Besten. Es war angerichtet zum Finale der Saison 2012/2013 von deren Beginn an nur ein  Ziel herrschte: Aufstieg. Doch vor den Ehrungen und Feierlichkeiten stand noch 90. Minuten Fußball auf dem Programm. Das Lokalderby gegen Energie Cottbus erwies sich jedoch noch mal zur Geduldsprobe. Für beide Mannschaften ging es um nichts mehr und dementsprechend schleppend verlief das Gekicke. Nicht unbedingt verdient gingen die Gäste in Führung und Hertha geriet auch Mannschaftsmäßig nach einem Platzverweis von Maik Franz in Rückstand, beziehungsweise Unterzahl. Umso erfreulicher war für das fast ausverkaufte Stadion der Ausgleich in der 88. Minute durch Anthony Brooks. Somit war angerichtet für die Festlichkeiten.

"Nie mehr zweite Liga" ist die Erwartung der Fans.

“Nie mehr zweite Liga” ist die Erwartung der Fans. Fotos (2): Patrick Rein

Das Warten hatte ein Ende

Was jedoch folgte hatte eher den Charme einer A-Jugendmeisterschaftsfeier als den Gewinn der Meisterfelge, welche natürlich auch nicht mit dem einer Schale gleichgesetzt werden kann. Dennoch waren die Festlichkeiten geprägt vom Warten: Erst warteten die Spieler auf die Aufstiegsshirts, die Ostkurve lange auf das Erscheinen der Mannschaft vorm Fanblock und dort die Spieler wiederum lange auf die Bierkrüge für die obligatorischen Duschen. Vielleicht hatte sich der ein oder andere mehr erwartet, doch es war halt auch „nur“ das Ende einer Mission die erfüllt wurde: Hertha ist nach nur einer Saison wieder erstklassig. Und was die Freude nach den Skandal-Relegationsspielen nur noch steigerte, Düsseldorf ist direkt wieder abgestiegen – ohne Relegation.

Und für die zahlreichen Hertha-Fans aus Spandau war der Heimweg an der Heerstraße ebenfalls noch mal mit warten verbunden, dieses Mal auf den Bus. In der kommenden Saison erwarten alle nun die Champions-League Finalisten aus Dortmund und Bayern wieder als Gäste im Olympiastadion.

Patrick Rein

Laufen und Gutes tun inklusive

Auch der mehrfache Paralympics-Sieger Henry Wanyoike läuft dieses Jahr erneut beim Run of Spirit am Pfingstmontag mit.

Bereits zum 5. Mal unterstützt und bereichert der blinde Ausnahmeathlet das Laufevent für Menschen mit und ohne Behinderungen im Evangelischen Johannesstift. Wanyoike zeigt, dass jeder Mensch auf seine Weise ein Champion sein kann, dass jeder für sich etwas erreichen kann, wenn er hart arbeitet und seinem Herzen folgt. In diesem Jahr feiert der Run of Spirit am 20. Mai mit der 5. Ausrichtung ein kleines Jubiläum und das im 155. Jahr des Evangelischen Johannesstifts.

Der Zieleinlauf mit seiner Kulisse und Zuschauern wird auch in diesem Jahr wieder die letzten Kräfte mobilisieren.

Der Zieleinlauf mit seiner Kulisse und Zuschauern wird auch in diesem Jahr wieder die letzten Kräfte mobilisieren.

Vom Kinder- bis zum Volkslauf

Nicht nur Schirmherrin Marianne Buggenhagen blickt dem Laufevent bereits voller Freude entgegen: „Ich freue mich, den Namen dieses Laufes nicht nur in meinem Herzen zu tragen, sondern der Sportwelt nun auch in offizieller Funktion davon berichten zu können”. Unter dem Motto “Bewegung und Begegnung” finden acht Wettbewerbe, vom Kinderlauf bis zum klassischen 10 km Volkslauf und einer Teamstaffel statt. Neu hinzugekommen ist ein Jugendlauf über 2,5 km integriert, um das sportliche Angebot für den Nachwuchs zu erweitern. Die vielfältigen Laufkategorien ermöglichen die Teilnahme von Jung und Alt, von Anfängern und Profis, von Menschen mit und ohne Behinderung. Der Hauptlauf geht dabei über eine Distanz von 10 Kilometern. Mit rund 600 Teilnehmern/innen startete das Laufevent 2009 und in diesem Jahr soll die 1.500 Personen-Meldemarke überschritten werden. Den Gästen bietet sich eine motivierende Kulisse am Streckenrand und wenn es mal eine Laufpause gibt, dann ist für gute Stimmung gesorgt. Kinder erwartet ein buntes Rahmenprogramm und wer will, kann es auf dem Rasen rund um Start und Ziel gemütlicher angehen lassen.

Einer der schnellsten blinden Marathonläufer, Henry Wanyoike, aus Kenia beim Zieleinlauf. Er ist seit dem ersten Run of Spirit dabei. Auf dem Foto wird er von Lennart Sponar geführt. Einem der schnellsten Berliner Langstreckler.

Einer der schnellsten blinden Marathonläufer, Henry Wanyoike, aus Kenia beim Zieleinlauf. Er ist seit dem ersten Run of Spirit dabei. Auf dem Bild wird er von einem der schnellsten Berliner Langstreckler, Lennart Sponar, geführt. Fotos (2): Evangelisches Johannesstift

Sport verbindet

Herzstück des Laufevents ist die Teilhabe und Teilnahme von Menschen mit Behinderung. Ausdrücklich sollen Menschen mit und ohne Behinderung daran teilnehmen und das nicht nur in getrennten Disziplinen, sondern gemeinsam über die Distanzen von 0,4 km bis 10 km. Zu diesen Wettbewerben werden Gäste aus Kenia, Israel, Polen und der Türkei erwartet, deren Leistungen großen Respekt verdienen. So auch bei dem nahezu “heimischen” Gast aus Kenia, dem blinden kenianischen Ausnahmeläufer und mehrfachen Paralympics Gewinner Henry Wanyoike. Auch der Verband Lebenshilfe aus Delmenhorst ist mit drei Marathonläufern mit am Run of Spirit Start.

Gutes tun seit 2009

Der Lauf verbindet sportliches Treiben mit dem Geist des Helfens. In diesem Jahr unterstützt jede Sportlerin und jeder Sportler mit einem Teil der Startgebühr und freiwilligen Spenden nach 2009 wieder das “House of Hope” von Henry Wanyoike. Das “House of Hope” ist ein Angebot für die ärmsten Kinder und Waisen in den Kanjeru-Slums, in der Nähe von Nairobi. Mit dem diesjährigen Charity-Projekt soll der Einbau einer Küche ermöglicht werden.

Patrick Rein

Kinder und Jugendliche freuen sich über Trainingsanzüge

Wohnungsbaugesellschaft unterstützt und würdigt mit einer Spende Engagement eines Judovereins für Kinder und Jugendliche.

Das Falkenhagener Feld steht ebenso wie andere Spandauer Stadtteile nicht immer nur mit erfreulichen Nachrichten in den Medien. Dies gilt auch für Wohnungsbaugesellschaften wie der GSW Immobilien AG wenn es beispielsweise um die Themen Asbest in Wohnungen oder Mietentwicklungen geht. Dieses Mal ist die Erwähnung jedoch ausschließlich positiv, denn: Die Wohnungsgesellschaft GSW Immobilien AG unterstützt den lokalen Judoverein Kano Berlin e.V., der Kindern und Jugendlichen mit viel Engagement eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung abseits von Fernseher, Computer und Spielekonsolen im Falkenhagener Feld bietet.

Groß und klein werden sportlich als auch sozial gestärkt.

Groß und klein werden sportlich als auch sozial gestärkt.

Kinder und Jugendliche stärken

Seit seiner Gründung 2007 ist der Judo-Klub Kano Berlin e.V. zu einer festen Größe im Spandauer Stadtteil Falkenhagener Feld geworden. Für viele der aus sieben Nationen stammenden Kinder und Jugendlichen ist es dabei weit mehr als nur ein sportliches Angebot. Durch die ehrenamtlichen Trainerinnen und Trainer werden soziale Werte wie Fair Play, Solidarität, Gemeinschaft, Teamgeist, aber auch Beharrlichkeit und Disziplin vermittelt. Ausflüge und besondere Angebote in den Schulferien runden zudem das Angebot ab.

Alle Nachwuchsjudokas wurden von der Wohnungsbaugesellschaft GSW mit Trainingsanzügen ausgestattet.

Alle Nachwuchsjudokas wurden von der Wohnungsbaugesellschaft GSW mit Trainingsanzügen ausgestattet.

Sportlich und sozial erfolgreich

Viele der Aktiven – der Verein hat 200 Mitglieder – sind mit großem Eifer dabei. Die vielfachen sportlichen Erfolge sprechen für sich: unter anderem Titel als Berliner Meister und Nordostdeutsche Meister, zahlreiche Teilnahmen an Turnieren in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern – wobei mehrfach erstplatzierte Mannschaftstitel erreicht wurden. „Leider können sich viele Familien keine Ausstattung ihres Nachwuchses mit Trainingsanzügen leisten“, erklärt Kerstin Shareef vom Kano Berlin e. V.

Gruppenfoto des Kano e.V. in der Turnhalle der Siegerland-Grundschule.

Gruppenfoto des Kano e.V. in der Turnhalle der Siegerland-Grundschule. Fotos (3): Patrick Rein

Trainingsanzüge für alle

Einer der großen Vermieter im Falkenhagener Feld-Ost, die GSW Immobilien AG, hat nun dem Verein ein besonders Geschenk gemacht: Das Wohnungsunternehmen sponsert 100 Trainingsanzüge im Wert von 4.000 Euro zur Unterstützung der Vereinsarbeit. Kerstin Shareef weiter: „Dass wir nun Dank der GSW als Kooperationspartner allen – auch denen, deren Eltern es sich nicht leisten können – eine Ausstattung mit Judoanzügen anbieten können, hilft uns sehr. Es freut uns, dass unsere Arbeit wertgeschätzt wird. Unser Dank gilt auch dem Quartiersmanagement Falkenhagener Feld-Ost, das diese Spende vermittelt hat.“

Patrick Rein

Saisonbeginn der Bolzplatzliga

Nachdem der erste Termin für die Auftaktveranstaltung wetterbedingt verschoben wurde, konnte am Samstag endlich wieder gekickt werden.

Während sich im Profifußball Hertha BSC erst am Sonntag den vorzeitigen Wiederaufstieg im Berliner Olympiastadion sichern konnte, starteten am Samstag Groß und Klein in Spandau wieder in den Spielbetrieb. Traditionell stieg das Bolzplatz-Fieber wieder mit der großen Auftaktveranstaltung im Spekteweg des Falkenhagener Feldes. In fünf Altersklassen traten Jungen und Mädchen zum ersten Kräftemessen der Saison an. Mit Musik, Hüpfburg und kostenlosem Grillen war das erste Turnier bei bestem Wetter ein gelungener Auftakt des Spandauer Vorzeigeprojekts.

Die Freude über den Beginn der neuen Bolzplatzliga-Saison war nach der langen Winterpause groß.

Die Freude über den Beginn der neuen Bolzplatzliga-Saison war nach der langen Winterpause groß.

Soziales Straßenfußballprojekt

Bereits 2006 wurde das Projekt unter der Trägerschaft des 1. FFV Spandau e. V. in den drei Spandauer Stadtteilmanagementgebieten Falkenhagener Feld Ost und West sowie Heerstraße ins Leben gerufen. Dabei ist die Bolzplatzliga in Spandau ein gänzlich kostenloses soziales Straßenfußballprojekt für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren, bei dem trotz allen sportlichen Ehrgeizes Toleranz, Fairness und Gewaltfreiheit oberstes Gebot sind. Damit kein 10-Jähriger gegen einen körperlich überlegenen 18-Jährigen spielen muss, gibt es mehrere Staffeln. Und nachdem im Bundestag die gesetzliche Frauenquote vergangene Woche zwar gescheitert ist, nehmen auch immer mehr Mädchen an der Bolzplatzliga teil. Interessierte Jugendliche, egal ob männlich oder weiblich, dürfen in Eigenregie Teams bilden und müssen sich anschließend nur noch anmelden.

Jungen und Mädchen gleichermaßen "kämpfen" nach speziellen Bolzplatzregeln um den Ball.

Jungen und Mädchen gleichermaßen “kämpfen” nach speziellen Bolzplatzregeln um den Ball. Fotos (2): Patrick Rein

Saison geht noch bis November

In regelmäßigen Abständen finden die Spieltage und Turniere statt, wobei der Fokus im Betrieb einer Liga liegt. Gespielt wird auf verschiedenen Plätzen in den drei Quartieren in Spandau. Natürlich sind die Bolzplatzligaregeln zu beachten und auch einzuhalten, welche im Einklang mit den Spielern über die gesamte Projektlaufzeit geändert wurden und kontinuierlich werden. Zu gewinnen gibt es je nach Veranstaltung verschieden Preise. Hauptpreise gehen bis zu einer Playstation 3. Zum Projekt gehören aber auch Aktivitäten jenseits des Fußballs über die sich Interessierte wie über alles andere auch auf der Internetseite informieren können.

Helfer gesucht

Schon kleine Zuwendungen können dem Projekt Bolzplatzliga eine außerordentlich große Hilfe sein. Dabei handelt es sich in erster Linie jedoch nicht unbedingt um Geldbeträge, sondern vor allem um Materialien und Preise für die Jugendlichen. Auch einfache Arbeitskraft kann von großem Nutzen – beispielsweise als Elternteil als Grill-Chef – bei einem der großen Feste sein. Auch Kontakte zu Unternehmen, die sich sozial engagieren wollen, sind gerne gesehen.

Patrick Rein

Mit Fußball durch die Ferien

Am Donnerstag endete für 89 Kinder und Jugendliche das Fußballcamp um und mit dem ehemaligen Nationalspieler Jörg Heinrich.

Keine Sportart erweckt in Deutschland so viel Aufmerksamkeit wie Fußball. Fast jedes Kind träumt davon der neue Messi, Özil oder Ronaldo zu sein und auch der Berufswunsch „Fußballer“ wird immer häufiger erwähnt. Daher verwundert es kaum, dass das Fußballcamp des ehemaligen Profis von Borussia Dortmund Jörg Heinrich hohen Zuspruch fand. Trainingseinheiten mit lizenzierten Trainern – unter ihnen auch Jörg Heinrich – sowie Rundumbetreuung und Versorgung sorgten von Montag bis Donnerstag für ein etwas anderes Ferienerlebnis.

Jörg Heinrich und sechs weitere Trainer versammelten 89 Kinder zur Begrüßung und Einteilung.

Jörg Heinrich und sechs weitere Trainer versammelten 89 Kinder zur Begrüßung und Einteilung.

Wanderzirkus on tour

Spandau war dabei nicht der erste Ort an welchem das Camp durchgeführt wurde. Überwiegend in Brandenburg gab es bereits mehrere Stationen des Wanderzirkus, wie Jörg es selbst bezeichnet. Dabei wird immer nach einem ansässigen Verein als Partner zur Durchführung gesucht. In diesem Fall fiel die Wahl auf den SSC Teutonia der sich sofort bereiterklärte. Eine erneute berlinweite Platzsperre, wodurch die Fußballsaison auch um zwei Wochen verlängert wurde, machten der Veranstaltung im Stadion Hakenfelde jedoch kurzfristig einen Strich durch die Planung.

Wie bei den Profis gab es im einheitlichen Trainingsanzug natürlich auch ein Gruppenfoto.

Wie bei den Profis gab es im einheitlichen Trainingsanzug natürlich auch ein Gruppenfoto.

Ersatz schnell gefunden

Doch mit der Kicker- und Paintballworld in Haselhorst konnte schnell ein wetterunabhängiger Ort fürs Fußballcamp gefunden werden. Dass ein solches Fußballcamp über kurz oder lang auch seinen Platz in Spandau finden würde, war hingegen kein Zufall, denn bereits seit einigen Jahren betreibt Jörg Heinrich in der Wilhelmstraße ein Sportfachgeschäft. Durch die Begeisterung und das breite Interesse der Kinder wird es sicherlich nicht das letzte Camp gewesen sein welches der Wanderzirkus im Bezirk durchgeführt hat.

Fußballerische Fertigkeiten schulen und trotzdem Spaß in den Ferien.

Fußballerische Fertigkeiten schulen und trotzdem Spaß in den Ferien. Fotos (3): Patrick Rein

Komplettausstattung und Ballgefühl

Im Preis des Rundumsorglospaketes von 120 Euro inbegriffen, war dabei zum Auftakt am Montag eine Sporttasche mit Trainingsanzug, Ball und Trinkflasche. Danach konnte es in Kleingruppen dann endlich losgehen. Koordination, Motorik, Ballgefühl und Technik standen im Mittelpunkt der viertägigen „Ausbildung“. Mit einem Abschlussturnier endete die Veranstaltung am Donnerstag. Den Kindern und Jugendlichen konnte so zumindest schon mal die erste Ferienwoche mit der Ballsportart Nummer eins sinnvoll verkürzt werden.

Informationen zu den Fußballcamps finden Interessierte hier.

Patrick Rein

Frauen verlieren Halbfinale

Die Handballerinnen der SG ASC/VfV Spandau unterliegen im Final-Four dem späteren Pokalsieger Berliner TSC.

Drei Oberligisten und ein Drittligist hatten sich für die Halbfinalpartien um den Berliner Pokal am Samstag im Horst-Korber-Zentrum qualifiziert. Bei Auslosung der Begegnungen erwischten die Spandauerinnen dabei mit dem eine Klasse höher spielenden TSC den scheinbar schwersten Gegner. Dementsprechend angespannt traten Mannschaft sowie Fangemeinde auch den Weg nach Charlottenburg an.

Die 1. Frauenmannschaft der SG ASC/VfV Spandau unterlag im Pokalhalbfinale.

Die 1. Frauenmannschaft der SG ASC/VfV Spandau unterlag im Pokalhalbfinale.

Schneller Rückstand

Fast erwartungsgemäß geriet das Team schnell mit 3:7 in Rückstand, doch bevor die Hoffnungen schwinden konnten, drehte sich das Spiel. Nach einer frühen Auszeit von Trainer Henry Germann wurde sogar der 10:10 Ausgleich erzielt bevor sich der Favorit dann mit dem Halbzeitpfiff und einer erneuten Dreitoreführung in die Pause rettete. In Durchgang zwei drehten die Spandauerinnen mit Unterstützung des zahlreichen und lautstarken Anhangs noch ein Mal auf und schafften wiederholt mit 17:17 den Ausgleich. Trotz einer couragierten Leistung setzte sich am Ende jedoch der Berliner TSC mit 28:23 durch und wurde am Sonntag Pokalsieger.

Oftmals stand das junge Schiedsrichtergespann im Mittelpunkt.

Oftmals stand das junge Schiedsrichtergespann im Mittelpunkt.

Wenig Pokalatmosphäre

Insgesamt hat das Final-Four-Turnier des Berliner Handballverbandes wenig Glanz zu bieten, so wird die 5000 Menschen umfassende Halle seit zwei Jahren mittels grauer Trennwand geteilt und somit die nie mehr als 500 Zuschauer auf einer Tribüne gebündelt. Eine schlechte Akustik und selten spannende Spiele lassen zudem wenig Pokalatmosphäre aufkommen. Auch dem jungen Schiedsrichtergespann, welches die Partie der SG ASC/VfV leitete, tat man mit deren Ansetzung sicherlich keinen Gefallen. Um dem Turnier seinem Stellenwert gerecht zu werden, sollten die Partien eher von erfahrenen Gespannen geleitet werden und nicht ausschließlich als Auszeichnung der Jungschiedsrichter verstanden werden.

Die graue Trennwand beengt das Spielfeld und ist von der Tribüne wenig ansehnlich.

Die graue Trennwand beengt das Spielfeld und ist von der Tribüne wenig ansehnlich. Fotos (3): Patrick Rein

Zwei Berliner Meister

Die Frauen können sich jetzt wieder voll und ganz auf die Oberliga-Ostsee-Spree konzentrieren, wo man zwar punktgleich aber dennoch erstmals in der Saison die Tabellenführung an Brandenburg West abgeben musste. Im letzten Jahr der Spielgemeinschaft von ASC und VfV konnten dennoch bereits zwei Titel gefeiert werden. So wurde sowohl die weibliche A-Jugend als auch die männliche B-Jugend Berliner Meister. Zudem kann immer noch ein Pokalsieg nach Spandau geholt werden: Am 20./21. April steht dann die männliche A-Jugend im Finale.

Patrick Rein