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Spandau überragt im Kanupolo

Spandau überragt im Kanupolo

Die KSV-Havelbrüder wurden gleich in zwei Altersklassen Deutscher Meister.

Während der 42. Deutschen Meisterschaft holen sich gleich drei Spandauer Vereine Titel

Spandau ist nicht nur für seine Wasserball Mannschaft und für seine vielen Fußballvereine bekannt sondern setzt sich auch in weit “exotischeren” Sportarten bundesweit durch. Vom 16. bis zum 19. August fanden in Essen die 42. Deutschen Meisterschaft im Kanupolo statt, eine Mischung zwischen Handball und Basketball, das ganze aber auf Kanus (eine ausgiebigere Beschreibung finden Sie hier). Vor Ort haben sich dann gleich drei Spandauer Vereine Titel geholt.

  • Die Dammenmannschaft KC Nordwest holte sich den Deutschen Meistertitel gegen den SKG Hanau (neben Frankfurt).
  • Der Spandauer Verein VMW Berlin gewann den Deutschen Meistertitel in der Jugend Kategorie.
  • Die 10 bis 14 Jahre alten Kanufahrer der Schülermannschaft KSV Havelbrüder haben ihrerseits die 42. Deutsche Meisterschaft gewonnen. Mit 6:1 haben sie im Finale die Gegnermannschaft Rote Mühle Essen überragt.
  • Die Juniormannschaft des gleichen Vereins hat in der Klasse 16-18 Jahre ebenfalls den Deutschen Meistertitel gewonnen.
  • Der Trainer der KSV Havelbrüder, Christian Kunz, erhielt den Förderpreis des Kanupolo e.V. für seine hervorragende Arbeit mit den Schülern. Der Preis wurde für das erste Mal verliehen.

Leider ist die Kanupologemeinde noch sehr klein und die Sportart findet nur wenig Begeisterung. Die verschiedenen Vereine sind sich einig: Um an die Öffentlichkeit zu gelangen, muss Kanupolo eine olympische Disziplin werden. Die KSV-Havelbrüder freuen sich daher um Sponsoring-Anfragen oder finanzielle Unterstützung.

Jubel am Bahnhof: Britta Oppelt zurück in Spandau

Britta Oppelt holte Silber im Doppelvierer in London.

Britta Oppelt holte Silber im Doppelvierer in London.

Die Ruderin wurde am Spandauer Bahnhof feierlich begrüßt

Letzten Donnerstag kam die Spandauer Silbermedaillengewinnerin Britta Oppelt wieder nach Spandau zurück. Am Fernbahnhof wurde Sie von über 100 Spandauerinnen und Spandauern in Empfang genommen. Die meisten Anwesenden stammten aus ihrem Ruder Heimatverein der RV Hellas Titania. Doch auch Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank, der Spandauer Sportstadtrat Gerhard Hanke, der Vize-Präsident des Landessportbundes Gabriele Wrede, der Leiter des Sportamts Lars Marx und der Vorsitzende des Sportausschusses Lars Reinefahl waren Vorort und lobten die Spandauerin für ihren Sieg.

Bei den diesjährigen Olympischen Spielen in London holte sich Britta Oppelt die Silber-Medaille im Frauen-Doppel-Vierer (Rudern). Sie hatte bereits an zwei weiteren Olympischen Spielen teilgenommen und gewann Bronze in Athen 2004 und Silber in Peking 2008. Außerdem hat die Sportlerin schon zahlreiche Titel in der Welt und bei deutschen und europäischen Meisterschaften gewonnen. Wir gratulieren (noch mal) zu diesem wunderbaren sportlichen Erfolg.

Zwei Spandauerinnen bei den Olympischen Spielen

Zwei Spandauerinnen bei den Olympischen Spielen

Rechts: Annika Schleu; Links: Brita Oppelt

Annika Schleu und Britta Oppelt werden Deutschland in London vertreten

Die Sportlerinnen Annika Schleu und Britta Oppelt werden nach London fahren, um an den diesjährigen Olympischen Spielen teilzunehmen. Britta Oppelt, Ruderin beim RVG Hellas Titania und Annika Schleu, Moderne Fünfkämpferin von TSV 1860 haben die Nominierungen bestanden und werden bei den Olympischen Spielen Deutschland mit Würde vertreten. Frau Oppelt hat bereits drei Olympische Spiele hinter sich bei denen sich bislang eine Silber- und eine Bronzemedaille gewonnen hat. Beide Sportlerinnen haben sich schon bei Europa- und Weltmeisterschaften ausgewiesen und auch andere Erfolge erzielt.

Sportstadtrat Gerhard Hanke hat den Sportlerinnen persönlich zu ihrer Teilnahme gratuliert und erklärt:

“Mit großer Begeisterung und ein wenig Heimatstolz habe ich nunmehr beim Blick auf die nominierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den diesjährigen Olympischen Sommerspielen in London bestätigt bekommen, dass Britta Oppelt und Annika Schleu aus Spandau auch dabei sein werden. […] Liebe Britta Oppelt und liebe Annika Schleu, Ihr Heimatsbezirk und Ihr Sportstandort Spandau wünschen Ihnen eindrucksvolle und einzigartige Tage in London, nette und unvergessliche Begegnungen mit Sportlern anderer Nationen und natürlich viel Erfolg bei den Wettkämpfen. Ihr Bezirk Spandau drückt Ihnen die Daumen!!!

Auch das Redaktionsteam Mein-Spandau.info wünscht den beiden Sportlerinnen viel Glück und wird über die sportlichen Errungenschaften Spandaus bei den Olympischen Spielen berichten.

Berliner Umweltpreis zeichnet Spandauer Sportvereine aus

Die zwei Vereine gewannen jeweils 1500 Euro

Berliner Umweltpreis zeichnez Spandauer Sportvereine ausIm Rahmen des Gewinnspiels “Umweltpreis des Berliner Sports” haben zwei Spandauer Sportvereine einen Preis für Ihre umweltfreundlichen Maßnahmen und Projekte gewonnen. Der Angel Verein Insulaner gewann den 5. Platz und der Märkische Wassersportclub den 6. Platz. Der amtierende Berliner Bürgermeister Klaus Wowereit, der Präsident des Landessportbunds (LSB) Klaus Böger und auch der SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz nahmen an der Preisverleihung teil. Insgesamt wurden 29 Projektvorschläge beim LSB eingesendet von denen acht ausgezeichnet wurden. Die 20 000 € Preisgeld wurden zwischen den Gewinnern aufgeteilt. Zwei der Vereine erhielten zusätzlich einen Sonderpreis.

Berliner Umweltpreis zeichnet Spandauer Sportvereine aus

Die glücklichen Gewinner des Umweltpreis des Berliner Sports

Kriterien rund um das Thema Umwelt haben die Auswahl der Gewinner bestimmt: Beitrag zum Umweltschutz, zeitlicher und persönlicher Aufwand, Nachhaltigkeit und Originalität sowie Kommunikation und Öffentlichkeitsbewirkung. Kein Wunder, das die jeweiligen Projekte der zwei Vereine (umweltgerechte Sanierung des Ruder-Clubhauses und Säuberung des Rohrbruchteichs) gewonnen haben. Die zwei Spandauer Vereine haben jeweils 1500 € gewonnen. Der SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz freut sich:

“Engagement für den Sport und die Umwelt, das ist eine starke Kombination! Gerade die beiden im Spandauer Stadtteil Haselhorst beheimateten Vereine zeigen auf eindrucksvolle Weise, dass sich Engagement im Sportverein doppelt lohnt. […] Und mit den zweckgebundenen Preisgeldern von jeweils 1500 € können gleich die nächsten Umweltprojekte angegangen werden. “

Der Lamborghini Cup beim SC Staaken

Der Lamborghini Cup beim SC Staaken

Das Turnier wurde durch Herrn Hanke eröffnet

Zum zweiten Mal spielten die Berliner Mannschaften gegeneinander

Letzten Sonntag fand in Spandau, Staaken der 2.Lamborghini Cup Berlin statt. Gastgeber war dieses Jahr der SC-Staaken. Bezirksstadtrat Gerhard Hanke und der Boxweltmeister Marco Huck eröffneten das Turnier unter großem Applaus. 12 Mannschaften der U8, darunter viele Traditionsvereine, haben an dem Turnier teilgenommen, um sich den Sieg anzueignen. Letztendlich gewann jedoch der Hansa Rostock der mit einem knappen 1: 0 gegen den SC-Staaken das Finale gewann. Den dritten Platz gewann der Fußballklub FC Union aus Berlin. Alle anderen Teilnehmer waren dann auf Platz vier, darunter der Frohnau, Seeburger SV, Hertha BSC, TeBe, Reinickendorfer Füchse, Hertha Zehlendorf 03, LFC, Onraje Berlin und der FC Stahl Brandenburg.

Der Lamborghini Cup beim SC Staaken

Der Boxweltmeister Marco Huck sprach den kindern Mut zu

Der Boxweltmeister Marco Huck flößte den jungen Fußballspielern Mut ein and erklärte das man an seine Träume glauben soll. Wenn man fest an etwas glaubt dann kann es auch in Erfüllung gehen. Auch wenn der Traum außer Reichweite zu sein scheint, wie zum Beispiel Weltmeister werden. Daraufhin jubelten die Kinder Herrn Huck zu. Herr Hanke lobte das Engagement der Eltern und Betreuer des SC-Staaken. Er gratuliert auch zum überaus erfolgreichen Saisonabschluss und betonte:

“Jogi Löw kann sich freuen, welch Riesen Potenzial er im Fußballnachwuchs hat”.

 

EM 2012: Public Viewing in Spandau

Gemeinsam überall dabei

Einfach mitfeiern! © Markus Kaiser/ PIXELIO

Die Fußball-EM steht vor der Tür. Die nächsten Wochen werden im Zeichen des runden Lederballs stehen und versprechen eine aufregende Zeit, die wir natürlich alle miterleben wollen. Und am besten läßt sich bekanntlich mitfiebern, bei einem kühlen Bier, jeder Menge Fans und einem (sehr) großer Bildschirm. Also auf zum Public Viewing, um die Lieblingsmannschaften zu unterstützen, Siege zu feiern, Niederlagen schön zu trinken und die Magie des Fußballs mit anderen zu teilen. Zum Anpfiff des ersten Deutschland Spiels am Samstag den 9. Juni um 20 Uhr 45 sind wir auch in Spandau live mit dabei.

Wir fiebern mit

Wir haben schon Anfang dieser Woche über das beliebte Public-Viewing auf der Zitadelle Spandau berichtet. Doch gibt es in Spandau noch viele weitere Locations, um die Spiele der Fußball-EM mit Gleichgesinnten zu verfolgen. Ob in Gatow, Staaken, Kladow oder Siemensstadt, die Türen der Bars und Restaurants stehen weit offen und die Leinwände und Bildschirme sind bereit zur Übertragung.

Wir haben Ihnen im Anschluss eine Liste mit Adressen zusammengestellt, bei denen EM-Übertragungen gezeigt werden.  Wer seine Lieblingskneipe vermisst, oder noch einen heißen Tipp hat, einfach an redaktion@mein-spandau.info mailen.

Auch Dastelefonbuch.de hilft bei der Suche nach Public Viewing-Bars. Einfach Public Viewing oder EM 2012 als Suchbegriff eingeben und die gewünschte Stadt dazu und Sie erhalten passende Locations.

Unsere Empfehlungen:

  • Gaststätte Knusperhäuschen, Kladower Damm 14, Webseite: http://www.ins-knusperhaeuschen.com/ , Tel: 030 365 99 99
    Öffnungzeiten: Mon-Frei ab 16 Uhr, Sa ab 12 Son ab 11 und Dienstag geschlossen
  • Vereinsheim SC Gatow, Weiter Blick 48, Webseite: http://www.sc-gatow.de/, Tel: 030-362 085 525
    Öffnungszeiten: Dien-Frei ab 16 Uhr, Sa-So ab 10 Uhr und Montags geschlossen
  • Bistro Am Ritterfeld, Magistratsweg 8, Öffnungszeiten: Mo – So von 9.00 bis zum Absacker, Tel: 030 365 59 96
  • Norbert’S, Falkenhagener Str. 36, Webseite: http://www.norberts-erlebnisgaststaette.de/ , Tel: 030 375 46 92
  • Zum Gartenbahnhof, Webseite: http://blw-ubz-neuland-staaken.de/index.php?ZumGartenbahnhof,
  • Zur Post, Neumeisterstr. 15, Öffnungszeiten: von Montag-Samstag 22 Uhr Sonntag geschlossen
  • Siemensstuben, Jugendweg 4, Webseite: http://www.hotel-siemensstadt.de/, Tel: 030 38305190
    Öffnungszeiten:Mon bis Freitag von 16 Uhr bis 23 Uhr
  • Minigolf Cafe-Bistro, Magistratsweg 8
  • Albers Wettbörse, Klosterstr. 32
  • Zum Rohreck, Jungfernsteig 5
  • Brinks in Haselhorst, Gartenfelder Str. 99
  • Neue Bauernstuben, Sandstr. 41
  • Zum Tröpfchen, Wasserwerkstr. 22
  • Grenzeck, Nennhauser Damm 39
  • Kuscheleck, Richard-Münch-Str. 103
  • Sc Staaken 1919 e.V., Am Kurzen Weg 1
  • Sj, Streitstr. 25
  • Zur Sporthütte, Hakenfelder Str. 29
  • Zum Tönnchen, Falkenseer Chaussee 161
  • Zur Spitze, Seegefelder Str. 47
  • Am Lutherplatz, Lutherplatz 2
  • Sportsbar, Klosterstr. 5
  • Zum Convent, Klosterstr. 32
  • Daimler AG, Seeburger Str. 27
  • Bumbar, Ritterfelddamm 1
  • Fc Spandau 06 Casino, Ziegelhof 10
  • Bugatti, Seeburger Str. 8
  • Hanschi’S Kneipe, Haselhorster Damm 46
  • Gänsemarkt, Plantage 1
  • Spandau Altstadt Treff, Breite Str. 12
  • Bistro Isola Verde, Breite Str. 46
  • Cesar’S Palace, Breite Str. 41
  • Wunderbar, Weißenburger Str. 44
  • Baja California, Grunewaldstr. 9
  • Gasthaus Havelkrug, Gatower Str. 95
  • la Amistad, Weißenburger Str. 13
  • Spandauer Bock, Moritzstr. 2
  • Bistro, Metzer Str.,6
  • Poolposition, Am Juliusturm 31

Spielplan der Fußball-EM 2012:

Weitere Artikel zur Fußball-EM 2012:

Fußballfieber in Spandau steigt
Public Viewing auf der Zitadelle

Wasserfreunde Spandau 04 gewinnen die Deutsche Meisterschaft

moritz oeler

Deutsche Meister, zum 32. Mal

Die Spandauer sind Deutscher Meister – schon zum 32. Mal

Am Sonntag haben die Wasserfreunde Spandau 04 die Deutsche Meisterschaft gewonnen, jetzt schon zum 32. Mal seit 1979. Durch ein klares 11: 6 (2: 1, 1: 0, 4: 2, 4: 3) gegen den Dauerrivalen ASC Duisburg, haben die Spandauer die Finalserie mit 3:0 glänzend gewonnen. Die Duisburger konnten dieses Jahr nicht mithalten und verloren schon die zwei letzten Spiele mit 13: 7 und 14: 7. Die Saison fiel für die Spandauer makellos aus, die kein einziges der 21 Saisonspiele verloren. Auch der DSV-Pokal steht strahlend in der “Hall of Fame” der Spandauer Mannschaft. Schon zum 27. Mal gelang es Ihnen eine Double (Meiserschaft und DSV) zu erringen. Doch ob sich die Wasserfreunde auch nächste Saison beweisen werden, ist noch nicht sicher. Denn es stehen viele Veränderungen bevor.

Wasserfreunde Spandau 04

Mehr Verantwortung für die jungen Spieler

Nachfolger gesucht

Zum einen werden die Nationalspieler Dennis Eidner, Moritz Oeler und Florian Naroska ab Ende des Sommers nicht mehr zur Verfügung stehen. Auch Weltklasse-Torhüter Alexander Tchigir wird voraussichtlich seine Karriere beenden. Bei der Frage, ob das gewonnene Finale sein letztes Spiel gewesen sei, antwortet der 43-Jährige:

“Ja sicher. Zu 99 Prozent.”

Die Suche nach leistungsfähigen Nachfolgern wird eine schwere Aufgabe. Besorgt erklärt Manager Peter Röhle:

“Gleichwertigen Ersatz wird für Sie wohl nicht kommen. Wir müssen verjüngen […] Unsere jungen Spieler müssen jetzt mehr Verantwortung übernehmen. Wir haben doch schon Jahrzehnte bewiesen, dass das klappt.

Ausstieg von Hauptsponsor Vattenfall

Zum anderen fällt der Hauptsponsor Vattenfall aus, der seine Patenschaft aus strategischen Gründen zurückzieht. Der Energiekonzern war seit zehn Jahren der wichtigste Sponsor des Vereins. Durch den Ausstieg entsteht eine Lücke von mehr als 100 000 € im angekündigten Vereinshaushalt von 450 000 €. Die Neuigkeit war für den Verein insbesondere im Olympiajahr schwer zu verkraften. Vereinspräsident Hagen Stamm hofft das einer der bisherigen Sponsoren seinen Beitrag drastisch erhöht und die Rolle des Hauptsponsors übernimmt. Herr Stamm fügte hinzu:

“Es wird weiter gehen, dann eben mit engerem Gürtel. Wir haben doch schon öfter solche Situationen überstanden.”

Wasserfreunde Spandau 04

Wird die nächste Saison auch so erfolgreich ausgehen?

Von den Wasserfreunden zum Bundestrainer

Außerdem ist auch die Zukunft des aktuellen Trainers Martin Novoselac unsicher, der mit dem Gedanken spielt, Bundestrainer zu werden. Er würde nächstes Jahr gegebenenfalls die Stelle von Hagen Stamm einnehmen, der nach der verpassten Olympia-Qualifikation zurückgetreten ist. Trainer Novosalec könnte in der nächsten Saison in beiden Jobs tätig sein, um den Übergang zu erleichtern. Doch muss der Verein bald auch hier eine passende Lösung finden. Alles in allem wird die nächste Saison schwierig für die Wasserfreunde. Das Machtverhältnis mit dem ASC Duisburg wird sich womöglich verschieben, erklärt Präsident Stamer:

“Wenn Duisburg so zusammenbleibt, sind sie nächstes Jahr Favoriten”.

Die Redaktion

 

 

Spandauer Füchse – Ein Neuer Pokal in Sicht

Einer Qualifikation für die Finale steht nichts mehr im Wege

Die SG Spandau/Füchse Berlin, die amtierende Deutsche Handball meister der männlichen Jugend-A sind, haben das Hinspiel der Halbfinale im Stadion der TV Großwallstadt Junioren mit 35 zu 29 gewonnen. Ein Sieg im Rückspiel, das im eigenen Stadion stattfindet, würde die Spandauer Füchse für die Finale qualifizieren. Ein möglicher Gegner in der Finale ist der VfL Gummersbach, der das Hinspiel gegen den GWD Minden mit 34 : 32 gewann. Beim Rückspiel muss der Handballverein jedoch aufpassen, da sich der momentane Punktestand schnell gegen sie wenden kann.

Die Redaktion Mein-Spandau.info wünscht den Spandauer Füchsen auch weiterhin viel Erfolg in der Deutschen Meisterschaft.

Wasserfreunde Spandau 04 verliert Hauptsponsor

Der Energiekonzern Vattenfall will die Zusammenarbeit beenden

Am Dienstag teilte der Sportverein Wasserfreunde Spandau 04 auf seiner Webseite mit, dass ihr Hauptsponsor, Energiekonzern Vattenfall, die Zusammenarbeit zum Ende der Saison beenden will. Der Grund dazu ist eine strategische Reorientierung des Konzerns. Vattenfall war nun schon seit zehn Jahren der wichtigste Sponsor der Wasserfreunde.

Für Vereinspräsident Hagen Stamm ist diese Neuigkeit insbesondere im Olympiajahr schwer zu verkraften. Doch wird der Verein auch weiterhin sein Bestes geben, um eine der Top-Mannschaft Deutschlands zu bleiben. Herr Stamm ergänzte:

“Dass die Mannschaft am vergangenem Wochenende beim Pokalfinale in der Höhle des Löwen bei Duisbrug den Pokal gewonnen hat, zeigt aber, dass sie Charakter hat. Ich denke, dass war ein positives Signal für die jetzt beginnenden Play-off-Spiele um die Deutsche Mannschaft.”

Landesmeisterschaft im Kegeln

VKC 21

Der VKC 21

Gute Chancen für den VKC 21

Letztes Wochenende hat der VKC 21 (Vereinigten Kegelfreunde Concordia 21) an den ersten Wertungsläufen der Berliner Landesmeisterschaft teilgenommen. Der Wettbewerb fand am Preußenpark statt und wurde paarweise gespielt. Für die ersten drei Paare steht ein Platz in der Deutschen Meisterschaft in Bremen offen. Am Samstag erlang der Sportverein  den 4. Platz im Herrn-Doppel,  jedoch nur Platz 7 im Mixed-Doppel.

In der Landesmeisterschaft für Herrn, die am Sonntag  am Lenther Steig in Spandau stattfand, führt die Spandauer VKS (Verein der Kegler von Spandau) momentan mit 7 Holz, vor den Keglern des BSKV (Berliner Sportkegler Verein e.V.) im Mannschafts Turnier.

Beide Wettbewerbe werden nächstes Wochenende fortgeführt. Die Redaktion Mein-Spandau.info wünscht dem VKC 21 und der VKS weiterhin viel Erfolg.

Erfolgreicher Jugendhandball – eine Ära geht zu Ende!?

Auflösung der Spandau/Füchse Berlin

Am letzten Wochenende hat die A-Jugend der SG Spandau/Füchse Berlin mit einem 48:26 Sieg über den HV Insel Usedom die Jugendbundesliga Ost erfolgreich als Tabellenerster beendet und steht im Viertelfinale um die Deutsche Meisterschaft. Als Titelverteidiger und wiederholtem Gewinner des Rookie-Cups – einem Nachwuchsturnier der Bundesligisten am vergangenen Osterwochenende – nimmt die Spielgemeinschaft dabei die Favoritenrolle ein. Doch auch die C- und B-Jugend dominierten ihre Staffeln und stehen somit ebenfalls aussichtsreich weiter im Kampf um überregionale Titel.

Bei so vielen Erfolgen erstaunt es, dass sich die beiden Vereine SG ASC/VfV Spandau und Reinickendorfer Füchse zu einer Auflösung der Spielgemeinschaft Spandau/Füchse Berlin zum Saisonende entschlossen haben. Was sind die Gründe für die Trennung?

Erfolgreicher Jugendhandball - eine Ära geht zu Ende!?

Der bislang größte Erfolg der SG Spandau/Füchse Berlin: Die A-Jugend wurde 2010/2011 Deutscher Meister./Sven Hasper, Patrick Rein

Wieder eigene Wege gehen

Mit Etablierung der Füchse Berlin in der Handballbundesliga wurde es notwendig auch den Jugendbereich leistungsbezogener zu fördern – und die bis dahin schon erfolgreiche Spandauer Jugendhandballabteilung wollte ihren Beitrag dazu nicht verwehren. Das Konzept ging auf, wie die Beispiele vom Spandauer Urgestein Colja Löffler als auch des mittlerweile Jungnationalspielers Johannes Sellin belegen. Doch nach Vereinsangaben ging die Identifikation mit den gemeinsamen Zielen immer weiter auseinander, auch wenn immer noch einige ASCer und VfVer Spieler zu den Kadern gehörten und von der professionellen Ausbildung profitierten. Dennoch möchte die SG ASC/VfV Spandau wieder verstärkt als Verein für Jedermann sowie unter eigenem Namen wahrgenommen werden und nicht ausschließlich dem Leistungssport zugehörig erscheinen.

Weiterhin auch Spitzenhandball

Erfolgreicher Jugendhandball - eine Ära geht zu Ende!?

Zeit für den Wechsel: Ab der kommenden Saison gehen die SG ASC/VfV Spandau und die Füchse Berlin wieder ihre eigenen Wege/Sven Hasper, Patrick Rein

Handball auf höchstem Niveau wird jedoch weiterhin im Spandauer Sportkalender zu finden sein: Die 1. Frauenmannschaft hält souverän den Platz in der Ostsee-Spree-Liga und die 2. Frauenmannschaft möchte nächste Saison sogar ein Wörtchen um die Berliner Meisterschaft mitreden. Der dann wieder unter dem eigenen Namen auftretende männliche Jugendbereich spielt mit der A- als auch B-Jugend die Qualifikation um die Ostsee-Spree-Liga. Und mit den Erfahrungen der gut ausgebildeten Spieler, die überwiegend in Spandau bleiben, stehen die Chancen gut.

Füchse bleiben Aushängeschild

Unser Nachbarbezirk wird ab der kommenden Spielzeit dann im Jugendbereich als Füchse Berlin in Erscheinung treten und auch ohne das Zutun der Spandauer Seite sicherlich erfolgreich den Berliner Handball repräsentieren. Zudem werden beide Vereine auch zukünftig Kooperationen pflegen und sich gegenseitig jede notwendige Unterstützung zukommen lassen. Wie beim großen Jugendturnier der Spandauer am 9./10. Juni im Stadion Hakenfelde.

Eine Ära geht zu Ende, Spandau ist auch überregional ein Begriff in der Handballwelt geworden und alle Beteiligten blicken positiv in die Zukunft. Bekanntlich soll man gehen, wenn es am schönsten ist.

Patrick Rein

Gold für Spandauerin Britta Oppelt bei der Ruder-WM

Carsten Röding und Lars Reinefahl empfangen die Goldmedaillengewinnerin am Flughafen Tegel

Goldmedaillien für Frauen Doppelvierer mit Spandauerin Britta Oppelt

Goldmedaillien für Frauen Doppelvierer mit Spandauerin Britta Oppelt ©Detlev Seyb, by meinruderbild.de


Mit rund einer Stunde Verspätung landete  am Montagabend gegen 23.00 Uhr das Flugzeug der Lufthansa (Flug LH 2054) aus München auf dem Flughafen Berlin Tegel. Mit an Bord: die frischgebackene Goldmedaillengewinnerin Britta Oppelt.

Zahlreiche Ruderfans, darunter auch der CDU-Bezirksbürgermeisterkandidat Carsten Röding und der Vorsitzende des Spandauer Sportausschusses und Kandidat für das Berliner Abgeordnetenhaus Lars Reinefahl konnten nach der Wartezeit die erfolgreiche Ruderin begrüßen.

Nach Silber 2007 bei der Ruder-WM in München und Bronze 2008 bei den Olympischen Spielen in Peking, durfte Britta Oppelt erstmals die Goldmedaille in Empfang nehmen. Mit auf dem Siegerpodest dabei waren Tina Manker, Julia Richter und Stephanie Schiller.

Dicke Tränen rannen über ihr Gesicht …

Wie die Gefühlslage der Spitzensportlerin und Bundespolizistin Britta Oppelt  bei der Weltmeisterschaft in Bled / Slowenien war, beschreibt die Berliner Morgenpost wie folgt:

„Dicke Tränen rannen über ihr Gesicht, immer wieder schluckte Britta Oppelt. Es waren sehr emotionale Minuten, die die Berlinerin durchlebte, als ihr die goldene Medaille um den Hals gehangen und danach zum ersten Mal bei einer  Weltmeisterschaft oder Olympia die deutsche Hymne für sie gespielte wurde. Britta Oppelt war glücklich, nach zehn Jahren in der Weltspitze ist die Ruderin bei der WM in Bled nun ganz oben auf dem Treppchen angekommen.“


Lars Reinefahl, Kandidat für das Berliner Abgeordnetenhaus und Vorsitzender des Sportausschusses Spandau, freut sich:

“Die konstante Leistung von Britta Oppelt begeistert mich. In meiner Funktion als Vorsitzender des Sportausschusses verfolge ich die Leistungen unserer Spandauer Athleten nun seit 10 Jahren sehr aufmerksam. Mich freut es sehr mit Britta Oppelt eine Weltmeisterin in Spandau begrüßen zu dürfen. Herzlichen Glückwunsch und immer eine Hand breit Wasser unter dem Kiel!”

Auch Baustadtrat und CDU-Bezirksbürgermeisterkandidat Carsten Röding würdigt die sportliche Leistung der Spandauerin:

“Britta Oppelt ist eine herausragende Sportlerin, für die es mich sehr freut. Genauso sehr freut es mich für die Rvg. Hellas-Titania Berlin e.V., da ich die hervorragende Arbeit der „Titanen“ gerade im Jugend- und Breitensport sehr zu schätzen weiß. Darum war es für uns eine Ehrensache, Britta Oppelt um kurz vor 23 Uhr am Flughafen Tegel gemeinsam mit ihren Fans willkommen zu heißen.”

Carsten Röding und Lars Reinefahl empfangen Britta Oppelt

Blumen und Spandauer Erinnerungsstücke von Carsten Röding und Lars Reinefahl für Britta Oppelt

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Mein-Spandau Redaktion gratuliert recht herzlich zu diesem besonderen Erfolg und wünscht für die Zukunft alles Gute

Übrigens:  Wie Britta Oppelt zum Rudersport gekommen ist, erklärt sie hier: Britta´s Rudersport Blog

Paddeln entwickelt sich in Spandau mittlerweile zum Volkssport - prima Sache!

Paddeln entwickelt sich in Spandau mittlerweile zum Volkssport - prima Sache!

Erstaunliche Erfahrungen der Spandauer Handballjugend in Schweden

Die Jugend der SG/VfV Spandau beim Partille-Cup 2011

Vier Handball-Teams des SG/VfV Spandau nahmen am internationalen Partille-Cup teil

Mit rund 60 Jungs und Mädchen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren machte sich die SG/VfV Spandau in der vergangenen Woche auf den Weg nach Schweden, um dort an einem internationalen Handball-Turnier teilzunehmen. In der Nähe von Göteborg fand in diesem Jahr zum 41. Mal der „Partille-Cup“, das weltgrößte Handballjugendturnier statt. Auf 50 Spielfeldern, die teils mehrere Kilometer auseinander lagen, traten Teams aus 47 Nationen gegeneinander an.

Eine fast olympische Eröffnungsfeier

Bereits bei der Eröffnungsfeier war bei den Spandauern Staunen angesagt. „Es war ein wenig wie bei den Olympischen-Spielen, mit Einlauf der einzelnen Nationen, Musik und Feuerwerk“, staunte auch SG-Leiter Holger Naß, der als Betreuer dabei war. Diese „spitzenmäßige“ Organisation zog sich durch das ganze Turnier. „Von Unterkunft bis Bustransfer zu den Spielen, alles hat gepasst“, lobte Naß. So sahen das auch die Jugendlichen aus Spandau, sodass der SG-Leiter gleich ankündigen konnte: „Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!“

Auf 50 Feldern trafen 47 Nationen aufeinander.

Sorgen ums Kopftuch

Dabei lief es sportlich weniger erfolgreich für den Spandauer-Nachwuchs. Die Jungs aus dem Jahrgang 95/94 hatten in ihrer Gruppe, in der auch der schwedischen Meister war, kaum eine Chance – und auch für die restlichen drei Teams der SG war nicht viel mehr drin. „Das Niveau war schon ziemlich hoch. Da konnten wir mit unseren teils zusammengewürfelten Teams nicht viel ausrichten“, erklärte Naß. Trotzdem war es eine gute Erfahrung und das nicht nur sportlich, sondern auch kulturell. „Da konnte man schon einige erstaunliche Dinge erleben. Für alle war es ein Kulturschock und sehr interessant“, berichtete Naß. Neben unkonventionellen Motiviermethoden und Aufwärmprogrammen bei den afrikanischen Teams, traf das vor allem auf die weibliche A-Jugend der SG zu, als sie gegen ein ägyptisches Team antreten musste. Die Kopftuchbedeckung der Gegner machte dem Team schon vor dem Anpfiff zu schaffen: „Die größte Sorge war, was passiert, wenn wir im Zweikampf aus Versehen das Kopftuch abreißen. Aber alles ist gut gegangen“, erklärte Naß. Dementsprechend schwer taten sich die Spandauerinnen dann aber im Spiel: „Wir haben uns nicht getraut, richtig anzupacken und uns dem schwachen Niveau des Gegner angepasst.“

Spandauer total begeistert

Der Stimmung tat das aber keinen Abbruch: Jeden Abend wurde bei der „Player´s-Party“ gefeiert. „Insgesamt eine schöne Sache“, freute sich Naß. Aber das Wichtigste: „Alle waren total begeistert und keiner hat sich verletzt.“

Noch mehr Bilder vom Partille-Cup!

von Lars Wöllnitz

Abstiegsendspiel: Spandauer SV spielt voll auf Sieg!

Die Anspannung steigt: SSV-Trainer Murat Tik

Die Landesliga-Fußballer vom Spandauer SV erwartet am Sonntag (14 Uhr) den Tabellenzweiten SC Staaken zum Derby – Dabei werden rund 500 Zuschauer erwartet. Mit einem Sieg am letzten Spieltag  ist der Klassenerhalt für die Gastgeber gesichert.

„Noch ist die Anspannung auszuhalten, aber am Sonntag wird sie schon extrem groß sein“, gesteht SSV-Trainer Murat Tik, der Spandau in der Rückrunde die Hoffnung auf den Klassenerhalt zurückbrachte. Zur Halbserie stand das Team noch abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und galt bereits als sicherer Absteiger. Als drittbeste Rückrunden-Mannschaft schaffte der SSV nun den Sprung von den Abstiegsrängen und geht daher mit viel Selbstvertrauen ins Derby. Tik erklärt: „Das letzte Spiel haben wir 7:2 gewonnen und seit neun Spielen sind wir ungeschlagen. Die Serie wollen wir fortsetzen!“

Dafür hat der Coach sein Team bereits am Dienstag auf einer Sitzung eingeschworen: „Ich habe gesagt, wie Stolz ich auf die Mannschaft bin und unsere Situation analysiert. Alle sind optimistisch und heiß auf das Spiel“, erklärt Tik, der sich gute Chancen ausrechnet. Der zweite Tabellenplatz ist Staaken sicher und am kommenden Mittwoch spielt der SC in der Relegation um den Aufstieg. Da sei es gut möglich, dass Staaken einige Leistungsträger schont, glaubt der Coach.

Der Spandauer SV will mit einem Sieg den Klassenerhalt sichern.

Was Konkurrent BFC Alemannia Wacker macht, dass wird für die Spandauer erst interessant, wenn das Spiel gegen Staaken nicht gewonnen wird. Dann dürfte Wacker, die zwei Punkte hinter dem SSV stehen, gegen Galtasaray Spandau nicht gewinnen. Verliert Wacker oder spielt unentschieden, dann bleibt der SSV drin. Darauf will sich aber keiner verlassen: „Wir werden volle Pulle auf Sieg spielen, damit wir nicht auf Wacker schauen müssen“, verspricht Tik.

Von Lars Wöllnitz

Sport – was passiert an diesem Wochenende?

06.05.2011: Am Wochenende müssen der FC Spandau und der Spandauer SV wieder im Abstiegskampf auf Punktejagd. Für Fans des American Football gibt es am Sonntag ein volles Programm. Gleich zwei Teams der Spandau Bulldogs tragen ihre Heimspiel aus.

Fußball:

In der Berlin-Liga hat sich der abstiegsbedrohte FC Spandau in der vergangenen Woche Luft verschafft. Die Spandauer gewannen mit 4:1 gegen Schlusslicht Lichtenrader BC und haben damit vier Punkte Vorsprung auf den BFC Preussen. Am Sonntag (14.30 Uhr) wartet die nächste Aufgabe auf den FC: Tabellennachbar SFC Stern müsste bei einer Niederlage gegen die Spandauer selber wieder um den Klassenerhalt zittern. Die Lage derSpandauer würde sich bei einem Sieg zumindest nicht verschlechtern. Bei einer Niederlage wäre es wahrscheinlich, dass Verfolger BFC Preussen, der gegen Schlusslicht Lichtenrade spielt, Punkte gutmacht.

Wenn der Spandauer SV in der Landesliga den Klassenerhalt schaffen will, muss das Team die Abstiegsplätze allmählich verlassen. Am Sonntag (14 Uhr)geht es zum BFC Dynamo II. Vier Spieltage vor Schluss könnte es soweit sein, glaubt SSV-Trainer Murat Tik: “Wir hoffen das unsere Konkurrenz patzt, wir selber müssen unser Spiel dann gewinnen. Dann haben wir es endlich in der eigenen Hand!” Die Vorzeichen stehen gut: Der BFC Alemannia Wacker hat momentan zwei Punkte mehr auf dem Konto als Spandau, muss aber beim Tabellenzweiten SC Staaken ran. “Wacker hat sich gegen Spitzenmannschaft zwar immer ganz gut geschlagen, aber Staaken hat noch Chancen auf die Meisterschaft und muss gewinnen”, hofft Tik, der aber auch vor dem eigenen Gegner warnt: “Wir werden dort gefordert werden. Es ist die Reserve von Dynamo, daher weiß man nie genau wer spielt.” Aber auch ohne Verstärkung ist Dynamo ein gefährlicher Gegner, der besonders gerne auf Konter spielt. “Unser Ziel ist es daher, uns nicht hinten rauslocken zu lassen und am besten früh in Führung zu gehen”, so Tik, der allerdings auf den verletzten Abwehrchef Fethi Yüksel verzichten muss.

Wasserball:

Am Mittwoch (20 Uhr) findet das erste Playoff-Spiel im Finale um die Deutsche Meisterschaft statt. Die Wasserfreunde Spandau müssen um beim ASC Duisburg ran. Das zweite Spiel ist am darauffolgenden Freitag um 18 Uhr in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg. Bislang hatten die Spandauer mit keinem Playoff Gegner Probleme. Gegen Duisburg könnte sich das ändern, weiß auch WF-Teammanager Peter Röhle: “Das wird der bislang schwerste Gegner werden, weil sie auf Sieg spielen werden.” Dafür spricht auch das direkte Duell aus der laufenden Saison: Die einzige Saisonniederlage kassierten die Spandauer ausgerechnet in Duisburg (12:13).

Handball:

Am letzten Spieltag der 3. Liga empfängt der SG ASC/VfV Spandau mit dem TabellenzweiteTSV Owschlag am Samstag (17 Uhr) ein echtes Top-Team. Beide Teams können an der Tabellensituation nichts mehr ändern, spielen also ohne Druck. Da könnte die Zuschauer ein attraktives Handballspiel erwarten…

American Football:

Freunde der amerikanischen Kult-Sportart kommen amSonntag voll auf ihre Kosten: Um 11 Uhr spielt die B-Jugend der Spandau Bulldogs im Helmut-Schleusener-Stadiongegen die Berlin Thunderbirds und im Anschluss treffen die Bulldog-Ladies auf die Kiel Baltic Witches. Der Kick-Off ist um 15 Uhr.

Sport vom Wochenende

02.05.2011: Ein ziemlich erfolgreiches Wochenende war es für die Teams aus Spandau: Im Abstiegskampf siegten die Fußballer des FC Spandau und des Spandauer SV, außerdem zogen die Wasserfreunde Spandau ins Finale um die deutsche Meisterschaft ein und die American Footballer der Spandau Bulldogs siegten zum Saisonauftakt.

Fußball:

FC Spandau – Lichtenrader BC 4:1 (3:0).

Das war wichtig: Der FC hat in der Berlin-Liga gegen den Tabellenletzten aus Lichtenrade einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Die Gastgeber konnten durch den Sieg den Abstand auf einen Abstiegsplatz auf vier Punkte ausbauen. Bei vier verbleibenden Spielen ist das eine gute Ausgangsposition für den FC, der mit dem Schlusslicht kurzen Prozess machte. Bereits zu Halbzeitpause war die Vorentscheidung durch die 3:0-Führung gefallen. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Spandau auf 4:0, musste aber noch einen Gegentreffer hinnehmen. Der Sieg war trotzdem nicht in Gefahr.

Aufstellung FC:Kaczmarek – Niroomand, Gerhardt, Krawczyk, Binting, Sun, Pitarevic, Gellner (63. Buadu), Schöwel (85. Rübner), Weglinski, Bautzki.

Tore:1:0 (15.) Schöwel, 2:0 (30.) Pitarevic, 3:0 (32.) Pitarevic, 4:0 (63.) Pitarevic, 4:1 (80.) Hamo.

 

CFC Hertha – Spandauer SV 1:2 (0:2).

Glück für den SSV, denn am Ende konnten die abstiegsbedrohten Spandauer das 2:1 über die Zeit retten. Weil der Konkurrent im Abstiegskampf, BFC Alemannia Wacker, beim Tabellenletzten ein 14:1-Schützenfest feierte, wäre alles andere als ein Sieg für Spandau ein herber Rückschlag gewesen. “So bleibt alles unverändert und wir müssen die letzten vier Spiele wohl gewinnen”, weiß SSV-Trainer Murat Tik.

Dabei sah zunächst alles nach einem entspannten Nachmittag für Spandau aus: Zunächst brachte Kovulmaz die Gäste nach einer Hereingabe von der rechten Außenlinie in Führung, dann traf Gültepe nach einer genauen Flanke zum 2:0. “Hinten standen wir gut und haben kaum etwas zugelassen. Alles hat gepasst”, meinte Tik. Nach einer gelb-roten Karte für Hertha war Spandau dann sogar in Überzahl, doch genau das brachte keinen Vorteil, sondern einen Bruch ins Spiel, glaubt der SSV-Coach: “Danach haben wir uns wohl zu sicher gefühlt, was fast nach hinten losgegangen wäre.” Ein Freistosstreffer brachte Hertha den Anschluss, der SSV konnte die 2:1-Führung jedoch über die Zeit retten.

Tore: 0:1 (20.) Kovulmaz, 0:2 (35.) Gültepe, 1:2 (70.).

 

Wasserball:

Wf Spandau 04 – SV Würzburg 05   29:3 / 26:6.

In den zwei Playoff-Halbfinalspielen am Wochenende gegen Würzburg machten die Wasserfreunde den Einzug ins Finale klar, ohne dabei gefordez zu werden. “Es war wieder eine Schande für die Sportart. Würzburg hat fünf Spieler für das Spiel um Platz Drei geschont, obwohl sie vorher noch angekündigt haben, kämpfen zu wollen”, ärgerte sich Wf-Teammanager Peter Röhle. So aber spielten die Gäste nur mit halber Kraft und machten es den Wasserfreunden einfach. Die Spandauer machten kurzen Prozess und lagen in beiden Spielen nach den ersten Vierteln jeweils mit 8:0 und mit 7:0 in Front. Schnell war klar, das der Finaleinzug nur noch Formsache war und auch einen Gegner gibt es schon. In Spiel um die Deutsche-Meisterschaft treffen die Wasserfreunde auf den ASC Duisburg, der sich im anderen Halbfinale durchsetzten. “Sicher die schwerste Aufgabe. Das dürfen wir nicht auf die leichte Schulter nehmen”, warnt Röhle.

Handball:

TSV Altenholz – SG Spandau 27:21 (17:12).

Beim Tabellennachbarn aus Altenholz war für den Vorletzten aus Spandau nichts zu holen. Die SG lag bereits zur Pause mit fünf Toren hinten und hatten beim Stand von 14:19 durchaus die Möglichkeiten den Rückstand zu verkürzen. “Überhastete Abschlüsse, Ballverluste und mangelnder Druck auf das Tor der Gastgeberinnen haben das allerdings verhindert”, so SG-Leiter Holger Naß. “Es sah nicht so aus, als wollten wir das Spiel gewinnen.”

American Football:

Berlin Thunderbirds – Spandau Bulldogs 0:22.

Mit einem deutlichen Sieg starteten die Bulldogs in die neue Oberliga-Saison. Im Berlin-Derby sicherten sich die Bulldogs den Auswärtssieg.

Lars Wöllnitz

Sport – was passiert an diesem Wochenende

28.04.2011: Auftakt zur American Football Saison: Die Männer der Spandau Bulldogs starten mit einem Derby bei den Berlin Thunderbirds in die neue Spielzeit. Für die Spandauer-Fußballer stehen dagegen entscheidende Spiele im Abstiegskampf an. Eine Entscheidung wollen auch die Wasserballer der Wf Spandau am Wochenende und den Finaleinzug gegen den SV Würzburg 05 klarmachen.

 

Fußball:

In der Berlin-Liga kann der FC Spandau 06 am Sonntag (um 10.45 Uhr) einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die Spandauer empfangen Liga-Schlusslicht Lichtenrader BC 25 und wollen nach mehreren Niederlagen wieder einen Sieg einfahren. Der Abstand auf die Abstiegsränge beträgt derzeit nur einen Punkt, kann mit einem Sieg aber möglicherweise auf vier Punkte ausgebaut werden. Verfolger BFC Preussen  muss nämlich beim Tabellenführer BFC Viktoria 89 antreten.  Angesichts der erst zwei Saisonniederlagen des Spitzenreiters, scheint ein Sieg des BFC Preussen eher unwahrscheinlich.

In der Fußball-Landesliga muss der abstiegsbedrohte Spandauer SV am Sonntag (um 14 Uhr) zum Vorletzten CFC Hertha 06. Die Spandauer sind dabei zum Siegen verdammt, denn der Konkurrent im Abstiegskampf BFC Alemannia Wacker spielt gegen den Tabellenletzten VFB Sperber Neukölln. „Da brauchen wir nicht auf eine Überraschung zu hoffen. Die drei Punkte hat der BFC sicher“, meint SSV-Trainer Murat Tik. Spandau muss also gewinnen, sonst wächst der Abstand auf die rettenden Plätze auf mehr als drei Punkte. „Das wäre schon ein Rückschlag, nachdem wir uns so mühsam wieder herangekämpft haben“, so Tik. Dazu soll es aber nicht kommen, denn die Spandauer wollen gegen die offensivstarken Herthaner auf Sieg spielen, verspricht der SSV-Coach: „Wir werden vorne Druck ausüben, um den CFC in die Defensive zu drängen. Da sind sie besonders anfällig, außerdem hat Hertha konditionelle Probleme.“ In den fünf verbleibenden Saisonspielen will Spandau dann noch an Alemannia Wacker vorbeiziehen, um den Klassenerhalt dann doch noch zu sichern. Der Konkurrent hat allerdings das leichtere Restprogramm. „Wir wollen aber nicht auf Wacker schauen, sondern unsere restlichen Spiele gewinnen. Dann bleiben wir drin“, ist sich Tik sicher. Die Stimmung im Team sei jedenfalls „bombastisch“: „Alle glauben an den Klassenerhalt und sind heiß auf die letzten Spiele!“, so Tik.

Wasserball:

Nach dem 9:3-Auftaktsieg vergangene Woche beim SV Würzburg 05 wollen die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau 04 in den nächsten beiden Playoff-Halbfinal-Heimspielen den Einzug ins Finale der deutschen Meisterschaft sichern.  Am Samstag (16 Uhr) und am Sonntag (13 Uhr) wollen die Wasserfreunde in der Schwimmhalle Schöneberg noch souveräner auftreten als in der ersten Partie: „Da haben wir schwer ins Spiel gefunden und in der Schlussviertelstunde die Zügel etwas locker gelassen“, bilanziert Wf-Teammanager Peter Röhle.  Der Sieg war auch ohne die sonstigen Stützen Alexander Tchigir im Tor, Kapitän Marc Politze und Marko Stamm nicht gefährdet. Für dieses Wochenende könnte ihre Rückkehr das Ergebnis noch deutlicher ausfallen lassen. „Es sollte kein Problem werden“, stimmt auch Röhle zu. Allerdings wollen sich die Gäste gut verkaufen und damit auch schon für das mögliche Spiel um Platz drei vorbereiten. „Schließlich können wir dann noch das internationale Geschäft erreichen. Wir werden also kämpfen und versuchen Motivation zu tanken“, erklärt SV-Trainer Jürgen Helmschrott. Darauf freuen sich auch die Wasserfreunde: „Es ist gut so und hilft auch uns, wenn wir nichts geschenkt bekommen“, meint Röhle.

Handball:

Die Regionalliga-Handballerinnen der SG Spandau sind am Samstag (17 Uhr) bei der TSV Altenholz zu Gast. Es ist das letzte Auswärtsspiel in einer Saison, in der der Abstieg für die SG schon lange besiegelt ist. Trotzdem appelliert SG-Leiter Holger Naß an das Team: “Wir wollen unser Gesicht waren und uns da nicht abschlachten lassen.” Der Spaß soll dabei im Vordergrund stehen: “Es geht um nichts mehr, daher können wir es ganz locker angehen.” Einen Sieg rechnen sich die Spandauerinnen eher nicht aus, obwohl auch Altenholz nur zwei Saisonsiege mehr auf dem Konto hat und beide Teams sich im Hinspiel mit einem Unentschieden trennten. “Es wird schwer dort etwas zu holen. Vielleicht denkt sich das Team, jetzt erst recht und landet eine Überraschung”, so Naß.

 

American Football:

Saisonauftakt in der Oberliga-Ost: Die Spandau Bulldogs müssen am ersten Spieltag zu den Berlin Thunderbirds. Anpfiff  zum Derby ist am Samstag (15Uhr).