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Sport vom Wochenende (23. – 25. April)

26.04.2011: Mission erfüllt und Herzlich Willkommen zurück im Fußball-Oberhaus: Hertha BSC reichte am Montagabend eine durchschnittliche Leistung beim MSV Duisburg, um den Aufstieg in die 1. Bundesliga zu sichern. Die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau siegten im ersten Spiel des des Play-Off-Halbfinale mühelos mit 9:3 in Würzburg und sind damit weiter auf Meisterschaftskurs. Insgesamt ein erfolgreiches Oster-Wochenende aus Berliner-Sicht.

 

Wasserball:

SV Würzburg 05 – WF Spandau 04   3:9 (1:1), (0:5), (0:3), (2:0).

Ohne drei Leistungsträger und in einer flachen, heißen Halle hatte der Favorit aus Spandau im ersten Play-Off Halbfinalspiel zunächst Startschwierigkeiten. „Zu Beginn haben uns die Gegebenheiten in der Halle ein wenig Probleme bereitet“, meinte WF-Teammanger Peter Röhle. „Nach dem 1:1 im ersten Viertel lief es dann aber besser.“ Die Spandauer erzielten in den nächsten beiden Vierteln acht Tore in Folge und das Spiel war damit entschieden. „Wir haben den Gegner im Griff gehabt. Im letzten Viertel haben wir uns aber ein wenig geschohnt“, so Röhle. Die Gastgeber konnten dadurch auf 3:9 verkürzen.

In dem zweiten Spiel der Best-of-Five-Serie haben die Wasserfreunde ein Heimspiel. Mit großen Problemen rechnet Röhle aber auch diesmal nicht: „Es sollte eigentlich kein Problem werden.“ Der Finaleinzug ist fest geplant…

 

Fußball:

MSV Duisburg – Hertha BSC Berlin 0:1 (0:1).

Hertha BSC Berlin spielt in der kommenden Saison wieder erstklassig: Das Team von Trainer Markus Babbel gewann am Montagabend in Duisburg und machte damit den Aufstieg klar. Es war der Auftakt zu einer langen Nacht.


Sportvorschau für die Woche

15.04.2011: Am Donnerstagabend holten die Fußballer des FC Spandau einen Punkt gegen den Abstieg. Am Wochenende geht es für den FC im Kampf um den Klassenerhalt weiter und auch beim Spandauer SV geht es wieder um wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Fußball:

 SC Gatow – FC Spandau 1:1 (0:0).

Ärgerlich: In der Fußball-Berlin-Liga konnten die abstiegsgefährdeten Spandauer am Donnerstagabend einen Punkt beim Tabellensechsten in Gatow holen – Doch es war mehr drin für den FC.

Zum Spiel: In einer ausgeglichenen ersten Hälfte kamen beide Teams kaum zu zwingenden Torchancen. Umso turbulenter lief es nach dem Seitenwechsel: Spandau hatte gleich in der ersten Minute der zweiten Halbzeit die große Chance zur Führung, konnte den Ball aber aus kurzer Distanz nicht im gegenerischen Tor untebringen. Der nächste Angriff führte dann aber zum Erfolg. Eine verunglückte Flanke von Nurdin Pitarevic wurde immer länger und senkte sich passgenau in den Winkel des Gatower-Tor. Die verdiente Führung, nachdem der FC besser aus der Pause kam.

Der FC Spandau holte holte einen Punkt beim SC Gatow

Spandau versuchte die Führung kämpferisch zu verteidiegen, doch die Gastgeber entwickelten immer mehr Druck. Die aussichtsreichen Konterchancen des FC wurden dagegen meißt vom Schiedsrichter wegen vermeintlichen Abseitspositionen unterbunden. So kam es, wie es kommen musste und Gatow glich in der 64. Spielminute, nach einem Schuß aus der Drehung, durch Julian Fröhlich aus. Danach drängten beide Teams auf den Siegestreffer. Spandau, das die besseren Chancen hatte, konnte diese aber nicht nutzen. Immerhin: Der FC konnte durch den Punktgewinn die Abstiegsränge verlassen. Die nächste Aufgabe wartet bereits am Samstag um 13 Uhr auf den FC, der zum Tabellenzehnten SV Lichtenberg muss.

Aufstellung FC Spandau: Kaczmarek – Niroomand, Gültekin, Gerhardt (85. Weglinski), Binting, Sun, Pitarevic, Gellner, Schöwel, Kasper, Bautzki.

Tore: 0:1 (48.) Pitarevic, 1:1 (64.) Fröhlich.

Spandauer SV – SV Tasmania Gropiusstadt.

In der Fußball-Landesliga will Spandau am Sonntag um 14 Uhr gegen den SV Tasmania Gropiusstadt die nächsten Punkte gegen den Abstieg einfahren. Die letzten vier Spiele gewann Spandau und schlug dabei auch einige Top-Teams der Liga.  SSV-Trainer Murat Tik rechnet gegen den Tabellensiebten trotzdem mit einem schweren Spiel: „Tasmania ist ein starker Gegner, der sich in der Tabelle bislang unter Wert verkauft hat. Wir müssen an die letzten Spiele anknüpfen, wenn wir gewinnen wollen.“

Der nervenaufreibende Abstiegskampf zerrt derweil an der Fitness der Spandauer: „Mit unserem kleinen Kader gehen wir jede Woche an die Leistungsgrenze. Da bleiben körperliche Problem nicht aus“, seufzte Tick, der noch um Strümer Mustafa Gültepe (Fußprellung) bangen muss. Erholen können sich die SSV-Kicker allerdings nach der Partie, denn dann steht das spielfreie Oster-Wochenende an. „Das werden wir nutzen, um zu regenerieren“, meint der SSV-Coach. Vor der Erholungspause sei ein Erfolg aber besonders wichtig: „Ich hoffe wir holen die drei Punkte, das wäre wichtig für den Kopf.“

Danach stehen im Abstiegskampf die entscheidenden Wochen an, mit leichten Vorteilen für den Konkurrenten vom BFC Alemannia Wacker, glaubt Tik: „Der BFC hat das leichtere Restprogramm. Ich gehe davon aus, dass sie noch neun Punkte holen werden. Das heißt für uns, dass wir noch fünf Siege einfahren müssen.“ Bei sechs ausstehenden Spielen dürfen sich die Spandauer daher keine Ausrutscher mehr erlauben: „Jetzt ist jedes Spiel ein Endspiel“, weiß Tik.

Mit dem Spandauer SV, BFC Alemannia Wacker und SSV Köpenick-Oberspree machen in den letzten sechs Partien drei Teams den dritten Absteiger unter sich aus. Mein Spandau gibt Euch einen Überblick über den Tabellenstand und die Restprogramme der Teams:
 
12. SSV Köpenick-O. (31 Pkt.)
13. BFC Alemannia Wacker (28 Pkt.)
14. Spandauer SV(25 Pkt.)
Hier gibt es die gesamte Tabelle.
 

Restprogramm Spandauer SV: 1.5. bei CFC Hertha (15), 8.5. bei BFC Dynamo (4), 15.5. gegen BSC Rehberge (6), 21.5. beim SSV Köpenick.O (12), 29.5. gegen SC Staaken (1).

Restprogramm BFC Alemannia: 1.5. gegen Sperber Neukölln (16), 8.5. bei SC Staaken (1), 15.5. gegen CFC Hertha (15), 22.5. bei SV Tasmania Gropiusstadt (7), 29.5. gegen 1.FC Galatasaray Spandau (8).

Restprogramm SSV Köpenick: 30.4. gegen 1.FC Wilmersdorf (2), 7.5. gegen Sperber Neukölln (16), 15.5. bei VfB Concordia Britz (5), 21.5. gegen Spandauer SV (14), 29.5. bei SC Charlottenburg (11).

 

Wasserball:

Wasserfreunde Spandau 04 – SV Bayer 04 Uerdingen.

Im Play-Off-Viertelfinale der Wasserball-Bundesliga kann Spandau mit dem zweiten Sieg am Samstag um 16 Uhr gegen Uerdingen den Einzug ins Halbfinale klarmachen. „Einem dritten Spiel wollen wir aus dem Weg gehen. Deshalb werden wir nicht arrogant auftreten und die nötige Konzentration an den Tag legen“, verspricht Wf-Teammanager Peter Röhle.

Dass es in der Best-Of-Three-Serie nochmal eng wird, damit rechnet allerdings niemand. Beim 29:3-Sieg in Uerdingen trat der Gegner mit der 2. Mannschaft an und gab sich nahezu kampflos geschlagen. Röhles Vermutung: „Der SV wollte in die Play-Offs, um in der kommenden Saison in der Staffel A zu spielen, aber an der Meisterschaft sind sie nicht interessiert.“ Das garantiert nicht gerade Spannung für das zweiten Duell: „Es ist ziemlich beschämend für die ganze Liga“, findet Röhle. „Ich bin gespannt mit welcher Mannschaft sie diesmal antreten.“ Da das Risiko auszuscheiden nicht besonders groß ist, können die Planungen für das Halbfinale aber schonmal angegangen werden. Teammanager Röhle hat schon einen Wunschgegner ausgemacht: „Es wäre toll, wenn wir danach ein Berliner-Derby gegen den SC Wedding hätten.“

Mehr Infos und Bilder über die Wasserfreunde Spandau findet ihr auf Facebook.

 

American Football:

Trotz des Trainerwechsels in der Vorbereitung – Die Footballer der Spandau Bulldogs präsentieren sich kurz vor dem Saisonstart in guter Verfassung: Im Testspiel gegen Verbandsligist Capital Colds gewannen die Spandauer deutlich mit 53:7. Eine gelungene Generalprobe vor dem Saisonstart am 30.4.

Hier der aktuelle Spielplan.

 

Sportkurse:

Kommen Sie entspannt in den Frühling: Im Sport-Centrum Siemensstadt findet am Samstag, den 30. April ein Qi Gong-Kurs statt. Beginn ist um 15.30 Uhr in der Gymnastikhalle. Der Preis beträgt 10 € und die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt. Anmeldeschluss ist der 21. April.

Hier die Kontaktdaten: 030/3800240 oder www.scs-berlin.de

Was ist Qi Gong? Qi Gong ist die Bezeichnung für ein chinesische Meditations- und Konzetrationstraining.

Lars Wöllnitz

Sportlerehrung im Rathaus Spandau

Viele Geehrte zum wiederholten Male dabei

„Dass sich Spandau die Sportlerehrung immer noch leistet, trotz der angespannten Haushaltslage… Na gut, dafür steht die Uhr da hinten seit acht Jahren auf der gleichen Zeit.“ RBB Moderator Daniel Gäsche sprach bei der Sportlerehrung im Rathaus gleich auch auf die angespannte Finanzlage an. Bezirksbürgermeister Konrad Birkholz konnte jedoch beruhigen. An der großen Sponsorenliste sehe man ja, das Spandau immer einen Weg finde, um die Sportler zu ehren, „egal wie leer die Kassen sind“. Erfolge fielen nicht vom Himmel, so der Bürgermeister weiter, sie seien hart erarbeitet und auch die neudeutsche Coolness und das Quäntchen Glück seien von Nöten. „Die Sportler haben jedoch in der letzten Saison bewiesen, dass die Mühe zum Erfolg führt“, eröffnete Birkholz die Sportlerehrung. Er bedaure, dass dies seine letzte sei, denn es habe ihm immer viel Spaß gemacht. Um dem Scheidenden das Ende der Amtszeit zu erleichtern fand Moderator Gäsche immer wieder Möglichkeiten für Birkholz‘ Ruhestand.

Bei den Bogenschützen tat sich besonders Familie Prehn hervor

Bei den Bogenschützen tat sich besonders Familie Prehn hervor

Urlaub oder doch lieber weiter in Spandau? Er könne sich ja auch von den Sportmeistern unterrichten lassen. Die zu ehrenden Sportler waren wie immer so zahlreich erschienen, dasseine Erwähnung der Einzelnen den Rahmen sprengen würde. Immer wieder gab es jedoch auch Kandidaten, die dem Pubikum im Gedächtnis blieben. So wurde Lutz Zangenberg Hertel, Berliner Meister der Luftgewehr Blindenschützen im Rollstuhl vorgefahren. Gäscher bezeichnete ihn als „Stammgast“, der jedes Jahr käme und sich seine Medaille abhole. Eindrucksvoll auch die Familie Prehn, die sich auf das Bogenschießen spezialisiert hat. Als Sportler des Bogenschützen-Aalemann-Berlin e.V. hatten Vater, Mutter und Sohn etliche Titel aufzuweisen. Unter anderem wurden Marianne und Peter Prehn Berliner Meister und Meisterin in der Blankbogen Feldrunde DBSV, Sohn Timo wurde Deutscher Meister bei der Blankbogen Waldrunde DBSV. Nach der Ehrung der Bogenschützen zeigte Bernd Bärwalde, unter anderem Berliner Meister Recurve Waldrunde, seinen Sportbogen und demonstrierte die Handhabung auf der Bühne.

Bernd Bärwalde demonstrierte seinen Sportbogen

Bernd Bärwalde demonstrierte seinen Sportbogen

Jeder Sportler wurde mit einer Medaille von Bezirksbürgermeister Konrad Birkholz geehrt, die Urkunde kam von Baustadtrat und Bezirksbürgermeisterkandidat Carsten Röding. Nach einem Foto durfte dann noch ein T-Shirt und ein Basecap zur Erinnerung abgeholt werden. Musik lieferte zu Anfang und Zwischendurch die Spandauer Band Flying Bullfrogs. Nach den Einzelsportlern wurden die Ehrenamtlichen der Sportvereine durch den Bezirk Spandau mit einer Ehrentafel bedacht. Manuela Stein, Karlheinz Schafhausen, Manfred Sperlich und Torsten Lewandowski können nun ihre Namen auf der Tafel bewundern. Ihre besonderen Verdienste bestanden in besonders langer Vereinsmitgliedschaft, sie seien ein Ansprechpartner für alle und vor allem Torsten Lewandowski habe mit der Kinderbetreuung in seinem Verein ein hohes soziales Engagement unter Beweis gestellt.

Blendete zu Anfang der Veranstaltung noch die Sonne durch die Fenster in den Raum im zweiten Stock, war es zum Ende hin schon dunkel geworden. Viele sportliche Spandauer gehen mit ihrer Urkunde zufrieden nach Hause und werden sich sicherlich bemühen, auch in diesem Jahr einer Ehrung gerecht zu werden.

Kirsten Stamer

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Sport von diesem Wochenende (8.4 – 10.4.)

11.04.2011: Das Sportwochenende nutzten die Fußballer des Spandauer SV mal wieder, um den Abstand zu den Nichtabstiegsrängen zu veringern. Der SSV steht nun kurz vor den Sensation. Auch der FC Spandau befindet sich weiterhin im Abstiegskampf. In der 3.Handball-Liga setzte es für die SG ASC/VfV Spandau eine Niederlage im Berlin Derby. Besonders deutlich machte es Wasserball Bundesligist Wf Spandau und siegte im ersten Play-Off-Spiel beim SV Uerdingen mit 29:3. Die Basketballer der Wasserfreunde schlossen die Saison erfolgreich, werden in der kommenden Saison aber wohl nicht mehr antreten.

Fußball:

FC Spandau – Berliner SC 0:3.

Der FC Spandau braucht im Abstiegskampf der Berlin-Liga dringend einen Sieg, doch auch gegen den Tabellenfünften vom Berliner SC klappte es nicht. Dabei war die Partie bis zur Halbzeitpause offen. Erst in der 50. Spielminute gingen die Gäste durch ein Tor von Sascha Jahnke mit 1:o in Führung. Dann passierte 24 Mintuen lang nichts, ehe der SC für die Entscheidung sorgte. Ein Doppelschlag in der zwischen der 74. und der 80. Spielminute besiegelte die dritte Niederlage in Folge für die Spandauer.

Dennoch bleibt auch für den FC im Abstiegskampf alles möglich: Nur das schlechtere Torverhältnis trennt Spandau von einem Nichtabstiegsplatz.

Aufstellung FC Spandau: Schulze – Niroomand, Benad (25. Gültekin), Gerhardt, Binting (82. Buadu), Sun, Pitarevic, Gellner, Schöwel, Kasper (83. Weglinski), Bautzki.

Tore: 0:1 (50.) Jahnke, 0:2 (74.) Stingl, 0:3 (79.) Gempf.

Spandauer SV – LFC Berlin 1:0 (1:0).

In der Landesliga siegte der Spandauer SV zum fünften Mal in Folge und hat nur noch 3 Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. „Die Hoffnung ist wieder da, genauso wie die Euphorie, aber wir müssen jetzt weitermachen“, mahnt SSV-Trainer Murat Tik.

Gegen den LFC machten die Spandauer das Spiel unnötig spannend und hätten den Sieg eigentlich schon früher besiegeln können. „Wir haben zu viele Chancen versiebt, es hätte auch gut und gerne 5:0 für uns ausgehen können“, meinte Tik. Das Freistoß Tor durch Serdar Kucak in der 43. Minute blieb allerdings der einzige Treffer der Partie. Vom Tabellenzehnten aus Berlin ging keine Torgefahr aus, da die Defensive der Hausherren sicher stand: „Wir haben hinten sehr gut gestanden, deswegen war der Sieg auch nie wirklich in Gefahr“, lobte Tik. Dabei habe auch die kämpferische Einstellung wieder gestimmt.

Tore: 1:0 (43.) Kucak

Handball:

Berliner TSC – SG ASC/VfV Spandau 29:21 (12:6).

In der 3. Handball-Liga der Frauen war für Spandau im Berlin-Derby nichts zu holen. Zur Pause hatten die Gastgeberinnen bereits doppelt so viele Tore erzielt wie die SG. In der zweiten Hälfte baute der TSC die Führung weiter aus.

Aufstellung SG ASC/VfV Spandau: Knauer, Protz, Rehberg (1), Bachmann (6), Honighaus (2), Kalisch (3), Herz (3), Otto (4), Frahm (2), Scheiterer, Winkler, Hinz.

 

Wasserball:

 

Ein deutlicher 29:3-Sieg im ersten Play-Off-Spiel

SV Bayer Uerdingen – Wasserfreunde Spandau 04  3:29.

 

Schützenfest in Uerdingen: In der ersten Play-Off Runde um die Meisterschaft in der Wasserball-Bundesliga haben die WF das erste Spiel der Viertelfinalserie deutlich für sich entschieden. „Es scheint so, als wenn der SV alles daran gesetzt unter die besten acht zu kommen und nun geben sie sich freiwillig geschlagen“, meinte WF-Teammnager Peter Röhle. Besonders sportlich sei das nicht, aber Spandau nahm es natürlich dankend an. Das zweite Spiel findet in der kommenden Woche in Spandau statt. Nur bei einem Niederlage müsste Spandau noch ein drittes Spiel gegen Uerdingen bestreiten. „Davon ist nach so einem klaren Ergebnis allerdings nicht auszugehen“, so Röhle. Der nächste Meistertitel bleibt also fest im Visier.

Basketball:

WF Spandau 04 – Tiergarten ISC 95:82.

Keine Überraschung am letzten Spieltag in der Basketball-Oberliga der Männer: Spandau schloss die Saison mit einem Erfolg ab und blieb auf dem zweiten Tabellenrang. Der SSC Südwest ließ sich die Tabellenführung am letztzen Spieltag nicht mehr nehmen.

Nach neusten Informationen wird die Basketball-Abteilung der Wasserfreunde, trotz des erfolgreichen Abschneidens, nach dieser Saison aufgelöst.

Lars Wöllnitz

Der Spandauer SV bleibt im Abstiegskampf dran!

Sportvorschau für die Woche

08.04.2011: So spannend war es selten: An diesem Wochenende starten die Play-Offs der Wasserball-Bundesliga! Die Wasserfreunde Spandau gastieren zunächst beim SV Bayer Uerdingen. Spannung garantiert auch weiterhin der Abstiegskampf bei den Fußballern des FC Spandau und des Spandauer SV. Die Basketballer der Wasserfreunde, können am letzten Spieltag noch Meister werden.

 

Fußball:

FC Spandau – Berliner SC.

Durch die 1:3-Schlappe am vergangenen Spieltag sind die Berlin-Liga-Fußaballer des FC Spandau wieder auf einen Abstiegsrang abgerutscht. Diesen gilt es nun wieder zu verlassen. Die erste Chance dazu haben die Spandauer am kommenden Sonntag um 10.45 Uhr gegen den Berliner SC. Mit dem Tabellenfünften steht den Gastgeber allerdings ein großes Stück Arbeit bevor: Das Hinspiel gewann der SC klar mit 6:1 und führte zur Halbzeit sogar schon mit 4:0. Hoffnung machen die letzten Ergebnisse der Gäste: Der SC verlor zwei der letzten drei Spiele.

Mehr vom FC Spandau gibt es auf Facebook

Spandauer SV – LFC Berlin.

Die Landesliga-Fußballer des Spandauer SV stehen im Abstiegskampf kurz vor einer Sensation. Zur Winterpause schon fast abgestiegen, fehlen dem SV nun noch sechs Punkte auf einen rettenden Tabellenplatz. Bei der aktuellen Verfassung der Spandauer eine machbare Aufgabe: Zuletzt siegte der SV gegen den Tabellendritten und Tabellenvierten, aber SSV-Trainer Murat Tik tritt auf die Euphoriebremse: „Wir haben noch nichts erreicht und haben es ja auch nicht in der eigenen Hand.“ Allerdings: „Wenn wir fünf der letzten sieben Spiele gewinnen, sollte es für den Klassenerhalt reichen“, glaubt Tik. Dafür sei es aber wichtig, von Spiel zu Spiel zu schauen und im Training konzentriert zu arbeiten.

Konzentriert will der SSV auch die nächste Aufgabe am Sonntag um 14 Uhr gegen den Tabellenneunten des LFC Berlin angehen. „Wenn wir die Leistung aus den letzten Spielen abrufen können, dann ist für uns ein Sieg drin“, vermutet der SSV-Coach. Und der wäre laut Tik so wichtig: „Unsere Konkurrenz im Abstiegskampf spielt gegeneinander, da müssen wir punkten.“  Spandau bekommt es allerdings mit einem schwer auszumachenden Gegner zu tun: „Da es die Reserve-Mannschaft ist, weiß man nie wer aufläuft. Ein gefährlicher Gegner“, warnt Tik.

Handball:

Berliner TSC – SG ASC/VfV Spandau. Am Samstag um16 Uhr kommt es in der 3. Handball-Liga der Frauen zum Berlin-Derby zwischen dem TSC und der SG Spandau. Dabei muss besonders der Gastgeber die Punkte einfahren, um eine Chance auf den Klassenerhalt zu wahren. Die Gäste aus Spandau können durch den bereits feststehenden Abstieg befreit aufspielen. Und das will die SG als Vorteil nutzen, um es dem Tabellenzehnten so schwer wie möglich zu machen: „Wir wollen versuchen, das Spiel bis zum Ende offen zu halten und hoffen natürlich auf einen Auswärtssieg“, meinte SG-Leiter Holger Naß.

Im Vergleich zur 22:28-Niederlage vergangene Woche gegen die HSG Kropp-Tetenhusen (22:28) sieht es bei den Spandauerinnen personell sogar wieder besser aus: Bis auf Tatjana Kalisch, die sich wegen einer Schulterverletzung noch schonen muss, sind alle Verletzten wieder an Bord. Vor eine Woche war es noch die Personalnot, die einen großen Beitrag zur Niederlage leistete: „20 Minuten konnten wir gut mithalten, dann hat die HSG unsere Fehler mit Tempogegenstößen bestraft“, erinnerte sich Naß. Einige Lichtblicke, die der SG Mut für das Berlin-Derby machen, gab es dennoch: „Sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff haben wir einige gute Aktionen gehabt“, so der SG-Leiter.

Wasserball:

Die Play-Offs stehen an!SV Bayer Uerdingen 08 – Wasserfreunde Spandau 04.

In der Wasserball-Bundesliga trifft der Titelverteidiger und Vorrunden-Erste aus Spandau im Viertelfinale der Play-Offs auf den Vorrunden-Achten aus Uerdingen. Am Samstag um 16 Uhr muss Spandau, die bereits zum 31. Mal die Deutsche Meisterschaft gewinnen können, zunächst nach Uerdingen reisen.

Es wird im „best of three“-Modus gespielt: Das Team, dass zuerst zwei Siege erzielt, zieht also in die nächste Runde ein. Dabei hätten die Spandauer nach dem Auswärtsspiel dann zweimal hintereinander das Heimrecht. Dass die Entscheidung nach drei Spielen fällt, damit rechnet allerdings niemand: Die Wasserfreunde sind klarer Favorit gegen die Gastgeber aus Uerdingen, die sich als Tabellenachter zunächst über eine Qualifikationsrunde für die Play-Offs qualifizieren mussten. Hier setzte sich Uerdingen in fünf Spielen überraschend gegen den Gruppen B-Ersten WU Magdeburg durch. Die Marschroute des Favoriten ist jedoch klar: „Bei zwei Spielen wollen wir es bewenden lassen“, so Wf-Betreuer Klaus Semmele. Dann soll der Einzug ins Halbfinale für den Titelverteidiger feststehen…

Die Reserve der Wasserfreunde Spandau musste in 2. Bundesliga vergangenen Woche eine 9:16-Niederlage gegen die SG Wasserball Brandenburg einstecken.

Mehr dazu hier.

Basketball:

WF Spandau – Tiergarten ISC.

In der Basketball-Oberliga müssen die Männer der Wasserfreunde Spandau am letzten Spieltag gegen den Tabellenfünften aus Tiergarten ran. Dabei geht es für die Wf neben den erfolgreichen Saisonabschluss auch darum, den zweiten Tabellenplatz zu verteidigen und Chancen auf Platz Eins zu wahren: Bei einer Niederlage des Tabellenführer SSC Südwest, würde sich Spandau mit einem Sieg vor den SSC schieben. Anpfiff in Spandau ist am Samstag um 19 Uhr.

Lars Wöllnitz

Die Frauen der SG Spandau rechnen sich Außenseiterchancen im Berlin-Derby aus.

Sport von diesem Wochenende (25. – 27.3)

28.03.2011: An diesem Wochenende setzte es in der Berlin-Liga für die Fußballer des FC Spandau ein bittere Niederlage durch ein spätes Gegentor. In der Landesliga siegte der Tabellenvorletzte  Spandauer SV mit 3:1 und die Oberliga Basketballer der Wasserfreunde Spandau übernahmen die Tabellenführung.

Fußball:

FC Spandau 06 – SV Empor Berlin 0:1 (0:0). Bittere Pleite: Die Berlin-Liga-Fußballer des FC Spandau konnten den Aufwärtstrend der letzten Woche nicht bestätigen, da sich die Gäste mit einem Last-Minute-Treffer in der 90. Spielminute den Sieg sicherten. Zuletzt punktete der FC gegen Altglienicke und siegte anschließend bei NSCC Trabzonspor. Die Abstiegsränge waren damit ersteinmal einige Punkte weg. Das Gegentor in der letzten Minute änderte das allerdings wieder – auch weil die Konkurrenz punktete: Der BFC Preussen gewann beim Frohnauer SC mit 3:2 und Hertha 03 siegte 3:1 beimSchlusslicht Lichtenrader SC. Der Abstand auf die Abstiegsränge schmolz damit auf drei Punkte.

Aufstellung FC Spandau: Schulz – Benad, Gerhardt, Binting, Sun, Pitarevic, Gellner (81. Buadu), Schöwel, Rübner (57. Niroomand), Kasper, Bautzki.

Aufstellung SV Empor: N. Dietrich – Reimer, Gräber (68. Kemter), Gaschekowski, Breitfeld, J. Dietrich, Kling (34. Kimbke), Rajemann (53. Nan-Danke), Kaiser, Müller, Habel.

Tore: 0:1 (90.) Dietrich.

 

Der Spandauer SV siegte mit 3:1 und fuhr schon den dritten Rückrundensieg ein.

Spandauer SV – HSV Rot-Weiß 3:1 (2:1).

Lebenszeichen im Abstiegskampf: Der Spandauer SV siegte überraschend gegen den Tanellenneunten und sicherte sich damit schon den vierten Sieg in der Rückrunde. In der Hinserie konnte der SV keinen einzigen Sieg verzeichnen – Der Grund dafür, dass Spandau trotzdem noch elf Punkte Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz hat. Doch die Tendenz lässt hoffen: „Wir sind im Moment gut drauf, das haben wir auch mit diesem Sieg wieder bestätigt“, freute sich SSV-Trainer Murat Tik. Die Grundlage für den Sieg legten die Spandauer mit den frühen Toren in der siebten Minute und sechs Minuten später Mustafa Gültepe mit einem Fallrückzieher-Traumtor. Das kampfbetonte Spiel blieb aber spannend, denn: Der HSV kam in der 21. Spielminute durch den Anschlusstreffer zum 1:2 wieder zurück ins Spiel. Danach spielte sich das Spiel lange Zeit im Mittelfeld ab. Doch dann sorgte Serdar Kucak in der 82. Minute mit seinem 24. Saisontor  für die Entscheidung. „Ein verdienter Sieg“, bilanzierte Tik. „Wir haben leidenschaftlich gekämpft, so wie es im Abstiegskampf sein muss.“ Für den SSV geht es bereits am Dienstag um 19 Uhr gegen den Tabellenvierten VfB Concordia Britz  weiter. Dann wollen die Spandauer im Abstiegskampf nachlegen.

Tore: 1:0 (7.) Alim, 2:0 (12.) Gültepe, 2:1 (28.), 3:1 (82.) Kucak.

 

Basketball:

VfB Hermsdorf II – WF Spandau 78:84. Die Oberliga-Basketballer siegten beim Tabellendritten und übernehmen durch den Erfolg die Tabellenführung. Am kommenden Wochenende geht es dann aber im direkten Duell gegen den Tabellenzweiten SSC Südwest um die Tabellenführung. Das könnte am Vorletzten Spieltag das entscheidende Spiel sein.

Lars Wöllnitz

Teilnehmerrekord beim 22. Lauf der Sympathie in Spandau

Juliane Straub verteidigt ihren Titel

80 Kinder wärmen sich auf

80 Kinder wärmen sich auf

Sonnig, wie Klaus Scholz es vorhergesagt hatte, wurde es leider nicht. Trotz Kälte trafen viele Zuschauer vor dem Rathaus Spandau ein, um zuerst den Kindern, danach den erwachsenen Läufern des 22. Lauf der Sympathie zuzujubeln.

Zum Kinderlauf fanden sich 80 Kinder zwischen 3 und 9 Jahren ein. Während die kleinsten noch von ihren Eltern begleitet wurden, war bei einigen großen durchaus schon Potential zu erkennen. „Sie haben alles richtig gemacht“, meinte der Moderator, “raus aus dem Bett rein in die Schuhe. Dies meine Damen und Herren ist die Generation Laufschuh.“ Christoph fuhr auf dem Fahrrad voran und die Meute folgte ihm durch die Altstadt. Wieder am Ziel angekommen, wartete auf alle die Medaille.


So erging es auch den großen. Sie allerdings mussten schon in Falkensee starten. Mit insgesamt 2534 Läufern wurde ein neuer Teilnehmerrekord aufgestellt. Nach 16 Minuten lag Jonas Engler vom OSC Berlin vorn. Carsten Krüger, vom LAC Berlin, schloss jedoch bei Kilometer Acht auf.

Los gehts!

Los gehts!

Wie von Klaus Scholz erwartet, traf der Erste nach 30 Minuten und 38 Sekunden im Ziel ein. Krüger hatte Engler auf den letzten Metern überholt und sich so den ersten Platz gesichert. Als dritter Mann traf Christian Krannich vom LAC Berlin nach 31 Minuten und sechs Sekunden im Ziel ein.

Die erste Frau war nach 37 Minuten und 11 Sekunden, Titelverteidigerin Juliane Straub vom Potsdamer Laufclub. Ihr folgten Natalie Bublitz mit 37,38 und Paulina Boenisch nach 38,45 Minuten jeweils vom LG Süd Berlin und vom LTC Berlin.

Im Rathaus übergaben dann Bürgermeister Heiko Müller (Falkensee) sowie Bezirksbürgermeister Konrad Birkholz (Spandau) die Urkunden an die drei schnellsten Frauen, sowie die drei schnellsten Männer. Die Schulstaffeln fanden sich im zweiten OG zum Fototermin und zur Urkundenvergabe ein. Dort konnten dann auch alle Kinder ihre Medaille abholen, denn im Lauf hatte ja nur der jeweils letzte Läufer im Ziel eine bekommen.

Insgesamt 42 Polizeibeamte der Direktion Zwei sorgten mit ihren Fahrzeugen für Sicherheit. Auch auf Fahrrädern begleiteten sie die Läufer.

Kirsten Stamer

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22. Lauf der Sympathie am Sonntag in Spandau

Organisator Klaus Scholz im Gespräch

Er ist nervös, zittert teilweise vor Anspannung. Sein Handy klingelt. „Wie am Montag? Am Sonntag ist der Lauf, das muss euch doch klar sein“. Wie kann jemand nur diesem Sonntag nicht so entgegen fiebern wie er? Klaus Scholz steht unter Spannung. Wir treffen uns in der Brauerei, in einer Stunde hat er den nächsten Termin. Jetzt, kurz vor dem Ereignis, muss alles glatt gehen.

Klaus Scholz steckt in den letzten Vorbereitungen

Klaus Scholz steckt in den letzten Vorbereitungen

„Zwei- bis Dreitausend Besucher erwarten wir am Sonntag“, stellt er fest. Im Einsatz sind 150 Helfer, 100 davon Streckenposten. 40 Polizisten sorgen für Sicherheit und Absperrung, 10 Kilometer sind von der Stadthalle Falkensee bis zum Rathaus Spandau zu absolvieren. Dieser Lauf kann einen als Verantwortlichen schon in Atem halten. Dabei ist Klaus Scholz noch mehr gewohnt.“25 Kilometer – Berlin läuft, 10 Kilometer – Berlin läuft im November, der Frankfurt Marathon im Oktober – ich habe das ganze Jahr über zu tun. Ach ja und ISTAF, das Internationale Leichtathletik Stadionfest“. Scholz organisiert alles ehrenamtlich mit. Zur Leichtathletik kam er über seine Frau Karen, fünffache amtierende Seniorenweltmeisterin im Speerwerfen. Sein Sport war ursprünglich der Fußball. Mittlerweile ist er seit 16 Jahren Mitglied beim VfV Spandau und seit fünf Jahren Leiter der Leichtathletik-Abteilung. Den Lauf der Sympathie organisiert er mittlerweile zum 12. Mal.

Ursprünglich war der Lauf eine Sympathieveranstaltung zwischen dem TSV Falkensee und dem VfV Spandau. „Die 80 Läufer beim ersten Lauf der Sympathie wurden in einem Bus über die damals noch geschlossene Grenze gefahren, danach durften sie dann zurück laufen“, sagt Scholz. Es gebe auch welche, die zum 22. Mal mitliefen. „So sechs bis zehn Leute schätze ich.“

22. Lauf der Sympathie Spandau

22. Lauf der Sympathie Spandau

Nach diesem ersten Mal seien es dann kontinuierlich mehr Läufer geworden. „Der aktuelle Stand liegt bei 2300 gemeldeten Läufern. Dabei sind auch 70 Schulstaffeln á 5 Leute am Start“, freut er sich. Außerdem seien auch 400 Meisterschaftsläufer der Berlin-Brandenburgischen Straßenlauf-Meisterschaften dabei, wie der 10 Kilometer Lauf offiziell heißt.

„Allerdings erwarten wir am Freitag und Samstag im Rathaus natürlich noch Nachmeldungen“. Dann kann jeder Läufer auch seinen Beutel mit Startnummer und Chip abholen. „In die Tüte packen dann alle vor dem Start ihre Klamotten, Trainingsanzüge und so weiter, das kommt in einen Bus und wird ihnen vorausgefahren, so dass jeder am Rathaus seine Tüte wieder im Empfang nehmen kann“, erklärt Scholz die Prozedur. Der Chip kommt an den Schuh des Läufers, so dass beim Überlaufen der Kontrollmarken an Start- und Ziellinie, die Zeiten dem jeweiligen Starter zugeordnet werden können. „Wer häufig läuft, hat seinen eigenen Chip, aber für die anderen müssen wir Chips von großen Unternehmen ausleihen, das kostet dann auch entsprechend“. Ohne Sponsoren sei so ein Lauf ohnehin nicht zu realisieren. „Allein Mülltonnen, Krankenwagen, Strom, Absperrungen, Standgebühren, Medaillen – das muss alles bezahlt werden“. Die Medaillen werden dann von den Schirmherren, dem Bürgermeister von Falkensee, Heiko Müller und dem Bezirksbürgermeister von Spandau, Konrad Birkholz übergeben. Jeder Läufer der das Ziel erreicht, erhält auch eine Medaille. „Der Erste wird etwa 30 Minuten nach dem Start, also um 11.30 Uhr am Rathaus eintreffen. Das schaffen Sie nicht mit dem Fahrrad, da muss man schon äußerst fit sein“, ist sich Scholz sicher. Aus diesem Grund begleiten die Ersthelfer den Lauf auch auf Motorrädern und nicht auf dem Fahrrad.

Flyer zum Lauf der Sympathie

Flyer zum Lauf der Sympathie

Der Lauf der Sympathie ist der Einstieg in die Berliner Laufsaison. Viele überprüfen hier, wie fit sie sind“. Für die Kinder gibt es außerdem den Lauf durch die Altstadt ab 10.30 Uhr. Über einen Kilometer können sich hier die Kleinen beweisen. Die Meldung erfolgt direkt vor Ort.

Bleibt also nur zu hoffen, dass das Wetter mitspielt. „Ab Sonntag morgen gibt es sieben Tage Sonnenschein“, ist sich der Organisator sicher. „Die letzten 12 Jahre hatten wir immer schlechtes Wetter: Regen, Schnee, Sturm. Für die Helfer ist das natürlich bitter.“ Da wünschen wir doch allen Beteiligten mal einen Lauf bei Sonnenschein.

Kirsten Stamer

Sportvorschau für die Woche vom 18. – 25.03.

17.03.2011: Was ist am Wochenende los bei den Spandauer Vereinen? Hier gibt es einen Überblick:

Am kommenden Wochenende treffen die Spandauer Wasserballer im Pokal-Viertelfinale auf einen Erzivalen. Bei den Footballern der Spandau-Bulldogs begann die Vorbereitung auf die kommende Saison und am Sonntag findet der 22. Lauf der Sympathie statt. Zudem spielte die Fußballer des FC Spandau am Donnerstagabend und müssen auch am Sonntag wieder ran.

Fussball:

FC Spandau – VSG Altglienicke 2:2 (1:1). Der FC landete eine Überraschung und sicherte sich gegen den Tabellenzweiten Altglienicke einen Punkt. Den abstiegsbedrohten n reichte das, um die Abstiegsplätze zu verlassen und auf Platz 14 zu klettern. Zweimal übernahmen die Favorisierten Gäste die Führung, doch der FC kam jeweils zurück ins Spiel und erkämpfte sich den wichtigen Punktgewinn. Am  Sonntag um 14.15 Uhr geht es für die Spandauer schon wieder weiter. Dann muss der FC zum Tabellennachbar NSCC Trabzonspor und kann einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen.

Aufstellung FC Spandau: Schulze – Benad, Gerhardt, Binting, Sun, Pitarevic, Schöwel, Rübner, Kasper, Weglinski (86.Minute, Buadu), Bautzki.

Tore: 0:1 (22. Minute) Grötsch, 1:1 (27. Minute) Sun, 1:2 (69. Minute) Hermstein, 2:2 (77. Minute) Schöwel.

In der Landesliga Staffel 2 haben die Männer des Spandauer SV eine schwere Aufgabe vor sich. Der Tabellenvorletzte muss zum Tabellenzweiten, dem 1. FC Wilmersdorf. Anpfiff ist am Sonntag um 15 Uhr. Das Hinspiel verloren die Spandauer zu Hause mit 2:5.

Wasserball:

Mit einem 23:3-Erfolg gegen den SV Würzburg 05 sicherten sich Wasserball-Bundesligist WF Spandau 04 vergangene Woche den ersten Tabellenplatz vor dem Play-Off-Start. Und auch im Pokal sind die Spandauer auf Titelkurs: Am Samstag um 16 Uhr steigt das Viertelfinale gegen den einstigen Erzrivalen SG W98/Waspo Hannover in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg. Die Favoritenrolle geht dabei eindeutig an die Spandauer, die den Pokal in diesem Jahr bereits zum 27. Mal holen können und die Aufeinandertreffen in der laufenden Saison klar dominierten: Die Wasserfreunde siegten zu Hause mit 11:5 und in Hannover mit 15:9. „Beide Teams waren vor einem Jahrzehnt nahezu auf Augenhöhe, aber die aktuellen Leistungsunterschiede sind deutlich“, erklärte WF-Teammanager Peter Röhle. Der Außenseiter aus Hannover gibt sich aber kämpferisch: „Wir fahren nicht nach Berlin, um uns dort verhauen zu lassen“, sagte Waspo-Ersatztorwart Michael Zellmer. Zudem ist das Duell der beiden Teams noch immer etwas Besonderes, wofür einige Personalien sorgen: Hannovers Roger Kong wechselte einst von der Havel an die Leine, ebenso wie sein Teamkollege Yoshinori Shiota. Auf Spandauer Seite ist es Marc Politze, der 2003 aus Hannover nach Spandau wechselte und zum Weltklasse-Spieler reifte.

 

Spandauer Bulldogs

American Football:

Der Winter kehrt dieser Tage zurück, doch davon ließen sich die American Footballer der Spandau Bulldogs nicht aufhalten. Am Montag absolvierte das Team das erste Freilufttraining und richtet nun die Konzentration auf die kommende Saison. Nach dem Rücktritt von Head-Coach Heiko Güse, der aus gesundheitlichen Gründen aufhören musste, fällt das alles andere als leicht. „Das Team ist natürlich sehr geknickt und erschüttert. Jemand wie Heiko ist sehr schwer zu ersetzen“, bestätigt Bulldogs-Pressersprecher Marcel Mudrich, aber: „Das Team ist dadurch noch enger zusammengerückt und heiß auf die neue Saison.“ Das Amt von Güse teilen sich nun Linebacker-Coach Eckhard Rankel und Offensiv Coordinator Andre Probst, die nach dem dritten Platz in der vergangenen Saison auch in diesem Jahr mit dem Team wieder oben mitspielen wollen. „Was in der kommenden Saison passiert, hängt allerdings auch stark von den Gegnern ab. Man kann nur schwer einschätzen, wie sie sich verstärken“, erklärt Mudrich. „Wenn das Team sich gut findet und wir ein wenig Glück haben, ist aber auch der Aufstieg drin.“ Eins ist allerdings klar: Den Aufstieg würden die Bulldogs ihrem erkrankten Headcoach widmen…

Den aktuellen Spielplan der Bulldogs, sowie die Verlosung von Freikarten für die Spiele findet ihr in Kürze auf „Mein Spandau“.

Basketball:

Die Oberliga-Basketballer der WF Spandau 04 müssen gleich zweimal ran. Am Freitagabend um 19.30 Uhr bestreitet der WF in der Halle am Weinmeisterhornweg das Nachholspiel gegen den TuS Lichterfelde. Einen Tag darauf folgt das nächste Heimspiel gegen die SVB Brauereien um 19 Uhr. Mit dem Heimvorteil auf ihrer Seite wollen die Spandauer Sieg 13 und 14 einfahren.

Handball:

Die SG Spandau gastiert am Samstag (16 Uhr) beim Tabellenschlusslicht SV Fortuna 50 Neubrandenburg. Der Abstieg in die Oberliga ist für beide Teams beschlossene Sache. Bei den Spandauerinnen, die mit sieben Punkten auf dem vorletzten Platz stehen, beträgt der Abstand auf den rettenden neunten Platz ganze zehn Punkte. Ein unmögliches Unterfangen, weiß SG-Co-Trainer Holger Naß in Anbetracht der laufenden Saison: „In dieser Saison fehlte ein wenig die Qualität um weiter oben mitzuspielen. Jetzt nutzen wir die verbleibenden Spiele, um uns für die kommende Saison einzuspielen und uns vernünftig zu verabschieden.“ Nach der deutlichen Niederlage in der vergangenen Woche passt alles andere als ein Sieg gegen den Tabellenletzten da natürlich nicht in die Planung. Deswegen hofft Naß auf eine engagierten Leistung: „Wir müssen das Spiel angehen, als wäre der Gegner ein Spitzenteam, dann sollte ein Sieg möglich sein!“

22. Lauf der Sympathie:

Der VfV Spandau und der TSV Falkensee richten an diesem Sonntag zum 22. Mal den Lauf der Sympathie aus. Sportler aller Altersgruppen gehen dabei an den Start. Der Kinder- und Elternlauf durch die Spandauer Altstadt beginnt um 10.30 Uhr, um 11 Uhr startet der Lauf für die Einzelwertung in allen Altersklassen an der Stadthalle in Falkensee. Das Ziel ist das zehn Kilometer entfernte Rathaus Spandau. Alle Infos gibt es unter http://lds-db.de/lds/lds2011-ausschreibung.htm.‎

Lars Wöllnitz

Sport von diesem Wochenende

14.03.2011: Wie haben die Vereine am Wochenende gespielt?

Licht und Schatten bei den Spandauer Vereinen: Für die Wasserfreunde Spandau war es ein erfolgreicher Spieltag. Sowohl die Basketballer, als auch die Wasserballer gewannen souverän. Bei den Handballerinnen der SG Spandau, den Fußballern des Spandauer SV und des FC Spandau lief es weniger erfolgreich.
 
 
 
 
 

 

Spandauer Basketballer

Die Spandauer Basketballer gewannen bei Alba Berlin 2.

Basketball:

ALBA Berlin 2 – WF Spandau 04 46:65. Bereits am Freitagabend setzen sich die Wasserfreunde in der Basketball-Oberliga bei Alba Berlin durch. Es war der neunte Sieg in Folge für die Spandauer, die nun auf dem zweiten Tabellenplatz rangieren. In der kommenden Woche müssen die Wasserfreunde gleich zweifach ran. Am Freitag (19.30 Uhr) beim TuS Lichterfelde und einen Tag darauf (19 Uhr) gegen den SVB Brauereien.

Handball:
SG Spandau – HSG Hude Falkenburg 28:37 (9:21). Wieder keine Punkte im Abstiegskampf: Die SG wartet in der Handball-Regionalliga der Frauen weiter auf den dritten Sieg und den ersten Heimsieg  der laufenden Saison. Bereits zur Pause war der Rückstand gegen die HSG zu hoch und auch in der besseren zweiten Halbzeit nicht aufzuholen. Zudem holte Tabellennachbar TSV Altenholz einen Punkt gegen den SV Werder Bremen (22:22). In den verbleibenden fünf Spielen müssen die Spandauerinnen also dringend punkten.


Wasserball:
WF Spandau 04 – SV Würzburg 05 23:3. Mit einem deutlichen Sieg beendeten die Wasserfreunde die Gruppenphase dieser Bundesliga-Saison und verteidigten damit den ersten Tabellenplatz. Für die Gäste aus Würzburg heißt es nach der deutlichen Pleite nun Play-Downs statt Play-Offs. Das Viertelfinale in den Play-Offs beginnt für die Spandauer am 9.4.2011. Der Gegner wird noch ausgelost.

Das Wasserball-Team der WF Spandau

Die Spandauer Wasserballer siegten souverän und beenden die Gruppenphase auf dem ersten Platz.

Fußball:
FC Spandau 06 – BFC Preussen 0:3 (0:1). In der Berlin-Liga setzte es für den FC eine 0:3-Niederlage. Die Spandauer verpassten es damit, sich im Abstiegskampf etwas Luft zu verschaffen – Der Vorsprung auf die Abstiegsränge beträgt nur noch zwei Punkte. Die Gäste gingen früh in Führung (17. Minute), dann passiertebis zum 2:0 in der 59. Spielminute lange nichts. Das Spiel war dann entgültig entschieden, als Preussen das 3:0 kurz vor dem Abpfiff nachlegte.

Aufstellung FC Spandau: Schulze – Niroomand, Grudic (45., Buadu), Benand, Gerhardt, Binting, Sun, Schöwel, Rübner, Kasper, Bautzki.

Tore: 0:1 (17. Spielminute) Reiß, 0:2 (59. Spielminute) Abou-Chaker, 0:3 (89. Spielminute) Pötschke.

Spandauer SV – SC Charlottenburg 3:4. In der Berliner Landesliga der Männer konnte der Spandauer SV keinen weiteren Sieg nachlegen. Damit bleibt der SV weiter auf dem Vorletzten Platz und wird es nun wohl schwer haben, die Klasse noch zu halten. Der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz beträgt bereits elf Punkte.

Lars Wöllnitz


Sportvorschau für die Woche vom 11. – 17. 3

11.03.2011: Aktuelle Infos über unsere Vereine

Heute geben wir Ihnen das erst Mal einen kleinen Überblick über die sportlichen Ereignisse in unserer Zitadellenstadt. Diese neue Kategorie befindet sich derzeit noch in  Beta-Phase. Wir konnten mit Lars Wöllnitz einen Sportreporter für uns gewinnen, der selbst sehr aktiv ist und Ihnen zukünftig gerne als Ansprechpartner zur Verfügung steht.
Wasserfreunde Spandau 04:

Die Oberliga-Basketballer der Wasserfreunde Spandau 04 treten Freitagabend (19.45 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle C bei Alba Berlin 2 an.
In der Wasserball-Bundesliga spielen die Männer der Wasserfreunde Spandau 04 am Samstag (16 Uhr) in der Sport-und Lehrschwimmhalle Schöneberg gegen den SV
Würzburg 05. Ergebnisse können über den Liveticker auf www.swimcups.de abgerufen werden. Die ersten Aktiven gehen heute ab 16.00 Uhr an den Start. Am letzten Spieltag vor den Play-Offs können die Spandauer mit einem Sieg den ersten Tabellenplatz sichern. Die Gäste aus Würzburg müssen noch um die Play-Off-Teilnahme bangen und brauchen dringend einen Sieg.
Die Handball-Regionalliga Damen der SG Spandau

Die Frauen der SG Spandau kämpfen in der Regionalliga um den Klassenerhalt

Handball SG Spandau:

In der Handball-Regionalliga der Frauen braucht die SG Spandau im Abstiegskampf Punkte. Am Samstag (17 Uhr) ist der Tabellenachte, der HSG Hude/Falkenberg, zu Gast in der Sporthalle am Falkenseer Damm. Im Hinspiel setzte es eine deutliche 23:31-Niederlage für die SG.

Fußball:

Abstiegskrimi in der Berlin-Liga: Die Fußballer des FC Spandau 06 empfangen am Sonntag (10.45 Uhr) den BFC Preussen im Stadion am Ziegelhof. Die Spandauer stehen in der Tabelle drei Punkte vor den Gästen. Diese drei Punkte trennen den FC noch von den Abstiegsplätzen. Der Vorsprung wäre bei einer Niederlage allerdings weg.

Die Landesliga – Berlin Staffel 2 hat am Sonntag um 14 Uhr einen Großereignis. Zwei Ex-Zweitligisten, der Spandauer SV und der SC Charlottenburg treffen sich in der Partie gegeneinander. Nach dem letzten Spieltag mit 9:1 gegen Sperber Neukölln wollen die Spandauer den nächsten 3er einfahren.

Spandau Bulldogs:

Während der finalen Saisonvorbereitungen des Männerteams muss der Headcoach der Spandau Bulldogs, Heiko Güse, aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.

Erfolgreiche Ergebnisse gelang Güse , indem er mit den Spandau Bulldogs zwei Mal das Finale der Verbandsliga erreichte. Der Aufstieg in der Saison 2009 steigerte die Motivation der Feldspieler in hohem Maße, so dass die Mannschaft in der Saison 2010 den 3. Platz in der Oberliga belegten. Jetzt wollen die Spieler mit voller Kraft, wenn auch ohne den Coach, in der Saison 2011 die Tabellenspitze stürmen.

Durch diese Amtsniederlegung rücken Eckhard Rankel (Linebacker-Coach) und  Andre Probst (Offensiv Coordinator) für Heiko Güse ein und teilen sich die Verantwortung. Das Team von Spandau Bulldogs bedankt sich an dieser Stelle für die erfolgreichen Jahre und wünschen Ihm und seiner Familie eine baldige und vollständige Genesung.

Vier Spieler von Spandau Bulldogs schließen sich den Bears an. Für den Berliner Regionalligisten kommen der Quarterback Adrian Baier, die Running Backs Steven Henke und Ivan Waschull, und Tight End Bruce Deppe zur Verstärkung für das Team im Süden Berlins. Für das Berliner Team sollen diese Neuzugänge die Lücken in der Mannschaft füllen.

Lars Wöllnitz

Wollen Sie, dass an dieser Stelle zukünftig auch über Ihren Verein berichtet wird? Dann schreiben Sie uns doch bitte: redaktion@mein-spandau.info

Sportvorschau für die Woche vom 26. 3 – 1. 4

FC Spandau
FC Spandau

25.01.2011: Die meißten Spandauer-Teams sind am Wochenende spielfrei. Bei den Fußballern des FC Spandau und Spandauer SV stehen allerdings wichtige Spiel im Abstiegskampf auf dem Plan. Die Basketballer der Wasserfreunde Spandau 04 siegten am Mittwoch bei Tiergaten ISC 77:64 und wollen am Sonntag nachlegen, um im Titelrennen weiter gute Karten zu haben.

Fußball:

Der FC Spandau 06 ist wieder auf Kurs: Vor zwei Spielen stand der FC mit dem Rücken zur Wand, brauchte im Abstiegskampf der Berlin-Liga unbedingt Punkte – Ein Unentschieden gegen Altglienicke (2:2) und der anschließende Dreier beim NSCC Trabzonspor (3:2) ließen den Vorsprung auf die Abstiegsplätze dann aber auf vier Punkte anwachsen. Am Sonntag um 10.45 Uhr kann der FC gegen den SV Empor Berlin nachlegen und einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Eine lösbare Aufgabe ist es gegen den SV allemal: Die Gäste stehen in der Tabelle zwar auf Platz neun, vier Ränge vor den Spandauern, doch beide Teams trennen nur vier Punkte. Das Hinspiel sollte der FC bei der kommenden Aufgabe allerdings aus den Köpfen streichen. Der SV gewann deutlich mit 4:0.

Spandauer SV

Auf Facebook gibt es den aktuellen Kader des FC: http://www.facebook.com/#!/album.php?id=178736318827896&aid=38082

Die Lage bei den Landesliga-Fußballern des Spandauer SV ist beinah aussichtslos, doch aufgeben kommt für den SV nicht in Frage: „So lange wir noch die Chance haben den Klassenerhalt zu schaffen, werden wir alles versuchen“, so Spandaus Coach Murat Tik kämpferisch. Angesichts der 12 Punkte, die Spandau derzeit von einem Nichtabstiegsplatz trennen, zählen jetzt aber nur noch Siege. „Alles andere bringt uns jetzt nicht mehr weiter“, weiß Tik. Am Sonnatag um 14 Uhr gastiert der HSV Rot-Weiß in Spandau, da könnte vielleicht etwas gehen, vermutet der Coach: „In der Hinrunde hat der HSV noch oben mitgespielt, aber mittlerweile haben sie etwas nachgelassen. Die Aufgabe ist lösbar und wir wollen die Punkte gerne hier behalten.“

Basketball:

Die Oberliga-Basketballer der WF Spandau bleiben im Titelrennen weiter dran: Am Mittwochabend gewannen die Wasserfreunde bei Tiergarten ISC mit 77:64 und sicherten sich damit den zweiten Sieg in Folge. In der Tabelle steht nur der SSC Südwest mit zwei Punkten vor den Spandauern, die ihr Punktekonto aber an diesem Wochenende weiter aufbessern können. Am Sonntag um 19 Uhr ist Spandau zu Gast beimVfB Hermsdorf. Keine einfache Aufgabe: Die Hermsdorfer haben als Tabellendritter zwar keine Möglichkeit mehr, den ersten Platz zu erreichen, mit einem Sieg könnten sie Spandaus Möglichkeiten auf Platz eins schwinden lassen.

American Football:

Die Saisonvorbereitung der Spandau Bulldogs ist im vollen Gange. Jetzt ist der neue Spielplan raus. Die Termine gibt es unter dem folgenden Link: http://www.spandau-bulldogs.de/football/maenner/spielplan.html

Lars Wöllnitz

Sport von diesem Wochenende

21.01. 2011: Das Sportwochenende verlief für die Spandauer Teams sehr erfolgreich. Die Fußballer des FC Spandau sicherten sich Big-Points im Abstiegskampf, die Handballerinnen der SG Spandau siegten in Neubrandenburg und die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau schafften den Einzug ins Pokal-Halbfinale.

Fußball:NSCC Trabzonspor – FC Spandau 06 2:3 (0:0). Das war wichtig: Nach dem überraschenden Punktgewinn am Donnerstag (2:2 gegen Altglienicke) legte der abstiegsbedrohte FC in der Berlin-Liga einen Sieg nach. Gegen das ebenfalls vom Abstieg bedrohte Team von Trabsonspor setzten sich die Spandauer durch und haben nun ein Vier-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge. Dabei sah in der torlosen ersten Halbzeit noch alles nach einem Unentschieden aus, doch dann erzielte Yasin Sun in der 57. Spielmminute die Führung für die Gäste aus Spandau. Nur zehn Minuten später schlug das Team von Trainer Ralf Krähne erneut zu und sah schon fast wie der sichere Sieger aus. Das änderte sich allerdings in der 73. Spielminute, als Hakan Eryigit den Anschluss für die Gastgeber erzielte. Die postwendende Antwort des FC, das 3:1 durch Nurdin Pitarevic, konnte Trabzonspor ebenfalls nicht zum Aufgeben zwingen. Es fiel der erneute Anschlusstreffer, bei dem es dann aber auch blieb, da Spandau die Führung über die Zeit rettete. Zum Glück für den FC, der im Abstiegskampf nun wieder eine gute Ausgangsposition hat.

Der FC Spandau fuhr im Abstiegskampf einen wichtigen Sieg ein

Aufstellung FC Spandau: Schulze – Benad, Gerhardt, Binting, Sun, Pitarevic, Gellner, Schöwel, Rübner, Kasper (63. Weglinski), Bautzki.

Tore: 0:1 (57.) Sun, 0:2 (67.) Rübner, 1:2 (73.) Erygit, 1:3 (81.) Pitarevic, 2:3 (84.) Dilber.

 1.FC Wilmersdorf – Spandauer SV 1894 5:0. Ein heftige Niederlage setzte es für die Landesliga-Fußballer des Spandauer SV. Der Tabellenzweite aus Wilmersdorf schickte den SV mit 5:0 nach Hause und wahrte sich damit beste Chancen im Titelrennen. Für Spandau rückt der Klassenerhalt dagegen in noch weitere Ferne: Zwölf Punkte beträgt der Abstand auf einen Nichtabstiegplatz. Da hilft wohl nur noch ein Wunder…

Basketball: WF Spandau 04 – TuS Lichterfelde 69:77, WF Spandau – SVB Brauereien 78:64. Die Oberliga-Basketballer der WF Spandau zeigten an diesem Wochenende zwei Gesichter: Am Freitagabend verloren die Wasserfreunde gegen Lichterfelde und kassierten damit die dritte Saisonniederlage, gegen die Gäste aus dem Tabellenmittelfeld. Einen Tag später gelang dann aber die Wiedergutmachung gegen die SVB Brauereien, die damit schon die zehnte Niederlage hinnehmen mussten. Die Spandauer bleiben durch den Sieg weiter eines der Top-Teams der Liga.

 

 

Die Frauen der SG Spandau sicherten sich den dritten Saisonsieg.

Handball:

 

SV Fortuna 50 Neubrandenburg – SG Spandau 27:29 (18:13). In der Handball-Regionalliga haben die Spandauerinnen beim Tabellenschlusslicht in Neubrandenburg nach fünf Niederlagen in Folge mal wieder gewonnen. Damit gelang die Revanche für das unglückliche Unentschieden im Hinspiel (32:32) und die SG hat nach dem 3. Saisonsieg wieder Anschluss an den zwölften Tabellenplatz. Nach einem Sieg für Spandau sah es aber lange Zeit gar nicht aus: Nach der ausgeglichenen Anfangsphase lief bei der SG gegen Mitte der ersten Hälfte nicht mehr viel zusammen. „Wir haben um den heißen Brei herumgespielt und überhastet abgeschlossen. Der Torwille hat bei uns gefehlt“, erklärte SG-Leiter Holger Naß. Zur Pause drohte Spandau das Spiel deshalb zu entgleiten (13:18). Die Halbzeitansprache zeigte bei der SG aber Wirkung, wie Naß berichtete: „Wir standen danach aggressiver in der Deckung, haben vorne die Lücken gefunden und auch genutzt.“ Spandau drehte in der Folge das Spiel, was an der guten Leistung von Isabelle Winkler im SG-Tor lag, aber vor allem auch an dem Kampfgeist der SG. „Wir haben in der zweiten Hälfte den nötigen Siegeswillen gezeigt und am Ende verdient gewonnen“, bilanzierte Naß.

Aufstellung: Isabelle Winkler Victoria Protz (1), Klara Bachmann (3), Dana Baerns (6), Katja Otto (6/1 7m), Sarah Herz (3), Maike Frahm (5/2 7m), Franziska Schreiterer (5).

Wasserball:

WF Spandau Berlin 04 – SG W98/Waspo Hannover 14:3. Klare Sache: Im Pokal-Viertelfinale hatte der Bundesliga-Spitzenclub Spandau mit den Gästen aus Hannover keine Mühe. Bereits im Vorfeld war die Favortienrolle klar bei den Spandauern, die die Vorrunde der Bundesliga als Tabellenführer abschliessen konnten und beiden Duelle gegen Hannover für sich entschieden. Der dritte Sieg gegen die Hannoveraner war jedoch mit Abstand der deutlichste und mach Mut für die restliche Saison. „Als Beobachter gewinnt man das Gefühl, dass die Mannschaft ihren Rhytmus gefunden hat“, verkündete SG-Teammanager Peter Röhle. Die Wasserfreunde bleiben damit in zwei Wettbewerben weiter auf Titelkurs.

Lars Woellnitz