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Bulldogs gewinnen Heimspiel

Nach zwei abgesagten Spielen konnten die Spandau Bulldogs im Jubiläumsjahr ihr erstes Heimspiel gewinnen.

Nach zwei abgesagten Spielen fand am vergangenen Samstag endlich das erste Heimspiel der Regionalliga Ost im Spandauer Helmut-Schleusener-Stadion statt. Für die Bulldogs ging es dabei gleich gegen den Tabellenführer Red Cocks aus Frankfurt Oder, denen sich das Team aus Spandau bereits im Hinspiel knapp mit 5:14 geschlagen geben musste.

Die Spandau Bulldogs konnten das erste Heimspiel der Saison gleich gegen den Tabellenführer gewinnen.

Die Spandau Bulldogs konnten das erste Heimspiel der Saison gleich gegen den Tabellenführer gewinnen.

Zweite Niederlage in Berlin

Mut machte den Gastgebern jedoch die Niederlage der „Kampfhähne“ eine Woche vorher gegen die Berlin Bears. Die Bulldogs gingen dementsprechend motiviert in die Partie. Mit der richtigen Einstellung in einem abwechslungsreichen als auch ausgeglichenen Spiel konnte sich letztendlich die Mannschaft selbst sowie das Publikum dann mit dem ersten Heimsieg der Saison belohnen. Wiederholt äußerst knapp hieß es in diesem Fall jedoch 21:16 für die Bulldogs, welche in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Nach 4 Spielen und vier Punkten befindet sich die Mannschaft momentan auf dem vierten Rang. Die Leipziger konnten trotz der zwei Niederlagen – jedoch mit bereits 8 absolvierten Spielen – weiterhin die Tabellenspitze behaupten.

Am Samstag tritt der Nachwuchs der Bulldogs ins Rampenlicht.

Am Samstag tritt der Nachwuchs der Bulldogs ins Rampenlicht. Fotos (2): Patrick Rein

Doubleheader der Jugendmannschaften

Und auch diesen Samstag steht wieder Football auf dem Sportprogramm im Bezirk. Am 17. August kommt zuerst die B Jugend der Bulldogs um den neuen Headcoach Cüneyt Özkan zum Zug. Die Jungdoggen machen gerade ein Jahr des Umbruchs durch und konnten noch kein Spiel für sich entscheiden. In der Sommerpause wurde nun die Coaching Crew umgestellt und somit kann es am Samstag ein spannendes Spiel gegen die Berlin Rebels werden. Im eigentlichen Hauptspiel treten dann jedoch die Spandau Bulldogs A Jugend gegen die Berlin Kobras an. Das Hinspiel konnten die Bulldogs knapp für sich entscheiden und gingen danach ungeschlagen durch die bisherige Saison, während sich die Kobras nach der Niederlage auch den Chemnitz Varlets geschlagen geben mussten. Daher stehen die Kobras unter besonderem Zugzwang: Nur ein Sieg am Samstag kann die Meisterschaftshoffnungen der Wilmersdorfer noch aufrechterhalten. Die Bulldogs unter Head Coach Leeroy Foster hingegen wollen ihre Siegesserie – welche seit der Neugründung der A Jugend vor 2 Jahren andauert – fortsetzen und dadurch die Möglichkeit erhalten am 1.9. im eigenen Stadion gegen die Chemnitz Varlets die Meisterschaft in der Regionalliga nach Spandau zu holen.

Patrick Rein

Staaken bleibt Tabellenführer

Im Lokalderby zwischen den Spandauer Kickers und dem SC Staaken II trennen sich die beiden Aufstiegskandidaten unentschieden.

Sowohl der SC Staaken als auch die Spandauer Kickers stehen in der Bezirksliga mit deutlichem Vorsprung auf einem Aufstiegsplatz. Dementsprechend groß war – trotz Regen – auch der Zuschauerandrang auf dem Heimspielgelände der Kickers am Sommerbad Staaken West. Es ging um die Tabellenspitze, denn der Aufstieg ist beiden Mannschaften kaum noch zu nehmen. Die abwechslungsreiche Partie bot auch ebenso wie das Champions-League Finale am Sonnabend alles was das Fußballherz begehrt: Vier Tore mit teils sehenswerten Treffern, Elfmeter, zwei rote Karten und diskussionsanregende Schiedsrichterentscheidungen.

In einer fair gefürhten Partie trennetn sich Spaki und Staaken II unentschieden.

In einer fair geführten Partie trennten sich Spaki und Staaken II unentschieden.

Gerechtes Unentschieden

Während des Spiels erhielten die Gäste lautstarke Unterstützung des Staakener Anhangs, dennoch ging Gastgeber „Spaki“ durch Christian Oberreuter mit 1:0 in Führung ehe Sven Trautmann per Elfmeter noch vor der Halbzeit den Ausgleich erzielte. Mit einem fulminanten Freistoß, ausgeführt von Marc Theilig, konnte der Eintore-Vorsprung für die Kickers wiederhergestellt werden. Doch die Staakener steckten nicht auf und Frederik Kammer erzielte per Kopfball den 2:2 Endstand. In einer fairen Partie beendeten sowohl die Spandauer Kickers als auch der SC Staaken das Spiel um jeweils einen Mann reduziert. Die Schiedsrichterentscheidungen sorgten in beiden Fällen für Diskussionen und wurden von beiden Lagern als zu „hart“ interpretiert. Zwar konnte der SC durch dieses Ergebnis die Tabellenführung behaupten, beide Mannschaften bleiben aber durch die Punkteteilung auf dem Sprung in die Landesliga.

Der anhaltende Regen des Wochenendes machte auch beim Lokalderby nicht halt.

Der anhaltende Regen des Wochenendes machte auch beim Lokalderby nicht halt. Fotos (2): Patrick Rein

Pokalhalbfinale der Ersten

Am Mittwoch muss dann die erste Mannschaft von Staaken zum Halbfinale im Berliner Pilsner Pokal zum SV Lichtenberg 47. Für das Auswärtsspiel und der Chance auf den Finaleinzug – in dem im letzten Jahr bereits mit Gatow ein anderer Spandauer Fußballverein stand – wird extra ein Fanbus gechartert. Nervenstärke hatten die Staakener schon beim Gewinn des Spandauer Bürgermeisterpokals im letzten Sommer bewiesen.

Und am nächsten Wochenende, den 8. Juni, tritt dann auch wieder die Spandauer Gastronomie zum mittlerweile 8. Gastro-Cup für den guten Zweck an. Gespielt wird auch in diesem Jahr wieder im Helmut-Schleussener-Stadion am Askanierring von 10 bis 16 Uhr.

Patrick Rein

Plätze top, Sanitär flop

Trotz des Schul- und Sportanlagensanierungsprogramms ist bislang wenig an den sanitären Anlagen von Schulgebäuden und Hallen geschehen

Besonders bei knappen Kassen müssen Ausgaben immer genau kalkuliert werden. Zwar hat der Hauptausschuss den Spandauer Haushalt für 2013 freigegeben und die von der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) beschlossenen Mittel stehen somit zur Verfügung, jedoch hat die Senatsverwaltung für Finanzen Haushaltsrisiken in Höhe von 1,5 Millionen Euro gesehen und den Bezirk verpflichtet Verfügungsbeschränkungen in gleicher Höhe vorzunehmen. Da kommt es den oftmals maroden Schulgebäuden und Sportstätten durchaus gelegen, dass Berlin seit Jahren finanzielle Mittel für dessen Sanierungen zur Verfügung stellt. Im Doppelhaushalt 2012/2013 wurde dieser sogar auf 64 Millionen aufgestockt.

Mit allein drei Fußballplätzen ist die Anlage am Grüngürtel im Sommer eine Hochburg des Breitensports.

Mit allein drei Fußballplätzen ist die Anlage am Grüngürtel im Sommer eine Hochburg des Breitensports.

Was wird gefördert?

Doch während mittlerweile viele Sportplätze davon profitierten und mit neuen Belägen ausgestattet sowie ganze Komplexe neu entstanden sind, lassen viele Schul- als auch Hallensanitäranlagen mehr als zu wünschen übrig. Jetzt kritisiert auch die GAL-Fraktion in der BVV Spandau die Verteilung. Zwar werden nach vielen Jahren der Verwahrlosung jetzt mit Geldern des Berliner Senats die Umkleidetrakte der Sportanlage am Grüngürtel in Höhe von 200.000 Euro saniert, doch über Jahre hinweg wurde die am stärksten frequentierte Sportanlage des Bezirks vernachlässigt. Ein Großteil der Sanitärbereiche ist unbenutzbar: defekte Duschköpfe, fehlende Armaturen, Schimmel und marode Toiletten sind Folge einer Bezirkspolitik, die den Breitensport nur noch am Rande wahrgenommen hat. Doch die auch von der GAL-Fraktion in der BVV Spandau begrüßte Sanierung der Umkleidetrakte kann nach deren Ansicht nur ein erster Schritt sein, dem weitere Maßnahmen folgen müssen. Die Sanierung von Dach und Sanitärbereich wird an den viel zu engen Räumlichkeiten wenig ändern. Eine grundlegende Verbesserung ist daher zur Stärkung des Breitensports dringend erforderlich.

Besonders für die Mädchenmannschaften bestehen zu wenig Umkleidemöglichkeiten.

Besonders für die Mädchenmannschaften bestehen zu wenig Umkleidemöglichkeiten. Fotos (2): Patrick Rein

Sinnvoll Prioritäten setzen

Doch nicht nur am Standort Grüngürtel ist Handlungsbedarf erforderlich sondern auch für die Toilettennutzung in Schul- und anderen Sportanlagen wie Turnhallen. Auch die Heizungsanlagen sind häufig dringend sanierungsbedürftig. Der Wegfall von Hausmeistern zeigt hier sicherlich ebenso seine Auswirkungen. Hierzu erklärt Holger Gorski, sportpolitischer Sprecher der GAL-Fraktion: „Für den seit Jahren für den Sport zuständigen CDU-Stadtrat hat die Sportanlage am Grüngürtel offenbar nur eine untergeordnete Bedeutung, obwohl hier jede Woche allein dutzende von Fußballvereinen trainieren. Auch für andere Sportarten und für den Schulsport hat die Sportanlage eine große Bedeutung. Sie ist das Herzstück des Spandauer Breitensports. Wir fordern den Bezirksstadtrat auf, endlich für die regelmäßige Instandhaltung der Sportanlagen zu sorgen, anstatt dem Verfall bis zur Sanierungsbedürftigkeit tatenlos zuzuschauen. Die GAL-Fraktion erwartet konkrete Vorschläge zur Umsetzung weiterer, dringend erforderlicher Schritte zur Förderung des Breitensports im Bezirk.“ Sicherlich ist eine Prioritätensetzung nicht einfach, dennoch sollten möglichst viele profitieren können.

Patrick Rein

Noch gehen zu wenig Spandauer am Stock

Nordic Walking Route am Hahneberg sucht noch Läufer

Aufgang zum Hahneberg (Foto: TSV)

Aufgang zum Hahneberg (Foto: TSV)

Im Oktober wurde eine neue Nordic Walking Strecke am Fuße des Hahnebergs eröffnet. Für die Planung ist eine Menge Zeit ins Land gegangen. Spandaus größter Sportverein, der TSV Spandau 1860, und die Bauabteilung des Bezirkes hatten sich gemeinsam über die Route am Hahneberg abgestimmt. Sechs Kilometer lang ist der Rundkurs, mit unterschiedlichen Anforderungen und Untergründen, geworden. Die Gemeinschaftsleistung des Vereins und des Bezirks wurde von Baustadtrat Carsten Röding und Vereinsmanager Michael Pape vom TSV 1860 e.V. vorgestellt und eröffnet.

Die Beschilderung der Strecke hat der Bezirk nicht aus eigener Tasche bezahlt. Vielmehr gab es hierfür eine Förderung mit Mitteln der EU, der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Berlin aus dem Programm “Soziale Stadt”.

Noch hat der neue Weg nicht genügend begeisterte Fans gefunden. Das mag am Wetter liegen, sollte für einen sportlichen Menschen aber keine Entschuldigung sein. Die Umgebung bereitet im Wechsel der Jahreszeiten viel Spaß. Schnell vergisst man, am Rande einer Großstadt zu sein.

Hürden gleich zu Beginn

Den Weg zum Rundkurs zu finden ist nicht wirklich leicht. Von der Heerstraße kommend, auf der Höhe der Bergstraße, bewegt man sich einfach Richtung Parkplatz. Dann sollte das Hinweisschild ins Auge springen. Anscheinend haben einige Sportsfreunde den Sinn von Hinweisschildern falsch verstanden. Jedenfalls wurden schon einige Opfer von Vandalismus. Der möglichen Zerstörungswut geschuldet, sind die eigentlichen Wegmarkierungen dann leider recht hoch angebracht. In etwa 2,40 Meter Höhe befinden sich kleine weiße quadratische Schilder mit einem Durchmesser von 12 bis 13 cm. Ein flüchtiger Spaziergänger wird sie möglicherweise übersehen.

Nordic-Walking als kleines Erlebnis am 8.12.

Fragt man Tante Google nach Nordic-Walking in Spandau, muss es viele Interessierte geben, die sich alleine nicht überwinden können. Der innere Schweinehund ist einfach zu stark.

Am 8.12. gibt es die Möglichkeit zu einer Erlebnis-Schnupper-Tour am Hahneberg unter fachfraulicher Begleitung. Bei diesem kleinen Event haben Körper und Geist gleichermaßen etwas davon. Dagmar Steinmetzer ist schon lange Jahre mit dem Herzen beim Nordic-Walking dabei. Ihr ist daran gelegen, dass man nicht nur achtlos durch die Gegend läuft, sondern, dass die Nordic-Walking Einheiten mit ihr, als ein Erlebnis im Gedächtnis bleiben, von dem man noch lange was hat.

Wenn Dagmar Steinmetzer ihre Gruppe durch die Landschaft führt, an Kräutern, Bäumen und sonstigen Pflanzen entlang walkt, dann erfährt der sportlich Interessierte Mitwalker etwas über die Art und Beschaffenheit der Natur ringsherum, welche Kräuter wofür Verwendung finden, wie die Kräuter heißen und welche heilsamen Wirkungen sie haben.

Frau Steinmetzer ist daran gelegen, dass der sportlich interessierte Nordic Walker bewusst läuft, sich klar macht, welcher Schatz ihn umgibt und dass Natur nicht nur grün und braun ist, sondern lebt und ein wichtiger Teil des großen Ganzen ist. Die Übungsleiterin möchte ein Gefühl dafür entwickeln, dass dazu führt, die Natur die uns im Alltag umgibt wert zu schätzen und sie uns nutzbar zu machen.

  • Zeit: 8.12.2012
  • Ort: Heerstraße / Ecke Bergstraße (Parkplatz am Fuße des Hahnebergs)
  • 13591 Berlin

 

Ralf Salecker

 

 

„Weihnachten für Alle“ eine Spandauer Aktion

Freude schenken

"Weihnachten für alle" - Jürgen Kessling (Foto: Ralf Salecker)

“Weihnachten für alle” – Jürgen Kessling (Foto: Ralf Salecker)

Weihnachten ist für die Einen das Fest der Freude, für andere dagegen ein Trauerspiel. Immer dann, wenn der „Konsumterror“ sich augenscheinlich zur Höchstform entwickelt, wird den sozial schwächeren unter uns ganz besonders deutlich bewusst, wie wenig der eigene Geldbeutel hergibt, um sich auch nur ansatzweise daran zu beteiligen. Schon die kleinsten Geschenke sind nur auf Kosten anderer, möglicherweise wichtigerer Dinge möglich. Kurz und gut, immer mehr werden Weihnachten ohne Geschenke verbringen.

Es mag für viele ein wenig verrückt anmuten, jetzt schon an Weihnachten zu denken. Schaut man in die Supermärkte, dann relativiert sich dieser Gedanke ganz schnell. Diese haben – gefühlt – schon mitten im Sommer mit Weihnachtsartikeln in den Auslagen angefangen.

„Weihnachten für Alle“, wie alles begann

Mit Unterstützung aus Mitteln der Deutschen Klassenlotterie werden wahrscheinlich auch in diesem Jahr noch vom Ehrenamtsbüro organisierte Weihnachtsfeiern unterstützt. Seit 2003 dagegen gibt es keine Unterstützung mehr, um kleine Weihnachts-Präsente für hilfsbedürftige Spandauer zu finanzieren, die damals durch das Sozialamt überreicht wurden.

Vereine aus der Bruno-Gehrke-Halle nahmen dies 2005 zum Anlass, selbst eine Geschenke-Aktion zu starten. „Weihnachten für Alle – Freude verschenken“, war geboren. Im ersten Jahr kamen 312 Pakete zusammen, die als Weihnachtsüberraschung an Bedürftige weitergegeben werden konnten. Von Jahr zu Jahr wurden es mehr.

„Weihnachten für Alle“, am 24. November!

Auch 2012 gibt es gegen Ende November wieder einen großen Pack-Tag in der Bruno-Gehrke-Halle. Seit 2005 sind mehr als 3000 Pakete verschenkt worden. Für dieses Jahr haben sich die Organisatoren viel vorgenommen. Mehr als 800 Pakete sollen von freiwilligen Helfern gepackt werden. Einen Monat vor Heiligabend, am 24.11. um 11 Uhr geht es in der Bruno-Gehrke-Halle (Neuendorfer Straße 67-69) los.

Die BZ hatte 2010 in einem Beitrag von einem Weltrekord im Geschenkepacken gesprochen. 100 ehrenamtliche „Helden“ packten 600 Pakete. Pakete und Inhalte flattern natürlich nicht vom Himmel. Sponsoren und Helfer sorgen unermüdlich dafür, dass es etwas für bedürftige Spandauer zu verpacken gibt. Unterstützung in Form von Sachspenden ist auch weiterhin gerne gesehen. Typisch Weihnachtliches, wie Gebäck, Kerzen, Honig, besinnliche Literatur uvm. wird liebevoll verpackt.

Während der Auftaktveranstaltung am 16. Oktober wies Jürgen Kessling, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Bruno-Gehrke-Halle und Organisator von „Weihnachten für Alle“, noch einmal darauf hin, dass es sich um eine Aktion von Spandauern für Spandauer handelt.

Weitere Infos gibt es auf der Internetseite der Aktion, unter www.weihnachtenfueralle.de.

Arbeitsgemeinschaft Bruno-Gehrke-Halle

  • Neuendorferstraße 67 – 69
  • 13585 Berlin
  • Spendenkonto
    Fitness Club Spandau e.V.
    Kreditinstitut: Berliner Bank
    BLZ: 100 70 848
    Kontonr.: 44 55 65 500

Ralf Salecker

Bulldogs verlieren Heimspiel

Spandaus Footballer unterliegen dem Tabellenführer aus Wernigerode nach Führung knapp

Die große Begeisterung nach dem amerikanischen Nationalsport hat in den letzten Jahren in Deutschland und Europa merklich nachgelassen. Vorbei die Zeiten wo im Berliner Olympiastadion der Super-Bowl vor über 70.000 Zuschauern ausgetragen wurde oder an gleicher Stelle die Berlin Thunders gegen die Clubs aus ganz Europa antraten. Doch es gibt ihn noch, den Sport der ausgepolsterten starken Männer, der von Taktik geprägt ist und wo es doch immer zur Sache geht.

Lange Verletzungsunterbrechung und sicherlich Schock für Akteure und Zuschauer.

Lange Verletzungsunterbrechung und sicherlich Schock für Akteure und Zuschauer.

Schock in der Anfangsphase

Auch in Spandau gehen die Bulldogs in der Oberliga Ost auf die Jagd nach dem unförmigen Spielgerät. Am Sonntag war dabei mit den Wernigerode Mountain Tigers kein geringerer als der Tabellenführer zu Gast im Helmut-Schleusner Stadion am Askanierring. Nachdem das Hinspiel noch deutlich mit 27:7 verloren wurde, hatten sich die Männer zur Revanche viel vorgenommen. Doch beim Spielstand von 7:7 kam erstmal der große Schock: Ein Spieler der Tigers blieb verletzt auf dem Rasen liegen. Es folgte eine lange Verletzungsunterbrechung die mit dem Abtransport im Rettungswagen endete. Schwer sich nach solch einer Dramatik wieder aufs Spiel zu konzentrieren. Doch an dieser Stelle natürlich vorrangig ist eine schnelle Genesung des Verletzten.

Der Tabellenführer aus Wernigerode konnte das Spiel knapp gewinnen.

Der Tabellenführer aus Wernigerode konnte das Spiel knapp gewinnen.

Führung durch field goal

Nachdem die Partie wieder aufgenommen werden konnte, erwischten die Bulldogs den besseren Start und konnten sogar mit 3 Punkten nach einem field goal Versuch in Front gehen. In dieser Phase haderten die Tigers zusehends mit den Schiedsrichtern, was zu hohen Raumstrafen führte. Doch die Defense des Tabellenführers stand meist richtig, ebenso wie die der Heimmannschaft, so dass wenig Touchdowns bejubelt werden konnten. Am Ende gewannen die Tigers das Spiel mit 19:10 und benötigen jetzt noch lediglich einen Sieg um sich vorzeitig den Meistertitel zu sichern.

Noch erfolgreicher als die Spandauer Footballer sind deren Cheerleader.

Noch erfolgreicher als die Spandauer Footballer sind deren Cheerleader. Fotos (3): Patrick Rein

Noch zwei Heimspiele

Für die Bulldogs geht es jetzt erst wieder im September weiter: Erst auswärts bei den Erkner  Razorbacks bevor es am 9. September im Heimspiel gegen Radebeul geht. Am letzten Spieltag am 23. September kommt es dann bei Hamburgern und Bier sowie mit den erfolgreichen Cheerleadern von Spandaus Footballteam zum Berliner Lokalderby gegen die Bullets. Und so wie alle Sportvereine so sind auch die Bulldogs immer auf der Suche nach Nachwuchs.

Patrick Rein

Spandau in Schweden vertreten

Die Jugendabteilung der SG ASC/VfV Spandau nimmt auch in diesem Jahr am größten Handballturnier der Welt teil

Mit rund 100 Kindern und Jugendlichen in insgesamt acht Mannschaften haben sich Spandaus Handballerinnen und Handballer im Alter von 13 bis 18 Jahren samt Betreuern auf den Weg in Schwedens zweitgrößte Stadt Göteborg gemacht. Los ging es mit Reisebussen bereits am Sonntagabend während der Turnierauftakt beim sogenannten Partille Cup am Dienstag erfolgte. Doch wie den Profis musste auch dem Nachwuchs ein zeitlicher Vorlauf zur Akklimatisierung gegeben werden.

Ganz Göteborg, zweitgrößte Stadt Schwedens, zeigt Flagge zum Partille Cup.

Ganz Göteborg, zweitgrößte Stadt Schwedens, zeigt Flagge zum Partille Cup. Foto: Patrick Rein

Eröffnungsveranstaltung à la Olympia

Bereits abends stand dann nach dem ersten von fünf Turniertagen auch gleich ein weiteres Highlight auf dem Programm: Die Eröffnungsfeier im Scandinavium, einer der größten Mehrzweckhallen Nordeuropas, mit gut 12.000 Plätzen. Dort werden die insgesamt über 1000 Mannschaften und Handballer aus der ganzen Welt wie die Teilnehmer und Gäste bei den Olympischen Spielen offiziell begrüßt. Ein Erlebnis welches die Spandauer Spielgemeinschaft schon im letzten Jahr genießen konnte und auf Grund der großen Begeisterung von Alt und Jung nun wiederholt.

Die Eröffnungsfeier im Scandinavium hat den Hauch von Olympia.

Die Eröffnungsfeier im Scandinavium hat den Hauch von Olympia. Foto: Patrick Rein

Spiele auf höchstem Niveau

Der Partille Cup mit dem Untertitel „A world of handball“ ist, neben einem internationalen Jugendfußballturnier, das Sportereignis in Göteborg. Beeindruckend wie die Stadt den Nachwuchssport fördert und unterstützt. Über Unterkunft in Schulgebäuden, der Verpflegung aller Teilnehmer als auch dem sportlichen Bereich ist das Turnier professionell organisiert und geplant. Dennoch hat alles den typisch nordischen Charme und nahezu familiäres Ambiente. Spielerisch haben die Spandauer dabei gegen die skandinavischen Mannschaften meist jedoch wenig entgegenzubringen. Aber im Sport ist ja bekanntlich vieles wenn nicht sogar alles möglich.

Das größte Handballturnier der Welt und ein Kräftemessen der Nationen.

Das größte Handballturnier der Welt und ein Kräftemessen der Nationen. Foto: Patrick Rein

Facebook für Daheimgebliebene

Für alle die nicht bei diesem besonderen Ereignis dabei sein können, bieten die Spandauer dabei einen ganz besonderen Service: Während des fünftägigen Spielbetriebs können die Ereignisse in Schweden auf einer eigens eingerichteten Facebook-Seite „Ikea wir kommen“ oder auch über den Blog unter www.handball-in-spandau.de verfolgt werden. Darüber hinaus sind auch wir auf einen Nachbericht hier bei mein-spandau.info nach der Rückkehr gespannt!

Patrick Rein

Handballjugend zu Gast in Spandau

Beim größten Kleinfeld-Jugendhandballturnier Berlin und Brandenburgs waren über 120 Mannschaften im Stadion Hakenfelde

Die SG ASC/VfV Spandau lud am vergangenen Wochenende bereits zum 16. Mal zum Bär’lin Cup ins Stadion Hakenfelde ein. Nachdem im letzten Jahr das Wetter kein Freund des Turniers zu sein schien und die Spiele durch sintflutartige Regenfälle häufig unterbrochen werden mussten, meinte es Petrus dieses Mal wieder gewohnt gut mit den Veranstaltern.

Bei den jüngsten Teilnehmern geht niemand leer aus.

Bei den jüngsten Teilnehmern geht niemand leer aus. Foto: Patrick Rein

Die Kleinsten machten den Anfang

Am Samstag starteten die jüngeren Jahrgänge von den Minis bis einschließlich zur D-Jugend sowohl im männlichen als auch weiblichen Bereich. Traditionell wird bei den Kleinsten auf die Ausspielung von Platzierungen verzichtet, denn der Spaß soll im Vordergrund stehen. So erhielt auch jede Mannschaft eine Urkunde mit Mannschaftsfoto und alle eine Medaille. Sonntag griffen dann die Jugendlichen der A- bis C-Jugend ins Turniergeschehen ein, nachdem noch am Vorabend in großer Runde gemeinsam der Sieg der Deutschen Fußballnationalmannschaft im Vereinsheim des VfV Spandau verfolgt wurde.

Der Gastgeber überaus erfolgreich

Tolle Spiele, tolle Atmosphäre beim Bär'lin Cup im Stadion Hakenfelde.

Tolle Spiele, tolle Atmosphäre beim Bär'lin Cup im Stadion Hakenfelde. Foto: Patrick Rein

Nach der Auflösung der Spielgemeinschaft im männlichen Jugendbereich mit den Füchsen Berlin zur kommenden Saison zeigte die SG ASC/VfV Spandau beim eigenen Turnier, dass sie dennoch auch weiterhin erfolgreich sein werden. In A-, B-, C- und D-Jugend belegten die Jungs jeweils den ersten Platz und behielten den Pokal somit in Spandau. Im weiblichen Bereich ließen die Gastgeber hingegen den Gästen den Vorrang und begnügten sich in der B- als auch C-Jugend mit dem zweiten und in der A-Jugend mit dem dritten Rang. Alle Ergebnisse finden sich im Internet unter baerlin-cup.de.

Bei bestem Wetter fanden auch wieder zahlreiche Zuschauer den Weg zum Turnier.

Bei bestem Wetter fanden auch wieder zahlreiche Zuschauer den Weg zum Turnier. Foto: Patrick Rein

Zufriedene neue und alte Gäste

Tolle Atmosphäre, faire Preise bei Essen und Trinken, wenig Verzögerung und hilfsbereite Helfer werden seit Jahren von den Gästen geschätzt, wodurch viele Vereine immer wieder gerne nach Spandau kommen. Besonders stolz sind die Organisatoren auch darauf, dass auf dem gesamten Gelände Alkoholverbot herrscht und daher auch nicht verkauft wird. Zwar musste durch den frühen Ferienbeginn und der damit in einigen Bundesländern noch nicht abgeschlossenen Qualifikationsrunde ein Teilnehmerrückgang auf 120 Mannschaften nach rund 150 im vergangenen Jahr verzeichnet werden, doch erstmals waren auch Vereine aus Nordrhein Westfalen sowie dem Sauerland zu Gast und versprachen auch im nächsten Jahr wiederzukommen. Denn nicht nur Berlin sondern auch Spandau ist immer eine Reise wert.

Patrick Rein

Teilnehmerschwund bei Jugendturnieren

Am Pfingstwochenende fanden gleich drei Fußballjugendturniere statt, dabei beklagen alle rückläufige Mannschaftsmeldungen

Immer weniger Kinder und Jugendliche begeistern sich für sportliche Aktivitäten.

Immer weniger Kinder und Jugendliche begeistern sich für sportliche Aktivitäten. Foto: Patrick Rein

Mit dem SSC Teutonia, dem SC Staaken und Blau-Weiß Spandau veranstalteten gleich drei Fußballvereine aus dem Bezirk am Pfingstwochenende Jugendturniere. Verständlich, dass die Vereine sich so selbst gegenseitig die Teilnehmer wegschnappen. Erste Konsequenz: Teutonia überlegt jetzt, sein am längsten bestehendes Turnier auf einen Termin nach den Sommerferien zu verlegen.

Schwere Zeiten für Sportvereine

Auch neben dem Platz wurde für Groß und Klein viel geboten.

Auch neben dem Platz wurde für Groß und Klein viel geboten. Foto: Patrick Rein

Auch wenn die Probleme beim Fußball hausgemacht zu sein scheinen, so beklagen auch andere Sportarten immer häufiger, dass der Nachwuchs ausbleibt. Und das beschränkt sich nicht auf die Turniere. Immer früher beginnende Sommerferien sorgen zum einen sicherlich für einen Termindruck bei der Turnierteilnahme, doch sind generell Kinder und Jugendliche immer schwieriger für Sport zu begeistern und widmen sich lieber der Playstation oder dem PC anstatt sich körperlich zu betätigen. Wie dem entgegengewirkt werden kann stellt die Vereine jedoch noch vor ein Rätsel.

Schon deutlich härter geht es bei den älteren Jahrgängen zu.

Schon deutlich härter geht es bei den älteren Jahrgängen zu. Foto: Patrick Rein

Drei Tage kicken in Hakenfelde

Beim Jugendturnier des SSC Teutonia fanden sich dennoch über 50 Jugendfußballmannschaften aus Berlin und Brandenburg auf Klein- und Großfeld ein um an drei Tagen in allen Altersklassen den Sieger zu ermitteln. Dabei waren die Spandauer Mannschaften überaus erfolgreich, so konnte Teutonia selbst in der A-Jugend gewinnen, Blau-Weiß Spandau in der B, Schwarz-Weiß in der F und der SC Alemania 06 Haselhorst in der D- und G-Jugend. Michael Camenz, Jugendleiter der Teutonen, bedauert es dennoch, dass in Spandau „die Vereine nicht an einem Strang ziehen um die Nachwuchsgewinnung voranzutreiben. Im Gegenteil, Turniere werden schon bei den Kleinsten immer häufiger genutzt um Spieler abzuwerben.“

Weniger Meldungen auch beim Bär’lin Cup

Am 9. und 10. Juni findet ebenfalls im Stadion Hakenfelde auch wieder der Bär’lin Cup statt, bisher Berlin und Brandenburgs größtes Handballjugend-Kleinfeldturnier. Doch auch der Veranstalter SG ASC/VfV Spandau hat in den letzten Jahren immer mehr mit rückläufigen Teilnehmerzahlen zu kämpfen. Und auch im Bereich der Nachwuchsgewinnung steht man den Fußballern in nichts nach. Zwar haben sich wieder Rund 120 Mannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet angemeldet, doch nach Jahren in denen die Meldungen bei weit über 150 lagen, macht man sich schon Gedanken woran das schwindende Interesse liegt. Dennoch wird in zwei Wochen wieder auf 12 Feldern in allen Altersklassen der männliche und weibliche Handballnachwuchs um den Turniersieg kämpfen.

Patrick Rein

Gatow verpasst Pokalsensation

Im Finale unterlagen die Spandauer unglücklich dem Berliner AK mit 2:0

Nach dem Halbfinaltriumph gegen Eintracht Mahlsdorf im Elfmeterschießen ging es für den SC Gatow am Pfingstsamstag ins ungewohnt große Areal des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks zum Endspiel des Berliner Pilsner-Pokal der ersten Mannschaften. Viele Anhänger der Gatower fanden ebenso wie die Fans des Gegners, Berliner AK 07, den Weg nach Prenzlauer Berg um ihre Mannschaften zu unterstützen was zu einer erstklassigen Stimmung führte.

Viele Fans aus Spandau wollten beim größten Erfolg der Vereinsgeschichte dabei

Viele Fans aus Spandau wollten beim größten Erfolg der Vereinsgeschichte dabei sein. Foto: Patrick Rein

Klare Favoritenrolle

Von der Spielklasse her ging der AK aus der Regionalliga als klarer Favorit in die Partie, umso erstaunlicher war es, dass die Spandauer Außenseiter kaum Chancen zuließen und gerade im ersten Durchgang durchaus gegenhalten konnten. Zwar erarbeitete sich die Mannschaft von Trainer Steffen Borkowski selbst auch keine Abschlussmöglichkeiten doch reicht beim Fußball ja bekanntlich schon eine Chance wenn hinten erst ein Mal die Null gehalten wird. So ging es jedoch torlos in die Halbzeitpause.

Unnötige Fehler

Wichtiger als der Pokal ist für Gatow der Klassenerhalt.

Wichtiger als der Pokal ist für Gatow der Klassenerhalt. Foto: Patrick Rein

Im zweiten Durchgang bemühte sich Gatow zunehmend selbst das Spiel in die Hand zu nehmen auch wenn sich daraus weiterhin kaum Chancen ergaben, bis auf einen Lattentreffer kurz nach Wiederanpfiff. Es dauerte bis zur 77. Minute als nach einem Foul an der Strafraumgrenze der AK durch den darauffolgenden Freistoß mit 1:0 in Führung ging. Durch einen Foulelfmeter in der 86. Minute erhöhte der Favorit dann noch zum 2:0 Endergebnis.

Der Gatower Anhang feierte seine Mannschaft wie Sieger.

Der Gatower Anhang feierte seine Mannschaft wie Sieger. Foto: Patrick Rein

Fans feierten ihr Team

Zwar schaffte es der SC Gatow nach Teutonia II nicht auch den zweiten Pokal nach Spandau zu holen, dennoch wurden die Spieler nach Abpfiff verdientermaßen von ihrem Anhang wie Sieger gefeiert. Und das zu Recht, denn was in der diesjährigen Pokalrunde gezeigt wurde, ist aller Ehren wert. Und wichtiger als der Pokal ist momentan auch der Klassenerhalt. Hier gilt es im letzten Saisonspiel am 9.6 um 14 Uhr noch mal wichtige Punkte zum Klassenerhalt gegen den Lokalrivalen SC Staaken einzufahren, selbst wenn es aus eigener Kraft nicht mehr möglich ist und man auf Schützenhilfe angewiesen ist. Daumen drücken!

Patrick Rein

Teutonia II ist Pokalsieger

Bereits am Himmelfahrtstag konnten die Spandauer den Pokal der unteren Mannschaften gewinnen

Nach dem deutlichen 5:1 Sieg im Halbfinale konnte die zweite Männermannschaft des SSV Teutonia auch das Finale im Berliner Pilsner Pokal der unteren Mannschaften gewinnen. Gegen den VfB Hermsdorf II gewannen die Mannen von Trainer Thomas „Kiwi“ Schröder am Ende deutlich mit 3:0 (0:0).

Sieger im Berliner-Pilsner Pokal der unteren Mannschaften 2012: SSV Teutonia II

Sieger im Berliner-Pilsner Pokal der unteren Mannschaften 2012: SSV Teutonia II Foto: SSV Teutonia, Homepage

Späte Tore und Platzverweis

Während die erste Halbzeit vor gut 450 Zuschauern auf der Hanne-Sobeck-Sportanlage in Wedding noch unspektakulär verlief, steigerte sich das Spiel in Durchgang zwei zusehends. Teutonia fand immer besser ins Spiel und wirkte auch konditionell überlegen, so sorgten dann auch Yakin in der 55. und lediglich vier Minuten später Winkler für eine 2:0 Führung der Spandauer. Nach einem Handspiel auf der Linie in der 80. Minute musste, nach mittlerweile 3:0 durch Mäder (75.), die Mannschaft das Spiel in Unterzahl beenden. Lediglich wenn Hermsdorf den Strafstoß des Handspiels verwandelt hätte, wäre es wohl noch mal spannend geworden.

Spandauer Pokalhelden

Ankündigung des Endspiels vom SC Gatow am kommenden Samstag

Ankündigung des Endspiels vom SC Gatow am kommenden Samstag. Foto: sr pictures Sandra Ritschel

Völlig verdient gewann Teutonia II damit den Berliner-Pilsner Pokal der unteren Mannschaften 2012! Wenn auch verspätet möchte es die Redaktion von Mein-Spandau nicht versäumen zu gratulieren. Bereits am kommenden Samstag hat mit dem SC Gatow zudem auch eine zweite Spandauer Mannschaft die Möglichkeit Pokalsieger zu werden: Im Berliner-Pilsner Pokal der ersten Mannschaften treffen die Gatower am 26. Mai im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion um 15 Uhr auf den Berliner AK 07. Wir drücken die Daumen!

Patrick Rein

Wasserfreunde Spandau stehen im Endspiel

Spandauer ziehen durch einen deutlichen 13:4 Heimspielerfolg ins Finale um die Deutsche Wasserballmeisterschaft ein

Nach dem Auswärtssieg an Himmelfahrt mit 11:7 gegen Bayer Uerdingen haben die Wasserfreunde Spandau 04 auch das Halbfinalrückspiel am gestrigen Samstag in der Schwimmhalle Schöneberg gewonnen. Mit einem starken Torhüter Alexander Tchigir lag die Mannschaft stets in Führung und konnte diese kontinuierlich ausbauen (4:2, 2:0, 2:1, 5:1). Bester Schütze war – wie bereits vor zwei Tagen in Uerdingen – Moritz Oeller mit drei Treffern, mit je zwei Toren folgten Andreas Schlotterbeck und Erik Miers.

Ein anstrengendes und schweres Spiel im Wasser.

Spandaus Wasserballer (schwarze Kappen) dominieren seit Jahren. Foto: Patrick Rein

Wasserballer aus Spandau dominieren

Die Wasserfreunde bleiben auch in dieser Spielzeit das Maß aller Dinge. Schon im Viertelfinale besiegten die Männer um Trainer Nebojsa Novoselac nach einem 9:4 auswärts im darauffolgenden Heimspiel den SV Cannstatt deutlich mit 24:3. Seit Jahrzehnten ging kaum ein nationaler Titel an den Spandauern vorbei. In den letzten zwanzig Jahren ging die Meisterschaft lediglich zwei Mal nicht in die Zitadellenstadt. So stehen bisher 31 Deutsche Meistertitel und 28 Pokalsiege zu Buche. Dazu kommt vier Mal der Gewinn des Europapokals der Landesmeister. Kaum ein anderer hat dabei den Erfolg so geprägt wie Hagen Stamm – ob als Trainer am Beckenrand oder jetziger Vereinspräsident.

Finale beginnt wieder auswärts

Sponsor Vattenfall zieht sich nach zehn Jahren Zusammenarbeit zurück.

Sponsor Vattenfall zieht sich nach zehn Jahren Zusammenarbeit zurück.

Die Finalserie im Best-of-Five Modus gegen den ASC Duisburg, der sich gegen die SGW 98/Waspo Hannover durchsetzte, beginnt am 30. Mai und endet spätestens am 9. Juni. Den Pokalsieg haben die Spandauer in dieser Saison bereits gegen denselben Gegner einfahren können. Nun soll auch noch die Meisterschaft folgen! Getrübt werden die sportlichen Erfolge jedoch momentan durch den Rückzug des Hauptsponsors Vattenfall nach zehn Jahren Zusammenarbeit zur neuen Spielzeit. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist das überleben besonders bei Randsportarten von finanziellen Förderern abhängig. Bleibt zu hoffen, dass Spandaus Wasserfreunde schon bald einen neuen Hauptsponsor präsentieren können.

Patrick Rein

Ruder Union Arkona: große Feier fürs neue Bootshaus

Zur Sternfahrt gratulierten auch Berliner Würdenträger

Vorsicht!“, schallt es immer wieder über das Vereinsgelände der Ruder Union Arkona an der Scharfen Lanke. Und zwar immer dann, wenn eines der Boote vom Steg vor die Bootshäuser getragen werden muss.

Ankunft bei der Arcona

Viele helfende Hände bringen die Boote schnell aus dem Wasser.

Auf dem Vereinsgelände würde schnell der Platz ausgehen. „Etwa 20 bis 25 Vereine treffen heute zur Sternfahrt bei der Arkona ein“, schätzt der erste Vorsitzende des Vereines René Wilmes. Jeden Monat geht es mit den Sternfahrten des Landesruderverbandes Berlin in einen anderen Verein und jedes Jahr zu Himmelfahrt zur Arkona.

Ein Großprojekt ohne Verzug!

Außer im vorigen Jahr, damals fiel die Sternfahrt aus. Am 27.05.2011 wurde der Grundstein für das neue Vereinsgebäude gelegt. In diesem Jahr passend zur Sternfahrt wird es nun eingeweiht. „Ein Großprojekt das nicht verschoben werden musste“, freute sich Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank in seiner Rede. Das sei ja nicht selbstverständlich in Berlin, meinte er in Anspielung auf den geplanten Großflughafen BER. Auf den Punkt genau seien gestern die letzten Arbeiten an dem Gebäude fertig gestellt worden. Als Schulleiter freute er sich natürlich besonders über die Kooperation der Ruder Union Arkona mit vier Spandauer Oberschulen. Er ermutigte die Gäste sich ein Beispiel zu nehmen und über die Möglichkeit einer Schulkooperation für den eigenen Verein nachzudenken. Vor allem lobte er die ehrenamtliche Arbeit im Verein.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank lobte die Kooperation mit Spandauer Schulen.

Es fehlt ja nicht immer am Geld“, meinte Kleebank, „durch soziales Engagement kann man unglaublich viel erreichen“.

2000 Wettkampfsiege

Auch Uwe Hammer, Vizepräsident des Landessportbundes, Werner Stahr, erster Vorsitzender des Landesruderverbandes sowie der Staatssekretär der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport Andreas Statzkowski und der Senatsrat Harald Bösch Soleil waren gekommen, um der Ruder Union zum neuen Vereinshaus zu gratulieren. Immerhin seien ja auch 135.000 Euro vom Berliner Senat für den Bau beigesteuert worden, wie Staatssekretär Statzkowski anmerkte. Er lobte außerdem die 2000 Siege der Ruder Union im Wettkampf, darunter Weltmeister- und Olympiatitel. Er verabschiedete sich mit: „noch viel Spaß bei ihrer Feier“.

Den werden die Ruderer haben, denn noch bis 16 Uhr spielt die Band Rock 59 Hits aus fünf Jahrzehnten. Schon vor der Feierstunde tanzten die Vereinsmitglieder auf der kleinen staubigen Fläche zwischen den Zelten. Nach dem offiziellen Teil wird noch ein ganzes Zelt zum Tanzen freigeräumt. Ruderer wissen zu feiern. Zumal das Wetter wider Erwarten mitspielt und auch der Vatertag gebührend gewürdigt werden soll.

Kirsten Stamer

Raus aufs Wasser mit der Ruder Union Arkona

Beim Tag der offenen (Bootshaus)- Tür konnte der Sport ausprobiert werden

Und jetzt könnt ihr mal die Skulls auf das Wasser legen“, meint Sandra, die stellvertretende Jugendleiterin. Wir drehen unsere Ruder und die Blätter liegen glatt auf dem Wasser auf. „So ist das Boot nämlich richtig stabil“, erklärt sie und fängt an das Boot von links nach rechts zu kippen.

Maxime und Maurice testen das Ruderergometer.

Maxime und Maurice testen das Ruderergometer.

Die gleiche Übung gibt es dann noch einmal mit Skulls aus dem Wasser, aber auch hier kippt der Vierer nur bis das erste Blatt erreicht ist. „Ihr müsst keine Angst haben umzukippen“, beruhigt sie uns. Mit einem Ruderboot könne man keine Eskimorolle machen wie mit einem Kajak. „Dazu ist der Hebel zu lang.“ Schnell sind die Grundlagen des Sportes erklärt und wir erkunden mit unserem Boot die Scharfe Lanke. Es geht erstaunlich gut, auch wenn man aufpassen muss, sich die Hände nicht mit den Enden der Skulls, die ja in der Mitte übereinanderstehen, zu quetschen.

24 von 70 Besuchern meldeten sich für einen Anfängerkurs an!

Ich bin zu Besuch bei der Ruder Union Arkona, an der Scharfen Lanke in Spandau. Wie in jedem Jahr lädt der Verein heute wieder zum Tag der offenen (Bootshaus-) Tür. Die Besucher werden von Anfang an von einem Vereinsmitglied begleitet, herumgeführt und testen nachher auch mit ihm den Sport. Das neue Vereinsheim kann besichtigt werden, die Ruderergometer ausprobiert und natürlich gibt es auch etwas zu essen. Maxime und Maurice haben es sich zum

Ein Vereinsmitglied führt die Besucher

Ein Vereinsmitglied führt die Besucher herum und steigt danach auch mit ihnen ins Boot.

Beispiel mit einem der Betreuer auf dem Ruderergometer und am Kicker gemütlich gemacht, während ihre Eltern die ersten Runden auf dem Wasser drehen. Wer sich für den Sport interessiert kann sich direkt für den Anfängerkurs in eine Liste eintragen. Am Samstag waren das zum Beispiel 24 von 70 Besuchern – ein hervorragender Schnitt. Um ihre Mitglieder bei der Stange zu halten, betreut die Arcona die Neuen vom Anfängerkurs an, auch die Trainer werden hier selbst ausgebildet. Seit 2005 gibt es außerdem ein ausgeklügeltes System aus aufeinander aufbauenden Kursen, die die Neuen schnellstmöglich auf den Stand der alten Mitglieder bringt. Dadurch konnte die Mitgliederzahl von 250 auf heute 300 Mitglieder gesteigert werden.

“Wo Jugend ist, kommt Jugend dazu”

Durch das Vereinsheim und die Bootshäuser führt mich heute Werner Fromm, er ist Vereinsvorsitzender für den Leistungssport. „Wo Jugend ist, kommt Jugend dazu“, ist er überzeugt. Er ist stolz auf die vielen jungen Vereinsmitglieder. „Die Gesellschaft wird immer älter, aber wir haben es geschafft in den letzten zehn Jahren im Schnitt fünf Jahre jünger zu werden.“Die Jugendarbeit stehe bei der, 1879 gegründeten, Ruder Union Arkona im Vordergrund. Bei Projekten mit Schulen, einem eigenen Jugendraum und einem eigens von den Jugendlichen verwalteten Etat, können die Jungen hier Verantwortung übernehmen. 2011 gewann der Verein so den Innovationspreis des Berliner Senats.

Neubau ohne einen Euro Kredit

Das neue Vereinsheim

Das neue Vereinsheim wird an Himmelfahrt offiziell eingeweiht. Fotos (3): Kirsten Stamer

Die nächste große Feierlichkeit steht hier zu Himmelfahrt an, dann werden wieder 300 Gäste bei der Sternfahrt zur Arkona erwartet. Zeitgleich wird das neue Vereinsheim eingeweiht. Der Bau desselben war dringend nötig geworden, denn das alte Vereinsheim platzte aus allen nähten und der Fitnessraum war ein alter Blechcontainer. Der Präsident des Landessportbundes, der Vorstand des Landesruderverbandes, Bezirksbürgermeister Kleebank, Bildungsstadtrat Hanke sowie ein Vertreter des Senats haben sich zur Einweihung angekündigt.

Da der Verein aus zehn verschiedenen eingegliederten Vereinen besteht, konnten nach der Wende Besitzansprüche auf alte Vereinshäuser in der ehemaligen DDR geltend gemacht werden. Drei dieser Häuser konnte die Arcona erfolgreich verkaufen und so das neue Vereinsheim finanzieren. „Ohne einen einzigen Euro Kredit“, wie Fromm betont.

Kirsten Stamer

Teutonia II erreicht Pokalfinale

Die 2. Männermannschaft hat am Mittwochabend mit einem klaren 5:1 Sieg das Finale im Berliner Pilsner-Pokal der unteren Mannschaften erreicht

Auf dem Kunstrasenplatz im Stadion Hakenfelde kam es im Halbfinale zum Aufeinandertreffen zwischen dem SSC Teutonia II und der Mannschaft vom BFC Alemania 90 Wacker II aus Reinickendorf. Beide Teams spielen jeweils in verschiedenen Staffeln der Kreisliga, was ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe erwarten ließ.

Teutonia gegen Wacker im Berliner Pokal

Die Gäste hatten im Pokalhalbfinale dem SSC Teutonia II nur wenig entgegenzusetzen. Foto: Patrick Rein

Paukenschlag zum Anfang

Doch der Gastgeber schien von Beginn an nichts anbrennen lassen zu wollen und startete couragiert und offensiv in die Partie. Diese Einstellung wurde belohnt und bereits nach 20 Minuten stand es nach einem fulminanten Distanzschuss 3:0 für das Team von Trainer Thomas „Kiwi“ Schröder. Anstatt das Ergebnis jedoch zu verwalten, ging es beständig weiter Richtung Gästetor woraus das klare und mittlerweile deutliche 4:0 resultierte. Jedoch konnte die Alemania kurz vor der Halbzeit eine der wenigen zugelassenen Chancen der sonst konzentriert agierenden Abwehr zum 4:1 Anschlusstreffer verwerten.

Flutlichtspiel in der zweiten Halbzeit

Teutonia gegen Wacker Zuschauer

Zahlreiche Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz im Stadion Hakenfelde. Foto: Patrick Rein

Die deutliche Führung brachte Sicherheit ins Spiel der Spandauer, ließ aber auch insgesamt das Niveau der Partie etwas absinken. Mittlerweile war auch das Flutlicht aktiviert, welches auf dem Rasenplatz nicht vorhanden ist und wohl zu dem Spielort ohne Tribüne führte. Auf dem Platz gab es jetzt deutlich weniger Torchancen, dafür wurde es härter wenn auch nicht unfair. Das Schiedsrichtergespann hatte trotz einiger fragwürdiger Entscheidungen die Partie durchaus in Griff, dennoch haderten gerade die Gäste immer mehr mit den Unparteiischen. Schon ein wenig unverständlich, denn gerade an den ersten drei Toren waren lediglich mannschaftliche Unzulänglichkeiten Schuld, die kaltschnäutzig bestraft wurden.

Teutonia gegen Wacker Mannschaft

Die Teutonen feierten nach Abpfiif den Finaleinzug. Foto: Patrick Rein

Platzverweis und Elfmeter

Während die Gästefans ihr letztes Knallzeug von Sylvester loswerden wollten – was zu einer kurzen Diskussion der Spielleitung mit den Mannschaftsverantwortlichen führte – wurde es auf dem Platz nur noch ein Mal etwas hitziger: In der 90. Minute konnte ein Konter der Teutonen nur noch durch eine Notbremse unterbunden werden. Auf den unumstrittenen Platzverweis als auch den darauf verwandelten Elfmeter folgte nur noch der Abpfiff und ausgelassene Freude bei Mannschaft und Fans. Mit einem 5:1 zieht Teutonia II somit ins Pokalfinale des Berliner Pilsner-Pokals der 2. und unteren Mannschaften ein. Gratulation!

Patrick Rein

Handballerinnen sind Vizemeister

Die Frauenmannschaft der SG ASC/VfV Spandau gewinnt die Vizemeisterschaft in der Ostsee-Spree-Liga, die Männer beenden die Saison auf dem 5. Platz

Nach dem Abstieg aus der 3. Liga in der vergangenen Spielzeit war zu Saisonbeginn nicht klar, wohin der Weg eine Klasse tiefer in der Ostsee-Spree-Liga führen würde. Abgänge als auch eine Verjüngung der Mannschaft stellten das Trainerteam um Henry Gehrmann vor eine ungewisse Zukunft. Umso erfreulicher ist, dass am Ende mit der Vizemeisterschaft und einem 38:32 Heimspielsieg über die HSG OSC Friedenau ein erfolgreiches Ende verbucht werden kann.

Die 1. Frauenmannschaft der SG ASC/VfV Spandau

Die 1. Frauenmannschaft der SG ASC/VfV Spandau ist erfolgreich in der Ostsee-Spree-Liga unterwegs. Foto: Sven Hasper/Patrick Rein

Langfristiges Konzept

Nach eigenen Angaben war ein sofortiger Wiederaufstieg auch nicht das Ziel. „Die Mannschaft ist auf einem guten Weg, benötigt aber noch Zeit um Taktik und Spielabläufe zu verinnerlichen. Ein weiteres Jahr Ostsee-Spree-Liga ist dafür genau richtig und wenn dann am Saisonende ein Aufstieg möglich ist, sind wir auch bereit für die 3. Liga“, erklärt Henry Gehrmann. Wichtiger Baustein um auch längerfristig erfolgreich zu sein, ist dabei die Jugendarbeit. Frühzeitig werden die jungen Spielerinnen schon als A-Jugendliche integriert und sind somit fester Bestandteil der Zukunftsplanung.

Wimpel und Sekt vom Verband für den Vizemeister.

Wimpel und Sekt vom Verband für den Vizemeister. Foto: Patrick Rein

Zweite Mannschaft als Aufbaumannschaft

Neben der 1. Frauenmannschaft bietet die ebenso erfolgreiche 2. Frauenmannschaft in der Verbandsliga – lediglich eine Spielklasse unter der Ostsee-Spree-Liga angesiedelt – Perspektiven für Spielerinnen die nicht auf Anhieb den Sprung zu meistern scheinen oder sich erst selbst anderweitig verwirklichen und daher zeitlich nicht so eingebunden sein möchten. In der kommenden Saison will die Mannschaft jedoch ein Wörtchen in der Berliner Meisterschaft mitreden. Der Clou: bei einem Aufstieg der 1. Frauenmannschaft könnte dann sogar deren Platz in der höheren Liga eingenommen werden.

Carsten Zander (Nr. 2) verlässt zur neuen Saison die Spielgemeinschaft.

Carsten Zander (Nr. 2) verlässt zur neuen Saison die Spielgemeinschaft. Foto: Sven Hasper/Patrick Rein

Männer belegen Platz 5

In den letzten Jahren meist unter den ersten drei Mannschaften in der Verbandsliga zu finden, werden die Männer der SG ASC/VfV Spandau die Saison bei noch einem ausstehenden Spiel wohl auf Platz 5 abschließen. Im letzten Heimspiel konnten die Männer aber noch mal den OSC Schöneberg-Friedenau II mit 39:30 bezwingen. Einziger Wehmutstropfen an diesem Tag: Carsten Zander, Leistungsträger der vergangenen Jahre, möchte noch ein Mal eine neue Herausforderung suchen und wird den Verein zur neuen Saison verlassen. Doch auch im männlichen Bereich haben die Spandauer nach der Auflösung der Spielgemeinschaft mit den Füchsen (siehe Bericht hier) bekanntlich weiterhin großes vor und ein Ersatz wird somit sicherlich schnell gefunden sein.

Patrick Rein

SSV gewinnt Lokalderby gegen Spandauer Kickers

Tabellenführer steht als Aufsteiger fest und gibt sich im Spitzenspiel mit einem 5:1 Sieg vor 135 Zuschauern keine Blöße

Am Sonntag, den 29. April, trafen mit dem Spandauer Sportverein (SSV) und den Spandauer Kickers (Spakis) der Tabellenerste und Zweite der Bezirksliga aufeinander. Im Stadion an der Neuendorfer Str. waren optimale Bedingungen von Rasen und Wetter – es war angerichtet zum Kräftemessen. Bei dem fachmännischen Publikum hingegen herrschten bei Wurst und Bier Unstimmigkeiten darüber, ob der SSV eventuell dem auch auf einem Aufstiegsplatz stehenden Lokalrivalen Schützenhilfe geben und nicht zu stark auf Offensive spielen würde. Denn die Ausgangslage war eindeutig: Der SSV würde selbst bei einer Niederlage mit 15 Punkten Vorsprung und noch sechs ausstehenden Spielen geradewegs Aufstiegskurs halten, während den „Spakis“ dicht der SV Stern Britz 89 folgt.

Freistoss beim Lokalderby

Freistoss beim Lokalderby zwischen dem SSV und den Spandauer Kickers. Foto: Patrick Rein

Lokalderbyzeit in Spandau

Doch mit Anstoß der Partie war schnell klar, dass beide Mannschaften hier heute auf Sieg spielen wollten. Eine ausgeglichene Anfangsphase mit sogar etwas mehr Spielanteilen der Spakis blieb torlos, bis nach einem Eckball dann doch der SSV etwas glücklich die Führung in der 7. Minute erzielte. Es blieb dennoch spannend und hart umkämpft mit Chancen auf beiden Seiten. Erst kurz vor der Halbzeit gelang dem Gastgeber aber dann mit einem schönen Distanzschuss die zwei zu null Halbzeitführung. Leichte Ernüchterung machte sich bei den Spielern der Spandauer Kickers auf dem Weg zur Kabine bemerkbar.

Besonders in der Anfangsphase waren die Spakis um die Führung bemüht.

Besonders in der Anfangsphase waren die Spakis um die Führung bemüht. Foto: Patrick Rein

Abwechslungsreiche Schlussphase

Nicht nur auf dem Rasen sondern auch auf der Tribüne wurde es mit der zweiten Halbzeit ruhiger. Erste Vorbereitungen zur Aufstiegsfeier wurden getroffen, denn mit einem Sieg wäre dieser dem Spandauer Sportverein nicht mehr zu nehmen. Mit einem Konter und der damit verbundenen drei zu null Führung in der 79. Minute schien der Sack auch endgültig zugemacht, doch in der 86. Minute verkürzten die Spandauer Kickers doch noch auf 3:1. In der Nachspielzeit sorgte der SSV mit den Treffern vier und fünf dann für einen in dieser Höhe doch etwas zu hohem 5:1 Endstand.

Mannschaft und Fans des SSV feiern den Aufstieg.

Mannschaft und Fans des SSV feiern den Aufstieg. Foto: Patrick Rein

Fans feiern Aufstieg

Der Anhang und Mannschaft des SSV feierten nach dem Schlusspfiff den erreichten Aufstieg und versicherten mit einem Transparent: „Wir werden weitersiegen – auch in Liga 7.“. Ausgelassene Stimmung bei den Einen, während die anderen weiter bangen müssen. Zwar spielte der direkte Verfolger aus Britz selbst unentschieden wodurch die Spandauer Kickers den zweiten Tabellenplatz mit einem Punkt Vorsprung behaupten, jedoch stehen noch fünf Spieltage aus.

Patrick Rein