Hertha BSC hält weiter Aufstiegskurs

Berlins Zweitligist überwindet trotz Rückstand das FSV Frankfurt Trauma und gewinnt das letzte Spiel dieses Jahres

"Bei aller Dialogbereitschaft habt ihr vergessen mit uns zu reden"

„Bei aller Dialogbereitschaft habt ihr vergessen mit uns zu reden“

Nach holprigen Start und der bisher einzigen Niederlage gegen den FSV Frankfurt sowie dem Aus im DFB-Pokal hat sich Hertha BSC gefangen und steht mit deutlichem Vorsprung auf einem Aufstiegsplatz. Dabei bot das letzte Heimspiel am vergangenen Samstag gegen eben diesen „Angstgegner“ aus der Mainmetropole erst wenig Erfreuliches: Nasskaltes Wetter und ein zerfahrenes Spiel.

Gleich eine Großchance zu Beginn der Partie führte noch nicht zum Torerfolg.

Gleich eine Großchance zu Beginn der Partie führte noch nicht zum Torerfolg.

Wieder Stille zu Beginn

Nachdem in der letzten Woche von der DFL das umstrittene Konzeptpapier „Sicheres Stadionerlebnis“ abgesegnet wurde, gaben auch an diesem Spieltag die Fans darüber ihren Unmut kund indem sie die ersten 12 Minuten und 12 Sekunden keine (oder kaum) Gesänge anstimmten. Auf einem Plakat der Mitgereisten Frankfurter Fans war währenddessen zu lesen: „So könnte es sein“. Nach den „Schweigeminuten“ kam dann doch wieder Stadionatmosphäre auf und auf der Rückseite des Transparents der hessischen Fangruppe war nun zu sehen: „Doch so soll es sein!“. Auch die Hertha-Fans kritisierten auf einem Banner das Fan-Clubs trotz ausgesprochener Dialogbereitschaft nicht einbezogen waren.

"Ob es regnet oder schneit, jeder hat für Hertha Zeit", heisst es passend in der Vereinshymne.

„Ob es regnet oder schneit, jeder hat für Hertha Zeit“, heisst es passend in der Vereinshymne. Fotos (3): Patrick Rein

Wenig los in Durchgang eins

Doch es wurde auch Fußball gespielt. Und auch wenn die Hauptstädter klar spielbestimmend waren, so gelang die Führung in der zweiten Hälfte jedoch den Gästen. Viele Zuschauer glaubten bereits an die zweite Niederlage gegen den FSV bevor dann Marcel Ndjeng und der in dieser Spielzeit überragende Ronny mit ihren Toren das Spiel drehten und für einen erfreulichen Jahresausklang sorgten. Zumindest bis heute Abend ist Hertha sogar Tabellenführer. Erst dann trifft der bisherige Spitzenreiter Eintracht Braunschweig auf den zweiten Berliner Vertreter FC Union. Zumindest heute werden viele Spandauer, Berliner und Herthaner für 90 Minuten ausnahmsweise mal den Köpenickern die Daumen drücken um auf Platz 1 der Tabelle zu überwintern.

Lokalderby im Februar

Damit ist es nach der Winterpause dann aber auch wieder vorbei, denn bereits am zweiten Spieltag,  Montag den 11. Februar, kommt es im Berliner Olympiastadion zum nächsten Lokalderby zwischen dem BSC und den Eisernen. Mittlerweile sind dafür bereits über 60.000 Karten verkauft.

Patrick Rein


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