Kleebank setzt Bildungstour an Schulen fort

Nach dem Besuch der Knobelsdorff-Schule für Bautechnik kurz vor Weihnachten stand nun die International School Villa Amalienhof auf dem Besuchsprogramm

Die erste Station der diesjährigen Bildungstour führte Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) in die International School Villa Amalienhof (IVSA). Bei dieser handelt sich um eine Ganztagsschule mit englischdeutschem (bilingualen) Lehrprogramm in Grund- und Sekundarschule, an der Schüler vom Kindergarten bis zum Schulabschluss unterrichtet werden. Die Schule liegt inmitten einer 60.000 Quadratmeter großen Park- und Waldlandschaft und verfügt über eine Bibliothek, ein naturwissenschaftliches Labor sowie moderne Computerräume.

Schulleiterin der IVSA, Frau Edith Suter, und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank

Schulleiterin der IVSA, Frau Edith Suter, und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank

IVSA als genehmigte Ersatzschule anerkannt

Für die Aufnahme an dieser Privatschule, die jederzeit möglich ist, sind nicht nur Schülerinnen und Schüler aus einem internationalen Umfeld angesprochen, sondern auch diejenigen, die aus einem deutschsprachigen Elternhaus kommen. Die IVSA eignet sich vor allem auch für Familien, die sich aus berufsbedingten Gründen nur für eine begrenzte Zeit in Berlin aufhalten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einkommensabhängige Schulgebühren zu vereinbaren.

Offenheit gegenüber Spandauer Institutionen

Derzeit besuchen zirka 220 Schülerinnen und Schüler diese Internationale Privatschule. Ziel ist es, die Schülerschaft zu verdoppeln. Aktuell wird der Neubau eines Grundschulgebäudes auf dem Schulareal geplant. Bezirksbürgermeister Kleebank führt aus:„Als positiv hervorzuheben ist die Tatsache, dass die IVSA eine Kooperation mit bezirklichen Einrichtungen Spandaus pflegt. Sie unterstützt das Kulturzentrum Gemischtes, die Jugendfreizeiteinrichtung SportJugendClub Wildwuchs und die Spandauer Suppenküche. Dies zeigt die Offenheit der IVSA gegenüber Spandauer Institutionen.“

 Karen Scholz, technische Koordinatorin, Ulrich Warlo, stellvertretender Schulleiter, Helmut Kleebank, Bezirksbürgermeister, Thomas Retzlaff, Schulpraktikant, Hartmut Ott, Abteilungsleiter (v. li.)

Karen Scholz, technische Koordinatorin, Ulrich Warlo, stellvertretender Schulleiter, Helmut Kleebank, Bezirksbürgermeister, Thomas Retzlaff, Schulpraktikant, Hartmut Ott, Abteilungsleiter (v. li.) Fotos (2): Bezirksamt Spandau

Letzte Station 2012

Im letzten Jahr besuchte Kleebank kurz vor Weihnachten die Knobelsdorff-Schule – Oberstufenzentrum (OSZ) Bautechnik. Das OSZ gliedert sich in drei Abteilungen: Es besteht aus einer Berufsschule (duale Ausbildung), einer Berufsfachschule für Bauhandwerker (fachpraktische und fachtheoretische Ausbildung in sieben Ausbildungsberufen) und aus schulischen Bildungsgängen (Berufsvorbereitung, Assistentinnenausbildung, Fachoberschule, Berufsoberschule sowie berufliches Gymnasium). Die Berufsfachschule für Bauhandwerker – die auch Bauaufträge des Landes und der Stadt Berlin übernimmt – hat unter anderem eine komplette Kita im Bezirk Steglitz gebaut.

Praktische Erfahrungen sammeln

Im Rahmen der Berufsvorbereitung bietet das OSZ Bautechnik berufsqualifizierende Lehrgänge an. Sie richten sich an alle Jugendlichen, unabhängig davon, ob sie bisher schon den mittleren oder gar keinen Schulabschluss erworben haben. Momentan nehmen 70 Schülerinnen und Schüler diese Lehrgänge wahr. Die gesamte Ausbildung am OSZ erfolgt unter realen Arbeitsbedingungen und beinhaltet ebenfalls die Durchführung von Projekten in der Bauwerkerhaltung sowie Denkmalpflege. So führt das OSZ mit seinen Auszubildenden in Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalschutzbehörde Berlin Spandau und dem Bezirksamt vorbereitende und bestandssichernde Arbeiten zur Wiederherstellung des teils denkmalgeschützten Ensembles im Gutspark Neukladow durch.

Patrick Rein


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