Martin-Buber-Oberschule nach wie vor gefragt

Das Schuljahr 2012/2013 ist in vollem Gange und schon laufen die Planungen fürs kommende – ebenso wie bei Bauvorhaben von Sportanlagen

Der Anmeldezeitraum fürs Schuljahr 2013/2014 an die weiterführenden Schulen ist abgeschlossen. Demnach liegen 408 Anmeldungen für die Gymnasien und 1034 für die Integrierten Sekundarschulen (ISS) vor. Besonders beliebt sind bei den Schülerinnen und Schülern dabei die Martin-Buber-OS mit 286 Meldungen bei 156 Plätzen, der Berthold-Brecht-OS mit 199 Meldungen und 175 Plätzen sowie neu der Wolfgang-Borchert-OS mit 127 Meldungen und 104 Plätzen.

Nicht nur das moderne und im Dezember eingeweihte Schulgelände ist für den Zulauf an der Martin-Buber-OS verantwortlich.

Nicht nur das moderne und im Dezember eingeweihte Schulgelände ist für den Zulauf an der Martin-Buber-OS verantwortlich.

Ablehnungsbescheid im April

Übersteigt die Anmeldezahl die Aufnahmekapazitäten einer Schule ist unter den angemeldeten Schülerinnen und Schülern nach schulgesetzlich festgelegten Kriterien ein vorgegebenes Auswahlverfahren durchzuführen. Dabei werden verfügbare Plätze an „Härtefälle“ und über die Hälfte nach von der Schule selbst festgelegten Kriterien vergeben. Ein Drittel wird dann durch Losentscheid zugeteilt. Dabei bildet die Martin-Buber-Oberschule jedoch als Schule mit besonderer pädagogischer Prägung die einzige Ausnahme. Ende April erhalten die Erziehungsberechtigten der nicht aufgenommenen Kinder den Ablehnungsbescheid und werden zudem über das Ergebnis der Aufnahme an der angegebenen Zweit- oder Drittschule informiert. Im Schuljahr 2012/2013 konnte man damit in 98,6 Prozent der Fälle den Wünschen gerecht werden.

Meldeanlagen für Gefahrensituationen

Aus Mitteln des Schul- und Sportanlagensanierungsprogramms (SSSP) konnten mittlerweile nahezu alle Schulen im Bezirk mit Meldeanlagen ausgestattet werden. Diese sollen in den verschiedensten Gefahrensituationen zur Alarmierung dienen, werden aber hoffentlich einen geringen Bedarf erfahren. Ebenso erfreulich ist auch, dass eine Kooperation zwischen der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft sowie dem Jugend- und Schulamt geschlossen wurde, wodurch die Zusammenarbeit intensiviert werden soll. Momentan arbeitet eine Arbeitsgruppe an den Themenfeldern Verringerung der Schuldistanz, Verbesserung des Übergangs von der Kita in den Hort sowie der Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe.

Auch weiterhin werden Schulgebäude und Sportanlagen saniert um sie auf einen Stand des aktuellen Jahrhunderts zu bringen.

Auch weiterhin werden Schulgebäude und Sportanlagen saniert um sie auf einen Stand des aktuellen Jahrhunderts zu bringen. Fotos (2): Patrick Rein

Bauvorhaben Schule und Sport

Nachdem zahlreiche Baumaßnahmen bereits umgesetzt und abgeschlossen werden konnten, herrscht dennoch weiterhin Handlungsbedarf. Insgesamt stehen dem Bezirk aus dem SSSP dafür im Jahr 2013 rund 4,7 Millionen Euro zur Verfügung, welche für unterschiedlichste Sanierungsmaßnahmen genutzt werden. Zudem hat der Bezirk im Rahmen der Haushaltsaufstellungen 195.000 Euro für energetische Maßnahmen bereitgestellt und aus dem Bereich Schule stehen Mittel in Höhe von 3.975.000 Euro zur baulichen Unterhaltung zur Verfügung.

Neue Hallen und Gebäude

Doch auch die Sportanlagen profitieren: Neben geplanten Um- und Erweiterungsbauten an Schulgebäuden sollen im Laufe der nächsten Jahre auch sieben neue Sporthallen entstehen. Bei den oftmals katastrophalen Zustände der Schulsporthallen auch für die Freizeitsportvereine eine erfreuliche Nachricht. Zudem sind auch größere Sanierungsarbeiten am Sportplatz Jaczostraße, dem Wassersportheim Gatow sowie der Sportanlage Grüngürtel vorgesehen.

Patrick Rein


Zu finden unter: BezirksamtFeaturedNewsSchulenSport

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