Mittel für die Schulsozialarbeit gestrichen

Berlin springt finanziell ein

Nachdem die Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP Mittel für die Schulsozialarbeit streicht, springt Berlin nun in die Bresche: Der Haushalts- planentwurf des Senates beinhaltet die Finanzierung der bedrohten Schulsozialarbeit. Das teilt der Bundestagsabgeordnete Swen Schulz (SPD) mit.

In Berlin hat der Bund 90 Stellen mit 4,5 Millionen Euro jährlich finanziert. Doch nur bis Ende 2013. Ab 2014 hat die Koalition die Schulsozialarbeit wieder gestrichen. In Spandau sind fünf Stellen betroffen.

Bildungsexperte Swen Schulz äußerte sich hierzu, wie folgt:

„Ein großer Dank geht an Bildungssenatorin Scheeres und Finanzsenator Nußbaum. Sie wollen die Schulsozialarbeit nicht sterben lassen. Das ist wie bei den Projekten der Sozialen Stadt, die die Merkel-Koalition ja auch nicht mehr will, die aber von Berlin trotz aller Finanznöte am Leben erhalten werden. Ich habe mich selbst vor Ort in der Grundschule im Beerwinkel überzeugt, wie wichtig und hochangesehen die Arbeit der Schulsozialarbeiterin dort ist. Es wäre schlimm und ein großer Fehler, wenn sie Ende des Jahres aufhören müsste. Ganz im Gegenteil brauchen wir mehr Schulsozialarbeit! Darum hoffe ich, dass erstens das Abgeordnetenhaus die beantragten Mittel tatsächlich bewilligt – und zweitens werde ich mich dafür einsetzen, dass Bundestag und Bundesregierung künftig ordentliche Unterstützung leisten!“


Zu finden unter: Kurznews aus SpandauNews

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