Nach 29:27-Sieg: SG Spandau bald mit Clooney auf der Bank



15. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-SpreeLogo des SG Spandau

Wenn es so weiter geht, dann könnte SG-Trainer Henry Germann bald Gefahr laufen, mit George Clooney verwechselt zu werden. Die Oberliga-Handballerinnen der SG Spandau machten es beim 29:27 (16:12)-Sieg gegen Fortuna Neubrandenburgmal wieder so spannend wie möglich und die grauen Haare bei Germann werden von Spiel zu Spiel mehr…

Führung trotz Startschwierigkeiten
Der Tabellenzweite aus Spandau fand in der ersten Hälfte nur schwer in die Partie. „Die Gäste haben gut gegengehalten und sehr aggressiv gedeckt. Wir haben lange gebraucht um ein strukturiertes Spiel aufzubauen“, berichtete SG-Betreuerin Ines Herz. Die Führung gaben die Spandauerinnen bis auf ein zwischenzeitliches 10:10 trotzdem nicht ab. „Unsere Außenspielerinnen waren sehr treffsicher und wir haben gut gekontert“, lobte Herz. So ging es mit einer doch recht deutlichen Führung (16:12) in die Pause.

Spandau sorgt für unnötige Spannung
Im Gegensatz zum ersten Abschnitt kam Spandau hellwach aus der Kabine und baute die Führung auf 23:13 aus. Das war laut Herz aber auch der Grund für die folgende Schwächephase: „Wahrscheinlich war der Sieg in den Köpfen schon sicher! Jedenfalls haben wir uns danach unglaublich schwer getan.“ Leichtfertige Ballverluste und Fehler in der Deckung machten es den Gästen zu einfach, die Angriffe erfolgreich im SG-Tor unterzubringen. So war zwei Minuten vor dem Ende alles wieder offen und Neubrandenburg kam auf einen Treffer ran (27:26). Der stark spielenden Sybille Rehberg war es zu verdanken, dass die SG die Sicherheit zurückgewann: Sie markierte das 28:26 und plötzlich war Spandau wieder da. „Wir haben die Bälle wieder blocken können und dann clever zu Ende gespielt“, freute sich Herz.

SG seit elf Spielen ungeschlagen
Spandau konnte den zweiten Tabellenplatz durch den Sieg behaupten und ist nun schon seit elf Spielen ungeschlagen. Die letzte Niederlage setzte es übrigens bei der 22:26-Hinspielpleite gegen Neubrandenburg. Daher können Herz und Germann zufrieden sein: „Wir stehen zurecht da oben, aber wir müssten uns noch mehr belohnen und die Spiele deutlicher gewinnen.“ Den Haaren von Trainer Germann würde es sicher gut tun…

Knauer, Winkler – Bachmann (5), Meinecke, Funk (4), Güdde (2), Rehberg (6), Frahm (5), Sarah Herz, Sophie Herz, Baerns (7/1), Thomas.

Lars Wöllnitz


Zu finden unter: Freizeit & Sport

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