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Entdeckertour Energie

Besichtigung Wohn- und Bürogebäude Rodensteinstr. in Spandau

klimawerkstadtAm Mittwoch, 21. August 2013 um 18.00 Uhr findet eine Führung unter energetischen Gesichtspunkten durch das Erd- und Kellergeschoss des Hauses Rodensteinstr. 6 statt.

Das Wohn- und Bürogebäude von Herrn Ludewig in Spandau wurde 1938 errichtet, 2009 umfassend saniert und damit der  Primär-Energiebedarf auf 1/16 gesenkt. Dazu wurden Fassade und Dach mit einer Holzfaser-Wärmedämmung versehen, die Kellerdecke gedämmt sowie Fenster und Türen ausgetauscht. Gleichzeitig wurde die Gebäudetechnik komplett ausgetauscht, als Wärmeerzeuger dient jetzt eine mit Pellets befeuerte Mini KWK-Anlage, die ein benachbartes Haus gleich mit versorgt. Wärmerückgewinnung senkt den ohnehin geringen Verbrauch weiter, eine genau abgestimmte Lüftung optimiert das Wohnklima. Eine thermische Solaranlage reduziert den Brennstoffverbrauch der KWK-Anlage im Sommer.

Bei einer Führung durch das Erdgeschoss und das Kellergeschoss des Hauses, angeleitet durch den Architekten Herrn Ludewig persönlich, können diese Anlagen besichtigt und Fragen zum Gesamtkonzept gestellt werden.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich, unter www.klimawerkstatt-spandau.de oder unter 3979 8669.

Entdeckertour Energie – Besichtigung Wohn- und Bürogebäude
Rodensteinstr. 6, 13593 Berlin
Mittwoch, 21. August 2013 um 18.00 Uhr

„Hinz und Kunst“ in der Altstadt

Zweiter Aktionstag der Spandauer Altstadtmeile mit Sternmarsch, Konzerten und Angeboten zum Basteln und Malen sowie Stadtspaziergang und Abschlussveranstaltung mit Sascha Grammel.

Drei verschiedene Sternmärsche starten heute Vormittag zur Spandauer Altstadt: Radfahrer vom Hauptportal des Schlosses Charlottenburg aus, Jogger ab der vom Vereinsheim des VfV Spandau in der Wichernstraße 55 sowie Spaziergänger am Mehrgenerationenhaus Im Spektefeld 26. Zeitgleich beginnt um 11.30 Uhr eine „Lauf-Vernissage“ mit den ausstellenden Künstlern der Schaufensterkunst. Alle treffen sich um 12 Uhr dann an der Bühne vor Karstadt.

Bereits bei der Präsentation der Liebes-Schlösser wurde auch Hinnz und Kunst vorgestellt.

Bereits bei der Präsentation der Liebes-Schlösser wurde auch Hinnz und Kunst vorgestellt.

Mitmach-Festival

Dort angekommen eröffnen um 12.30 Uhr  Carsten Röding, Stadtrat für Bauen, Planen und Umweltschutz, Gabriele Fliegel, Vorsitzende der Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V., und Sven-Uwe Dettmann, Geschäftsführer der Partner für Spandau GmbH, offiziell „Hinz und Kunst – das Mitmach-Festival“. Von 12 bis 18 Uhr laden Mal- und Kunstecken zum Mitmachen ein: auf der Karstadt-Bühne, vor dem Gotischen Haus, am Florida Eiscafé an der Ellipse und am Reformationsplatz. Auch im Brose-Hof, am G.I.Z.-Haus, am Havelbrunnen und am Theater Varianta findet man an diesem Samstag Kunstecken. Beim Netzwerk Haushalt in der Jüdenstraße 16 steht Spiel und Spaß für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren im Mittelpunkt, während in den Spandau Arcaden zum neu entwickelten Spiel „Spandowli“ – Spandaus Idee von Monopoly – eingeladen wird.

Auch die ersten Liebes-Schlösser zieren ganz legal die Bäume der Altstadt.

Auch die ersten Liebes-Schlösser zieren ganz legal die Bäume der Altstadt. Fotos (2): Patrick Rein

Sascha Grammel führt durch Spandau

Der 65. Spandauer Liedertag mit 7 Chören, verschiedene Hofkonzerte und ein großes Gemeinschaftskonzert (Beginn 17 Uhr) prägen den Tag hingegen musikalisch. Jeder kann sein eigenes Musikinstrument mitbringen und mit musizieren. Den Dirigentenstab bei diesem Konzert führt Carsten Albrecht – unterstützt vom Spandauer Comedian Sascha Grammel – welcher vorher bereits ab dem Mittag zu Stadtspaziergang, Autogramm- und Fotostunde einlädt. An den gelb angestrichenen Baumschutzgittern in der Breiten Straße (vor den Geschäften von Juwelier Brose, dem Hobbyshop Rüther, „Vom Fass“ oder der Touristinformation im Gotischen Haus) können zudem ganz legal „Liebes-Schlösser“ angebracht werden, welche das Bauhaus „An den Freiheitswiesen“ und die Firma ABUS gesponsert haben (Schutzgebühr 3 Euro – der Erlös wird für ein zusätzliches Lernspielgerät in der Spandauer Altstadt verwendet).

Der Tag klingt mit „Comedy meets Blues & Rock“ auf der Freilichtbühne an der Zitadelle aus – mit Sascha Grammel und dem Konzert des Rock-Trios Harry Collin & White Spirit.

Patrick Rein

Ihr habt eine gute Idee, aber kein Geld sie umzusetzen?

Jugendjury1

Jugendjury Spandau belohnt Projekte

Noch bis zum 26. August 2013 könnt Ihr Eure Projektidee bei der Kompaxx e.V. Jugendhilfe einreichen. Mitmachen können Gruppen von mindestens vier Jugendlichen (zwischen 12 und 21 Jahren). Zu gewinnen gibt es zwischen 300 und 1.000 Euro. Einzige Bedingung: Die Projekte müssen von den Jugendlichen selber ausgeführt werden und auch anderen zu Gute kommen.

Die beantragenden Gruppen präsentieren am 2. September ihre Projektideen im Rathaus Spandau. Zwei Delegierte aus jeder Gruppe bilden eine Woche später, am 9. September, die Jugendjury Spandau und stimmen gemeinsam über die Verteilung der Gelder ab. Die Gruppen können danach mit ihren Projekten loslegen und haben bis Ende November 2013 Zeit, um ihre Ideen umzusetzen.

Beispiele für Projekte, die bei Jugendjurys in anderen Berliner Bezirken dieses Jahr bereits bewilligt wurden, sind eine Kiezfahrrad-Werkstatt in Friedenau, ein Beachbereich bei einem Jugendzentrum in Lichtenrade oder ein Imker-Projekt in Altglienicke.

Die Jugendjury findet in Spandau zum ersten Mal statt. Träger der Jugendjury Spandau ist Kompaxx e.V. Jugendhilfe. Die Jugendjury Spandau wird vom Jugend-Demokratiefonds Berlin und dem Bezirksamt Spandau Abt. Jugend, Bildung, Kultur und Sport (JuBiKuS) gefördert.
Projektpartner ist Kompaxx e.V. Beteiligungsbrücken.
Informationen zur Anmeldung sowie Tipps zur Projektplanung befinden sich auf: www.kompaxx.de/index.php?jugendjury

Die Treffen der Jugendjury:

1. Treffen: Projektvorstellungen am Montag, 2. September 2013 (17-20 Uhr) im Rathaus Spandau, Raum 264;
2. Treffen: Verteilung der Projektgelder am Montag, 9. September 2013 (17-19 Uhr) im Rathaus Spandau, Raum 264.

Erwachsene sind ausschließlich zu einer Präsentation nach dem 2. Treffen um 19 Uhr eingeladen.

Kompetenzzentrum Spandau Inklusiv

Individuelle Kompetenzen von Behinderten in den Fokus stellen

Teilhabe ermöglichen (Foto: Ralf Salecker)

Teilhabe ermöglichen (Foto: Ralf Salecker)

In Spandau startet ein Projekt, welches sich der gesellschaftlichen Teilhabe von behinderten Menschen widmet. Es wendet sich an Arbeitgeber, wie Arbeitssuchende mit Behinderung gleichermaßen. Ziel ist es Behinderte langfristig in den ersten Arbeitsmarkt einzugliedern. Dabei sollen die mentalen Barrieren bei Arbeitgebern abgebaut werden. Noch werden an behinderte Menschen andere Maßstäbe angelegt als an nicht behinderte Menschen. Unterstützend werden Fördermöglichkeiten vorgestellt, um die Schaffung von regulären Arbeitsplätzen für Behinderte zu unterstützen.

Behindertenrechtskonvention

10 Prozent der Menschheit leben mit einer Behinderung. Man nimmt an, dass diese Zahl eher noch zunehmen wird, da Menschen immer älter werden. Behinderte Menschen haben es in unserer Gesellschaft noch immer nicht einfach. Das ist leider immer noch eine banale Erkenntnis. Daran auch das 2008 in Kraft getretene Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, gemeinhin auch Behindertenrechtskonvention genannt. Es wurde von 128 Staaten und der EU ratifiziert. Dieser völkerrechtliche Vertrag, der namentlich Menschenrechte für die Lebenssituation behinderter Menschen bestimmt, soll Behinderten eine gleichberechtigte Teilhabe bzw. Teilnahme am gesellschaftlichen Leben  ermöglichen.

Theoretische Rechte bedeuten noch immer nicht den Abbau von Vorbehalten, die in den Köpfen der Menschen existieren. An welchen Formalien sich manchmal Differenzen entwickeln können, zeigte schon der etwas missglückte Versuch, eine deutsche Übersetzung der englischsprachigen Version der Konvention zu verfassen. Betroffene in Deutschland, sowie deren Verbände kritisierten die deutsche Übersetzung des englischen Begriffs Inklusion mit Integration, da hierbei oft eine starke Forderung zur Anpassung im Raume steht. Bei der Integration geht es eher darum, Unterschiede wahrzunehmen und Getrenntes wiedereinzugliedern. Inklusion will dagegen den individuellen Bedürfnissen aller Menschen Rechnung tragen, sie bedeutet die gleichberechtigte Teilhabe an der Gemeinschaft.

Drei Bausteine zum Erfolg

Baustein 1 des Projekt Kompetenzzentrum Spandau Inklusiv (KoSI) widmet sich den Arbeitssuchenden mit Behinderung. Sie sollen in allen Lebenslagen auf dem Weg in den regulären Arbeitsmarkt beraten und begleitet werden. Es gilt ihre Fähigkeiten zu finden und sie entsprechend bei der Berufsfindung zu unterstützen.

Baustein 2 wendet sich direkt an Unternehmen. Erfahrungsgemäß gibt es unzählige Vorbehalte bezüglich der Leistungsfähigkeit von Behinderten. Das Projekt will Vorurteile abbauen und Vorteile darstellen, die für eine Einstellung von Behinderten als durchaus qualifizierte und vollwertige Arbeitskräfte sprechen. Es gilt die optimalen Einsatzmöglichkeiten zu finden. Schulungen sollen die Unternehmer dabei unterstützen.

Baustein 3 widmet sich der Kommunikation. Alle gewonnenen Erfahrungen, Angebote wichtige LINKS und Informationen müssen auf einer barrierefreien Internetseite so aufbereitet werden, damit möglichst viele Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen davon profitieren. Das kann in Form von Videos, einfacher Sprache usw. geschehen.

Dabei sind sich die Projektausführenden durchaus ihrer Grenzen bewusst. Jemand, der nicht lesen kann, wird kaum den Computer und eine Suchmaschine bedienen können, um auf diese Internetseite zu gelangen. Insgesamt geht es immer wieder darum, die die Sicht auf Behinderte und die Haltung ihnen gegenüber zu verändern, nur so können Lösungen gefunden werden, die den Umständen entsprechen. Der Blick muss sich von einer reinen Leistungsorientierung hin zu einer Berücksichtigung von individuellen Kompetenzen verändern.

Weitere Informationen

  • Projektkoordinatorin Kathleen Schmidt, Tel. 264 76 20
  • Internet: www.evangelisches-johannesstift.de/die-wille/kompetenzzentrum-spandau-inklusiv
  • E-Mail: behindertenbeauftragter@ba-spandau.berlin.de
  • Beauftragtenbüro: Tel. 90279 3110

 

Ralf Salecker

Spandauer Läufer gesucht!

Marathon Marathon und Ultraläufe in Iznik (Türkei)

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank hat im Mai vergangenen Jahres mit einer Spandauer Delegation Spandaus die türkische Partnerstadt Iznik besucht. Die seit 1987 bestehende Städtepartnerschaft wurde dabei wieder zum Leben erweckt. Es entstand auch prompt eine gemeinsame sportliche Idee.

Am 20. und 21. April 2014 finden in Iznik der Marathon und darüber hinaus auch Ultraläufe mit verschiedenen Streckenlängen statt. Details hierzu finden Sie unter http://www.iznikultra.com.

Es ist ein gemeinsame Hinflug einer Spandauer „Sportlerdelegation“ nach Iznik für den 18. April 2014 vorgesehen. Der Rückflug ist für den 22. April 2014 geplant.

Haben Sie Interesse und möchten gerne Spandaus sportlicher Delegation angehören, die im nächsten Jahr zum Iznik-Marathon anreist? In diesem Fall wenden Sie sich  bis zum 31. August 2013 an das Bezirksamt Spandau unter presse@ba-spandau.berlin.de.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank hierzu:
„Es wäre eine sehr schöne freundschaftliche Geste, wenn sich unser Bezirk mit einem größeren Teilnehmerfeld am Iznik-Marathon beteiligen würde. Daher mein Aufruf an alle sportlich ambitionierten Spandauerinnen und Spandauer darüber nachzudenken, ob eine Teilnahme an diesem Marathonlauf oder an einem der Ultraläufe in unserer türkischen Partnerstadt für Sie nicht eine gute Idee wäre.“

Bulldogs gewinnen Heimspiel

Nach zwei abgesagten Spielen konnten die Spandau Bulldogs im Jubiläumsjahr ihr erstes Heimspiel gewinnen.

Nach zwei abgesagten Spielen fand am vergangenen Samstag endlich das erste Heimspiel der Regionalliga Ost im Spandauer Helmut-Schleusener-Stadion statt. Für die Bulldogs ging es dabei gleich gegen den Tabellenführer Red Cocks aus Frankfurt Oder, denen sich das Team aus Spandau bereits im Hinspiel knapp mit 5:14 geschlagen geben musste.

Die Spandau Bulldogs konnten das erste Heimspiel der Saison gleich gegen den Tabellenführer gewinnen.

Die Spandau Bulldogs konnten das erste Heimspiel der Saison gleich gegen den Tabellenführer gewinnen.

Zweite Niederlage in Berlin

Mut machte den Gastgebern jedoch die Niederlage der „Kampfhähne“ eine Woche vorher gegen die Berlin Bears. Die Bulldogs gingen dementsprechend motiviert in die Partie. Mit der richtigen Einstellung in einem abwechslungsreichen als auch ausgeglichenen Spiel konnte sich letztendlich die Mannschaft selbst sowie das Publikum dann mit dem ersten Heimsieg der Saison belohnen. Wiederholt äußerst knapp hieß es in diesem Fall jedoch 21:16 für die Bulldogs, welche in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Nach 4 Spielen und vier Punkten befindet sich die Mannschaft momentan auf dem vierten Rang. Die Leipziger konnten trotz der zwei Niederlagen – jedoch mit bereits 8 absolvierten Spielen – weiterhin die Tabellenspitze behaupten.

Am Samstag tritt der Nachwuchs der Bulldogs ins Rampenlicht.

Am Samstag tritt der Nachwuchs der Bulldogs ins Rampenlicht. Fotos (2): Patrick Rein

Doubleheader der Jugendmannschaften

Und auch diesen Samstag steht wieder Football auf dem Sportprogramm im Bezirk. Am 17. August kommt zuerst die B Jugend der Bulldogs um den neuen Headcoach Cüneyt Özkan zum Zug. Die Jungdoggen machen gerade ein Jahr des Umbruchs durch und konnten noch kein Spiel für sich entscheiden. In der Sommerpause wurde nun die Coaching Crew umgestellt und somit kann es am Samstag ein spannendes Spiel gegen die Berlin Rebels werden. Im eigentlichen Hauptspiel treten dann jedoch die Spandau Bulldogs A Jugend gegen die Berlin Kobras an. Das Hinspiel konnten die Bulldogs knapp für sich entscheiden und gingen danach ungeschlagen durch die bisherige Saison, während sich die Kobras nach der Niederlage auch den Chemnitz Varlets geschlagen geben mussten. Daher stehen die Kobras unter besonderem Zugzwang: Nur ein Sieg am Samstag kann die Meisterschaftshoffnungen der Wilmersdorfer noch aufrechterhalten. Die Bulldogs unter Head Coach Leeroy Foster hingegen wollen ihre Siegesserie – welche seit der Neugründung der A Jugend vor 2 Jahren andauert – fortsetzen und dadurch die Möglichkeit erhalten am 1.9. im eigenen Stadion gegen die Chemnitz Varlets die Meisterschaft in der Regionalliga nach Spandau zu holen.

Patrick Rein

Stummfilme mit Livemusik

Die vier besten Kurzfilme von Stan & Olli

Bothmer-webStan Laurel und Oliver Hardy – die vier besten Kurzfilme des populärsten Komiker-Duos aller Zeiten. Stephan Graf von Bothmer interpretiert die Filme live am Flügel so pointiert und virtuos, dass das Publikum nicht aus dem Lachen kommt. Ohne jede böse Absicht geraten die beiden immer wieder in halsbrecherische Situationen und säen Chaos und Zerstörung. Automobile und Häuser, die Symbole des „American Dream“, verwandeln sich in ihrer Gegenwart in Schrotthaufen. Angst haben Stan und Olli nur vor ihrer eigenen Courage und dem weiblichen Charme. Ein grandioses Spektakel.

Die Kurzfilme:

  • Liberty [Leo McCarey, USA 1929] -Die Flucht der beiden Gefängnisausbrecher führt in schwindelerregende Höhen.
  • Big Business [James Wesley Horn, USA 1929] – Stan & Olli als Weihnachtsbaum-Verkäufer (im sonnigen Kalifornien)
  • Habeas Corpus [James Parrott, USA 1928] – Stan und Olli sollen für einen wahnsinnigen Professor eine Leiche vom Friedhof ausgraben…
  • We faw down [Leo McCarey, USA 1928] – Stan und Olli geraten in ernste Konflikte mit Ihren Ehefrauen.

Freilichtbühne an der Zitadelle
Fr. 16.08.2013 | 21 Uhr
Eintritt: 18,- € / ermäßigt 15,- €
Kartentelefon: 030 – 333 40 -21 / -22

Gleich zwei Großbrände

Die Berliner Feuerwehr wurde am Wochenende zum Brand einer Werkhalle und eines Restaurants in Spandau alarmiert.

Um 21:51 Uhr am Samstag wurde ein Brand in Haselhorst gemeldet: Dort stand eine 6.300 m² große Werkhalle eines Holzrecyclingbetriebes in Flammen. Nach kurzer Zeit waren rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz um das Übergreifen des Feuers auf angrenzende Gebäudeteile und weitere Altholzbestände zu verhindern.

Bereits im April letzten Jahres zogen nach einem Lagerbrand Rauchschwaden über Haselhorst.

Bereits im April letzten Jahres zogen nach einem Lagerbrand Rauchschwaden über Haselhorst.

Ein Feuerwehrmann verletzt

Der Brand wurde mit Werfern und über Drehleitern von außen bekämpft. Ein Innenangriff war größtenteils aus Sicherheitsgründen nicht mehr möglich. Die Wasserversorgung wurde unter anderem über ein Löschboot sichergestellt. Um 2:30 Uhr konnte „Einsatzstelle unter Kontrolle“ gemeldet werden. Es gelang den Kräften den Brand auf die Werkhalle zu begrenzen doch die Nachlösch- und Kontrollarbeiten dauerten noch den ganzen Sonntagvormittag an. Ein Feuerwehrmann erlitt bei den Löscharbeiten leichte Brandverletzungen an einer Hand. Wegen der starken Rauchentwicklung wurden in der Nacht die umliegenden Bereiche über das Warnsystem KATWARN informiert Fenster und Türen zu schließen.

Schädliche Stoffe freigesetzt?

Die Anlage verfügte nach eigenen Angaben über eine der bundesweit leistungsstärksten Holzaufbereitungsanlagen. Laut Firmenangaben darf die Anlage sämtliche Altholzkategorien gemäß Altholzverordnung verarbeiten. Das reicht von Altholz, welches frei von gefährlichen Schadstoffen ist, bis hin zu hoch mit gefährlichen Schadstoffen belastetem Altholz. Vor diesem Hintergrund kann nicht ausgeschlossen werden, dass bei dem Großbrand große Mengen an gefährlichen Schadstoffen freigesetzt wurden. Hierzu gehören Schwermetalle aus Holzschutzmitteln und Holzanstrichfarben (insbesondere Blei, Chrom, Quecksilber) sowie Arsen und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe aus Holzschutzmitteln sowie Dioxine, welche bei der Verbrennung von PVC frei werden.

Hunderte von Feuerwehrleuten brachten im letzten Jahr das Feuer ohne Personenschäden unter Kontrolle.

Hunderte von Feuerwehrleuten brachten im letzten Jahr das Feuer ohne Personenschäden unter Kontrolle. Fotos (2): Patrick Rein

Nachträglicher Schaden

Der Standort der Anlage liegt in einem Gewerbegebiet und nicht weit entfernt von der Altstadt. Je nach Windrichtung und Ausbreitung der Rauchwolke können die Bewohner in der Umgebung nicht nur akut, sondern auch längerfristig gesundheitlich gefährdet worden sein. Vor diesem Hintergrund sind nach Ansicht der Direktkandidatin der Partei DIE LINKE.Spandau Monika Merk mit Blick auf die Beschäftigten im Gewerbegebiet und die Wohnbevölkerung mögliche längerfristig bestehende Gefahren für Umwelt und Gesundheit durch diese Schadstoffe in der näheren Umgebung durch das Spandauer Umwelt- und Gesundheitsamt abzuklären. Dazu gehöre auch, ob für selbst angebautes Obst und Gemüse in Kleingärten und auf Balkonen Anbau- und Verzehrempfehlungen ausgesprochen werden müssen. Merk fordert: „Von den Verantwortlichen in Land und im Bezirksamt Spandau fordere ich sofortiges Handeln, um von der betroffenen Bevölkerung und den Beschäftigten Schaden abzuwenden.“

Restaurant ausgebrannt

Nur eine Nacht später war die Berliner Feuerwehr wieder in Spandau im Großeinsatz. In der Wilhelmstadt brannte in einem ca. 1.300 m² großem eingeschoßigen Gewerbekomplex ein Restaurant auf einer Fläche von ca. 250 m² komplett aus. Nach kurzer Zeit waren 6 Staffeln am Einsatzort um das Übergreifen des Feuers auf angrenzende Gebäudeteile zu verhindern. Die angrenzenden Gewerberäume wurden kontrolliert und belüftet. Um 4:04 Uhr war der Brand gelöscht.

Patrick Rein

Beweidungsprojekt Margareten-Insel

GallowayRinderMargaretenInsel 13-08-05 (2)Seit Juli 2013 stehen auf der Margareten-Insel 10 Galloway-Rinder, die hier bis zum Herbst friedlich grasen dürfen. Zu ihrer Unterstützung gesellen sich noch in Kürze sechs junge Wasserbüffel und ca. 10 Gotlandschafe.

Durch neu angelegte Wegeverbindungen, die natürlich außerhalb der Einzäunung liegen, können interessierte Spaziergänger die Tiere gut beobachten.

Bereits seit dem Frühjahr 2011 wird auf den Tiefwerder Wiesen ein Beweidungsprojekt mit Wasserbüffeln durchgeführt. Dies wird durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz gefördert und fachlich angeleitet. In Zusammenarbeit mit dem Umwelt und Naturschutzamt Spandau sowie dem örtlichen Landschaftspflegeverband Spandau e.V. führt ein beauftragter Landwirt auf ca. 16 Hektar diese Beweidung durch. Fachlich wird das Projekt durch einen Gutachter begleitet, um die positiven Auswirkungen auf die Vegetationsstruktur und die an diesem Lebensraum gebundene Vogelwelt zu dokumentieren.

Zufrieden mit Spandaus Grünflächen?

Der Bürger hat das Wort

Mehr Wasserflächen in Grünanlagen? (Foto: Ralf Salecker)

Mehr Wasserflächen in Grünanlagen? (Foto: Ralf Salecker)

Bis zum 31. August können Spandauer und Berliner online ihre kommunalen Grünflächen bewerten. Anhand welcher Anregungen und Hinweise kann der Bezirk seine Arbeit verbessern? Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt und Grünflächenamt Spandau fragen dies gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt regelmäßig alle drei Jahre.

Der Begriff Grünanlage ist weiter gefasst, als es den meisten wahrscheinlich bewusst ist. Neben den klassischen Grünanlagen und Parks zählen hier Friedhöfe ebenso dazu, wie Spielplätze, Straßenbäume, Spazierwege und naturnahe Freiflächen. Auf der Homepage der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und des Bezirksamtes Spandau findet sich dazu ein Fragebogen der fragt, welche Grünflächen, wie häufig und warum genutzt werden.

Nur 5 Minuten soll die Online-Befragung den Antwortenden kosten. Gleich zu Anfang wird nach einem möglichst objektiven Gesamteindruck über einen Zeitraum von einem Jahr gefragt, auch wenn ein Interesse der Fragenden an „persönlichen Ärgernissen und Problemen“ des Befragten eingeräumt wird.

Aus der Summe der Antworten ergeben sich die Handlungsschwerpunkte der öffentlichen Hand für die nächsten drei Jahre im Bereich Grünanlagen. Der Fragebogen erfragt detailliert die zeitliche Nutzung unterschiedlichster Grünanlagen. Leider wird eine objektive Antwort unmöglich gemacht, weil die Differenzierung der Zeiträume eher mangelhaft ist. So gibt es z.B. nur die Entscheidung zwischen 1-3x pro Woche und 1x im Monat. Werte dazwischen wären realistischer.

Wo sehen Bürger die größten Probleme?

Die Antwort wird wohl ähnlich ausfallen, wie es schon bei der Bürgerbeteiligung zum Bürgerhaushalt und anderen Befragungen der Fall war. Selbst der erste Antrag auf „OpenAntrag“ bei den Piraten passte in das Schema. Mangelnde Sauberkeit und Vandalismus werden wahrscheinlich zu den häufigsten Vorwürfen gehören: Der Müll in den Grünanlagen soll schneller als bisher beseitigt und mehr Mülleimer aufgestellt werden. Mit diesen sich an Symptomen orientierenden Forderungen wird sich an der Realität in den Grünanlagen kaum etwas ändern. Solange es Menschen gibt, die ihren Müll ohne Gewissensbisse in die Natur entsorgen, nützen auch dutzende weitere Mülleimer nicht. Ebenso wird mehr Personal kaum in der Lage sein, an allen Problemorten ständig präsent zu sein.

Ähnliche Antworte, wie diese, werden die Regel sein:

„Generell werden Abfallbehälter vorrangig an Spielplätzen und in sehr stark frequentierten Grünanlagen aufgestellt. Weitere Standorte für Abfallbehälter im Bullengrabengrünzug sind derzeit nicht finanzierbar. Denn nicht die Aufstellung von Abfallbehältern, sondern die laufenden Entleerungen sowie die vandalismusbedingten Reparaturen und Ersatzbeschaffungen binden erhebliche finanzielle Mittel.“

Die Wünsche zur Nutzung werden deutlich schwieriger zu erfüllen sein

Ist es möglich, in einer Grünanlage den Bedürfnissen nach Ruhe, Sport, Liegeflächen, wilder Natur, geordneten Blumenbeete, Kinderspielflächen … gleichzeitig gerecht zu werden? Heute sind Grünanlagen keine reinen Flanierflächen mehr. Unterschiedliche Bedürfnisse erfordern erhebliche Investitionen. Schaut man sich die Gärten von „Grün Berlin“ an, dann würde eine aufwändig gestaltete Grünanlage nur noch gegen Eintritt zu betreten sein. Ist das erstrebenswert?

Wer mitmachen möchte findet den Fragebogen bis zum 31.8.2013 unter:

Minister zum Truppenbesuch in Kladow

Seit Oktober ist das oberste Kommando der Luftwaffe in Kladow stationiert, am Donnerstag besuchte erstmals der Verteidigungsminister die General-Steinhoff-Kaserne.

Im Rahmen seiner Sommerreise 2013 besuchte der Bundesminister der Verteidigung Dr. Thomas de Maizière am vergangenen Donnerstag das Kommando Luftwaffe in Kladow. Es war der erste Besuch seit der Ansiedlung des von Bonn nach Berlin verlegten Luftwaffenkommandos.

Inspekteur der Luftwaffe und Generalleutnant Karl Müller zusammen mit Bundesminister der Verteidigung Thomas de Maiziere.

Inspekteur der Luftwaffe und Generalleutnant Karl Müller zusammen mit Bundesminister der Verteidigung Thomas de Maiziere. Foto: Patrick Rein

Feierliche Übergabe

Parallel zu den sich verabschiedenden Britischen Streitkräften begannen Dienststellen und Einheiten der Bundesluftwaffe nach Gatow zu verlegen. Vorher hatte der Bundesminister der Verteidigung über die Stationierung im Rahmen der Einnahme der Luftwaffenstruktur 4 entschieden. Am 7. September 1994 erfolgte die feierliche Übergabe der Kaserne von der Royal Air Force an die Luftwaffe. Nachdem die britische Flagge eingeholt war, wurde zu den Klängen der Nationalhymne die deutsche Flagge gehisst.

Tag der offenen Tür

Momentan sind rund 100 Mitarbeiter in der General-Steinhoff-Kaserne am Kladower Damm im Dienst. Weitere 200 werden von Bonn nach Berlin noch folgen. Unter ihnen ist auch der Inspekteur der Luftwaffe Generalleutnant Karl Müller, welcher de Maiziere am Donnerstag im Beisein des Spandauer Bezirksbürgermeister Kleebank und der Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (SPD) und Kai Wegner (CDU) in Gatow begrüßte.

Pünktlich zum 19. Jahrestag lädt die Luftwaffe am 7. und 8. September alle Interessierten zum eigenen Truppenbesuch beim Tag der offenen Tür ein. Der Eintritt ist frei.

Patrick Rein

Schauspieler gesucht

…einmal Bertolt Brecht sein…

MagmaFür die nächste Theater-Produktion sucht MAGMA, das Spandauer Amateurtheater, einen Amateurschauspieler zwischen 35 und 60 Jahren für die Rolle des Bertolt Brecht. Zur Aufführung kommt die Produktion „Geschichten aus Hollywood“ von Christopher Hampton in der deutschen Übersetzung von Alissa und Martin Walser. Das Stück beschreibt auf unterhaltsam-ironische Art und Weise das Leben der deutschen Exilanten in den USA von 1939 bis 1951. Wir haben sie alle: Nelly Sachs, die Manns, Horvath, Saskia Viertel, die Feuchtwangers, Helene Weigel, da darf natürlich auch ein Brecht nicht fehlen…

Premiere ist am Freitag, 8. November 2013, Regie führt der bei MAGMA schon seit Jahren erfolgreiche Autor, Regisseur und Darsteller Christian Engels. Insgesamt neun Aufführungen an den Wochenenden im November sind fest geplant, weitere im Jahr 2014 möglich.

Die Vorstellungen finden statt:

Freitags, 20 Uhr
– 08. November 2013
– 15. November 2013
– 22. November 2013

Samstags, 20 Uhr
– 09. November 2013
– 16. November 2013
– 23. November 2013

Sonntags, 18 Uhr
– 10. November 2013
– 17. November 2013
– 24. November 2013

Proben- und Aufführungsort ist das Kulturhaus Spandau, Mauerstr. 6, direkt am Fern-, Regio-, S- und U-Bahnhof (Rathaus) Spandau. Erfahrungen im Theaterspielen sind erwünscht, aber nicht zwingend notwendig. Alles weitere kann gerne im persönlichen Gespräch besprochen werden. Interessenten wenden sich bitte an:

Jörg Sobeck
Fon: 030-2 15 95 62
Mail: magma-theater@gmx.de

Christian Engels
Fon: 0172-4 34 41 32

Hofkonzert bei Hafemeister

17.08.2013: Bläserquintett spielt Nabucco-Ouvertüre

Taffanel PMAm 17. August 2013 öffnet das Unternehmen Hafemeister Bestattungen seinen mit Weinblättern umrankten Innenhof in der Spandauer Altstadt für einen stimmungsvollen und abwechslungsreichen Musikabend. Das Konzert findet in Kooperation mit Klassik in Spandau statt. Das Taffanel Bläserquintett spielt die Nabucco-Ouvertüre von Giuseppe Verdi, Paul Hindemiths Kammermusik und Werke von Theodor Uhlig und Franz Danzi. Im Anschluss an das Konzert lädt Hafemeister Bestattungen zu eine geselligen Austausch mit einem Umtrunk und Imbiss ein.

Die in drei Serien à drei Werke erschienen Bläserquintette von Franz Danzi (1763-1826) zeigen den ganzen Charme und Einfallsreichtum dieses Cellisten der dazumal überragenden Mannheimer Hofkapelle. Hindemiths Kleine Kammermusik No.2 aus dem Jahre 1922 ist Teil einer Reihe, die zwischen 1921 und 1927 entstand und Hindemiths ganze Palette der Ausdrucksmöglichkeiten seiner produktivsten und innovativsten Phase zeigt.

Die Fassung von Verdis Nabucco-Ouvertüre für Bläserquintett steht in der Tradition der Harmoniemusiken der Klassik, die es ermöglicht haben, Opernmelodien auch außerhalb des Opernhauses zu hören. Theodor Uhlig war ein nichtehelicher Sohn von Friedrich August II. von Sachsen. 1841erhielt er eine Anstellung als Geiger in der Dresdner Hofkapelle. Hier lernte er Richard Wagner kennen und wurde einer seiner engsten Freunde und ein verlässlicher Helfer, vor allem im Züricher Exil Wagners.

Das Taffanel-Bläserquintett Berlin wurde 1990 in Berlin als klassisches Bläserquintett in der Besetzung Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott gegründet. Seitdem tritt es bei Kammerkonzerten, mit eigenen Konzertveranstaltungen sowie mit themenbezogenen Programmen für die Berliner Museen in Erscheinung. Neben der Bläserquintettliteratur umfasst das Repertoire des Taffanel-Bläserquintetts auch Bearbeitungen klassischer Kompositionen sowie eigens für das Ensemble arrangierte amerikanische Unterhaltungsmusik.

HOFKONZERT
Samstag 17. August 2013, 19.30 Uhr Innenhof Hafemeister Bestattungen, Breite Str. 66, 13597 Berlin-Spandau

Taffanel Bläserquintett Berlin:
Bettina Wickihalder Flöte, Nicola Heinze Oboe, Matthias Badczong Klarinette,  Aki Yamauchiaki Horn, Jochen Schneider Fagott

Franz Danzi Quintett F-Dur op.68/2 Paul Hindemith Kleine Kammermusik op.24/2 Giuseppe Verdi Ouvertüre zu Nabucco Theodor Uhlig Quintett

Karten 12 € Kartenreservierung und Informationen unter Tel. 333 40 46

Sportprominenz im Südpark

Autogrammstunde und Lesung mit Boxlegende Ulli Wegner

AnlageUlli_Wegner13-08-05 (2)Am 17. August 2013 kommt die deutsche Box-Trainerlegende Ulli Wegner zu einer Lesung und Autogrammstunde in den Südpark. Die Lesung findet von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr (auch bei schlechtem Wetter !) im Bereich des Südpark-Imbiss statt.

Zur Vita von Ulli Wegner:

„Der mittlerweile 71-jährige Ulli Wegner wuchs in der DDR auf und erlernte dort das Boxen. In insgesamt 176 Amateurkämpfen boxte er für den ASK Vorwärts Rostock, den SC Turbine Erfurt und bis zum Ende seiner aktiven Karriere für die BSG Wismut Gera. Als Aktiver konnte Wegner mehrmals Bezirksmeister werden und feierte seinen größten Erfolg 1970, als er mit Wismut Gera DDR-Mannschaftsmeister wurde. Direkt im Anschluss an seine aktive Zeit wurde er Boxtrainer bei verschiedenen Vereinen. Nach der Wende übernahm Wegner 1991 die Position als Bundestrainer des DABV im Bundesstützpunkt des Berliner Box-Verbandes und führte noch im gleichen Jahr Sven Ottke zu seiner ersten Europameisterschaft. In seiner Karriere als Amateurtrainer erkämpfte er mit seinen Schützlingen rund 150 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften sowie den Militär-Weltmeisterschaften, darunter 65 Titelgewinne. Zuletzt gewannen 1996 Oktay Urkal Silber und Thomas Ulrich eine Bronzemedaille in Atlanta. Der Wechsel ins Profilager erfolgte im Anschluss an die Olympischen Spiele von Atlanta. Seither trainiert Wegner im Boxstall Sauerlands bis zu zehn Boxer. Als Profitrainer machte er Sven Ottke und Markus Beyer, die er ins Profilager holte, sowie Arthur Abraham, Cecilia Bræk-hus, Yoan Pablo Hernandez und Marco Huck zu Titelträgern eines Weltverbands. Torsten May, Oktay Urkal, Karo Murat, Robert Helenius und Eduard Gutknecht wurden unter seiner Trainerschaft Europameister. 2010 wurde Wegner für seine Verdienste um den gesamtdeutschen Sport und sein soziales Engagement das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.“ (Quelle: Wikipedia)

Wilhelmstadt um eine Attraktion reicher

Zwei Monate standen sechs Künstler der Potsdamer Creative Stadt GmbH um Hartmut Lindemann gegenüber des Metzer Platz auf dem Gerüst.

Beeindruckend wie aus einer unschönen Brandwand in der Spandauer Wilhelmstadt ein echter Hingucker wurde: Am 8. August 2013 weihte Spandaus Bezirksstadtrat Carsten Röding an der Pichelsdorfer Straße nun das Wandbild mit einer verblüffenden Zeitreise in die virtuellen Wilhelmpassagen ein.

Verschmelzung zwischen Realität und Virtuellem.

Verschmelzung zwischen Realität und Virtuellem.

Blick in die Geschichte

Das Wandbild enthält viele Details der Spandauer Geschichte: Links wirkt die Front des längst geschlossenen Kinos „Regina“ weit in die Wilhelmstraße hinein. Kaiser Wilhelm ist als Namenspate des ganzen Stadtteils vertreten. Der weithin bekannte Spandauer Kleinkünstler Sascha Grammel spielt mit seiner Puppe „Frederic“. Ein Kind läuft mit einem Schiffsmodell zur nahen Havel – in naher Zukunft soll hier ein kurzer Fußweg zum Havelufer führen. Bei dem Schiffsmodell handelt es sich um die „Prinzessin Charlotte von Preußen“, welche als erstes deutsches Motorschiff überhaupt 1816 in der heutigen Wilhelmstadt gebaut wurde.

Die Künstler vor ihrem Werk am Metzer Platz.

Die Künstler vor ihrem Werk am Metzer Platz.

Erfolg hat viele Väter

Als alteingesessener Projektpartner unterstützte beispielsweise das 1927 gegründete Spandauer Traditionsunternehmen Florida-Eis das Projekt „Wilhelmpassagen“. Kinder der nahen Christoph-Földerich-Grundschule weisen im Wandbild mit ihren orangefarbenen Westen auf den weiteren Projektpartner Berliner Stadtreinigung hin. Die BSR engagierte sich schon vor zwei Jahren mit der Aktion „Spandau bleibt sauber“ für das Quartier. Die Reaktionen der Spandauer auf das Kunstwerk während der Einweihung schwankten hingegen zwischen Begeisterung und der Sorge, irgendwer könnte das Wandbild beschädigen. Doch Lindemann konnte die Passanten beruhigen: Seiner Erfahrung nach begegnen die Bewohner seiner Arbeit mit Respekt. Was von den Künstlern der Creative Stadt GmbH in kurzer Zeit an die Fassade gezaubert wurde, hatte eine deutlich längere Vorbereitungsphase. Eine Voraussetzung war der Abschluss eines Gestattungsvertrags mit der Eigentümerin des Gebäudes Pichelsdorfer Straße 114, der Gate Consortium One GmbH, im Mai 2012. Die Eigentümerin unterstützte das Kunstprojekt an dem Neubau aus den 1990er Jahren, indem sie den Giebel auf eigene Kosten neu verputzen ließ. Der Bezirk sieht in dem Kunstwerk einen zukünftigen Ort der Identifikation der Bürger mit ihrer Wilhelmstadt.

"Wilhelmstadt bewegt".

„Wilhelmstadt bewegt“. Fotos (3): Patrick Rein

Weitere Projekte folgen

Im Frühjahr 2012 zeigte die Brandenburgische Stadterneuerungsgesellschaft mbH im Auftrag des Bezirksamtes Spandau in dem Gutachten „auftakt ! K U N S T“ für 125 Brandwände im „Aktionsraum plus Spandau-Mitte“ Möglichkeiten ihrer Aufwertung auf. Im Rahmen eines Workshops wurden bei der Abschlusspräsentation im Bezirksamt Spandau am 17. Februar 2012 daraus 36 Projekte ausgewählt und zehn von ihnen priorisiert. Die Pichelsdorfer Straße 114 bildet somit den Auftakt für eine breit angelegte Aufwertung des Stadtbildes.

Patrick Rein

Konzert & Comedy am Aktionstag „Hinz und Kunst“

17.08.2013: Sascha Grammel, Harry Collin & White Spirit mischen auf

S.Grammel © P.Wamsganz

S.Grammel © P.Wamsganz

Großer Ausklang des zweiten Aktionstages „Hinz und Kunst“ der Spandauer Altstadtmeile – Kunst verbindet mit Sascha Grammel und seinen Puppen sowie Harry Collin & White Spirit. Der Comedian und die Blues & Rock Band sorgen für Stimmung auf der Freilichtbühne an der Zitadelle.

Beginn: 18.30 Uhr
Tickets: 20,00 €

Nach seinem Spaziergang über die Spandauer Altstadtmeile veredelt Sascha Grammel diesen Abend noch mit einem einstündigen Kurzauftritt und lässt die Puppen tanzen.

Collin-Spirit-webDanach übernimmt das für Blues & Rock der 70’er und 80’er Jahre stehende Trio Harry Collin & White Spirit und beschließt den Abend. Authentisch, eigenwillig und schnörkellos bringen die Musiker das Gefühl dieser Zeit wieder auf die Bühne und das mit ungebremster Energie und viel Spielfreude.

Mehr Informationen zu Berlin Mittendrin – die Zentreninitiative unter:
www.spandauer-altstadtmeile.de

Kartentelefon (030) 333 40 -21 / -22

Sind Sie zufrieden mit den Berliner Grünflächen?

Online-Befragung  – jetzt mitmachen!

Sommer - KinderDas Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt Spandau lädt gemeinsam mit der Senats- verwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sowie den Grünflächenämtern der elf weiteren Berliner Bezirke alle Interessierten ein, bei der bundes- weiten Internetbefragung zur Zufriedenheit mit den kommunalen Grünflächen mitzumachen. Online-Befragungen zu diesem Thema wurden bereits in den Jahren 2004, 2007 und 2010 durchgeführt.

Vom 01. August bis zum 31. August 2013 finden Interessierte auf der Homepage der Senats- verwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und des Bezirksamtes Spandau einen Fragebogen zu den Berliner Grünflächen. Gefragt wird nach der Häufigkeit der Nutzung von Grünflächen, aber auch welche der zahlreichen Flächen genutzt werden und warum gerade diese.

Den Fragebogen finden Sie absofort unter:

Organisiert und gesteuert wird die Befragung von der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz (GALK e.V.). Die Auswertung der bundesweiten Ergebnisse ist zum Jahreswechsel zu erwarten.

Bezirksstadtrat Röding führt aus:

„Die öffentlichen Grünanlagen, Parks und Kinderspielplätze, Friedhöfe, Straßenbäume, Spazierwege und naturnahen Freiflächen sind wichtig für die Lebensqualität in Berlin und für das Stadtklima. Die Meinung der Bürgerinnen und Bürger ist eine wichtige Hilfe, um die knappen Finanzmittel beispielsweise durch eine veränderte Schwerpunktsetzung gezielter einzusetzen. Ich hoffe, dass sich möglichst viele Berlinerinnen und Berliner an der Umfrage beteiligen.“