Wie seniorengerecht ist der Öffentliche Personennahverkehr in Berlin

Diskussion in einer Senioreneinrichtung in Spandau

Wie seniorengerecht ist der Öffentliche Personennahverkehr in Berlin (Foto: Ralf Salecker)

Wie seniorengerecht ist der Öffentliche Personennahverkehr in Berlin (Foto: Ralf Salecker)

Im Dr. Hermann-Kantorowicz-Haus in der Spandauer Neustadt kamen Senioren und Fachleute der BVG und des Senates zusammen, um sich darüber auszutauschen, wie seniorengerecht die BVG ist. Der Bundestagsabgeordnete Sven Schulz moderierte.

Der Blick für Notwendigkeiten wandelt sich

Früher war alles anders, für Menschen mit Handycap war es eindeutig schlechter. So soll der ehemalige BVG-Chef Piefke einmal gesagt haben, um solche Menschen muss die BVG sich nicht kümmern, schließlich gäbe es ja den Telebus. Eine solche Aussage wäre heute nicht mehr denkbar. Die Teilhabe an alltäglichen Leben bedeutet auch eine möglichst uneingeschränkte Beweglichkeit, soweit sie technisch machbar ist. Der Blick auf Notwendigkeiten verändert sich also ständig.

Mit Hürden umgehen lernen

Wer jung und gesund ist, macht sich selten Gedanken darüber, dass es für andere schwierig sein kann, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Der Versuch, die räumliche Gestaltung der Busse immer mehr zu optimieren, bedeutet oft, das letzte Quäntchen Platz für einen weiteren Sitz herauszuschinden. So gibt es Busse, die im hinteren Bereich hohe Stufen aufweisen, die für Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, nur sehr schwer zu überwindende Hindernisse darstellen. Nutzer von Rollatoren und Rollstühlen haben erst recht keine Chance. Weil es nicht immer einfach ist, bietet die BVG ein 90minütiges Mobilitätstraining in Bus und Bahn für Fahrgäste mit Behinderungen an.

Busse neigen sich weiterhin automatisch

Vor einiger Zeit wurde die Überlegung der BVG öffentlich, das automatische Absenken der Busse an Haltestellen, das Kneeling, abzuschaffen. Zukünftig solle nur noch ein sogenanntes fahrgastbezogenes Bedarfs-Kneeling erfolgen. Ein Fahrgast muss seinen Wunsch, einsteigen zu wollen, per Knopfdruck auf die blaue „Komforttaste“ signalisieren. Man stelle sich einmal vor, dies würde für alle BVG-Benutzer der Normalfall. Der Verkehrsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses machte deutlich, dass an der bisherigen Vorgehensweise, im Sinne der Fahrgäste, nichts geändert werden soll. Wie üblich waren wirtschaftliche Erwägungen der BVG Vater des Gedanken. Deutlich über eine Million an Dieselkosten ließen so einsparen. Eine Menge Geld. Die Frage stellt sich, ob das einzusparende Angebot nur ein netter Komfort ist, oder zum grundsätzlichen Gebot der Barrierefreiheit gehört. Neben Berlin gibt es das automatische Absenken der Busse nur noch in Bremen. Der Fraktionsvorsitzende der SPD, Raed Saleh, betonte zu Beginn der Diskussion, dass am alten System des kneeling festgehalten würde.

Fahrstuhlprobleme

Spandaus U-Bahnen bedeuten für Menschen, die mit einem Rolly unterwegs sind, oft eine Endstation. Zu viele Stationen sind noch nicht mit Fahrstühlen ausgestattet. Wenn welche da sind, funktionieren sie nicht. So ist die Erfahrung einiger der anwesenden Senioren. Die beiden Vertreter der BVG versicherten, dass spätestens innerhalb von vier Stunden ein defekter Fahrstuhl repariert sei. Grund für diesen schnellen Service ist ein automatisches Meldesystem, welches Defekte sofort an eine Zentrale weiterleitet. Entwickelt wurde dieses System einst von der S-Bahn, die es aber nicht einsetzt. Einige Bahnhöfe hätten schon längst mit Fahrstühlen ausgestattet sein. Andere Bahnhöfe waren wichtiger, weil die BVG in den entsprechenden Spandauer Bahnhöfen ein zu geringes Fahrgästeaufkommen verzeichnet hätte. Nun heißt es, bis spätestens 2020 soll der letzte barrierefrei sein.

Kritik von den Senioren gab es bezüglich der beiden Buslinien 136 und 236, die in Stoßzeiten völlig überfüllt sind. Diese nicht neue Kritik hatte die BVG vor kurzen schon einmal zurückgewiesen. Es wäre alles im grünen Bereich. Wenn aber drei Busse nicht nutzbar sind, weil sie völlig überfüllt keine Fahrgäste mehr aufnehmen können, dann scheint an der tagtäglichen Erfahrung doch etwas dran zu sein.

In einem Punkt waren sich die Senioren alle einig, die vielgeschmähten Berliner BVG-Fahrer sind in der Regel erheblich besser als ihr Ruf. Meist sind diese ausgesprochen hilfreich.  Sehr schnell sind sie zur Stelle, um einem Rolly-Fahrer beim Ein- und Aussteigen zu helfen.

 

Ralf Salecker

Altstadt wird „verschlossen“

Einmalige Kunstaktion: Nicht nur Liebende dürfen ganz legal Schlösser an die Bäume der Spandauer Altstadt hängen.

Vielerorts wird der Brauch – wenn auch nicht legal – bereits zelebriert: Liebespaare schließen als Zeichen ihrer Verbundenheit Schlösser an Brückengeländer und werfen den Schlüssel anschließend ins Wasser. Diesem Ritual folgend können ab heute auch in der Spandauer Altstadt Schlösser ganz offiziell an Bäume geschlossen werden.

Die ersten Schlösser wurden gleich von den Initiatoren selbst angehängt.

Die ersten Schlösser wurden gleich von den Initiatoren selbst angehängt.

Um eine Attraktion reicher

Bezirksstadtrat Carsten Röding (CDU), Gabriele Fliegel, Vorsitzende der Vereinigung Wirtschaftshof e.V., und Sven-Uwe Dettmann, Geschäftsführer der Gesellschaft für Bezirksmarketing mbH präsentierten am Donnerstag diese weitere Attraktion im Rahmen der „Spandauer Altstadtmeile“. In Kooperation mit dem Bauhaus „An den Freiheitswiesen“ und der Fa. ABUS wurden im Rahmen der Zentreninitiative „MittendrIn Berlin 2012/13“ der IHK Berlin als auch der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt 500 Vorhängeschlösser angeboten, um sie künstlerisch zu gestalten. Solche Liebes-Schlösser wurden bislang „illegal“ an Brückengeländern angeschlossen. Doch auf der Spandauer Altstadtmeile können sie ab dem 09. August ganz legal an den gelben Baumschutzgittern in der Breiten Straße angebracht werden. Der Schlüssel kann jedoch nach dem Abschluss nicht ins Wasser oder einfach auf den Markt geworfen werden. Die Schlösser sind gegen eine Schutzgebühr von 3 Euro bei  Juwelier Brose, dem Hobbyshop Rüther, „Vom Fass“ und der Touristinformation im Gotischen Haus zu erwerben. Der Erlös wird für ein zusätzliches Lernspielgerät in der Spandauer Altstadt verwendet.

Vorstellung der "Schlösser" sowie der Veranstaltung "Hinz und Kunst" vorm Gotischen Haus.

Vorstellung der „Schlösser“ sowie der Veranstaltung „Hinz und Kunst“ vorm Gotischen Haus. Fotos (2): Patrick Rein

Immer für eine Überraschung gut

Die Aktion steht in direktem Zusammenhang mit der zweiten Veranstaltung der „Spandauer Altstadtmeile“ am 17. August 2013. Der Aktionstag HINZ UND KUNST steht ganz im Zeichen des Mitmachens: Unter anderem mit über die Altstadt verteilten Mal- und Kunstecken, Orte zum Basteln und Töpfern sowie gemeinsamen Musizieren. Das Event steht unter der Schirmherrschaft des beliebten Spandauer Puppetcomedien Sascha Grammel, der unter dem Motto „Geh mit Grammel!“ einen Spaziergang durch die Altstadt durchführen wird. Weitere Informationen: www.spandauer-altstadtmeile.de. Bezirksstadtrat Röding: „Lassen Sie sich von Spandau überraschen!!!“. Denn am Vormittag des 17. August starten beispielsweise drei verschiedene Sternmärsche zur Spandauer Altstadt: Radfahrer vom Hauptportal des Schlosses Charlottenburg, Jogger ab der Wichernstraße 55 und Spaziergänger am Mehrgenerationenhaus Im Spektefeld 26. Um 11.30 Uhr beginnt dann eine „Lauf-Vernissage“ mit den ausstellenden Künstlern der Schaufensterkunst vor Florida an der Ellipse, welche um 11.45 Uhr an der Bühne vor Karstadt vom Chef persönlich empfangen werden. Um 12.30 Uhr findet die offizielle Eröffnung von „Hinz und Kunst – das Mitmach-Festival“ auf dem Markt statt.

Patrick Rein

Neue Angebote für Vater-Mutter-Kind

Aktualisierte Broschüre ab sofort erhältlich

Junge Eltern mit KindDie aktualisierte Auflage der Broschüre „Angebote für werdende Mütter und Väter, Familien mit Säuglingen und kleinen Kindern in Spandau“ ist ab sofort kostenlos erhältlich.

In der aktuellen Ausgabe sind wieder Angebote aus den Bereichen Gesundheit, Sport und Freizeit für werdende Eltern und junge Familien im Bezirk und der näheren Umgebung aufgelistet. Daneben finden Interessierte wie bisher Angebote des Gesundheitsamtes und des Jugendamtes Spandau sowie Informationen zu der kinderärztlichen Versorgung im Bezirk, zu Angeboten der Krankenhäuser und des Kinderärztlichen Bereitschaftsdienstes.

Neben Beratungs- und Begegnungsangeboten für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern der Spandauer Kirchengemeinden sowie freier Träger sind unter anderem auch Angebote im Bereich Elternkurse und Elternführerschein vertreten.

Wo bekomme ich die Broschüre?

  • Dienststellen des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes
  • Spandauer Bürgerämtern
  • und in der Stadtbibliothek.

Sie kann auch telefonisch in der Planungs- und Koordinierungsstelle angefordert oder dort abgeholt [Galenstraße 14, Telefon (030) 90279-4035] werden.

Die Broschüre kann außerdem als PDF-Datei aus dem Internet heruntergeladen werden.

Investitionen, Sanierungen und Fehler an Schulen

Zwar wurden über das Konjunkturprogramm II zahlreiche Schulgebäude saniert dennoch wird die Zielgruppe nicht immer erreicht.

Nicht nur Bezirksbürgermeister Kleebank (SPD) machte gestern Station während seiner Bildungstour an der Robert-Reinick-Grundschule, auch CDU-Bundestagsabgeordneter Kai Wegner nahm diese und zwei weitere in Augenschein. Als Abgeordneter hatte Wegner zusammen mit der Bundesregierung den Weg zum Konjunkturprogramm II zur Sanierung von Schulgebäuden frei gemacht. Allein Spandau nahm aus den bereitgestellten Mitteln rund 15 Millionen Euro in Anspruch.

Die CDU-Politiker Stadtrat Gerhard Hanke, Bundestagsabgeordneter Kai Wegner und Abgeordneter Matthias Brauner (v. li) in Siemensstadt unterwegs.

Die CDU-Politiker Stadtrat Gerhard Hanke, Bundestagsabgeordneter Kai Wegner und Abgeordneter Matthias Brauner (v. li) waren in Siemensstadt unterwegs.

Unglaubliche Baumängel

Somit konnten unter anderem an der Schule an der Jungfernheide eine Haupt- und Realschule zur integrierten Sekundarschule zusammengelegt werden. Erste Umbaumaßnahmen sind bereits abgeschlossen, dennoch wird die Schülerschaft bis zur endgültigen Fertigstellung auch in einem provisorischen Container unterrichtet. Weitaus größere Probleme zeigten sich hingegen bei der Robert-Reinick-Grundschule. Hier offenbarte sich nach Abschluss eine ganze Reihe von Baufehlern. Während ein funktionsfähiges Wandtelefon auf der Bühne der Aula noch für Belustigung sorgt, sind die klimatischen Bedingungen im obersten Treppenaufgang sowie Luftabzüge in den naturwissenschaftlichen Räumen ein weitaus größeres Ärgernis. Bezirksstadtrat Gerhard Hanke (CDU) ärgerte sich besonders über diesen Zustand, verwies jedoch darauf dass man das Gebäude erst nach Abschluss der Bauplanung vom Bezirk Charlottenburg „geerbt“ habe. Doch auch bei der Hans-Carossa-Oberschule wurden damals nach den Fertigstellung der Baumaßnahmen rund 1000 Mängel festgestellt.

Nicht nur Schulleiterin Ingrid Schmidt ärgert sich über Baumängel an der Robert-Reinick-Grundschule.

Nicht nur Schulleiterin Ingrid Schmidt ärgert sich über Baumängel an der Robert-Reinick-Grundschule. Fotos (2): Patrick Rein

Viel investiert

Bei der dritten Station an der Carl-Friedrich-von-Siemens-Oberschule verliefen die Bauarbeiten weitaus erfreulicher und stolz präsentierte Schulleiter Pohl die neue Mensa, welche in den nächsten Wochen auch den Schülerinnen und Schülern zugänglich gemacht wird. Doch auch der Bezirk sowie das Land haben viel in die Schulen investiert um ein angenehmes Lernumfeld zu schaffen: Computerräume, modernste Beamer bis hin zu kreidelosen Unterrichtsräumen mittels digitaler Übertragungstechnik aber auch Tischfußball zur Freizeitgestaltung sind an vielen Schulen zu finden. Dennoch ist ein Erfolg weiterhin von der Lehrerschaft abhängig. Deren Ausbildung und Einstellungen in den Schulbetrieb sind entscheidender als nur Investitionen in Räumlichkeiten und Ausstattung.

Passend dazu wurden gestern Abend in einem Fernsehbeitrag zwei Spandauer Jugendliche gezeigt, welche frühzeitig ihre Schullaufbahn abgebrochen haben. Einem von beiden konnte erst ein  Schulsozialarbeiter eine Perspektive aufzeigen. Beide stammen laut Beitrag aus Hartz-IV Familien. Neben der Ausgliederung der Erziehungsarbeit an die Schulen bleiben demnach die Eltern Vorbilder – wenn auch negativ – und zeigen Lebensstile auf, von denen sich Jugendliche nur schwer distanzieren. Dem Beitrag nach gibt es in den Spandau Arcaden bereits eine Gruppierung der „center chiller“: Minderjährige die dort „abhängen“ und übermäßig Alkohol konsumieren.

Patrick Rein

Spandauer PIRATEN – aktiv wie nie!

Trotz Hitze laufen die PIRATEN zur Höchstform auf

Piraten-Partei

Piraten-Partei

Seitdem sich im Wahlkreis 78 (Spandau/Charlottenburg Nord) Frank Thiesen [1] als Direktkandidat durchsetzen konnte, hat sich ein munteres Wahlkampfteam um ihn gebildet, welches mit voller Kraft in den Wahlkampf eingestiegen ist.

Seit Wochen gibt es jeden Samstag einen Info-Stand der PIRATEN an unterschiedlichen Orten in Spandau.

Die Wahlkampf-Plakate sind ebenfalls schon in der Spandauer Wahlkampfzentrale eingetroffen – so früh wie noch nie. Alle Materialen liegen bereit, vom Kabelbinder bis zum Transportgerät und Leitern stehen die PIRATEN in den Startlöchern für die Wählerinformations- kampagne zur Bundestagswahl. Das Wahlprogramm wurde auch in Leichte Sprache [2] übersetzt, um Menschen mit Lernschwierigkeiten, Menschen die nicht so gut lesen oder nicht so gut Deutsch können ebenfalls korrekt zu informieren.

Die Spandauer Piraten hielten am Sonntag, den 28.07.2013 trotz des angekündigten Hitzerekords ihre erste Gebietsversammlung 2013 im Seniorenklub Südpark ab, um ihrer Wahlkampfstrategie den letzten Schliff zu verpassen und allen interessierten PIRATEN für Fragen, Antworten und allgemein Diskussion zur Verfügung zu stehen.

Direktkandidat Frank Thiesen verrät hierzu:

„Wir haben unseren Wahlkampf besprochen und uns das klare Ziel gesetzt, im September in den Bundestag einzuziehen.“

Neuwahl  von vier Bezirksbeauftragten

Der wiedergewählte Bezirksbeauftragte Emilio Paolini äußerte sich wie folgt:

„Ich bin überwältigt über das Vertrauen, dass uns die Spandauer Piraten mit der Wahl der Bezirksbeauftragten ausgesprochen haben. Ich bin sicher, Spandau hat hier ein tolles Team gewählt, das auch jetzt im Wahlkampf mit frischen Ideen, viel Spaß und vor allem Gemeinschaftssinn deutlich Druck nach Vorne machen wird. Für Spandau sind wir nahezu luxuriös aufgestellt.“

Schleusen-Streik war absehbar

Streik von Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV), unter anderem bei den Schleusen, führte auch in Spandau zu Beeinträchtigungen für Bürger und Unternehmen.

Die SPD-Abgeordneten Swen Schulz und Daniel Buchholz sehen eine klare Zuordnung bei der Schuldfrage: „Die Verantwortung dafür liegt jedoch eindeutig bei der Bundesregierung“, sagen die Abgeordneten. „Ihre Pläne zur Zerschlagung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung haben diese Auseinandersetzung provoziert.“

Auch die Spandauer Schleuse wurde bestreikt.

Auch die Spandauer Schleuse wurde bestreikt. Foto: Patrick Rein

Gebührenpflichtige Schleusung

Schulz und Buchholz haben demnach schon vor zwei Jahren öffentlich auf die fatale Wirkung der geplanten WSV-Reform aufmerksam gemacht: „Die Beschäftigten kämpfen nicht nur für die eigenen Arbeitsplätze. Vielmehr geht es hier in unser aller Interesse um eine funktionierende öffentliche Verwaltung, die sich um die Sicherheit, den Schutz und die Pflege der Wasserstraßen kümmert. Der Privatisierungskurs von Schwarz-Gelb wird am Ende teuer für die Bürger und Unternehmen. So könnten einer unabhängigen Studie zufolge astronomisch hohe Schleusengebühren die Konsequenz sein.“ Schulz und Buchholz fordern den zuständigen Minister Ramsauer auf, endlich zu handeln und ein Gesprächsangebot zu machen. „Die Schifffahrt muss wieder in ruhiges Fahrwasser kommen.“

Vier SPD Politiker äußerten bereits Bedenken über die Pläne der Bundesregierung im Umgang mit den Wasserbehörden.

Vier Spandauer SPD-Politiker (unter ihnen von links: Kleebank, Buchholz, Schulz) äußerten bereits im September 2012 Bedenken über die Pläne der Bundesregierung mit den Wasserbehörden. Foto: Patrick Rein

Geld nur für Straßenbau

Bei einer von der Bundesregierung vorgesehenen Privatisierung der Wasser- und Schifffahrtswege würde jedoch Unwirtschaftliches staatliches Eigentum bleiben. Nicht nur deshalb ist ein finanzieller Vorteil durch Privatisierung nach Ansicht von Experten fraglich. Neben der Bundeswehr sind Wasser- und Schifffahrtsämter noch die einzigen vollständigen Bundesverwaltungen. In deren Aufgabengebiet fallen auch die entsprechenden Ufer und Brücken sowie die ökologische Verantwortung wie beispielsweise der Fischbestand. Als Transportweg hat die Schifffahrt zwar immer noch Bedeutung, mittlerweile im Vergleich zu Schienen und Straßen aber deutlich eingebüßt. Durch die Einführung der LKW-Maut ist deutlich mehr Geld für den Verkehr vorhanden, doch der geschlossene Finanzierungshaushalt regelt, dass diese Einnahmen ausschließlich für den Straßenbau genutzt werden darf. Investitionen in die Erweiterungen der Wasserwege um größeren Schiffen die Durchfahrt zu gewährleisten, bleiben ebenso aus wie Geld für das Schienenwesen. Erklärten Buchholz und Schulz bereits im September vergangenen Jahres bei einer Veranstaltung im Kulturhaus Spandau.

Patrick Rein

Gedenken zum Bau der Berliner Mauer

Erinnerungsveranstaltung am 12. August 2013

Heimatkundliche Vereinigung Spandau 1954 e.V.

Heimatkundliche Vereinigung Spandau 1954 e.V.

Am kommenden Montag findet zum 52. Mal die Veranstaltung zur Erinnerung an den Bau der Berliner Mauer statt. Das Bezirksamt wird gemeinsam mit der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau e.V. in einer Gedenkstunde an die Mauertoten erinnern. Der Bezirksstadtrat Carsten Röding und der Vorsitzende der Heimatkundlichen Vereinigung Spandau e.V. Karl-Heinz Bannasch werden jeweils eine Rede halten.

Wann & wo?

Montag, den 12.08.2013
um 16.00 Uhr
an der Heerstraße Ecke Bergstraße

FF: Brandstiftung in Treppenhaus

Polizei-SpandauIm Ortsteil Falkenhagener Feld setzten Unbekannte Sonntag Abend einen Briefkasten und einen Kinderwagen in Brand. Ein 35 Jahre alter Bewohner des Hauses in der Zeppelinstraße bemerkte gegen 22 Uhr Brandgeruch und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Anwohnern und den zuerst eingetroffenen Polizisten gelang es, die Flammen zu löschen. Verletzt wurde niemand. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes ermittelt.

Der Jugendarbeitslosigkeit entgegenwirken

Auf dem anhaltenden Programm der Bildungstour des Bezirksbürgermeisters Helmut Kleebank stand der Besuch der bbw Berufsvorbereitungs- und Ausbildungsgesellschaft mbH in Spandau.

Der Standort am Brunsbütteler Damm 143-147 wurde bereits im Jahr 2006 vom Jugendaufbauwerk als Bildungseinrichtung übernommen. Seitdem werden hier Jugendliche angesprochen, für die nach dem zehnten Schuljahr die Wahl des Ausbildungsplatzes ansteht und die es besonders schwer haben eine geeignete Ausbildungsstelle zu finden. Nun verschaffte sich Bezirksbürgermeister Kleebank – vor seiner jetzigen Tätigkeit selbst Schulleiter – auf seiner fortwährenden Bildungstour durch den Bezirk selbst einen Eindruck.

Bezirksbürgermeister Kleebank (Mitte) wurde beim Besuch der bbw vom SPD-Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (li.) begleitet.

Bezirksbürgermeister Kleebank (Mitte) wurde beim Besuch der bbw vom SPD-Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (li.) begleitet. Foto: Bezirksamt Spandau

Erfolgreiche Eingliederung

Um die Jugendlichen auf ihrem Weg ins Berufsleben zu unterstützen und auf die Ausbildung vorzubereiten, führt die bbw in Berlin und Spandau seit dem Schuljahr 2006/2007 erfolgreich das Senatsprojekt MDQM (Modulare Duale Qualifizierungs-Maßnahme) durch. Dieses gehört zum Regelangebot schulischer Leistungen gemäß dem Berliner Schulgesetz. Das mit Hilfe des Landes Berlin mitfinanzierte Projekt wurde als Modellprojekt mit ESF-Förderung entwickelt. Berlinweit befinden sich derzeit an zwei Standorten ca. 3900 Schülerinnen und Schüler in insgesamt 20 Gewerken, darunter des kaufmännischen Bereichs, des Handwerks, technischer und gestalterischer Berufe.

Finanzierung ungewiss

Allein in Spandau werden zirka 400 Schülerinnen und Schüler von 35 pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Die Erfolgsbilanz dieser Bildungseinrichtung spricht dabei für ein gutes Ausbildungspersonal, dass in der Lage ist, die Jugendlichen trotz fehlender Ausbildungsvergütung, so zu motivieren, dass bei Wettbewerben bereits Bundes- und Landessieger aus den verschiedensten Berufsfeldern hervorgingen. Zudem finden über 80 Prozent der Jugendlichen im Anschluss einen Arbeitsplatz. Doch zum Bedauern des Geschäftsführers Herrn Velten musste dieser mitteilen, dass die ESF- Förderung des Projektes im August 2015 eingestellt wird.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank hierzu: „Das erfolgreiche Konzept dieser Bildungseinrichtung in Spandau spricht dafür, dass dieser Standort unbedingt erhalten werden muss. Die Tatsache, dass die Jugendarbeitslosigkeitsquote des Bezirkes Spandau im berlinweiten Vergleich im letzten Drittel liegt, bekräftigt meine volle Unterstützung für die Entwicklung und Realisierung der weiteren qualifizierten Fortführung dieser Berufsausbildungsvorbereitung an diesem Standort. Derzeit erarbeitet der Bezirk Spandau zusammen mit dem Jobcenter und der Arbeitsagentur einen Masterplan gegen Jugendarbeitslosigkeit.“

Patrick Rein

Volkshochschule und Musikschule laden ein

Tag der Offenen Türen – informieren, mitmachen, ausprobieren

Gitarre - InstrumentAm Samstag, den 10.08.2013 laden die Musikschule und die VHS Spandau zum Tag der offenen Tür ein. Geplant ist ein umfangreiches Programm für jedes Alter und jeden Geschmack.

Wo? Eiswerderstraße 7
Wann? 14.00 bis 17.00 Uhr

Das Programm umfasst folgende Angebote: Zuhören und Mitsingen beim Chor „Spandau Voices“ – Chen Tai Qi im Garten – Instrumente ausprobieren – Können Sie rechnen? – Kursberatung Deutsch – Angebote und Aktionen für Kinder – Lesen und Schreiben für Erwachsene – Konzentration durch „Gedankenschritte“ – und vieles mehr.

Für das leibliche Wohl sorgt der Stadtteilverein Spandau-Neustadt e.V. mit multikulturellen Köstlichkeiten und Getränken.

Weiter Informationen gibt`s hier:

VHS Spandau
Moritzstr. 17
13597 Berlin
Tel: 030 / 90279 5000
info@vhs-spandau.de

 

CDU hält 15.000 neue Wohnungen in Spandau für möglich

Familien: ja – Sozialer Wohnungsbau: nein

Kai Wegner und Carsten Röding (Foto: Ralf Salecker)

Kai Wegner und Carsten Röding zur Wohnungspolitik in Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Die CDU-Spandau blickt optimistisch in die Zukunft. In den nächsten 10 Jahren hält sie 15.000 neue Wohnungen in Spandau für möglich. Pro Jahr sollen 1.500 neue Wohneinheiten geschaffen werden. Das ist mehr als doppelt so viel, wie die politische Zielvorgabe des Landes Berlin für die nächsten 5-10 Jahre. Demnach sollte das Bauvolumen bei 5-6000 Wohnungen pro Jahr liegen. In Spandau wurde im letzten Jahr rund 350 Wohneinheiten fertiggestellt. Diese Zahl wurde 2013 schon im ersten Halbjahr eingestellt. Die neuen Wohneinheiten sollen nach Vorstellung der CDU besonders auf die Zielgruppe Familien zugeschnitten sein. Sozialer Wohnungsbau in Spandau steht nicht auf der Agenda.

Bezahlbarer Wohnraum wird in Berlin zur Mangelware. 2012 gab es in Berlin die stärksten Mietpreissteigerungen seit 20 Jahren. Wer sich keine Wohnung in der Innenstadt mehr leisten kann oder will, zieht in die Randbezirke Berlins. In manch einer Pressepublikation wurde Spandau schon als neuer „In-Bezirk“ gehandelt. Zweifelsohne hat Spandau einen merkbaren Zuzug zu verzeichnen. Selbst im Bereich Heerstraße Nord, wo noch bis vor kurzem ein Leerstand von 10 Prozent zu verzeichnen war, ist er auf 1 Prozent geschrumpft. Im Mai letzten Jahres hatte der Fachbereich Stadtplanung des Stadtentwicklungsamtes eine Vorstudie veröffentlicht, in der die Wohnflächenpotentiale im Bezirk bewertet wurden.

Den Charakter des Bezirks nicht verändern

Als der Bundestagsabgeordnete Kai Wegner und Spandaus Baustadtrat Carsten Röding die Forderungen der CDU zur Wohnungsbaupolitik in Spandau vorstellten, betonten sie, dass der besondere Charakter Spandaus, nämlich die große Zahl an Grün- und Erholungsflächen nicht angetastet werden soll. Keine Kleingärten sollen dem Wohnungsbau weichen, noch weitere Verdichtungen dort erfolgen, wo ohnehin schon viele Wohnungen existieren. Vorrang sollen dort Wohnungen entstehen, wo ohnehin schon fertige Bebauungspläne oder erschlossene Bereiche existieren. Damit verkürzt sich die Zeit bis zur Fertigstellung von Wohnungen erheblich.

Gute soziale Mischung in Spandau

Ziel der CDU ist es, eine gute soziale Mischung im Bezirk zu erreichen. Dabei schwebt der CDU ein Generationen-Modell vor, bei dem mehrere Generationen gemeinsam wohnen. Verwirklich soll das Vorhaben durch eine Bevorzugung eines Mix aus Geschosswohnungen und Einfamilienhäusern.

Carsten Röding betonte, dass in Spandau kein weiterer Sozialer Wohnungsbau notwendig sei. Dieser soll vielmehr dort erfolgen, wo die Mieten extrem gestiegen sind und er Wohnraum knapp ist, also eher im Bereich des inneren S-Bahn-Rings. Ziel ist es, stabile Kieze und lebendige Stadtquartiere zu schaffen, in denen der Arzt neben dem Arbeiter wohnt.

Ökologische Wohnbauprojekte oder Baugruppenmodelle, also genossenschaftliches Bauen hätte in Spandau gute Karten. Diese gilt es mit einer „Willkommenskultur für Investitionen“ zu fördern. So wäre eine ÖKO-Siedlung durchaus in der Nähe der Linden-Grundschule in Staaken vorstellbar.

 

Ralf Salecker

Tin Pan Alley Steelband

11.08.2013: Umsonst & Draußen

Tin Pan Alley SteelbandKarneval – Steelbands – tropische Lebensfreude…ein karibischer Traum wird wahr mit der Tin Pan Alley Steelband, der Berliner Steelband, die mit 15 Mitgliedern seit vielen Jahren die Musik des trinidadischen Karnevals, Calypso und Soca, aber auch Latin Pop, Samba, Bossa Nova, Jazz und Pop vom Feinsten spielt. Der ganz besondere Sound der Steeldrums – Ölfässer, die zu klingenden Instrumenten wurden – garantiert mitreißende Rhythmen, die in die Beine gehen!

Als erste Deutsche Steelband hat die Tin Pan Alley Steelband mit dazu beigetragen, diese Musik in Berlin und darüber hinaus bekannt zu machen. Zahllose Auftritte bei Straßenfesten, kulturellen Veranstaltungen, bei Geschäftsfeiern, Sommerfesten, musikalischen Workshops, Benefizveranstaltungen, beim Berlin-Marathon, privaten Feiern und nicht zuletzt beim Berliner Karnival der Kulturen haben gezeigt, wie sehr diese Art von Musik in die Beine geht.

Freilichtbühne an der Zitadelle
So. 11.08.2013 | 11 Uhr
Eintritt frei(willig)

Es geht rund am 1. Schultag

Zuckertütenfest im Spielhaus Goldbeckweg

Schultüte - EinschulungAm Samstag, den 10. August 2013 findet im Spielhaus Goldbeckweg anlässlich des Einschulungstages, ein bunter Nachmittag für alle Schulanfänger und ihre Familien statt.

Lustige Spiele, eine Hüpfburg und Ponyreiten sorgen für Spaß und Bewegung. Bei Bratwurst, Kuchen und Getränken kann man in gemütlicher Runde zusammenkommen und sich ausruhen.

Wann & wo?

Samstag, den 10.08.2013
von 15.00 bis 19.00 Uhr
Goldbeckweg 6
13599 Berlin
Mehr Infos: www.haveleck.de

Voices of Rock´n´Roll

10.08.2013: Petticoat rocken Spandau

Petticoat - Simone und ihre Band

Petticoat – Simone und ihre Band

Die Geburtsstunde von Petticoat war im Jahre 1982. Seitdem rockt Simone gemeinsam mit sechs erstklassigen Musikern jede Veranstaltung auf der sie sind. Und kommendes Wochenende spielt die Band openair auf der Freilichtbühne an der Zitadelle Spandau.

Beginn: 20.00 Uhr
Tickets: 15,00 € (12,00 € ermäßigt)

Das Repertoire der Band bilden die unsterblichen Rock ’n Roll Klassiker der 50’er und 60’er Jahre. Mit ihrer mitreißenden Bühnenshow und dem Spaß an der Musik gehören Petticoat heute zu den beliebtesten Rock ’n Roll Showbands im Land.

Was meint die Presse

Das Spandauer Journal schreibt:

„Kenner der Berliner Musikszene wissen natürlich, dass nicht von Unterröcken der 50er Jahre die Rede ist, wenn eine Petticoat – Show angekündigt wird, sondern von einem musikalischen Live-Act der Superlative.“

Hier geht`s zur Veranstaltung

Freilichtbühne an der Zitadelle
Am Juliusturm 62
13599 Spandau

Kartentelefon  (030) 333 40  -21 / -22

„Leben mit der Energiewende“

Erster Termin der neuen Filmreihe

Energie - solar - KollektorDer Dokumentarfilm zum Thema Erneuerbare Energien von Frank Farenski ist ein Open-Source Projekt und wurde zu Teilen über Crowdfunding finanziert. Inhaltlich will der Film das Potenzial der Solarenergie analysieren, als Möglichkeit einer demokratischen, dezentralen und flexiblen Energieversorgung.

Sonnenenergie werde als teuer und unrentabel dargestellt, weil sie frei verfügbar ist und darum die Interessen von Energiekonzernen unterwandert. „Leben mit der Energiewende“ wird nach Einschätzung des Regisseurs wahrscheinlich nie im Fernsehen laufen, weil die Darstellung zu kontrovers sei. Die KlimaWerkstatt zeigt ihn jetzt in Spandau und greift das umstrittene Thema auf. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild dazu!

Veranstalter ist die KlimaWerkstatt Spandau, die Agentur für lokalen Klimaschutz und energetische Gebäudesanierung im Bezirk. Motto der Reihe ist „Nicht Filme verändern die Welt, aber vielleicht die Menschen, die sie sehen.“ Schauen Sie rein und machen Sie mit beim Verwandeln!

Wann & wo?

Montag, den 05. August 2013
um 20.00 Uhr

KlimaWerkstatt Spandau
Mönchstr. 8
13597 Spandau

– Der Eintritt ist frei –

Tage des Handwerks in der Neustadt

Caiju e.V. startete am Donnerstag zum dritten Mal die Tage des Handwerks in Spandau.

„Nachwuchsförderung bedeutet Vielfalt!“ – heißt, die Menschen anzusprechen, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen, die Hand zu reichen und sie einzuladen, sich zu beteiligen. Unter diesem Motto begannen am 1. August zusammen mit Netzwerk- und Kooperationspartnern zum dritten Mal die Tage des Handwerks in Spandau. Damit wird die erfolgreiche Projektreihe – welche sich an den bundesweiten Aktionstag „Tag des Handwerks“ anlehnt – nicht nur fortgesetzt, sondern auch in seinem bisherigen Umfang erweitert.

Besonders das Handwerk versucht immer wieder durch Veranstaltungen auf sich aufmerksam zu machen und um Nachwuchs zu werben.

Besonders das Handwerk versucht immer wieder durch Veranstaltungen auf sich aufmerksam zu machen und um Nachwuchs zu werben. Foto: Patrick Rein

Einblick in die Welt des Handwerks

In fünf verschiedenen Projekten „Von Beginn an“( Grundschüler und Kinder aus freien Einrichtungen der Spandauer Neustadt gestalten Bilder, Plakate und Kunstobjekte), „Früh übt sich“( Eine Vielzahl an unterschiedlichen Schülerfirmen zeigt, dass es sinnvoll ist, möglichst frühzeitig mit praxisbezogener Berufsorientierung anzufangen), „Kiezeinblicke!“(Filmprojekt mit Jugendlichen), „Auf Augenhöhe!“( Touren & Workshops für Jugendliche mit Handwerkern, Oberstufenzentren und Ausbildungsbetrieben ) und „Hand in Hand!“( intergenerativer Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer zwischen den Generationen ) verbindet Caiju die Themenfelder Bildung, Ausbildung, berufliche Vielfalt und Handwerk. Das Projekt möchte Kindern, Jugendlichen, Anwohnern und Interessierten Einblicke in die unterschiedlichen Arbeits- und Lebenswelten des Handwerks ermöglichen, Information und Beratung bieten, die Türen zu lokalen Werkstätten öffnen und zeigen, was es, insbesondere in der Spandauer Neustadt, zu entdecken gibt.

Abschlussveranstaltung auf dem Markt

Im Rahmen des bundesweiten Aktionstages stellen sich am 21. September 2013 die verschiedenen Projekte von Tage des Handwerks unter dem Titel „Vielfalt zeigen – vielfältig sein!“ auf dem Marktplatz in der Spandauer Altstadt vor. Zudem erhalten das lokale Handwerk, Bildungsträger und andere soziale Projekte die Möglichkeit, sich vor Ort zu präsentieren. Die Besucher können sich über die bunte, kreative und vielfältige Handwerkerlandschaft Spandaus informieren und diese kennen lernen. Weitere Informationen gibt es seit dem 1. August 2013 unter www.tagedeshandwerks.de.

Patrick Rein

Bauarbeiten in der Elstaler Straße

Straßenbauarbeiten vom 05.08. bis Ende Oktober 2013

StadtbaustelleDas Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt wird ab 05.08.2013 in der Elstaler Straße von Seegefelder Straße bis Wustermarker Straße Straßen- bauarbeiten durchführen.

Neben der Fahrbahninstandsetzung wird auch ein neuer Gehweg auf der östlichen Seite der Elstaler Straße mit zusätzlicher Beleuchtung angelegt.

Die Straßenbauarbeiten werden in drei Bauabschnitten erfolgen. Die Verkehrsführung während der Bauzeit erfolgt im Einbahn- straßenverkehr aus Richtung Seegefelder Straße.

Für die Durchführung dieser Maßnahme stellt das Bezirksamt Mittel von ca. 98.000 Euro zur Verfügung; davon trägt der Investor Kaiser’s Tengelmann GmbH die Kosten für die Anlegung des neuen Gehweges auf der östlichen Straßenseite.

Baustadtrat Carsten Röding führt aus:

„Die Anlieger bitte ich um Verständnis für die Einschränkung der Nutzung der Straße und der Parkflächen. Doch nach Abschluss der Bauarbeiten wird nicht nur für die Fahrzeugführer, sondern insbesondere für die Anlieger eine deutlich spürbare Verbesserung eintreten. Weiterhin gute Fahrt durch Spandau!“