Polizei Razzia in Spandau und weiteren Bezirken

Polizei Razzia in Spandau und anderen Bezirken

Fünf Mitglieder einer Schleuserbande wurden festgenommen

Am Donnerstagmorgen gelang es der Bundespolizei während einer Razzia in Spandau, Neukölln, Tempelhof-Schöneberg, Charlottenburg und Marzahn-Hellersdorf fünf mutmaßliche Mitglieder einer international agierenden nigerianischen Schleuserbande zu verhaften. 250 Beamte haben an der Razzia teilgenommen. In Kooperation mit der Berliner Staatsanwaltschaft wurden 16 Wohnungen und Geschäftsräume durchkämmt, um gegen die 16 deutschen und nigerianischen Mitglieder der Bande vorzugehen.

Den Ermittlern zufolge sollte die Schleuserbande insgesamt 200 Nigerianer nach Deutschland einschleusen, von denen bislang 32  ankamen. Die Eingeschleusten bekamen schon in Nigeria neue Papiere und ein Visum und reisten wohl legal nach Deutschland ein. Teilweise mussten sich die Frauen dann prostituieren um den Einschleusungspreis von bis zu 70 000€ abzuarbeiten. Für Männer war der Preis dagegen nur rund 10 000€ und es gibt keinen Hinweis auf Zwangsarbeit oder Männer-Prostitution. Das Einschleusen ist ein Millionengeschäft und birgt nur wenig Risiko. Die Eingeschleusten wenden sich nämlich nur selten an die Behörden aus Angst wieder in Ihr Land zurückgeschickt zu werden.

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