Raupenplage in Spandau, keine goldene Lösung in Sicht

Raupenplage in Spandau, keine goldene Lösung in Sicht

Eichenprozessionsspinner in all ihrer Pracht © hhsow / PIXELIO

Die Beseitigung bleibt ein aufwendiges und kostenspieliges Verfahren

Der Eichenprozessionsspinner, eine kleine Raupe dessen Beharrung Allergien auslöst, ist zu einer wahren Plage in Berlin und Brandenburg geworden. Auch die Spandauer Eichen werden von den Raupen überrannt.Die Beseitigung der Nester ist ein schwieriges und kostenspieliges Unterfangen. Dieses Jahr ist das Schädlingsbekämpfer-Unternehmen Bärenfänger & Witte Bauhygiene GmbH rund um die Uhr ausgelastet. Mit Sicherheitsanzug rücken zwei Mitarbeiter zu den Nestern vor und verschließen sie mit Sprühkleber oder brennen sie ab. Doch die Situation ist schlimmer als jeh zuvor. Diplom-Agraringenieur Peter Boas vom Pflanzenschutzamt erzählt von einer Eiche mit 56 Nestern:

„Die hingen sogar an den Ästen herunter. So was habe ich noch nicht gesehen.“

Mit rund 300 € pro Baum wird die Beseitigung der Raupen auch für die Stadt und den Bezirk schnell zu einem kostspieligen Unterfangen. Die Behörden rufen die Bürger auf, bei Sichtung eines Nestes die bezirklichen Gesundheits- oder Grünflächenämter sofort zu informieren. In den nächsten Jahren soll die Situation noch schlimmer werden. Peter Boas führt aus:

„Es ist ein kompliziertes Thema. Eine goldene Lösung ist nicht in Sicht.“


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