Schrecklich feiern im Bezirk

Ob auf der Zitadelle oder in einer der vielen Bars hält auch in Spandau das Halloween-Fest Einzug

In der Nacht vor Allerheiligen, 31. Oktober, steht auch in Deutschland seit Jahren vieles im Zeichen des Kürbisses und furchteinflößenden Verkleidungen. Auch das von Tür zu Tür gehen der Kleinsten mit dem Spruch „Süßes oder Saures“ entwickelt sich zum festen Bestandteil. Halloween selbst hat seinen Ursprung im katholischen Irland und kam erst durch irische Auswanderer in die Vereinigten Staaten. Seit den 90er Jahren verbreiteten sich die Bräuche über Frankreich auch europaweit.

Gruselige Tage stehen Spandau ebenso wie den USA bevor.

Gruselige Tage stehen Spandau ebenso wie den USA bevor. Foto: Rita Köhler_pixelio.de

Kürbis als Symbol

Passend dazu lädt die Freizeitstätte Aalemannufer am Sonntag, den 28. Oktober, von 14 bis 18 Uhr zu einem Familien-Nachmittag ein und bietet dabei viel Interessantes und wissenswertes rund um den Kürbis. Zum Ausprobieren wird selbst gekocht und gebacken: Kürbissuppe, Kürbisbrot und Kürbisgemüse. Kinder können zudem unter Anleitung gemeinsam mit ihren Eltern einen Halloween-Kürbis gestalten! Kleine Basteleien ergänzen den Nachmittag und zum Abschluss gibt es die Sage zum bevorstehenden Allerheiligentag, dem „Halloween“. Der Brauch Kürbisse zum Halloweenfest aufzustellen, stammt  aus Irland. Nach einer Sage lebte dort Jack Oldfield der angeblich durch eine List den Teufel einfing. Nach Jack‘s Tod kam er weder in den Himmel noch in die Hölle. Der Teufel erbarmte sich jedoch und schenkte Jack eine Rübe sowie glühende Kohle um durch das Dunkel wandern zu können. Der Ursprung des beleuchteten Kürbisses war demnach eine beleuchtete Rübe. Da in den USA jedoch Kürbisse in großen Mengen zur Verfügung standen, höhlte man stattdessen diese mit Fratzen aus um böse Geister abzuschrecken.

Zitadelle lädt zum Gruseln

Alle Großen und Kleinen „Geister“ sind traditionell auch wieder am Mittwoch, 31. Oktober, von 17 bis 23 Uhr zum passenden Ambiente der Zitadelle geladen. Im Innenhof sind alle Kostümierten und Unkostümierten Zeugen wenn sich Hexen, Zauberer und Geister aller Art zur großen Grusel-Party mit Bühnenprogramm wie Hexentanz und Feuerzauber versammeln. Der Eintritt dort beträgt 5,00 und ermäßigt bis 12 Jahre 2,00 Euro.

Erwachsene feiern ebenso

Doch nicht nur die Kleinen können sich verkleiden. Auch die Großen haben die Gelegenheit sich neben Fasching mal in Kostüme zu werfen. Den Anfang der Halloween-Partynächte macht dabei das Plan B in der Wilhelmstraße am 27. Oktober ab 20 Uhr. Am Mittwoch geht es dann schaurig schön und gruselig lecker im Brauhaus Spandau weiter, wobei es hier auch eine Kostümprämierung gibt. Den Abschluss machen dann am 2. November das Meilenstein am Juliusturm 104 und am 3. November der Gänsemarkt an der Plantage 1. Der Eintritt ist bei allen Veranstaltungen frei und Kostüme ausdrücklich erwünscht.

Happy Halloween!

Patrick Rein


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