SEIN & SCHEIN

28.03.2013: Kunstwerke von Sabine Ostermann

WODA 2 2010 130 x 100 cm Linoldruck u  Malerei (2)Am Donnerstag eröffnet um 19 Uhr im Gotischen Haus die Ausstellung Sein & Schein der Künstlerin Sabine Ostermann.

Die Künstlerin öffnet in ihren meist großformatigen Kombinationen aus Linoldruck und Malerei vielfältige Sichtweisen auf unsere Alltagswelt. Aus dem oftmals harten Kontrast von schwarz-weißer Grafik und farbiger Malerei entstehen komplexe Gefüge aus verschiedenen Realitäts- und Wahrnehmungsebenen. Gegenständliche und abstrahierte Elemente, ungewohnte Perspektiven und irritierende Größenverhältnisse treffen aufeinander und schaffen immer wieder neue Assoziationsräume.

Sabine Ostermann wurde 1968 in Backnang geboren und studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz. Heute lebt und arbeitet sie in Speyer und Falkensee. Ihre Bilder waren in zahlreichen Ausstellungen in Deutschland und Frankreich zu sehen.

Gotischen Haus
Breite Straße 32
13597 Berlin

Text des AusstellungGoldene Zeiten 2013 85 x 110cm Linoldruck u (2)skatalogs:

„Der Mensch in der heutigen Lebens- und Arbeitswelt ist das Thema von Sabine Ostermann. Sie lässt sich von Alltagseindrücken und Medienbildern inspirieren und setzt diese in Arbeiten um, in denen sie in einem aufwändigen Verfahren Linoldrucke mit in Ölfarben gemalten Bildelementen kombiniert. Dabei eröffnen sich durch die Verknüpfung der beiden Techniken, die als Äquivalente für verschiedene Realitäts- und Wahrnehmungsebenen betrachtet werden können, immer neue Blickwinkel auf unsere Welt. Reales, Illusion und Erinnerung treffen aufeinander und schaffen immer wieder neue Assoziationsräume. Der Betrachter taucht ein in komplexe Bildwelten, sein Blick wandert durch Gefüge aus gegenständlichen und abstrahierten Elementen. Überraschende Motivkonstellationen aus unterschiedlichen Lebensbereichen, ungewohnte Perspektiven und extreme Größenverhältnisse irritieren und regen dazu an, zeitgenössische Lebensweisen kritisch zu hinterfragen. Der Mensch erscheint mal marionettenhaft klein, mal durch riesenhafte Körperteile dargestellt, nicht nur als Akteur, sondern auch als Statist. Viele der meist großformatigen Bilder sind geprägt vom
Kontrast zwischen schwarz gedruckten Linolschnitten und plastischen, mit Licht und Schatten malerisch ausgearbeiteten
Flächen. In anderen Arbeiten verschmelzen die grafischen Elemente durch Mehrfarbendruck eher unauffällig mit der Malerei.“


Zu finden unter: Ausgeh-Tipps

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