SG Spandau rettet Unentschieden in Neukölln


7. Spieltag, Handball Oberliga Ostsee-Spree

Déjà-vu-Erlebnis: Wie am vergangenen Spieltag spielten die Handballerinnen der SG Spandau in der Oberliga Ostsee-Spree erneut nur Unentschieden. Diesmal allerdings gegen einen deutlich schwächeren Gegner. Beim Tabellenvorletzen HSG Neukölln kamen die Gäste nicht über ein 21:21 (11:13) hinaus.

HSG Neukölln - SG Spandau 1

Die SG Spandau spielte bei der HSG Neukölln 21:21. Foto: Lars Wöllnitz

 

Zu viele Großchancen ausgelassen

Die Offensive war erneut der Schwachpunkt im Spiel der Gäste aus Spandau. So war es kaum verwunderlich, dass die 6:3-Führung nach schlechter Chancenverwertung vom Vorletzten Neukölln gedreht wurde (6:7). Bis zur Pause wuchs der Rückstand sogar noch auf drei Tore an (10:13). „Wir haben mehrere hundertprozentige Chancen nicht nutzen können. Dadurch bringen wir uns dann selber in Bedrängnis und müssen einem Rückstand hinterherlaufen“, haderte SG-Betreuerin Ines Herz.

Spandau kämpft sich zurück ins Spiel

Auch nach der Pause wurde es lange nicht besser: Neukölln baute die Führung auf 16:11 aus, während Spandau die Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Tor fehlte. Neben den gut herausgespielten Möglichkeiten, wurden sogar Siebenmeter nicht verwertet. Aufgegeben haben sich die Spandauerinnen aber nie und das wurde belohnt: Die SG kam auf 16:19 ran und war nun besser im Spiel. Drei Minuten vor Schluss dann der verdiente Ausgleich (20:20) und sogar die Möglichkeit die Partie zu drehen, doch wieder konnte ein Siebenmeter nicht im Tor untergebracht werden. Stattdessen die erneute Führung für Neukölln (21:20), die die die Siegchancen der Spandauerinnen zunichte machte. Immerhin: In den letzten 20 Sekunden konnte die SG die Niederlage noch abwenden.

HSG Neukölln - SG Spandau

So wie hier, konnten die Spandauerinnen einige Siebenmeter nicht im Tor unterbringen.

Unentschieden zu wenig für beide Teams

 

Das Unentschieden ist für beide Teams im zu wenig, um sich Luft von den Abstiegsrängen zu verschaffen. Vor allem Favorit Spandau hatte sich mehr ausgerechnet. „Wir wollten hier gewinnen, da brauchen wir nichts schön zu reden. Am Ende müssen wir mit dem Unentschieden aber noch zufrieden sein“, meinte Herz, die aber zumindest den Kampfgeist lobte: „Wir haben uns nicht aufgegeben und sind so zurück ins Spiel gekommen.“

 

 

SG Spandau: Knauer, Winkler – Schreiterer (1), Bachmann (5), Thiele, Kujath, Otto (8/2), Güdde (2), Frahm (4), Meinecke, Sarah Herz (1), Sophie Herz.

Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info


Zu finden unter: Freizeit & Sport

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