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Teichterrassen Spandau

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Kolk begrüßte deutsche Weinköngin

Bereits zum 10. Mal gab sich am Freitag die amtierende Weinkönigin die Ehre und besuchte den Sommergarten des Restaurants „Kolk“.

Spandau hat viele Traditionen und darüber hinaus sehenswert historisches zu bieten. Unter anderem gehört dazu auch der Kolk, das älteste Siedlungsgebiet des Bezirks unmittelbar an die Altstadt angrenzend auf der früheren Insel Behnitz.  Dort ist seit 1994 auch das „Restaurant Kolk“ unter der Leitung von Familie Richter beheimatet. Diese begrüßten im historischen Gefährt der Rennfahrerin Heidi Hetzer ankommend am Freitag die 64. Deutsche Weinkönigin Julia Bertram aus Neustadt an der Ahr.

Der Sommergarten des Restaurant Kolk. Im Hintergrund die alte Stadtmauer Spandaus.

Der Sommergarten des Restaurant Kolk. Im Hintergrund die alte Stadtmauer Spandaus.

Glanzpunkt zwischen Alt- und Neustadt

Das ursprüngliche Gebäude des Restaurants – welches heute mit seinem Sommergarten neben der alten Stadtmauer und direkt am Mühlengraben zum Verweilen einlädt – wurde 1873 als „Spritzenhaus“ beziehungsweise Feuerwache Spandau errichtet.  Da es zu klein geworden war wurde es jedoch 1882, nur knapp zehn Jahre später, wieder abgerissen. Im Dezember desselben Jahres wurde es in der jetzigen Größe wiedererrichtet und war bis April 1916 erneut das Domizil der Feuerwehr. In den darauf folgenden Jahren waren verschiedene Geschäfte in dem Haus untergebracht bis schließlich 1989 die Familie Richter den Betrieb übernahm und an die lange eigene gastronomische Tradition mit dem Bezirk anknüpfte.

Auf dem Heimweg ging es mit dem Oldtimer von Heidi Hetzer (Erste von links) nicht weiter. Neben ihr Weinkönigin Julia Bertram und Klaus-Dieter Richter vom "Kolk".

Auf dem Heimweg ging es mit dem Oldtimer von Heidi Hetzer (Erste von links) nicht weiter. Neben ihr Weinkönigin Julia Bertram und Klaus-Dieter Richter vom “Kolk”. Fotos (2): Patrick Rein

Autopanne auf dem Rückweg

Gemütliche Ecken und festliche Tische, erlesene Speisen und eine reichhaltige Auswahl von Getränken gestalten einen angenehmen Aufenthalt im traditionsreichen Haus, welches schon häufiger Erwähnung in namenhaften Restaurantführern fand. Die Küche des Kolk orientiert sich dabei an den kulinarischen Prägungen durch die Schlesier, Ostpreußen und Hugenotten Berlins seit dem 18. Jahrhundert. So sind auf der Speisekarte vorwiegend Gerichte aus diesen Regionen vertreten. Dazu gehören Spezialitäten wie z.B. Himmelreich, Mohnpielen, Ostpreußische Krautwickel, Aal, Königsberger Klopse, Enten- und auch vegetarische Gerichte. Der Küchenchef, Küchenmeister und Vizepräsident des Hotel- und Gaststättenverband Berlin e.V. (DEHOGA Berlin) ist Klaus-Dieter Richter. Dieser hieß dann auch die Weinkönigin Julia Bertram und ihre Fahrerin Heidi Hetzer mit dem 100-jährigen Oldtimer am und im Kolk willkommen.

Auf dem Rückweg ging es dann jedoch weniger erfreulich zu: Rallyefahrerin Hetzer blieb mit ihrem geliebten Oakland am Südwestkorso liegen.

Patrick Rein

Zurück in „Stube & Küche“

Drei Jahre lang war das traditionsreiche Gasthaus am Lindenufer geschlossen, jetzt ist es mit neuen Betreibern zurück.

Gutes Essen in gemütlicher Atmosphäre, das war jahrelang das Aushängeschild von „Stube & Küche“. „Die Tradition als auch der gute Ruf verpflichten“, dachten sich Norbert Dinse und Silvia Schulze als sie auf der Suche nach einer Lokalität – um ihren Traum zu leben – auf die verlassene „Stube“ am Lindenufer stießen. Sofort waren sie bereit sich der Herausforderung zu stellen und nachdem drei Jahre Ruhezustand aus elektrischen Leitungen, Küche und Einrichtung beseitigt waren, erfolgte pünktlich zum Havelfest am 15. Juni die Eröffnung.

Der neue Geschäftsführer Norbert Dinse ist sieben Tage die Woche für seine Kundschaft da.

Der neue Geschäftsführer Norbert Dinse ist sieben Tage die Woche für seine Kundschaft da.

Klein aber fein

Bis auf den Namen erinnert wenig an die glorreichen Zeiten als ohne vorherige Reservierung selten ein Platz zu bekommen waren. Doch die neuen Inhaber sind engagiert. So gibt es an jedem letzten Sonntag im Monat Berliner Lieder und Texte von Angelika Arndt und Peter Hoffmann mit „Wir sind uffjeklärt“. Beginn jeweils 18 Uhr zum Preis von 7 Euro, nächster Termin ist der 28. Juli. Und auch an diesem Samstag soll gefeiert werden: Bei freiem Eintritt werden 40 Jahre Neue Deutsche Welle zelebriert. Die Speisekarte hingegen ist noch in den Anfängen, doch die ersten Bewertungen in gängigen Internetportalen bescheinigen eine kleine aber feine Küche. Von Klassikern wie Wiener Schnitzel über hausgemachte Soljanka bis hin zum Kaiserschmarrn reicht die kulinarische Rundreise.

Jahrelang gehörte "Stube & Küche" am Lindenufer zu den Geheimtips in der Spandauer Altstadt.

Jahrelang gehörte “Stube & Küche” am Lindenufer zu den Geheimtips in der Spandauer Altstadt. Fotos (2): Patrick Rein

Sieben Tage geöffnet

Laut Bewertungen stimmt das Preis-Leistungsverhältnis und Anpassungen an die Wünsche der Kundschaft werden nach Aussage von Norbert ständig vorgenommen. Nach Renovierung und Eröffnung muss nun aber erst ein Mal Geld in die Kassen kommen. Auch um die noch einfache Ausstattung um das ein oder andere Detail ansprechend zu verfeinern. Dafür steht die gesamte Familie momentan sieben Tage die Woche montags bis donnerstags von 11 bis 23 Uhr, freitags bis 24 Uhr sowie Samstag und Sonntag mit Frühstücksangebot von 8 bis 24 Uhr beziehungsweise 23 Uhr in der „Stube & Küche“. Demnächst soll das Angebot auch noch um einen Lieferservice erweitert werden. „Der erste Schritt ist gemacht und wir werden alles probieren um dem Ruf vergangener Tage wieder gerecht zu werden“, verspricht Norbert.

Patrick Rein

Das Barfly zieht zur Ellipse

Im Rahmen der fete de la musique wird die Bühne in diesem Jahr vom „Plan B“ zur Ellipse verlegt.

Am Freitag ist wieder die längste Nacht des Jahres. Und auch in Berlin wird mittlerweile traditionell der Beginn des Sommeranfangs mit der fete de la musique eingeleitet. Lange machte dieses Ereignis vor den Toren Spandaus halt doch nun hält das Fest auch immer mehr Einzug in die Zitadellenstadt. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr veranstaltet das Barfly aus der Wilhelmstadt dabei nun an anderem Ort ein Novum.

In diesem Jahr wird sich an der Bühne bei der Ellipse eher ein anderes Publikum einfinden.

In diesem Jahr wird sich an der Bühne bei der Ellipse eher ein anderes Publikum einfinden.

Ellipse zieht mit Mauerpark gleich

Die fete de la musique ist ein Straßenmusikfest bei dem ohne behördliche Genehmigung ausnahmsweise an öffentlichen Orten musiziert werden darf. Dabei steht der „unplugged“ Gedanke im Vordergrund. Elektrisch verstärkte Musik mittels Strom ist grundsätzlich nicht erlaubt. Bisher gab es lediglich eine Ausnahme: Den Mauerpark im Prenzlauer Berg. Doch in diesem Jahr erhält auch eine zweite Bühne dieses Privileg und wird sich in Spandau an der Ellipse befinden.

Menschenansammlungen am Plan B zur fete de la musique gehören vorerst der Vergangenheit an.

Menschenansammlungen am Plan B zur fete de la musique gehören vorerst der Vergangenheit an.

Nachbarschaftsstreit umgehen

Organisiert wird das Ganze vom Szenelokal Barfly, wo es bereits in den letzten zwei Jahren zu großen Feierlichkeiten im Rahmen der fete de la musique kam. Nach Lärmschutzbeschwerden aus deren Umgebung führten Jugendliche zur Durchführung der vergangenen Veranstaltung eine Unterschriftensammlung bei den Anwohnern durch. Mit Erfolg. Die Party mit Live-Musik an der Wilhelmstraße konnte stattfinden. Dennoch gab es wieder vereinzelte Beschwerden beim Ordnungsamt weshalb eine neue Lösung gefunden werden musste.

Bezirksamt unterstützte

Auf der Suche nach einer Möglichkeit sich dennoch wieder an dem Kulturevent beteiligen zu können, stießen Cornelia Ort und Lucie Friede vom Barfly auf tatkräftige Unterstützung der Stadträte Stephan Machulik (SPD) und Carsten Röding (CDU). Gemeinsam wurde der Ort an der Ellipse neben Florida Eis ausgewählt – wodurch die Veranstaltung unter dem Slogan „Eis mit Stil“ steht – und notwendige Anträge ausgefüllt. Organisatoren als auch Unterstützer versprechen somit ein unvergessliches Ereignis bei der längsten Nacht des Jahres. Und neben der Ellipse wird auch noch an anderen Orten des Bezirks musiziert.

Die Berliner Fête de la Musique ist eine Veranstaltung der Stadt Berlin, zu 25 Prozent finanziert durch die Senatskanzlei-Kulturelle Angelegenheiten sowie zusätzlich durch Mittel der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin. Das dezentrale Musikfest in allen Berliner Bezirken wird seit 1995 von Fete Company koordiniert. Die Finanzierung ab 2015 ist hingegen ungewiss. Im nächsten Jahr am Samstag, dem 21. Juni 2014, begeht die FeteBerlin ihr 20. Jubiläum.

Alt und Jung werden auch dieses Mal feiern, jedoch nicht in der Wilhelmstraße sondern an der Ellipse.

Alt und Jung werden auch dieses Mal feiern, jedoch nicht in der Wilhelmstraße sondern an der Ellipse. Fotos (3): Patrick Rein

Programm für Spandau:

Bühne Ellipse, Altstädter Ring 1, 13597 Berlin Spandau

16:00 SchneeWittchens (deep house), 17:30 Tonarmee (deep house), 19:00 Spanks (deep house), 20:00 Suburbians (deep house), 21:00 Gunshine (live, reggae electro)

Spandauer Altstadt

Musikstil(e): SingerSongwriter mit fünf (5) Standorten:
OPEN STAGES, 16:00 bis 18:00 Uhr: offene Bühnen auf denen spontan Künstler spielen können – vor dem Musikhaus Spandau (Moritzstr. 9b) und vor dem Restaurant Prima Luna (Moritzstr 3)

HOF DER STADTBIBLIOTHEK, Carl-Schurz-Str. 13, 16:00-18:30 Uhr: 16:00 Weezle, 16:40 Simone Oberstein (singersongwriter), 17:20 Millionenschulze (schlager, singerSongwriter), 18:00 Roadchat (pop, singersongwriter)

RAAB-PASSAGEN, Carl-Schurz-Str. 53, 16:00-19:00 Uhr: 16:00 Jan Frederik Warda (singersongwriter, dt.), 16:50 Tauchschemel (mittelalter, rock, folklore), 17:40 Fokko Wolkenstein (pop, schlager), 18:30 Paint Attack (folk, pop, country), 19:20 Anouschka Pearlmann (singersongwriter/ SE)

FREILICHTBÜHNE ZITADELLE, 16:00-23:00 Uhr:
Am Juliusturm 60, 13599 Berlin Spandau
16:00 – 23:00 Uhr (Open Air)
Programm: 16:00 tba, 17:00 Salt, 17:30 Berlin Community Ensemble feat. Queen Yahna (gospel/ US), 18:00 R.J. Schlagseite (liedermacher), 19:00 Sascha Gutzeit (singersongwriter & comedy), 20:00 Delta Q (a-cappella), 21:00 Icke & Band (akustik chillrock), 22:15 bis 23:00 Fernando Perez Molinari ( Lichtkunst-Vorführung)

Patrick Rein

So sehen Sieger aus

Zum vierten Mal in Folge gewinnt der Gänsemarkt den Gastro Cup.

Die Serie ist weiterhin ungebrochen. Auch den 8. Gastro Cup – das Fußballturnier der Spandauer Gastronomie – konnte der Gänsemarkt für sich entscheiden. Nachdem im letzten Jahr der Wanderpokal durch den dritten Gewinn in Folge bereits in den Besitz der Kneipe an der Plantage 1 übergegangen war, begibt sich nun auch die neue Trophäe – vorerst bis zum nächsten Turnier – in dessen Gesellschaft.

Erst das Elfmeterschießen brachte das Ergebnis des gutbesuchten Gastro-Cups.

Erst das Elfmeterschießen brachte das Ergebnis des gutbesuchten Gastro-Cups.

Entscheidung durch Elfmeterschießen

Nachdem der Gastgeber Norbert’s im ersten Vorrundenspiel des Tages mit einem 1:0 Sieg gegen die Fußballmacht Gänsemarkt vom Platz des Wilhelm-Schleusener-Stadions ging, schien deren Vormachtstellung im Bezirk bereits beendet. Doch mit drei 5:0 Erfolgen gegen die Gäste aus Falkensee vom Schrääg rüber, den Tennisverein Sutos als auch dem Landhaus Perle meldete sich der Titelverteidiger dann eindrucksvoll zurück. Das Norbert’s hingegen zog ohne eine einzige Niederlage ins Halbfinale ein, welches beide Teams als Sieger für sich entschieden. Außerdem dabei waren noch das Bricks, die Weißbier-Preußen, Stadtrandklause, Il Vagabondo, Casino Staaken, Alt-Spandau und Zum ollen Seemann. So war das erste Spiel des Tages auch gleichfalls das letzte. Das Finale gestaltete sich sodann wieder ausgeglichen, wodurch die Partie auch mit einem 1:1 Unentschieden endete und erst das Elfmeterschießen den Erfolg für den Gänsemarkt besiegelte.

Zum fünften Mal insgesamt und bereits zum vierten Mal in Folge heißt der Sieger: Gänsemarkt.

Zum fünften Mal insgesamt und bereits zum vierten Mal in Folge heißt der Sieger: Gänsemarkt. Fotos (2): Patrick Rein

Spende für das Jona’s Haus

Bei bestem Wetter – was in den letzten Jahren eher seltener der Fall war – fanden deutlich mehr Zuschauer den Weg ins Stadion. Mit Bratwurst, Steaks und meist alkoholischen Getränken herrschte während der gesamten Veranstaltung beste Stimmung. Nach einer Tombola in den letzten Jahren veranstaltete Organisator Norbert Lis dieses Mal zudem ein „Schinken schätzen“ um die begehrten Preise (Fußballtrikots von Hertha BSC, Bayern München und Borussia Dortmund) an die neuen Besitzer zu vermitteln. Die gesamten Einnahmen des Turniers gingen wiederholt an das Jona’s Haus in Staaken, die sich über die Spende besonders freuten.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder den Gastro-Cup geben, ob dieser dann bereits in „Gänse-Cup“ umbenannt wurde, ist wohl doch eher unwahrscheinlich.

Patrick Rein

Repair-Café in der Spandauer Neustadt

Im Paul-Schneider-Haus wird nachhaltig gehandelt

Manchmal ist es Kräfte zehrend (Foto: Ralf Salecker)

Manchmal ist es Kräfte zehrend (Foto: Ralf Salecker)

Haben sie schon einmal etwas zur Reparatur gebracht? Oft ist diese teurer, als der Neukauf eines Gerätes. Mich treibt die Neugierde ins Paul-Schneider Haus. Im letzten Sonnenschein wirkt das Haus, mit der neu gestalteten roten Fassade des Cafés sehr einladend. Am Café vorbei geht es in den großen Veranstaltungssaal. Ich bin gespannt, was mich erwartet. Mit defekten Geräten kann man hier hineinspazieren und – mit ein wenig Glück – glücklich, mit reparierten wieder gehen. Früher war so etwa normal. Nur wenig wurde weggeworfen. Vieles, was man sich früher leisten konnte, riss größere Löcher in den Geldbeutel. Heute, gerade in Zeiten niedriger Zinsen, ist es viel einfacher, etwas Defektes gedankenlos wegzuwerfen und Neues zu kaufen: „Aus den Augen aus dem Sinn.“

Vieles kann zu neuem Leben erweckt werden

Ein paar Leute stehen um ein einige Tische herum. Unterschiedlichstes Werkzeug und ein paar Messgeräte warten auf ihre Aufgabe. Abseits davon stehen Tee und Kaffee. Nebenan betrachtet ein anderer eine defekte Kamera und kurz zuvor wurden einem Wasserkocher wieder Leben eingehaucht. Zwei Herren versuchen derweil einen alten Aktenschredder wieder in Ordnung zu bringen. Eine Frau brachte ihn vorbei, in der Hoffnung, dass es hier kundige Hände gibt. Zwanzig Minuten dauert nun schon der Kampf mit dem alten Gerät. Keine Schraube, die zu lösen wäre und auch kein Nippel, den man einfach nur beiseite drücken müsste, um das widerspenstige Gerät endlich öffnen zu können. Schraubenzieher, Stechbeitel und ein Messer ragen nun schon aus dem Schredder heraus. Die ersten krachenden Geräusche lösen anfangs Erleichterung aus. Doch die Freude währt nur kurz. Wie sich kräftezehrende Minuten später herausstellt, war das defekte Gerät innen vollständig verklebt. Es sollte nie repariert werden. Nun musste nur das gelockerte Kabel innen wieder befestigt werden und alles ging wieder. Nebenan ließ sich ein anderes Elektrogerät immerhin leicht öffnen. Der Defekt dort war schnell entdeckt. Nur ein durchgeschmurgelter Kondensator muss ausgetauscht werden. Das geht mangels Ersatz nicht sofort, ist für jeden, der einen Lötkolben an der richtigen Seite anzufassen weiß, kein Problem.

Import aus Holland

Nicht nur knapper gefüllte Geldbeutel bringen Menschen auf den Gedanken, Dinge reparieren zu wollen. Schwindende Ressourcen machen klar, dass wir mit unserer Umwelt etwas pfleglicher umgehen sollten. Reparierte Geräte tragen dazu bei: Weniger Rohstoffverbrauch, geringere Abfallmengen und weniger Kohlendioxidausstoß.

Die ursprünglich aus Holland stammende Idee findet in ganz Europa neue Mitstreiter. Jeder kann kommen, sei es um etwas repariert zu kommen, oder selbst mit Hand anzulegen. Im Idealfall gibt es viele unterschiedliche Helfer. Jeder trägt dass bei, was er kann.

Eine vorherige Anmeldung ist empfehlenswert. Schließlich wäre es recht ärgerlich, mit einer Waschmaschine unter dem Arm hereinzukommen und unverrichteter Dinge wieder gehen zu müssen. Nebenbei ist das Repair-Café eine gute Gelegenheit zu einem netten Plausch. Man pflegt ein nachbarschaftliches miteinander. So stört es nicht, wenn eine Reparatur einmal nicht gelingen sollte. An diesem ersten Tag klappte es gut. Fast alles konnte sofort repariert, manches immerhin auf den richtigen Weg gebracht werden.

Das Repair Café findet von nun an jeden letzten Montag im Monat statt! Über Werkzeugspenden und helfende Besucher – auch mit eigenem Werkzeug – würde sich das Repair-Café im Paul-Schneider Haus sehr freuen.

 

Ralf Salecker

 

Repair Cafe in Spandau             

  • Paul-Schneider Haus
  • Schönwalder Str. 23
  • 13585 Berlin-Spandau
  • Uhrzeit 17.30 – 20.00
  • Weitere Informationen unter info@klimawerkstatt-spandau.de oder telefonisch unter 3979 8669.

Nachbarschaftszentrum bald mit Cafe

Im Paul-Schneider-Haus in der Spandauer Neustadt eröffnet in zwei Wochen das Nachbarschaftscafe.

Der erste Bauabschnitt des traditionsreichen Paul-Schneider-Hauses in der Schönwalder Straße ist endlich abgeschlossen. Mit neuen Ideen und Vorstellungen geht Mathias Wohlfahrt, Pfarrer der Luthergemeinde, seit zwei Jahren ans Werk um den stetig sinkenden Kirchenmitgliedszahlen entgegenzuwirken. Dem folgend eröffnet nun in zwei Wochen direkt vorne am Eingang ein neues Cafe, welches nicht nur die Gemeindemitglieder ansprechen soll.

Inge Clausert, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, Mathias Wohlfahrt, Pfarrer der Luther-Gemeinde, und Ulrike Herrmann, Leiterin des Quartiersmanagements Neustadt.

Inge Clausert, Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, Mathias Wohlfahrt, Pfarrer der Luther-Gemeinde, und Ulrike Herrmann, Leiterin des Quartiersmanagements Neustadt (v. li.).

Zentrum der Neustadt

Und nicht nur die Gemeinde sieht im Cafe als auch dem gesamten Paul-Schneider-Haus großes Potenzial um sich nicht nur als Nachbarschaftszentrum sondern sogar Mittelpunkt der gesamten Spandauer Neustadt zu profilieren. So fand auch Ulrike Herrmann, Leiterin des entsprechenden Quartiersmanagements, ausschließlich lobende Worte  und würdigte das „das Zentrum der Neustadt als ein offenes Haus“. Dritter im Bunde ist der Betreiber des am 14. Mai um 15 Uhr eröffnenden Cafes: der Spandau-Neustadt e.V.

Alle fürs Cafe: Mitglieder von Gemeinde, Spandauer neustadt e.V. und Quartiersmanagement.

Alle fürs Cafe: Mitglieder von Gemeinde, Spandau Neustadt e.V. und Quartiersmanagement.

Kein Konkurrenzunternehmen

Alle Beteiligten betonten jedoch, dass mit dem Cafe keine Konkurrenz zu Gewerbetreibenden geschaffen werden soll. Demnach werden auch nur Speisen im kleinen Umfang angeboten und ausschließlich Dinge, die bisher in der Umgebung nicht zu finden sind – wie beispielsweise Suppen, Bockwurst und ähnliches. Darüber hinaus sollen natürlich auch Kaffee-Variationen sowie Kuchen und Eis auf der kleinen Karte zu finden sein. Es soll ein Ort der Zusammenkunft und des interkulturellen Austausches werden, zudem auch die Terrasse zur Schönwalder hin einlädt.

Das Paul-Schneider-Haus als Nachbarschaftszentrum und Mittelpunkt der gesamten Neustadt,

Das Paul-Schneider-Haus als Nachbarschaftszentrum und Mittelpunkt der gesamten Neustadt. Fotos (3): Patrick Rein

Zweiter Bauabschnitt: Großer Saal

Der Spandau Neustadt e.V. begibt sich mit dem Cafe auf neues Terrain, ist aber ebenso wie der Gemeindekirchenrat als Bauträger sowie dem Quartiersmanagement zuversichtlich mit dem neuen Angebot auf Interesse im Sanierungsgebiet zu stoßen. Das Projekt ist vorerst für eine Laufzeit von einem halben Jahr mit Option der unbefristeten Verlängerung vorgesehen. Im zweiten Bauabschnitt wird nun auch der große Saal des seit 1961 bestehenden Paul-Schneider-Hauses instandgesetzt und soll dann noch vermehrt auch für private Vermietungen sowie bisher von Einrichtungen als auch Vereinen genutzt werden.

Nach seiner offiziellen Eröffnung am Dienstag, den 14. Mai, soll das Cafe dann Dienstag, Donnerstag und Freitag von 12 bis 18 Uhr sowie Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet sein.

Patrick Rein

Sind wir denn alle Jecken?

Seit gestern steht der Westen der Republik wieder still: Es ist Karneval. Doch auch in Berlin und Spandau werden diese und andere Traditionen übernommen

Bis zur Wiedervereinigung war Berlin innerhalb als auch nach außen durch die Mauer getrennt. Die DDR bezeichnete sie als kapitalistischen Schutzwall. Doch schützte diese Berlin vielleicht auch vor Traditionen und Bräuchen wie Oktoberfest, Halloween und eben Karneval? Denn was haben wir als Bundesland mit den wenigsten Feiertagen an eigenen Festen hervorgebracht? Früher gab es die Volksfeste deutsch-amerikanisches und deutsch-französisches als Zeichen der Verbundenheit mit den Alliierten. Dennoch sind Berliner kreativ – wie unsere eigene „Erfindung“ des Karnevals der Kulturen zeigt – und können überzeugend kopieren wobei wir vielleicht manchmal sogar das Original übertreffen. Wie Besucher im Rahmen der Berliner Wiesn erzählten, die das Münchner Oktoberfest als zu überlaufen empfinden.

Auch in Spandau wird es wieder närrisch.

Auch in Spandau wird es wieder närrisch. Foto: derausdo_clipdealer.de

Festumzug am Kudamm

Durch den Zuzug vieler Rheinländer im Zusammenhang mit dem Regierungswechsel von Bonn nach Berlin war es nur eine Frage der Zeit, dass auch deren Traditionen fortgeführt werden sollten. Wobei es Spandau bereits sogar seit 1985 sogar einen eigenen Karnevalsverein hat, der jährlich das Rathaus stürmt. Letzten Sonntag nahm dieser auch wieder am großen Karnevalsumzug am Kudamm teil. Eine Woche vor den traditionellen Karnevalsumzügen, deutlich kleiner und eher als Versuch anzusehen, den Kölner Dom per Hand nach Berlin zu ziehen. Wer wirklich erfahren will was die Faszination „der fünften Jahreszeit“ ausmacht, muss daher wohl doch weiterhin ins Rheinland.

Berlin wird auch weiterhin nicht zu den Karnevalshochburgen gehören.

Berlin wird auch weiterhin nicht zu den Karnevalshochburgen gehören. Foto: clipdealer.de

Brauhaus machte den Anfang

Sei es, wie es ist. Spandauer und Berliner feiern halt gerne und dafür kupfern wir auch woanders ab. Gestern machte das Brauhaus traditionell den Anfang der Spandauer Narrenzeit mit der Altweiberfastnacht. Samstag folgt dort dann eine Faschingsparty. Ebenso kann kostümiert bis in die Morgenstunden aber auch wieder im Plan B (Wilhelmstraße 144), Gänsemarkt (Plantage 1), im Meilenstein (Am Juliusturm 104) und vielen weiteren Bars gefeiert werden. Und so bald wir Thanksgiving und Truthahnessen haben – was bei uns bislang nur geringfügig als Erntedankfest bekannt ist – gibt es eigentlich keine Tradition oder Brauch den wir hier nicht auch zelebrieren würden. Allerdings kann man sich dabei nicht verkleiden. Wahrscheinlich gilt für Berlin auch einzig und allein der Grundsatz: Man soll die Feste feiern wie sie fallen.

Patrick Rein

Gänsemarkt gewinnt zum vierten Mal den Gastro Cup

Spandauer Gastronomie kickt für einen guten Zweck trotz ständigem Regen

Bereits zum 7. Mal trafen sich Bars, Restaurants und Kneipen samt Tresenpersonal kombiniert mit Stammgästen im Helmut-Schleusner-Stadion ein um den Gerhard-Hanke-Wanderpokal zu erringen. Wie bei der Fußballeuropameisterschaft besonders im Spiel der Ukraine gegen Frankreich war das Wetter jedoch auch in Spandau der große Spielverderber. Dennoch lockte das Turnier neben den Teilnehmern zahlreiche Besucher ins Stadion und es kam zu dem alljährlichen come-together der Gastroszene.

Aufmarsch zum Einlagespiel des Raidosenders Star FM.

Aufmarsch zum Einlagespiel des Radiosenders Star FM mit T-Bone's Allstars und Bianca' Kicker Queens. Foto: Patrick Rein

Einlagespiel von Star FM

Auch in diesem Jahr unterstützte der Rockradiosender Star FM Berlin die Veranstaltung von Norbert Liß und die Morgenshow Moderatoren T-Bone und Bianca traten sogar zum Wettkampf der Allstars gegen die Kickerqueens an. Klar mit 6:1 hatte dabei T-Bone’s Mannschaft die Nase vorn. Doch viel mehr interessierte die 837 Zuschauer der Gastro Cup als auch die Tombola mit lukrativen Preisen.

Elfmeter-Krimis zum Ende

Ohne sie wäre keine Sportveranstaltung möglich: Die Schiedsrichter.

Ohne sie wäre keine Sportveranstaltung möglich: Die Schiedsrichter. Foto: Patrick Rein

Auf dem Feld kämpften das Norbert’s, Bricks, Gänsemarkt, Clubhaus Sutos, Falkenseer Krug, Zum Tröpfchen, Alt Spandau, Kaiserhof, Hanschi’s, Casino FC Staaken, Il Vagabundo, Weißbierpreußen, Landhaus Perle und Bumbar in freundschaftlich aber dennoch hart umkämpften Spielen um den Turniersieg. Dabei konnte der Gänsemarkt das Halbfinale gegen den Gastgeber von der Erlebnisgaststätte Norbert’s als auch das Finale gegen das Altstadt Spandau Team erst im Elfmeterschießen für sich entscheiden. So sicherten sich die Mannen um Inhaber Vincent Allrich den insgesamt vierten Turniersieg und sogar zum dritten Mal in Folge.

Viele Zuschauer trotz schlechtem Wetters sorgten für eine großzügige Spende.

Viele Zuschauer trotz schlechtem Wetters sorgten für eine großzügige Spende ans Jona's Haus Staaken. Foto: Patrick Rein

Jona’s Haus freut sich

Alle Einnahmen der Benefizveranstaltung kamen wieder dem Jona’s Haus in Staaken zu. Die Einrichtung in der Schulstraße ist die Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche aus sozialschwachen Familien und bietet ihnen Freizeitangebote, Aktivitäten aber auch Unterstützung und Perspektiven. Jeder Cent ist daher notwendig und kommt dort an wo er benötigt wird: Bei den Kindern.

Gastro Cup 2013 gesichert

Norbert Liß (zweiter von links) und Stadtrat Gerhard Hanke (erster von rechts).

Norbert Liß (zweiter von links) und Stadtrat Gerhard Hanke (erster von rechts) übergaben den Wanderpokal zum dritten Mal in Folge an den Gänsemarkt. Foto: Patrick Rein

Nachdem der Gänsemarkt das Turnier zum dritten Mal in Folge gewinnen und somit den eigentlichen Wanderpokal behalten darf, stellte Stadtrat Gerhard Hanke unter dem Beifall des Publikums auch einen neuen Pokal fürs Jahr 2013 in Aussicht. Auch Organisator und Gründer des Gastro Cups, Norbert Liß, ist dem nicht abgeneigt und bekam von Hanke viel Lob und Anerkennung für sein Engagement für den Bezirk. Der Erfolg dieser einzigartigen Veranstaltung spricht auch für sich und es würde ein besonderer Tag verloren gehen. Heute heißt es nun wieder in allen Bars und Kneipen Daumen drücken für den Gruppensieg der Deutschen Fußballnationalmannschaft. Nicht nur im Gänsemarkt und Norbert’s würde es dann über den Gastro Cup hinaus Grund zum Feiern geben.

Patrick Rein

Bio-Welle schwappt auch die Spree entlang

Der Trend zur bewussten Ernährung mit Produkten aus ökologischem Anbau ist nicht neu. Bereits 1971 eröffnete der erste Bio-Laden „Peace Food“ in Deutschland, genauer gesagt in Berlin. Generell wurde die Hauptstadt wie so oft seiner Vorreiterrolle gerecht und bot ideale Bedingungen für die damals im wahrsten Sinne des Wortes frische Branche.

Spätestens ab der Jahrtausendwende fand die Idee ein breiteres Publikum, seitdem präsentiert die Bio-Industrie ständig wachsende Zahlen. Allein über 650 Bauern aus dem Nachbarbundesland Brandenburg versorgen die zahlreichen Bioläden in Berlin mit Ware.

Angefangen bei Beelitzer Spargel, Gurken aus der Lausitz oder Edelfisch aus Peitz, lässt sich die Liste nahezu beliebig fortführen. Für Qualität aus der Region ist somit gesorgt.

Bio-Welle schwappt auch die Spree entlang

Angefangen bei Beelitzer Spargel lässt sich die Liste nahezu beliebig fortführen © Petra Bork  / PIXELIO

Bioläden auch in Spandau immer beliebter

Doch wer im Geschäft bestehen will, muss seinen Kunden auch etwas Besonderes bieten.  Dem Ideenreichtum scheinen auch in Spandau keine Grenzen gesetzt.

Bereits etabliert sind Bio-Supermärkte wie die der Kette Bio Company. Fair gehandelte Produkte findet man im Dritte Welt Laden in der Spandauer Altstadt.

Ansonsten ist ein eigenes Restaurant oder Café neben dem Geschäftsbetrieb fast schon Standard. Eher ungewöhnlich, aber dafür am Ende eine wertvolle Erfahrung, ist es, wenn man sich sein Gericht unter professioneller Hilfe in  Küche selbst zubereiten darf. Wie Berlin selbst präsentieren sich viele Lokale zudem multikulturell. Internationale Gerichte sorgen unter anderem in der „viv Lounge“ für einen bunten Blumenstrauß des Geschmacks und bringen Würze in die deutsche Küche.

Stark im Kommen ist momentan wieder die jüdische Küche. Koscheres Essen ist dabei nur ein Beispiel für die breite Akzeptanz der Berliner Bio-Fans gegenüber neuartigen Speisen.

Thomas

 

Keine Eintagsfliegen im Kiez

Das Café Barfly in der Brüderstraße feiert seinen 20. Geburtstag

Die Wilhelmstadt hat sich zu dem Szenestadtteil von Spandau entwickelt. Unzählige Restaurants, Bars und Cafés haben sich dort niedergelassen und trotz starkem Konkurrenzdruck etabliert. Nicht unweit entfernt befindet sich auch das Ballhaus, nach eigenen Angaben die erste und damit auch älteste Rockdisco Europas, in der selbst der gebürtige Spandauer Bela B. von der Rockgruppe die Ärzte früher schon verkehrte. Der Metzer Platz ist das Zentrum des Kiezes um den herum unter anderem das Metz, Zilini, La Amistad, Salt & Pepper, das Bricks und zig weitere Läden zum Verweilen einladen.

Keine Eintagsfliegen im Kiez

Das Barfly in der Brüderstraße, hier mit den beiden Geschäftsführerinnen Cornelia Ort und Lucie Friede, prägt seit 20 Jahren das Spandauer Nachtleben. Foto: Frank Jerke

Zwei Jahrzehnte Barfly

Dazu zählt auch das Café Barfly in der Brüderstraße welches, wie kaum eine andere Bar das Erscheinungsbild prägt und es nach eigenen Angaben geschafft hat, Berlin Mitte nach Spandau zu bringen. So schafften es die beiden Geschäftsführerinnen Cornelia Ort und Lucie Friede sogar, ihren Laden über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt zu machen. Das Konzept war dabei denkbar einfach: Familiäre Atmosphäre, gutes Essen zu akzeptablen Preisen und Trends aus der Hauptstadt frühzeitig erkennen und in unseren Randbezirk zu übertragen. Oftmals brauchte es seine Zeit, bis diese akzeptiert wurden, doch trotzdem blieb man seiner Linie bis heute treu, was von einem großen Kreis an Stammgästen anerkannt und geschätzt wird.

Noch mehr Raum für Ideen

Im Jahr 2008 erweiterten die beiden Freundinnen ihren Aktionsradius und übernahmen das schräg-gegenüberliegende, ehemalige Downtown, um daraus die passende Alternative zum Barfly, das Plan B zu eröffnen. Zwar gab es vor kurzem über Facebook leichte Kritik am Umgang des Ordnungsamtes, mit dem gerade von jüngeren Leuten genutzten Ladens, dennoch hat sich auch der Plan durchgesetzt und seinen Platz im Kiez gefunden. Dart, Flipper, Kicker und Spezial-Events wie Kneipenquiz, Motto-Party, Oktoberfest oder die Kleidertauschbörse finden immer wieder aufs Neue reges Interesse und bieten abwechslungsreiche Unterhaltung.

Zeit zum feiern

Keine Eintagsfliegen im Kiez

Auftakt der Geburtstagswoche des Barflys war ein Brunch mit Live Musik von Slupi am Keyboard und Gesang von Lisa/Patrick Rein

Das Barfly, welches seit diesem Wochenende komplett rauchfrei ist, feiert hingegen in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. Passend dazu werden 20 Events über das ganze Jahr verteilt angeboten. Besonderes Highlight ist dabei die eigentliche Geburtstagswoche die mit einem Brunch mit Live-Musik von Slupi und Gesang von Lisa an diesem Sonntag begann, nun folgt am Dienstag die Erste von zwei Geburtstagspartys bevor Samstag, 28. April, die große Feier mit Buffet und DJ ansteht.

Trotz großer Konkurrenz zeigt sich an diesem und den anderen Kiezgrößen der Wilhelmstadt, dass mit der richtigen Idee und etwas Mut auch heute noch Läden keine Eintagsfliege sein müssen. Herzlichen Glückwunsch Barfly und weiter so.

Patrick Rein

Florida-Eis Spandau via Internet, alles ist möglich!

Florida-Eis, sogar die Kleinsten sind schon überzeugt © Florida-Eiscafé KG

Florida-Eis, sogar die Kleinsten sind schon überzeugt © Florida-Eiscafé KG

Nur ein Mausklick bis zu Ihrem Lieblingseis

Florida-Eis aus Spandau, so wird immer wieder bestätigt, hat längst den Status einer Kultmarke erlangt. Das Unternehmen hinter dieser süßen Verführung setzt seit über 80 Jahren auf handwerkliche Kunst und beste Zutaten. Seit 1984 geschieht dies unter der Leitung von Diplom-Ingenieur Olaf Höhn.Verkauft werden die  Eiskreationen in mehreren Eiscafés aber teilweise auch über deutschlandweit vertretene Handelspartner. Wem der Weg zum Händler oder zur Eisdiele jedoch zu weit ist oder wer umzugsbedingt aus dem Spandauer Raum wegzieht, der kann sein Lieblingseis einfach bequem übers Internet bestellen.

Der Bestellservice von Florida-Eis © Florida Eiscafé KG

Der Bestellservice von Florida-Eis © Florida Eiscafé KG

Florida-Eis via Internet – kaum zu glauben, aber wahr.

Seit ungefähr drei Jahren vertreibt die Florida-Eiscafé KG Speiseeis via Internet. “Der Betrieb sei der erste gewesen, der auf die Idee kam das vielfältige Eissortiment über einen neuen Distributions-Kanal zu vertreiben”, so eine Mitarbeiterin des Unternehmens. Mit der Geschäftsidee ist man bis dato sehr zufrieden, denn die neuartige Verkaufsstrategie kommt bei den Kunden an.
Wer vor 10.00 Uhr bestellt, der erhält sein Eis schon am nächsten Tag geliefert. In einer mit Trockeneis gekühlten Styroporbox erreicht das Eis, ohne jeglichen Qualitätsverlust, den Ort seiner Bestimmung. Der Versand funktioniert deutschlandweit. Bestellt werden kann von Dienstag bis Freitag, telefonisch (unter 030 – 36 75 77 00) oder übers Internet (direkt über www.florida-eis.de oder bei www.amazon.de).

Ständig neue Florida-Eis Kreationen

Der Eisdielen-Test von Mein-Spandau vom Mai 2011 hat gezeigt, dass Florida-Eis mit Qualität und Vielfalt bei seinen Kunden punktet. Getreu dem Motto: “Wer es kennt, wird es lieben”.  Das Team von Florida-Eis (zur Hauptsaison sorgen knapp 80 Mitarbeiter für die eisigen Genüsse) ist ständig in Bewegung und auf der Suche nach neuen Eiskreationen. Diese werden dann pünktlich zur Saison auf den Markt gebracht. Dann gilt bangen und abwarten, wird die neue Kreation auch den kritischen Gaumen der Kunden erfreuen?

Einblick in das Sortiment von Florida-Eis © Florida-Eiscafé KG

Einblick in das Sortiment von Florida-Eis © Florida-Eiscafé KG

Florida-Eis immer publik, immer vor Ort

Um als etabliertes Unternehmen weiterhin im Fokus des Kunden zu bleiben, findet man Werbung von Florida-Eis auf Plakaten sowie im Radio und TV.  Des Weiteren ist das Unternehmen Hauptsponsor des FC Spandau. Wenn das mal nicht zusammen passt, meint die Mein-Spandau Redaktion, draußen wird Fußball gespielt und draußen wird Eis gegessen. Und die Werbung scheint sich bezahlt zu machen. Im vergangenen Jahr gab Geschäftführer Olaf Höhn bekannt, dass mit einem Bau einer neuen Produktionsstätte begonnen worden sei. Im Januar kommenden Jahres soll sie ihren Betrieb aufnehmen und mit rund 40 neuen Mitarbeitern eine entlastende Wirkung auf die bisherigen Standorte haben.

Florida-Eis steckt Sommerflaute 2011 gut weg

Diesen Sommer spielen die Temperaturen leider nicht so richtig mit. “Der Sommer könnte wahrlich besser sein. Für einen Eisdielen-Betreiber ist dieses Wetter wirklich nicht ideal. Manchmal wünsche ich mir doch die 30 °C”, so eine Mitarbeiterin der Florida Eiscafé KG. Denn wenn die Temperaturen steigen, dann steigen auch die Einnahmen. Das Wetter ist jedoch finanziell nicht bedrohlich. Die Florida-Eiscafés haben ein durchweg positives Image. Das zieht die Kunden auch bei eher bescheidenen Temperaturen an und man gibt sich gerne dem Genuss der zahlreichen Milch- und Fruchteiskreationen hin.

Und was ist Ihre Lieblingssorte? Können auch Sie sich vorstellen Eis übers Internet zu bestellen? Schreiben Sie uns doch einfach Ihre Antworten ins Kommentarfeld am Ende dieses Artikels

Melanie Krisch

Lieferservices in Spandau – wir haben für Sie getestet


Von wem gibts die leckerste Salami-Pizza?

Klaus Steves/pixelio.de

©Klaus Steves/pixelio.de

Wenn es einmal schnell gehen soll, die Lust zum Kochen fehlt oder man ein wenig Abwechslung braucht, greifen viele von uns zum Hörer und bestellen ihr Essen bequem per Lieferservice. Das meist bestellte Gericht ist dabei die Salami Pizza. Doch dass eine Salami Pizza nicht gleich eine Salami Pizza ist, wissen viele von uns bereits. Gibt es dennoch die perfekte Pizza, die auch express hält, was sie verspricht? Um bösen Überraschungen aus dem Weg zu gehen, haben wir für Sie fünf Lieferservices in Spandau getestet.

Lieferservice Spandau: Fünf Kandidaten im Test

Bei folgenden Lieferservices in Spandau wurde von uns jeweils das gleiche Menü bestellt: eine normale Salami Pizza, ein gemischter Salat und eine Cola:

  • Lieferservice Mona Lisa, Pichelsdorfer Straße 76, 13595 Berlin, Tel.: 030/36413289
  • Lieferservice Bella Italia, Brunsbüttler Damm 13, 13581 Berlin, Tel.: 030/35305478
  • Lieferservice Giuseppe, Pichelsdorfer Straße 77, 13595 Berlin, Tel.: 030/36289925
  • Lieferservice Pizza Max, Seeburger Straße 40, 13581 Berlin, Tel.: 030/35133330
  • Lieferservice Hallo Pizza, Seeburger Straße 11, 13581 Berlin, Tel.: 030/303986-0

Lieferservice Spandau: Vier Testkategorien

  • Aussehen
  • Geschmack
  • Lieferzeit
  • Preis-Leistungsverhältnis

Fünf  Sterne pro Kategorie waren maximal möglich:

 = geht besser     = okay     = zufrieden       = schon fast perfekt      =  TOP

Und hier die Ergebnisse:

Platz 5: Lieferservice Pizza Max: 10 Sterne

Lieferzeit:  
Aussehen: 
Geschmack: 
Preis: 

 

Platz 4: Lieferservice Mona Lisa : 12 Sterne
Lieferzeit:  
Aussehen: 
Geschmack: 
Preis: 

 

Platz 3: Lieferservice Hallo Pizza:  14 Sterne
Lieferzeit:  
Aussehen: 
Geschmack: 
Preis: 

 

Platz 2: Lieferservice Bella Italia : 15 Sterne
Lieferzeit:  
Aussehen: 
Geschmack: 
Preis: 

 

Platz 1: Lieferservice Giuseppe:  17 Sterne
Lieferzeit:  
Aussehen: 
Geschmack: 
Preis: 

Unser persönlicher Testsieger mit 17 von 20 Sternen ist der Lieferservice Giuseppe. Nach nur 30 Minuten Wartezeit bekamen wir für 9,00 € ein ansprechendes, leckeres und preisgünstiges Menü bequem nach Hause geliefert. Die Pizza machte den Anschein als käme sie direkt aus dem Steinofen, der Salat war knackig frisch mit einem leckeren Frenchdressing versehen. Beide Gerichte überzeugten vom Geschmack. Bei der telefonischen Bestellung wurden wir freundlich begrüßt und gut beraten. Auch der Fahrer kam gut gelaunt bei uns an.

Nicht nur als Lieferservice, sondern auch als kleines gemütliches Restaurant ist das Giuseppe vor Ort anzutreffen. Das Angebot reicht von Pizzen, Pasta, Salat, Burgern bis hin zu Fleischgerichten und kalten italienischen Spezialitäten.

Testen auch Sie unseren beliebtesten Lieferservice in Spandau!

Pizza & Pasta Giuseppe. Pichelsdorfer Straße 77, 13595 Berlin
Öffnungszeiten: täglich von 11.30 Uhr – 24.00 Uhr
Tel: 030/36289925

Web-Reporterin: Sarah Fedke

Lieferservice Spandau – Testpersonen: Sarah Fedke, Kai Hagedorn und Jessica Haberland.

Sollte Sie ähnliche oder komplett andere Erfahrungen gemacht haben, würden wir uns über Ihre Hinweise am Ende des Berichts unter “Kommentare” sehr freuen.

Bars in Spandau – da lohnt es sich hinzugehen

Bars und Bistros sind in Spandau sehr beliebt, wenn es darum geht Freunde zu treffen, Leute kennenzulernen oder eine “Kleinigkeit” zu essen. Wir haben hier ein paar der bekanntesten Spandauer Bars für Sie zusammengestellt:

Cafe bugatti
Anschrift: Seeburgerstr. 8, 13581 Berlin Spandau
Telefon: 030/3326500
E-Mail: ruediger.beil@t-online.de
Internet: www.bugatti-cocktail.de
Öffnungszeiten:

So. – Do.: 14:00 – 03:00 Uhr
Fr. – Sa.: 14:00 – 04:00 Uhr

 

Musik-Café Zilini
Anschrift: Weißenburger Str. 46, 13595 Berlin Spandau
Telefon: 030/332 95 89
Internet: www.zilini.de
E-Mail: ZiliniTC@aol.com
Öffnungszeiten:

So. – Do.: 9.00 – 4.00 Uhr
Fr. u. Sa.: 9.00 – 7.00 Uhr
Frühstück tägl. 9.00 Uhr – 15.00 Uhr

 

Cafe Moritz
Cafe MoritzBar in stilvollem Ambiente am Rand der Spandauer Altstadt.  Im Sommer lädt die gemütliche Terrasse zum Verweilen ein.
Adresse: Moritzstraße 12, 13597 Berlin Spandau
Telefon: 0178/16 16 166
Internet: www.moritz12.de
E-Mail: cafemoritz12@t-online.de
Öffnungszeiten:

Mo. – So.: 14:00 Uhr bis Open End

 

Cafe Déjà Vu!
Eventcafe Na Toll!In gemütlicher Atmosphäre Cocktails genießen. Es werden regelmäßig Events veranstaltet.
Adresse: Bismarckstraße 59a, 13585 Berlin Spandau
Telefon: 030/983 64 882
Internet:  www.dejavu-bar.com
E-Mail: kontakt@dejavu-bar.com

 

Plan B
Wilhelmstr. 144, 13595 Berlin Spandau
Telefon: 030/35305595
Internet: www.cafe-barfly.de
Öffnungszeiten:

Mo. – So.: 17:00 Uhr – 03:00 Uhr

 

Cafe Bricks
Adresse: Wilhelmstraße 152, 13595 Berlin Spandau
Telefon: 030/35135171
Öffnungszeiten:

Mo. – So.: 09:00 – 02:00 Uhr

 

Licht und Luftbar Berlin (momentan geschlossen)
Strandbar & Biergarten
Adresse: Telegrafenweg 21, 13599 Berlin – Haselhorst
Telefon: 0177/4404132
E-Mail: info@licht-und-luft-bar.de
Internet: www.licht-und-luft-bar.de
Öffnungszeiten:

Mo. – Fr.: 13 Uhr bis Open End
Sa., So. und Feiertage: 13 Uhr bis Open End
Bei unbeständigem Wetter anrufen unter: 030 – 35 13 62 63

 

Cafe-Bar-Restaurant Salt & Pepper
Salt&Pepper Berlin-SpandauWilhelmstr. 147, 13595 Berlin – Spandau
Telefon: 030/ 500 14 034
Internet: www.saltandpepper-berlin.de
E-mail: info@saltandpepper-berlin.de

 

Café Barfly
Anschrift: Brüderstraße 47, 13595 Berlin Spandau
Telefon: 030/331 55 55
E-Mail: cafebarfly@aol.com
Internet: www.cafe-barfly.de
Öffnungszeiten:

Mo. – Sa.: 08:00 – 01:00 Uhr
Sonntag und Feiertags bis 24:00 Uhr

 

Cafe-Bar-Bistro Charlotte Spandau
Adresse: Charlottenstr. 14a, 13597 Berlin Spandau
Telefon: 030/3331000
E-Mail: info@cbb-charlotte.de
Internet: www.cbb-charlotte.de

 

….weitere Bars in Spandau direkt in Das Örtliche finden:

Haben Sie noch ein weitere Tipps und können Sie uns “Ihre” Bars empfehlen, dann schreiben Sie uns doch: reaktion@mein-spandau.info

 

Cafés in Spandau – Gemütlichkeit und viele Leckereien

In den Spandauer Cafés, Konditoreien und Eiscafés werden zahlreiche Leckereien angeboten. Versüßen Sie sich doch den Tag mit einem Stück Kuchen, raffinierter Schokolade oder einem kühlen Eis. Oder genießen Sie einfach nur einen Kaffee in gemütlicher Atmosphäre gemeinsam mit guten Freunden. Wir haben hier die besten Adressen für Sie zusammengestellt:

Konditorei Fester

Die Konditorei Fester gibt es seit 1928. Im Cafe werden u.a. Leckereien aus Marzipan und Torten mit verschiedenen Geschmacksrichtungen. Zu besonderen Anlässen fertigen das Fachteam die Torte nach Ihrem Wunsch.
Telefon: 030/333 58 72
E-Mail: info@konditorei-fester.de
Internet: www.konditorei-fester.de
Adresse und Öffnungszeiten:

Markt 4,13597 Berlin-Spandau
Mo. – Fr.: 08:00 – 18:30 Uhr
Sa.: 08:00 – 18:00 Uhr
So.: 11:00 – 18:00 Uhr

 

Altstadtcafé

Große Auswahl an Kaffee-, Schokoladen- oder Teespezialitäten, herzhafte hausgemachte frische Speisen oder Süßes, umfangreiche Frühstücksauswahl.
Telefon: 030/35302944
Adresse und Öffnungszeiten:

Reformationsplatz 3, 13597 Berlin-Spandau
täglich von 8 bis 20 Uhr

 

 

Café Lutetia

Regelmäßig werden in diesem Cafe interessante Bands, Lesungen und Ausstellungen für das gemischte Publikum präsentiert. Im Sommer können sich die Gäste im sonnigen und ruhigen Innenhof entspannen.
Telefon: 030/35306613
Adresse und Öffnungszeiten:

Jüdenstr. 10, 13597 Berlin Spandau
Mo. – So.: 09:00 – open end

 

Cafe Schoko-Engel

Hier kann der Kunde mit einer Tasse Kaffee die Schokoladen und in Handarbeit hergestellten Pralinen genießen. Sonderanfertigungen sind in diesem Cafe möglich wie z.B. auf ein Schokoladenherz den eigenen Text schreiben lassen.
Telefon: 030/36 50 98 72
E-Mail: muenixberlin@web.de
Internet: www.schoko-engel.de
Adresse und Öffnungszeiten:

Pichelsdorferstr. 85, 13595 Berlin Spandau
Mo.- Fr.: 10:00 – 18:00 Uhr
Sa.: 10:00 – 14:00 Uhr

 

Café und Restaurant Schaukelpferd

Der schöne Biergarten lädt die Gäste im Sommer zum relaxen ein. Mehrere Weinreben sorgen für angenehme Urlaubsatmosphäre. In der Getränkekarte gibt es eine erlesene Wahl an Weinen, Fassbier und selbstverständlich alkoholfreie Durstlöcher.
Telefon: 030/364 87 48

Adresse und Öffnungszeiten:

Hauptstraße 6, 13591 Berlin Spandau (Staaken)
Di.- Sa.: ab 12 Uhr
So.: ab 10 Uhr
Mo.: Ruhetag

Kaffee 26
Im Kaffee 26 werden ausgesuchte Kaffee- und Espressosorten ausgeschenkt. In gemütlicher Atmosphäre, ein bisschen wie bei Oma im Wohnzimmer, lässt es sich hier bei einem Stück hangemachten Kuchen und Torten, süße Schokoladenspezialitäten oder einer herzhaften Quiches super entspannen.
Telefon: 030/33939448
Internet: www.kaffee26.de

Adresse und Öffnungszeiten:

Jüdenstraße 26 – 13597 Berlin
Mo. – Fr.: 9.30 – 18.30 Uhr
Sa.:  10.00 – 16.00 Uhr
Sonntags geschlossen

Eiscafé Florida

Im Eiscafé Florida an der Klosterstraße befinden sich 130 Sitzplätze innen und in der Sommerterrasse 44 Sitzplätze. Für einen Besuch mit dem Auto, können Sie die Parkmöglichkeiten in der Klosterstraße ausnutzen.
Anschrift: Klosterstraße 15, 13581 Berlin Spandau
Telefon: 030/331 56 66
Internet: www.floridaeis.de
Adresse und Öffnungszeiten:

Klosterstraße 15, 13581 Berlin Spandau
täglich 12-23 Uhr

 

Eiscafé Millefiori

Das Eiscafé Millefiori bietet seinen Gästen hausgemachte Waffeln und verschiedene Eissorten. Einen gemütlichen Platz kann man sich entweder vor dem Eiscafe oder in der Hofterrasse aussuchen.
Adresse:

Breite Straße 35, 13597 Berlin Spandau
Telefon: 030/333764-0

 

Tropic

 

Eis-Cafe Tropic
Eiscafe Tropic bietet Speiseeis aus eigener Herstellung an. Es sind mehr als 40 Sorten verfügbar und werden seit Jahren mit frischen Früchten hergestellt. Diabetiker-Eis und hausgemachte Kuchen sind ebenfalls im Cafe zu finden.
Telefon 030/332 61 91
Adresse und Öfnungszeiten:

Wilhelmstraße 157, 13595 Berlin Spandau
Mo. – So.: 11:00-23:00 Uhr

 

….weitere Cafés in Spandau direkt in Das Örtliche finden:

Hier geht es zum Test: “Die fünf besten Eisdielen Spandaus”

Brauhaus in Spandau – urgemütlich, mit vielen Events

Restaurant-Biergarten-Hotel Brauhaus in Spandau

Herzlich Willkommen im Brauhaus Spandau

Herzlich Willkommen im Brauhaus Spandau

Seit 1994 wird in der Gasthaus Brauerei in alter Spandauer Tradition Bier gebraut. Die kupfernen Braukessel in Zentrum des Gasthauses vermitteln urige Brauhausatmosphäre. Im Angebot ist das süffige Havelbräu und Saisonbiere, die Küche rundet mit regionalen und typischen Brauhaus Gerichten das Angebot ab.

Spandauer Havelbräu und Spezialbier

Das beliebteste Bier des Hauses ist das „Spandauer Havelbräu“, seine feine Hefetrübung, die leichte Hopfennote und die Frische machen das Bier bei Frauen und Männern beliebt. Für Abwechslung im Brauhaus, vom Weihnachtsbier über Märzen bis zum Oktoberfestbier reicht die Palette von 12 Bierspezialitäten.

Brauhaus-Küche

Neben den selbst gebrauten Biersorten gibt es in der Speisekarte für Gäste Hausspezialitäten und kulinarische Leckerbissen. Das Küchenteam bereitet für Sie von 11 bis 23 Uhr leckere Köstlichkeiten aus dem Brauhaus-Kochbuch zu. Und nicht vergessen: Jeden letzten Sonntag im Monat gibt es einen Spezialbrunch (wechselnde Themen) im Brauhaus von 10 bis 14 Uhr.

Urgemütlicher Biergarten rund ums Brauhaus

Brauhaus Spandau - urgemütlich

Brauhaus Spandau – urgemütlich

Der große Biergarten in unmittelbarer Nähe der Havel und der Spandauer Schleuse läd mit seinem 650 Plätzen Gäste aus nah und fern ein. In den Wintermonaten dominiert das große, beliebte Festzelt den Biergarten. Das Oktoberfest, Halloween, Entenessen und Silvesterparty sind die Höhepunkte des Winters.

Brauhaus Hotel

Klein aber fein. Komfortabel und individuell stehen dem Übernachtungsgast sieben unter- schiedliche Zimmer und eines Braumeister Apartment mit Dachterrasse und Blick auf die Havel zur Verfügung.

Für weitere Informationen über Preise und besondere Veranstaltungen besuchen Sie unsere Homepage.

Brauhaus Spandau
Neuendorfer Straße 1
13585 Berlin-Spandau
Telefon (030) 353 907-0
E-Mail: info@brauhaus-spandau.de

Öffnungszeiten: Mo-Do, So 10-24 Uhr, Fr-Sa 10-1 Uhr
Plätze innen: ca. 350
Plätze außen: ca. 650

Demnächst auch in Spandau: Kennzeichnung von guten und schlechten Restaurants

Erst ein Smiley, nun eine Ampel

Gastrokennzeichnung: Die Ampel für Restaurants.

Gastrokennzeichnung: Die Ampel für Restaurants.

Foodwatch, eine Organisation dies sich dem Verbraucherschutz verschrieben hat, wies unlängst darauf hin, dass praktisch jeder vierte kontrollierte Gastronomie-Betrieb beanstandet wurde: Es sei jetzt an der Zeit, die Verbraucher vor den Schmutzfinken zu schützen“.

Ab dem 1. Juli soll es in Berlin ein einheitliches Kennzeichnungssystem zur Bewertung der Hygiene in der Gastronomie geben. Darauf hatten sich schon im September 2010 die Berliner Bezirksstadträte mit der Senatsverwaltung für Verbraucherschutz geeinigt. Damit steht eine Kennzeichnung von gastronomischen Betrieben auch in Spandau vor der Tür. Ziel der Aktion ist es, mehr Transparenz für den Verbraucher zu erreichen. Damals sollte ein Smiley in fünf Bewertungsstufen Auskunft über die Qualität des geprüften Betriebes geben: Elite, sehr gut, gut, befriedigend oder nicht ausreichend.

Anfang Mai haben jetzt die Verbraucherschutzminister der Bundesländer in Bremen beschlossen mit Hilfe einer „Hygiene-Ampel“ die Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen zu dokumentieren. Rot, Gelb und Grün sollen nun die Gäste ins Lokal locken – oder sie zur Vorsicht mahnen. Die Verbraucherschutzminister wollen dieses System erst zum 1. Januar 2012 einführen. Berlin möchte dagegen eine Vorreiterrolle übernehmen – aber ohne Smiley. Gerade letzteres stößt bei „foodwatch“ und der „Verbraucherinitiative e. V.“ auf deutliche Kritik.

Der schnelle Vorstoß Berlins scheint noch im Ansatz zu stocken. Verbraucherschutz-Senatorin Katrin Lompscher (Linke) will vorerst nur das Ergebnis der Untersuchungen, sowie Datum und Ort bekannt geben – ohne Ampel.

Der Spandauer Gesundheitsstadtrat Martin Matz meint dazu:

„Die Veröffentlichung von Kontrollergebnissen braucht eine solide rechtliche Grundlage, für die der Bundesgesetzgeber jetzt sorgen kann. Berlin hat die Diskussion wesentlich voran gebracht, die zur jetzt erzielten Einigung geführt hat. Jetzt kommt es darauf an, die Reform handwerklich solide umzusetzen.“

Ingelore Rosenkötter, die Vorsitzende der Ministerkonferenz in Bremen, sieht in der neuen Regelung einen „Meilenstein für den Verbraucherschutz“.

Der Smiley hat ausgedient.

Der Smiley hat ausgedient ...

Angefangen hat alles einmal im Berliner Bezirk Pankow, der mit seinen „Ekel-Listen“ und dem freundlich lächelnden Smiley für heftige Diskussionen sorgte. Die erschreckenden Funde in der dortigen Gastronomie machten klar, dass dies im Rest der Stadt, also auch in Spandau, nicht anders sein kann. Das Pankower Bezirksamt hatte Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen im Internet veröffentlicht, um so den Druck auf die gastronomischen Betriebe zu mehr Reinlichkeit zu erhöhen. Nach den dortigen Erfahrungen hat die Veröffentlichung der Kontrollergebnisse zu einer merkbaren Steigerung der Qualität geführt.

Der Spandauer Gesundheitsstadtrat Matz weist auf prinzipielle Probleme der Lebensmittelkontrolle hin:

„Die vor Ort tätigen Lebensmittelkontrolleure brauchen jetzt eine Rechtsgrundlage, um den Aushang im Betrieb durchsetzen zu können. Und wir brauchen durchdachte Regeln, was vor Ort und im Internet wann veröffentlicht wird. Um beim ersten Anlauf gemachte Fehler nicht zu wiederholen, sollte jetzt gründlich gearbeitet werden. Dazu gehört eine ausreichende personelle Ausstattung der bezirklichen Veterinäraufsichten und eine technische Ausstattung mit mobilen Endgeräten für die Kontrollen. Dann bekommen wir im zweiten Anlauf eine wirklich brauchbare Regelung, die den Verbraucherinnen und Verbrauchern auch tatsächlich eine verbesserte Transparenz schafft.“

Auf das Problem einer unzureichenden Personalausstattung wies auch die Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner hin: „Nur wenn die Kontrolldichte in allen Bundesländern hoch ist und die Ergebnisse der Lebensmittelüberwachung aktuell sind, macht das Kontrollbarometer überhaupt Sinn“.

Der Hotel- und Gaststättenverband befürchtet aus diesem Grund auch eine Ungleichbehandlung der Betriebe. Er sieht in einer Ampel, die nicht an wirklich jedem Betrieb zu finden ist, sogar eine Verbrauchertäuschung. Ihm wäre wahrscheinlich ein Modell lieber, wie es seit 2004 in Potsdam praktiziert wird.

Die „Brandenburger Gastlichkeit” ist ein Qualitäts- und Gütesiegel für Gastronomen im Land Brandenburg, bei dem alle Tests ausschließlich auf freiwilliger Basis erfolgen. Der Vizepräsident des Berliner Hotel- und Gaststättenverbandes, Klaus-Dieter Richter, der in Spandau mit dem Restaurant Kolk ein gern besuchtes Restaurant betreibt, konnte sich schon 2006 vorstellen, diese Idee nach Berlin zu übernehmen.

Der Berliner-Kurier berichtete, das Spandau und Reinickendorf sich nicht an einer Veröffentlichung von Kontrollergebnissen im Internet beteiligen werden. Rechtliche Gründe und Personalmangel wurden als Begründung angeführt

 

Ralf Salecker

 

PS: hier gehts weiter zu unseren  Restaurant-Tipps

Test: “Die fünf besten Eisdielen Spandaus” ganz subjektiv, objektiv.


Leckeres Eis in angenehmer Atmosphäre Spandaus

Geht es Ihnen auch so? Die Sonne kommt raus, alles grünt und blüht, die Vögel zwitschern, die Sommersachen werden wieder heraus gekramt. Was noch fehlt ist ein Eis. Eine leckere Abkühlung. Süß aber nicht zu süß. Egal ob in einem netten Café oder aber auf die Hand, ein Eis lässt nicht nur Kinderherzen höher schlagen. Wir haben für Sie einige Eisdielen in Spandau getestet und möchten Ihnen nun – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – eine Liste der fünf besten Eisanbieter präsentieren.

 

Platz 5 – Fantasia del Gelato

In den Spandau Arcaden gleich zwei mal vertreten – als Eiscafé im zweiten Obergeschoss und als Eistheke im Erdgeschoss. Wer also nicht nur ein Eis auf die Hand möchte, sondern bei einem Eisbecher die Pause seines Einkaufsbummels genießt, kann sich oben zur Ruhe lassen. Mit einem Preis von einem Euro je Kugel ist der Anbieter der teuerste der in Spandau getesteten. Allerdings wird mit steigender Eisgröße der Preis geringer. Hier kann man nicht nur 24 verschiedene Eissorten schlecken, auch Kuchen wird angeboten. Alles selbst gemacht. Das leckere Eis gibt es passend zum Preis in besonders großen Kugeln und der Kunde hat die Wahl zwischen bunten Ledersitzbänken mitten in der Halle oder dem Platz in dem etwas dunklen Lokal. Das Ambiente mitten in einem Einkaufszentrum muss man mögen, ansonsten – sehr lecker.

 

Auch das Hauptcafé Millefiori wird bald wieder öffnen

Auch das Hauptcafé Millefiori wird bald wieder öffnen

Platz 4 – ITAL Eis CIAO beziehungsweise Millefiori

Die Eistheke mit dem Firmenschriftzug ITAL Eis CIAO in der Carl-Schurz Straße, ist eigentlich ein Ausläufer des Eiscafés Millefiori, in der Breiten Straße. In der ersten Juniwoche wird auch dieses Café wieder eröffnet. An der Theke neben Burger King hat der Kunde die Wahl zwischen 21 selbstgemachten Sorten, im Hauptcafé sind es dann 34. Das Eis ist sehr lecker und cremig, die Waffel knusprig. Eine Kugel kostet 80 Cent. Das Fruchteis ist laktosefrei. Wer bleiben möchte, kann sich in der Fußgängerzone an die Tische setzen.

 

Platz 3 – Konditorei Fester

Nicht nur tolle Kuchen und Torten lassen sich in der Konditorei Fester am Marktplatz essen, auch Eisbecher werden von den Kunden bei dieser Wetterlage wieder verstärkt geordert. Das traditionsreiche Unternehmen setzt dabei allerdings auf Florida und Mövenpick Eis und stellt nicht selbst her. Vor allem die Sorte Smarties hat es mir jedoch angetan und in einem Korbstuhl auf dem Marktplatz lässt es sich einfach gut schlemmen und beobachten. Die 18 Sorten sind, nach Angabe des Hauses, „nach dem Ausgewählt, was die Kunden am liebsten essen“. Die Kugel kostet 90 Cent und liegt damit etwas über dem Preisdurchschnitt.

 

Platz 2 – Florida Eis

Über die Grenzen Spandaus berühmt, ist das Eis von Florida fast schon zur Legende geworden. Ob im traditionellen Eiscafé, in der Ellipse am Busbahnhof oder neuerdings auch in Tegel, überall können die 32 Milch- und 21 Fruchteissorten genossen werden. Dabei ist das Fruchteis grundsätzlich Laktosefrei. Allerdings muss der Eisliebhaber hier damit rechnen auch mal eine halbe Stunde anzustehen und die großen Cafés sind auch nicht gerade intim und kuschelig. Mit 80 Cent je Kugel und einer riesigen Auswahl auch zum Mitnehmen, macht das Café diesen Mangel bei seinen Fans jedoch wieder wett. Besonders die Sorten Mint-Choclate und French-Choclate haben es vielen Kunden angetan.

 

Platz  1 – Eiscafe Tropic

Das Tropic - gemütlich und lecker

Das Tropic - gemütlich und lecker

Das Eiscafé gegenüber von OBI in der Wilhelmsstraße besticht vor allem durch seine tolle Inneneinrichtung. An den dunklen Holztischen kann man es sich hier auf hellen Lederbänken beim Blick auf tolle Strand- und Urlaubsfotos gut gehen lassen. Auf dem Tisch noch eine kleine Blume – fertig ist das Wohlfühlambiente. Auch an den Außentischen kann das selbstgemachte Eis genossen werden. Bei einem Preis von 80 Cent je Kugel und ausgefallenen Sorten wie Käse Sahne oder Drachenfrucht hat der Eisliebhaber nichts zu meckern. Jeweils 20 Milch- und Fruchteissorten komplettieren das Angebot.

Kirsten Stamer

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