Sieben auf einen Streich für den SSV


12. Spieltag, Bezirksliga Staffel 3

Der Tabellenführer hat gegen Schlusslicht Heiligensee den erwartet deutlichen Sieg eingefahren. Mit der 0:7-Niederlage vor eigenem Publikum waren die Arminen noch gut bedient.

Das Personal

Zwei Änderungen nahm Trainer Murat Tik im Vergleich zum 4:1 vergangene Woche gegen Neukölln vor: Für Dikmen rückte Borkowski in den Sturm. Die freigewordene Stelle in der Abwehr besetzte Demirkaya.

SSV bestraft die Heimelf nicht

Vom Anpfiff weg waren die Rollen klar verteilt. Die Heimelf zeigte sich bemüht, aber insgesamt gegen den Dauerdruck der Spandauer zu unbeholfen. Einzig die mangelnde Chancenverwertung der SSV-Offensive verhinderte einen frühen Rückstand.

Mehrere hochkarätige Möglichkeiten blieben ungenutzt, unter anderem verschoss Borkowski (gegen Neukölln dreifacher Torschütze, traf auch per Strafstoß) einen Foulelfmeter (25.). Erst Aydin sorgte kurz vor der Pause für die mehr als verdiente Führung (44.).

Heiligensee hat nichts mehr entgegenzusetzen

Nach der Pause reagierte Trainer Tik und stellte mit seinen Einwechslungen auf ein 3-4-3 um. Yildiz verstärkte das Mittelfeld, Kucak nahm seinen Platz im Sturm ein. Karatas bildete mit Inanc und Yüksel die Dreierkette. Gegen die geballte Angriffspower geriet der Tabellenletzte in noch ärgere Schwierigkeiten.

Hinten nicht gefordert, konnte Spandau das Spiel nach Belieben verwalten. Nun fielen zwar die Tore, angesichts der Chancen hätte das Ergebnis jedoch deutlich höher ausfallen müssen. Freuen konnte sich Torjäger Kucak, der nach langer Spielpause in seinem zweiten Spiel einen Doppelpack schnürte.

Aufstellung: Gönen – Demirkaya (46. Karatas), Yüksel, Inanc, Bicen (46. Kucak) – Altin, Badur, Kovulmaz – Yildiz (70. Alim), Borkowski, Aydin

  • 1:0 Aydin (44.)
  • 2:0 Kucak (50.)
  • 3:0 Yildiz (60.)
  • 4:0 Yildiz (67.)
  • 5:0 Borkowski (78.)
  • 6:0 Badur (85.)
  • 7:0 Kucak (90.)
Trainer Murat Tik ist noch nicht mit der Spielweise seines Teams zufrieden.

Trainer Murat Tik ist noch nicht mit der Spielweise seines Teams zufrieden. Foto: Daniel Lehmann

Trotz Kantersiegs mahnende Worte

Der Spandauer SV hat mit dem Erfolg seine Pflichtaufgabe erledigt – mehr allerdings nicht. „Zurzeit stimmen bei uns nur die Ergebnisse“, moniert Murat Tik. „Wir hätten ein Zeichen setzen können und höher gewinnen müssen.“

Immerhin blieb seine Mannschaft zum ersten Mal seit dem 4. Spieltag (8:0 gegen den TSV Rudow II) ohne Gegentor, aber zurecht warnt der Trainer: „Einigen fehlt es momentan an Konzentration. An der Rückwärtsbewegung müssen wir arbeiten, sonst haben wir spätestens als Aufsteiger ein Problem.“

 

Die nächsten Partien:

27.11.: Spandauer SV 1894 – Berlin Hilalspor (14 Uhr)
04.12.: Spandauer SV 1894 – Frohnauer SC II (14 Uhr)

 

Daniel Lehmann

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info


Zu finden unter: Freizeit & Sport

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