Sonne, Hitze, baden, nicht nur in Spandau

Kühlendes Nass gibt´s auch in der Nachbarschaft

Badestelle an der Havel (Foto: Ralf Salecker)

Badestelle an der Havel (Foto: Ralf Salecker)

Endlich bricht der Sommer wieder mit aller Kraft los. Der Sprung ins kühle Nass wird also zur wichtigen Freizeitbeschäftigung für alle, die jetzt zu den glücklichen Urlaubern gehören. In einem vorherigen Beitrag hatten wir die eingeschränkten Bademöglichkeiten in Spandau vorgestellt. Leider ist die Zahl der offiziellen Badestellen geringer, als im letzten Jahr. Das Schwimmbad in der Gatower Straße ist immer noch geschlossen und die kleine Badewiese ist von der Liste der offiziellen Badegelegenheiten gestrichen worden. Zu lange fiel sie immer durch bakterielle Verschmutzung auf. Es gilt also nach Alternativen Ausschau zu halten. Einige gibt es in den Nachbarbezirken oder im Umland. Niemand muss also unnötig schwitzen.

Bademöglichkeiten in Charlottenburg-Wilmersdorf

Fangen wir gleich mit der schlechten Meldung an, im Freibad Halensee ist nur Sonnenbaden möglich. Die schlechte Wasserqualität lässt nichts anderes zu. Schöner ist es dagegen im Freibad Jungfernheide. Mit regelmäßig gepflegtem Sandstrand, einer schönen Liegewiese, Badeinsel und Rutschen können hier Erwachsene wie Kinder gleichermaßen sicher baden. Auf olympischen Pfaden kann man sich dagegen im Sommerbad Olympiastadion tummeln. Ein klassisches 50m Sportbecken mit acht Bahnen, die Sprunganlage mit 1m und 3m Sprungbrett sowie 5m, 7,5m und 10m Plattform bieten den Olympioniken von morgen eine gute Basis. Zwei Nichtschwimmerbecken und ein Schwimmbecken mit Kinderrutsche sowie eine Planschlandschaft lassen auch bei den Kleinsten keinen Wunsch offen. Fast ähnlich gut ausgestattet ist das Sommerbad Wilmersdorf, nur der 10-Meter-Turm fehlt.

Wer lieber in natürlichen Gewässern unterwegs ist, dem sei vor allem der Teufelssee am Ökowerk im Grunewald ans Herz gelegt. Eine große Wiese bietet Platz für textilfreies und textilhaltiges Sonnenbaden. Mitten im See schwimmt eine kleine Badeinsel, die an heißen Tagen meist überlaufen ist. Nur die im häufiger auftretenden Hundebesitzer, die ihre Vierbeider verbotenerweise mit ans und ins Wasser nehmen, stören das Vergnügen. Am Grunewaldturm ist ähnlich wie bei der kleinen Badewiese das Baden derzeit nicht zu empfehlen.

Bademöglichkeiten in Brandenburg

Falkensee liegt vor der Haustüre Spandaus, dort locken Falkenhagener See und Neuer See. An der Ostseite des Neuen Sees gibt es einen kleinen Sandstrand, der an heißen Tagen schnell überlaufen ist. Im Falkenhagener See wird das Baden, welches nur vom Boot aus möglich ist, geduldet. Offiziell ist es nicht erlaubt, weil die geringe Sichttiefe und die dichte Uferbebauung eine mögliche Rettung erschweren.

Ein Stück weiter entfernt liegt Brieselang. Der dortige Nymphensee hat einen guten Ruf, er gilt als einer der saubersten Seen des Havellands. Sogar Tauchen ist hier, wenn auch nur nach Anmeldung, möglich.

Nur einen Steinwurf von Spandau entfernt liegt eine Badestelle an der Südseite des Glienicker Sees. Die Badegewässerqualität ist ausgezeichnet. Nur bei starken Regenfällen ist diese in Gefahr, weil bei Starkregenfällen aus dem Leistungssystem der Schmutzwasserkanalisation austreten.

Es gibt also eine Menge alternative Möglichkeiten, um ins kühle Nass zu kommen.

 

Ralf Salecker


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