Spandau zurück in der Spur


Inanc (hier gegen den BFC II) wie in der vergangenen Woche mit dem Kopf.

Inanc (hier gegen den BFC II) traf wie in der vergangenen Woche mit dem Kopf. Foto: Ulrich Herzog

11. Spieltag, Bezirksliga Staffel 3

Nach dem Unentschieden im Spandauer Derby am letzten Spieltag war der SSV nun daheim gegen den 1. FC Neukölln gefordert. Etwas glücklich erreichte man einen 4:1-Sieg.

Das Personal

Für den verletzten Lorenz (fällt wegen einem Bänderriss für die restliche Hinrunde aus) rückte Dikmen auf den linken Flügel. Badur und Altin spielten als Doppelsechs.

Schnelle 2:0-Führung gerät in Gefahr

Spandau ging selbstbewusst in die Partie und zog sein bekanntes Spiel über die Außen auf. Hinten zeigte sich die Viererkette souverän und ermöglichte das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff. Ein solcher konnte vom FC nur durch ein Foul im Sechzehner unterbunden werden. Da der etatmäßige Schütze Lorenz verletzt fehlte, vollstreckte Borkowski (10.). Nur kurze Zeit später sorgte eine Standardsituation für den zweiten Treffer: Wie schon gegen die Spandauer Kickers stieg Innenverteidiger Inanc nach einem Freistoß am höchsten und netzte per Kopf ein (14.).

Statt nun die Gäste dauerhaft unter Druck zu setzen, ließ man Gegenangriffe zu. Neukölln witterte seine Chance und schielte auf den Anschlusstreffer. Nach einem Freistoß, der dem 2:0 ähnelte, konnte der Tabellenneunte schließlich verkürzen (33.). Trotz weiterer hochkarätiger Möglichkeiten blieb es beim 2:1 nach 45 Minuten.

Borkowski nach Kontern erfolgreich

Die Unsicherheit aus der ersten Hälfte blieb nach der Pause bestehen. Neuköllns Offensive drängte vehement auf den Ausgleich, nur im Abschluss mangelte es an Genauigkeit und Glück. Selbst ein Rückstand für Spandau wäre angesichts der Dominanz nicht unverdient gewesen. Etwas überraschend fiel daher das 3:1 für den SSV. Einen Konter nutzte Borkowski zur vermeintlichen Vorentscheidung (76.).

Borkowski (im Spiel gegen die Spandauer Kickers) war diesmal dreifacher Torschütze.

Borkowski (li., im Spiel gegen die Spandauer Kickers) war diesmal dreifacher Torschütze. Foto: Daniel Lehmann

Die Elf von Trainer Murat Tik verpasste es aber mit dem Treffer Ruhe in die Partie zu bringen. Vielmehr warf Neukölln noch einmal alles nach vorne. In der Schlussphase nutzte erneut Borkowski (90.) die sich bietenden Räume und sorgte für den vom Ergebnis her klaren Heimsieg.

„Das 4:1 sagt wenig über den Spielverlauf aus“, gibt Trainer Tik unumwunden zu. „Von den Chancen her hätte es auch 4:4 ausgehen können.“

Aufstellung: Gönen – Borkowski, Yüksel, Inanc, Bicen – Altin, Badur – Kovulmaz (60. Kucak) – Yildiz (70. Karatas), Aydin, Dikmen (60. Alim)

Besondere Ehre für Kovulmaz

Als feste Größe ist Nart Kovulmaz im Spandauer Spiel kaum wegzudenken. Der Experte für Standardsituationen steht nun zur Wahl als Torschütze des schönsten Treffers im Berliner Amateurfußball. Die Aktion ist eine Initiative vom Tagesspiegel und Hartplatzhelden.de.

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Die nächsten Partien:

20.11.: Arminia Heiligensee 77 – Spandauer SV 1894 (14 Uhr)
27.11.: Spandauer SV 1894 – Berlin Hilalspor (14 Uhr)

 

Daniel Lehmann

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info


Zu finden unter: Freizeit & Sport

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