Heute Daumen drücken für die Wasserballhelden bei der EM

Nach eine Berg- und Talfahrt bei der bisherigen EM geht es heute Samstag (20.30 Uhr) gegen Titelverteidiger Kroatien und am Montag (17.30 Uhr) gegen Rumänien

Krankheitswelle beim Wasserball-Team Deutschland! Nachdem bereits die beiden Torleute Alexander Tchigir und Roger Kong das Bett hüteten, fehlten beim Abschlusstraining vor dem Match gegen Kroatien mit Center Andreas Schlotterbeck und Routinier Tobias Kreuzmann zwei weitere Akteure. Ein alter Bekannter streifte sich dafür aber die Badehose über: Team-Manager Michael Zellmer sprang für die fehlenden Torhüter beim Training ein und stellte sich den Schüssen des verbleibenden Teams. Insbesondere vor dem Einsatz von ‚Kreuz‘ im morgigen Match steht ein dickes Fragezeichen.

Patzer, Niederlagen und grandioser Sieg

Bei der diesjährigen Wasserball Europameisterschaft in Eindhoven geht es für die deutschen Wasserballer  heiß her. Nach einem missglückten Start hat sich die Nationalmannschaft-  Spandau stellt die meisten Spieler- mittlerweile wieder gefangen und zeigte im letzten Spiel, was sie wirklich kann.

Fehlstart gegen Montenegro

Das Auftaktspiel bei der Wasserball Europameisterschaft 2012 war ein Desaster für den Deutschen Wasserballsport. Mit einer deutlichen 7:13-Niederlage musste sich Deutschland gegen Montenegro geschlagen geben. Besonders im dritten Viertel ließen die Deutschen einige große Chancen liegen. Gegen Ende des Spiels ließ der Spandauer Trainer Hagen Stamm seine Mannschaft etwas Risikoreicher agieren, aber die Spieler aus Montenegro konterten diese Aktionen einfach aus.

Knappe Niederlage gegen Serbien

Im zweiten Spiel der deutschen Nationalmannschaft zeigten unsere Wasserballhelden schon eher, wie gut sie wirklich sind. Leider reichte es auch dieses Mal nicht für einen Sieg und sie mussten sich mit 12:13 knapp geschlagen geben. Man konnte aber einen klaren Aufwärtstrend im Gegensatz zu dem Spiel gegen Montenegro erkennen. Sie spielten konzentrierter und besonders in der Abwehr konnte man eine Verbesserung erkennen. Diese stellte sich einfach besser auf den Gegner ein. Bester Mann war an diesem Spieltag der Team-Kapitän Marc Politze, der mit insgesamt vier Treffern überzeugte.

Der Nationaltrainer Hagen Stamm war trotz der knappen Niederlage zufrieden mit seinem Team:

„Das war heute ein anderes deutsches Team als bei der gestrigen Niederlage gegen Montenegro. Ein Unentschieden wäre möglich und auch gerecht gewesen, es war aber ein toller Kampf und eine tolle Moral meiner Mannschaft.“

Grandioser Sieg über Spanien

Unsere Wasserballer hielten am Aufwärtstrend fest und haben vorgestern gegen die Nationalauswahl aus Spanien mit 16:10 gewonnen. Die Spieler aus Spanien waren keine leichten Gegner, da sie teilweise überhart agierten. Sowohl der Spandauer Marko Stamm als auch der Duisburger Sven Roeßing mussten sogar wegen Platzwunden das Wasser verlassen.

Auch der Bundestrainer war sehr empört über die rüden Attacken der Gegner:

„Diese Gangart der Spanier hat in unserem Sport wirklich nichts zu suchen, zum Glück ist es bei kleineren Platzwunden meiner Spieler geblieben.“

Noch zwei Spiele in der Vorrunde

Um noch Platz drei in der Vorrundengruppe B und damit den Kampf um Edelmetall zu erreichen, muss die Auswahl des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV) die nächsten beiden Spiele am heutigen Samstag (20.30 Uhr) gegen Titelverteidiger Kroatien und am Montag (17.30 Uhr) gegen Rumänien gewinnen und auf Schützenhilfe der Konkurrenz hoffen. Zur Teilnahme am Olympia-Qualifikationsturnier in Edmonton (1. bis 8. April) reicht Rang neun in der Endabrechnung.

Wir drücken der Nationalmannschaft und vor allem unseren Spandauern die Daumen und wünschen viel Erfolg.

Die Redaktion


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