Sport vom Wochenende (13. – 15.5)

Die Wasserballer der Wasserfreunde mussten die Meisterschaft durch die 8:9-Heimniederlage am Freitagabend vertagen. Heute könnte eine Entscheidung fallen. Im Abstiegskampf  hatten die Fußballer des FC Spandau an diesem Wochenende Glück: Trotz der 1:5-Niederlage rutschte der FC nicht auf einen Abstiegsplatz ab. Der Spandauer SV hatte dagegen Pech und wurde trotz eines 1:1 von der Konkurrenz überholt.

 

 

Fußball:

BFC Viktoria 89 – FC Spandau 06 5:1 (1:0)

In der Berlin-Liga hat der FC Spandau den Klassenerhalt weiter in der eigenen Hand. Zwar setzte es beim Tabellenführer BFC Viktoria eine deutliche Niederlage, aber auch Verfolger BFC Preussen patzte in Lichtenberg (1:2). Bis zur Pause hielt Spandau allerdings noch gut mit (0:1). Dann folgten vier Gegentreffer in Folge, ehe Yasin Sun in der 87. Minute den Ehrentreffer erzielte. Bei noch zwei ausstehenden Spielen und einem Punkt Differenz zwischen den beiden Teams, wird es ein enges Saisonfinale.

Aufstellung FC Spandau: Kaczmarek – Niroomand, Gültekin, Gehrhardt, Krawczyk, Binting, Sun, Gellner, (69. Buadu), Schöwel, Weglinski, Bautzki.

Tore: 1:0 (6.) Fuß, 2:0 (55.) Senkaya, 3:0 (63.) Ergidi, 4:0 (75.) Senkaya, 5:0 (84.) Marschel, 5:1 (87.) Sun.

 

Spandauer SV – BSC Rehberge 1:1 (0:0).          

Rückschlag im Abstiegskampf: Die Landesliga-Fußballer des Spandauer SV kamen gegen den Tabellenvierten aus Rehberge nicht über ein 1:1 hinaus. Konkurrent Alemannia Wacker landete durch einen späten Siegtreffer (88. Spielminute) gegen den xx einen 2:1-Sieg und ist in der Tabelle nun einen Punkt vor Spandau. SSV-Coach Murat Tik war die Enttäuschung anzumerken – er weiß, dass es nun ganz schwer wird: „Wir haben es jetzt nicht mehr in der eigenen Hand und nun leider noch zwei schwere Spiele vor uns. Wären wir heute über dem Strich geblieben, dann wäre die Situation deutlich besser.“ Ein Sieg hätte Spandau dafür sogar gereicht, doch der 0:1-Rückstand nach einem Strafstoß der Gäste, machte es schwer. Der Ausgleich in der 75. Spielminute durch ein Tor von Özkan Inanc brachte die Hoffnung zurück. Kurz vor Schluss hatten die Spandauer zwei dicke Chancen zum Sieg, aber Nare Kovulmaz und Mustafa Bicen verpassten es, den 2:1-Führungstreffer zu erzielen. Die Punkteteilung geht allerdings auch in Ordnung, gestand Tik: „Das Unentschieden war gerecht, der Gegner war ziemlich stark, sodass es diesmal einfach nicht gereicht hat. Jetzt müssen wir auf Schützenhilfe hoffen“, seufzte der Coach.

Tore: 1:0 (63.)(Foulelfmeter), 1:1 (75.) Inanc.

Wasserball:

Wasserfreunde Spandau 04 – ASC Duisburg  9:8 (4:1, 0:3, 3:1, 2:3).

Machen die Wasserfreunde Spandau die 31. Deutsche Meisterschaft am Montagabend klar? Die beiden Finalisten liefern sich im „Best of five“-Modus ein Kopf an Kopf Rennen. Spandau legte mit einem Auswärtssieg vor, verlor am Freitagabend aber überraschend mit 9:10.  Am Samstag beim 9:8-Sieg zeigten die Wasserfreunde dann eine deutliche Leistungssteigerung, auch wenn die Meisterschaft erst einmal vertagt werden musste. „Im Gegensatz zum letzten Spiel haben wir zu Beginn nicht so nervös gespielt und unsere Verteidigung verbessert“, sagte Wf-Trainer Nebojsa Novoselac dem Tagesspiegel. Die Spandauer bauten die Führung auf 4:0 aus, mussten kurz vor dem Viertelende aber noch den Treffer zum 4:1 hinnehmen. Die Duisburger zeigten in der Folge, warum sie ein harter Gegner sind und glichen zur Pause aus (4:4). Auch drei weitere Treffer der Wasserfreunde reichten noch nicht für eine Entscheidung, denn 30 Sekunden vor Schluss schafften die Gäste den erneuten Ausgleich (8:8). Nachdem Trainer Novoselac eine Auszeit nahm, haute Wf-Spieler Moritz Oeler den Ball zum 9:8 ins Duisburger Tor und bescherte den Spandauern damit ein Matchballspiel.

Am heutigen Montagabend (20 Uhr) können die Spandauer mit einem Sieg in Duisburg die Meisterschaft feiern. Bei einer Niederlage würde es zum fünften Spiel am Mittwoch in Berlin kommen.


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