Sport von diesem Wochenende

21.01. 2011: Das Sportwochenende verlief für die Spandauer Teams sehr erfolgreich. Die Fußballer des FC Spandau sicherten sich Big-Points im Abstiegskampf, die Handballerinnen der SG Spandau siegten in Neubrandenburg und die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau schafften den Einzug ins Pokal-Halbfinale.

Fußball:NSCC Trabzonspor – FC Spandau 06 2:3 (0:0). Das war wichtig: Nach dem überraschenden Punktgewinn am Donnerstag (2:2 gegen Altglienicke) legte der abstiegsbedrohte FC in der Berlin-Liga einen Sieg nach. Gegen das ebenfalls vom Abstieg bedrohte Team von Trabsonspor setzten sich die Spandauer durch und haben nun ein Vier-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge. Dabei sah in der torlosen ersten Halbzeit noch alles nach einem Unentschieden aus, doch dann erzielte Yasin Sun in der 57. Spielmminute die Führung für die Gäste aus Spandau. Nur zehn Minuten später schlug das Team von Trainer Ralf Krähne erneut zu und sah schon fast wie der sichere Sieger aus. Das änderte sich allerdings in der 73. Spielminute, als Hakan Eryigit den Anschluss für die Gastgeber erzielte. Die postwendende Antwort des FC, das 3:1 durch Nurdin Pitarevic, konnte Trabzonspor ebenfalls nicht zum Aufgeben zwingen. Es fiel der erneute Anschlusstreffer, bei dem es dann aber auch blieb, da Spandau die Führung über die Zeit rettete. Zum Glück für den FC, der im Abstiegskampf nun wieder eine gute Ausgangsposition hat.

Der FC Spandau fuhr im Abstiegskampf einen wichtigen Sieg ein

Aufstellung FC Spandau: Schulze – Benad, Gerhardt, Binting, Sun, Pitarevic, Gellner, Schöwel, Rübner, Kasper (63. Weglinski), Bautzki.

Tore: 0:1 (57.) Sun, 0:2 (67.) Rübner, 1:2 (73.) Erygit, 1:3 (81.) Pitarevic, 2:3 (84.) Dilber.

 1.FC Wilmersdorf – Spandauer SV 1894 5:0. Ein heftige Niederlage setzte es für die Landesliga-Fußballer des Spandauer SV. Der Tabellenzweite aus Wilmersdorf schickte den SV mit 5:0 nach Hause und wahrte sich damit beste Chancen im Titelrennen. Für Spandau rückt der Klassenerhalt dagegen in noch weitere Ferne: Zwölf Punkte beträgt der Abstand auf einen Nichtabstiegplatz. Da hilft wohl nur noch ein Wunder…

Basketball: WF Spandau 04 – TuS Lichterfelde 69:77, WF Spandau – SVB Brauereien 78:64. Die Oberliga-Basketballer der WF Spandau zeigten an diesem Wochenende zwei Gesichter: Am Freitagabend verloren die Wasserfreunde gegen Lichterfelde und kassierten damit die dritte Saisonniederlage, gegen die Gäste aus dem Tabellenmittelfeld. Einen Tag später gelang dann aber die Wiedergutmachung gegen die SVB Brauereien, die damit schon die zehnte Niederlage hinnehmen mussten. Die Spandauer bleiben durch den Sieg weiter eines der Top-Teams der Liga.

 

 

Die Frauen der SG Spandau sicherten sich den dritten Saisonsieg.

Handball:

 

SV Fortuna 50 Neubrandenburg – SG Spandau 27:29 (18:13). In der Handball-Regionalliga haben die Spandauerinnen beim Tabellenschlusslicht in Neubrandenburg nach fünf Niederlagen in Folge mal wieder gewonnen. Damit gelang die Revanche für das unglückliche Unentschieden im Hinspiel (32:32) und die SG hat nach dem 3. Saisonsieg wieder Anschluss an den zwölften Tabellenplatz. Nach einem Sieg für Spandau sah es aber lange Zeit gar nicht aus: Nach der ausgeglichenen Anfangsphase lief bei der SG gegen Mitte der ersten Hälfte nicht mehr viel zusammen. „Wir haben um den heißen Brei herumgespielt und überhastet abgeschlossen. Der Torwille hat bei uns gefehlt“, erklärte SG-Leiter Holger Naß. Zur Pause drohte Spandau das Spiel deshalb zu entgleiten (13:18). Die Halbzeitansprache zeigte bei der SG aber Wirkung, wie Naß berichtete: „Wir standen danach aggressiver in der Deckung, haben vorne die Lücken gefunden und auch genutzt.“ Spandau drehte in der Folge das Spiel, was an der guten Leistung von Isabelle Winkler im SG-Tor lag, aber vor allem auch an dem Kampfgeist der SG. „Wir haben in der zweiten Hälfte den nötigen Siegeswillen gezeigt und am Ende verdient gewonnen“, bilanzierte Naß.

Aufstellung: Isabelle Winkler Victoria Protz (1), Klara Bachmann (3), Dana Baerns (6), Katja Otto (6/1 7m), Sarah Herz (3), Maike Frahm (5/2 7m), Franziska Schreiterer (5).

Wasserball:

WF Spandau Berlin 04 – SG W98/Waspo Hannover 14:3. Klare Sache: Im Pokal-Viertelfinale hatte der Bundesliga-Spitzenclub Spandau mit den Gästen aus Hannover keine Mühe. Bereits im Vorfeld war die Favortienrolle klar bei den Spandauern, die die Vorrunde der Bundesliga als Tabellenführer abschliessen konnten und beiden Duelle gegen Hannover für sich entschieden. Der dritte Sieg gegen die Hannoveraner war jedoch mit Abstand der deutlichste und mach Mut für die restliche Saison. „Als Beobachter gewinnt man das Gefühl, dass die Mannschaft ihren Rhytmus gefunden hat“, verkündete SG-Teammanager Peter Röhle. Die Wasserfreunde bleiben damit in zwei Wettbewerben weiter auf Titelkurs.

Lars Woellnitz



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