Sport für diese Woche

Über Ostern ist das Sportprogramm überschaubar: Die Wasserballer der Wf Spandau treffen im Halbfinale der Play-Offs auf den SV Würzburg. Was die Wasserballer noch werden wollen, hat das Eishockey-Team der Eisbären Berlin bereits geschafft. Vergangene Woche sicherten sich die Berliner die Meisterschaft in der DEL! Außerdem: Hertha BSC kann den Aufstieg in die 2. Bundesliga bereits klarmachen.

 

Wassserball:

SV Würzburg – Wasserfreunde Spandau 04
In der Wasserball-Bundesliga steht das Play-Off-Halbfinale an: Nach den mühelosen Erfolgen im Viertelfinale gegen den SV Bayer Uerdingen gastieren die Wasserfreunde Spandau nun am Sonntag um 16 Uhr beim SV Würzburg.
Anders als noch im Viertelfinale heißt es nun „best of five“, sodass es frühestens im dritten Spiel eine Entscheidung  geben wird. Dass Würzburg motivierter präsentieren wird, als die schwachen Uerdinger und es den Wasserfreunden schwer machen will, davon ist auszugehen. Der SV machte gegen Wedding , die in der Abschlusstabelle wegen des besseren Torverhältnis vor Würzburg waren, den Halbfinaleinzug ebenfalls nach zwei Spielen klar. Gegen Spandau  bleibt Würzburg aber dennoch nur die Außenseiterrolle. Unterschätzen sollte man die Bayern aber nicht.

Fußball:

Der Sekt ist kalt gestellt: Dass Hertha BSC Berlin den Aufstieg in die erste Bundesliga schafft, daran zweifelt niemand mehr. Im Auswärtsspiel am Montag um 20.15 Uhr beim MSV Duisburg kann die „Alte Dame“ nun Nägel mit Köpfen machen und die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus endgültig besiegeln. Der Tabellendritte VfL Bochum spielte am Donnerstagabend überraschend nur 1:1 in Paderborn. Berlin reicht dadurch ein Punkt in Duisburg, um schon am 31. Spieltag alles klarzumachen.

Aufstiegsvideo (1997)

 

Eishockey:

Die Eisbären Berlin sind Deutscher-Eishockey-Meister! Im Play-Off-Finale der DEL setzte sich Berlin souverän nach drei Siegen gegen die Grizzly Adams aus Wolfsburg durch und holen damit zum fünften Mal den Titel.
Mit einem so deutlichem Finale war allerdings nicht zu rechnen: Wolfsburg startete als Tabellenerster in die K.O-Phase und marschierte nahezu mühelos bis ins Finale. Die Eisbären taten sich dagegen deutlich schwerer, machten den Finaleinzug gegen Düsseldorf erst im fünften Spiel klar. Große Hoffnung weckten allerdings die direkten Duelle in der laufenden Saison, in der die Eisbären gegen Wolfsburg eine erfolgreiche Bilanz vorweisen konnten.
Diese Hoffnung bestätigte sich: Direkt im ersten Spiel siegten die Eisbären mit 4:2 und auch im zweiten Spiel gab es einen 5:4-Heimsieg. Mit dem dritten Sieg in Wolfsburg, der ebenfalls 5:4 ausfiel, brachte Berlin die Meisterschaft damit unter Dach und Fach und ließ sich noch in der Nacht von knapp 1000 wartenden Fans vor der O2-World-Arena feiern.

Lars Wöllnitz


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