Sport – was passiert an diesem Wochenende

28.04.2011: Auftakt zur American Football Saison: Die Männer der Spandau Bulldogs starten mit einem Derby bei den Berlin Thunderbirds in die neue Spielzeit. Für die Spandauer-Fußballer stehen dagegen entscheidende Spiele im Abstiegskampf an. Eine Entscheidung wollen auch die Wasserballer der Wf Spandau am Wochenende und den Finaleinzug gegen den SV Würzburg 05 klarmachen.

 

Fußball:

In der Berlin-Liga kann der FC Spandau 06 am Sonntag (um 10.45 Uhr) einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Die Spandauer empfangen Liga-Schlusslicht Lichtenrader BC 25 und wollen nach mehreren Niederlagen wieder einen Sieg einfahren. Der Abstand auf die Abstiegsränge beträgt derzeit nur einen Punkt, kann mit einem Sieg aber möglicherweise auf vier Punkte ausgebaut werden. Verfolger BFC Preussen  muss nämlich beim Tabellenführer BFC Viktoria 89 antreten.  Angesichts der erst zwei Saisonniederlagen des Spitzenreiters, scheint ein Sieg des BFC Preussen eher unwahrscheinlich.

In der Fußball-Landesliga muss der abstiegsbedrohte Spandauer SV am Sonntag (um 14 Uhr) zum Vorletzten CFC Hertha 06. Die Spandauer sind dabei zum Siegen verdammt, denn der Konkurrent im Abstiegskampf BFC Alemannia Wacker spielt gegen den Tabellenletzten VFB Sperber Neukölln. „Da brauchen wir nicht auf eine Überraschung zu hoffen. Die drei Punkte hat der BFC sicher“, meint SSV-Trainer Murat Tik. Spandau muss also gewinnen, sonst wächst der Abstand auf die rettenden Plätze auf mehr als drei Punkte. „Das wäre schon ein Rückschlag, nachdem wir uns so mühsam wieder herangekämpft haben“, so Tik. Dazu soll es aber nicht kommen, denn die Spandauer wollen gegen die offensivstarken Herthaner auf Sieg spielen, verspricht der SSV-Coach: „Wir werden vorne Druck ausüben, um den CFC in die Defensive zu drängen. Da sind sie besonders anfällig, außerdem hat Hertha konditionelle Probleme.“ In den fünf verbleibenden Saisonspielen will Spandau dann noch an Alemannia Wacker vorbeiziehen, um den Klassenerhalt dann doch noch zu sichern. Der Konkurrent hat allerdings das leichtere Restprogramm. „Wir wollen aber nicht auf Wacker schauen, sondern unsere restlichen Spiele gewinnen. Dann bleiben wir drin“, ist sich Tik sicher. Die Stimmung im Team sei jedenfalls „bombastisch“: „Alle glauben an den Klassenerhalt und sind heiß auf die letzten Spiele!“, so Tik.

Wasserball:

Nach dem 9:3-Auftaktsieg vergangene Woche beim SV Würzburg 05 wollen die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau 04 in den nächsten beiden Playoff-Halbfinal-Heimspielen den Einzug ins Finale der deutschen Meisterschaft sichern.  Am Samstag (16 Uhr) und am Sonntag (13 Uhr) wollen die Wasserfreunde in der Schwimmhalle Schöneberg noch souveräner auftreten als in der ersten Partie: „Da haben wir schwer ins Spiel gefunden und in der Schlussviertelstunde die Zügel etwas locker gelassen“, bilanziert Wf-Teammanager Peter Röhle.  Der Sieg war auch ohne die sonstigen Stützen Alexander Tchigir im Tor, Kapitän Marc Politze und Marko Stamm nicht gefährdet. Für dieses Wochenende könnte ihre Rückkehr das Ergebnis noch deutlicher ausfallen lassen. „Es sollte kein Problem werden“, stimmt auch Röhle zu. Allerdings wollen sich die Gäste gut verkaufen und damit auch schon für das mögliche Spiel um Platz drei vorbereiten. „Schließlich können wir dann noch das internationale Geschäft erreichen. Wir werden also kämpfen und versuchen Motivation zu tanken“, erklärt SV-Trainer Jürgen Helmschrott. Darauf freuen sich auch die Wasserfreunde: „Es ist gut so und hilft auch uns, wenn wir nichts geschenkt bekommen“, meint Röhle.

Handball:

Die Regionalliga-Handballerinnen der SG Spandau sind am Samstag (17 Uhr) bei der TSV Altenholz zu Gast. Es ist das letzte Auswärtsspiel in einer Saison, in der der Abstieg für die SG schon lange besiegelt ist. Trotzdem appelliert SG-Leiter Holger Naß an das Team: „Wir wollen unser Gesicht waren und uns da nicht abschlachten lassen.“ Der Spaß soll dabei im Vordergrund stehen: „Es geht um nichts mehr, daher können wir es ganz locker angehen.“ Einen Sieg rechnen sich die Spandauerinnen eher nicht aus, obwohl auch Altenholz nur zwei Saisonsiege mehr auf dem Konto hat und beide Teams sich im Hinspiel mit einem Unentschieden trennten. „Es wird schwer dort etwas zu holen. Vielleicht denkt sich das Team, jetzt erst recht und landet eine Überraschung“, so Naß.

 

American Football:

Saisonauftakt in der Oberliga-Ost: Die Spandau Bulldogs müssen am ersten Spieltag zu den Berlin Thunderbirds. Anpfiff  zum Derby ist am Samstag (15Uhr).

 

 


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