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Häusliche Krankenpflege Rosenkranz

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Ein Fest zum Jubiläum

Mit einem Rathausfest zum hundertjährigen Jubiläum wird Spandaus Wahrzeichen gewürdigt.

Das hundertjährige Bestehen des Rathauses Spandau wird am morgigen Samstag mit einem großen Rathausfest gefeiert. Von 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr wird es verschiedene Programmpunkte geben, an denen Groß und Klein sich beteiligen können und ihre Freude haben werden.

Das Rathaus feiert an diesem Samstag sein 100-jähriges Jubiläum.

Das Rathaus feiert an diesem Samstag sein 100-jähriges Jubiläum. Fotos (2): Patrick Rein

„Geschichte flaniert durch Spandau“

Den Auftakt bildet um 12.30 Uhr die alljährliche Veranstaltungsreihe „Geschichte flaniert durch Spandau“ der Heimatkundlichen Vereinigung bei der Darstellerinnen und Darsteller in historischer Kleidung aus verschiedenen Jahrhunderten gemeinsam mit dem Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank vom Marktplatz bis zum Rathausvorplatz gehen. Um 13.00 Uhr wird dann das Fest mit einer Ansprache des Bezirksbürgermeisters auf der Festbühne vor dem Rathaus beginnen.

Arbeitsbereiche des Bezirksamtes

Danach werden zwei szenische Führungen der Jugendtheaterwerkstatt Spandau durch das Rathaus angeboten außerdem Führungen auf den Rathausturm und durch das Büro des Bezirksbürgermeisters, außerdem stellen sich verschiedene Arbeitsbereiche des Bezirksamts an Ständen im Rathaus vor und man kann das künstlerisch gestaltete Spandau-Spiel „Spandowli“ spielen. Im Bürgersaal können Modelle von Spandauer Bauwerken besichtigt werden. Auch die von der Heimatkundlichen Vereinigung zusammengestellte Fotoausstellung in der Säulenhalle steht
den Besuchern offen.

Rathaus2-SpandauDem Bezirk verbunden

Damals vor 100 Jahren wurde nach 3-jähriger Bauzeit das Rathaus am 15.09.1913 eingeweiht. Zu dieser Zeit war Spandau noch eigenständige Stadt und das Rathaus galt als Wahrzeichen und Symbol gegen die Eingemeindung zu Groß-Berlin, die bekanntlich 1920 dann doch erfolgte. Bis heute jedoch fühlen sich die Spandauerinnen und Spandauer in erster Linie ihrer „Stadt“ und ihrem Rathaus verbunden. Leider blieb das Rathaus im Zweiten Weltkrieg nicht unversehrt und musste in den 50er Jahren wieder aufgebaut und restauriert werden. Dadurch hat es sein ursprüngliches Erscheinungsbild etwas verändert. Aber noch immer ist es mit seinem 80 Meter hohen Rathausturm, von dem man einen spektakulären Rundumblick auf Spandau und insbesondere auf die Altstadt hat, das höchste Gebäude des Bezirks.

An einem Informationsstand im Rathaus kann man sich dann über die verschiedenen Angebote informieren und sich für die Führungen anmelden.

Patrick Rein

Altstadtfest und Weinsommer

Neben dem Rathausfest am Samstag laden ab heute schon das Altstadtfest und der größte Berliner Weingarten zum Altstadtbesuch.

Ab heute gibt es beim Altstadtfest und WeinSommer viel zu erleben. Auf dem Rathausvorplatz dominieren Coverbands vom Feinsten: Den Anfang machen heute „BON“ – The AC/DC-Show gefolgt am Freitagabend von der Westernhagen-Coverband „Belmondo“ und „Big Value“ am Samstag. Zum Frühschoppen am Sonntag lädt Larry Schuba ein und zum Abschluss entlässt die Show-Band „Rock 59“ die Besucher in den Sonntagabend.

Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher wieder ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

Auch in diesem Jahr erwartet die Besucher wieder ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm.

Erlesene Trauben

Insgesamt 14 verschiedene Weingüter präsentieren sich an allen Tagen gemeinsam mit der aktuellen Rheinhessen-Weinprinzessin Alina Hammer zum WeinSommer Rheinland-Pfalz auf dem Markt im Rahmen des Weinfestes. Ein buntes Bühnenprogramm und Themenverkostungen sind auch hier zu erleben. Über alle vier Tage sind volljährige Geburtstagskinder dazu eingeladen, sich eine Flasche Winzersekt am Probierstand ihrer Wahl abzuholen. Am Sonntag ab 11 Uhr lädt die Gemeinde St. Nikolai Spandau zu einem Gottesdienst unter freiem Himmel auf die WeinSommer-Bühne am Markt ein. An der Carl-Schurz-Straße haben wieder zahlreiche Verkaufs- und Imbissstände aufgebaut, so dass man genussvoll vom Rathaus zum Spandauer Marktplatz – dem an diesem Wochenende größten Berliner Weingarten – gelangt. Obwohl in diesem Jahr der berlinweite verkaufsoffene Sonntag erst eine Woche später stattfindet öffnen bereits am 1. September viele Geschäfte der Altstadt ihre Türen.

Berlines größter Weingarten lädt auf dem Markt wieder zum probieren ein.

Berlines größter Weingarten lädt auf dem Markt wieder zum probieren ein. Fotos (2): Patrick Rein

Programm

Bühne auf dem Rathausvorplatz

Donnerstag, 29. August:
16.30 Uhr: Karaoke-Show mit Melanie Wilke

19.45 Uhr: „BON“ – The AC/DC-Show

Freitag, 30. August
15.30 Uhr: „Anno-Rock-Band“ – Rock-Klassiker beim Heimspiel
19.30 Uhr: „Belmondo“ – Marius-Müller-Westernhagen-Coverband

Samstag, 31. August
12.00 Uhr: Jubiläumskonzert der Zollkapelle Berlin „100 Jahre Rathaus Spandau“
13.00 Uhr: Grußansprache des Bezirksbürgermeisters Helmut Kleebank
15.00 Uhr: „Skyline“ – Rock und Pop im eigenen Gewand
19.00 Uhr: „Big Value“ – handgemachte Rockmusik der 70er bis 90er!

Sonntag, 2. September
12.00 Uhr: Larry Schuba – das musikalische Berliner Urgestein
16.30 Uhr: „Rock 59“ – d i e Showband aus Berlin-Spandau

WeinSommer-Bühne auf dem Markt

Donnerstag, 29. August:
ab 16.00 Uhr After Work Cocktails
18.00 Uhr: Offizielle WeinSommer-Eröffnung mit der Rheinhessen Weinprinzessin Alina Hammer und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank.
17.00 – 22.00 Uhr: Zur WeinSommer-Eröffnung begeistert das Trio „UpToDate“ mit Oldies, Jazz, Swing und Pop

Freitag, 30. August:
16.00 Uhr After Work Cocktails
16.00 – 18.00 Uhr: Themenverkostung vor der Bühne mit der Rheinhessen Weinprinzessin Alina Hammer – „Leichte Weiße – der unbeschwerte Genuss “
18.00 – 22.00 Uhr: „Two4You and friends“ begeistern mit der kompletten Bandbreite der Musik

Samstag, 31. August:
16.00 – 18.00 Uhr: Themenverkostung vor der Bühne mit der Rheinhessen Weinprinzessin Alina Hammer „Cool Reds – leichte Rotweine kühl genossen“.
18.00 – 22.00 Uhr: die „Cool Cats“ präsentieren international beliebte Hits der 50er und 60er Jahre.

Sonntag, 1. September:
ab 11 Uhr: Gottesdienst der Gemeinde St. Nikolai unter freiem Himmel
ab 13.00 Uhr Winzer stehen „Rede und Antwort“ – Was Sie schon immer über Wein wissen wollten.
16.00 – 20.00 Uhr: Zum WeinSommer-Abschluss spielt „Two High“ Hits der 70er, 80er und 90er Jahre!

Patrick Rein

Spandaus Regierungssitz in 150 alten Bildern

Ausstellung zum 100-jährigen Jubiläum

Kriegsschäden am Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Kriegsschäden am Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Die Heimatkundliche Vereinigung Spandau 1954 e.V. hatte zur Ausstellungseröffnung 100 Jahre Rathaus Spandau in den Bürgersaal geladen. Nur wenige Male in den vergangenen Jahren dürfte der Saal auch nur annähernd bis zum letzten Platz gefüllt gewesen sein, wie es jetzt der Fall war. Karl-Heinz Bannasch, der 1. Vorsitzende des Vereins begrüßte alle anwesenden Gäste. Gastredner waren Spandaus Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und der Präsident des Städte- und Gemeindebundes des Landes Brandenburg, Werner Große. Zu den Ehrengästen gehörten drei ehemalige Bezirksbürgermeister, Konrad Birkholz, Sigurd Hauff und Werner Salomon.

Ein neues Rathaus musste her

Blicke in die Vergangenheit zeigten auf, welche Gründe den Bau eines neuen Rathausgebäudes für Spandau notwendig machten. Vor 100 Jahren platzte das alte Rathaus am Markt, in etwa dort, wo heute die Berliner Volksbank ihren Sitz hat, aus allen Nähten. Auch die Nutzung weiterer Gebäude in der heutigen Carl-Schurz-Straße machte die Arbeit nicht unbedingt einfacher. So entschloss man sich zum Bau eines neuen, viel größeren Amtssitzes. Berlin stand „drohend“ vor der Türe. Spandau wollte unbedingt seine Eigenständigkeit beweisen, um klar zu machen, dass man weder auf Berlin angewiesen ist, noch eingemeindet werden möchte. Das neue Gebäude sollte als „etwas hermachen“. Wie es üblich ist, bei solchen Bauvorhaben, wurde ein Architekten-Wettbewerb ausgeschrieben. Für heute Verhältnisse nicht überraschend, nahm man nicht den Gewinner-Beitrag  als Vorlage für das neue Rathaus. Wahrscheinlich erschien der Entwurf zu schlicht. Er hätte wahrscheinlich besser zu den finanziellen Verhältnissen der Stadt gepasst, erfüllte aber nicht den Zweck, Selbstbewusstsein gegenüber Berlin auszudrücken.

In der Festrede zum Rathausbau kam eine weitere doch recht verblüffende Aufgabe zu Tage, die das neue Rathausgebäude erfüllen sollte. Der Rand der Altstadt war anscheinend nicht besonders schön anzusehen, darum sollte das Rathaus diesen „Schandfleck“ vor den Blicken verbergen. Das Quergebäude neben dem Rathaus erfüllte diese gewünschte Zusatzfunktion.

Ausstellung

Die Ausstellung mit ihren rund 150 Fotos und Abbildungen zeigt eindrucksvoll das ganze Spektrum der bewegten Geschichte dieses Gebäudes. Besonders im zweiten Weltkrieg erlitt das Rathaus erhebliche Beschädigungen. Anders als bei manchen Häusern in der großflächig zerstörten Altstadt, war eine Wiederherstellung möglich, auch wenn manches nicht in alter Form möglich war, oder aber bewusst anderes gestaltet wurde, um ein Zeichen für mehr Offenheit zu setzen. So bekam der Rathausturm keine geschlossene Haube mehr, sondern wurde ganz bewusst nach allen Seiten offen gebaut. Nur an wenigen Stellen fallen die Zerstörungen des Krieges noch deutlich ins Auge. Zu besichtige ist die Ausstellung bis Mitte November zu den regulären Öffnungszeiten des Rathaus.

 

Ralf Salecker

Ein Zeichen für Toleranz

Vor dem Rathaus Spandau weht seit Donnerstag wieder als weltweites Zeichen für Toleranz, Vielfältigkeit, Hoffnung und Sehnsucht die Regenbogenfahne.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ heißt es im Grundgesetz. Doch besonders gleichgeschlechtliche Paare mussten lange darum kämpfen einerseits gesetzlich anerkannt zu werden und andererseits gesellschaftlich akzeptiert zu werden. Auch heute mangelt es teilweise noch an der Toleranz. Dabei muss es nicht verstanden werden, wieso sich Mann und Mann oder Frau und Frau lieben. Es soll von den Mitmenschen lediglich akzeptiert beziehungsweise toleriert und nicht verurteilt werden.

Auch die Berliner Aids-Hilfe e.V. war beim Hissen der Flagge dabei.

Auch die Berliner Aids-Hilfe e.V. war beim Hissen der Flagge dabei.

Spandau zeigt sich tolerant

Bezirksbürgermeister Kleebank führt aus: „Mit dieser Beflaggung setzt der Bezirk Spandau ein Zeichen für tolerante Politik in Spandau, bei der alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen ernst genommen werden und Diskriminierungen aufgrund der sexuellen Orientierung des bzw. der Einzelnen verurteilt werden.“ Erst vor kurzem war es im Gebiet der Heerstraße Nord zu einem Übergriff auf einen körperlich benachteiligten Menschen gekommen, was für ein hohes öffentliches Interesse gesorgt hat und weshalb immer noch an entsprechenden Gegenmaßnahmen gearbeitet wird.

Katayun Pirdawari vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg hisste mit Unterstützung von Helmut Kleebank die Regenbogenflagge.

Katayun Pirdawari vom Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg hisste mit Unterstützung von Helmut Kleebank die Regenbogenflagge.

Regenbogenfahne vorm Rathaus

Am gestrigen Tag fanden im Jahn-Sportpark wieder die „Respect Gaymes“ statt, ein Veranstaltung die aktiv mit dem Slogan: „Zeig Respekt für Schwule und Lesben“ wirbt. Um diesen Respekt zu erweisen aber auch als Zeichen für Toleranz, Vielfältigkeit, Hoffnung und Sehnsucht wurde das weltweit anerkannte Symbol – die Regenbogenfahne – von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank vorm Spandauer Rathaus gehisst. Mittlerweile beteiligen sich alle Berliner Bezirke an der Aktion. Und natürlich begrüßt auch der Regierende Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, die Aktion und hisste selbst eine Fahne am Nollendorfplatz. Wowereit hatte mit dem mittlerweile legendären Satz im Berliner Abgeordnetenhaus: „Ich bin schwul – und das ist auch gut so“ landesweit für Aufsehen und eine positive Auseinandersetzung mit dem Thema gesorgt.

Stadtrat Stephan Machulik, Katayun Pirdawari vom LSVD und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank.

Stadtrat Stephan Machulik, Katayun Pirdawari vom LSVD und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank. Fotos (3): Patrick Rein

Keine Selbstverständlichkeit

Während in Deutschland der Umgang mit Schwulen und Lesben „normal“ geworden und keine Besonderheit mehr ist, fehlt diese Toleranz in anderen Ländern weiterhin dramatisch. Die erste Trauung eines gleichgeschlechtigen Paares in Marseille sorgte in Paris für Demonstrationen und endete in regelrechten Straßenschlachten. Und erst vor kurzem wurde in Spandaus Partnerstadt Wolgograd ein Mann auf Grund seiner homophoben Gesinnung totgeprügelt. Leider kommt es aber auch in Deutschland zu Beleidigungen und Übergriffen auf Schwule und Lesben. Ebenso wie bei Fremdenfeindlichkeit ist hier die Gesellschaft gefordert Zeichen gegen Diskriminierung und Gewalt in jeglicher Form zu setzen. Denn auch wenn vielleicht das Verständnis fehlt, sollte zumindest die Toleranz vorhanden seien.

Patrick Rein

Bürgervorschläge zum Haushalt erwünscht

Bezirk startet zweiten Versuch eines Bürgerhaushalts unter dem Motto: Es geht um IHR Geld.

Bereits 2007 wurde in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) die Einführung eines Bürgerhaushalts beschlossen. Ein erster regionaler Anlauf scheiterte jedoch an mangelnder Beteiligung. Seitdem wurde in einer entsprechenden Arbeitsgemeinschaft ein neues Konzept erarbeitet und seit zwei Jahren die Öffentlichkeitsarbeit diesbezüglich intensiviert. Das Ergebnis zeigt sich in einer aufwendigen Broschüre und Internetauftritt unter www.buergerhaushalt-spandau.de wodurch Vorschläge der Bürgerinnen sowie Bürger in die Planungen des Haushalts 2014/2015 einfließen sollen.

Thomas Neumann, Serviceeinheit Finanzen Bürgerhaushalt, Bezirksverordneten Vorsteher Frank Bewig, Dr. Annika Lange, Ausschussvorsitzende, und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (v. li.)

Thomas Neumann, Serviceeinheit Finanzen Bürgerhaushalt, Bezirksverordneten Vorsteher Frank Bewig, Dr. Annika Lange, Ausschussvorsitzende, und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (v. li.)

Keine vorgegebene Geldsumme

Im Gegensatz zu anderen Bezirken – wo eine bestimmte Summe zur Verfügung gestellt wird und die Bürger in dessen Rahmen über diese verfügen – verfolgt das Spandauer Konzept eine andere Zielvorgabe: Schriftlich oder über das Internetportal werden Vorschläge eingereicht, über welche die BVV unter Berücksichtigung des Allgemeinwohls entscheidet. Somit ist das Budget nicht begrenzt, der Haushalt mit der Bürgerbeteiligung jedoch transparenter und eventuell „ehrlicher“. Alle Vorschläge werden auf der Homepage veröffentlicht und können kommentiert werden. Außerdem erhält jeder Vorschlag eine Begründung zur Annahme beziehungsweise Ablehnung.

Auftaktveranstaltung im Bürgersaal

Seit Mittwoch ist die Internetseite freigeschaltet und Vorschläge können eingereicht werden. Dafür ist lediglich eine einfache Registrierung notwendig. Der Beschluss zum Bürgerhaushalt wurde parteiübergreifend und einvernehmlich gefasst – eine kleine Besonderheit im bezirkspolitischen Alltag. So wurde das „Projekt“ auch vom Bezirksverordneten-Vorsteher Frank Bewig (CDU) und Dr. Annika Lange (SPD), Vorsitzende des Ausschuss Haushalt, Personal, Rechnungsprüfung, im Beisein von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (ebenfalls SPD), vorgestellt. Am 11. Juni findet dann ab 18 Uhr eine Informationsveranstaltung im Bürgersaal des Rathauses statt, bei der alle Bereiche des Bezirksamtes für Informationen und Fragen als auch Anregungen zur Verfügung stehen.

Die aufwendig gestaltete Broschüre mit ausführlichen Informationen zum Bezirk und Verwaltung ist ab sofort an vielen öffentlichen Stellen erhältlich.

Die aufwendig gestaltete Broschüre mit ausführlichen Informationen zum Bezirk und Verwaltung ist ab sofort an vielen öffentlichen Stellen erhältlich. Fotos (2): Patrick Rein

Kürzungen ebenfalls möglich

Neben Vorschlägen zur Investition können auch Bereiche für Kürzungen aufgezeigt werden. Ob diese dann von der BVV aufgegriffen werden, bleibt abzuwarten. Mit der Broschüre „Bürgerhaushalt Spandau 2013“ (erhältlich an allen öffentlichen Stellen des Bezirksamtes wie dem Bürgeramt) wird zudem auch erstmals ein ausführlicher Einblick über Vertreter, Strukturen, Einnahmen und Ausgaben des Bezirks geboten. Schließlich handelt es sich insbesondere beim Haushalt um ein komplexes Thema was immer wieder für Diskussionen und Gesprächsstoff sorgt. „Mit der Broschüre soll auch ein wenig Klarheit in die komplizierte Angelegenheit der Haushaltsplanung gebracht werden“, erläutert Kleebank.

Nach Jahren der Einsparungen und Kontrolle der Senatsverwaltung könnte Spandau Ende 2013 eine Haushaltskonsolidierung erreichen, was dem Bezirk zukünftig wieder mehr Gestaltungsspielraum ermöglichen würde.

Patrick Rein

Sicherer U-Bahnhof Rathaus Spandau

Als einer der ersten im Berliner Netz ist der U-Bahnhof Rathaus Spandau jetzt mit einem hochmodernen Kamera-Überwachungssystem ausgestattet worden.

Nicht nur der Spandauer SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz begrüßt diese technischen Verbesserungen: „Wir wollen den öffentlichen Berliner Nahverkehr so attraktiv wie möglich machen. Dazu gehört auch, den Fahrgästen bestmögliche Sicherheitsstandards zu bieten. Um Straftaten besser aufklären und damit in vielen Fällen verhindern zu können, verbessern wir die Sicherheitstechnik in den U-Bahnhöfen kontinuierlich.“ Im U-Bahnhof Rathaus Spandau ist jetzt als einem der ersten im Berliner Netz ein hochmodernes Kamera-Überwachungssystem in Betrieb genommen worden.

Der U-Bahnhof wurde als einer der ersten auf den neusten Sicherheitsstand gebracht.

Der U-Bahnhof wurde als einer der ersten auf den neusten Sicherheitsstand gebracht. Foto: Patrick Rein

Verbesserte Technik

Bereits heute sind sämtliche Berliner U-Bahnhöfe und alle 1.238 U-Bahnwagen mit Videotechnik ausgestattet – anders als bei der S-Bahn. Aber in der Praxis zeigt sich, dass nicht alle dunklen Ecken in U-Bahnhöfen mit der bisherigen Technik eingesehen werden können. Der U-Bahnhof Rathaus Spandau hat darum jetzt 43 schwenk-, neig- und zoombare Kameras erhalten. Mit ihrer hohen Auflösung vereinfachen sie die Aufklärung von Vorfällen und wirken abschreckend auf potenzielle Täter.

Auch die U-Bahnzüge sind mittlerweile videoüberwacht.

Auch die U-Bahnzüge sind mittlerweile videoüberwacht. Foto: BVG

Tatverdächtige erfolgreich ermitteln

Erst im vergangenen Jahr wurde die Speicherfrist der Videos bei der BVG von 24 auf 48 Stunden verdoppelt. Trotz regem Widerstandes der Oppositionsfraktionen und auch heute noch anhaltender Diskussionen. Zwar sollte der Datenschutz als auch das Persönlichkeitsrecht geschützt werden, jedoch ist nicht nur auf Grund der Vorfälle am S-Bahnhof Pichelsberg, wo nach dem Fußballspiel ein Junge stranguliert wurde, oder der Ermordung von Jonny K. am Alexanderplatz, ein nachvollziehbares Sicherheitsbedürfnis verstärkt in den Vordergrund zu setzen. Die Videoaufzeichnung und Speicherung im Rahmen der gesetzlichen Frist von 48 Stunden erfolgt für die U-Bahnhöfe durch die BVG, alle Daten werden der Sicherheits-Leitstelle übermittelt. Die Polizei fordert beim Anfangsverdacht einer Straftat die entsprechenden Filmausschnitte als Beweismaterial zur Auswertung an. Die Zahl dieser Video-Abfragen ist berlinweit deutlich gestiegen: Von 1.698 (2010) auf 2.517 (2012). Dadurch konnten im letzten Jahr allein 702 Tatverdächtige ermittelt werden und erhielten eine Strafanzeige.

Um die Sicherheit der Fahrgäste zu gewährleisten, wurden bei der BVG im letzten Jahr 600 Sicherheits- und Servicekräfte eingesetzt, die sowohl für Fahrzeuge als auch für U-Bahnhöfe zuständig sind.

Patrick Rein

Kein Aprilscherz: Spandau schon dieses Jahr schuldenfrei

Der Jahresabschluss 2012 wird in Spandau voraussichtlich besser ausfallen als erwartet.

Nach einer Mitteilung der Senatsverwaltung für Finanzen bleibt auch nach der vorgesehenen Schuldentilgung noch ein Überschuss von rund 4,6 Millionen Euro übrig. Das ist das Ergebnis der sogenannten „Basiskorrektur“, welche von der Senatsverwaltung vorgenommen wird.

Die finanzielle Lage von Land und Bezirk ist immer ein Gesprächsthema.

Die finanzielle Lage von Land und Bezirk ist immer ein Gesprächsthema.

Ein Jahr früher als geplant

In einem Schreiben der Senatsverwaltung vom 19. März heißt es dazu: „Der Schuldenstand von Spandau vermindert sich zum 31.12.2012 auf 6,1 Millionen Euro. Der Bezirk könnte bis Ende 2013 schuldenfrei sein, sofern er die vereinbarten Schuldentilgungsbeträge für 2013 (6,1 Millionen Euro) erbringt.“ Der ursprüngliche Schuldenstand belief sich auf über 18 Millionen Euro. Der Abbau dieser Altschulden war eigentlich bis Ende 2014 vorgesehen. Gerade politisch und während der Haushaltsplanungen wurde besonders der Schuldenstand immer wieder zu einem Politikum. Unliebsame Entscheidungen – wie bei der Förderung von Jugendeinrichtungen – wurden medienwirksam kommuniziert.

Nicht über Verhältnisse leben

Doch scheint sich der vom Bezirk eingeschlagene harte, aber dennoch konsequent verfolgte, Weg nun bereits früher als geplant gelohnt zu haben. Denn: Schafft Spandau den Schuldenabbau kann wieder ohne Vorgaben und Kontrolle seitens der Senatsverwaltung verfügt werden. Verantwortungsbewusste Planung und ein vernünftiger Umgang bei Investitionen vorausgesetzt, ergeben sich damit neue Möglichkeiten für Spandau auch nachhaltig den Bezirk in allen Bereichen voranzubringen. Eine Bezirkspolitik – was auch für Land und Bund gelten müsste – die sich über Schulden und damit verbundenen Zinsen trägt, geht zu Lasten späterer Generationen. Beispiele zu welchen katastrophalen Folgen dies führen kann wenn Unverhältnismäßig Geld ausgegeben wird, liefern schon länger Griechenland und aktuell Zypern.

Auch die Neubewertung des Rathauses minderte die Schuldenlast.

Auch die Neubewertung des Rathauses minderte die Schuldenlast. Fotos (2): Patrick Rein

Mit Personal Folgekosten vermeiden

Bezirksbürgermeister Kleebank dazu: „Der positive Abschluss bestätigt den Kurs und die Entscheidungen des Bezirksamtes. Wir stehen aber weiterhin im Wettbewerb mit den anderen Bezirken. Daher müssen wir weiter daran arbeiten, die Verwaltung effizient weiter zu entwickeln. Dies betrifft vor allem den Personaleinsatz und die Liegenschaftspolitik des Bezirks.“ Die bezirklichen Hauptgewinnbringer waren die Bereiche: Hilfen zur Erziehung (HzE), Hilfen in besonderen Lebenslagen (HbL) sowie die Neubewertung des Rathauses, welche durchgesetzt werden konnte. Bei den Hilfen zur Erziehung beruht der Erfolg auf einer deutlich höheren Zuweisung aber auch auf einem neuen Steuerungskonzept des Bezirks und einem erhöhten Personaleinsatz.

Patrick Rein

Britta Oppelt ist Sportlerin des Jahres

Erstmals vergibt der Bezirk Spandau Ehrenurkunde für besondere sportliche Leistungen und plant die Errichtung einer „wall of fame“.

An der Sportlerehrung konnte Britta nicht teilnehmen, jetzt wurde die Ehrung nachgeholt.

An der Sportlerehrung konnte Britta nicht teilnehmen, jetzt wurde die Ehrung nachgeholt.

Viele Spandauerinnen und Spandauer fieberten im letzten Jahr mit als bei den Olympischen Spielen Britta Oppelt im Rudern mit dem Vierer an den Start ging und die Silbermedaille errang. Auch der Bezirk ist stolz auf solche sportlichen Erfolge, denn nicht nur in London zeigte die Ruderin von Hellas Titania herausragende Leistungen: sie ist ebenso amtierende Weltmeisterin. So sollte sie auch am 1. März im Rahmen der Sportlerehrung, neben den anderen aus dem Bezirk stammenden Welt- und Europameistern, im Gotischen Saal der Zitadelle geehrt werden.

Krankheitsbedingte Absage

Doch der kalte Winter machte auch vor einer Ausnahmeathletin wie Britta nicht Halt und so musste diese ihre Teilnahme krankheitsbedingt absagen. Für die geplante Laudatio war kein geringer als der Charlottenburger Diskuswerfer und Goldmedaillengewinner aus London Robert Harting vorgesehen. Dennoch wollte sich der Bezirk eine nachträgliche Würdigung nicht nehmen lassen und so folgte am Dienstag im kleineren Rahmen und mit den beiden Laudatoren Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und Sportstadtrat Gerhard Hanke die Ehrung.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und Sportstadtrat Gerhard Hanke verliehen erstmals den Titel: "Spandaus Sportlerin des Jahres".

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und Sportstadtrat Gerhard Hanke verliehen erstmals den Titel: “Spandaus Sportlerin des Jahres”.

Sportlerin des Jahres

Im Beisein von Angehörigen und Gabriele Wrede, Vizepräsidentin des Landessportbundes, wurde Britta zudem ein besonderer Titel zu teil: Spandaus Sportlerin des Jahres. Diese Würdigung sportlicher Leistungen soll nun Tradition und jährlich verliehen werden. Alle damit Gewürdigten sollen an einer „wall of fame“ für immer verewigt sein. Eine entsprechende Stelle wird momentan noch gesucht und als erstes wird auch dort dann Britta Oppelt’s Auszeichnung ihren Platz finden.

Auch die Eintragung in das Buch des Sports wurde nachgeholt.

Auch die Eintragung in das Buch des Sports wurde nachgeholt. Fotos (3): Patrick Rein

Randsportarten in den Vordergrund

Während im Fußball auch in unteren Ligen Geld verdient wird, müssen Sportlerinnen wie Oppelt neben dem Leistungssport einer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Auch die Bundespolizistin könnte ebenso wie Soldaten ohne die Sportförderung ihren Leistungssport auf dem hohen Niveau nicht betreiben. Doch auch die Verbände als auch Vereine und somit der gesamte Breitensport profitieren von Erfolgen ihrer Sportlerinnen und Sportler. Nach den Olympischen Spielen entfachte eine erneute Diskussion über die Möglichkeiten den Leistungssport zielfördernd zu unterstützen. Wie und in welcher Form es weitergeht ist dennoch nicht geklärt.

Während Randsportarten es überwiegend nur während Olympia in den Fokus der Öffentlichkeit schaffen, steht Britta Oppelt in diesem Jahr bereits wieder vor der Titelverteidigung bei den jährlich stattfindenden Weltmeisterschaften. Und fast unbemerkt gibt es seit drei Jahren auch im Rudern eine Bundesliga.

Mein Spandau gratuliert Britta zu ihren Erfolgen als auch zur Auszeichnung „Spandaus Sportlerin des Jahres“ und wünscht viel Erfolg bei den nächsten sportlichen Zielen!

Patrick Rein

Die rote Telefonzelle ist zurück

Jahrzehnte lang war sie ein Wahrzeichen und beliebter Treffpunkt bis sie wegen Vandalismus ihren Platz vorm Rathaus räumen musste.

So ziemlich jede Spandauerin und jeder Spandauer kannte sie: Die englische Telefonzelle vorm Rathaus. Nicht nur Jugendlichen diente sie vorm Mobilfunkzeitalter als Treffpunkt. Markant und beliebt prägte sie das Stadtbild, bis sie schließlich wegen des zunehmenden Vandalismus an ihrem alten Standort vor dem Rathaus abgebaut werden musste. Nachdem immer mehr Bürgerinnen und Bürger die Rückkehr der „alten Lady“ unter anderem in sozialen Netzwerken gefordert haben, nahmen sich das Bezirksamt Spandau, die Berliner Volksbank und die Kameradschaft der German Security Unit (GSU) – ein Verein welcher die mehreren Tausend ehemaligen Wachpolizisten vertritt, die zwischen 1950 und 1994 die damaligen britischen Militärobjekte bewachten – der Sache an.

Nicht mehr vor jedoch wenigstens im Rathaus ist die rote Telefonzelle nach 18 Jahren zurück.

Nicht mehr vor jedoch wenigstens im Rathaus ist die rote Telefonzelle nach 18 Jahren zurück.

Kein Anschluss

Da die Telekom es abgelehnt hatte, die Telefonzelle wieder als Fernsprecher zu aktivieren, wurde die Idee einer Bücherbox entwickelt. Mittels finanzieller Unterstützung der Berliner Volksbank und liebevoller Handarbeit in über 120 Arbeitsstunden durch die Firma Lutz Hegert aus Dallgow-Döberitz wurde die Telefonzelle grundlegend restauriert. Gestern war es dann so weit. Baustadtrat Carsten Röding, Stadtrat Stephan Machulik, Sascha Schönheit, Leiter des FinanzCenter Spandau der Berliner Volksbank und Gerhard Zellmer, Vereins Vorsitzende der GSU sowie Susanne Helbig, GSU-Schatzmeisterin, haben die legendäre Telefonzelle nicht vor sondern im Rathaus im Wartebereich des Bürgeramtes eingeweiht.

Umfunktioniert zur Bücherbox bietet sie den Wartenden im Bürgeramt Abwechslung.

Umfunktioniert zur Bücherbox bietet sie den Wartenden im Bürgeramt Abwechslung. Fotos (2): Patrick Rein

Bücherbox statt Fernsprecher

Seit 1995 war die Telefonzelle aus dem Stadtbild entschwunden. Seitdem lagerte sie in ihren Einzelteilen auf der Zitadelle. An ihrem neuen Standort werden von ihr zwar keine Telefonate mehr geführt werden und auch als Treffpunkt wird die innerhalb der Räumlichkeiten des Rathauses kaum als Treffpunkt dienen. Die Gefahr an ihrem alten Platz wieder Opfer von Vandalismus werden würde, war zu groß, so dass sie nun unter anderem englische Zeitschriften und Bücher enthält, die kostenlos gegen andere ausgetauscht werden können und somit die Wartezeit beim Bürgeramt verkürzen. Baustadtrat Carsten Röding führt aus: „Ich bin sicher, dass sich dieses einzigartige Modell in einem Berliner Rathaus durchsetzen wird und zugleich dankbar für die gemeinsamen Bemühungen, die zu diesem prachtvollen Ergebnis geführt haben.“

Patrick Rein

5. Quartiersrätekongress im Abgeordnetenhaus von Berlin

Der Bürgermeister von Berlin dankt den Quartiersräten

Baustadtrat Carsten Röding und der Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg (Foto: Ralf Salecker)

Baustadtrat Carsten Röding und der Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg (Foto: Ralf Salecker)

Das Abgeordnetenhaus von Berlin beherbergte diesmal ganz besondere Gäste. Quartiersräte aus allen Berliner Quartiersmanagementgebieten kamen zu einem Kongress zusammen, um sich auszutauschen. Michael Müller, der Bürgermeister von Berlin und Senator für Stadtentwicklung und Umwelt dankte den Quartiersräten für das erbrachte ehrenamtliche Engagement. Auch die Spandauer Quartiersgebiete, das Falkenhagener Feld West und Ost, Heerstraße Nord und die Spandauer Neustadt waren vertreten.

Gewinner des „RegioStars Award 2013“

Stadtentwicklungssenator Michael Müller hob in diesem Zusammenhang einen ganz besonderen Preis hervor, den das Berliner Quartiersmanagement von der Europäischen Union verliehen wurde. Seit 2008 werden besonders innovative und intelligente Projekte, die aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) bezuschusst werden, mit dem RegioStars Award ausgezeichnet. Für 2013 reichten 23 Mitgliedsstaaten 149 Projekte ein. In 5 Kategorien gab es Auszeichnungen: Intelligentes Wachstum, Nachhaltiges Wachstum, Integratives Wachstum, in der Kategorie Information/Kommunikation sowie in der Kategorie CityStar. In der CityStar-Kategorie triumphierte das Berliner Quartiersmanagement.

„Diese Auszeichnung ist die Bestätigung dafür, dass wir mit der Organisation von sozialen Zusammenhalt und solidarischem Miteinander in benachteiligten Stadtteilen im europäischen Vergleich einen Spitzenplatz belegen. Und dieser Spitzenplatz gründet im herausragenden Engagement der Menschen, die in den QM-Gebieten leben, arbeiten und sich trotz schwieriger Bedingungen für ein funktionierendes Gemeinwesen einsetzen.“

Quartiersräte beklagen die Wohnungssituation in Berlin

Während einer Diskussionsrunde kamen zwei besondere Probleme in der Stadt zur Sprache. Einerseits wird Wohnraum für viele immer unerschwinglicher, eine Verdrängung in die Randlagen der Stadt ist die Folge. Bezahlbarer Wohnraum muss also geschaffen und erhalten werden. Andererseits müssen „Berlinern mit Migrationshintergrund“ anscheinend immer noch mit dem Vorwurf leben, sich nicht genügend zu engagieren oder zu gar sich nicht in die Gesellschaft einzupassen. Interessanterweise beteiligen sich gerade „Migranten“ stärker in den Quartiersräten als es prozentual Deutsche tun. Dazu kommt, dass es sich bei DEN „Migranten“ oft um in Deutschland geborene und sozialisierte Mitbewohner handelt, die sich selbst als Deutsche, Berliner und Spandauer fühlen. Sie sehen sich nicht als Migranten, sondern wollen gleichberechtigte Mitbürger sein.

Carsten Röding hebt die gute Zusammenarbeit hervor

Der Baustadtrat Carsten Röding hob die gute Zusammenarbeit der Menschen in den QWM-Gebieten mit dem Bezirksamt hervor. Vor allem, weil diese nicht durch politische Konfrontationen geprägt ist, sondern konstruktiver Zusammenarbeit, mit dem Ziel, das die Bewohner in ihren Kiezen wieder einen Grund haben, sich dort wohlzufühlen.

Besonders wichtig ist es, wieder soziale Anlaufstellen in den Kiezen zu schaffen, an denen Menschen zusammen kommen können, wenn sie Probleme haben. Derzeit sieht eher so aus, dass es zu wenig davon gibt. Gerade diese bieten einen wichtigen Ankerpunkt für die Menschen in den Kiezen. Um trotz der beschränkten finanziellen Mittel solche wieder zu schaffen, bedarf es der gemeinsamen Anstrengungen über verschiedene Ressorts hinweg.

 

Ralf Salecker

100 Jahre Regierungssitz Spandaus

Das Rathaus feiert ein rundes Jubiläum

Modell - Rathaus Spandau  (Foto: Ralf Salecker)

Modell – Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Ein großes Hin und Her hat es damals gegeben, als die Honoratioren der Stadt Spandau überlegten, wo denn das neue Rathaus stehen sollte. Das alte Haus am Markt war inzwischen viel zu klein geworden und die Altstadt letztendlich zu „eng“. Man wollte ein deutliches Zeichen setzen, also errichtete man das neue Rathaus vor den Toren der Altstadt. 100 Jahre ist es im September diesen Jahres her. Für Spandauer ein guter Grund zu feiern.

Im letzten Jahr wurde schon das 100jährige Jubiläum der Grundsteinlegung begangen. 100 Bürger kamen zur Feier in den Bürgersaal. Diesmal soll es eine Veranstaltung im Saal der Bezirksverordnetenversammlung geben, weil nur er groß genug ist, um die erwarteten Menschen aufzunehmen.

Stolz führte schon damals zu großen Schulden

Stolz waren die Bürger damals, nicht alle, aber diejenigen, die sich durchsetzen konnten, erwirkten den Bau eines Rathaus, mit dem man Eindruck schinden wollte. Berlin drohte, die Stadt Spandau zu „verschlingen“. Vorbei wäre es dann mit der lange gepflegten Eigenständigkeit. Groß und prächtig sollte der Bau also werden – trotz großer Schulden. Damals hat man es nicht anders, als heute gemacht. Augen zu und durch. Natürlich wurde das Rathaus teurer, als geplant. Natürlich wurde Spandau trotzdem eingemeindet – zum Glück, kann man heute nur sagen. Sonst hätten alle Spandauer 40 Jahre DDR erleben dürfen.

Ganz bewusst errichtete man einen Turm, der auch den nahen Turm der Nikolai-Kirche in der Altstadt überragte, schließlich ging es auch darum, ein starkes Bürgertum zu dokumentieren. Ein Wettbewerb sollte die Entscheidung über den Entwurf liefern. Nicht der erste Platz wurde dann gebaut, vielmehr griff man auf den 2.Platz zurück, einen Entwurf der Architekten Heinrich Reinhardt und Georg Süßenguth, die schon für das Rathaus Charlottenburg verantwortlich zeigten.

Feier findet früher statt

Eigentlich hätte die Feier am 15. September stattfinden müssen, dem Tag, an dem das Rathaus damals feierlich eingeweiht wurde. Die nahe bei liegenden Bundestagswahlen erzwingen aus organisatorischen Gründen eine Vorverlegung des Termins, so Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank. Das ist nicht weiter schlimm. Vor den Toren des ehrwürdigen Rathaus Spandau feiert Spandau sein traditionelles Altstadtfest und den Weinsommer. Kein Grund zur Traurigkeit also! Neugierigen können zur Feier des Jubiläums in Räume vordringen, die nur wenige zuvor gesehen haben.

Im Oktober findet aus Anlass des Jubiläums ein ökumenischer Gottesdienst in der Nikolai-Kirche statt. Im Rathaus selbst ermöglicht eine Ausstellung der Heimatkundlichen Vereinigung einen Blick 100 Jahre zurück.

Zu solch einen Jubiläum soll ja immer etwas Besonderes geboten werden. Es ist zwar kein Geschenk, dafür aber trotzdem etwas Ungewöhnliches. 781 Kopien des goldenen Buches der Stadt Spandau werden zu kaufen sein – schließlich wurden 781 Jahre zuvor Spandau die Stadtrechte verliehen.

 

Ralf Salecker

Gatower Rieselfelder: Auf einmal haben sich alle lieb

Das versprochene Gutachten fehlt weiterhin

Es geht um die Spandauer Rieselfelder (Foto: Ralf Salecker)

Es geht um die Spandauer Rieselfelder (Foto: Ralf Salecker)

Die Erwartungen waren groß, als in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Bürgersaal Vertreter aus Spandauer Politik, den Berliner Wasserbetrieben, den Berliner Stadtgütern und ein Gutachter Platz nahmen. Wer klare Antworten über die exakte Schadstoffverteilung und die zukünftige Nutzung erwartet hatte, wurde auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet. Es gab keine Gefährdungsanalysen nur die vage Aussage: „Alle Systeme funktionieren innerhalb normaler Parameter“.

Auf gut Deutsch, im Mittel ist alles recht unbedenklich. Eine Aussage, die auf heftige Kritik im Publikum stieß. Diese Aussage ist vor allem deswegen interessant, weil der BWB-Sprecher Natz laut Berliner Morgenpost vom 6.1.2013 gesagt haben soll: „Es gibt Flächen, da können Sie vom Boden essen, und es gibt Flächen, die so belastet sind, dass dort nichts angebaut werden kann“. Ohne intensive Betrachtung, der bisher erfolgten Analysen, ist auch die Formulierung eines zukünftigen Nutzungskonzeptes nicht möglich. Ein Abschluss des Gutachtens sei im Herbst dieses Jahres zu erwarten. Wir werden sehen.

Rücksturz in die Vergangenheit

Frau Lemm, die Vertreterin der Berliner Wasserbetriebe begann ihren Vortrag mit einer ausführlichen Schilderung der Vergangenheit der Spandauer Rieselfelder. Von vormals sehr kleinteiligen Flächen, haben sich diese zu größeren Einheiten entwickelt. Die früher erfolgten Untersuchungen seien mit den heutigen kaum vergleichbar, da diese auf jeweils unterschiedlichen Gesetzesgrundlagen beruhten. Heute müssten z. B. über 90 Parameter bestimmt werden.

Der Gutachter deutete an, dass gerade einmal die Schwermetalle sich als „erhöhte Werte“ darstellen würden, alle anderen Analysen hätten Ergebnisse deutlich unterhalb der Grenzwerte ergeben. Daraus könne man den vorläufigen Schluss ziehen, dass eine Änderung der bisherigen Nutzung wegen vermuteter zu hoher Schadstoffbelastung nicht zu erwarten sei. Ein Analyse, die im Publikum als verkaufsfördernde Maßnahme verstanden wurde.

Aus dem Publikum wurde besonders die Mittelwertbildung und Art der Probenahme bemängelt, da zu wenig die schwer belasteten Randbereiche der Rieselfeldtafeln beprobt wurden. Die Antwort des Gutachters, die Art der früheren Rieselfeldnutzung hätte im Laufe der Jahrzehnte zu einer intensiven gleichmäßigen Durchmischung des Bodens geführt, so dass keine großen Schwankungen der Messwerte zu erwarten waren, scheint nachvollziehbar.

Wer erhält nun die Rieselfelder?

Herr Hecktor von den Berliner Stadtgütern äußerte sich sehr vorsichtig zu einem möglichen Kauf. Wenn der Preis und die Randbedingungen stimmen, wäre dies möglich. Ähnliches äußerten auch die BWB. Sie wollen das Gelände, welches drei Prozent der Fläche Spandaus ausmacht, natürlich nicht verschenken, sondern einen Ertrag damit erwirtschaften. Vom Gastronomen Josef Laggner gibt es nur vage Aussagen. Er hätte Interesse am ehemaligen Betriebshof, auf dem sich noch ein paar Betriebswohnungen existieren, für den es anscheinend aber keinen Bebauungsplan gibt. Hier wäre demnach die Errichtung von Gebäuden derzeit nicht möglich.

Während in der Vergangenheit die Informationspolitik der BWB als höchst problematisch empfunden wurde, äußerten sich Vertreter der Interessengruppen, die sich für die Bewahrung der Rieselfelder einsetzen, betont erfreut zu den aktuellen Umständen. Der Bezirk wird nach und nach Informationen zu den Rieselfeldern auch online zu veröffentlichen, um für eine ausreichende Transparenz zu sorgen.

 

Ralf Salecker

Zeugnisübergabe an die Vermessungstechniker

Zeugnisübergabe ab die Vermessungstechniker

Mehrere Stellvertreter von deutschen Vermessungsverbänden werden anwesend sein © RainerSturm / pixelio.de

Der neue Wurf hat die diesjährigen Prüfungen überstanden

Alle 33 Teilnehmer der diesjährigen Abschlussprüfung für Vermessungstechniker/innen haben erfolgreich bestanden und manche davon sogar mit einem sehr guten Ergebnis. Am 31. August um 9:00 Uhr lädt der Vorsitzende des Prüfungsausschusses Andreas Theuerkauf daher zur Zeugnisübergabe im Spandauer Rathaus ein. Während der Zeremonie wird Baustadtrat Carsten Röding ein Grußwort an die frisch ausgebildeten Vermessungstechniker/innen richten.

Es werden auch zahlreiche Gäste erwartet, darunter der Vorsitzende des deutschen Vereins für Vermessungswesen (DVW) Herr Hans-Gerd Becker, der Vertreter des Verbandes Deutscher Vermessungsingenieure (VDV) Herr Dieter Badstübner und der stellvertretende Leiter der Knobelsdorff-Schule Herr Ulrich Waldo. Außerdem wird der Vorsitzende der Landesgruppe Berlin des Bundes der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (ÖbVI) Herr Christof Rek auch anwesend sein.

Rathaus Spandau
Bürgersaal, Raum 263,
Carl-Schulz-Straße 2/6
13597 Berlin

Bestätigung des Spandauer Haushalts durch das Abgeordnetenhaus

Nur wenig Kritik und hauptsächlich zwei Veränderungen

Der Spandauer Haushalt wurde vom Hauptabschuss im Abgeordnetenhaus mit wenigen Veränderungen bestätigt. Nur zwei größere Veränderungen wurden vorgenommen. Zusätzliche 501 000 € wurden investiven Maßnahmen zugeordnet und müssen daher an anderen Stellen eingespart werden. Außerdem wurden die Einnahmen für das Personal um 699 000 € unterschätzt, was auch zu neuen Sparmaßnahmen führen wird.

Sparen ist einer der Schwerpunkte im Spandauer Haushalt 2012/2013 und die sogenannten “Verfügungsbeschränkungen” werden vom Bezirk selbständig in die Wege geleitet. Die Senatsverwaltung für Finanzen ist dabei über eine Erweiterung der Handlungsfähigkeit des Bezirks abzustimmen. Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank betonte:

“Ein Großteil der Einsparungen wird innerhalb der Verwaltung erfolgen. Davon merken die Bürgerinnen und Bürger dann wenig oder nichts. Wenn die Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Finanzen gelingt, können wir über unseren Haushalt frei verfügen. Außerdem ist es im Laufe des Haushaltjahres möglich. Den Spardruck aus einzelnen Bereichen wieder herauszunehmen. Wenn wir nämlich merken, dass die Einsparungen stattdessen an anderer Stelle erzielt werden können.”

Regenbogenflage am Spandauer Rathaus

Ein Aufruf zur Toleranz und zum friedlichen miteinander leben

Regenbogenflage am Spandauer Rathaus

Regenbogenflage vor dem Spandauer Rathaus

Auch in Spandau ist der “Christopher-Street-Day” ein wichtiger Moment der Toleranz. Deswegen wird vor dem Spandauer Rathaus am 16. Juni um 12 Uhr die Regenbogenflage gehisst und bis zum 24. Juni dort wehen. Der “Christopher-Street-Day”, auch bekannt als die Gay-Pride stammt aus dem Jahre 1969, als sich Transidente, Lesben und Schwule für das erste Mal gegen die Polizeirazzien des “Stonewall Inn” in der Christopher Street in New York wehrten. Seitdem ist der Christopher-Street-Day eine weltweite politische Demonstration für die rechtliche Gleichberechtigung mit heterosexuellen Paaren geworden. Es ist ein Festtag, ein Demonstrationstag aber auch ein Gedenktag. Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank führt aus:

“Mit dieser Beflaggung setzt der Bezirk Spandau in diesem Jahr ein Zeichen der Toleranz und appelliert an die Offenheit und an das friedliche Miteinander mit den Schwulen und Lesben. Ich begrüße es, dass Spandau mit dem Hissen der Regenbogenfahne ein deutliches Signal für Akzeptanz der Schwulen und Lesben setzt.”

 

Sommerempfang der Spandauer SPD

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, zu Gast bei den Spandauer Sozialdemokraten in der Bruno-Gehrke-Halle

Auf Grund der Probleme bei der Eröffnung des Berlin Brandenburg Airports (BER) ist die Situation momentan nicht einfach für den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Dennoch ließ er sich seinen Besuch beim Sommerempfang der Spandauer SPD am Freitagabend in der Bruno-Gehrke-Halle nicht nehmen. Souverän äußerte er sich in seiner Ansprache auch zu diesem Thema und stand danach lange Zeit den Bürgerinnen und Bürgern für Gespräche zur Verfügung.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und der Regierende Bürgermeister

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit. Foto: Patrick Rein

Gratulation an Helmut Kleebank

In seiner Rede gratulierte Wowereit zu allererst dem im letzten Jahr gewählten Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank zu seinem Erfolg und dem damit verbundenen Wechsel im Spandauer Rathaus. Auch auf Landesebene hatten die Sozialdemokraten die Wahlen knapp gewonnen und regieren seitdem in großer Koalition mit der CDU. Lobende Worte gab es sowohl für den Koalitionspartner aber allen voran den Spandauer Parteifreunden. Trotz der verschobenen Eröffnung des Hauptstadtflughafens und der vorläufigen Weiternutzung Tegels, wodurch der Zitadellenstadt der Fluglärm noch mindestens ein weiteres Jahr erhalten bleibt, hob der Regierende Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzende des Flughafens dessen Bedeutung für die Stadt und ganze Region hervor.

Wirtschaftlich stabil trotz Krise

Interessierte Zuhörer in der gut gefüllten Bruno-Gehrke-Halle.

Interessierte Zuhörer in der gut gefüllten Bruno-Gehrke-Halle. Foto: Patrick Rein

Bei weiterhin hoher Arbeitslosigkeit, von der natürlich auch Spandau nicht verschont ist, verwies Wowereit darauf, dass Berlin im Gegensatz zu anderen Metropolen die wirtschaftlichen Krisen relativ unbeschadet gemeistert habe und die Hauptstadt im europäischen Vergleich äußerst gesund da stehe. Statt mit Häme sollten die Deutschen solidarisch den Partnern gegenübertreten um die Euro-Krise gemeinsam und erfolgreich überwinden zu können. Leichte Kritik äußerte er an der Berichterstattung der Medien zum Thema der Bürgerämter, da von Einsparungen und Schließungen im dargestellten Maße nie die Rede gewesen sei.

Kleebank dankt für Unterstützung

Anschließend dankte Helmut Kleebank nicht nur dem Regierenden Bürgermeister für seinen Besuch und die mahnenden Worte, sondern besonders den Spandauer Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen und den Parteimitgliedern für ihre anhaltende Unterstützung über den erfolgreichen Wahlkampf hinaus. Bei allen Problemen im Bezirk blicke er positiv in die Zukunft und vertraue darauf trotz des kleinen Haushalts diese in den Griff zu bekommen.

Klaus Wowereit hatte für jeden ein offenes Ohr.

Klaus Wowereit hatte für jeden ein offenes Ohr. Foto: Patrick Rein

Offene Ohren für alle Belange

Sowohl Helmut Kleebank als auch Klaus Wowereit sowie alle anderen Spandauer Sozialdemokraten ob aus dem Abgeordnetenhaus, dem Bundestag oder Bezirksamt standen im Anschluss den Bürgerinnen und Bürgern für Gespräche bereit. Bei Live-Musik von den Mercisides, Getränken und einem Imbiss konnten so in angenehmer und entspannter Atmosphäre neue Erkenntnisse gewonnen und das ein oder andere Problem vielleicht sogar gelöst werden.

Patrick Rein

Spezialisten informieren über Rheuma

Nächsten Donnerstag – Vorträge und Sprechstunde im Rathaus

Am 31. Mai 2012 setzt sich die Reihe “Spezialisten informieren” fort, diesmal über das Thema “Rheuma = Cortison + MTX +TNF alpha?”. Schwerpunkt der diesmaligen Vorträge: “Gibt es Möglichkeiten aus naturheilkundlicher Sicht?”. Die Planungs- und Koordinierungsstelle der Abteilung Soziales und Gesundheit des Bezirksamt Spandau lädt dazu ein, das Fachwissen und die praktische Erfahrung der Referentinnen und Referenten zu teilen. Besucher werden auch mehr über die neuesten wissenschaftlichen Errungenschaften erfahren. Die medizinische Reihe “Spezialisten informieren” besteht schon seit 28 Jahren und befasst sich mit den verschiedensten Bereichen der heutigen Medizin.

Nächsten Donnerstag ist dann das Thema Rheuma an der Reihe. Nach dem Vortrag, werden Teilnehmer auch die Möglichkeit haben den Referenten persönlich bezogene Fragen zu stellen. Die Vorträge haben sich in der Vergangenheit schon zu echten ” Kleinen Sprechstunden” entwickelt. Die eingeladenen Referenten sind die Oberärztin Dr. med. Christine Pflugbeil und die Diätassistentin / Gesundheitstrainerin Barbara Kunz.

Rathaus Spandau
Bürgersaal, 2. Etage
Carl-Schulz Straße 2-6
13597 Berlin