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Hotel Herbst Spandau

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Verkehrsbeeinträchtigungen in der Schönwalder

Rad- und Gehwegsanierungen in der Schönwalder Allee und ein neuer Fußgängerüberweg am Johannesstift führen in den nächsten Monaten zu Beeinträchtigungen.

In den folgenden Monaten bis Ende Juni 2013 wird in der Schönwalder Allee zwischen der Zufahrt zur Gaststätte „Heidis Landgasthaus“ am Johannesstift und der Hakenfelder Straße der  gesamte östliche Rad- und Gehweg grundlegend instand gesetzt.

Zwischen Johannesstift und Hakenfelder Straße wird dieser Radweg komplett instandgesetzt.

Zwischen Johannesstift und Hakenfelder Straße wird dieser Radweg komplett instandgesetzt.

Provisorische Ampelregelung

Dabei wird das bisher vorhandene Verbundsteinpflaster des Radweges gegen einen 2,5 Meter breiten Asphaltradweg ausgetauscht. Der östliche Radweg ist für die Dauer der Arbeiten komplett gesperrt. Südlich der Hakenfelder Straße wird eine provisorische Ampel für Fußgänger zur sicheren Überquerung der Schönwalder Allee eingerichtet. Zur Verbesserung und Erleichterung der Fahrbahnüberquerung für Fußgänger, insbesondere der Besucher und Patienten des Krankenhauses Evangelisches Johannesstift, wird ebenfalls in der Schönwalder Allee auf Höhe der Zufahrt zum Johannesstift ein Fußgängerüberweg eingerichtet. Im Bereich dieses Weges und der Zufahrt wird eine Asphaltbefestigung hergestellt, außerdem werden die Bushaltestelle zur barrierefreien Nutzung und die Ausleuchtung des Fußgängerüberwegs umgebaut.

Die Linienführung der BVG ist währen der Maßnahmen nicht betroffen, der Verkehr wird durch provisorische Ampeln geregelt.

Die Linienführung der BVG ist während der Maßnahmen nicht betroffen, der Verkehr wird durch provisorische Ampeln geregelt. Fotos (2): Patrick Rein

Einbahnstraße auf dem Johannesstift

Für die Umsetzung der Maßnahmen regelt  eine transportable Ampel in mehreren Abschnitten den Verkehr, so dass dieser während der Zeit auf der Schönwalder Allee halbseitig geführt wird. Auf dem Gelände des Johannesstifts wird zudem eine von der Schönwalder Allee wegführende Einbahnstraße eingerichtet, so dass Kraftfahrzeuge von dort zwar auf das Gelände einfahren aber in Richtung Wichernstraße ausfahren müssen. Für den LKW-Verkehr zum Johannesstift wird während des halbseitigen Baus der Zufahrt eine Umleitung über den Hohenzollernring, Streitstraße und Wichernstraße eingerichtet.

Die Linienführung der BVG bleibt unverändert, bis auf das zeitweise Verlegen der westlich liegenden Haltestelle in unmittelbarer Nähe der Bauarbeiten.

Die Durchführung dieser Maßnahmen wird ca. 160.000 Euro kosten, die aus Sonderprogrammen zur Verfügung gestellt werden. Baustadtrat Carsten Röding führt aus: „Die Verkehrsteilnehmer bitte ich um Verständnis für die Nutzungseinschränkungen der Straße. Nach Abschluss der Arbeiten wird für alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere für Fußgänger und Radfahrer, eine deutlich spürbare Verbesserung eintreten.“

Patrick Rein

Neue Straßenverkehrsordnung (k)ein Aprilscherz?

Neue Schilder braucht das Land

Verordnung zur Neufassung der Straßenverkehrsordnung (Foto: Ralf Salecker)

Verordnung zur Neufassung der Straßenverkehrsordnung (Foto: Ralf Salecker)

Mit dem 1. April 2013 ist die „Verordnung zur Neufassung der Straßenverkehrsordnung“ in Kraft getreten. Betroffen sind alle, die am Verkehr teilnehmen, seien es Fußgänger, Radfahrer, Inline-Skater oder Führer von Kraftfahrzeugen.  Viele Bußgelder erhöhen sich.

Radfahrer aufgepasst!

Eine ganze Reihe von „Preiserhöhungen“ kommen auf die Ignoranten unter den Radfahrern zu. Es ist schon erstaunlich, wie leichtfertig manche ihre Gesundheit durch ihr eigenes Fehlverhalten riskieren. Der Schrecken der Autofahrer, Radfahrer ohne Licht, dürfen mit 20 Euro doppelt so viel bezahlen, wie zuvor. Wer eine Einbahnstraße in falscher Richtung nutzt, muss je nach Schwere der Behinderung bis zu 35 Euro „auf den Tisch legen“. Vorgeschriebene Radwege zu ignorieren kostet nun 20 Euro. Erfreulich ist dagegen ein Hinweiszeichen, welches auf eine Weiterfahrmöglichkeit für Radfahrer am Ende ein Sackgasse hinweist.

Falschparken für Autofahrer wird teurer!

Manch Autofahrer hat in der Vergangenheit bewusst ein kleines Knöllchen in Kauf genommen, weil er absichtlich die Parkzeit an der Parkuhr ignoriert hat. Mit fünf Euro war er bisher dabei. Das war billiger als manches Parkhaus, billiger als ein Strafzettel für Falschparken in jedem Fall. Jetzt kostet es grundsätzlich 10 Euro, bei einer Überschreitung der Parkzeit unter 30 Minuten. Darüber gibt es Staffelungen bis zu 30 Euro. Passend zur aktuellen winterlichen Witterung ist die Neuerung, nach der bei glatten Straßenverhältnissen Reifen genutzt werden müssen, die den Eigenschaften für Winterreifen entsprechen..

Die Behinderung von Radfahrern kostet nun ebenfalls mehr. Ein Fahrstreifen für Radfahrer auf Straßen zu blockieren ist nun mit 20 Euro doppelt so teuer, wie bisher. Wer bisher gerne auf Radwegen geparkt hat, ist nun mit 15 anstatt von 15 Euro dabei. Wer, wie bisher, leichtsinnig die Autotür öffnet und damit Radfahrer gefährdet, darf zukünftig 20 Euro bezahlen.

Noch mehr Schilder im Straßenverkehr

Der Schilderwald in deutschen Straßen wächst und wächst. Experten haben immer wieder festgestellt, dass die große Anzahl zur Gefahr werden kann, weil nicht mehr alle wahrgenommen werden. Nun kommen noch ein paar hinzu, bei sehr vielen ändert sich nur ein wenig das Aussehen. Dafür verschwindet das Zeichen für den beschrankten Bahnübergang. Skater dürfen sich über klare Hinweise freuen: Neu hinzugekommen ist ein Schild, dass es Inline-Skatern und Rollschuhfahrern gestattet, Radwege und Fahrbahnen zu nutzen.

Bei einigen der Änderungen mag sich manch einer verwundert die Augen reiben, bei anderen stellt sich die Frage, ob gleichzeitig eine große Anzahl von Neueinstellungen erfolgt, um die Änderungen auch durchzusetzen. Die Antwort gleich vorneweg: Es werden NICHT mehr Leute eingestellt. Verstärkte Kontrollen kann es also nicht geben. Ein Papiertiger? Mehr Verkehrssicherheit will Bundesverkehrsminister Ramsauer damit erreichen. Der ADAC bemängelte, dass höhere Bußgelder kein Umdenken der Autofahrer bewirken würde.

 

Ralf Salecker

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Umweltradtour fährt durch Spandau

Radfahren und Umweltdemo: die brisante Kombination der Tour de Nature

Umweltradtour fährt durch Spandau

Eine vielfalt an Räder nehmen an der Tour de Nature teil / Quelle: http://tourdenatur.net (Tour 2008)

Die Fahrraddemonstration „Tour de Natur“, die am 22. Juli in Halle startet, wird vom 27. Juli bis zum 29. Juli durch Berlin fahren. Am 28. Juni werden sich die Radler dann auch in Spandau für die Umwelt einsetzen. Mit dem Motto „aktiv – umweltbewegt – unaufhaltsam“ radeln 200 Radfahrer 14 Tage durch Deutschland, um gegen verschiedene umweltgefährdende Projekte zu demonstrieren. Ziel ist es, Aktionen und Diskussionen zum Thema Umwelt einzuleiten und die Öffentlichkeit auf umweltgefährdende Projekte aufmerksam zu machen. Die Tour de Nature ist eine Veranstaltung der Grünen Liga Dresden / oberes Elbtal e.V. Schon die Radtour an sich ist ein umweltfreundliches Unterfangen da die Radler sich ausschließlich mit ökologischen und veganischen Nahrungsmitteln versorgen werden. Außerdem ist die Tour eine schöne Gelegenheit sich zu entspannen und neue Freundschaften zu schließen. Am 4. August endet die Tour dann in Greifswald.

Umweltradtour fährt durch Spandau

Die Radler fordern eine sofortige Schließung des Forschungs-Atomreaktors Helmholtz-Zentrum / Quelle: http://tourdenatur.net (Tour 2009)

Aktiv gegen Atomforschung

Drei Tage lang werden die Radfahrer in Berlin die Interessen von Mutter Natur verteidigen. Am Freitag den 27. Juli geht es vor dem Forschungs-Atomreaktor des Helmholtz-Zentrum in Wansee los. Der Reaktor erzeugt Neutronenstrahlen, durch die Forscher Bewegungen, Geschwindigkeiten und Zusammensetzung von Atomkernen ausmachen. Die Radler fordern eine sofortige Abschaltung des Reaktors, da er eine permanente Bedrohung für die umliegende Bevölkerung darstellt.

 

 

Umweltradtour fährt durch Spandau

Eine umweltfreundliche Art, Strassen zu befahren / Quelle: http://tourdenatur.net (Tour 2008)

Radweg statt Autobahn

Am 28. Juli kommen die Radler dann endlich nach Spandau. Um 9 Uhr 30 startet die Gruppe von der Stadthalle Falkensee, umrundet anschließend den Falkensee über die L20  und wird um 12 Uhr am Rathaus Spandau eintreffen. Dort werden sie der Alternativen Liste Spandau zu Hilfe kommen und sich für einen Ausbau der Fahrradstrecken im Bezirk einsetzen. Dann geht es weiter Richtung Autobahn, wo die Tour de Natur gemeinsam mit der Bürgerinitiative Stadtring Süd (BISS) gegen die Verlängerung der Stadtautobahn A100 demonstrieren wird. Der Bund und das Land Berlin haben entschieden die Autobahn von Neukölln bis zum Treptower Park weiterzubauen. Das Projekt ist teuer (430 Million Euro) und wird den Verkehr wohl nur im geringen Maße verbessern. Die Auswirkung auf die Umwelt bleibt umstritten. Der Tag endet mit einem Konzert von Heinz Ratz in der Kiezspinne ( Schulze-Boysen Straße 38) in Lichtenberg um 20 Uhr. Der Sänger verbindet pfiffige Rockmusik mit politischen Engagement.

Am 29. Juli fährt die Tour de Natur dann um 9 Uhr 30 weiter nach Eberswalde in Brandenburg, wo es um das Thema Energiepolitik gehen wird. Die Radfahrer werden Vorort eine Kundgebung gegen die CO2-Lagerstätten in Barim abhalten.

Einfach  spontan mitradeln

Die 14-Tage lange Radtour bietet noch viele weitere Möglichkeiten sich für Umwelt und Natur einzusetzen. Informationen zu den Anliegen der jeweiligen Etappen kann man auf der offiziellen Webseite www.tourdenatur.net finden. Vom 22. Juli bis zum 6. August ist es auch möglich, die Radler unter der Hotline 0176 96 52 34 08 anzurufen. Wer nicht genug Zeit oder Lust hat die gesamten 14 Tage mitzuradeln, kann auch spontan an einzelnen Etappen teilnehmen.