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Deutscher Alterspreis 2013

Jetzt bewerben!

aktive SeniorenDie Robert-Bosch-Stiftung verleiht den „Deutschen Alterspreis 2013“. Die Stiftung möchte hiermit Initiativen auszeichnen, die den Mehrwert des Alters unterstützen und aufzeigen, dass Alter eine attraktive Lebensphase ist.

Bewerbungen von Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen können bis zum 12.05.2013 unter www.alterspreis.de eingereicht werden.

Der Preis ist mit insgesamt 120.000 € dotiert.

Swen Schulz zum Deutschen Alterspreis 2013:

„Das ist eine gute Idee. Ich bin sicher, dass sich viele Initiativen die hier vor Ort tätig sind für diesen Preis in Frage kommen. Ich würde mich freuen, wenn sich viele an dem Wettbewerb beteiligen.“

Wohnen im Alter

Wie wohnen – Pflegeheim, Wohngemeinschaft oder allein?

Nur eine Möglichkeit: Wohnen am Spandauer See

Am Dienstag, den 16.10.2012 findet im Rathaus Spandau ein Vortrag zum Thema „Wohnen im Alter – verschiedene Wohnformen in der Übersicht“ statt. Referentin an diesem Nachmittag ist die Dipl. Sozialpädagogin Barbara Rudolph. Sie informiert von 16.30 – 18.00 Uhr über die verschiedensten Wohnformen und -typen, die im Alter attraktiv und/oder notwendig sind. So stellt die Dipl. Sozialpädagogin beispielsweise

  • das Seniorenwohnhaus
  • das betreute Wohnen
  • das gemeinschaftliche Wohnen
  • die ambulante Wohngemeinschaft
  • das Pflegeheim vor.

Neben der Wohnform ist auch die Betreuungsintensität wichtig, auch hierauf wird die Referentin bei ihrem Vortrag eingehen. Auch Alternativen zum komfortablen Wohnen im eigenen Heim werden aufgeführt und die Unterschiede der einzelnen Angebote aufgezeigt.

Wenn Sie am Vortrag „Wohnen im Alter – verschiedene Wohnformen in der Übersicht“ teilnehmen möchten, dann melden Sie sich bitte bis zum 12.10.2012 per Telefon (030) 90 279 2026 / per Fax (030) 90 279 7560 oder per Mail (pflegestuetzpunkt.spandau@evangelisches-johannesstift.de) an.

So kommen Sie hin,

Rathaus Spandau
1. OG – Raum 128
Carl-Schurz-Straße 2-6
13597 Spandau

Wohnen im Alter – Verschiedene Wohnformen in der Übersicht

Das „Wohnen im Alter“ ist gekennzeichnet durch eine Vielfalt von unterschiedlichen Wohnformen und -typen. Zu den wichtigsten Formen gehören:

 Seniorenwohnhaus
 Service-Wohnen oder Betreutes Wohnen
 Gemeinschaftliches Wohnen
 Ambulant betreute Wohngemeinschaften
 Pflegeheim

Diese Wohntypen unterscheiden sich sowohl in der Betreuungsintensität als auch im Grad des selbständigen Wohnens. Wir zeigen Ihnen die Unterschiede der Angebote auf. Zusätzlich informieren wir Sie auch über Angebote, die das Verbleiben in der eigenen Häuslichkeit länger möglich machen und komfortabler gestalten.
Im Anschluss an den Vortrag können gerne Fragen gestellt werden.

Referentin:
Barbara Rudolph
Dipl. Sozialpädagogin, Pflegestützpunkt im Rathaus Spandau

Zeit:
Dienstag, den 16. Oktober 2012 von 16.30 – 18.00 Uhr

Ort:
Rathaus Spandau in der 1. Etage im Raum 128
13597 Berlin, Carl-Schurz Str. 2-6

Anmeldung:
Bitte bis zum 12. Oktober 2012 im Pflegestützpunkt Spandau!
Tel. 90 279 20 26 / Fax 90 279 7560
E-Mail: pflegestuetzpunkt.spandau@evangelisches-johannesstift.de

Ein Viertel aller Spandauer ist über 65 Jahre alt

Wohnen im Alter – Teil 1

Wohnen am Spandauer See

In einer kleinen Serie widmen wir uns den Möglichkeiten des „Wohnens im Alter“ in Spandau. Der erste Teil dient der allgemeinen Einleitung, während wir nachfolgend die unterschiedlichen Wohnformen beschreiben und Tipps geben, wie Sie die für Sie oder Ihre Angehörigen passende Wohngelegenheit finden und sich Rat im Einzelfall einholen können.

Wir leben in einer immer älter werdenden Gesellschaft. Erst einmal können wir uns darüber freuen, unser Leben länger zu genießen, als es den letzten Generationen möglich war. Die Zukunft wird das Verhältnis von jungen zu alten Menschen immer mehr in Richtung alter Menschen verändern, mit erheblichen Folgen in den unterschiedlichsten Bereichen. Ganz besonders das Wohnen wird sich dem Alter anpassen müssen. Was aber bedeutet „Wohnen im Alter“? Viele wenden sich dieser Frage wahrscheinlich erst dann zu, wenn sich diese akut für die eigene Person stellt, oder aber ein Mensch aus dem eigenen Umfeld „betroffen“ ist.

Altergerechtes Wohnen am Spandauer See

Früher lebten alle Generationen in einem klassischen Mehrgenerationenhaus unter einem Dach und unterstützten sich ganz selbstverständlich, wo es notwendig war. Was in den ländlichen Gebieten Deutschlands manchmal noch gelebt wird, gilt nicht mehr für Städte. Diese Lebensform ist heute – nicht nur in Spandau – eher ungewöhnlich.

So lange alle bei guter Gesundheit sind und sich keine Sorgen machen müssen, ist die eigene Wohnung der Regelfall. Manch einer mag zwar selbstbestimmt wohnen, möchte aber die Sicherheit einer Hilfe im Notfall nicht missen. Andere suchen für sich oder nahe Angehörige einen Weg, um der möglichen Isolation im Alter vorzubeugen. Irgendwann kommt für viele aber der Punkt, an dem akut, oder präventiv eine Entscheidung für eine andere Wohnmöglichkeit getroffen werden muss. Der Bezirk Spandau hat einiges zu bieten.

Wie viele Senioren gibt es in Spandau?

Der Anteil der über 65-Jährigen betrug 2008 in Spandau 22,1 % (49.397 Personen), darin enthalten der Anteil von Personen im Alter von 80 Jahren und älter mit 4,9 % (11.027 Personen) – (Stand 31.12.2008). Damit weist der Bezirk Spandau in Berlin den vierthöchsten Anteil von Senioren an der Bevölkerung auf und wird nur noch von Treptow-Köpenick (24,5 %), Steglitz-Zehlendorf (23,6%) und Reinickendorf (23,4 %) übertroffen (als Vergleich dazu die niedrigste Seniorenquote in Berlin: Friedrichshain-Kreuzberg mit 10,2 %).

Diese 22,1% (nominell 49.397 Personen) der Einwohner über 65 Jahre verteilen sich auf die Altersgruppen wie folgt:

  • 65-69:    17.214 Einwohner
  • 70-74:    13.440 Einwohner
  • 75-79:    7.716 Einwohner
  • 80-84:    5.674 Einwohner
  • 85-89:    3.459 Einwohner
  • 90+:    1.894 Einwohner

Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Bereitstellung über die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz

Welche unterschiedliche Wohnformen gibt es?

  • Häusliche Pflege in den eigenen vier Wänden; ambulanter Pflegedienst
  • Teilstationäre Pflegeeinrichtungen (Tagespflege, Kurzzeitpflege)
  • Stationäre Pflegeeinrichtungen (z. B. Pflegeheime, Seniorenresidenzen)
  • Betreutes Wohnen (z. B. Seniorenresidenzen)
  • Seniorengerechte Wohnungen, Seniorenwohnhäuser (die leistet sich nur noch der Bezirk Spandau)
  • Wohngemeinschaften (WGs)
  • Mehrgenerationenhaus (ein echtes gibt es in Spandau nicht)

Ende Teil 1: „Wohnen im Alter. Im zweiten Teil beschreiben wir die Wohnformen im Detail.


Ralf Salecker