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Feste Bühne auf dem Marktplatz

Die erste Aktion im Rahmen der Spandauer Zentreninitiative „Kunst verbindet – Die Spandauer Altstadtmeile“ ist abgeschlossen – und vieles folgt noch.

Wie berichtet gehört Spandau zu den Preisträgern des von der Industrie- und Handelskammer Berlin und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ausgelobten Wettbewerbs „MittendrIn Berlin!“. In dessen Rahmen planen die Partner für Spandau, Gesellschaft für Bezirksmarketing, und die Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V. gemeinsam mit dem Bezirksamt Spandau nun eine „Kunstmeile“. Diese wird vom Bahnhof Spandau über die Altstadt bis hin zur Zitadelle in Form einer gelben Linie führen und vom 8. Juni bis 7. September verschiedene Veranstaltungen und Aktionen unter dem Motto „Kunst verbindet“ präsentieren.

Für die "Gelbwerdung" machten sich auch Gabriele Fliegel der Vereinigung Wirtschaftshof e.V. und Baustadtrat Carsten Röding die Finger schmutzig und gaben Wasser.

Für die „Gelbwerdung“ machten sich auch Gabriele Fliegel der Vereinigung Wirtschaftshof e.V. und Baustadtrat Carsten Röding die Finger schmutzig und gaben Wasser.

Marktplatz wird gelb

Als erste Aktivität wurde am Mittwoch ein Blumenbeet auf dem Markt der Spandauer Altstadt mit gelben Frühblühern bepflanzt. Bezirksstadtrat Carsten Röding, Gabriele Fliegel, Vorsitzende der Vereinigung Wirtschaftshof e.V. – welche die Pflegepatenschaft übernehmen wird – und Sven-Uwe Dettmann, Geschäftsführer der Gesellschaft für Bezirksmarketing mbH, als auch Britta Richter vom Kulturhaus vollendeten auf dem Markt in der Spandauer Altstadt das Blumenbeet. Bezirksstadtrat Röding führt aus: „Ich freue mich sehr über diese Aktion, die den Auftakt für viele Verbesserungen des öffentlichen Raumes in und um die Altstadt Spandau herum darstellt.“ Und nach der Gartenarbeit stellten die Hobbybotaniker dann auch die weiteren baulichen Veränderungen im Rahmen der Altstadtmeile vor.

Mittels Holzbohlen wird die erhobene Umrandung zur festen open-air-Bühne für Straßenkünstler.

Mittels Holzbohlen wird die erhobene Umrandung zur festen open-air-Bühne für Straßenkünstler. Fotos (2): Patrick Rein

Bühne unter freiem Himmel

Neben der Farbe „gelb“, die auf dem Marktplatz nicht nur beim Blumenbeet allgegenwärtig sein wird, entsteht eine feste Bühne, auf der unter anderem der Straßenkünstlerwettbewerb am 8. Juni ausgetragen werden soll. Nach dieser Auftaktveranstaltung hat bei der Zweiten am 17. August dann kein geringerer als Comedian und Urspandauer Sascha Grammel die Schirmherrschaft übernommen, welcher auf der Freilichtbühne der Zitadelle an diesem Tag mit seinem Bühnenprogramm den Abschluss gestalten wird. Davor ist jedoch jeder Besucher selbst tagsüber noch zum mitmachen aufgefordert. Bei der dritten und letzten großen Veranstaltung am 7. September wird die Altstadt dann in ein einziges großes Freilichtkino verwandelt.

Weiterer Bestandteil der Altstadtmeile ist zudem der Foto-Kunst-Lauf, bei dem jeder teilnehmen kann, der sich mit dem Thema Spandauer Altstadt künstlerisch auseinandersetzt. Alle Informationen zu den Veranstaltungen und Aktionen hier.

Patrick Rein

Viel zu gewinnen auf dem 5. Brandenburg-Tag

Am 20. April gibt es auf dem Spandauer Marktplatz wieder tolle Angebote und Gewinne aus unseren Nachbarregionen Fläming, Lausitz, Uckermark und Prignitz.

Durch den langen Winter verspätet soll Morgen in den großen Brandenburger Anbaugebieten die heimische Spargelernte starten und dazu passend beginnt am 20. April auch die touristische Hauptsaison auf dem Spandauer Marktplatz: Rund 50 Orte und Regionen aus unserem benachbarten Bundesland werden sich an diesem Samstag von 11 bis 18 Uhr beim 5. Brandenburg-Tag den Spandauerinnen und Spandauern präsentieren.

Auch in diesem Jahr erwarten die Besucher des Brandenburg-Tag wieder viele Informationen und Gewinne.

Auch in diesem Jahr erwarten die Besucher des Brandenburg-Tag wieder viele Informationen und Gewinne. Foto: Partner für Spandau

Alles vertreten

Brandenburgs Tourismusregionen und viele Veranstalter, Pensionen und Höfe – in diesem Jahr allein drei verschiedene Spargelproduzenten – stellen sich und ihre Produkte an diesem Tag auf dem Markt vor. Ob Landesgartenschau oder Landgasthof, Thermalbad oder Traditionshotel, Rosenfest oder Heidelbeerplantage, Industriedenkmal oder Kulturfestival – nirgendwo anders stellt sich das Bundesland Brandenburg im Rahmen einer open-air-Veranstaltung vielfältiger und umfassender vor. Ein buntes Bühnenprogramm mit der Band „Petite Five“, Kremserfahrten sowie mehrere Verlosungen am Nachmittag runden die Präsentation in Berlins größter zusammenhängender Fußgängerzone ab.

Im letzten Jahr zu Besuch: Die Heidelbeerkönigin.

Im letzten Jahr zu Besuch: Die Heidelbeerkönigin. Foto: PfS

Viel zu gewinnen

Auf der Bühne werden beispielsweise Hotelübernachtungen im Ruppiner Land und Havelland sowie im Waldhotel „Alte Hölle“ im Fläming verlost. Die Prignitz bietet neben einem Tagesaufenthalt in Freyenstein mit Kultur und Verpflegung – stilecht von einem „Schmuggler“ übergeben – auch noch ein Wochenende für zwei Personen im Hotel „Alte Öhlmühle“. Die Deutsche Rosenschau in Forst/Lausitz spendiert Freikarten, die Gedenkstätte und das Museum Seelower Höhen eine Exkursion zum 200. Jahrestag des Gefechts bei Hagelberg. Zudem können noch Gutscheine für einen Thermen- und Saunabesuch in Bad Wilsnack, für das Museum und Schloss Ribbeck, für ein Spargelessen bei den Jakobshöfen Beelitz oder auf dem Spargel- und Erlebnishof Klaistow als auch für den Besuch des Otto-Lilienthal-Centrums Stölln/Rhinow oder des Optikparks Rathenow gewonnen werden.

Glücksrad, Badespaß und Familienpass

Der Ziegeleipark Mildenberg lobt ein Familienticket für sein 14. Märkische Dampfspektakel aus. Die TURM ErlebnisCity Oranienburg verteilt aus Ihrem InfoMobil 1.500 „2 für 1“ Coupons.  Am Stand der Tourismus Marketing Brandenburg wird neben vielen anderen touristischen Materialien auch der „Familienpass Brandenburg“ verteilt. Während der Glücksrad-Aktion an der Bühne gibt es unter anderem Hörbücher „Das ganze Land ein Garten“ zu gewinnen.

Patrick Rein

Auf dem Markt die „Glocken“ wieder erklingen lassen

Fast ein Jahr lang konnte die Klanghopse in der Altstadt nicht genutzt werden, jetzt lädt sie wieder zum „musizieren“ ein.

Aus Sicherheitsgründen musste Spandaus beliebtestes Spielplatzgerät, die Glockenhopse auf dem Marktplatz, letzten Sommer gesperrt werden. Die Entscheidung stieß zwar auf Verständnis, denn gerade bei Spielgeräten von Kindern steht die Sicherheit im Vordergrund, dennoch wünschten sich viele Spandauerinnen und Spandauer die Klanghopse zurück. Mit Unterstützung der Berliner Sparkasse konnte die Klanghopse in den letzten Monaten nun aufwendig wiederhergestellt werden.

Jens Haupt von der Berliner Sparkasse (li.) und Baustadtrat Carsten Röding (re.) "eröffneten" die instandgesetzte Goclkenhopse.

Jens Haupt von der Berliner Sparkasse (li.) und Baustadtrat Carsten Röding (re.) „eröffneten“ die instandgesetzte Glockenhopse.

Strampeln für die Hopse

Im Rahmen des Spandauer Altstadtsommers 2012 und anlässlich der Olympischen Spiele in London präsentierten sich im Juli letzten Jahres zahlreiche Sportvereine auf dem Spandauer Markt. Doch neben der Präsentation verschiedenster Sportarten stand die Veranstaltung jedoch auch ganz im Zeichen des berlinweit einmaligen Projekts „Raum für Kinderträume“. So wurde auf der Bühne auf Spinning-Fahrrädern des Sportparks BUDOKAN, trotz der damaligen hohen Temperaturen, kräftig in die Pedalen getreten – und das für einen guten Zweck. Jeder konnte sportlich aktiv werden und für jeden „erstrampelten“ Kilometer spendete die Berliner Sparkasse 1 € für das Projekt „Raum für Kinderträume“. Dank der sportlichen Spandauerinnen und Spandauer wurde das erfahrene Kilometergeld als Scheck in Höhe von 500 € von Jens Haupt, Direktor in der Landesbank Berlin Region Spandau, an Bezirksstadtrat Carsten Röding übergeben.

Weit gereist ist die Glocken- beziehungsweise Klanghopse um nun auf dem Markt wieder zu begeistern.

Weit gereist ist die Glocken- beziehungsweise Klanghopse um auf dem Markt wieder zu begeistern. Fotos (2): Patrick Rein

Nach Bayern und zurück

Doch die 500,00 Euro reichten bei weitem nicht aus um die umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen der Hopse durchzuführen, zumal sich in Berlin kein Unternehmen finden ließ, welches die Arbeiten vollziehen konnte. Erst in Bayern wurde man fündig, wodurch die Hopse ein Mal durch die Republik transportiert werden musste. Insgesamt mussten 5000,00 Euro investiert werden, von denen die Berliner Sparkasse den Großteil übernahm. Jens Haupt dazu: „Der Berliner Sparkasse ist es ein großes Anliegen regional zu unterstützen. Auch in Spandau wollen und werden wir uns daher zukünftig noch stärker einbringen und dem Bezirk finanziell hin und wieder unter die Arme greifen.“

Patrick Rein

Veranstaltungen am Osterwochenende

Ostereiersuche, Verlosung, Führung durch die Altstadt

OsternAuch am bevorstehenden Osterwochenende ist in Spandau wieder einiges los. Eine kleine Auswahl an Veranstaltungen haben wir für Sie zusammen gestellt, da ist für jeden Geschmack etwas dabei – besonders für die Kleinen.

Der Osterhase in Staaken

Die SPD-Abteilung Staaken und Swen Schulz (Bundestagsabgeordneter) laden zum traditionellen Ostereiersuchen auf den Wiesen am Hahneberg ein. Über 2.000 Schokoladenostereier sind hier für alle Kinder versteckt. Für die Erwachsenen Besucher stehen Sitzgelegenheiten zum Verweilen bereit. Auch die Spandauer Kleintierzüchter sind wieder einmal vertreten. Sie haben einen echten Osterhasen dabei, dieser wird die Kinderherzen am Ostermontag erobern.

Treffpunkt,

1.April 2013 um 11.00 Uhr
am Hahneberg (Ende der Rodelauslaufbahn)

An Ostern durch die Altstadt

Die Heimatkundliche Vereinigung veranstaltet am Ostermontag einer Osterführung durch die Spandauer Altstadt. Neben der Besichtigung des Archäologischen Kellers wird Jörg Heimann von der Geschichte Spandaus erzählen. Die Führung dauert rund 90 Minuten und kostet 5,00 € (4,00 € ermäßigt). Für die Führung ist keine Anmeldung nötig, wer mitlaufen möchte findet sich pünktlich am Treffpunkt ein.

Treffpunkt,

1.April 2013 um 15.00 Uhr
Gotisches Haus (Breite Straße 32)

Ostern - Eier bemalen - BastelnGoldener Osterhase auf Fort Hahneberg

Am Ostersonntag wird um 15.00 Uhr auf dem Fort Hahneberg ein 1.000 g schwerer Schokoladenosterhase verlost. Außerdem können alle kleinen Gäste auf dem Gelände der Fort Hahneberg auf Ostereiersuche gehen. Für die Erwachsenen gibt es neue Führungswege und interessante Geschichten zum Thema Osterbräuche.

Wann & wo?

31.März 2013 ab 11.00 Uhr
Fort Hahneberg

„Raus aus dem Ring“ – Schinkel in Spandau

Architekturwettbewerb soll Entwicklungspotenziale für die Spandauer Innenstadt aufzeigen.

Der Bezirk Spandau und der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin (AIV) kooperieren beim AIV-Schinkel-Wettbewerb 2014. Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank und Mitglieder des Schinkelausschusses, welcher die Aufgabe in enger Abstimmung mit dem Bezirk formulieren und die eingereichten Arbeiten bewerten wird, gaben am Donnerstag die Zusammenarbeit bekannt.

Grün und wasserreich aber dennoch Teil der Hautptstadt

Grün und wasserreich aber dennoch Teil der Hautptstadt

Ein Teil von Berlin

Nach einer ursprünglich eigenständigen Stadtgründung muss sich Spandau heute als eines der Stadtzentren Berlins profilieren. Aus gesamtstädtischer Perspektive sind dazu die Eigenständigkeit und die Erkennbarkeit des Standorts zu stärken – als Ort des Wohnens und Arbeitens, aber auch als Anziehungspunkt für Kunst und Kultur. In der Altstadt könnte beispielsweise bestehende alte Bausubstanz revitalisiert werden und neue Funktionen erhalten. Dazu zählen unter anderem die  Alte Geschützgießerei Spandau, die Freiherr-vom-Stein Oberschule (Filiale Carl-Schurz-Straße) oder das Alte Brauhaus gegenüber der Insel Eiswerder. Bürgermeister Kleebank: „Ich konnte den Schinkelausschuss überzeugen, dass auch außerhalb des S-Bahn-Rings Spandaus Mitte viele Potenziale bietet, für die es dringend neue Impulse braucht. Aus dem Wettbewerb werden viele spannende Ideen für die Altstadt, aber auch für weitere Areale rund um die Altstadt hervorgehen.“

Durch den Schinkel-Wettberwerb sollen Potenziale aufgezeigt werden.

Durch den Schinkel-Wettberwerb sollen Potenziale für den Bezirk deutlich werden. Fotos (2): Patrick Rein

Größter Ideen- und Förderwettbewerb

„Berlin befindet sich derzeit in einer besonderen politischen und sozialen Situation. Die Stadt braucht viele neue und vor allem bezahlbare Wohnungen. Spandaus Lage an der Havel bietet dafür besondere Chancen für eine Verknüpfung von Landschaft und Stadt mit attraktiven Wohnlagen“,  erklärte Hans-Joachim Aminde, Mitglied im AIV-Vorstand und im Schinkelausschuss. Zum 159. AIV-Schinkel-Wettbewerb – dem größten Ideen- und Förderwettbewerb für junge Architekten und Ingenieure im deutschsprachigen Raum – sind junge Architekten und Ingenieure aus ganz Europa eingeladen. Neben der Entwicklung von neuen Quartieren am Havelufer sollen sich diese auch mit der Frage beschäftigen, welche Potentiale die Altstadt für die Weiterentwicklung des Bezirks bietet. Zu den wichtigsten Ansätzen gehören dabei eine kritische Überprüfung der Verkehrssituation sowie die Neuordnung der Verbindung zwischen Bahnhof und Stadteingang.

Der AIV-Schinkel-Wettbewerb steht im Zeichen der Förderung der Planungs- und Baukultur, mit dem der Verein einen kritischen Beitrag zur aktuellen Stadtentwicklung liefert. Nachdem die Aufgabenstellung in insgesamt sieben Fachsparten und unter Abstimmung zwischen dem Bezirk als auch des AIV formuliert sind, können sich ab Mitte September 2013 sowohl Studenten wie auch Absolventen, die nicht älter als  35 Jahre alt sind, beteiligen. Am 13. März 2014 werden dann die besten Arbeiten mit Preisgeldern von rund 20.000 Euro prämiert und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Patrick Rein

100 Jahre Regierungssitz Spandaus

Das Rathaus feiert ein rundes Jubiläum

Modell - Rathaus Spandau  (Foto: Ralf Salecker)

Modell – Rathaus Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Ein großes Hin und Her hat es damals gegeben, als die Honoratioren der Stadt Spandau überlegten, wo denn das neue Rathaus stehen sollte. Das alte Haus am Markt war inzwischen viel zu klein geworden und die Altstadt letztendlich zu „eng“. Man wollte ein deutliches Zeichen setzen, also errichtete man das neue Rathaus vor den Toren der Altstadt. 100 Jahre ist es im September diesen Jahres her. Für Spandauer ein guter Grund zu feiern.

Im letzten Jahr wurde schon das 100jährige Jubiläum der Grundsteinlegung begangen. 100 Bürger kamen zur Feier in den Bürgersaal. Diesmal soll es eine Veranstaltung im Saal der Bezirksverordnetenversammlung geben, weil nur er groß genug ist, um die erwarteten Menschen aufzunehmen.

Stolz führte schon damals zu großen Schulden

Stolz waren die Bürger damals, nicht alle, aber diejenigen, die sich durchsetzen konnten, erwirkten den Bau eines Rathaus, mit dem man Eindruck schinden wollte. Berlin drohte, die Stadt Spandau zu „verschlingen“. Vorbei wäre es dann mit der lange gepflegten Eigenständigkeit. Groß und prächtig sollte der Bau also werden – trotz großer Schulden. Damals hat man es nicht anders, als heute gemacht. Augen zu und durch. Natürlich wurde das Rathaus teurer, als geplant. Natürlich wurde Spandau trotzdem eingemeindet – zum Glück, kann man heute nur sagen. Sonst hätten alle Spandauer 40 Jahre DDR erleben dürfen.

Ganz bewusst errichtete man einen Turm, der auch den nahen Turm der Nikolai-Kirche in der Altstadt überragte, schließlich ging es auch darum, ein starkes Bürgertum zu dokumentieren. Ein Wettbewerb sollte die Entscheidung über den Entwurf liefern. Nicht der erste Platz wurde dann gebaut, vielmehr griff man auf den 2.Platz zurück, einen Entwurf der Architekten Heinrich Reinhardt und Georg Süßenguth, die schon für das Rathaus Charlottenburg verantwortlich zeigten.

Feier findet früher statt

Eigentlich hätte die Feier am 15. September stattfinden müssen, dem Tag, an dem das Rathaus damals feierlich eingeweiht wurde. Die nahe bei liegenden Bundestagswahlen erzwingen aus organisatorischen Gründen eine Vorverlegung des Termins, so Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank. Das ist nicht weiter schlimm. Vor den Toren des ehrwürdigen Rathaus Spandau feiert Spandau sein traditionelles Altstadtfest und den Weinsommer. Kein Grund zur Traurigkeit also! Neugierigen können zur Feier des Jubiläums in Räume vordringen, die nur wenige zuvor gesehen haben.

Im Oktober findet aus Anlass des Jubiläums ein ökumenischer Gottesdienst in der Nikolai-Kirche statt. Im Rathaus selbst ermöglicht eine Ausstellung der Heimatkundlichen Vereinigung einen Blick 100 Jahre zurück.

Zu solch einen Jubiläum soll ja immer etwas Besonderes geboten werden. Es ist zwar kein Geschenk, dafür aber trotzdem etwas Ungewöhnliches. 781 Kopien des goldenen Buches der Stadt Spandau werden zu kaufen sein – schließlich wurden 781 Jahre zuvor Spandau die Stadtrechte verliehen.

 

Ralf Salecker

Es ist vollbracht, das Jahr wird Gelb in Spandau

Spandauer Altstadtmeile ging in die Startlöcher

Spandauer Altstadtmeile - Ich bin dabei

Spandauer Altstadtmeile – Ich bin dabei

Vor kurzem gewann der Bezirk Spandau in einem berlinweiten Wettbewerb. „MittendrIn Berlin! Die Zentren-Initiative“ von IHK Berlin, Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Umwelt sowie Wirtschaft, Technologie und Forschung und Partnern aus der Wirtschaft möchte damit städtische Zentren fördern. Besser gesagt, ihnen helfen, die jeweiligen Standtorte/Geschäftsstraßen in ihrer Attraktivität zu steigern.

Es ist das erste Mal, dass Spandau mit einem Beitrag zu den Gewinnern gehört. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Monatelang haben Kunstschaffende, Geschäftsleute, Verwaltung und Spandau-Marketing gemeinsam an einem Konzept gefeilt. Unter dem Motto des Wettbewerbs „Laufend Neues erleben“, veranstaltet Spandau an drei Tagen im Jahr die „Spandauer Altstadtmeile – Kunst verbindet“. Kulturelle Veranstaltungen der besonderen Art im Herzen Spandaus.

Gelb ist die Farbe der Altstadtmeile

Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V., Partner für Spandau GmbH, die Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes und Künstler haben einfach mal die Altstadt vergrößert. Von den Arcaden bis zur Zitadelle reicht sie nun. 1606 Meter sind es – eine Meile. Damit sie auch niemand übersieht, wird eine gelbe Linie „als roter Faden“ alles verbinden.

„Drei kulturelle Veranstaltungen im Sommer 2013 sollen das gewachsene Hauptzentrum Altstadt Spandau als attraktive, überraschende und interessante Einkaufs, Kultur-, und Flaniermeile berlinweit bekannt machen. Kunst ist dabei verbindendes Element und bringt engagierte Bürger mit vielfältigen kulturellen Hintergründen, Händler, Künstler, Kulturschaffende und Vereine zusammen, um die größte Fußgängerzone Berlins nachhaltig attraktiv zu machen.“

Gelb wird nicht nur die verbindende Linie, sondern auch die Farbe von Veranstaltungsorten und Schaufenstern, in denen Kunst präsentiert wird.

Auftaktveranstaltung im Bürgersaal

Am Montag war der große Tag der Präsentation der Spandauer Altstadtmeile. Schon in der Eingangshalle zum Rathaus wurden die Gäste zünftig empfangen. Magma-Theater und die freie Theatergesellschaft Elektra stimmten die Besucher ein. Der Weg in den Bürgersaal ging – natürlich – entlang der gelben Linie. Es wurde voll dort oben, so voll wie schon lange nicht mehr. Das Interesse war riesig groß.

Damit möglichst keine Langeweile aufkommt, wurden die Programmpunkte der Aktionstage nur kurz vorgestellt. Fragen konnten dann an den jeweiligen „Ständen“ eine Antwort finden. Gabriele Fliegel vom Wirtschaftshof, Carsten Röding, Sven-Uwe-Dettmann und Björn Martin stellten die wichtigsten Eckdaten vor, unterhaltsam unterbrochen von musikalischen Darbietungen, Aktion-Painting und einem Spandau-Sketch. Spandau zeigte, dass es begeistern kann.

Drei besondere Tage 2013

Spandauer Altstadtmeile - Ich bin dabei

Spandauer Altstadtmeile – Ich bin dabei

Am 1. Juni geht es los mit „Was Kunst Du?“. Schirmherr ist der bekannte Comedien Sascha Grammel. Auf fünf Bühnen unterhalten Musiker, Jongleure, Pantomimen, Comediens und Schauspieler. Schaufenster präsentieren Kunst. Ein Straßenmusiker-Wettbewerb sorgt für eine lebendige Altstadt.

Am 17.August geht es weiter mit „Hinz und Kunst“. Kunst zum Mitmachen ist angesagt. Musik, Malerei und mehr.

Zu Ende geht es am 7. September mit „Kunst Du Leuchten?“. Die lange Kunst- und Shopping-Nacht wird mit besonderen Illuminationen zu einem sinnlichen Erlebnis.

Ein besonderes Highlight ist der „Foto-Kunst-Lauf“, initiiert von der Grafikerin Susanne Babst, und den Fotografen Alexander Hauswald und Ralf Salecker, der am 11.2. 2013 beginnt. Teilnehmen können alle, die Spaß am Fotografieren haben. Teil 1, vom 11.02. bis zum 18.06.2013, fordert die Teilnehmer heraus, Spandau unter einem besonderen Blickwinkel zu zeigen. Attraktive Preise locken und natürlich eine Ausstellung mit den besten Bildern.

Die Auftakt-Veranstaltung war ein voller Erfolg. Wer nun meint „Ich bin Dabei“, kann dies als Künstler, Helfer, Sponsor, Dienstleister und Gewerbetreibender gerne unter der E-Mail-Adresse des Altstadt-Managements gerne tun.

Altstadtmanagement Spandau

 

Ralf Salecker

Vereinsgründung im Bürgersaal: Kulturladen Altstadt

Erfolgreicher Start durch finanzielle Unterstützung aus LSK-Mitteln

Elmas Wieczorek (lv) und Hans Kamprad (hr) im Kulturladen Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Elmas Wieczorek (lv) und Hans Kamprad (hr) im Kulturladen Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Am Dienstag, den 8. Januar war es soweit. Der Traum der Sozialarbeiterin Elmas Wieczorek ging in Erfüllung. Viele Interessierte aus Politik, Wirtschaft und Kultur folgten der Einladung, sich über einen neuen Kulturverein in der Altstadt zu informieren. Etwa 15 Mitglieder gründeten im Rahmen der Veranstaltung den Verein „Kulturladen Altstadt – Spandau“ im Bürgersaal des Rathauses Spandau.

Die Idee zu diesem Projekt kam Elmas Wieczorek schon während ihres Studiums und ließ sie auch später nicht mehr los. Der Ansatz ist recht einfach: Schaffung einer Begegnungsstätte für unterschiedliche Kulturen im Herzen der Spandauer Altstadt. Jung und Alt sollen hier zusammenkommen und von den Fertigkeiten der anderen profitieren.

Helmut Kleebank: Die Idee ist unbedingt unterstützungswert

In einer einleitenden Rede zur Veranstaltung betonte Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank, dass Elmas Wieczorek, die schon 17 Jahre in Deutschland lebt, bei ihm mit der Vorstellung der Idee offenen Türen eingerannt hat: „Der Kern der Idee, einer interkulturellen Begegnungsstätte im Herzen der Spandauer Altstadt ist unbedingt unterstützendwert, weil sie so gut, so sinnvoll und so zielführend ist. Hier werden die beiden großen Themen Integration und Belebung der Altstadt miteinander verwoben.“

Niemand kann solch ein Projekt alleine stemmen. Hierfür braucht es viel Kompetenz und Engagement, betonte der Bürgermeister dann auch – und natürlich auch Geld. „Ansonsten ist dieses Projekt eine schöne  Idee, aber mehr auch nicht. So stellte sich die Frage, wer denn die Unterstützung im Bezirk sein könnte. Wer hat genug Know-how, wer hat genügend Kreativität und Vernetzung und vor allem genügend Weitsicht, ein solches Projekt hier in Spandau mit auf den Weg zu bringen.“

Der Wirtschaftshof Spandau, vertreten durch Frau Fliegel, das Kulturhaus Spandau, vertreten durch Frau Richter, Staakkato e.V., vertreten durch Hans Kamprad und viele mehr, halfen mit, dass es im Dezember einen praktischen Probebetrieb in Räumen der Raab-Passage geben konnte. Auch dies war nur möglich, weil die Familie Raab die Räumlichkeiten kostenlos zur Verfügung stellte.

Die Aufgabe besteht jetzt darin, wie es gelingen kann, aus dieser Initialzündung in der Altstadt eine dauerhafte Einrichtung zu machen. Eine Voraussetzung dafür ist die Gründung eines Vereins. Eine andere zweifelsohne das Geld. Im Programm Lokales Soziales Kapital (LSK) wurde kurz vor der Veranstaltung ein Projekt beantragt und beschlossen – mit der Auflage, dass es in der Altstadt stattfinden muss. Nach Möglichkeit in den erprobten Räumen in der Raab-Passage oder, wenn es nicht gehen sollte, an einem anderen Ort in der Altstadt.

 

Ralf Salecker

Gründungsveranstaltung: Kulturladen Altstadt

Offizieller Auftakt im Rathaus Spandau

Elmas Wieczorek (lv) und Hans Kamprad (hr) im Kulturladen Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Elmas Wieczorek (lv) und Hans Kamprad (hr) im Kulturladen Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Bei der Gründungsveranstaltung im Spandauer Rathaus wird der Verein „Kulturladen Altstadt“ abermals in seinen Grundzügen vorgestellt. Ziel des Vereins ist es einen Ort der Begegnung zu schaffen. Spandauer aller Kulturen sollen hier Raum und Zeit für ein gemeinsames Miteinander finden. Neben Veranstaltungen gehören Kurse und Beratung zum Angebot des Spandauer Kulturladens. Es wird der Satzungsentwurf bekannt gegeben und diskutiert. Alle interessierten Künstler, Handwerker und Mitstreiter sind herzlich eingeladen an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Wann und wo?

08.01.2013 um 18.30 Uhr
Bürgersaal (Raum 263)
Rathaus Spandau
Carl-Schurz-Straße 2/6
13597 Spandau

Wer Interesse an der Vereinsarbeit hat kann sich telefonisch bei der Initiatorin Frau Wieczorek (0176) 215 09 261 melden.

Zu den Unterstützern des Vereins zählen momentan:

  • Herr Kleebank (Bezirksbürgermeister)
  • Frau Fliegel (Wirtschaftshof  Spandau)
  • Frau Hass (Ich kann e.V.)
  • Herr Kamprad (Staakkato e.V.)
  • und Familie Raab von den Raabpassagen.

„Haus der Kulturen“ in Spandau?

Ein Kulturladen mit Visionen

Elmas Wieczorek (lv) und Hans Kamprad (hr) im Kulturladen Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Elmas Wieczorek (lv) und Hans Kamprad (hr) im Kulturladen Spandau (Foto: Ralf Salecker)

Der Countdown kurz vor den Feiertagen ist eingeleitet. Menschen hetzen durch die Altstadt Spandau. Es wird wieder häufiger gerempelt als sonst. Tagsüber ist merkbar mehr los in den Straßen, als zu anderen Zeiten. Ein paar Unentwegte haben sich aufgemacht, in dieser Zeit der Unruhe einen kreativen Ruhepol und Ort der Musik und des Tanzes gleichzeitig zu schaffen.

Kulturladen in der Altstadt

Die Sozialarbeiterin Elmas Wieczorek und ihre Mitstreiter verteilen immer wieder Flyer, um auf das spannende Angebot hinzuweisen. Manch einer ist neugierig, fragt nach und geht ein paar Schritte den Gang zwischen Dorotheenstädtischer Buchhandlung und Oxfam hindurch. Ein kleiner Innenhof tut sich auf. Schon hier ist von dem Trubel „draußen“ nichts mehr zu spüren.

Tritt man in den Kulturladen hinein, fallen unweigerlich die Utensilien der letzten handwerklichen Tätigkeiten auf. Holzspäne und Schnitzmesser auf dem Tisch, im Schaufenster stehen die letzten noch nicht abgeholten Tonarbeiten der Kinder und auf der Leine hängen Bilder. Ein wenig improvisiert, aber gemütlich. Es wird Tee erreicht.

Ein paar leerstehende Räume haben Dank der Bereitschaft des Vermieters der Raab-Passagen einen neuen „Mieter“ auf Zeit gefunden. Der Kulturladen Spandau lädt Jung und Alt zum Verweilen ein. . Hier ist immer wieder eine Menge los. Kinder nehmen das Angebot gerne an. Ab 16 Uhr konnte und kann während der Tage des Spandauer Weihnachtsmarktes gebastelt, getrommelt und auch getanzt werden. Am kommenden Sonntag, dem 4. Advent kann z.B. in den Räumen männlicher Bauchtanz bestaunt werden.

Zusammenführen der Kulturen

Hier wurde natürlich nicht einfach ein Laden aufgemacht, um gelangweilte Menschen zu bespaßen oder gestressten Elter eine Aufbewahrungsmöglichkeit für die Kinder während der Weihnachtseinkäufe zu bieten.

Die Motoren des Kulturladens möchten eine Begegnungsstätte von Migranten und Einheimischen schaffen. Der Austausch von unterschiedlichen Kulturen soll neugierig machen auf die Qualitäten der anderen – „Vielfalt der Kulturen – ein Schatz für Alt und Jung“. Gewachsene Grenzen, sei es aus Bequemlichkeit oder Vorurteil können am besten im regelmäßigen Miteinander überwunden werden.

„Wir wollen einen Ort schaffen, an dem Begegnung der Kulturen möglich wird. Ein Haus in dem Platz ist für Menschen aus allen Kulturen, die in Spandau vertreten sind. Ein Haus für Begegnung, Veranstaltungen, Werkstätten, Kurse und Beratungen. Ein Haus in dem Toleranz und Respekt vor der anderen Kultur und vor Menschen anderer Religion und Weltanschauung praktiziert wird.“

Nicht ohne Grund ist ein Ort in der Spandauer Altstadt gewählt worden: „Ein Kulturprojekt, welches möglichst alle in Spandau vertretenen Kulturen einbeziehen will, braucht einen zentralen Veranstaltungsort, der für jeden leicht zur erreichen ist. Der Kulturladen Altstadt will an erster Stelle Begegnungsmöglichkeiten für Künstler, Handwerker und Menschen des Stadtteils schaffen. In Werkstätten soll gemeinsam gearbeitet, musiziert, getanzt und gespielt werden.“

Ziel ist es, den Kulturladen zu einer festen Institution zu machen. Jetzt darf er die Räume nur bis zum 28.12. nutzen. In Kürze ist die Gründung eines Vereins geplant, der mit allen kulturellen Gruppierungen im Bezirk zusammenarbeiten möchte. Wenn alles gut geht, wird es einmal regelmäßige Veranstaltungen, Werkstätten und Workshops geben, einen Raum der Begegnung und Kommunikation, in dem Junge und Alte unterschiedlichster Kulturen sich austauschen können.

 

Ralf Salecker

Der Weihnachtsmarkt rockt mit SpongeBob

Internationales Programm am zweiten Adventswochenende mit prominentem Besuch und verkaufsoffenen Sonntag

Auch in der zweiten Adventswoche beginnt das bunte Wochenendprogramm auf dem 39. Spandauer Weihnachtsmarkt. Nachdem bereits gestern am Nikolaustag das Duo „Feuer und Eis“ mit seiner Winter-Weihnachts-Party einheizte, geht es jetzt bis Sonntag mit vielfältigem Programm weiter.

Der diesjährige Spandauer Weihnachtsbaum stammt aus dem Fichtelgebirge.

Der diesjährige Spandauer Weihnachtsbaum stammt aus dem Fichtelgebirge.

Heute wird es schwammig auf dem Markt

Besonderer prominenter „Stargast“ für die jüngsten Marktbesucherinnen und Besucher wird dabei heute ein gelb-brauner Tiefseebewohner sein: SpongeBob, der lustige Schwamm, besucht von 15 bis 17 Uhr den Spandauer Weihnachtsmarkt. Neben Köln und Stuttgart ist Spandau die dritte und die einzige nordostdeutsche Stadt, in welcher der Comic-Held in der Vorweihnachtszeit Station macht, Geschenke verteilt und Weihnachtswünsche einsammelt.

Es muss nicht immer besinnlich sein

Rockig wird es danach ab 18 Uhr mit „Hartbeat Five“ und Rock-Klassikern beim großen Freitagskonzert. Die Lokalmatadoren der „Anno Rock Band“ laden genau 24 Stunden später am gleichen Ort ein. Mit dem Spandauer Blasorchester am Samstag ab 14 Uhr, dem „Erich-Fried-Chor“ am Sonntag ab 13 Uhr und dem Männerchor Falkensee am Sonntag ab 14 Uhr gibt es aber auch beschaulichere Klänge unterm Weihnachtsbaum. Am Samstag und Sonntag sind auch diese Woche ab 15.30 Uhr mit von der Partie: die Bigband der Zollkapelle.

Zwischen Rathaus Spandau und der Kirche St. Nikolai lockt auch am zweiten Adventwochenende ein buntes und vielfältiges Angebot auf Berlins größten Weihnachtsmarkt

Zwischen Rathaus Spandau und der Kirche St. Nikolai lockt auch am zweiten Adventwochenende ein buntes und vielfältiges Angebot auf Berlins größten Weihnachtsmarkt. Fotos (2): Partner für Spandau

Mittelaltermarkt und verkaufsoffener Sonntag

Auf der zweiten Bühne am historischen Handwerkermarkt vor St. Nikolai laden mittelalterliche Gaukler und Musikanten ein, bis „Amalia die Flammenbändigerin“ das Adventswochenende beschließt. Am zweiten Sonntag im Advent locken neben den zahlreichen Händlern des Weihnachtsmarktes auch die Kaufhäuser und Einzelhändler in die Spandauer Altstadt: von 13 bis 18 Uhr ist der 9. Dezember ein verkaufsoffener Sonntag!

Wichtelwerkstatt am 2. Advent

Fern ab der Altstadt lädt am Sonntag von 14.00 bis 18.00 Uhr zudem auch wieder die Freizeitstätte Aalemannufer, Niederneuendorfer Allee 30,gemeinsam mit der Waldschule Spandau (JIBW e.V.) und der tandemBQG-Projektküche zur traditionellen Wichtelwerkstatt im Advent. Geboten werden Basteleien für die ganze Familie wie beispielsweise Plätzchenbäckerei, Kerzen selber machen, 3-D-Weihnachtskarten basteln, Gestecke erstellen sowie Baum- und Raumschmuck herstellen. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen der tandem-Projektküche zu familienfreundlichen Preisen und Erik liest Geschichten zur Weihnachtszeit.

Patrick Rein

Vielfalt entdecken: Kulturarbeit und Integration

Projekt „Kulturladen Altstadt Spandau“ soll Menschen zusammenbringen

Einige Monate ist es nun her, als sich die Initiatorin Frau Wiczorek mit ihrer Idee in einer Bürgersprechstunde an den Bezirksbürger- meister Helmut Kleebank wandte.

Ihre Idee: ein Kulturladen in der Altstadt Spandau, wo Kinder, Jugendliche und Erwachsene zusammen kommen sollen. Einige begeisterte Unterstützer waren schnell gefunden und der Startschuss für das Projekt „Kulturladen Altstadt Spandau“ fiel gemeinsam mit dem, für den diesjährigen Spandauer Weihnachtsmarkt.

Programm und Publikum

Im Kulturladen Altstadt Spandau gibt es täglich, parallel zum Weihnachtsmarkt, ab 16.00 Uhr verschiedene Angebote für große und kleine, alte und junge Teilnehmer. Trommeln, basteln, schnitzen, malen, kleben, tanzen, die Möglichkeiten sind benahe unerschöpflich. Und mit dem Hintergrund der Kulturenvielfalt ist das Programm noch viel umfangreicher. Denn es können beim aktiven Miteinander Fähigkeiten und Wissen ausgetauscht oder weitergegeben werden. Die eigene Kultur leben und neue Kulturen erleben oder „erlernen“. Während der Vorweihnachtszeit sind Künstler aus der Türkei, Ghana, Ägypten, Deutschland und Russland zu Gast im Kulturladen Altstadt Spandau.

Was der Bezirksbügrmeister von diesem Projekt hält

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank äußerte sich wie folgt zum Projekt „Kulturladen Altstadt Spandau“:

„Als Schirmherr wünsche ich dem Projekt und insbesondere der Initiatorin Frau Wiczorek einen guten Start und viele engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es handelt sich um einen neuen wichtigen Impuls für die Altstadt Spandau, die Kulturarbeit und die Integration der verschiedenen Kulturen in unserem Bezirk. Ich hoffe sehr, dass der Kulturladen zu einer erfolgreichen und eigenständigen Einrichtung in der Spandauer Altstadt wird. Alle Spandauerinnen und Spandauer sind aufgefordert, den Kulturladen zu unterstützen, zum Beispiel durch einen Besuch, die Teilnahme an einem Kurs oder aktiv als Unterstützerin und Unterstützer. Mein herzlicher Dank gilt allen, die bereits geholfen haben, die Öffnung des Kulturladen zur Adventszeit zu ermöglichen“.

So finden Sie hin,

Kulturladen Altstadt Spandau
(Raab-Passagen)
Carl-Schurz-Straße 53
13597 Spandau


Größere Kartenansicht

Melanie Krisch

39. Spandauer Weihnachtsmarkt


Der größte Berliner und einer der imposantesten deutschen Weihnachtsmärkte lädt bereits zum 39. Mal in die Spandauer Altstadt ein.

Montags bis freitags öffnen etwa 250 Marktstände, Kunsthandwerker und Schausteller in der Carl-Schurz-Straße, an der Kirche St. Nikolai und auf dem Markt, an den Adventswochenenden erhöht sich die Zahl der Anbieter in der gesamten Altstadt auf über 400. Täglich ist ein buntes Bühnenprogramm kostenlos zu erleben, an jedem Mittwoch ist Familientag: Dann bietet jeder Stand mindestens ein Produkt zum Familien-Sonderpreis an.

Zeitraum: 26. November bis 23. Dezember 2012

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag 11 – 20 Uhr
Freitag 11 – 21 Uhr
Samstag 11 – 22 Uhr
Sonntag 11 – 20 Uhr

Der 39. Spandauer Weihnachtsmarkt startet

Um 18 Uhr geht es heute, am Montag den 26.11.2012, los

Theater Anu, Dorothea Nerlich, Sven-Uwe Dettmann (Foto: Ralf Salecker)

Theater Anu, Dorothea Nerlich, Sven-Uwe Dettmann (Foto: Ralf Salecker)

Den Besuchern der Spandauer Altstadt ist es in der letzten Woche nicht entgangen. Emsig wuselnde Menschen erfüllten die Straßen und Plätze. Weihnachtsdekoration wurde platziert und Hütten errichtet. Es ist wieder so weit. Der 39. Spandauer Weihnachtsmarkt wird am Montag um 18 Uhr im Beisein von Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank eröffnet.

Manch einer begann schon etwas früher …

In der Nachbarstadt Potsdam begann der Weihnachtsmarkt schon am 23. November, was die kirchlichen Institutionen, aber auch andere, wenig erfreute. In Berlin existiert seit längerer Zeit eine Vereinbarung zwischen den Kirchen und den Verbänden von Handel und Schaustellern, erst nach dem Totensonntag zu beginnen. Die Potsdamer Schausteller gaben wirtschaftliche Gründe für den frühen Start an. Schaut man sich den Verkauf von Weihnachtsgebäck in den Geschäften schon kurz nach dem Ende des Sommers an, sind gelinde Zweifel an der Wirksamkeit der Vereinbarung angesagt.

250 Marktstände, Kunsthandwerker und Schausteller

An den Wochenenden sind es sogar 400 Marktstände, die in den Straßen der Spandauer Altstadt um die Gunst der Besucher aus Berlin und Brandenburg buhlen. Der größte Weihnachtsmarkt Berlins, heißt es noch immer, trotzdem ist Partner für Spandau bemüht, genau dies nicht zum alleinigen Slogan zu machen. „Größer, höher und weiter kann nicht das Ziel sein. Der Besucher soll etwas ganz besonderes vorfinden, was ihn gerne wiederkommen lässt.“ Neben einer Vielzahl von Ständen gibt aus auf den Bühnen ein abwechslungsreiches Programm, wie immer, bei freiem Eintritt.

Marktplatz, Carl-Schurz-Straße, St. Nikolai und Breite Straße werden sich mit unzähligen Besuchern füllen. Mittwochs ist wieder Familientag. Dann bietet jeder Stand mindestens ein Produkt zum Familien-Sonderpreis an.

Mehr stimmungsvolle Programmpunkte als im letzten Jahr

Eine Kritik von Besuchern war die starke Kommerzialisierung des Marktes. Zu wenig Stimmungsvolles hieß es. Dem hat Partner für Spandau Rechnung getragen. Natürlich werden, wie im letzten Jahr der Mittelaltermarkt an der Kirche St. Nikolai und der „Märkische Handwerkermarkt“ im Gotischen Haus ein kleines Gegengewicht zum lautstarken Trubel bieten. Die Weihnachtskrippe an der Nikolai-Kirche ist neu gestaltet. Im Hof der Stadtbibliothek gibt es wieder den Weihnachtsmarkt der Spandauer Schulen mit Selbstgebackenem und Selbstgebasteltem. Im Gewölbekeller gegenüber der Nikolai-Kirche wird wieder Kunst präsentiert.

Mit dem Theater Anu wird eine kleine Bühne die Zuschauer in die Vergangenheit entführen. Eine Kunst aus dem 19. Jahrhundert ist wieder zum Leben erwacht. Verwandlungsbilder, Polyrahmen-Lichtkunst und poetische Geschichten entführen für ein paar Augenblicke in eine andere Welt.

Eine weitere Attraktion sind Kunst, Handwerk und Spezialitäten aus Ungarn. Handwerkskunst und Spezialitäten aus dem Balaton in mehr als 15 Hütten.

Eine weitere Neuheit sind drei Themenrundgänge, zu denen Dorothea Nerlich, die Organisatorin des Märkischen Handwerkermarktes, die Logo-Vorlagen als Keramiken entworfen und erstellt hat. Familienrundgang, Spezialitätenrundgang und Kunsthandwerkerrundgang sollen den Weihnachtsmarktbesuchern das Geschehen noch näher bringen.

 

Ralf Salecker

Eine Fahrradstation am Lindenufer?

Ein besonderer Service für Radfahrer an der Charlottenbrücke?

Plan der Machbarkeitsstudie für das Lindenufer

Plan der Machbarkeitsstudie für das Lindenufer

In der ersten Stufe der Bürgerbeteiligung wurde grob abgeklopft, wie das Lindenufer zwischen Charlottenbrücke und Juliusturmbrücke umgestaltet werden könnte. Dabei kamen ein paar Eckpunkte heraus, die auf jeden anderen Ort auch Anwendung finden könnten. Das Thema Sicherheit ist nach den Ereignissen in Berlin bei manch einem ganz oben auf der Tagesordnung. Leicht wird dabei vergessen, dass es eher die Berichterstattung ist, die ein scheinbar immer gefährlicher werdendes Berlin oder Spandau erzeugt. Sicherheit, Sauberkeit, bessere Beleuchtung, generationenübergreifende Angebote und Barrierefreiheit sind in jedem Fall ein Muss für alle zukünftigen Planungen zum Lindenufer.

Charlottenbrücke heute

Die Charlottenbrücke selbst bietet mit ihrer alten Stahlkonstruktion einen schönen Anblick – wenn man sie von oben anschaut. Unterhalb sieht es weniger ansprechend aus. Früher war dort eine öffentliche Toilette untergebracht. Irgendwann wurde sie zu teuer im Unterhalt. Vandalismus sorgte für den weiteren Verfall. Nun sind alle Räume unter der Brücke seit Jahren verschlossen.

Der Bereich um den Brückenaufleger wird nur selten genutzt. Auf der linken Seite (vom Stresow gesehen) führt eine Treppe hinunter. Rechts ist ein größerer freier Platz, der mangels Bänke kaum genutzt werden kann, obwohl das umgebende Grün durchaus einladen ist.

Charlottenbrücke als Station für Radler

Was könnte man tun, um die Räume des Brückenauflegers sinnvoll zu nutzen? Recht früh kam während der Bürgerbeteiligung ein Wunsch nach einer Servicestation für Radfahrer auf, schließlich soll der Havelradweg irgendwann einmal wirklich an der Havel entlang führen. Was liegt da näher, als dort ein Serviceangebot für Radler zu installieren. Wünschenswert wären abschließbare Boxen, in denen die Radfahrer ihre Taschen, Helme usw. sicher deponieren können, um entspannt die Altstadt aufsuchen zu können. Für eine bessere Anbindung an die Fußgängerzone der Altstadt wünschten sich viele eine Möglichkeit, mit dem Fahrrad schnell vom Havelufer in die Altstadt oder umgekehrt von dort an die Havel gelangen zu können. Eine Treppe mit einer „Rampe“ wäre da ideal.

Einfache Reparaturmöglichkeiten, Flickzeug, Werkzeug und eine Luftpumpe sollten vor Ort sein, um nach einem Malheur schnell weiter zu können. Ideal wäre eine fachkundige Kraft, die diese Station betreut. Der Gedanke, das Klo nebenan gleich mit in Betrieb zu nehmen, wurde schnell verworfen. Technische Gründe, die Notwendigkeit einer Hebeanlage für die Fäkalien, würde die Kosten ausufern lassen. Eine Lösung, die sich auf der Brücke befindet, wäre erstrebenswert. Die relative Nähe anderer Wall-Toiletten in der Altstadt ist zwar okay, vielen aber doch nicht nahe genug.

Das Umfeld gestalten

Vandalismus  und unliebsame Nutzung entsteht oft an dunklen, nicht einsehbaren Orten. Darum bietet sich eine erweiterte Nutzung des Bereichs um die mögliche Fahrradstation in Form von Parkbänken an, die zur Erholung einladen. Damit wird zusätzlich für Abwechslung gesorgt. Gleichzeitig stehen dann die Fahrräder immer unter „Beobachtung“.

Die Ideen, während des Workshops sprudelten nur so. Manche davon erscheinen problemlos zu verwirklichen. Geld für Umbauten wäre durchaus da. Ein Träger als Betreiber einer Fahrradstation ist im Bereich des Möglichen. Praktische Beispiele dafür gibt es.

Eine frühe Einbeziehung der Bürger in Umgestaltungsprojekte ist augenscheinlich eine nutzbringende Angelegenheit. Jeder hat nun die Möglichkeit, nicht nur zu meckern, sondern aktiv seine eigene Umgebung mit zu gestalten. Die steigende Anzahl interessierter Anwohner ist ein gutes Zeichen.

 

Ralf Salecker

Erste Spandauer Musikmeile – das Kneipenfest

Heute Live-Musik  in fünf Lokalen der Spandauer Altstadt mit EinMalEintrittfüralles

Was in Pankow als auch Zehdenick bereits über zehn und selbst in Altentreptow als Musiknacht fünf Mal stattfand, feiert heute Abend ab 20 Uhr sein Spandau Jubiläum: Die Musikmeile. Im „Zur Altstadt“, dem „Satt und Selig“, „Cafe Lutetia“, „Egon’s Treff“ sowie der „Mephisto Bar“ spielen dabei bis 24 Uhr immer stündlich beginnend unterschiedliche Live-Bands. Ab 0.30 Uhr findet dann im Ratskeller Spandau noch die große Aftershowparty statt. Und das alles zum Einmaleintrittfüralles Preis von 10,00 Euro.

Neben gutem Essen gibt es im "Satt & Selig" heute auch bekannte Songs im neuen Sound.

Neben gutem Essen gibt es im „Satt & Selig“ heute auch bekannte Songs im neuen Sound. Foto: Patrick Rein

Die etwas andere Kneipentour

Das Veranstaltungsprinzip „EINMALEINTRITTFÜRALLES“ funktioniert folgendermaßen: Die Bands beginnen zu jeder vollen Stunde mit insgesamt vier Sets in der Zeit von 21.00 bis 00.45 Uhr und spielen 45 Minuten lang. Danach gibt es eine Pause, in der man – falls überhaupt gewollt – das Lokal wechseln kann, um eine andere Band zu erleben. Karten gibt es in jedem Lokal, ganz gleich, wo man die Veranstaltung beginnt. Diese Eintrittskarte berechtigt zum Eintritt in alle weiteren Lokale. Das Publikum kann sich somit die Musikmeile individuell zusammenstellen.

Alles was Spaß macht

Musikmeile heißt somit, einen Abend lang von Lokal zu Lokal ziehen und Musik erleben, Tanzen, Bekannte und Freunde treffen, Schwätzchen halten, den ewigen Durst löschen und fröhliches Beieinandersein, kurzum: ein amüsanter Abend. Die Gäste dürfen sich also auf einen abwechslungsreichen Abend mit den unterschiedlichsten Musikrichtungen und allesamt partyerfahrenen Bands freuen.

Das Programm

  • Zur Altstadt

Carl-Schurz-Straße 55

Freebirds“ Zwei Jungs, zwei Gitarren, zwei Stimmen

  • Satt und Selig

Carl-Schurz-Straße 47

Local Pro“ bekannte Songs in etwas anderem Sound

  • Auch im Lutetia wird es heute Abend mit Irish Folk nicht so ruhig ablaufen.

    Auch im Lutetia wird es heute Abend mit Irish Folk nicht so ruhig ablaufen. Foto: Patrick Rein

    Cafe Lutetia

Jüdenstraße 10

Clover“ Irish Folk vom Feinsten

  • Egon’s Treff

Viktoriaufer 14

Berlin Session Duo“ Akustik-Cover und eigene Songs

  • Mephisto Bar

Havelstraße 12 a

Ingo Siara & Matt Reischl“ Rock & Blues from the 50ties til now

 

Patrick Rein

Meine Oma van Gogh

Quelle: www.webprinter.de


Der Verein „Ich KANN“ e.V. und AWO -Tagesbetreuung für ältere und pflegebedürftige Menschen laden zu einer besonderen Vernissage in die Stadtbibliothek Spandau ein. Die Künstler sind zwischen 70 und 90 Jahre „jung“. Zum ersten Mal nahmen die meisten in der Tagesstätte den Pinsel in die Hand und haben etwas Neues gewagt. Entstanden sind wunderschöne Bilder, die es erneut beweisen, dass der Kreativität keine Altersgrenzen gesetzt sind. Der AWO Kreisverband Spandau e.V. hat die Schirmherrschaft für die Ausstellung übernommen.
Die außergewöhnlichen Arbeiten der Künstlerin sind bis zum 30. November 2012 im Lesecafé der Stadtbibliothek Spandau (Altstadt) bei freiem Eintritt zu sehen.

29. Oktober bis 30. November 2012
Montag, Mittwoch, Freitag von 11 bis 20 Uhr
Dienstag, Donnerstag von 11 bis 18 Uhr
Samstag, von 10 bis 14 Uhr
Vernissage: Dienstag, 30. Oktober 2012 um 18 Uhr