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Versteckte Kamera mit dem TB GUIDE

Det is‘ Berlin: Krasse Sprüche an der Ampel!

Was ist das Schöne an der versteckten Kamera? Dass es immer wieder funktioniert! Der TB GUIDE des TVG Verlags hat in Berlin einen Tag lang arglose Passanten auf die Schippe genommen – und sie dabei gefilmt. Das Video dazu ist in kürzester Zeit zu einem echten Renner im Internet geworden.

Würden Sie auf offener Straße eine solariumgebräunte Schönheit als Brathähnchen ansprechen? Wohl kaum, ohne danach eine saftige Ohrfeige zu kassieren. Und einer fürsorglichen Mutter mit krähendem Anhang fürs nächste Mal die Verhütung nahezulegen – auch nicht gerade charmant … Ebenso wenig, wie einen kugelrunden Mann zu fragen, ob er schwanger ist oder einfach nur Hunger hat.

Der TVG Verlag hat sich das alles getraut. Und das auch noch direkt auf dem Ku’damm, Berlins beliebter Einkaufsmeile. Das Werkzeug: Ein als Signalgeber getarnter Mini-Drucker. Wer drauf drückte und auf Grün wartete, erlebte dann sein blaues Wunder: Das in der Nähe versteckte Team des TVG Verlags druckte per Fernsteuerung kleine Kärtchen an dem Signalgeber aus, die auf den ersten Blick bissig waren, auf den zweiten aber ein freundliches Augenzwinkern durchblicken ließen. Und die „Opfer“ sichtlich verwirrten.

TB GUIDE präsentiert: Den ersten Ampeldrucker der Welt.

TB GUIDE präsentiert: Den ersten Ampeldrucker der Welt.

Und warum das Ganze? „So unverwechselbar, wie die Berliner Schnauze, so unverwechselbar ist auch der Humor der Menschen in unserer Hauptstadt“, schmunzelt Gerhard Kinzl, Chef des TVG Verlags. Für den Verlag, der auch das Telefonbuch für Berlin, Hamburg und München herausgibt, war die Aktion Auftakt einer ungewöhnlichen Kampagne.

Denn natürlich wurden die Passanten nicht einfach nur hochgenommen, auf den Kärtchen in ihrer Hand gab es auch gleich die Auflösung zu den frechen Sprüchen. So erfuhr das „Brathähnchen“, dass es die besten Solarien der Stadt unter tb-guide.de findet, und dem vollschlanken Herren wurden gute Adressen rund um gesunde Ernährung empfohlen – die er natürlich ebenfalls online im TB GUIDE finden kann. Und das Beste: Sie alle nahmen es mit Humor – Berliner Humor eben.

Kinzl: „So hat sich allein an diesem einen Tag in der Stadt blitzschnell herumgesprochen, dass der TB GUIDE im Internet inzwischen ein umfangreiches Ratgeber-Portal mit aktuellen News, Tipps und Adressen in der Nähe zu den unterschiedlichsten Lebensthemen ist – ob Gesundheit, Shopping, Finanzen, Wohnen oder Familie.“

Und es hat sich nicht nur an diesem einen Tag herumgesprochen. Schon nach einer Woche konnte der Clip alleine auf YouTube die 30.000er-Latte bei den Klicks nehmen.

Zum Spot: https://www.youtube.com/watch?v=x3BA5nwo0Pw&feature=youtu.be

Über den TVG Verlag
Als einer der bedeutenden Telefonbuchverlage in Deutschland ist der TVG Verlag zusammen mit DeTeMedien Herausgeber und Verleger der Telefonbücher in Berlin, Hamburg und München sowie mehrerer lokaler Ausgaben von Das Örtliche. Die Telefonbücher des TVG Verlages erscheinen als Printversion, online und mobil. Darüber hinaus vertreibt der TVG Verlag nationale Auskunftsprodukte auf DVD-ROM. Als kompetenter Ansprechpartner für KMUs im Bereich Online-Marketing werden Adwords-Kampagnen angelegt, Webseiten erstellt und die Auffindbarkeit der Kunden im Netz optimiert. Mit dem neuen TB GUIDE, dem Wegweiser für jede Lebenslage, setzt der Verlag auf ein Mix aus hochwertigen redaktionellen Artikeln und aktuellen Adressen.

Pressekontakt
TVG Telefonbuch- und Verzeichnisverlag GmbH & Co. KG
Emser Straße 36
10719 Berlin
E-Mail: presse(at)tvg-verlag.de
Internet: www.tvg-verlag.de
Internet: www.tb-guide.de

Mehr Sicherheit in Siemensstadt

Linksabbiegerampel besser im Blick

AmpelNachdem die CDU-Fraktion einen Antrag auf Maßnahmen gegen die Unübersichtlichkeit an der Kreuzung Rohrdamm/Motardstraße beim Bezirksamt gestellt hatte wurde dieser nun in die Tat umgesetzt. Die zuständige Verkehrslenkung Berlin hat dafür gesorgt, dass die Linksabbiegerampel an der Kreuzung besser zu erkennen ist.

Beate Christ (verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion) hierzu:

„Die Verkehrssicherheit gehört auch zum Wohlfühlen in unserem Bezirk. Deshalb begrüßen wir das unverzügliche Handeln der Behörden. Durch das Eindrehen des oberen Lichtsignals sowie den Grünschnitt am benachbarten Straßenbaum werden die Linksabbieger es um einiges leichter haben, die Ampel rechtzeitig zu sehen. Das macht die Situation für alle Verkehrsteilnehmer sicherer.“

Demnächst auch in Spandau: Kennzeichnung von guten und schlechten Restaurants

Erst ein Smiley, nun eine Ampel

Gastrokennzeichnung: Die Ampel für Restaurants.

Gastrokennzeichnung: Die Ampel für Restaurants.

Foodwatch, eine Organisation dies sich dem Verbraucherschutz verschrieben hat, wies unlängst darauf hin, dass praktisch jeder vierte kontrollierte Gastronomie-Betrieb beanstandet wurde: Es sei jetzt an der Zeit, die Verbraucher vor den Schmutzfinken zu schützen“.

Ab dem 1. Juli soll es in Berlin ein einheitliches Kennzeichnungssystem zur Bewertung der Hygiene in der Gastronomie geben. Darauf hatten sich schon im September 2010 die Berliner Bezirksstadträte mit der Senatsverwaltung für Verbraucherschutz geeinigt. Damit steht eine Kennzeichnung von gastronomischen Betrieben auch in Spandau vor der Tür. Ziel der Aktion ist es, mehr Transparenz für den Verbraucher zu erreichen. Damals sollte ein Smiley in fünf Bewertungsstufen Auskunft über die Qualität des geprüften Betriebes geben: Elite, sehr gut, gut, befriedigend oder nicht ausreichend.

Anfang Mai haben jetzt die Verbraucherschutzminister der Bundesländer in Bremen beschlossen mit Hilfe einer „Hygiene-Ampel“ die Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen zu dokumentieren. Rot, Gelb und Grün sollen nun die Gäste ins Lokal locken – oder sie zur Vorsicht mahnen. Die Verbraucherschutzminister wollen dieses System erst zum 1. Januar 2012 einführen. Berlin möchte dagegen eine Vorreiterrolle übernehmen – aber ohne Smiley. Gerade letzteres stößt bei „foodwatch“ und der „Verbraucherinitiative e. V.“ auf deutliche Kritik.

Der schnelle Vorstoß Berlins scheint noch im Ansatz zu stocken. Verbraucherschutz-Senatorin Katrin Lompscher (Linke) will vorerst nur das Ergebnis der Untersuchungen, sowie Datum und Ort bekannt geben – ohne Ampel.

Der Spandauer Gesundheitsstadtrat Martin Matz meint dazu:

„Die Veröffentlichung von Kontrollergebnissen braucht eine solide rechtliche Grundlage, für die der Bundesgesetzgeber jetzt sorgen kann. Berlin hat die Diskussion wesentlich voran gebracht, die zur jetzt erzielten Einigung geführt hat. Jetzt kommt es darauf an, die Reform handwerklich solide umzusetzen.“

Ingelore Rosenkötter, die Vorsitzende der Ministerkonferenz in Bremen, sieht in der neuen Regelung einen „Meilenstein für den Verbraucherschutz“.

Der Smiley hat ausgedient.

Der Smiley hat ausgedient ...

Angefangen hat alles einmal im Berliner Bezirk Pankow, der mit seinen „Ekel-Listen“ und dem freundlich lächelnden Smiley für heftige Diskussionen sorgte. Die erschreckenden Funde in der dortigen Gastronomie machten klar, dass dies im Rest der Stadt, also auch in Spandau, nicht anders sein kann. Das Pankower Bezirksamt hatte Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen im Internet veröffentlicht, um so den Druck auf die gastronomischen Betriebe zu mehr Reinlichkeit zu erhöhen. Nach den dortigen Erfahrungen hat die Veröffentlichung der Kontrollergebnisse zu einer merkbaren Steigerung der Qualität geführt.

Der Spandauer Gesundheitsstadtrat Matz weist auf prinzipielle Probleme der Lebensmittelkontrolle hin:

„Die vor Ort tätigen Lebensmittelkontrolleure brauchen jetzt eine Rechtsgrundlage, um den Aushang im Betrieb durchsetzen zu können. Und wir brauchen durchdachte Regeln, was vor Ort und im Internet wann veröffentlicht wird. Um beim ersten Anlauf gemachte Fehler nicht zu wiederholen, sollte jetzt gründlich gearbeitet werden. Dazu gehört eine ausreichende personelle Ausstattung der bezirklichen Veterinäraufsichten und eine technische Ausstattung mit mobilen Endgeräten für die Kontrollen. Dann bekommen wir im zweiten Anlauf eine wirklich brauchbare Regelung, die den Verbraucherinnen und Verbrauchern auch tatsächlich eine verbesserte Transparenz schafft.“

Auf das Problem einer unzureichenden Personalausstattung wies auch die Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner hin: „Nur wenn die Kontrolldichte in allen Bundesländern hoch ist und die Ergebnisse der Lebensmittelüberwachung aktuell sind, macht das Kontrollbarometer überhaupt Sinn“.

Der Hotel- und Gaststättenverband befürchtet aus diesem Grund auch eine Ungleichbehandlung der Betriebe. Er sieht in einer Ampel, die nicht an wirklich jedem Betrieb zu finden ist, sogar eine Verbrauchertäuschung. Ihm wäre wahrscheinlich ein Modell lieber, wie es seit 2004 in Potsdam praktiziert wird.

Die „Brandenburger Gastlichkeit“ ist ein Qualitäts- und Gütesiegel für Gastronomen im Land Brandenburg, bei dem alle Tests ausschließlich auf freiwilliger Basis erfolgen. Der Vizepräsident des Berliner Hotel- und Gaststättenverbandes, Klaus-Dieter Richter, der in Spandau mit dem Restaurant Kolk ein gern besuchtes Restaurant betreibt, konnte sich schon 2006 vorstellen, diese Idee nach Berlin zu übernehmen.

Der Berliner-Kurier berichtete, das Spandau und Reinickendorf sich nicht an einer Veröffentlichung von Kontrollergebnissen im Internet beteiligen werden. Rechtliche Gründe und Personalmangel wurden als Begründung angeführt

 

Ralf Salecker

 

PS: hier gehts weiter zu unseren  Restaurant-Tipps