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Der Jugendarbeitslosigkeit entgegenwirken

Auf dem anhaltenden Programm der Bildungstour des Bezirksbürgermeisters Helmut Kleebank stand der Besuch der bbw Berufsvorbereitungs- und Ausbildungsgesellschaft mbH in Spandau.

Der Standort am Brunsbütteler Damm 143-147 wurde bereits im Jahr 2006 vom Jugendaufbauwerk als Bildungseinrichtung übernommen. Seitdem werden hier Jugendliche angesprochen, für die nach dem zehnten Schuljahr die Wahl des Ausbildungsplatzes ansteht und die es besonders schwer haben eine geeignete Ausbildungsstelle zu finden. Nun verschaffte sich Bezirksbürgermeister Kleebank – vor seiner jetzigen Tätigkeit selbst Schulleiter – auf seiner fortwährenden Bildungstour durch den Bezirk selbst einen Eindruck.

Bezirksbürgermeister Kleebank (Mitte) wurde beim Besuch der bbw vom SPD-Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (li.) begleitet.

Bezirksbürgermeister Kleebank (Mitte) wurde beim Besuch der bbw vom SPD-Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (li.) begleitet. Foto: Bezirksamt Spandau

Erfolgreiche Eingliederung

Um die Jugendlichen auf ihrem Weg ins Berufsleben zu unterstützen und auf die Ausbildung vorzubereiten, führt die bbw in Berlin und Spandau seit dem Schuljahr 2006/2007 erfolgreich das Senatsprojekt MDQM (Modulare Duale Qualifizierungs-Maßnahme) durch. Dieses gehört zum Regelangebot schulischer Leistungen gemäß dem Berliner Schulgesetz. Das mit Hilfe des Landes Berlin mitfinanzierte Projekt wurde als Modellprojekt mit ESF-Förderung entwickelt. Berlinweit befinden sich derzeit an zwei Standorten ca. 3900 Schülerinnen und Schüler in insgesamt 20 Gewerken, darunter des kaufmännischen Bereichs, des Handwerks, technischer und gestalterischer Berufe.

Finanzierung ungewiss

Allein in Spandau werden zirka 400 Schülerinnen und Schüler von 35 pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. Die Erfolgsbilanz dieser Bildungseinrichtung spricht dabei für ein gutes Ausbildungspersonal, dass in der Lage ist, die Jugendlichen trotz fehlender Ausbildungsvergütung, so zu motivieren, dass bei Wettbewerben bereits Bundes- und Landessieger aus den verschiedensten Berufsfeldern hervorgingen. Zudem finden über 80 Prozent der Jugendlichen im Anschluss einen Arbeitsplatz. Doch zum Bedauern des Geschäftsführers Herrn Velten musste dieser mitteilen, dass die ESF- Förderung des Projektes im August 2015 eingestellt wird.

Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank hierzu: „Das erfolgreiche Konzept dieser Bildungseinrichtung in Spandau spricht dafür, dass dieser Standort unbedingt erhalten werden muss. Die Tatsache, dass die Jugendarbeitslosigkeitsquote des Bezirkes Spandau im berlinweiten Vergleich im letzten Drittel liegt, bekräftigt meine volle Unterstützung für die Entwicklung und Realisierung der weiteren qualifizierten Fortführung dieser Berufsausbildungsvorbereitung an diesem Standort. Derzeit erarbeitet der Bezirk Spandau zusammen mit dem Jobcenter und der Arbeitsagentur einen Masterplan gegen Jugendarbeitslosigkeit.“

Patrick Rein

Vergessene Schätze wiederbeleben

Die Hofstelle Havelmaten entwickelt sich zum Umwelt-Bildungszentrum Berlin-Gatow.

Neben der Entdeckung der Insel Eiswerder durch die Meilenwerk AG hat nach langer Verwahrlosung auch die Hofstelle Havelmaten am Kladower Damm eine neue Bedeutung gefunden. Bereits im Jahr 2003 wurde die Hofstelle als landwirtschaftlicher Betrieb aufgegeben. Für das bezirkseigene Grundstück mit der ehemaligen Hofstelle und Teile der anliegenden Landwirtschaftsfläche wurde eine Konzeption zur Vergabe ausschließlich an gemeinnützige Träger – die Zwecke des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie der Naturschutzbildung verfolgen – entwickelt.

Statt einer Grundsteinlegung wurde unter anderem von Bezirksstadtrat Carsten Röding eine Art "Zeitkapsel" in den Bestand eingelassen.

Statt einer Grundsteinlegung wurde unter anderem von Bezirksstadtrat Carsten Röding eine Art „Zeitkapsel“ in den Bestand eingelassen.

Altes bleibt erhalten, Neues kommt

Dementsprechend wurde ein Interessenbekundungsverfahren im Rahmen des Projektes Gatow (Strategisches Konzept zur Standortentwicklung Gatow) unter Beteiligung der anerkannten Naturschutzverbände in Berlin durchgeführt. Mit dem neugegründeten Umweltbildungszentrum Berlin sowie dem Naturschutzbund NABU – Landesverband Berlin e.V. konnte daraufhin ein Kooperationsvertrag geschlossen werden. In der Grundstruktur werden das ehemalige Scheunengebäude und Gesindehaus entkernt und in der ehemaligen Kubatur und Materialität erneuert sowie durch einen Neubau auf bestehenden Fundamenten nach dem neuesten Stand der Technik zu einem Dreiseitenhof ergänzt. Nach den Umbaumaßnahmen ist dann eine vielseitige Nutzung der Gebäude unter anderem als Gastraum, Lehrküche, Seminar- und Büronutzung sowie Gäste- und Wohnnutzung möglich. Der Abriss der nicht mehr verwendbaren Bauteile begann bereits im Oktober 2012.

Viel Neues aber auch Bestand vom alten Bauernhof "Havelmaten" findet seine neue Bestimmung.

Viel Neues aber auch Bestand vom alten Bauernhof „Havelmaten“ findet seine neue Bestimmung. Fotos (2): Patrick Rein

Vision wird Wirklichkeit

Der ehemalige Bauernhof „Havelmaten“, südlich von Gatow  und an der Havel gelegen , soll ein Ort für „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ werden. Im Sommer 2012 hat der Bau des Umwelt-Bildungszentrums Berlin in Gatow begonnen. Damit wird, umgeben von landwirtschaftlicher Nutzfläche, auch ein Treffpunkt für Anwohner und andere Interessierte geschaffen. So wird auch an die erfolgreiche Veranstaltung im letzten Jahr, im damals noch provisorisch hergerichteten ehemaligen „Leutehauses“ angeboten, anknüpft. Schwerpunkt des Bildungsangebots wird jedoch nach der geplanten Eröffnung in 2014 in der Aus- und Weiterbildung gastronomischer Berufe für Menschen mit Handicap liegen. Zusätzlich werden Workshops und Seminare zu Ökologie, Gesundheit und Persönlichkeitsentwicklung angeboten.

Neben dem Beispiel Eiswerder und Havelmaten schlummern in Spandau noch weitere vergessene Schätze und warten darauf wiederentdeckt zu werden.

Patrick Rein

17. Berufsfindungsbörse in Spandau

Betriebe stellen sich und ihre Arbeit vor

Schüler & StudentenAm kommenden Mittwoch, den 08.05.2013 findet die 17. Berufsfindungsbörse in Spandau statt. In den Räumen und auf dem Gelände der Zitadelle stellen sich von 10.00 bis 14.00 Uhr verschiedene Betriebe vor. Die Betriebe präsentieren sich und ihre Arbeit. Sie informieren über Ausbildungs- möglichkeiten, freie Ausbildungsplätze (mit Ausbildungsbeginn in 2013 oder 2014) und mögliche Studiengänge.

Veranstalter ist der Sozial-Kulturelle Netzwerke casa e.V., der im Rahmen der Veranstaltung eine Qualitäts-Auszeichnung erhält.

 

Ausbildungsprobleme junger Menschen

Diskussion der Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD

Mangelnde Ausbildungsreife bei jungen Menschen? (Illu. Ralf Salecker)

Mangelnde Ausbildungsreife bei jungen Menschen? (Illu. Ralf Salecker)

Am Dienstag traf sich die Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen in der SPD Spandau (AGS) um über Ausbildungsprobleme junger Menschen zu diskutieren. Schaut man sich den Berufsbildungsbericht von 2012 an, dann scheinen die Probleme der Vergangenheit, mit einer Vielzahl von jungen Menschen ohne Ausbildungsplatz, heute nicht mehr aktuell zu sein. Demnach stehen mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung als Bewerber vorhanden sind. Diese positive Entwicklung soll sich sogar fortsetzen.

Demografischer Wandel und Streben nach besseren Schulabschlüssen

Der Demografische Wandel zeigt sich auch im Ausbildungsmarkt. Bis zum Jahr 2030 wird die Altersgruppe junger Menschen zwischen 17 und 25 Jahren um rund ein Fünftel abnehmen. Damit stehen noch weniger Menschen zur Verfügung, um Ausbildungsplätze zu besetzen. Gekoppelt mit dieser Entwicklung ist ein Trend, nach dem immer mehr junge Menschen einen höheren Schulabschluss anstreben – und erreichen. Ein Prozess, der in direkter Konkurrenz zum System dualer Ausbildung steht, also der parallelen Ausbildung in Berufsschule und Betrieb.

In direkter Folge dieser Situation nimmt die Zahl der Fachkräfte stetig ab. Auf der einen Seite haben sich viele Betriebe aus der Verantwortung gestohlen, selbst auszubilden, stellten Mitglieder des AGS fest, auf der anderen Seite wirkt der o. g. Prozess.

Die andere Seite der Medaille

Nun gibt es aber eine große Anzahl von jungen Menschen, die keinen Ausbildungsplatz bekommen, weil sie über keinen Schulabschluss verfügen. Diesen Menschen bleiben häufig nur Hartz-IV oder prekäre Arbeitsbedingungen, was auch wieder Hartz-IV bedeutet.

Auf der einen Seite gibt es junge Menschen, die – trotz Schulbesuch – an den einfachsten Dinge scheitern, zusätzlich aber anscheinend auch die Motivation nicht aufbringen, eine möglicherweise begonnene Ausbildung auch bis zum Ende durchzuziehen. Manch Arbeitgeber spricht von Welten zwischen den Forderungen mancher Jugendlicher und deren erbrachter Leistung. Ungefähr jeder fünfte Jugendliche löst einen Ausbildungsvertrag auf.

Ein erschreckendes Beispiel aus der Praxis. Eine junge Frau von 16 Jahren unterschrieb einen Ausbildungsvertrag, nur um ihn 5 Tage später wieder zu beenden. Begründung: Die Hartz-IV beziehende Mutter würde sonst weniger Geld bekommen. Sie hatte anscheinend Druck ausgeübt.

Dann gibt es jungen Menschen, die in einigen Fächern gescheitert sind, möglicherweise aus diesem Grund ein angeknackstes Selbstwertgefühl aufweise, aber durchaus motiviert sind. Der Anteil an leseschwachen Jugendlichen z.B. soll etwa 17 Prozent betragen. Hier wünschen sich die einige Teilnehmer der Diskussionsrunde Arbeitgeber, die auf die Bedürfnisse dieser Menschen eingehen, anstatt sie nur zu diskriminieren. Mangelnde Ausbildungsreife könnte provokant auch anders benannt werden: Mangelnde Ausbilderreife. Die Ausbildung im Bistro Unvernunft im Kulturhaus Spandau wurde dabei als positives Beispiel genannt. Es geht also.

Heinrich Deichmann rief aus eben diesem Grund den „DEICHMANN-Förderpreis für Integration“ ins Leben, der mit 100.000 Euro dotiert ist. „Die Tatsache, dass immer mehr Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund ihren Lebensweg in unserer Gesellschaft suchen, bringt ganz neue Herausforderungen mit sich.“ Bis zum 30. Juni können sich noch Initiativen bewerben, die sich für benachteiligte Kindert oder Jugendliche engagieren.

Ein anderes Beispiel aus der Praxis erschreckt aus ganz anderen Gründen. Ein Arbeitgeber plante einen weiteren Ausbildungsplatz schaffen. Dazu wollte der Arbeitgeber eine betriebliche Eingliederungshilfe beantragen. Anfangs sah auch alles gut aus, das Jobcenter stimmte zu. Aus allen Wolken fiel er dann, als sich die IHK dem ohne Angaben nachvollziehbarer Gründe entgegenstellte. Dieser Arbeitgeber wird zukünftig niemanden mehr ausbilden wollen.

Die Situation im Bereich Ausbildung ist komplexer, als viele es wahr haben wollen. Einfache Ansätze helfen hier nicht mehr weiter. Es mag eine banale Erkenntnis sein, aber Erfolge im Ausbildungsmarkt sind nur mit mehr Flexibilität möglich – auf allen Seiten.

 

Ralf Salecker

Der Beruf mit dem „grünen Daumen“

Auszubildende für den Garten- und Landschaftsbau gesucht

Das Spandauer Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt bietet in diesem Ausbildungsjahr, beginnend am 01.09.2013, Ausbildungsplätze für Gärtner der Fachrichtung „Garten- und Landschaftsbau“ an.

Für eine Bewerbung wird der Schulabschluss einer allgemeinbildenden Schule der 9. bzw. 10. Klasse, gute Noten in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern sowie eine entsprechende körperliche Eignung dringend vorausgesetzt.

GartenarbeitAusbildungsinhalte

Im Rahmen der dreijährigen Ausbildung werden den Auszubildenden Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Bereichen Bau- und Vegetations- technik, Naturstein- und Pflanzenverwendung, Vermessung- und Baustellenabwicklung, Maschinen und Gerätekunde vermittelt.

Gleiches Recht für alle

Da das Spandauer Bezirksamt gewillt ist im Aus- bildungsbereich einen gleichgewichtigen Anteil weiblicher Beschäftigter zu erreichen, sind entsprechende Bewerbungen, sofern diese sich den körperlichen Anforderungen im Garten- und Landschaftsbau (Wegebau, Spielplatzbau etc.) gewachsen fühlen, ausdrücklich erwünscht.

Interessiert? Dann schickt eure Bewerbung bis zum 15.02.201 an:

Bezirksamt Spandau von Berlin
Abt. Bauen, Planen, Umweltschutz und Wirtschaftsförderung
Bau ZD 12
Carl-Schurz-Straße 2/6
13597 Berlin

Ausbildung: Verwaltungsfachanstellte/r

Freie Plätze für Ausbildungsstart 2013

Ausbildung: theoretisch, praktisch, gut

© Benjamin-Thorn / pixelio.de

Das Bezirksamt Spandau hat noch mehrere Ausbildungsplätze für den Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellte/r mit Start am 01.09.2013 zu vergeben.

Voraussetzungen,

  • Erweiterter Hauptschulabschluss oder höherwertiger Abschluss
  • Eignung für den Dienst in allgemeiner Verwaltung
  • Gute Kenntnisse in Mathematik, Deutsch, Englisch und Sozialkunde

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. Die Praxiskenntnisse werden in den verschiedenen Abteilungen des Bezirksamtes gelehrt und anhand der dort ausgeübten Tätigkeiten geschult. Die Theorie wird vom Ausbildungszentrum der Verwaltungsakademie Berlin und der Berufsschule (OSZ Louise-Schroeder-Schule) vermittelt.

Bewerbungen können bis zum 15.02.2013 online über das Stellenportal verschickt werden – zur Bewerbung.

Ausbildungsplätze frei

Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste

Die Stadtbibliothek Spandau hat zwei Ausbildungsplätze für den Beruf „Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste – Fachrichtung Bibliothek“ zu vergeben.

Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre.Die abgeschlossene Ausbildung befähigt zum Dienst in öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken. Auch ist es möglich, dass man im Anschluss in anderen Fachrichtungen oder auch privaten Wirtschaftsunter- nehmen tätig wird. Die Ausbildung wird vergütet. Die Übernahme nach abgeschlossener Ausbildung kann nicht garantiert werden.

Die schulische Ausbildung findet im Oberstufenzentrum Bürowirtschaft und Verwaltung statt. Die praktische Ausbildungsstätte ist grundsätzlich die Stadtbibliothek Spandau. Praktika in Verlag, Archiv, Buchhandel, Bildagentur o.ä. ergänzen die Ausbildung inhaltlich.

Du hast Interesse? Dann schick deine vollständige Berwebung ( inkl. Lebenslauf, Lichtbild, Zeugnisse) bis zum 31.01.2013 an:

Bezirksamt Spandau von Berlin
Abteilung Jugend, Bildung, Kultur und Sport – JuBiKuS 2 BL 1
Carl-Schurz-Straße 2-6
13578 Spandau

Fit für die Ausbildung

Jetzt noch für 2013 bewerben

© Benjamin Thorn / pixelio.de

© Benjamin Thorn / pixelio.de

Auch in diesem Jahr veranstaltet das Sozial-kulturelle Netzwerk casa e.V. und die Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e.V. den Thementag „Fit für die Ausbildung“. Dieser findet am 7.11.2012 statt, Beginn ist um 13.00 Uhr in der Zitadelle Spandau.

Diese Veranstaltung richtet sich an alle, die einen Ausbildungsplatz suchen oder sich für ein duales Studium bewerben möchten. Im Rahmen der Veranstaltung haben die Teilnehmer die Möglichkeit vor Ort in einzelnen Betrieben mit Auzibis, Ausbildungsleitern und Personalverantwortlichen zu sprechen. Hierbei gilt es die unternehmensinternen Auswahlprozeduren kennen zu lernen und Vorstellungsgespräche sowie Auswahltestverfahren aus zu testen.

Welche Firmen machen mit?

  • Siemens
  • Osram
  • Niederberger Gruppe
  • Bauhaus
  • Centrovital
  • Berliner Bank u.a.

Um die Veranstaltung zu planen ist es Voraussetzung, dass sich interessiert Schülerinnen und Schüler (einzel oder in Gruppen) zu dieser Veranstaltung anmelden. Dies kann telefonisch unter (030) 382 52 81 oder per Downloadformular erfolgen.

Vom Suchen und Finden der richtigen Ausbildung

Mehr Ausbildungsplätze in Berliner Unternehmen

Ausbildung: der königliche Weg

Viele Branchen suchen vergebens nach den richtigen Fachkräften © Rainer Sturm / PIXELIO

Trotz zwei aufeinanderfolgenden Finanzkrisen und einer unsicheren internationalen Konjunktur, mangelt es in Deutschland immer mehr an Fachkräften. Bundesweit gab es im Jahre 2011 538.200 Bewerber auf 519.600 Stellenangebote: So nah lagen Angebot und Nachfrage lange nicht mehr beisammen. Auch in Berlin suchen Unternehmen händeringend nach jungen und ausgebildeten Fachkräften und finden oft nicht, was sie suchen. So blieben seit 2010 in Berlin und Brandenburg rund 1.700 Ingenieursstellen vakant. Jetzt, da die Baby-Boom-Generation alt genug ist, um in Rente zu gehen, bangen die Personalabteilungen um den Nachwuchs. Denn immer weniger junge und fachkompetente Arbeitskräfte rücken als Ersatz auf den Arbeitsmarkt nach. Selbst wenn jede Branche individuell betroffen ist, kommt es beim Einstellen immer häufiger zu Engpässen. In der Handelsbranche zum Beispiel suchten 19,5% der Berliner Unternehmen letztes Jahr vergeblich nach Fachpersonal. Auch das Gastgewerbe ist stark betroffen und 56,4% der Berliner Gaststätten sehen den Mangel an Fachkräften als das größte Risiko für ihr Unternehmen.

Ausbildung: Der königliche Weg

Berliner Unternehmen bieten immer mehr Ausbildungsplätze an © Anton Porsche / PIXELIO

Ausbildungsplätze: Eine Lösung für die Zukunft

Da es an Fachkräften mangelt, bieten Berliner Unternehmen immer mehr Ausbildungsplätze an, um schon nach der Schule bei Schulabgängern für ihr Unternehmen zu werben. Die Situation ist in Fachbereichen wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (die sogenannten MINT-Bereiche) sogar so angespannt, dass ein Drittel der befragten Berliner Unternehmen nach Studienabbrechern suchen, um Ihnen eine Ausbildung anzubieten. Ausbildungsplätze sind nicht nur ein Weg die richtigen Kompetenzen zu erwerben, sondern auch ein Mittel den Altersdurchschnitt innerhalb des Unternehmens drastisch zu senken. Denn bemüht sich ein Unternehmen nicht um Nachwuchs, so steigt der Altersdurchschnitt der Mitarbeiter stetig an.  Folglich sind Motivation und Innovation Mangelerscheinungen die einem Unternehmen das effektive Arbeiten erschweren, zwei ausschlaggebende Fähigkeiten für nachhaltiges Wachstum.

Ausbildung: der königliche Weg

Mit dem Ausbildungswegweiser die richtigen Ansprechspartner für die richtige Ausbildung finden © Benjamin-Thorn / PIXELIO

Der Spandauer Ausbildungswegweiser

Trotz der vielen neuen Ausbildungsplätze bleibt die Ausbildungssituation in Berlin für Unternehmen überschaubar. Verbandszahlen zufolge gab es im Juli 7.608 Ausbildungsbewerber für 4.826 Ausbildungsplätze. Damit sich Schüler nach der Schule richtig orientieren können um die passende Ausbildung zu finden, hat das Jugendamt im Jahre 2011 einen Ausbildungswegweiser herausgebracht. Dieser Wegweiser informiert über die Möglichkeiten und Ansprechpartner in Spandau die beim Übergang von der Schule in das Arbeitsleben aktiv mithelfen können. Zum Thema Ausbildungsplätze findet man dort alles, was man benötigt: Was gibt es für Ausbildungsberufe? Wo kann man nach Ausbildungen suchen? Welche Ansprechpartner stehen Ausbildungsbewerbern in Spandau zur Verfügung? Doch nicht nur das Thema Arbeitssuche steht hier im Vordergrund, sondern auch die Berufsorientierung. Einen Ausbildungsplatz finden ist nämlich schön und gut, die richtige Berufswahl zu treffen ist oft schwer. Zudem ist auch die Aufgabe der Berufsorientierung die Zukunft des Berliner Arbeitsmarktes so zu gestalten, dass es keinen Fachkraftmangel mehr gibt und den Schülern, in Anbetracht Ihrer Wünsche und Gaben, einen angenehmen Weg in die schwachbesetzten Branchen zu vermitteln.

Quellen: Der Tagesspiegel/Berlin Maximal N°09/12 „Spezialisten sind rar“ (S18/19)
                  FAZ Nr°203 Unternehmen entdecken die Hauptschule (S14)

 

16. Berufsfindungsbörse in der Spandauer Zitadelle

Mehr als 2000 freie Ausbildungsplätze
16. Berufsfindungsbörse in der Spandauer Zitadelle

Am 10. Mai 2012 werden Spandauer, aber auch Berliner und Brandenburger Schülerinnen und Schüler in der Zitadelle Spandau wieder die Gelegenheit haben, sich in der Zeit von 10:00-14:00 Uhr über Berufe, Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge zu informieren und mit Personalverantwortlichen direkt ins Gespräch zu kommen. Über 100 Aussteller, Betriebe, Hochschulen und Ausbildungsträger präsentieren fast 300 verschiedene Studiengänge, Ausbildungsberufe und berufliche Qualifikationen. Wie in den vergangenen Jahren werden sie zahlreiche freie Ausbildungsplätze im Gepäck haben, viele davon noch für das Jahr 2012.
Zudem werden alle Besucher die Möglichkeit haben, praktische Angebote zur Berufsorientierung zu nutzen. So können sie zum Beispiel ihre Bewerbungsunterlagen prüfen lassen oder verschiedene Einstellungstests absolvieren.
Die Veranstaltung, die das Bezirksamt Spandau von Berlin, Abteilung Jugend, Bildung, Kultur und Sport gemeinsam mit Sozial-kulturelle Netzwerke casa e. V. durchführt, ist sowohl für die ausstellenden Unternehmen als auch für die Schülerinnen und Schüler kostenfrei. Weitere Informationen zur Berufsfindungsbörse und die Anmeldeunterlagen erhalten interessierte Schüler und Unternehmen über die Homepage www.casa-ev.de oder unter den Telefonnummern 030 – 382 52 81 und 030 – 622 02 302.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Sozial-kulturelle Netzwerke casa e. V.

Tel.: 030 – 622 02 302 oder 030 – 382 52 81
E-Mail: kontakt@casa-ev.de
Web: www.casa-ev.de

Bezirksamt Spandau bietet Ausbildung im Grünen


Auszubildende für den Garten- und Landschaftsbau gesucht

Das Spandauer Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt bietet in diesem Ausbildungsjahr, beginnend am 01.09.2012, Ausbildungsplätze für Gärtner der Fachrichtung „Garten- und Landschaftsbau“ an.

Für eine Bewerbung wird der Schulabschluss einer allgemeinbildenden Schule der 9. bzw. 10. Klasse, gute Noten in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern sowie eine entsprechende körperliche Eignung dringend vorausgesetzt.

Da das Spandauer Bezirksamt gewillt ist im Ausbildungsbereich einen gleichgewichtigen Anteil weiblicher Beschäftigter zu erreichen, sind entsprechende Bewerbungen, sofern diese sich den körperlichen Anforderungen im Garten- und Landschaftsbau (Wegebau, Spielplatzbau etc.) gewachsen fühlen, ausdrücklich erwünscht.

Interessierte Jugendliche können Ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 15.03.2012 einschicken:

Bezirksamt Spandau von Berlin
Abt. Bauen, Planen, Umweltschutz und Wirtschaftsförderung
Bau 1 ZD z.H. Frau Pyoch
Carl-Schurz-Straße 2/6
13597 Berlin

Fit für die Ausbildung 2011

Jetzt schon für die Ausbildungsplätze 2012 bewerben!

Bereits zum zwölften Mal veranstaltet Sozial-kulturelle Netzwerke casa e. V. am 29.09.2011 ab 10.00 Uhr im Auftrag des Bezirksamtes Spandau und in Kooperation mit der Arbeitsverwaltung Spandau und der Vereinigung Wirtschaftshof Spandau e. V. die Berufsfindungsveranstaltung Fit für die Ausbildung.

Schülerinnen und Schüler, die für 2012 einen Ausbildungs- oder (dualen) Studienplatz anstreben, haben während dieser Veranstaltung die Gelegenheit, in kleinen Gruppen mit Ausbildungsleitern und Personalverantwortlichen ausgewählter Unternehmen ins Gespräch zu kommen, „Insiderinformationen“ zu Ausbildungs- und Studienvoraussetzungen zu erhalten und das unternehmensinterne Auswahlprozedere kennen zu lernen.

Zu den Unternehmen, die auf der diesjährigen „Fit für die Ausbildung“ vertreten sind, gehören zum Beispiel die Siemens AG, die Polizei Berlin, die Berliner Bank AG, IBM Deutschland und IKEA Deutschland GmbH & Co. KG.

Interessierte Schülergruppen und Einzelschüler melden sich unter 030-382 52 81 an oder nutzen das Anmeldeformular auf www.casa-ev.de.
Der Eintritt ist frei.