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Informationen, Spiel und Spaß

Kinderfest zum Thema „Mobiles Netzwerk Kinderschutz“

Logo © casa e.V.

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Am Dienstag, den 23. Juli 2013 veranstaltet Sozial-kulturelle Netzwerke casa e.V. ein Kinderfest zum Thema Prävention und Kinderschutz auf dem Markt der Spandauer Altstadt (angrenzend zum Spielplatz).

Wann? 14.00 – 16.00 Uhr

Hierbei können sich Familien zu verschiedenen Themen aus dem Bereich Kinderschutz informieren und durch Mitarbeiter des Projektes „Präventionsbus Mobiler Kinderschutz“ zu entsprechenden Angeboten in Spandau beraten lassen.  Auf die jungen Besucher warten tolle Angebote, bei denen man noch etwas zum Thema Sicherheit lernen kann. So klärt etwa das Puppenspiel „Kasper und das Auto Brumm“ über die Verkehrsregeln auf und bei einem Quiz kann man erfahren, welche Ausstattung zu einem verkehrssicheren Fahrrad gehört.

17. Berufsfindungsbörse in Spandau

Betriebe stellen sich und ihre Arbeit vor

Schüler & StudentenAm kommenden Mittwoch, den 08.05.2013 findet die 17. Berufsfindungsbörse in Spandau statt. In den Räumen und auf dem Gelände der Zitadelle stellen sich von 10.00 bis 14.00 Uhr verschiedene Betriebe vor. Die Betriebe präsentieren sich und ihre Arbeit. Sie informieren über Ausbildungs- möglichkeiten, freie Ausbildungsplätze (mit Ausbildungsbeginn in 2013 oder 2014) und mögliche Studiengänge.

Veranstalter ist der Sozial-Kulturelle Netzwerke casa e.V., der im Rahmen der Veranstaltung eine Qualitäts-Auszeichnung erhält.

 

Spielplatz am Jugendweg aus „Dornröschenschlaf“ geweckt

Die Umbaumaßnahmen wurden erfolgreich abgeschlossen

Spielplatz - KinderDer Spielplatz am Jugendweg ist ab sofort wieder für die Öffentlichkeit zugänglich. Hierfür wurde er vom Schulgelände der Oberschule an der Jungfernheide mittels Zaun abgetrennt und durch eine Tür zum Jugend- weg für jedermann geöffnet. Durch zahlreiche Spenden, zu der das sozial-kulturelle Netzwerk casa e.V. und das Stadtteilbüro Siemensstadt schon im Jahr 2011 aufgerufen hatten konnte die Spielplatz-Neugestaltung realisiert werden. Die Spielgeräteauswahl ist sowohl auf die Interessen der kleinen als auch der großen Spielplatzgäste abgestimmt.

Die offizielle Übergabe des Spielplatzes am Jugendweg, durch Bezirksstadtrat Carsten Röding und Bezirksstadtrat Gerhard Hanke, findet noch Ende dieser Woche statt.

Wann und wo?

Am Freitag, den 15.03.2013
um 12.00 Uhr
Spielplatz Jugendweg / Ecke Rohrdamm
13629 Spandau

Bilanz nach einem Jahr Ganztagsgymnasium

Die Schüler der Carl-Friedrich-von-Siemens-Oberschule haben aktiv mitgemacht

Während des Schuljahres 2011/2012 hat die Carl-Friedrich-von-Siemens-Oberschule ein Ganztagsschulprogramm vorgeschlagen, das von den Schülern gut angenommen wurde. Die Nachmittagsangebote waren „offen“. Nach dem regulären Vormittagsunterricht konnten sich die Kinder also einschreiben, um an den Nachmittagsaktivitäten teilzunehmen. Die Schüler haben sich massenweise an den vielfältigen Nachmittagsangeboten wie z.B. Rappen, Orchester, Theater oder Hausaufgabenbetreuung sowie an den Projekten des Kulturprogrammes eingeschrieben. Das Gymnasium hat auch mit mehreren Vereinen Partnerschaften abgeschlossen. Die Vereine wie der SC Siemensstadt, die Siemens AG oder der Casa e.V. helfen die Nachmittage zu gestalten.

Die Einführung von Blockstunden hat auch zu einer flexibleren Unterrichtsgestaltung geführt. Im Unterricht können nun modernere Unterrichtsformen eingesetzt werden, wie zum Beispiel die Lernunterstützung von Interaktiven Whiteboarden. Die einzigen grauen Wolken am Horizont waren die fehlenden Essmöglichkeiten. Zum Schulanfang nächsten September wird eine übergangsweise eingerichtete Cafeteria den Schülern Mittagsessen vorschlagen. In der Zukunft wird dann eine Mensa diese Rolle übernehmen, dessen Bau gerade begonnen hat.

Die 16. Berufsfindungsbörse am 10. Mai

Berufsorientierung und Zukunftsprojekte auf der Zitadelle

Die 16. Berufsfindungsbörse wird am 10. Mai 2012 in der Zitadelle Spandau stattfinden. Auch in diesem Jahr werden über 100 Betriebe, Aussteller und Hochschulen in der Zitadelle Spandau Berufe, Ausbildungsmöglichkeiten und Studiengänge vorstellen. Schülerinnen und Schüler aus Berlin und Brandenburg könnnen sich über insgesamt 300 verschiedene Studiengänge, Ausbildungsberufe und Qualifikationen informieren. Es ist auch möglich, direkte Gespräche mit Personalverantwortlichen zu führen.

Die Veranstaltung ist eine individuelle Berufsorientierung, die den Schülern einen besseren Einblick in das Arbeitsleben verschafft und ihre Zukunftsperspektiven erweitert. Insgesamt stehen mehr als 2000 freie Ausbildungsplätze zur Verfügung, viele noch für 2012. Schüler können hier auch ihre Bewerbungsunterlagen prüfen lassen und Einstellungstests absolvieren.

Die Veranstaltung ist für Schüler wie für Unternehmen kostenfrei. Sie wird vom Bezirksamt Berlin-Spandau, Abteilung Jugend, Bildung, Kultur und Sport, sowie vom Sozial-kulturellem Netzwerk casa e.V. organisiert. Anmeldeunterlagen und weitere Informationen erhält man auf der Homepage www.casa-ev.de,  unter den Rufnummern (030) 382 52 81 und (030) 622 02 302 oder per e-mail: kontakt@casa-ev.de .

„Fit für die Ausbildung“ auf der Spandauer Zitadelle


Auf der Berufsfindungsveranstaltung des casa e. V. die ersten Kontakte zum zukünftigen Betrieb knüpfen

Die Siemens AG hat ihre jungen Zuhörer im Griff. Assessment-Center, die immer häufiger genutzte Auswahlmöglichkeit von Firmen für zukünftige Azubis, steht auf dem Programm. Hier auf der Zitadelle sind heute etwa 400 Schüler für die Berufsfindungsveranstaltung „Fit für die Ausbildung“, des sozial-kulturellen Netzwerkes casa e.V. angemeldet. Auf der 12. „Fit“ können die Schüler an verschiedenen Seminaren Teilnehmen und so die sich vorstellenden Firmen besser kennen lernen. Jeder der jungen Teilnehmer im Siemens-Zelt erhält zunächst ein Geodreieck mit dem Siemens Schriftzug als

Bei der Siemens AG geht es heute um Assessment Center.

Bei der Siemens AG geht es heute um Assessment-Center.

Give-away. Der Herr um die 50 gibt Tipps: so sollten die Schüler ein Assessment-Center, wenn möglich, schon in der Schule üben, sich im Ernstfall möglichst authentisch geben und nicht so tun als wären sie etwas, das sie nicht sind. Auch über verschiedene Arbeitstypen kann man im Siemens Zelt etwas erfahren, so etwa, dass besonders kreative, flexible Leute Excel-Tabellen hassen und aus welchen Typen ein Team zusammengestellt werden sollte.

Virtuell beim Marriott arbeiten

Was als einziges den interessanten Vortrag unterbricht, sind die Flugzeuge, die in regelmäßigen Abständen über die Zitadelle donnern; auch auf der Zitadelle selbst wird mit viel Lärm gearbeitet und die Besucher mit kleinen Kindern machen den Innenhof, mit vier Zelten für jeweils einen Arbeitgeber, auch nicht gerade leiser. Da haben es die Leute im Gotischen Saal schon besser. Das Marriott Hotel, zusammen mit dem Ritz-Carlton, stellt sich hier vor. Die Damen haben sogar eine eigene PowerPoint-Präsentation mitgebracht. Auf der Homepage kann der potentielle Azubi Erfahrungen als Marriott Hotel Mitarbeiter machen – natürlich nur virtuell. „Und ganz wichtig, wenn sie auf unserer Homepage sind: immer auf den like-button klicken“, witzelt eine der Marriott Mitarbeiterinnen. Im Moment suchen die Berliner Hotels 10 Azubis für das neue Ausbildungsjahr. Da sollte doch etwas für die Besucher dabei sein. Und tatsächlich, wie eine der betreuenden Lehrerinnen berichtet, hat im letzten Jahr eine ihrer Schülerinnen einen der begehrten Ausbildungsplätze im Estrel Hotel ergattert. Die Dame ist heute mit 60 Schülern aus der 10 Jahrgangsstufe hier und hält die Infos für ihre Schüler für besonders wichtig.

Infostände und Bewerbungsgespräche

Nach den Seminaren in den Zelten oder Räumen können sich die Jugendlichen an Ständen der einzelnen Firmen weiter

Vier Zelte sind im Innenhof der Zitadelle Sternförmig angeordnet.

Vier Zelte sind im Innenhof der Zitadelle Sternförmig angeordnet.

informieren und auch Informationsmaterial in Form von Broschüren und Heften aber auch Stifte oder Blöcke sammeln. Am Stand des Marriott Hotels steht etwa der Spruch: „We are Ladies and Gentleman serving Ladies and Gentleman“. Hier ist das äußere Erscheinungsbild sowie ein gutes Englisch wichtig. Am Stand des rbb können die Schüler ein Bewerbungsgespräch unter realen Bedingungen an der Personalverantwortlichen Constanze Gratz üben. In kleinen Gruppen werden sie von der Vorbereitung im Gotischen Saal zu ihr hinüber geführt. „Wie gehen Sie mit Stress um?“ oder „Warum haben Sie sich gerade auf diese Stelle beworben?“ sind zwei der typischen Fragen.

Neben dem rbb steht die Berliner Bank. „Einige stellen sehr gute Fragen, auch zu unserem Bachelor Studiengang im Dualen Studium“, berichtet Mandy Rosenfeld, Teamleiterin bei der Berliner Bank. Bei einigen Jugendlichen frage sie sich allerdings auch, warum sie sich das Seminar bei der Berliner Bank ausgesucht hätten. Was vielen nicht klar sei: „Bei der Bank muss man heute nicht nur rechnen, sondern vor allem reden können“. Die Bewerbung laufe über einen Online-Test, die Bewerbungsmappe kommt erst beim Bewerbungsgespräch zum

Ein Bewerbungsgespräch unter realen Bedingungen konnten die Jugendlichen beim RBB durchleben.

Ein Bewerbungsgespräch unter realen Bedingungen konnten die Jugendlichen beim RBB durchleben.

Einsatz. „Beim Online-Test wird schon viel selektiert, aber wer es nicht schafft kommt auf die Warteliste“, erzählt Rosenfeld. Denn viele Schulabgänger fahren erst einmal zweigleisig und sagen den Ausbildungsplatz später ab.

Die „Fit“ und die Berufsfindungsbörse sind ein voller Erfolg, meinen auch die Leute vom casa. e. V. Mittlerweile würden die Börsen sogar besser von den Firmen als von den Schülern angenommen, denn die Firmen suchen händeringend nach qualifizierten Auszubildenden. Wer sich also gut präsentiert hat bei einer Bewerbung gute Chancen.

Kirsten Stamer

Spandau – Jeder Mensch ist ein Künstler

Die 11. Spandauer Kunstbörse in der Altstadt

Lucia Buge, Mitglied des Hobby Künstler e.V. Spandau

Lucia Buge, Mitglied des Hobby Künstler e.V. Spandau

Am Samstag, den 25. Juni war es einmal wieder soweit. Auf dem Marktplatz, mitten in der Altstadt, dort wo sonst der Havelländische Land- und Bauernmarkt seine Markstände errichtet, gab es diesmal kein Ost und Gemüse aus dem Umland, sondern Kunst und Kunsthandwerk zu bestaunen. Die 11. Spandauer Kunstbörse, veranstaltet vom Sozial-kulturelle Netzwerke casa e. V. öffnete um 12 Uhr Mittags für das Publikum seine Pforten.

Viele waren schon früh angereist, um in Ruhe die Werke sorgfältig aufbauen zu können. Um 11 Uhr musste das letzte Auto verschwunden sein, dann gehörte der Marktplatz in der Altstadt wieder den Fußgängern.

In diesem Jahr waren deutlich weniger Stände auf dem Kunstmarkt vertreten. Nach rund 70 bis 100 Ständen in den letzten Jahren waren es diesmal nur 30. Der CASA e. V. hatte wohl erst recht kurz vor dem eigentlichen Termin die feste Zusage für den Veranstaltungsort erhalten. Entsprechend spät wurden dann auch die Einladungen an die Teilnehmer, sowie die Multiplikatoren verschickt. Ums so erstaunlicher war es dann, wie gut besucht der Kunstmarkt dann doch war.

Bilder der Malerin Dolores Jordan

Bilder der Malerin Dolores Jordan

Im letzten Jahr brutzelten die Teilnehmer bei strahlenden Sonnenschein und 28 Grad im Schatten. Diesmal musste man eher ein wenig bangen, weil der Wind ab und an etwas heftiger pustete und Petrus sogar mit Regen drohte.

Gegen 13 Uhr wurde die 11. Spandauer Kunstbörse von Gerhard Hanke, dem Spandauer Stadtrat für Kultur, offiziell eröffnet. Er betonte, wie wichtig eine solche Ausstellungsmöglichkeit für Spandau ist, bei der Künstlern und Kunsthandwerkern, seien es nun Profis oder Amateure, gleichermaßen ein Podium geboten wird. Bei einem Rundgang nahm er dann Werke und Künstler in Augenschein. Als aufmerksamer Gast war natürlich auch Christian Haß, der Vorsitzende des Ausschuss für Bildung und Kultur der Bezirksverordnetenversammlung vertreten.

Es schien, als ob die Menschen in diesem Jahr bewusster den Markt besuchten. Manch einer war nicht wegen des samstäglichen Einkaufs hier, sondern schaute sich bewusst das künstlerische Markttreiben an. Einige Aussteller äußerten sich deutlich zufriedener, als im letzten Jahr.  Neben dem wichtigen  intensiven Austausch zwischen Künstlern und Marktbesuchern kam auch der Verkauf nicht zu kurz.

Joseph Beuys hatte in seinen späten Jahren einen Satz geprägt, der gerne aus seinem Zusammenhang gerissen zitiert wird:

„Jeder Mensch ist ein Künstler.Damit sage ich nichts über die Qualität. Ich sage nur etwas über die prinzipielle Möglichkeit, die in jedem Menschen vorliegt … Das Schöpferische erkläre ich als das Künstlerische, und das ist mein Kunstbegriff.“

Schöpferisch waren die meisten. Ein bunte Vielfalt bot, wie angepriesen, Kunst und Kunsthandwerk für jeden Geldbeutel: Keramik, Kupfertreibarbeiten, Malerei, Fotografie, Schmuck, Stoff- und Holzarbeiten sind Schlagworte, die in unterschiedlichsten Facetten dargeboten ihre Kunden fanden. Viele Hobbykünstler zeichnen sich durch eine ungezwungene Experimentierfreudigkeit aus. Die einen üben und lernen, indem sie Bilder bekannter Künstler kopieren, andere greifen nur deren Malstil auf.

Lucia Buge, Mitglied des „Hobby Künstler e.V. Spandau“, vormals Tubenzauber, erstellt u. a.  aquarellähnliche Bilder, indem sie nach und nach Wachsschichten auf den Malgrund aufträgt und mit Hilfe eines Heizstiftes miteinander „vermischt“. Ein kleiner Fehler und schon ist alle Mühe vergebens gewesen. Manch ihrer Bilder erzählen kleine Geschichten aus dem eigenen Leben, die ein aufmerksamer Betrachter erst einmal erkunden muss.

Die Spanierin Dolores Jordan, legt sich nicht gerne auf eine Motiv oder einen Stil fest. Ihre Bilder „entstehen“ im Kopf, sie haben meist keine reale Vorlage.

Lebendige Steine von Marion Kaiser

Lebendige Steine von Marion Kaiser

Marion Kaiser, die viele Jahre als Porzellanmalerin bei der KPM gearbeitet hat, ist freie Künstlerin mit einem klar erkennbaren eigenen Stil. Sie nutzt dabei sehr unterschiedliche Techniken um Gemälde und Objekte zu schaffen, die sehr sinnlich sind. Dazu kommen Zeichnungen, die augenzwinkernd fantasievolle Wesen aus einer Märchenwelt zeigen. Fast lebendig scheinen ihre bemalten Steine. Kleine Wesen, die aus mehren bemalten Steinen zusammen gesetzt sind, bei denen man meinen könnte, sie würde gleich los krabbeln …

Es bleibt zu hoffen, dass im nächsten Jahr wieder viel mehr Teilnehmer die Kunstbörse in der Spandauer Altstadt beleben werden. Interessenten können sich direkt beim casa e. V. informieren.

Ralf Salecker