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Spandau 04 macht Vojvodina Novi Sad nass


Die Liga der Champions – Sieg für unsere Wasserfreunde

Die Wasserballhelden aus Spandau

Die Wasserballhelden aus Spandau

Aktuell bezwingen sich die besten Teams bei der Champions League im Wasserball. Beim gestrigen Spiel gegen Vojvodina Novi Sad konnte das Spandauer- Team von Trainer Nebojsa Novoselac punkten, die Berliner gewannen mit 9:8. Die ersten zwei Viertel entschieden die Wasserballer klar für sich. Im dritten Viertel erkämpfte sich das Team von Vojvodina Novi Sad eine etwas bessere Position, die sie im letzten Viertel klar ausbauen konnten.

Ein Platz auf dem Treppchen nach der Vorrunde

Für die 300 Zuschauer in der Schöneberger Schwimmhalle war das Match eine Zitterpartie bis zum Schluss, doch die Wasserfreunde Spandau 04 konnten diese letztendlich mit einem Punkt Vorsprung für sich entscheiden. Die Spandauer Torschützen des Spiels waren Erik Bukowski, Moritz Oeler, Mark Politze und Maurice Jüngling. Mit ihrem Sieg beenden die Spandauer Wasserballer die Champions-League-Vorrunde auf Position drei. Das Team aus Dubrovnik sowie Mladost Zagreb sicherten sich bereits am vergangenen Mittwoch den Einzug ins Viertelfinale. Somit spielen unsere Jungs am 25.02.2012 gegen das Team Jug Dubrovnik.

Mehr Informationen über die Wasserballhelden von Spandau 04 finden Sie hier.

Wasserfreunde holen ersten Punkt in der Champions League

WF Spandau

Die Wasserfreunde Spandau holen den ersten Punkt in Novi Sad. Foto (Archiv): Lars Wöllnitz

Die schlechte Nachricht zu Erst: Die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau warten in der  Champions League weiter auf den ersten Sieg. Aber die gute Nachricht lautet: Nach einer starken Leistung bei Serbiens Vizemeister VK Vojvodina Novi Sad holten die Spandauer durch ein 6:6 (2:1, 1:3, 1:2, 2:0) den ersten Punkt. Die Gäste liefen lange Zeit einem Rückstand hinterher, konnten erst eine halbe Minute vor dem Ende ausgleichen. Damit können sich die Wasserfreunde weiterhin Hoffnungen auf das Weiterkommen machen. Nach der knappen Auftaktniederlage (8:9) gegen den kroatischen Rekordmeister JUG Dubrovnik bleiben die Havelstädter weiter auf Platz drei und spielen in zwei Wochen gegen den Tabellenführer HAVK Mladost ZAGREB.

In der Wasserball Bundesliga ging es bislang nicht ganz so eng zur Sache. Nach drei Spielen stehen die Spandauer nach deutlichen Siegen an der Tabellenspitze. Am Samstag (16 Uhr) ist die SG Waspo Hannover zu Gast. Die Niedersachsen haben erst zwei Spiele auf dem Konto und konnten eines davon gewinnen. Die Favoritenrolle geht hier, anders als in der Champions League, klar an Gastgeber Spandau.

Lars Wöllnitz

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info

Wasserfreunde Spandau verpassen Achtungserfolg


Maurice Jüngling (mit Ball), kurz bevor er Kapitän Politze (Mitte) in Szene setzt.

Maurice Jüngling (mit Ball), kurz bevor er Kapitän Politze (Mitte) in Szene setzt.

Zum Auftakt der Champions League-Gruppenphase mussten sich die Spandauer gegen den amtierenden kroatischen Meister VK Jug Dubrovnik mit 8:9 (1:3, 3:2, 3:2, 1:2) geschlagen geben. Dabei überzeugte die Heimmannschaft durchaus mit einer starken kämpferischen Leistung,vergab aber im Gegensatz zu den Gästen insgesamt zu viele Chancen.

Dubrovnik kontert Spandauer Blitzstart

Bereits nach 23 Sekunden konnte Wasserfreunde-Kapitän Marc Politze einen Strafwurf zur Führung verwandeln. Dubrovnik, dass bereits fünf Spiele in der heimischen Liga absolviert hat, ließ in der Folge jedoch seine Klasse aufblitzen und kombinierte sich zum Ausgleich. Durch unnötige Überzahlsituationen für den Gegner geriet das Team von Trainer Nebojsa Novoselac mit zwei Toren ins Hintertreffen, eine ähnliche Szene auf der Gegenseite endete kurz zuvor nur mit einem Lattentreffer für Spandau.

Das zweite Viertel begann mit einer sehenswerten Passfolge zu Dennis Eidner, der Frano Vicon keine Chance ließ und auf 2:3 verkürzte. Nun konnte auch Spandau endlich einen Ausschlussfehler nutzen und nach Vorlage von Maurice Jüngling wiederum durch Politze das 3:3 erzielen. Davon unbeeindruckt, spulte der VK Jug sein Programm herunter und traf abermals nach Hinausstellungen für die Wasserfreunde zweifach. Spandau fehlte beim Abschluss eine solche Effizienz, beeindruckte aber mit gutem Einsatz. Eine der vielen Möglichkeiten nutzte erneut Eidner, nach einem weiteren Wurf an den Pfosten des VK-Tores ging es in die Halbzeit.

Nach starkem Viertel folgt die Ernüchterung

Nach dem Seitenwechsel wurde deutlich, dass sich beide Mannschaften langsam neutralisiert hatten. Erst Politze konnte den Bann mit seinem dritten Treffer an diesem Abend brechen. Wer dachte, der neuerliche Ausgleich würde nun Antrieb geben, sah sich zunächst getäuscht. Die Gäste präsentierten sich weiterhin als das cleverere Team und zogen auf 7:5 davon. In der wohl stärksten Phase der Wasserfreunde gegen Ende des dritten Viertels gelangen Moritz Oeler und Erik Bukowski durch kluges Überzahlspiel wichtige Tore. Mit einem 7:7-Gleichstandt ging es in den letzten Abschnitt.

Ein früher Treffer von Busijc nahm Spandau allerdings die Luft aus dem Spiel, eigene Chancen wurden trotz Überzahl versiebt oder vom starken Vicon entschärft. Das 9:7 für Dubrovnik (insgesamt 7 Tore durch Überzahl) ließ die Zuschauer kurzzeitig verstummen. Maurice Jüngling brachte Spandau zwar noch einmal heran, doch ohne Fortune (Schiedsrichter Birakis pfiff aussichtsreichen Konter ab) und Kapitän Politze (verpasste nach 3. Ausschlussfehler die letzten zwei Minuten) konnten die Kroaten die Partie ungefährdet zu Ende spielen.

Politze (Nr. 6), Bukowski (2), Stamm (12) und Eidner (11) beim Stand von 3:5.

Politze (Nr. 6), Bukowski (2), Stamm (12) und Eidner (11) beim Stand von 3:5. Fotos (2): Daniel Lehmann

Mit ähnlicher Leistung Punkte holen

Der Deutsche Meister hat es durch die Niederlage nicht gerade leichter die ohnehin schon schwere Gruppe zu überstehen. Allerdings dürfte mit einer ähnlich starken Darbietung auswärts gegen VK Vojvodina Novi Sad (9.11) durchaus was zu holen sein. Schließlich „wäre ein Remis gegen Dubrovnik nicht unverdient gewesen“, wie Teamleiter Peter Röhle bestätigt. Maurice Jüngling sieht ebenfalls noch Chancen auf das Viertelfinale: „Es kann ja nur noch besser werden.“

 

Wasserfreunde Spandau: Tchigir, Bukowski (1), Schrödter, Schulz, Gietz, Politze (3), Markovic, Miers, Schlotterbeck, Oeler (1), Eidner (2), Stamm, Jüngling (1) – Trainer: Novoselic Nebosja

VK Jug Dubrovnik: Vicon, Vranjes, Sutic (1), Janovic (2), Jokovic (2), Pavlovic, Markovic, Busijc (2), Karac (1), Dobud (1), Macah, Obradovic, Roreta – Trainer Elvis Fatoric

 

Daniel Lehmann

E-Mail: sportnews@mein-spandau.info