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Hier geht’s zum Tatort!

Sonderkommission Klima – aktiv für die Stadtgestaltung

Klima - Pflanze - UmweltStopp! Am Tatort ist die „Soko Klima“ im Einsatz. Mit Materialkoffer, großen Plänen und viel Spürsinn ausgestattet sind die jungen Ermittler im Umfeld von Schulen unterwegs. Aber was hat das Ganze mit Klimaschutz und Klimawandel zu tun? Über diese Fragen informiert der Spandauer SPD-Abgeordnete und Umweltexperte Daniel Buchholz.

Stehen Veränderungen oder Planungen im Umfeld einer Schule an, können Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte jetzt aktiv werden und sich bei ‚Soko Klima – Stadt gestalten mit Plan‘ bewerben. Gesucht werden sieben Pilotprojekte für das Schuljahr 2013/2014, die Material und Anregungen nutzen, um bei der kommunalen Planung mitzureden. Das ‚Soko Klima‘-Team des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen (UfU) steht bereit, die jungen Ermittler bei ihrem ersten Fall zu unterstützen.

Interesse? Hier gibt`s mehr Infos

Interessierte Teams finden die Kontaktadressen und alle Informationen rund um das vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative geförderte Projekt sowie die ersten Beispielvorhaben im Internet.

Schleusen-Streik war absehbar

Streik von Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV), unter anderem bei den Schleusen, führte auch in Spandau zu Beeinträchtigungen für Bürger und Unternehmen.

Die SPD-Abgeordneten Swen Schulz und Daniel Buchholz sehen eine klare Zuordnung bei der Schuldfrage: „Die Verantwortung dafür liegt jedoch eindeutig bei der Bundesregierung“, sagen die Abgeordneten. „Ihre Pläne zur Zerschlagung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung haben diese Auseinandersetzung provoziert.“

Auch die Spandauer Schleuse wurde bestreikt.

Auch die Spandauer Schleuse wurde bestreikt. Foto: Patrick Rein

Gebührenpflichtige Schleusung

Schulz und Buchholz haben demnach schon vor zwei Jahren öffentlich auf die fatale Wirkung der geplanten WSV-Reform aufmerksam gemacht: „Die Beschäftigten kämpfen nicht nur für die eigenen Arbeitsplätze. Vielmehr geht es hier in unser aller Interesse um eine funktionierende öffentliche Verwaltung, die sich um die Sicherheit, den Schutz und die Pflege der Wasserstraßen kümmert. Der Privatisierungskurs von Schwarz-Gelb wird am Ende teuer für die Bürger und Unternehmen. So könnten einer unabhängigen Studie zufolge astronomisch hohe Schleusengebühren die Konsequenz sein.“ Schulz und Buchholz fordern den zuständigen Minister Ramsauer auf, endlich zu handeln und ein Gesprächsangebot zu machen. „Die Schifffahrt muss wieder in ruhiges Fahrwasser kommen.“

Vier SPD Politiker äußerten bereits Bedenken über die Pläne der Bundesregierung im Umgang mit den Wasserbehörden.

Vier Spandauer SPD-Politiker (unter ihnen von links: Kleebank, Buchholz, Schulz) äußerten bereits im September 2012 Bedenken über die Pläne der Bundesregierung mit den Wasserbehörden. Foto: Patrick Rein

Geld nur für Straßenbau

Bei einer von der Bundesregierung vorgesehenen Privatisierung der Wasser- und Schifffahrtswege würde jedoch Unwirtschaftliches staatliches Eigentum bleiben. Nicht nur deshalb ist ein finanzieller Vorteil durch Privatisierung nach Ansicht von Experten fraglich. Neben der Bundeswehr sind Wasser- und Schifffahrtsämter noch die einzigen vollständigen Bundesverwaltungen. In deren Aufgabengebiet fallen auch die entsprechenden Ufer und Brücken sowie die ökologische Verantwortung wie beispielsweise der Fischbestand. Als Transportweg hat die Schifffahrt zwar immer noch Bedeutung, mittlerweile im Vergleich zu Schienen und Straßen aber deutlich eingebüßt. Durch die Einführung der LKW-Maut ist deutlich mehr Geld für den Verkehr vorhanden, doch der geschlossene Finanzierungshaushalt regelt, dass diese Einnahmen ausschließlich für den Straßenbau genutzt werden darf. Investitionen in die Erweiterungen der Wasserwege um größeren Schiffen die Durchfahrt zu gewährleisten, bleiben ebenso aus wie Geld für das Schienenwesen. Erklärten Buchholz und Schulz bereits im September vergangenen Jahres bei einer Veranstaltung im Kulturhaus Spandau.

Patrick Rein

Bürger-Abstimmung und Mietenaktion

SPD-Infostand in Siemensstadt

SPD-SpandauIn etwas mehr als zwei Monaten findet die Bundestagswahl statt. Was soll die SPD in einem Sofortprogramm am dringendsten anpacken? Einen gesetzlichen Mindestlohn? Mehr Kitaplätze? Oder die Mietpreisbremse? Darüber können alle Bürgerinnen und Bürger beim SPD-Infostand in Siemensstadt am 13.07.2013 ab 11.00 Uhr mitbestimmen.

Außerdem gibt es wegen der großen Nachfrage erneut eine Mieten-Aktion am Ferien-Infostand. Wer Ärger mit dem Vermieter oder Fragen zum Mietspiegel hat, kann direkt vor Ort mit dem Spandauer SPD‑Abgeordneten Daniel Buchholz sprechen, der Mitglied des Bauausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus ist.

Daniel Buchholz hierzu:

„Mit der Bürger-Abstimmung über unser Sofortprogramm lassen wir die Menschen direkt mitbestimmen, was von einer SPD-geführten Bundesregierung angepackt werden soll. Aus den 27 Punkten unseres Regierungsprogramms können die Bürgerinnen und Bürger fünf Themen auswählen, die ihnen am meisten unter den Nägeln brennen. Bei uns wird nicht in dunklen Hinterzimmern gekungelt: Das Wir entscheidet. Natürlich stehen die Bezirkspolitiker und ich auch für alle weiteren Themen aus der Bezirks- und Landespolitik am Infostand bereit.“

Wo?

Popitzweg
(Eingang Kaufzentrum Siemensstadt)
13629 Spandau

Wenn der Bus aus allen Nähten platzt

Busfahren im Spandauer Schulverkehr wird zur Herausforderung

Anthony Mader, Schülervertretung der Martin-Buber-Oberschule

Anthony Mader, Schülervertretung der Martin-Buber-Oberschule

Die Situation in den Bussen der BVG in Spandau ist zum Haare raufen. Gedränge, stehen gelassene Fahrgäste, eingekeilte Kinderwagen und Busfahrer an der Grenze ihrer Belastbarkeit. Und das ganze Spektakel jeden Tag zweimal: vor Schulbeginn und nach Schul- schluss. Die Situation muss sich schleunigst ändern, dieser Meinung ist auch der Schüler- vertreter der Martin-Buber-Oberschule, Anthony Mader. Sein Antrag für die Verbesserung der Spandauer Busproblematik liegt am 24.04.2013 in der 7. Spandauer Generationen-BVV vor.

Daniel Buchholz zur aktuellen Situation:

„Die Situation des Spandauer Bus- verkehrs zu Schulzeiten ist ärgerlich und nicht mehr hinnehmbar: Volle Busse, in denen sich Fahrgäste kaum noch bewegen können oder draußen bleiben. Wenn Schülerinnen und Schüler zu spät zur Schule kommen, Berufstätigen und Senioren die Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs massiv erschwert wird und die Fahrerinnen und Fahrer die Sicherheit kaum mehr gewährleisten können, ist es höchste Zeit für Korrekturen.“

Hier muss sich was ändern!

Stammtisch zum Thema Mietpreise und Wohnungsmarkt

Hausbau - WohnungenDaniel Buchholz und die SPD-Siemensstadt laden zum Bürger-Stammtisch ein. Thema des Abends: „Neue und bezahlbare Wohnungen – auch in Spandau?“. Mit dabei sind außerdem die Bezirksverordneten Miodrag Nikolic und Ismail Öner.

Daniel Buchholz zur aktuellen Wohnungssituation:

„Immer mehr Menschen in Berlin und Spandau spüren die stetig steigenden Mietpreise. Der Senat hat mehrere Initiativen gestartet, um die Mieten bezahlbar zu halten und den Wohnungsneubau anzukurbeln. Wie werden diese Maß- nahmen in Spandau wirken? Gibt es hier Möglichkeiten für den Neubau von bezahlbaren Wohnungen?“

Wann & wo?

Am 11.04.2013
um 20.00 Uhr

Restaurant „Stammhaus“
Rohrdamm, Ecke Nonnendammallee

„Energiesparmeister“ gesucht

Wettbewerb für Klimaprojekte von Schulen

Bei dem Wettbewerb geht es um die besten Schulprojekte zum Klimaschutz. Jede Schule mit einem solchen Projekt kann sich bewerben. Aus allen Bewerbern wird für jedes Bundesland ein Gewinner gekürt.

Umweltexperte Daniel Buchholz zum Energiesparmeister-Wettbewerb:

Energiesparmeister-LogoWenn Schülerinnen und Schüler mit frischen Ideen Klimaschutz und Energiesparen anpacken, entstehen häufig begeisternde Ergebnisse und ganz neue Ansätze. Besonders positiv: es profitieren nicht nur die Teil- nehmerinnen und Teilnehmer von Wettbewerbsspaß und neuem Wissen, sondern meist gleich die ganze Schule, z.B. durch den verringerten Energiebedarf – und auch der Klimaschutz in unserer Stadt.“

In der Jury sitzen ausgewählte Fachleute aus dem Bundesumweltministerium sowie der Sänger der Band Culcha Candela, Johnny Strange.

Schulen mit aktuell noch laufenden oder bereits abgeschlossenen Klimaprojekte können sich bis zum 13. März 2013 als Energiesparmeister bewerben. Die teilnehmenden Berliner Schulen haben die Aussicht auf einen Gewinn in Höhe von 2.500 € für das Siegerteam. Des weitern geht es anschließend in einem Online-Voting um einen Zusatzgewinn von 5.000 € – hierbei treten alle 16 Siegerschulen gegeneinander an.

Mehr Infos gibt es hier.

Wann hat das Chaos ein Ende?

Der Flughafen, die S-Bahn – es besteht Redebedarf

GateDer SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz lädt gemeinsam mit der SPD Haselhorst-Siemensstadt zum Bürger-Stammtisch ein.

Am 14.02.2013 um 20.00 Uhr im Restaurant „Stammhaus“ (Rohrdamm, Ecke Nonnen- dammallee). Mit dabei sind u.a. Miodrag Nikolic (Bezirksverordneter) und Ismail Öner (Bezirks- verordneter).

Der Bürger-Stammtisch bietet die Möglichkeit in angenehmer Atmosphäre gemeinsam mit Landes- und Bezirkspolitikern der SPD zur diskutieren, zu erörtern und nach zu fragen.

Daniel Buchholz zum Thema der Veranstaltung:

„Der neue Großflughafen BER in Schönefeld will einfach nicht fertig werden. Bei der S-Bahn frieren die Fahrgäste auf den Bahnsteigen. Was sind die Ursachen? Kann die öffentliche Hand solche Großprojekte noch stemmen? Wie können diese Bereiche der Daseinsvorsorge dauerhaft für die Bürger gesichert werden? Was unternimmt die Politik gegen die durch die Deutsche Bahn verursachten massiven Ausfälle bei der S-Bahn?“

Doch kein Havelausbau?

Finanzielle Mittel um die Hälfte gekürzt

Der Abriss der Freybrücke ist unvermeidbar

Die Freybrücke über der Havel

Im Rahmen des Verkehrsprojektes 17 sollte ursprünglich ein Ausbau der Havel für den Containerschiffverkehr statt finden. Eine Begradigung des Flussbettes sowie einer Vertiefung desselbigen wäre hierfür notwendig gewesen. Nun hat die Bundesregierung entschieden den Ausbau, wie ursprünglich geplant, nicht vorzunehmen. Da die finanziellen Mittel von 100 auf 40 Millionen Euro gesenkt wurden ist vorerst nur die Abtragung des „Spandauer Horns“ angedacht.

Umweltexperte der SPD-Abgeordnetenhausfraktion Daniel Buchholz hierzu:

„Von einem massiven Ausbau wäre insbesondere der Bezirk Spandau mit seinen Flüssen Havel und Spree betroffen gewesen. Darum haben wir uns auf allen Ebenen für eine natur- und stadtverträgliche Gestaltung der Wasserwege eingesetzt. Das Berliner Abgeordnetenhaus hatte sich auf meine Initiative hin bereits im Juli 2008 gegen die Millionverschwendung beim Projekt 17 ausgesprochen und die alten Ausbaupläne deutlich kritisiert.“

Wohnungsneubau in Spandau

Senat und Bezirk starten Initiativen um mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen

In Berlin steigen die Mieten rasant, das Angebot an bezahlbaren Wohnungen wird immer knapper. Das gilt besonders für die Innenstadtbezirke, zeigt sich aber auch in Außenbezirken wie Spandau. Darum starten der Berliner Senat und der Spandauer Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) mehrere Initiativen für Wohnungsneubau. Wobei der Bezirk seit längerem einen starken Zuzug verzeichnet, da die Mieten hier als Randbezirk im Gegensatz zu anderen Stadtteilen weiterhin niedrig angesiedelt sind.

Durch geringe Mieten erlebt Spandau momentan einen hohen Zuzug.

Durch geringe Mieten erlebt Spandau momentan einen hohen Zuzug. Foto: Patrick Rein

Förderprogramm in Millionenhöhe

Der Berliner Senat hat nun nicht nur ein „Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten“ geschlossen. Auch für den Neubau von bezahlbaren Wohnungen werden jetzt wichtigen Weichen gestellt. Der Spandauer SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz, Mitglied im Bauausschuss, begrüßt diese Initiativen: „Gerade hat der Senat in einem vereinfachten Verfahren den Berliner Flächennutzungsplan geändert. Dadurch können berlinweit bis zu 1.500 Wohnungen entstehen, in Spandau sind diese auf dem Gelände des ehemaligen Deutschen Entwicklungsdienstes in Kladow bereits zum Teil errichtet worden. Mit einem Förderprogramm erhalten Genossenschaft 15 Millionen Euro für den Bau von kleinen und bezahlbaren Wohnungen auch in schwierigen sozialen Gebieten. Mit einem speziellen Leerstandsprogramm sollen nicht vermietbare Wohnungen marktfähig werden, denn jede zusätzliche Wohnung entlastet den Markt. Gerade in Spandau gibt es noch viele unsaniert leerstehende Wohnungen. Durch die rasant steigende Zahl von Ferienwohnungen werden immer mehr Mietwohnungen dem Markt entzogen. Wir werden diese Zweckentfremdung von Wohnraum in den Teilen der Stadt mit angespannter Wohnraumsituation zukünftig per Gesetz verbieten.“

Bezirkliche Initiativen

Spandaus Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank (SPD) will den Wohnungsneubau mit weiteren Initiativen voranbringen: „In Spandau brauchen wir bezahlbaren neuen Wohnraum. Das kann nur gemeinsam mit den Wohnungsbaugesellschaften gelingen. Wir sollten in Spandau ein Bündnis für Wohnen schließen. Dabei sollte auch Wohnraum für kinderreiche Familien, Geringverdiener und psychisch Erkrankte eine wichtige Rolle spielen. Für diese Personen ist es schon jetzt fast unmöglich, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Und es sind immer mehr Menschen, die in Wohnungsnot geraten.“

Patrick Rein

Forschungsprojekt für Jugendliche

Mehr als 2°C wärmer darf es nicht werden

Der „2° Campus“ bietet Jugendlichen die Möglich- keit gemeinsam mit Wissenschaftlern nach Lösungen rund um den Klimaschutz zu forschen. Hierbei steht das weltweit vereinbarte Klimaschutz- ziel „mehr als 2°C wärmer darf es nicht werden“ im Mittelpunkt der Arbeiten.

Umweltexperte Daniel Buchholz zum Forschungsprojekt:

„Wer Spaß an Naturwissenschaften und Technik hat, zwischen 15 und 19 Jahren alt ist und andere mit Begeisterung für den Klimaschutz gewinnen möchte, der ist richtig beim „2° Campus“, einem Projekt des WWF Deutschland und der Robert Bosch Stiftung.“

Insgesamt sind 20 Plätze für junge Forscherinnen und Forscher zu vergeben. Diese werden über den gesamten Projektzeitraum von namhaften Wissenschaftlern unterstützt und begleitet. Geforscht werden kann in verschiedenen Bereichen, wie Mobilität, Wohnen, Energieversorgung und Ernährung. Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos und beinhaltet spannende Exkursionen zum Thema.

Der Rat für nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung hat das Projekt „2° Campus“ mit dem Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Gut zu wissen,

Weitere Informationen unter www.2-grad-campus.de
Anmeldeschluss: 30.11.2012

Besichtigungsreihe „Geheime Orte“

Diesmal: Wasserwerk Spandau

Am 23.11.2012 ist der nächste Termin für die Besichtigungsreihe „Geheime Orte“ angesetzt. Diesmal geht es ins Wasserwerk Spandau. Das Wasser- werk an der Pionierstraße ist das drittgrößte Wasserwerk in Berlin. Mit 44 Vertikalbrunnen und einem Horizontalfilterbrunnen im Spandauer Forst kann hier eine maximale Förderleistung von 160.000 Kubikmeter erbracht werden.

Der SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz hierzu:
„Wasser ist unser Lebensmittel Nummer 1. In großen Teilen von Spandau versorgt uns die Anlage der Berliner Wasserbetriebe (BWB) in der Pionierstraße mit Trinkwasser bester Qualität – und das schon seit 1897. Die mehrfach umgebaute und erweiterte Anlage ist heute das drittgrößte der neun Berliner Wasserwerke.“

Im Anschluss an die Besichtigung des Wasserwerks haben alle Teilnehmer die Möglichkeit mit einem Vertreter der Wasserbetriebe und dem SPD-Abgeordneten Daniel Buchholz zu sprechen. Thematisiert werden steigende Grundwasserstände, vollgelaufene Keller u.ä. Themen.

Da die Besucherkapazitäten begrenzt sind, ist eine Anmeldung unumggänglich. Am Besten per Mail unter info@daniel-buchholz.de oder telefonisch unter (030) 23 25 22 80. Sie erhalten eine Anmeldebstätigung, ob Sie am 23.11.2012 an der Besichtigung teilnehmen dürfen.

Geheimer Atommülltransport durch Spandau

Auf dem Wasserweg wurde radioaktives Material durch den Bezirk transportiert

Von Baden-Württemberg bis zur Ostsee verlief seine Route. Immer wieder begleitet von Protesten und Aktionen transportierte das Schiff eine weiß abgedeckte Ladung, die es strahlungsmäßig in sich hatte. Eine Nacht lag das Schiff mit radioaktiv strahlenden Teilen sogar in Spandau vor Anker, teilt jetzt der Senat mit.

Eine Nacht in Spandau

Nur die Behörden und Stadtverwaltungen entlang der Fahrtroute – darunter auch das Bezirksamt Spandau – waren über den Atommülltransport im Sommer 2012 nicht informiert. Für den Spandauer SPD Abgeordneten und Umweltexperten Daniel Buchholz ist das nicht hinnehmbar: „Es ist unglaublich, was jetzt auch offiziell vom Senat eingeräumt wurde: In der Nacht vom 1. zum 2. Juni 2012 lag vor Spandau ein Schiff, das radioaktiv verstrahlte Großbauteile aus dem stillgelegten Atomkraftwerk Obrigheim an Bord hatte. Dem Bezirksamt Spandau ging es dabei so wie den anderen Bezirken und Stadtverwaltungen entlang der Route: eine Vorab-Information über den Transport gab es nicht.“

Oberhalb der Spandauer Schleuse lag eine Nacht lang Gefahrengut vor Anker.

Oberhalb der Spandauer Schleuse lag eine Nacht lang Gefahrengut vor Anker. Foto: Patrick Rein

Nachträglicher Routenverlauf

Die Senatsumweltverwaltung teilt dazu jetzt mit: „Der Schubverband, bestehend aus dem Schubboot ‚Edo‘ und einem Schubleichter erreichte am 1. Juni 2012 um 16:00 Uhr am Jungfernsee das Land Berlin und fuhr zu seiner vorgesehenen Liegestelle oberhalb der Schleuse Spandau. Hier machte der Verband an einer Dalbenreihe fest, die sich mehr als 100 Meter vom Spandauer Ufer entfernt befindet. Der Schubverband setzte seine Fahrt am 2. Juni 2012 um 05:50 Uhr fort und verließ um 06:30 Uhr das Land Berlin.“ Im Zwischenlager Lubmin sollen die Teile zerlegt werden.

Kein vorgeschriebener Informationsaustausch

Weder die Strahlenschutzverordnung noch das Atomgesetz sehen einen Informationsaustausch der Behörden entlang des Transportweges vor, wenn es sich nicht um Kernbrennstoffe oder Großquellen nach Atomgesetz handelt. Der Senat erklärt dazu: „Der Geschäftsstelle ‚Katastrophenschutz‘ des Bezirksamtes Spandau war dieser Transport nicht bekannt. Bei Beförderungen, bei denen weder Kernbrennstoffe noch Großquellen in der Definition des § 2 Absätze 1 und 3 sowie des § 23 Abs. 2 des Atomgesetzes transportiert werden, ist eine Information der Gebietskörperschaften, deren Gebiet von dem Transport berührt wird, weder gesetzlich vorgesehen noch üblich.“

Alles Rechtens

Buchholz führt weiter aus: „Rein rechtlich ist das Vorgehen zwar korrekt. Ich halte es jedoch für völlig unakzeptabel, dass der Transport den betroffenen örtlichen Behörden nicht bekannt gegeben wurde, das muss sich dringend ändern! Bis zur Anpassung der Gesetze muss gelten, dass die zuständigen Stellen auch ohne Rechtsvorgabe frühzeitig über solche Transporte informiert werden. Atommülltransporte lassen sich nur bei voller Transparenz gegenüber Bezirken und Verwaltungen vernünftig begleiten, von einer Vorbereitung auf mögliche Unfälle ganz zu schweigen.“

Patrick Rein

Stellenabbau in Spandau beschlossen

Nokia Siemens Networks einigt sich mit Betriebsrat in Siemensstadt auf Restrukturierung: rund 160 Arbeitsplätze werden abgebaut.

Im Rahmen der bundesweiten Restrukturierung entfallen in Berlin rund 160 von zirka 1000 Arbeitsplätzen. Mit dem Betriebsrat wurde vereinbart, den notwendigen Personalabbau zunächst über freiwillige Maßnahmen zu erreichen. Nokia Siemens Networks – weltweiter Spezialist im Segment mobiles Breitband – wird der Mehrzahl der vom Abbau betroffenen Mitarbeiter den Übergang in eine regionale Transfergesellschaft zum 1. Dezember 2012 anbieten.

Der Weg zum Arbeitsamt und Jobcenter bleibt den Betroffenen durch eine Übergangsgesellschaft vorerst erspart.

Der Weg zum Arbeitsamt und Jobcenter bleibt den Betroffenen durch eine Übergangsgesellschaft vorerst erspart.

Schwacher Trost

Für die rund 60 betroffenen Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Optical Networks am Siemensdamm ist aus betrieblichen Gründen ein Wechsel in die Transfergesellschaft dabei erst zum 1. Februar 2013 vorgesehen. Daniel Buchholz, Spandauer SPD-Abgeordneter, führt dazu aus: „Der Abbau von 160 Arbeitsplätzen in Spandau ist sehr bedauerlich. Dass andere Standorte deutlich stärker betroffen sind, kann nur bedingt beruhigen. Durch den mit dem Betriebsrat vereinbarten Übergang in eine Transfergesellschaft für 18 Monate haben viele der hochqualifizierten Mitarbeiter eine reelle Chance, sich neu zu orientieren und hoffentlich bald wieder einen festen Job zu finden.“

Vorerst keine betriebsbedingten Kündigungen

„Die Transfergesellschaft wird die Mitarbeiter weiter qualifizieren und sie bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz unterstützen. Wir gehen davon aus, dass genügend Mitarbeiter freiwillig von diesem Angebot Gebrauch machen, das aus unserer Sicht die sozialverträglichste Lösung ist. Ansonsten müssten betriebsbedingte Kündigungen ausgesprochen werden, was wir gerne vermeiden möchten,“ sagt Olaf Horsthemke, Arbeitsdirektor von Nokia Siemens Networks Deutschland.

Spandaus Politiker Swen Schulz, Daniel Buchholz, Helmut Kleebank

Spandaus Politiker Swen Schulz, Daniel Buchholz, Helmut Kleebank (v.r.) – hier bei einer Veranstaltung im September – zeigen sich enttäuscht vom Stellenabbau. Fotos (2): Patrick Rein

Entgegen dem Trend

Nicht nur für den aufstrebenden Standort Siemensstadt bedeutet dies einen herben Rückschlag. Die Entscheidung kam jedoch nicht überraschend, bereits im November 2011 hatte Nokia Siemens Networks seine Absicht angekündigt, weltweit 17.000 Arbeitsplätze abzubauen, um das Unternehmen aus der Verlustzone herauszuholen und für die Zukunft wettbewerbsfähig aufzustellen. Von dieser Restrukturierung sind in Deutschland insgesamt rund 2.900 Arbeitsplätze betroffen. Auch der Bundestagsabgeordnete Swen Schulz bedauert den Stellenabbau: „Sehr bedauerlich ist, dass das Unternehmen gegen den Trend in der Branche Stellen in Berlin abbaut. Denn Berlin entwickelt sich zu einem europäischen Silicon Valley, kleine Unternehmensgründer, Forschungseinrichtungen und die Hochschulen bieten glänzende Möglichkeiten auch für NSN. Ich setze darauf, dass diese Möglichkeiten künftig noch besser genutzt werden können.“ Das finnische Unternehmen ist in 150 Ländern aktiv und erzielte 2011 einen Nettoumsatz von mehr als 14 Mrd. Euro.

Patrick Rein

Fotowettbewerb „Aktion Ferien“ der BildungsCent e.V.

Ihre besten Naturbilder können bis zum 15. September eingeschickt werden © Aka / PIXELIO

Schicken Sie Ihre schönsten Naturfotos bis zum 15 September ein

Unter dem Motto „Aktion Ferien“ veranstaltet der Verein BildungsCent e.V. einen Fotowettbewerb, der vom Bundes-Umweltministerium unterstützt wird. Ziel des Vereins ist Schülerinnen und Schülern mehr zum Thema Klima- und Umweltschutz beizubringen. Folglich sollten Natur-Fotos eingeschickt werden die während der Urlaubszeit geschossen wurden. Die eingesandten Bilder müssen in Kategorien wie Menschen, Pflanzen, Orte, Wasser und Tiere eingeteilt werden. Also aktiv mitmachen, denn die Urlaubszeit ist die Möglichkeit Nature mal so richtig zu erleben.

Jeder kann am Wettbewerb teilnehmen und auch eine Altersbeschränkung gibt es nicht. Einsendeschluss ist Samstag der 15. September 2012. Die Fotos können auf http://klimakampagne.bildungscent.de hochgeladen und in eine der Online-Galerien eingefügt werden. Dort stimmen die Besucher  dann für die besten Fotos. Die 20 besten Bilder werden nämlich Preise gewinnen wie z.B. eine Mini Pocket Video Kamera, ein Tischtennis-Set und ein Solar-Radio. Der SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz führt aus:

„Blättern Sie auch oft in Ihren (elektronischen) Sommerfotos? Sind Ihnen in diesem Jahr besondere Schnappschüsse gelungen? Dann teilen Sie Ihre schönsten Natureindrücke mit anderen und nutzen Sie Ihre Gewinnchance beim Fotowettbewerb Aktion Ferien!“

Die ungewisse Zukunft der Wasser- und Schiffsverwaltung

Die ungewisse Zukunft der Wasser- und Schiffsfahrt

Was wird nun aus der Schiffsfahrt auf der Havel?

Eine Diskussionrunde mit Sven Schulz rund um die Havel

Am Mittwoch den 12. September 2012 wird sich um 19:30 Uhr eine Expertenrunde zu der Zukunft der wirtschaftlichen und sportlichen Nutzung der Havel äußern. Die Diskussionsrunde mit dem Motto „Die Wasser- und Schiffsverwaltung vor dem Aus?“ wird vom Bundestagsabgeordneten Sven Schulz (SPD) geleitet.  Interessenten sind herzlich eingeladen Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. Eingeladen sind auch Daniel Buchholz (Mitglied des Abgeordnetenhauses), Helmut Kleebank (Spandauer Bezirksbürgermeister) und Gustav Herzog ( Bundestagsabgeordneter und Experte für Binnenschifffahrt). Um mehr über die Pläne der Bundesregierung in Sachen Schiffsverkehr auf der Havel zu erfahren, kann man sich unter der Telefonnummer 030 227 70 187 anmelden. Die Diskussionsrunde findet in der Galerie des Kulturhaus Spandau statt (Mauerstraße 6, 13597 Berlin). Swen Schulz führt aus:

„Die Havel ist für Spandau eine Lebensader. Sie ist nicht nur als Gütertransportweg interessant, sondern auch für den Wassersport und Wassertourismus von Bedeutung und nicht zuletzt für die Bürger einfach schön. Für die Bundesregierung jedoch ist die Havel offenbar unwichtig. Sie will die Mittel für die Pflege drastisch kürzen. Damit verteuert sie nicht nur das private Vergnügen auf dem Wasser, sondern gefährdet zudem auch den Wirtschaftszweig Wassertourismus und Wassersport.“

 

Aktionswoche „Zu Fuß zur Schule – selbst sicher mobil“

Jetzt anmelden und die Aktion in der Schule unterstützen

Neues Schuljahr bedeutet auch die jährliche Rückkehr des Elterntaxis. Jeden Morgen gibt es Staus vor den Schulen: ein Verkehrschaos, das auch die Umwelt unnötig belastet. Denn auch die jüngeren Schüler sind in der Lage mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Fahrrad eigenständig in die Schule zu fahren. Auch für die Unabhängigkeit und die Entwicklung der Kinder ist alleine in die Schule gehen etwas sehr positives. Mit der Aktion „Zu Fuß zur Schule – selbst sicher mobil“ die vom 17. bis zum 22. September stattfindet, will der Spandauer SPD-Abgeordnete Daniel Buchholz auf die negativen Aspekte des sogenannten Elterntaxis aufmerksam machen. Im Rahmen der Aktion können sich Schüler Projekte ausdenken, um das Problem an Ihrer Schule zu thematisieren. Der BUND wird die vorgeschlagenen Aktionen unterstützen.Herr Buchholz führt aus:

„Unterstreichen Sie Ihr „Nein“ zum Elterntaxi – werden Sie aktiv! LehrerInnen, ErzieherInnen, Eltern oder SchülerInnen können ihre Schule für die Aktionswoche „Zu Fuß zur Schule – selbst sicher mobil“ vom 17. bis zum 22. September einschreiben und gewinnen lassen. Der Arbeitskreis Mobilitätserziehung Berlin bietet zusammen mit dem Umweltverband BUND Berlin und weiteren Vereinen Unterstützung für einzelne AKtionen oder einen ganzen Projekttag an der Schule.

Das Aktionsmaterial ist vorbereitet. Gut kommen Stempel an, mit denen die Kinder kennzeichnen, wie sie zur Schule gekommen sind oder Ausstechförmchen zum Backen von Fußkeksen. Der BUND berät und informiert auch vor Ort über die Problematik „Elterntaxi“, zum Beispiel auf Elternabenden. Weitere Informationen über das von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin geförderte Projekt finden Sie unter www.Mobilitaetserziehung-Berlin.de .“

Besichtigung des Siemens Technoparks

Führung von SPD-Abgeordneten Daniel Buchholz in der Besichtigungsreihe „Geheime Orte“

Die Besichtigungsreihe „Geheime Orte“ des Spandauer SPD-Abgeordneten Daniel Buchholz setzt sich mit der Führung durch den Siemens Technopark fort. Das alte Gelände, das früher rund 2000 Arbeitern von Siemens beschäftigte, wurde 2006 zum Technopark umgebaut. Seitdem haben sich dort 50 Unternehmen angesiedelt, die mehr als 5000 Menschen beschäftigen. Zum Beispiel hat dort das hoch-moderne BSH-Technologiezentrum Wäschepflege seinen Sitz. Die 700 Mitarbeiter entwickeln eine neue Generation Waschmaschinen und Trocknern. Daniel Buchholz führt aus:

„Höhepunkt der Besichtigungstour ist die Möglichkeit zum Aufstieg auf den Siemensturm. Mit 70 Meter Turmhöhe ist der Uhrenturm das Wahrzeichen der Siemensstadt und Aushängeschild des Siemens Technoparks. Die Aussicht auf Gelände und Umgebung ist überwältigend.“

Die Besichtigung findet am Freitag den 17. August und am Freitag dem 7. September, jeweils um 16 Uhr statt und dauert ungefähr zwei Stunden. Da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist, muss man sich per E-Mail (infor@daniel-buchholz.de) oder unter der Rufnummer 23 25 22 80 anmelden (beim Anruf, einfach den Namen und die Telefonnummer hinterlassen). Teilnehmer werden anschließend benachrichtigt.