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Teutonia II ist Pokalsieger

Bereits am Himmelfahrtstag konnten die Spandauer den Pokal der unteren Mannschaften gewinnen

Nach dem deutlichen 5:1 Sieg im Halbfinale konnte die zweite Männermannschaft des SSV Teutonia auch das Finale im Berliner Pilsner Pokal der unteren Mannschaften gewinnen. Gegen den VfB Hermsdorf II gewannen die Mannen von Trainer Thomas „Kiwi“ Schröder am Ende deutlich mit 3:0 (0:0).

Sieger im Berliner-Pilsner Pokal der unteren Mannschaften 2012: SSV Teutonia II

Sieger im Berliner-Pilsner Pokal der unteren Mannschaften 2012: SSV Teutonia II Foto: SSV Teutonia, Homepage

Späte Tore und Platzverweis

Während die erste Halbzeit vor gut 450 Zuschauern auf der Hanne-Sobeck-Sportanlage in Wedding noch unspektakulär verlief, steigerte sich das Spiel in Durchgang zwei zusehends. Teutonia fand immer besser ins Spiel und wirkte auch konditionell überlegen, so sorgten dann auch Yakin in der 55. und lediglich vier Minuten später Winkler für eine 2:0 Führung der Spandauer. Nach einem Handspiel auf der Linie in der 80. Minute musste, nach mittlerweile 3:0 durch Mäder (75.), die Mannschaft das Spiel in Unterzahl beenden. Lediglich wenn Hermsdorf den Strafstoß des Handspiels verwandelt hätte, wäre es wohl noch mal spannend geworden.

Spandauer Pokalhelden

Ankündigung des Endspiels vom SC Gatow am kommenden Samstag

Ankündigung des Endspiels vom SC Gatow am kommenden Samstag. Foto: sr pictures Sandra Ritschel

Völlig verdient gewann Teutonia II damit den Berliner-Pilsner Pokal der unteren Mannschaften 2012! Wenn auch verspätet möchte es die Redaktion von Mein-Spandau nicht versäumen zu gratulieren. Bereits am kommenden Samstag hat mit dem SC Gatow zudem auch eine zweite Spandauer Mannschaft die Möglichkeit Pokalsieger zu werden: Im Berliner-Pilsner Pokal der ersten Mannschaften treffen die Gatower am 26. Mai im Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion um 15 Uhr auf den Berliner AK 07. Wir drücken die Daumen!

Patrick Rein

Wasserfreunde Spandau stehen im Endspiel

Spandauer ziehen durch einen deutlichen 13:4 Heimspielerfolg ins Finale um die Deutsche Wasserballmeisterschaft ein

Nach dem Auswärtssieg an Himmelfahrt mit 11:7 gegen Bayer Uerdingen haben die Wasserfreunde Spandau 04 auch das Halbfinalrückspiel am gestrigen Samstag in der Schwimmhalle Schöneberg gewonnen. Mit einem starken Torhüter Alexander Tchigir lag die Mannschaft stets in Führung und konnte diese kontinuierlich ausbauen (4:2, 2:0, 2:1, 5:1). Bester Schütze war – wie bereits vor zwei Tagen in Uerdingen – Moritz Oeller mit drei Treffern, mit je zwei Toren folgten Andreas Schlotterbeck und Erik Miers.

Ein anstrengendes und schweres Spiel im Wasser.

Spandaus Wasserballer (schwarze Kappen) dominieren seit Jahren. Foto: Patrick Rein

Wasserballer aus Spandau dominieren

Die Wasserfreunde bleiben auch in dieser Spielzeit das Maß aller Dinge. Schon im Viertelfinale besiegten die Männer um Trainer Nebojsa Novoselac nach einem 9:4 auswärts im darauffolgenden Heimspiel den SV Cannstatt deutlich mit 24:3. Seit Jahrzehnten ging kaum ein nationaler Titel an den Spandauern vorbei. In den letzten zwanzig Jahren ging die Meisterschaft lediglich zwei Mal nicht in die Zitadellenstadt. So stehen bisher 31 Deutsche Meistertitel und 28 Pokalsiege zu Buche. Dazu kommt vier Mal der Gewinn des Europapokals der Landesmeister. Kaum ein anderer hat dabei den Erfolg so geprägt wie Hagen Stamm – ob als Trainer am Beckenrand oder jetziger Vereinspräsident.

Finale beginnt wieder auswärts

Sponsor Vattenfall zieht sich nach zehn Jahren Zusammenarbeit zurück.

Sponsor Vattenfall zieht sich nach zehn Jahren Zusammenarbeit zurück.

Die Finalserie im Best-of-Five Modus gegen den ASC Duisburg, der sich gegen die SGW 98/Waspo Hannover durchsetzte, beginnt am 30. Mai und endet spätestens am 9. Juni. Den Pokalsieg haben die Spandauer in dieser Saison bereits gegen denselben Gegner einfahren können. Nun soll auch noch die Meisterschaft folgen! Getrübt werden die sportlichen Erfolge jedoch momentan durch den Rückzug des Hauptsponsors Vattenfall nach zehn Jahren Zusammenarbeit zur neuen Spielzeit. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist das überleben besonders bei Randsportarten von finanziellen Förderern abhängig. Bleibt zu hoffen, dass Spandaus Wasserfreunde schon bald einen neuen Hauptsponsor präsentieren können.

Patrick Rein