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Sport vom Wochenende (27. – 29.5)

Das war kein gutes Sportwochenende für Spandaus Fußballer: Der FC Spandau und der Spandauer SV konnte die Klassen nicht halten.

Frohnauer SC – FC Spandau 2:2 (1:1)

Es hat nicht gereicht: Der FC Spandau hat in der Berlin-Liga den Klassenerhalt nicht geschafft. Ein Punkt war zu wenig, aber auch ein Sieg hätte an der Tabellensituation nichts mehr geändert, denn der BFC Preussen machte in der 90 Minute den Sieg gegen FC Hertha klar. Gerettet war der FC aber zu keinem Zeitpunkt: Von der 55.- bis zur 82. Spielminute führte der FC mit 2:1 und bei Preussen stand es nur unentschieden, doch auch das hätte aufgrund des Torverhältnisses nicht gereicht.

Tore: 1:0 (4.) Da-Costa, 1:1 (15.) Buadu, 1:2 (55.) Pitarevic, 2:2 (82.) Göhler.

Spandauer SV – SC Staaken 2:3 (0:0).Die Enttäuschung saß tief bei Murat Tik, dem Trainer des Spandauer SV. Nach einer unglaublichen Aufholjagd stand sein Team am vorletzten Spieltag auf einem Nichtabstiegsplatz, doch nach der Niederlage gegen Staaken reichte es nicht und der SSV steigt in die Bezirksliga ab. „Das ist wirklich hart. Wir haben alles dafür gegeben, aber es hat nicht gereicht. Vor allem für das Team tut es mir unglaublich leid“, so Tik traurig. „Das Schlimme ist aber auch, dass uns zwei Spandauer Teams nicht geholfen haben.“ Zum Einen der Gegner Staaken, für den die Saison eigentlich schon gelaufen war, zum Anderen Galatasaray Spandau, die sich vom Konkurrent BFC Alemannia Wacker mit 1:6 haben abschlachten lassen. Tik vermutet: „Irgendwas ist nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Auch wenn uns ein eigener Sieg gereicht hätte, ist das enttäuschend.“

Dabei war der SSV allerdings auf einem guten Weg, führte durch ein Tor in der 60. Minute mit 1:0. Im Gegenzug fiel der Ausgleich, doch auch danach übernahm Spandau wieder die Führung. Ein fragwürdiger Elfmeter brachte die Gäste wiederrum ins Spiel, das der Tabellenzweite dann in der fünften Minute der Nachspielzeit für sich entschied. Gereicht hätte dem SSV aber auch ein Unentschieden nicht. An der Leistung hatte der SSV-Coach dennoch wenig auszusetzen: „Wir waren die tonangebende Mannschaft und überlegen. Dass es schwer werden würde war aber klar.

Tore: 1:0 (60.) Yildiz, 1:1 (61.), 2:1 (75.) Inanc, 2:2 (83.), 2:3 (90. +5).

Es hat nicht gereicht: Durch die 2:3-Niederlage steigt der Spandauer SV ab.

Sport – Was passiert an diesem Wochenende (19. – 22.5.)

Die Nerven sind an diesem Wochenende zum zerreißen gespannt: Für die Fußballer des Spandauer SV könnte bei einer Niederlage der Abstieg besiegelt sein und auch der FC Spandau könnte am Vorletzten Spieltag auf einen Abstiegsplatz abrutschen. Bei den Basketballern von Alba Berlin gibt es erfreulichere Neuigkeiten: Am Mittwochabend gewannen die Albatrosse mit 81:80 bei den Frankfurt Skyliners und wollen im zweiten Playoff-Halbfinal-Spiel am Samstag (17 Uhr, O2-World-Arena) nachlegen.

Fußball:

Gibt es eine Entscheidung: Im Abstiegskampf der Berlin-Liga steht der FC Spandau am vorletzten Spieltag mit einem Punkt vor dem BFC Preussen auf einem rettenden Tabellenrang. Bei einem Sieg am Sonntag (10.45 Uhr) gegen den Tabellenachten VfB Hermsdorf könnte die Klasse gesichert werden, denn Preussen bekommt es mit dem Tabellenzweiten VSG Altglienicke zu tun – hat damit die deutlich schwierigere Aufgabe. Aber auch mit einem Sieg der Spandauer ist nicht unbedingt zu rechnen,  denn der FC wartet nun schon seit acht Spielen auf einen Erfolg.

                              

Der Druck ist groß: Bei einer Niederlage am Samstag (14 Uhr) beim Tabellenzehnten SSV Köpenick-Oberspree könnte das Unternehmen Klassenerhalt für Landesligist Spandauer SV beendet sein, denn wenn Alemannia Wacker am Sonntag gewinnt, dann beträgt der Abstand auf den Konkurrent am letzten Spieltag vier Punkte. Zwar stehen die Spandauer schon die gesamte Rückrunde unter Siegeszwang, aber Trainer Murat Tik weiß: „Jetzt ist Situation extremer. Bei einer Niederlage wissen wir, dass es vorbei sein kann. Der Druck ist also riesig!“ Vor einer Woche sah die Situation noch deutlich besser aus – Mit einem Punkt lag der SSV in der Tabelle vor Wacker und hatte den Klassenerhalt in der eigenen Hand. Dann kam Spandau gegen Rehberge nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus, Alemannia siegte in letzter Minute mit 2:1 gegen CFC Hertha und zog damit in der Tabelle wieder vorbei. „Das war schon ein Rückschlag und hat uns ziemlich umgehauen, aber wir müssen jetzt weitermachen“, sagt Tik, dessen Spieler weiter zuversichtlich sind. „Alle glauben weiter an den Klassenerhalt!“

Der Spandauer SV braucht im Verfolgerduell einen Sieg

 

Die Aufgabe ist jedoch alles andere als einfach: „Köpenick hat eine super Rückrunde gespielt und ist ein starker Gegner, aber vielleicht sind sie ja nicht mehr ganz so konzentriert bei der Sache“, hofft der Coach, der volle Konzentration fordert: „Wir müssen in den letzten beiden Spielen so auftreten, als wenn es um unser Leben geht. Dann schauen wir, ob es reicht…“

Ob es klappt mit dem Klassenerhalt, hängt stark vom Konkurrenten Wacker ab, der auf dem Papier mit Tasmania Gropiusstadt einen starken Gegner hat. Vergangene Woche mussten Tasmania allerdings eine überraschende 2:6-Schlappe einstecken. „Sie hatten kaum fitte Spieler“, weiß Tik. „Hoffentlich sieht es an diesem Wochenende wieder besser aus. Dann sind sie nämlich schwer zu schlagen.“

Basketball:

Die erste Playoff Halbfinal-Partie am Mittwochabend zwischen den Frankfurt Skyliners und Alba Berlin war an Dramatik kaum zu übertreffen: Die Gäste aus der Hauptstadt liegen in einer dramatischen Partie mit 81:80 in Führung, können die Uhr mit dem letzten Angriff aber nicht ganz runterspielen. Alba wirft und verfehlt den Korb, bei einem Rebound hätten die Skyliners noch einige Sekunden gehabt, um die Partie zu drehen – doch der Ball landet in den Berliner-Reihen und blieb es bis zum Schluss auch. Herausragender Spieler bei Alba, die auf Leistungsträger Julius Jenkins (Hexenschuss) verzichten mussten, war Immanuel McEllroy mit 17 Treffern.

Geschafft ist damit aber noch nichts, denn bereits am Samstag (17 Uhr) wollen die Skyliners in der O2-World-Arena Revanche nehmen. Auch Alba-Trainer Muli Katzurin weiß, das noch lange nichts entschieden ist:  „Wir haben einen tollen Job gemacht. Aber Sonnabend ist ein neues Spiel, da kann alles passieren. Es steht erst 1:0.“

Sport – Was passiert an diesem Wochenende (13. -16.5)

Die Wasserballer der WF Spandau können sich an diesem Wochenende die Deutsche Meisterschaft sichern. Freitag und Samstag spielen die Spandauer in der Schwimmhalle Schöneberg gegen den ASC Duisburg. Aber auch beim den Fußballern des FC Spandau und des Spandauer SV sorgt der Abstiegskampf für Spannung.

Fußball:

BFC Viktoria 89 – FC Spandau 06

Abstiegsalarm bei den Berlin-Liga-Fußballern des FC Spandau: Der Abstand auf die Abstiegsränge könnte knapper nicht sein – nur ein Punkt trennt den FC von Verfolger BFC Preussen. Ausgerechnet jetzt wartet eine fast unlösbare Aufgabe auf die Spandauer, die am Sonntag (14.15 Uhr) bei Tabellenführer BFC Viktoria antreten müssen. Der Tabellenführer hat die Spitzenposition mit einem beachtlichen Vorsprung bereits sicher, sodass sich der BFC auch einen Ausrutscher leisten könnte. Das ist aber auch schon die einzige gute Nachricht, denn der Meister verlor in der gesamten Spielzeit erst zwei Spiele. Eine Überraschung scheint also unwahrscheinlich zu sein. Konkurrent BFC Preussen hat beim SV Lichtenberg die deutlich leichtere Aufgabe.

 

Spandauer SV – BSC Rehberge         

Den Spandauer SV erwartet in der Landesliga am Sonntag (14 Uhr) gegen den BSC Rehberge eine ungewohnte Situation: Durch den Sieg (2:1 beim BFC Dynamo) verließ Spandau erstmals die Abstiegsränge und wird jetzt gejagt – Der neue Verfolger ist mit einem Punkt Rückstand der BFC Alemannia Wacker. Mit Umstellungsproblemen rechnet SSV-Trainer Murat Tik aber nicht: „Schließlich liegt der größere Druck bei Alemannia. Wir haben es jetzt in der eigenen Hand.“

Am kommenden Wochenende muss der SSV seinen neuen Tabellenplatz erstmals verteidigen, doch Verfolger Alemannia Wacker hat mit dem Tabellenvorletzten BFC Hertha die vermeintlich leichtere Aufgabe. Allerdings verlor der Vorletzte aber allesamt nur knapp, was sich auch bis zum SSV-Coach rumgesprochen hat: „Nach dem Trainerwechsel hat Hertha eine spielstarke Truppe. Wir haben dort ebenfalls nur knapp mit 2:1 gewonnen. Vielleicht patzt Alemannia“, hofft Tik.

Die eigene Aufgabe gegen den Tabellenvierten BSC Rehberge will der SSV allerdings auch lösen. „Es wäre gut, wenn wir nicht bis zum letzten Spieltag zittern müssen. Dafür müssen wir dieses Spiel gewinnen, auch wenn es schwer wird“, erklärt Tik.

Wasserball:

ASC Duisburg – Wasserfreunde Spandau 04  4:5 (0:1, 1:3, 1:0, 1:2).

Der erste Schritt zum 31. Meistertitel ist geschafft: Im Auftaktspiel der Best-of-Five-Finalserie setzte sich Spandau am Mittwochabend mit 5:4 in Duisburg durch.

Die Spandauer kamen gut in die Partie und führten zur Halbzeit bereits mit 4:1 durch Tore von Moritz Oeler (2), Marc Politze und Dennis Eidner. Diese Führung konnten die Wasserfreunde aber nicht weiter ausbauen. „Wir haben danach viele Möglichkeiten ausgelassen. Auch sechs Überzahlchancen konnten wir nicht verwerten“, bemängelte WF-Teammanager Peter Röhle.  Nachdem Duisburg auf 3:4 rankam, sorgte dann aber Milan Petrovic für das 5:3. „Mit einer ganz frechen Bogenlampe, hat er den Keeper überwunden“, so Röhle begeistert. Die Wasserfreunde konnten die Führung am Ende zwar über die Zeit retten, allerdings wurde es mit dem Duisburger Anschlusstreffer zum 4:5, drei Minuten vor dem Ende, nochmal spannend. „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, deshalb mussten wir bis zum Ende zittern. Aber die Abwehrreihe hat nichts mehr zugelassen“, berichtete der Teammanager, der das aber auch an dem erstmaligen Auftritt im Freiwasser festmachte.

Zeit sich auszuruhen bleibt nicht, denn bereits am Freitagabend (13 Uhr) und Samstag (16 Uhr) empfängt Spandau den ASC zu den nächsten beiden Spielen. Hier können die Wasserfreunde die Meisterschaft schon perfekt machen, Röhle warnt allerdings: „Wir dürfen uns nach dem guten Auftakt nicht zurücklehnen. Jedes Spiel muss erst gespielt werden.“

Sport – was passiert an diesem Wochenende?

06.05.2011: Am Wochenende müssen der FC Spandau und der Spandauer SV wieder im Abstiegskampf auf Punktejagd. Für Fans des American Football gibt es am Sonntag ein volles Programm. Gleich zwei Teams der Spandau Bulldogs tragen ihre Heimspiel aus.

Fußball:

In der Berlin-Liga hat sich der abstiegsbedrohte FC Spandau in der vergangenen Woche Luft verschafft. Die Spandauer gewannen mit 4:1 gegen Schlusslicht Lichtenrader BC und haben damit vier Punkte Vorsprung auf den BFC Preussen. Am Sonntag (14.30 Uhr) wartet die nächste Aufgabe auf den FC: Tabellennachbar SFC Stern müsste bei einer Niederlage gegen die Spandauer selber wieder um den Klassenerhalt zittern. Die Lage derSpandauer würde sich bei einem Sieg zumindest nicht verschlechtern. Bei einer Niederlage wäre es wahrscheinlich, dass Verfolger BFC Preussen, der gegen Schlusslicht Lichtenrade spielt, Punkte gutmacht.

Wenn der Spandauer SV in der Landesliga den Klassenerhalt schaffen will, muss das Team die Abstiegsplätze allmählich verlassen. Am Sonntag (14 Uhr)geht es zum BFC Dynamo II. Vier Spieltage vor Schluss könnte es soweit sein, glaubt SSV-Trainer Murat Tik: „Wir hoffen das unsere Konkurrenz patzt, wir selber müssen unser Spiel dann gewinnen. Dann haben wir es endlich in der eigenen Hand!“ Die Vorzeichen stehen gut: Der BFC Alemannia Wacker hat momentan zwei Punkte mehr auf dem Konto als Spandau, muss aber beim Tabellenzweiten SC Staaken ran. „Wacker hat sich gegen Spitzenmannschaft zwar immer ganz gut geschlagen, aber Staaken hat noch Chancen auf die Meisterschaft und muss gewinnen“, hofft Tik, der aber auch vor dem eigenen Gegner warnt: „Wir werden dort gefordert werden. Es ist die Reserve von Dynamo, daher weiß man nie genau wer spielt.“ Aber auch ohne Verstärkung ist Dynamo ein gefährlicher Gegner, der besonders gerne auf Konter spielt. „Unser Ziel ist es daher, uns nicht hinten rauslocken zu lassen und am besten früh in Führung zu gehen“, so Tik, der allerdings auf den verletzten Abwehrchef Fethi Yüksel verzichten muss.

Wasserball:

Am Mittwoch (20 Uhr) findet das erste Playoff-Spiel im Finale um die Deutsche Meisterschaft statt. Die Wasserfreunde Spandau müssen um beim ASC Duisburg ran. Das zweite Spiel ist am darauffolgenden Freitag um 18 Uhr in der Sport- und Lehrschwimmhalle Schöneberg. Bislang hatten die Spandauer mit keinem Playoff Gegner Probleme. Gegen Duisburg könnte sich das ändern, weiß auch WF-Teammanager Peter Röhle: „Das wird der bislang schwerste Gegner werden, weil sie auf Sieg spielen werden.“ Dafür spricht auch das direkte Duell aus der laufenden Saison: Die einzige Saisonniederlage kassierten die Spandauer ausgerechnet in Duisburg (12:13).

Handball:

Am letzten Spieltag der 3. Liga empfängt der SG ASC/VfV Spandau mit dem TabellenzweiteTSV Owschlag am Samstag (17 Uhr) ein echtes Top-Team. Beide Teams können an der Tabellensituation nichts mehr ändern, spielen also ohne Druck. Da könnte die Zuschauer ein attraktives Handballspiel erwarten…

American Football:

Freunde der amerikanischen Kult-Sportart kommen amSonntag voll auf ihre Kosten: Um 11 Uhr spielt die B-Jugend der Spandau Bulldogs im Helmut-Schleusener-Stadiongegen die Berlin Thunderbirds und im Anschluss treffen die Bulldog-Ladies auf die Kiel Baltic Witches. Der Kick-Off ist um 15 Uhr.

Sport vom Wochenende

02.05.2011: Ein ziemlich erfolgreiches Wochenende war es für die Teams aus Spandau: Im Abstiegskampf siegten die Fußballer des FC Spandau und des Spandauer SV, außerdem zogen die Wasserfreunde Spandau ins Finale um die deutsche Meisterschaft ein und die American Footballer der Spandau Bulldogs siegten zum Saisonauftakt.

Fußball:

FC Spandau – Lichtenrader BC 4:1 (3:0).

Das war wichtig: Der FC hat in der Berlin-Liga gegen den Tabellenletzten aus Lichtenrade einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Die Gastgeber konnten durch den Sieg den Abstand auf einen Abstiegsplatz auf vier Punkte ausbauen. Bei vier verbleibenden Spielen ist das eine gute Ausgangsposition für den FC, der mit dem Schlusslicht kurzen Prozess machte. Bereits zu Halbzeitpause war die Vorentscheidung durch die 3:0-Führung gefallen. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Spandau auf 4:0, musste aber noch einen Gegentreffer hinnehmen. Der Sieg war trotzdem nicht in Gefahr.

Aufstellung FC:Kaczmarek – Niroomand, Gerhardt, Krawczyk, Binting, Sun, Pitarevic, Gellner (63. Buadu), Schöwel (85. Rübner), Weglinski, Bautzki.

Tore:1:0 (15.) Schöwel, 2:0 (30.) Pitarevic, 3:0 (32.) Pitarevic, 4:0 (63.) Pitarevic, 4:1 (80.) Hamo.

 

CFC Hertha – Spandauer SV 1:2 (0:2).

Glück für den SSV, denn am Ende konnten die abstiegsbedrohten Spandauer das 2:1 über die Zeit retten. Weil der Konkurrent im Abstiegskampf, BFC Alemannia Wacker, beim Tabellenletzten ein 14:1-Schützenfest feierte, wäre alles andere als ein Sieg für Spandau ein herber Rückschlag gewesen. „So bleibt alles unverändert und wir müssen die letzten vier Spiele wohl gewinnen“, weiß SSV-Trainer Murat Tik.

Dabei sah zunächst alles nach einem entspannten Nachmittag für Spandau aus: Zunächst brachte Kovulmaz die Gäste nach einer Hereingabe von der rechten Außenlinie in Führung, dann traf Gültepe nach einer genauen Flanke zum 2:0. „Hinten standen wir gut und haben kaum etwas zugelassen. Alles hat gepasst“, meinte Tik. Nach einer gelb-roten Karte für Hertha war Spandau dann sogar in Überzahl, doch genau das brachte keinen Vorteil, sondern einen Bruch ins Spiel, glaubt der SSV-Coach: „Danach haben wir uns wohl zu sicher gefühlt, was fast nach hinten losgegangen wäre.“ Ein Freistosstreffer brachte Hertha den Anschluss, der SSV konnte die 2:1-Führung jedoch über die Zeit retten.

Tore: 0:1 (20.) Kovulmaz, 0:2 (35.) Gültepe, 1:2 (70.).

 

Wasserball:

Wf Spandau 04 – SV Würzburg 05   29:3 / 26:6.

In den zwei Playoff-Halbfinalspielen am Wochenende gegen Würzburg machten die Wasserfreunde den Einzug ins Finale klar, ohne dabei gefordez zu werden. „Es war wieder eine Schande für die Sportart. Würzburg hat fünf Spieler für das Spiel um Platz Drei geschont, obwohl sie vorher noch angekündigt haben, kämpfen zu wollen“, ärgerte sich Wf-Teammanager Peter Röhle. So aber spielten die Gäste nur mit halber Kraft und machten es den Wasserfreunden einfach. Die Spandauer machten kurzen Prozess und lagen in beiden Spielen nach den ersten Vierteln jeweils mit 8:0 und mit 7:0 in Front. Schnell war klar, das der Finaleinzug nur noch Formsache war und auch einen Gegner gibt es schon. In Spiel um die Deutsche-Meisterschaft treffen die Wasserfreunde auf den ASC Duisburg, der sich im anderen Halbfinale durchsetzten. „Sicher die schwerste Aufgabe. Das dürfen wir nicht auf die leichte Schulter nehmen“, warnt Röhle.

Handball:

TSV Altenholz – SG Spandau 27:21 (17:12).

Beim Tabellennachbarn aus Altenholz war für den Vorletzten aus Spandau nichts zu holen. Die SG lag bereits zur Pause mit fünf Toren hinten und hatten beim Stand von 14:19 durchaus die Möglichkeiten den Rückstand zu verkürzen. „Überhastete Abschlüsse, Ballverluste und mangelnder Druck auf das Tor der Gastgeberinnen haben das allerdings verhindert“, so SG-Leiter Holger Naß. „Es sah nicht so aus, als wollten wir das Spiel gewinnen.“

American Football:

Berlin Thunderbirds – Spandau Bulldogs 0:22.

Mit einem deutlichen Sieg starteten die Bulldogs in die neue Oberliga-Saison. Im Berlin-Derby sicherten sich die Bulldogs den Auswärtssieg.

Lars Wöllnitz

Sport von diesem Wochenende (15. – 17.4)

Kein Spandauer Sieger im Abstiegskampf: Der FC Spandau verlor sein Auswärtsspiel in Lichtenberg und der Spandauer SV spielte trotz 2:0-Führung nur Unentschieden. Im Play-Off Viertelfinale setzten sich die Wasserfreunde Spandau problemlos gegen Uerdingen durch.

Fußball:

SV Lichtenberg – FC Spandau 1:0 (0:0).

Wieder nichts: Auch im vierten Anlauf konnte der FC in der Berlin-Liga keinen Sieg einfahren und muss weiter um den Klassenerhalt zittern. Dabei war auch bei der knappen Niederlage in Lichtenberg wieder mehr drin: Das Tor zum 0:1 fiel erst in der 76. Spielminute durch Moussa Doumbia, worauf die Spandauer keine Antwort mehr fanden.

Im Abstiegskampf musste der FC Spandau eine 0:1-Niederlage hinnehmen.

Immerhin, ein kleines Trostpflaster gab es dann doch für die Spandauer: Konkurrent BFC Preussen verlor 2:5 gegen Trabzonspor, sodass den FC weiterhin ein Punkt von den Abstiegsrängen trennt.

Aufstellung FC Spandau: Kaczmarek – Niroomand, Gültekin, Krawczyk, Binting, Sun, Pitarevic (82. Rübner), Buadu, Schöwel, Weglinski, Bautzki.

Tore: 1:0 (76.) Doumbia.

Spandauer SV – SV Tasmania Gropiusstadt 2:2 (1:0).

Die Landesliga-Fußballer des SSV haben zwei Punkte verschenkt, aber im Abstiegskampf trotzdem einen Punkt gut gemacht: Konkurrent BFC Alemannia Wacker verlor 3:5 in Britz und ist damit nur noch zwei Punkte weg.

Freuen konnte sich SSV-Trainer Tik darüber aber nur begrenzt. „Wir haben den Abstand verkürzt und müssen aus den Fehlern, die wir gemacht haben, lernen.“  Ansonsten war Tick bedient: „Bis zur 50. Minute haben wir alles im Griff gehabt. Nach dem 2:0 haben wir aus irgendwelchen Gründen aufgehört Fußball zu spielen.“  

Tore: 1:0 (30.) Karatas, 2:0 (50.) Kucak, 2:1 (57.), 2:2 (77.).

Wasserball:

Wf Spandau – SV Bayer Uerdingen 31:4.

Locker in die nächste Runde: Die Spandauer Wasserballer konnten einige Leistungsträger schonen und erteilten den Gästen trotzdem eine Lehrstunde. „Es ist schon erbärmlich wie Uerdingen das Viertelfinale abgeschenkt hat“, ärgerte sich Teammanager Peter Röhle. Spandau bekommt es nun im Play-Off Halbfinale mit Würzburg zu tun und muss als erstes Auswärts ran. Die Würzburger setzten sich im Viertelfinale gegen Wedding durch und sind wohl eingespielter als die Wasserfreunde. „Für uns war das Viertelfinale maximal eine lockere Trainingseinheit.“   

Lars Wöllnitz

Sportvorschau für die Woche

15.04.2011: Am Donnerstagabend holten die Fußballer des FC Spandau einen Punkt gegen den Abstieg. Am Wochenende geht es für den FC im Kampf um den Klassenerhalt weiter und auch beim Spandauer SV geht es wieder um wichtige Punkte gegen den Abstieg.

Fußball:

 SC Gatow – FC Spandau 1:1 (0:0).

Ärgerlich: In der Fußball-Berlin-Liga konnten die abstiegsgefährdeten Spandauer am Donnerstagabend einen Punkt beim Tabellensechsten in Gatow holen – Doch es war mehr drin für den FC.

Zum Spiel: In einer ausgeglichenen ersten Hälfte kamen beide Teams kaum zu zwingenden Torchancen. Umso turbulenter lief es nach dem Seitenwechsel: Spandau hatte gleich in der ersten Minute der zweiten Halbzeit die große Chance zur Führung, konnte den Ball aber aus kurzer Distanz nicht im gegenerischen Tor untebringen. Der nächste Angriff führte dann aber zum Erfolg. Eine verunglückte Flanke von Nurdin Pitarevic wurde immer länger und senkte sich passgenau in den Winkel des Gatower-Tor. Die verdiente Führung, nachdem der FC besser aus der Pause kam.

Der FC Spandau holte holte einen Punkt beim SC Gatow

Spandau versuchte die Führung kämpferisch zu verteidiegen, doch die Gastgeber entwickelten immer mehr Druck. Die aussichtsreichen Konterchancen des FC wurden dagegen meißt vom Schiedsrichter wegen vermeintlichen Abseitspositionen unterbunden. So kam es, wie es kommen musste und Gatow glich in der 64. Spielminute, nach einem Schuß aus der Drehung, durch Julian Fröhlich aus. Danach drängten beide Teams auf den Siegestreffer. Spandau, das die besseren Chancen hatte, konnte diese aber nicht nutzen. Immerhin: Der FC konnte durch den Punktgewinn die Abstiegsränge verlassen. Die nächste Aufgabe wartet bereits am Samstag um 13 Uhr auf den FC, der zum Tabellenzehnten SV Lichtenberg muss.

Aufstellung FC Spandau: Kaczmarek – Niroomand, Gültekin, Gerhardt (85. Weglinski), Binting, Sun, Pitarevic, Gellner, Schöwel, Kasper, Bautzki.

Tore: 0:1 (48.) Pitarevic, 1:1 (64.) Fröhlich.

Spandauer SV – SV Tasmania Gropiusstadt.

In der Fußball-Landesliga will Spandau am Sonntag um 14 Uhr gegen den SV Tasmania Gropiusstadt die nächsten Punkte gegen den Abstieg einfahren. Die letzten vier Spiele gewann Spandau und schlug dabei auch einige Top-Teams der Liga.  SSV-Trainer Murat Tik rechnet gegen den Tabellensiebten trotzdem mit einem schweren Spiel: „Tasmania ist ein starker Gegner, der sich in der Tabelle bislang unter Wert verkauft hat. Wir müssen an die letzten Spiele anknüpfen, wenn wir gewinnen wollen.“

Der nervenaufreibende Abstiegskampf zerrt derweil an der Fitness der Spandauer: „Mit unserem kleinen Kader gehen wir jede Woche an die Leistungsgrenze. Da bleiben körperliche Problem nicht aus“, seufzte Tick, der noch um Strümer Mustafa Gültepe (Fußprellung) bangen muss. Erholen können sich die SSV-Kicker allerdings nach der Partie, denn dann steht das spielfreie Oster-Wochenende an. „Das werden wir nutzen, um zu regenerieren“, meint der SSV-Coach. Vor der Erholungspause sei ein Erfolg aber besonders wichtig: „Ich hoffe wir holen die drei Punkte, das wäre wichtig für den Kopf.“

Danach stehen im Abstiegskampf die entscheidenden Wochen an, mit leichten Vorteilen für den Konkurrenten vom BFC Alemannia Wacker, glaubt Tik: „Der BFC hat das leichtere Restprogramm. Ich gehe davon aus, dass sie noch neun Punkte holen werden. Das heißt für uns, dass wir noch fünf Siege einfahren müssen.“ Bei sechs ausstehenden Spielen dürfen sich die Spandauer daher keine Ausrutscher mehr erlauben: „Jetzt ist jedes Spiel ein Endspiel“, weiß Tik.

Mit dem Spandauer SV, BFC Alemannia Wacker und SSV Köpenick-Oberspree machen in den letzten sechs Partien drei Teams den dritten Absteiger unter sich aus. Mein Spandau gibt Euch einen Überblick über den Tabellenstand und die Restprogramme der Teams:
 
12. SSV Köpenick-O. (31 Pkt.)
13. BFC Alemannia Wacker (28 Pkt.)
14. Spandauer SV(25 Pkt.)
Hier gibt es die gesamte Tabelle.
 

Restprogramm Spandauer SV: 1.5. bei CFC Hertha (15), 8.5. bei BFC Dynamo (4), 15.5. gegen BSC Rehberge (6), 21.5. beim SSV Köpenick.O (12), 29.5. gegen SC Staaken (1).

Restprogramm BFC Alemannia: 1.5. gegen Sperber Neukölln (16), 8.5. bei SC Staaken (1), 15.5. gegen CFC Hertha (15), 22.5. bei SV Tasmania Gropiusstadt (7), 29.5. gegen 1.FC Galatasaray Spandau (8).

Restprogramm SSV Köpenick: 30.4. gegen 1.FC Wilmersdorf (2), 7.5. gegen Sperber Neukölln (16), 15.5. bei VfB Concordia Britz (5), 21.5. gegen Spandauer SV (14), 29.5. bei SC Charlottenburg (11).

 

Wasserball:

Wasserfreunde Spandau 04 – SV Bayer 04 Uerdingen.

Im Play-Off-Viertelfinale der Wasserball-Bundesliga kann Spandau mit dem zweiten Sieg am Samstag um 16 Uhr gegen Uerdingen den Einzug ins Halbfinale klarmachen. „Einem dritten Spiel wollen wir aus dem Weg gehen. Deshalb werden wir nicht arrogant auftreten und die nötige Konzentration an den Tag legen“, verspricht Wf-Teammanager Peter Röhle.

Dass es in der Best-Of-Three-Serie nochmal eng wird, damit rechnet allerdings niemand. Beim 29:3-Sieg in Uerdingen trat der Gegner mit der 2. Mannschaft an und gab sich nahezu kampflos geschlagen. Röhles Vermutung: „Der SV wollte in die Play-Offs, um in der kommenden Saison in der Staffel A zu spielen, aber an der Meisterschaft sind sie nicht interessiert.“ Das garantiert nicht gerade Spannung für das zweiten Duell: „Es ist ziemlich beschämend für die ganze Liga“, findet Röhle. „Ich bin gespannt mit welcher Mannschaft sie diesmal antreten.“ Da das Risiko auszuscheiden nicht besonders groß ist, können die Planungen für das Halbfinale aber schonmal angegangen werden. Teammanager Röhle hat schon einen Wunschgegner ausgemacht: „Es wäre toll, wenn wir danach ein Berliner-Derby gegen den SC Wedding hätten.“

Mehr Infos und Bilder über die Wasserfreunde Spandau findet ihr auf Facebook.

 

American Football:

Trotz des Trainerwechsels in der Vorbereitung – Die Footballer der Spandau Bulldogs präsentieren sich kurz vor dem Saisonstart in guter Verfassung: Im Testspiel gegen Verbandsligist Capital Colds gewannen die Spandauer deutlich mit 53:7. Eine gelungene Generalprobe vor dem Saisonstart am 30.4.

Hier der aktuelle Spielplan.

 

Sportkurse:

Kommen Sie entspannt in den Frühling: Im Sport-Centrum Siemensstadt findet am Samstag, den 30. April ein Qi Gong-Kurs statt. Beginn ist um 15.30 Uhr in der Gymnastikhalle. Der Preis beträgt 10 € und die Teilnehmerzahl ist auf 20 begrenzt. Anmeldeschluss ist der 21. April.

Hier die Kontaktdaten: 030/3800240 oder www.scs-berlin.de

Was ist Qi Gong? Qi Gong ist die Bezeichnung für ein chinesische Meditations- und Konzetrationstraining.

Lars Wöllnitz

Sport von diesem Wochenende (25. – 27.3)

28.03.2011: An diesem Wochenende setzte es in der Berlin-Liga für die Fußballer des FC Spandau ein bittere Niederlage durch ein spätes Gegentor. In der Landesliga siegte der Tabellenvorletzte  Spandauer SV mit 3:1 und die Oberliga Basketballer der Wasserfreunde Spandau übernahmen die Tabellenführung.

Fußball:

FC Spandau 06 – SV Empor Berlin 0:1 (0:0). Bittere Pleite: Die Berlin-Liga-Fußballer des FC Spandau konnten den Aufwärtstrend der letzten Woche nicht bestätigen, da sich die Gäste mit einem Last-Minute-Treffer in der 90. Spielminute den Sieg sicherten. Zuletzt punktete der FC gegen Altglienicke und siegte anschließend bei NSCC Trabzonspor. Die Abstiegsränge waren damit ersteinmal einige Punkte weg. Das Gegentor in der letzten Minute änderte das allerdings wieder – auch weil die Konkurrenz punktete: Der BFC Preussen gewann beim Frohnauer SC mit 3:2 und Hertha 03 siegte 3:1 beimSchlusslicht Lichtenrader SC. Der Abstand auf die Abstiegsränge schmolz damit auf drei Punkte.

Aufstellung FC Spandau: Schulz – Benad, Gerhardt, Binting, Sun, Pitarevic, Gellner (81. Buadu), Schöwel, Rübner (57. Niroomand), Kasper, Bautzki.

Aufstellung SV Empor: N. Dietrich – Reimer, Gräber (68. Kemter), Gaschekowski, Breitfeld, J. Dietrich, Kling (34. Kimbke), Rajemann (53. Nan-Danke), Kaiser, Müller, Habel.

Tore: 0:1 (90.) Dietrich.

 

Der Spandauer SV siegte mit 3:1 und fuhr schon den dritten Rückrundensieg ein.

Spandauer SV – HSV Rot-Weiß 3:1 (2:1).

Lebenszeichen im Abstiegskampf: Der Spandauer SV siegte überraschend gegen den Tanellenneunten und sicherte sich damit schon den vierten Sieg in der Rückrunde. In der Hinserie konnte der SV keinen einzigen Sieg verzeichnen – Der Grund dafür, dass Spandau trotzdem noch elf Punkte Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz hat. Doch die Tendenz lässt hoffen: „Wir sind im Moment gut drauf, das haben wir auch mit diesem Sieg wieder bestätigt“, freute sich SSV-Trainer Murat Tik. Die Grundlage für den Sieg legten die Spandauer mit den frühen Toren in der siebten Minute und sechs Minuten später Mustafa Gültepe mit einem Fallrückzieher-Traumtor. Das kampfbetonte Spiel blieb aber spannend, denn: Der HSV kam in der 21. Spielminute durch den Anschlusstreffer zum 1:2 wieder zurück ins Spiel. Danach spielte sich das Spiel lange Zeit im Mittelfeld ab. Doch dann sorgte Serdar Kucak in der 82. Minute mit seinem 24. Saisontor  für die Entscheidung. „Ein verdienter Sieg“, bilanzierte Tik. „Wir haben leidenschaftlich gekämpft, so wie es im Abstiegskampf sein muss.“ Für den SSV geht es bereits am Dienstag um 19 Uhr gegen den Tabellenvierten VfB Concordia Britz  weiter. Dann wollen die Spandauer im Abstiegskampf nachlegen.

Tore: 1:0 (7.) Alim, 2:0 (12.) Gültepe, 2:1 (28.), 3:1 (82.) Kucak.

 

Basketball:

VfB Hermsdorf II – WF Spandau 78:84. Die Oberliga-Basketballer siegten beim Tabellendritten und übernehmen durch den Erfolg die Tabellenführung. Am kommenden Wochenende geht es dann aber im direkten Duell gegen den Tabellenzweiten SSC Südwest um die Tabellenführung. Das könnte am Vorletzten Spieltag das entscheidende Spiel sein.

Lars Wöllnitz

Sportvorschau für die Woche vom 26. 3 – 1. 4

FC Spandau
FC Spandau

25.01.2011: Die meißten Spandauer-Teams sind am Wochenende spielfrei. Bei den Fußballern des FC Spandau und Spandauer SV stehen allerdings wichtige Spiel im Abstiegskampf auf dem Plan. Die Basketballer der Wasserfreunde Spandau 04 siegten am Mittwoch bei Tiergaten ISC 77:64 und wollen am Sonntag nachlegen, um im Titelrennen weiter gute Karten zu haben.

Fußball:

Der FC Spandau 06 ist wieder auf Kurs: Vor zwei Spielen stand der FC mit dem Rücken zur Wand, brauchte im Abstiegskampf der Berlin-Liga unbedingt Punkte – Ein Unentschieden gegen Altglienicke (2:2) und der anschließende Dreier beim NSCC Trabzonspor (3:2) ließen den Vorsprung auf die Abstiegsplätze dann aber auf vier Punkte anwachsen. Am Sonntag um 10.45 Uhr kann der FC gegen den SV Empor Berlin nachlegen und einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Eine lösbare Aufgabe ist es gegen den SV allemal: Die Gäste stehen in der Tabelle zwar auf Platz neun, vier Ränge vor den Spandauern, doch beide Teams trennen nur vier Punkte. Das Hinspiel sollte der FC bei der kommenden Aufgabe allerdings aus den Köpfen streichen. Der SV gewann deutlich mit 4:0.

Spandauer SV

Auf Facebook gibt es den aktuellen Kader des FC: http://www.facebook.com/#!/album.php?id=178736318827896&aid=38082

Die Lage bei den Landesliga-Fußballern des Spandauer SV ist beinah aussichtslos, doch aufgeben kommt für den SV nicht in Frage: „So lange wir noch die Chance haben den Klassenerhalt zu schaffen, werden wir alles versuchen“, so Spandaus Coach Murat Tik kämpferisch. Angesichts der 12 Punkte, die Spandau derzeit von einem Nichtabstiegsplatz trennen, zählen jetzt aber nur noch Siege. „Alles andere bringt uns jetzt nicht mehr weiter“, weiß Tik. Am Sonnatag um 14 Uhr gastiert der HSV Rot-Weiß in Spandau, da könnte vielleicht etwas gehen, vermutet der Coach: „In der Hinrunde hat der HSV noch oben mitgespielt, aber mittlerweile haben sie etwas nachgelassen. Die Aufgabe ist lösbar und wir wollen die Punkte gerne hier behalten.“

Basketball:

Die Oberliga-Basketballer der WF Spandau bleiben im Titelrennen weiter dran: Am Mittwochabend gewannen die Wasserfreunde bei Tiergarten ISC mit 77:64 und sicherten sich damit den zweiten Sieg in Folge. In der Tabelle steht nur der SSC Südwest mit zwei Punkten vor den Spandauern, die ihr Punktekonto aber an diesem Wochenende weiter aufbessern können. Am Sonntag um 19 Uhr ist Spandau zu Gast beimVfB Hermsdorf. Keine einfache Aufgabe: Die Hermsdorfer haben als Tabellendritter zwar keine Möglichkeit mehr, den ersten Platz zu erreichen, mit einem Sieg könnten sie Spandaus Möglichkeiten auf Platz eins schwinden lassen.

American Football:

Die Saisonvorbereitung der Spandau Bulldogs ist im vollen Gange. Jetzt ist der neue Spielplan raus. Die Termine gibt es unter dem folgenden Link: http://www.spandau-bulldogs.de/football/maenner/spielplan.html

Lars Wöllnitz