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Spandaus Handballtraumpaar trennt sich

Ab der kommenden Saison löst sich die Spielgemeinschaft ASC/VfV Spandau auf – es bleibt Handball im VfV Spandau

Nachdem zum Beginn dieser Spielzeit bereits im männlichen Jugendbereich der Zusammenschluss SG Spandau/Füchse Berlin aufgelöst wurde, endet auch die 19-jährige Spielgemeinschaft zwischen ASC und VfV. Während mit der Trennung von den Füchsen wieder die eigene Identität in den Vordergrund treten sollte und man sich vom Leistungsgedanken des Handballbundesligisten distanzieren wollte, liegen die Gründe der innerspandauerlichen Trennung überwiegend im Mitgliederschwund.

Von der SG ASC/VfV Spandau bleibt der VfV als Heimat für HandballerInnen erhalten.

Von der SG ASC/VfV Spandau bleibt der VfV als Heimat für HandballerInnen erhalten.

ASCer werden zu VfV‘lern

Begonnen wurde die Spandauer Spielgemeinschaft im Jugendbereich, erst später kam auch der Erwachsenenbereich hinzu. Damals stellte der ASC noch die Mehrzahl der aktiven Handballer. Doch die Zeiten änderten sich und aus verschiedenen Gründen wuchs die Zahl der Mitglieder beim Verein für Volkssport (VfV) während der Askanische Sportclub (ASC) als Spartenverein immer weniger verzeichnete. Ein neuer Vorstand entschied sich nach weiteren Versuchen die Abteilung noch am Leben zu halten nun zu dem Entschluss, den verbliebenen Handballern einen Vereinswechsel zum SG-Partner nahezulegen.

Das Aushängeschild ist und bleibt die erste Frauenmannschaft mit momentanen Kurs auf 3. Liga

Das Aushängeschild ist und bleibt die erste Frauenmannschaft mit momentanen Kurs auf 3. Liga. Fotos (2): Patrick Rein

Erfolgreiche Zeiten

In den fast zwei Jahrzehnten konnte Spandaus größte Handballabteilung zahlreiche Erfolge feiern und sich als SG ASC/VfV Spandau auch überregional einen Namen verschaffen. In Berlin waren jährlich Meister- als auch Pokaltitel zu feiern. Nach langer Durststrecke waren es so auch die Spandauer Nachwuchshandballerinnen die es erstmals wieder zu einer Teilnahme, gekrönt mit einem dritten und vierten Platz im Final-Four, bei den Deutschen Meisterschaften schafften. Davon profitierte auch die erste Frauenmannschaft, welche nach längerem Aufenthalt in der 3.Liga nun eine Spielklasse darunter in der Oberliga Ostsee Spree momentan auf dem ersten Platz und somit Aufstiegskurs steht.

Neuen Namen machen

Ab der kommenden Saison werden dann Jugend und Erwachsene wieder unter dem Namen VfV Spandau auf Torejagd gehen. Sonst wird sich nichts ändern. Spielklassen, Spieler und Spielstätte bleiben bestehen. Doch es wird sicherlich eine Weile dauern bis nach 19 Jahren der neue Name mit den glorreichen Zeiten der SG ASC/VfV Spandau in Einklang gebracht wird.

Handballweltmeisterschaft

Passend beginnt heute – mit den Berliner Füchsen Silvio Heinevetter und Sven-Sören Christophersen – die Handballweltmeisterschaft der Männer in Spanien.

Patrick Rein

Sport vom Wochenende (3.6. – 5.6.)

Die Spandauer Ballsportvereine sind größtenteils schon in der Sommerpause, doch zwei große Berliner-Clubs hatten und haben noch wichtige Spiele vor sich. Am vergangenen Wochenende machten die Bundesliga-Handballer der Füchse Berlin die Championsleague-Qualifikation beim 30:24-Sieg beim SC Magdeburg klar. Alba Berlin kassierte im Basketball-Playoff-Finale die erste Niederlage gegen Bamberg und muss nun auf einen Sieg im zweiten Spiel am kommenden Mittwoch hoffen.

 

Handball:

Die Füchse Berlin haben sich durch den 30:24-Sieg beim SC Magdeburg den dritten Platz in der Handball-Bundesliga gesichert und sind damit direkt für die Championsleague qualifiziert. Es war die Krönung einer überragenden Saison, doch die Gäste hatten zunächstAnlaufschwierigkeiten: Zur Pause lagen die Füchse sogar knapp hinten (11:12). Die Kräfte der Hausherren schienen allerdings zu schwinden und die Magdeburger-Deckung offenbarte den Berlinern immer mehr Freiräume. „Wir haben uns durch den Rückstand nicht verrückt machen lassen und weiter an uns geglaubt“, sagte Füchse-Trainer Dagur Sigurdsson, der nach der großartigen Saison in der „taz“ gestand: „Daran hätte ich nicht in den wildesten Träumen gedacht, das muss ich erst sacken lassen.“

Basketball:

Im Playoff-Halbfinale um die deutsche Basketball-Meisterschaft gewann Alba Berlin alle drei Auswärstspiele bei den Frankfurt Skyliners und zog damit ins Finale gegen die Baskets Bamberg ein. Hier bekamen die Berliner gleich im ersten Aufeinandertreffen zu spüren, dass der Siegeszug in den gegnerischen Hallen vorerst beendet ist. Mit 76:90 verlor Alba in Bamberg, die ihre Favoritenrolle damit  gerecht wurden. Im Vergleich zur 103:52-Klatsche in der laufenden Saison, war Alba diesmal aber nicht ganz so chancenlos: Berlin führte zwischenzeitlich sogar mit 45:44. Die Antwort der Hausherren ließ aber nicht lange auf sich warten und mit der deutlichen 74:60-Führung war die Vorentscheidung gefallen. Am Mittwoch (19 Uhr) müssen die Berliner nach drei Heimniederlagen in Folge zeigen, dass sie auch in heimischer Halle noch gewinnen können – ansonsten könnte Bamberg schon im dritten Spiel die Meisterschaft sichern.