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FanMeilen direkt aufs Smartphone – echte Hertha Fans profitieren bei Gewinnspiel-Aktion von Das Telefonbuch Berlin

Das Telefonbuch Berlin verlost am 7. Spieltag (28.9.2013 gegen 1. FSV Mainz 05) 10 x 10.000 Hertha BSC FanMeilen – erstmalig in der Bundesliga via Smartphone exklusiv und rund ums Stadion. Eine neue Technik macht es möglich an einem genau definierten Ort zielgerichtete Informationen an interessierte Nutzer zu senden.

Berlin, September 2013. Nach der Idee, seinen persönlichen Eintrag im Berliner Telefonbuch online und in der Printausgabe mit dem blau-weißen Hertha-Logo zu schmücken, hat Das Telefonbuch Berlin als New Media Partner von Hertha BSC eine weitere Aktion geplant. 10 eingefleischte Hertha BSC Fans haben die Chance jeweils 10.000 Hertha FanMeilen zu gewinnen. Zusätzlich erwartet die ersten 1.111 Stadionbesucher, die an dem Gewinnspiel von Das Telefonbuch teilnehmen, noch ein Highlight. Sie erhalten 250 Hertha FanMeilen als Dankeschön. Die Hertha FanMeilen können im Prämienshop von Hertha BSC gegen wertvolle Fanartikel eingelöst werden.

Jetzt mit Das Telefonbuch Hertha FanMeilen gewinnen!

Jetzt mit Das Telefonbuch Hertha FanMeilen gewinnen!

„Wir freuen uns, den Fans dieses FanMeilen-Gewinnspiel auf so moderne Weise über die Telefonbuch-App bieten zu können,“ so der Leiter des Berliner Verlagsbüros Thomas Henseler, und ergänzt: „Durch die Kooperation zwischen Das Telefonbuch Berlin und Hertha BSC treffen zwei Berliner Urgesteine zusammen, die beide erstklassig sind und bleiben.“

Am Spieltag werden die Besucher im Olympiastadion durch ein freundliches Promotionteam empfangen und auf das Gewinnspiel hingewiesen.

Die Teilnahme vor Ort ist ganz einfach:

  1. QR-Code fotografieren.
  2. App von Das Telefonbuch downloaden.
  3. Push- und Ortungsdienst aktivieren.
  4. Hertha FanMeilen für exklusive Prämien gewinnen.

Wer zu den über 2,7 Mio. Smartphone-Besitzern gehört, die die Telefonbuch-App bereits installiert haben, braucht sich nur noch vergewissern, dass die aktuelle App-Version geladen ist und Push-Nachrichten zugelassen sind.

Am Spieltag zum Spiel Hertha BSC gegen den 1. FSV Mainz 05 werden die Stadionbesucher via News-Box und Push-Nachricht über die aktuelle Gewinnspielteilnahme informiert.

Weniger smart – auch Fans ohne Smartphone können am Gewinnspiel auf dieser Microsite teilnehmen.

Die App Das Telefonbuch als Helfer in allen Lebenslagen

Die mobilen Applikationen von Das Telefonbuch weisen nicht nur den Weg zur gesuchten Firma, sondern bieten z.B. eine kostenlose Voll-Navigation mit Sprachansage (für iPhone, iPad und Android). Die Applikation greift auf mehr als 30 Mio. Einträge zu, bietet zahlreiche Services wie Detailansichten, Umkreissuche und Routenplanung und erfreut sich daher einer immer größeren Beliebtheit, inzwischen auf über 2,7 Millionen Smartphones. Die App Das Telefonbuch ist kostenlos in den jeweiligen App-Stores verfügbar.

Das Orts- und Event-basierte Verschicken und zur Verfügung stellen von Nachrichten wird im Rahmen der Fan-Aktion mit Hertha BSC erstmals in der Bundesliga mit der App Das Telefonbuch eingesetzt.

Hertha FanMeilen sind die Währung des Hertha BSC Bonusprogramms. Zum offiziellen Bonusprogramm von Hertha BSC geht es auf dieser Website.

Gatow gewinnt Hitzeschlacht

Spandauer Kickers unterliegen im eigenen Stadion beim diesjährigen Bürgermeisterpokal dem SV Gatow mit 0:2.

Das Wochenende stand nicht nur im Zeichen der Hitzerekorde, auch sportlich wurde einiges geboten. Einerseits zeigte am Samstag Borussia Dortmund, dass der Triple-Sieger aus Bayern durchaus schlagbar ist, zum anderen wurde die Frauennationalmannschaft am Sonntag nach schwacher Vorrunde überraschend Europameister. Doch auch in Spandau wurde trotz Temperaturhöchstwerten gekickt. Dabei konnten die Gatower zum Abschluss des Turniers nach einem Jahr Pause wiederholt den Bürgermeisterpokal in Empfang nehmen.

Sieger des Spandauer Bürgermeisterpokals 2013: SC Gatow.

Sieger des Spandauer Bürgermeisterpokals 2013: SC Gatow. Foto: Spandauer AG

Halbfinalspiele vom Freitag

Letztmalig fanden die Spiele um den Einzug ins kleine und große Finale im Stadion in Haselhorst statt. Dort konnten sich um 18 Uhr die Spandauer Kickers (Spaki) souverän mit 4:2 gegen Galatasaray durchsetzen. Die Bezwinger von Vorjahressieger Staaken aus Gatow zogen gegen Teutonia mit 3:1 ins Finale ein. Das kleine Finale am Sonntag in der Arena der Spandauer Kickers entschied dann Galatasaray schließlich mit 5:3 für sich. Noch im letzten Jahr hatten die Teutonen den 3. Platz belegen können.

Bereits im Viertelfinale bezwang Gatow den Titelverteidiger aus Staaken.

Bereits im Viertelfinale bezwang Gatow den Titelverteidiger aus Staaken. Foto: Patrick Rein

Gatow holt Titel zurück

Der SC Gatow verfügt seinerseits über viel Endspielerfahrung. In der vorletzten Saison standen die Gatower im Finale des Berliner Pilsner Pokals, welches sie damals gegen BAK Berlin verloren. Zudem waren sie im letzten Spandauer Bürgermeisterpokal noch als Titelverteidiger ins Rennen gegangen, mussten sich dann aber Teutonia geschlagen geben. Dieses Mal hatten sie aber in der Hitzeschlacht gegen Gastgeber Spaki die Nase vorn und holten somit den Titel zurück in den Spandauer Süden.

Wetter- und Zuschauertechnisch waren die Spiele ebenso wie fußballerisch wieder ein großer Erfolg für das Team von Veranstalter Matthias Zimmermann vom Sportshop Staaken. Diesem dankten auch Bezirksbürgermeister Kleebank und Sportstadtrat Gerhard Hanke bei der Siegerehrung. 2014 werden dann beim Vorbereitungsturnier und bezirklichem Kräftemessen wieder alle Spandauer Fußballvereine versuchen den Bürgermeisterpokal für sich zu entscheiden.

Patrick Rein

Titelverteidiger im Viertelfinale ausgeschieden

Die Viertelfinalspiele des diesjährigen Spandauer Bürgermeisterpokals sind abgeschlossen und die Halbfinalpartien stehen unmittelbar bevor.

Nachdem sich bereits nach der Vorrunde die ersten Mannschaften beim diesjährigen Spandauer Bürgermeisterpokal wie der SSV, Schwarz-Weiß, der FFV oder auch Siemensstadt mit der bislang höchsten Niederlage (1:9) verabschieden mussten, standen am Dienstag und Mittwoch die Halbfinalspiele auf dem Programm. Dabei trafen Kladow auf Galatasaray, Spandauer Kickers (SpaKi) auf Veritas und einen Tag später Gatow auf Staaken und Teutonia auf Alemannia.

Galatasaray Spandau konnte sich gegen die Sportfreunde Kladow durchsetzen und trifft nun auf "SpaKi".

Galatasaray Spandau konnte sich gegen die Sportfreunde Kladow durchsetzen und trifft nun auf „SpaKi“.

Kladow unterliegt knapp

Besonders die 18 Uhr Partien mussten an fast allen Tagen den Temperaturen Tribut zollen, so dass vom Veranstalter sogar Trinkpausen während der regulären Spielzeit angesetzt wurden. Ausgeglichen gestaltete sich das erste Halbfinale zwischen den Sportfreunden Kladow und Galatasaray Spandau, welche sich durch einen Treffer in der 85. Minute ins Halbfinale schossen. Im Anschluss konnten dann die Spandauer Kickers mit einem klaren 5:2 gegen Veritas nachziehen. Dabei war „Spaki“ von Anfang an spielbestimmend und führte schnell mit 2:0. Doch Veritas nutzte seine wenigen Chancen konsequent und konnte in der ersten Halbzeit zwei Mal auf 1:2 und 2:3 verkürzen, konnte jedoch im zweiten Durchgang nur noch wenig dagegensetzen.

Bei der Hitze wurden vom Veranstalter offizielle Trinkpausen angesetzt. Diese halfen dem Titelverteidiger SC Staaken jedoch nicht.

Bei der Hitze wurden vom Veranstalter offizielle Trinkpausen angesetzt. Diese halfen dem Titelverteidiger SC Staaken jedoch nicht. Fotos (2): Patrick Rein

Titelverteidiger raus

Das Spitzenspiel des Viertelfinales fand dann am Mittwoch zwischen Gatow und dem Titelverteidiger SC Staaken statt. Dabei gelang den Gatowern vor fast 200 Zuschauern bereits in der ersten Halbzeit der letztendliche Siegtreffer. Damit mussten die Staakener ihrer zweiten Mannschaft folgen, die bereits in der Vorrunde gegen Kladow mit 2:0 unterlagen und aus dem Turnier ausschieden. Mit dem deutlichsten Viertelfinalergebnis zog danach Teutonia mit einem klaren 4:0 Sieg gegen den diesjährigen Gastgeber Alemannia Haselhorst als letzter Teilnehmer ins Halbfinale ein.

Letztmalig im Stadion Haselhorst am Pulvermühlenweg kommt es damit heute (Freitag) zu folgenden Partien:

18 Uhr Galatasaray Spandau – Spandauer Kickers

19.50 Uhr Gatow – Teutonia

Das Speil um Platz drei (11 Uhr) und das diesjährige Finale (13 Uhr) finden dann am Sonntag in Staaken West am Brunsbütteler Damm 441 statt. Ausführliche Informationen zum Bürgermeisterpokal finden alle Interessierten seit dieser Woche auf der Internetseite von www.sport-90.de unter Amateurfußball oder weiterhin hier über die Spandauer AG.

Patrick Rein

Hertha hautnah

Beim Benefizspiel zwischen Hertha BSC und dem SV Falkensee-Finkenkrug wurde der Fan-Kontakt gepflegt.

Zwar erlebten die 4500 Zuschauer auf dem Fußballplatz vor den Toren Spandaus kein Spiel auf höchstem Niveau, doch blieb dafür kaum ein Autogramm- oder Fotowunsch unerfüllt. Noch kamen nicht alle Neuzugänge beim Bundesligisten zum Einsatz, dennoch zeigte sich dem Fußballfachmann, dass Hertha auch in der höchsten deutschen Spielklasse auf seinen brasilianischen Star Ronny setzen wird.

Hertha's Ronny war in der ersten Halbzeit der spielentscheidende Mann auf dem Platz - und danach begehrtes Objekt der Autogrammjäger.

Hertha’s Ronny war in der ersten Halbzeit der spielentscheidende Mann auf dem Platz – und danach begehrtes Objekt der Autogrammjäger.

Alle Mann an Bord

Gegen den Oberligisten SV FF, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert, taten sich die Favoriten von der Spree in der ersten Halbzeit jedoch schwer. Mit aller Kraft wollten die Falkenseer anscheinend eine zu hohe Niederlage verhindern. So dauerte es auch fast bis zur Halbzeit bis – wer auch sonst – Ronny per Freistoß das 1:0 erzielte. Die Mannschaft von Trainer Jos Luhukay befindet sich erst seit einigen Tagen im Training, was sich an dem fehlenden Spielverständnis und unnötig komplizierten Abläufen bemerkbar machte.

Benefizspiel zwischen Hertha BSC und dem SV Falkensee-Finkenkrug zugunsten der Stiftung "yum me".

Benefizspiel zwischen Hertha BSC und dem SV Falkensee-Finkenkrug zugunsten der Stiftung „yum me“.

Standesgemäßer Endstand

Dennoch war zu erkennen, dass Hertha bisher weiterhin von Ronny abhängig ist. Der Brasilianer, welcher bösen Zungen zu Folge nur wegen seinem Bruder Raffael zu Hertha gekommen war, hat sich in der letzten Saison zu einem unverzichtbaren Strategen und Vollstrecker entwickelt. So lief auch in diesem ersten Vorbereitungsspiel zumindest in der ersten Hälfte alles über den bemühten Spielmacher. Im zweiten Durchgang stand er ebenso wie Torwart Kraft, Niemeyer, Wagner und nahezu der kompletten Startelf nicht mehr auf dem Feld. Adäquat kamen Ramos, Hatira und Allagui zum Einsatz die mit ihren Toren auch für den standesgemäßen 4:0 Endstand sorgten.

So wie hier Peter Niemeyer standen auch alle anderen Herthaner lange Zeit für die Wünsche der Fans zur Verfügung.

So wie hier Peter Niemeyer standen auch alle anderen Herthaner lange Zeit für die Wünsche der Fans zur Verfügung. Fotos (3): Patrick Rein

Autogramme, Fotos, gute Tat

Noch steht Luhukay sicherlich einige Arbeit bevor um den wiederholten Abstieg zu verhindern, aber es ist auch noch genug Zeit bis zum ersten Bundesligaheimspiel am 10. August gegen Eintracht Frankfurt. In Falkensee hingegen standen die Profis, ermöglicht von der AOK Nord-Ost, lange Zeit allen Anhängern für Autogramme und Fotos zur Verfügung. Die großen Gewinner der Partie waren sowieso die Kleinsten, denn: Die Erlöse des Benefizspiels kommen der Stiftung „yum me“ zugute, welche Kindern und Jugendlichen Lust auf gutes, gesundes und leckeres Essen machen soll.

Patrick Rein

Hertha (fast) in Spandau erleben

Benefizspiel zwischen dem SV Falkensee-Finkenkrug und Hertha BSC ist gleichzeitig erster Auftritt des Bundesligisten der Saison 2013/14.

Die Partie zwischen dem SV Falkensee-Finkenkrug und Hertha BSC findet am Donnerstag, dem 27. Juni 2013 um 18:00 Uhr, auf dem Sportplatz Ringpromenade in Falkensee statt. Das von der AOK Nordost präsentierte Spiel wird anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des SV FF und zugunsten von „yum me“, Stiftung Ernährung-Bildung-Gesundheit, ausgespielt.

Die Ostkurve des Berliner Olympiastadions wird beim Auftritt in Falkensee sicherlich nicht erreicht werden.

Die Ostkurve des Berliner Olympiastadions wird beim Auftritt in Falkensee sicherlich nicht erreicht werden. Foto: Patrick Rein

Nachbarn in Falkensee feiern

Die Pause für die Aufstiegshelden von Hertha BSC und deren Anhang war kurz. Jetzt können sich die Hertha-Fans auf das erste offizielle Testspiel des erneuten Bundesligisten vor der neuen Saison freuen. Darüber hinaus werden zum ersten Mal die Neuzugänge in den Farben des Hauptstadtclubs auflaufen. Für den SV FF ist es hingegen ein historisches Spiel, denn der Verein feiert mit dieser Begegnung sein 100-jähriges Bestehen. Mit dem Slogan „Eine Stadt. Ein Jahrhundert. Ein Verein.“ verleihen die Falkenseer ihrem Jubiläum den angemessenen Rahmen. Bis zum 13.06.2013 wurden bereits mehr als  2.000 der insgesamt 4.500 Karten verkauft.

Karten in Spandau erhältlich

Wer den ersten Auftritt der Hertha-Stars hautnah erleben möchte, erhält Eintrittskarten in der Geschäftsstelle des SV FF (Info unter: 03322/286900) sowie in Falkensee an folgenden VVK-Stellen: Fleischerei Gädecke, Hellweg, Reisebüro Hiller, schrääg rüber, all4phone/o2 Shop. Außerdem in Spandau bei Sport Heinrich und auch im Hertha Fanshop auf der Geschäftsstelle, wo auch die Dauerkarten für die Bundesliga-Saison gekauft werden können. Tickets gibt es ermäßigt für 5 € und normal für 8 €. Einlass ist am 27. Juni ab 17:00 Uhr.

Gesunde Ernährung fördern

Die AOK Nordost – Die Gesundheitskasse ist Exklusivpartner von Hertha BSC und ermöglicht es mit ihrem Engagement, dass den Fußballfans schon zum Start der Vorbereitung ein Spiel vor einer prächtigen Kulisse präsentiert wird. Die Ticketeinnahmen der Partie kommen „yum me“, der Stiftung Ernährung-Bildung-Gesundheit zu Gute. Die vom AOK-Vorstandsvorsitzenden Frank Michalak und dem brandenburgischen Spitzenkoch Ronny Pietzner gegründete Stiftung will sich mit Aktionen und Projekten rund um das Thema „gesunde Ernährung“ einsetzen und Jugendliche aktiv mit einbeziehen.

Patrick Rein

Das Wochenende war sportlich

Neben dem Havelfest zogen auch die F-Games auf dem Parkdeck, der Lamborghini Cup in Staaken und das Bürger- und Familienfest der SPD die Besucher nach draußen.

Die Voraussetzungen waren optimal für ein erlebnisreiches Wochenende: Endlich Sonne und kein Regen. Dennoch war der Besucherzuspruch bei einigen Veranstaltungen überschaubar. Sicherlich führte die Vielzahl der Angebote am Samstag bei dem ein oder anderen zu Entscheidungsschwierigkeiten. Denn neben dem alles überragenden Havelfest – bei dem es kurz vorm großen Feuerwerk sogar zu Nachschubproblemen beim Bierausschank kam – luden drei andere Veranstaltungen zur sportlichen Betätigung auf.

Die Stars von Morgen kamen aus dem gesamten Bundesgebiet und Dänemark zum Fußballturnier nach Staaken.

Die Stars von Morgen kamen aus dem gesamten Bundesgebiet und Dänemark zum Fußballturnier nach Staaken.

Internationales Nachwuchsturnier

So hatte der SC Staaken zum bereits 3. Internationalen Lamborghini Berlin Fussball Cup des Jahrgangs 2004 (F-Jugend) in den Sportpark Staaken geladen, der ein erlesenes Teilnehmerfeld aus Nachwuchsmannschaften von Bundesligisten, Tradition- und Ausbildungsvereinen sowie zwei Vereinen aus Dänemark folgten. Letztendlich gingen der SC Staaken, Hertha BSC, 1.FC Union Berlin, Bredballe IF (DK), Boldklubben Søllerød-Vedbæk (DK), Potsdamer Kickers 94, RB Leipzig, 1.FC Magdeburg, Hallescher FC, LFC Berlin und der Weißenseer FC an den Start. Ein Kinderschmink- und Würfelstand sowie das schon fast obligatorische Speedschießen rundeten das Programm ab. Nach den abwechslungsreichen und fairen Partien setzte sich am Ende die Mannschaft des Bundesligaaufsteigers Hertha BSC gegen den Halleschen FC als Turniersieger durch. Den dritten Platz erspielten sich die Gäste aus Dänemark vom Boldklubben Søllerød-Vedbæk. Die Gastgeber vom SC Staaken beendeten das Turnier auf dem 5. Platz.

Ismail Öner (2. v. li.) erhielt für sein Projekt Mitternachtssport e.V. Fußbälle von Bezirksstadtrat Stephan Machulik (re.) und dem Bezirksverordneten Jürgen Keßling (li.).

Ismail Öner (2. v. li.) erhielt für sein Projekt Mitternachtssport e.V. Fußbälle von Bezirksstadtrat Stephan Machulik (re.) und dem Bezirksverordneten Jürgen Kessling (li.) überreicht.

Bürger- und Familienfest

Überwiegend unpolitisch ging es zeitgleich im Wilhelm-Schleusener-Stadion vor, obwohl hier die Abteilung Falkenhagener Feld der SPD zum Fest geladen hatte. Fußballturnier, laufen für den guten Zweck und die Footballer der Spandau Bulldogs standen im Vordergrund. Zudem wurde die Hans-Schultz-Ehrenmedaille an Heike Ließfeld, Detlef Schuster und Käthe Reiman verliehen. Allein der UNICEF Lauf über 100 Meter ermöglichte 500 Dosen gegen Masern, 4000 Wasserreinigungstabletten und 5000 Bleistifte für das Kinderhilfswerk. Und auch der Mitternachtssport e.V. wurde geehrt und erhielt anstatt Medaille nützlichere Fußbälle als Unterstützung.

Es war noch Platz zur sportlichen Betätigung auf dem Parkdeck der Spandau Arcaden hoch über den Dächern des Bezirks.

Es war noch Platz zur sportlichen Betätigung auf dem Parkdeck der Spandau Arcaden hoch über den Dächern des Bezirks. Fotos (3): Patrick Rein

Über den Dächern von Spandau

Zu guter letzt fand als Auftakt zu den Sommerferien auf dem Parkdeck F der Spandau Arcaden eine Veranstaltung für Groß und Klein statt. Bei den “Deck F Games” sollten Kinder und Jugendliche zeigen, welcher Sportsgeist in ihnen steckt. An verschiedenen Stationen konnte an motorischen und koordinativen Fähigkeiten gefeilt werden. Neben Torwand und Soccercage standen erstmals auch eine Minigolf- und eine Biathlonanlage zur Verfügung. Lediglich die angekündigte Verpflegung war nicht zu entdecken und auch das Teilnehmerfeld gestaltete sich bei so vielen Aktionen im Bezirk eher dürftig.

Patrick Rein

Staaken bleibt Tabellenführer

Im Lokalderby zwischen den Spandauer Kickers und dem SC Staaken II trennen sich die beiden Aufstiegskandidaten unentschieden.

Sowohl der SC Staaken als auch die Spandauer Kickers stehen in der Bezirksliga mit deutlichem Vorsprung auf einem Aufstiegsplatz. Dementsprechend groß war – trotz Regen – auch der Zuschauerandrang auf dem Heimspielgelände der Kickers am Sommerbad Staaken West. Es ging um die Tabellenspitze, denn der Aufstieg ist beiden Mannschaften kaum noch zu nehmen. Die abwechslungsreiche Partie bot auch ebenso wie das Champions-League Finale am Sonnabend alles was das Fußballherz begehrt: Vier Tore mit teils sehenswerten Treffern, Elfmeter, zwei rote Karten und diskussionsanregende Schiedsrichterentscheidungen.

In einer fair gefürhten Partie trennetn sich Spaki und Staaken II unentschieden.

In einer fair geführten Partie trennten sich Spaki und Staaken II unentschieden.

Gerechtes Unentschieden

Während des Spiels erhielten die Gäste lautstarke Unterstützung des Staakener Anhangs, dennoch ging Gastgeber „Spaki“ durch Christian Oberreuter mit 1:0 in Führung ehe Sven Trautmann per Elfmeter noch vor der Halbzeit den Ausgleich erzielte. Mit einem fulminanten Freistoß, ausgeführt von Marc Theilig, konnte der Eintore-Vorsprung für die Kickers wiederhergestellt werden. Doch die Staakener steckten nicht auf und Frederik Kammer erzielte per Kopfball den 2:2 Endstand. In einer fairen Partie beendeten sowohl die Spandauer Kickers als auch der SC Staaken das Spiel um jeweils einen Mann reduziert. Die Schiedsrichterentscheidungen sorgten in beiden Fällen für Diskussionen und wurden von beiden Lagern als zu „hart“ interpretiert. Zwar konnte der SC durch dieses Ergebnis die Tabellenführung behaupten, beide Mannschaften bleiben aber durch die Punkteteilung auf dem Sprung in die Landesliga.

Der anhaltende Regen des Wochenendes machte auch beim Lokalderby nicht halt.

Der anhaltende Regen des Wochenendes machte auch beim Lokalderby nicht halt. Fotos (2): Patrick Rein

Pokalhalbfinale der Ersten

Am Mittwoch muss dann die erste Mannschaft von Staaken zum Halbfinale im Berliner Pilsner Pokal zum SV Lichtenberg 47. Für das Auswärtsspiel und der Chance auf den Finaleinzug – in dem im letzten Jahr bereits mit Gatow ein anderer Spandauer Fußballverein stand – wird extra ein Fanbus gechartert. Nervenstärke hatten die Staakener schon beim Gewinn des Spandauer Bürgermeisterpokals im letzten Sommer bewiesen.

Und am nächsten Wochenende, den 8. Juni, tritt dann auch wieder die Spandauer Gastronomie zum mittlerweile 8. Gastro-Cup für den guten Zweck an. Gespielt wird auch in diesem Jahr wieder im Helmut-Schleussener-Stadion am Askanierring von 10 bis 16 Uhr.

Patrick Rein

Ein Hauch von Meisterfeier

Hertha BSC schafft ohne Heimniederlage den direkten Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga.

Nach dem letztjährigem Abstieg in der Relegation gegen Fortuna Düsseldorf spielte der Hauptstadtclub eine überragende Zweitligasaison: Frühzeitig den Aufstieg als auch die Zweiligameisterschaft perfekt gemacht und sogar noch den Punkterekord von Hannover 96 eingestellt. Mit Jos Luhukay ist Hertha BSC endlich wieder auf Erfolgskurs und will sich nun auch in der höchsten deutschen Spielklasse etablieren.

Die Ostkurve im Berliner Olympiastadion sorgte schon lange vor Spielbeginn für Stimmung.

Die Ostkurve im Berliner Olympiastadion sorgte schon lange vor Spielbeginn für Stimmung.

Tore- und Spielerrückstand

Bereits vor Anpfiff herrschte Feierstimmung im Oval des Olympiastadions. Die Fans stimmten den Abschied aus der 2. Bundesliga ein, Cottbus hielt mit Pyrotechnik dagegen und Ikone Frank Zander gab wiederholt die blau-weiße Hymne „Nur nach Hause“ zum Besten. Es war angerichtet zum Finale der Saison 2012/2013 von deren Beginn an nur ein  Ziel herrschte: Aufstieg. Doch vor den Ehrungen und Feierlichkeiten stand noch 90. Minuten Fußball auf dem Programm. Das Lokalderby gegen Energie Cottbus erwies sich jedoch noch mal zur Geduldsprobe. Für beide Mannschaften ging es um nichts mehr und dementsprechend schleppend verlief das Gekicke. Nicht unbedingt verdient gingen die Gäste in Führung und Hertha geriet auch Mannschaftsmäßig nach einem Platzverweis von Maik Franz in Rückstand, beziehungsweise Unterzahl. Umso erfreulicher war für das fast ausverkaufte Stadion der Ausgleich in der 88. Minute durch Anthony Brooks. Somit war angerichtet für die Festlichkeiten.

"Nie mehr zweite Liga" ist die Erwartung der Fans.

„Nie mehr zweite Liga“ ist die Erwartung der Fans. Fotos (2): Patrick Rein

Das Warten hatte ein Ende

Was jedoch folgte hatte eher den Charme einer A-Jugendmeisterschaftsfeier als den Gewinn der Meisterfelge, welche natürlich auch nicht mit dem einer Schale gleichgesetzt werden kann. Dennoch waren die Festlichkeiten geprägt vom Warten: Erst warteten die Spieler auf die Aufstiegsshirts, die Ostkurve lange auf das Erscheinen der Mannschaft vorm Fanblock und dort die Spieler wiederum lange auf die Bierkrüge für die obligatorischen Duschen. Vielleicht hatte sich der ein oder andere mehr erwartet, doch es war halt auch „nur“ das Ende einer Mission die erfüllt wurde: Hertha ist nach nur einer Saison wieder erstklassig. Und was die Freude nach den Skandal-Relegationsspielen nur noch steigerte, Düsseldorf ist direkt wieder abgestiegen – ohne Relegation.

Und für die zahlreichen Hertha-Fans aus Spandau war der Heimweg an der Heerstraße ebenfalls noch mal mit warten verbunden, dieses Mal auf den Bus. In der kommenden Saison erwarten alle nun die Champions-League Finalisten aus Dortmund und Bayern wieder als Gäste im Olympiastadion.

Patrick Rein

Saisonbeginn der Bolzplatzliga

Nachdem der erste Termin für die Auftaktveranstaltung wetterbedingt verschoben wurde, konnte am Samstag endlich wieder gekickt werden.

Während sich im Profifußball Hertha BSC erst am Sonntag den vorzeitigen Wiederaufstieg im Berliner Olympiastadion sichern konnte, starteten am Samstag Groß und Klein in Spandau wieder in den Spielbetrieb. Traditionell stieg das Bolzplatz-Fieber wieder mit der großen Auftaktveranstaltung im Spekteweg des Falkenhagener Feldes. In fünf Altersklassen traten Jungen und Mädchen zum ersten Kräftemessen der Saison an. Mit Musik, Hüpfburg und kostenlosem Grillen war das erste Turnier bei bestem Wetter ein gelungener Auftakt des Spandauer Vorzeigeprojekts.

Die Freude über den Beginn der neuen Bolzplatzliga-Saison war nach der langen Winterpause groß.

Die Freude über den Beginn der neuen Bolzplatzliga-Saison war nach der langen Winterpause groß.

Soziales Straßenfußballprojekt

Bereits 2006 wurde das Projekt unter der Trägerschaft des 1. FFV Spandau e. V. in den drei Spandauer Stadtteilmanagementgebieten Falkenhagener Feld Ost und West sowie Heerstraße ins Leben gerufen. Dabei ist die Bolzplatzliga in Spandau ein gänzlich kostenloses soziales Straßenfußballprojekt für Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren, bei dem trotz allen sportlichen Ehrgeizes Toleranz, Fairness und Gewaltfreiheit oberstes Gebot sind. Damit kein 10-Jähriger gegen einen körperlich überlegenen 18-Jährigen spielen muss, gibt es mehrere Staffeln. Und nachdem im Bundestag die gesetzliche Frauenquote vergangene Woche zwar gescheitert ist, nehmen auch immer mehr Mädchen an der Bolzplatzliga teil. Interessierte Jugendliche, egal ob männlich oder weiblich, dürfen in Eigenregie Teams bilden und müssen sich anschließend nur noch anmelden.

Jungen und Mädchen gleichermaßen "kämpfen" nach speziellen Bolzplatzregeln um den Ball.

Jungen und Mädchen gleichermaßen „kämpfen“ nach speziellen Bolzplatzregeln um den Ball. Fotos (2): Patrick Rein

Saison geht noch bis November

In regelmäßigen Abständen finden die Spieltage und Turniere statt, wobei der Fokus im Betrieb einer Liga liegt. Gespielt wird auf verschiedenen Plätzen in den drei Quartieren in Spandau. Natürlich sind die Bolzplatzligaregeln zu beachten und auch einzuhalten, welche im Einklang mit den Spielern über die gesamte Projektlaufzeit geändert wurden und kontinuierlich werden. Zu gewinnen gibt es je nach Veranstaltung verschieden Preise. Hauptpreise gehen bis zu einer Playstation 3. Zum Projekt gehören aber auch Aktivitäten jenseits des Fußballs über die sich Interessierte wie über alles andere auch auf der Internetseite informieren können.

Helfer gesucht

Schon kleine Zuwendungen können dem Projekt Bolzplatzliga eine außerordentlich große Hilfe sein. Dabei handelt es sich in erster Linie jedoch nicht unbedingt um Geldbeträge, sondern vor allem um Materialien und Preise für die Jugendlichen. Auch einfache Arbeitskraft kann von großem Nutzen – beispielsweise als Elternteil als Grill-Chef – bei einem der großen Feste sein. Auch Kontakte zu Unternehmen, die sich sozial engagieren wollen, sind gerne gesehen.

Patrick Rein

Spandau wieder ein Mal „ausgezeichnet“

FV Blau-Weiß Spandau wurde für „Fußball und mehr“ Silber durch Johannes Gauck bei „Sterne des Sports“ verliehen

Erst vor kurzem hatten wir in unserem Beitrag „mit Fußball zum Schulabschluss“ das Projekt des Spandauer Fußballvereins Blau-Weiß aus der Wilhelmstadt ausführlich vorgestellt. Seit Dienstag ist es nun Gewissheit: Das Projekt ist ausgezeichnet – mit dem „Großen Stern des Sports“ 2012 in Silber. Nicht nur Trainer und Projetinitiator Axel Vogel ist nun stolz auf diese außergewöhnliche Auszeichnung und Anerkennung für sein Engagement.

Axel Vogel vom FV Blau-Weiß und Bundespräsident Joachim Gauck.

Axel Vogel vom FV Blau-Weiß und Bundespräsident Joachim Gauck. Foto: Kai Bienert und Meike Engels

Vereinsheim zum Klassenraum

Auch wenn räumlich begrenzt bietet Axel Vogel nahezu eine Rundum-Betreuung. Nach der Schule Praktikum bei einem der mittlerweile zahlreichen Projektpartner, überwiegend aus dem Handwerk, danach Mittagessen auf dem Vereinsgelände, Hausaufgaben unter Leitung von Studenten bis zum abschließenden Training. Der schulische Erfolg gibt dem Projekt Recht und auch die Lehrkräfte bestätigen die Leistungssteigerungen der vormaligen Problemschüler. Mittlerweile profitieren rund 20 Jugendliche von dem Angebot. Mehr ist räumlich als auch mannschaftlich bisher nicht drin. Dabei ist die Nachfrage nach einem Platz in seiner B-Jugend hoch.

vorne v.l.n.r.: Uwe Fröhlich (Präsident Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken ),Dr. Thomas Bach ( Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes ),Axel Vogel ( Trainer FV Blau-Weiss Spandau 1903 e.V. ),Joachim Gauck ( Bundespräsident ),Carsten Jung ( Vorstand Berliner Volksbank ),

vorne v.l.n.r.: Uwe Fröhlich (Präsident Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken ),Dr. Thomas Bach ( Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes ),Axel Vogel ( Trainer FV Blau-Weiss Spandau 1903 e.V. ),Joachim Gauck ( Bundespräsident ),Carsten Jung ( Vorstand Berliner Volksbank ). Foto: Kai Bienert und Meike Engels

Nach der Schule geht’s weiter

Doch die Hilfestellungen werden auch nach dem Schulabschluss nicht abgebrochen. Auch bei Fragen bezüglich Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen sowie ein weiterführendes Nachhilfeangebot während der Berufsschulzeit sind im Rahmen des Projekts gegeben. Denn: Ein Trainer lässt sein Team nie im Regen stehen. Ob auf dem Platz oder wie hier beim beruflichen Findungsprozess. Die 4000 Euro Preisgeld für den Landessieg investiert der FV Blau-Weiß Spandau wieder in die Maßnahme. Insgesamt fallen jährlich Kosten von fast 8000 Euro für das Projekt an. Mit Silber im Bundeswettbewerb fließen nun weitere 7500 Euro in die Vereinskasse. Insgesamt hatten sich bei der Berliner Volksbank 67 Vereine beworben, aus denen auch der Sportclub Siemensstadt e.V. sowie Menschen in Bewegung e.V. mit einem vierten Platz und 500 Euro hervor gingen.

Verleihung durch Bundespräsident

Viele Sportvereine in Deutschland engagieren sich über den normalen Breitensport hinaus für benachteiligte Jugendliche, helfen Menschen mit besonderen Krankheitsbildern oder fördern die Gleichstellung in der Gesellschaft. Seit neun Jahren zeichnet der DOSB gemeinsam mit den deutschen Volks- und Raiffeisenbanken Sportvereine für ihr Engagement aus. In einem dreistufigen Wettbewerb hatten die Preisträger der „Großen Sterne des Sport“ in Gold zuvor bereits auf der kommunalen und auf der Landesebene überzeugt. Die Preisverleihung am vergangenen Dienstag für den FV Blau-Weiß Spandau übernahm dann auch kein geringerer als Bundespräsident Joachim Gauck.

Patrick Rein

Kleine Kicker(-innen) ganz groß

Am Samstag standen sich beim Fußballturnier des FK Srbija sieben G-Jugendmannschaften in der Grundschule am Ritterfeld gegenüber

Fußball ist die Mannschafts- und Vereinssportart Nummer eins in Deutschland. Mit fast 7 Millionen Mitgliedern folgt erst auf Platz zwei mit nicht ein Mal 5 Millionen der Deutsche Turnerbund. Da verwundert es nicht, dass auch im Nachwuchsbereich eine kontinuierliche Nachfrage bei Jungen und Mädchen herrscht.

Jungen und Mädchen in einem Team als auch Integration sind bei den Jüngsten noch selbstverständlich.

Jungen und Mädchen in einem Team als auch Integration sind bei den Jüngsten noch selbstverständlich.

Integration und Geschlechtergleichheit

Auch wenn durch den Ganztagsschulbetrieb weniger Zeit für Freizeit- und Vereinsaktivitäten bleibt, können schon in ganz jungen Jahren die eigene Motorik, Fitness und Ballgefühl gestärkt werden. Hinzu kommt der Erwerb sozialer Kompetenzen und besonders bei der populärsten Ballsportart der Integration. All dies stellten die G-Jugendmannschaften von SF Kladow, SFC Stern 1900, BSV Hürtürkel, ESV Lok Elstal, FC Kreuzberg, SG Bornim sowie des Gastgebers am Samstag beim Fußballturnier „Der Heilige Sava“ des FK Srbija unter Beweis.

"Wir sind ein Team."

„Wir sind ein Team.“

Ergebnisse zweitrangig

Gerade von den Trainern und Betreuern wird dabei mehr abverlangt als reine Spielanalyse. So gehörte auch am Wochenende das Schnürsenkel binden ebenso dazu wie die Aufmerksamkeit der männlichen und weiblichen Nachwuchskicker – denn auch immer mehr Mädchen finden den Weg in die Vereine – beim Spielgeschehen zu halten. Fair play stand im Vordergrund und auch die Schiedsrichter konnten sich dadurch neben der eigentlichen Spielleitung ebenso den ausordentlichen Aufgaben widmen. Auch wenn insbesondere Eltern oftmals versuchen ihre anscheinend selbst ausgebliebenen sportlichen Erfolge über die Karriere der Kinder auszuleben, erlebten alle einen abwechslungsreichen Tag in der in der Grundschule am Ritterfeld. Nicht zuletzt auch durch die Showeinlage einer traditionellen Tanzgruppe.

Schnürsenkel binden und Faszination durch den Schiedsrichter gehörten dazu.

Schnürsenkel binden und Faszination durch den Schiedsrichter gehörten dazu. Fotos (3): Patrick Rein

Alle waren Gewinner

Obwohl im Modus „jeder gegen jeden“ auch entsprechende Platzierungen ausgespielt wurden, verzichtet die Redaktion auf deren Nennung, denn: Alle teilnehmenden Mannschaften, ihre Trainer und Eltern waren die Gewinner. In dieser Altersklasse sollten die sportliche Betätigung und die oben erwähnten sozialen Kompetenzen im Vordergrund stehen – und nicht Platzierungen. Diesem Gedanken folgend spendet der FK Srbija auch die Antrittsgelder der Mannschaften an die Kinderkrebsstation des Vivantes Klinikums.

Patrick Rein

Hallenfußballturnier der Hertha-Fans

Auch in diesem Jahr kickten mehrere Hertha-Fanklubs beim Hanne-Sobek-Gedenkturnier des HFC Spandau Tradition

Während sich die Profis des Zweitligisten Hertha BSC auf die Rückrunde und den angestrebten Wiederaufstieg vorbereiten, überbrückten die Fans die fußballfreie Zeit mit einem eigenen Hallenturnier am vergangen Samstag. Gewonnen hat zum dritten Mal der HFC Jim Beam.

Halbfinale zwischen dem späteren Turniersieger Team Jim Beam in rot und  den Staakener Herthafreunden.

Halbfinale zwischen dem späteren Turniersieger Team Jim Beam in rot und den Staakener Herthaner.

Knappe Spiele bis zum Ende

In insgesamt drei Gruppen gingen in der Vorrunde Teams von den Fanclubs HFC Moabit, Staakener Herthaner, Herthas Echte, Hertha Freunde Berlin Süd, Förderkreis Ostkurve Hertha Rollis, HFC Blue Dolphins und der spätere Sieger Team Jim Bean sowie Mannschaften von Alemannia 06 als auch Blau Weiß Spandau an den Start. Im Halbfinale trafen dann Gastgeber Spandau Tradition und Mitveranstalter Alemannia 06 aufeinander, wobei dieser dem mehrmaligen Gewinner erst im Siebenmeterschießen unterlag.

Vorjahressieger und Gastgeber HFC Spandau Tradition konnte sich erst im Siebenmeterschießen durchsetzen.

Vorjahressieger und Gastgeber HFC Spandau Tradition konnte sich erst im Siebenmeterschießen durchsetzen. Fotos (2): Patrick Rein

Finale ging in die Verlängerung

Im zweiten Halbfinale konnte sich das Team Jim Beam gegen die Staakener Herthaner mit 1:0 durchsetzen. Auch das folgende Finale war ausgeglichen, so dass der HFC Spandau Tradition erst in der Verlängerung trotz 1:0 Führung letztendlich mit 1:2 bezwungen werden konnte. Doch Gewinner waren auch in diesem Jahr wieder alle Teilnehmer, da Hertha BSC selbst Eintrittskarten für jeden spendiert hatte.

Fair play im Vordergrund

Obwohl die Spiele äußerst eng verliefen, stand das sportliche und faire Miteinander im Vordergrund, welches auch von allen Spielern vorbildlich zelebriert wurde. Obwohl auch hier alle Mannschaften eine Auszeichnung verdient gehabt hätten, wurde die Mannschaft des OFC Herthas Echte als fairstes Team geehrt. Bei sportlicher Betätigung konnten sich Zuschauer und Aktive während des langen Tages an einer vom Veranstalter betriebenen Catering Station im Vorraum der Grundschule am Ritterfeld stärken oder sich über den Held und Namensgeber des Turniers Hanne Sobek informieren.

Sicherlich wird auch 2014 wieder um den begehrten Wanderpokal gerungen und die Winterpause sinnvoll überbrückt bis es dann wieder im Olympiastadion heißt: Ha Ho He – Hertha BSC.

Patrick Rein

 

Das interessierte und passierte in Spandau 2012

Ein neues Jahr steht unmittelbar vor der Tür – Zeit um einen Rückblick aufs Vergangene zu werfen

Es war wieder viel los in Spandau. Tagtäglich informierten wir im Top-Thema ausführlich und aktuell über das was geschah, wie über den Großbrand in Haselhorst als auch am Brunnsbüttler Damm. Bei beiden Einsätzen kamen erfreulicherweise keine Menschen zu Schaden, dennoch war das Können der Berliner Feuerwehr mit einem Großaufgebot gefragt und diese hatte die Lage jeweils schnell unter Kontrolle. Wir widmeten uns daher auch einer genaueren Betrachtung der Feuerwache Nord und besuchten die abgebrannte Sporthalle einige Monate später nochmals.

Auch am Sonntag findet wieder eine Veranstaltung pro Ponyhof Staaken statt.

Zahlreiche Veranstaltungen fanden pro Ponyhof statt.

Zirkus, Schafe, Ponyhof

Viel Aufmerksamkeit und Diskussionen erregten in diesem Jahr besonders die Tiere. Das Vorgehen des bezirklichen Ordnungs- und Veterinäramtes bezeichneten die einen als vorbildlich, andere hingegen als willkürlich. Angefangen mit einem Auftrittsverbot des Zirkus Renz mit seinen Tieren an den Spandau Arcaden über die Schließung des Ponyhofes in Staaken bis hin zur Sicherstellung einer Schafherde wurde über jedes Ereignis mehrfach berichtet.

Mit der Nikolaikriche im Hintergrund kehrte bayrische Gemütlichkeit ein.

Mit der Nikolaikriche im Hintergrund kehrte  Gemütlichkeit ein beim Bayerntag.

Feste feiern wie sie fallen

Doch neben aller Dramatik und unterschiedlicher Ansichten zeichnete sich Spandau auch in 2012 wieder durch zahlreiche Veranstaltungen und Möglichkeiten zum Feiern aus, was auch Besucher und Touristen von außerhalb in die Zitadellenstadt zog: Altstadtfest, Weinsommer, Stadtteilfeste, Tag der offenen Tür, Sportfeste sowie Veranstaltungen auf der Zitadelle selbst. Leider war dabei das Wetter meist nicht so sommerlich. Und auch der gerade erst zu Ende gegangene Weihnachtsmarkt erfreute sich wieder großer Beliebtheit – wenn auch nicht bei allen. Doch nie wird es jedem gerecht gemacht werden können, so dass auch das nach Marzahn ausgewanderte Oktoberfest für Diskussionen sorgte.

Bereits seit der Bürgermeisterwahl herrscht selten Einigkeit im Rathaus.

Bereits seit der Bürgermeisterwahl herrscht selten Einigkeit im Rathaus.

Viel los im Rathaus

Politisch herrschte nicht immer Einigkeit im Rathaus nach dem Bürgermeisterwechsel in 2011. Angefangen über Flaggen-Gate war gerade in Haushaltsfragen anfangs die ein oder andere Hürde zu nehmen. Jetzt stehen die Zeichen aber auf Konsolidierungskurs und sollte diese erreicht werden, bietet sich dem Bezirk wieder mehr Handlungsspielraum um auch freie Träger der Jugendeinrichtungen – wie von allen Parteien gewünscht – finanzieren zu können. In der Umsetzung des ab 2013 gesetzlich  bestehenden Kitaplatzanspruches sind die Voraussetzungen bereits geschaffen. Grillen wird an öffentlichen Plätzen hingegen weiterhin verboten bleiben.

Tolle Show, super Sound, authentische Unterhaltung pur.

Tolle Show, super Sound, authentische Unterhaltung pur gab es nicht nur bei Jennifer Rostock beim citadel music festival 2012.

Generationen des Rock beim citadel music festival

Die Zitadelle hat sich nach etablierten Events wie Ritterfest, Lichterfest und Musikschulfest mittlerweile aber auch als Konzert-Location Berlins etabliert und so gaben sich die Stars wie Lou Reed, Soundgarden, Jennifer Rostock, Knorkator, Lynyrd Skynyrd und viele mehr den Burgschlüssel nahezu in die Hand. Und auch für 2013 kündigt Trinity-Music als Veranstalter wieder wahre Highlights an. So stehen bereits keine geringeren als Thirty Seconds to Mars (6. Juni), Dead Can Dance (17. Juni), Queens of the Stone Age (22. Juni), ZZ Top (1. Juli), CRO (9. August) und Silly (17. August) fest.

Spandauer Bezirkspokalsieger 2012: Der SC Staaken!

Spandauer Bezirkspokalsieger 2012: Der SC Staaken! Fotos (5): Patrick Rein

Sportlich, sportlich

Auch als Bezirk des Sports konnte sich Spandau wieder einen Namen machen. Angefangen von unseren erfolgreichen Olympionikinnen Britta Oppelt und Annika Schleu, konnte zum Ende der Spielgemeinschaft der SG ASC/VfV Spandau mit den Füchsen Berlin noch ein Mal der Deutsche Meistertitel in der A.Jugend beim Handball gewonnen werden. Ebenfalls Deutscher Meister wurden die Spandauer Kanupolo-Spieler und die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau 04. Im Fußball konnten die Mannen von Teutonia II Pokalsieger der unteren Mannschaften werden, der SC Gatow hingegen verlor bei den ersten Mannschaften erst im Finale. Der SC Staaken wurde Bezirkspokalsieger 2012.

Auch 2013 wird es in Spandau sicherlich nicht ruhiger zugehen. Die Redaktion freut sich darauf auch dann wieder aktuell zu informieren und wünscht allen Leserinnen und Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr!!!

Patrick Rein

Jugendfußballspiel nach Bedrohung abgebrochen

Nachdem Jugendspieler bei der Partie beim SC Staaken den Schiedsrichter massiv bedrohen, bricht dieser die Partie ab

Besonders im Fußball kochen die Emotionen durch den harten Körperkontakt schon mal hoch. Auch wird der Respekt von Kindern und Jugendlichen gegenüber Erwachsenen immer häufiger kritisiert. Doch was sich am Sonntag beim B-Jugendspiel des SC Staaken gegen den FC Kreuzberg in der Kreisliga ereignete, dürfte auch für erfahrene Pädagogen eine neue Dimension bedeuten.

Durch das körperbetonte Spiel steht der Schiedsrichter wie hier im Erwachsenen

Durch das körperbetonte Spiel steht der Schiedsrichter – wie hier im Erwachsenenbereich – oft im Mittelpunkt.

Beleidigungen dann Bedrohung

Nach einer Freistoßentscheidung vor dem Tor der Gäste in der zweiten Halbzeit kam es zu Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber dem Schiedsrichter durch die gegnerischen Spieler. Besonders ein Spieler wollte dabei die Entscheidung des Schiedsrichters nicht akzeptieren. Daraufhin stellte der den 15jährigen mit Roter Karte vom Platz.

Zweite rote Karte

Eine zweite Rote Karte brachte sowohl die Spieler als auch Verantwortlichen des FC Kreuzberg so in Aufregung, dass der Schiedsrichter das Spiel in der 66. Minute abbrechen und anschließend vom Platz in der Spandauer Straße flüchten musste.

Auch Abseitsentscheidungen des Linienrichters können die Gemüter erregen.

Auch Abseitsentscheidungen des Linienrichters können die Gemüter erregen. Fotos (2): Patrick Rein

Sport als Ausgleich

Was im Erwachsenenbereich oftmals dazu gehört, ist im Jugendbereich umso erschreckender. Vereine werben damit, den Jugendlichen einen respektvollen Umgang und soziales miteinander beizubringen. Auch der Berliner Fußballverband wirbt mit zahlreichen Aktionen gegen Rassismus und ein fair play den Spielleitern gegenüber. Schiedsrichterentscheidungen sind bis hin zum Profibereich immer wieder Grund für Emotionsausbrüche. Das gehört zum Spiel doch muss der Respekt vor Personen und Entscheidungen gewahrt bleiben. Nun werden der Spielabbruch und das Verhalten von Spielern als auch Verantwortlichen vorm Sportgericht des Berliner Fußballverbands verhandelt.

Patrick Rein

Herthaner besuchen Gewaltopfer

Jeden Tag steht Hertha BSC im medialen Rampenlicht, wie beispielsweise beim Gipfeltreffen der 2. Bundesliga am Samstag wo Berlins Hauptstadtclub ein 1:1 bei Tabellenführer Eintracht Braunschweig erreichte. Doch manche Dinge geschehen auch ganz leise und weitestgehend unbemerkt. So besuchten vor knapp zwei Wochen Präsident Werner Gegenbauer und Geschäftsführer Ingo Schiller im Namen des Klubs nach Angaben auf der Homepage herthabsc.de den jungen Mann, der nach dem Spiel gegen Dynamo Dresden am S-Bahnhof Olympiastadion von Gewalttätern schwer misshandelt worden war.

Die Geschäftsführung von Hertha BSC besucht den Fan der Opfer eines Gewaltaktes

Die Geschäftsführung von Hertha BSC besuchte den Fan der Opfer eines Gewaltaktes wurde und überreichte ein signiertes Trikot. Foto: Hertha BSC

Fan durch und durch

Gemeinsam mit Prälat Dr. Bernhard Felmberg – der in der Kapelle des Olympiastadions oft die Andachten zelebriert – und Dr. Andreas Eckhoff vom evangelischen Jugendwerk besuchten sie den Herthaner in der Einrichtung von Leiterin Barbara Strickmann, in deren Haus der Herthafan seit Jahren lebt. „Wir hatten ein unterschriebenes Trikot dabei, haben mit dem jungen Mann gesprochen und ihm die absolute Unterstützung unseres Klubs zugesagt“, sagt Ingo Schiller. „Vor allem haben wir ihm auch versichert, dass die Hertha-Familie alle Maßnahmen der Ermittlungsbehörden unterstützt, diese Täter zu endlich identifizieren.“ Auch die Mannschaft nimmt großen Anteil am Schicksal ihres Anhängers, fast täglich erkundigen sich Peter Niemeyer, Änis Ben-Hatira und Co. nach dem Wohlergehen des jungen Mannes. „Wir wollen uns treffen“, sagt der Kapitän, „er soll wissen, dass wir immer bei ihm sind. Außerdem haben wir ja noch eine Überraschung für ihn.“

Volle Unterstützung

Mehrere Täter sollen am 26. September nach dem Hertha-Spiel gegen Dynamo Dresden den behinderten Hertha-Fan auf dem Bahnsteig des S-Bahnhofs Olympiastadion überfallen, geschlagen und gewürgt haben. Hertha BSC hatte durch die zuständigen Ermittlungsbehörden davon Kenntnis erhalten. Geschäftsführer Ingo Schiller sagte: „Zuerst sind wir tief betroffen über diesen ungeheuerlichen Vorfall und verurteilen diesen auf das Schärfste. Hertha BSC wird alle Bemühungen und Ermittlungen der Polizei unterstützen, den oder die Täter zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen.“ Währenddessen hat Hertha BSC – ebenso wie viele andere Proficlubs – das DFL-Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ abgelehnt, da in diesem die Faninteressen zu wenig berücksichtigt werden.

Nach wie vor wird um Mithilfe gebeten!

Die Polizei fragt in Zusammenhang mit dem Überfall des Herthafans weiter: Wer hat am 26. September zwischen 19.45 und 20.05 Uhr am S-Bahnhof Olympiastadion etwas beobachtet oder wahrgenommen, was mit der Tat in Verbindung stehen könnte? Wer hat im genannten Zeitraum Foto- und/oder Filmaufnahmen im Bereich des S-Bahnhofs Olympiastadion gemacht?

Hinweise bitte an:
Der Polizeipräsident in Berlin, Landeskriminalamt – LKA 712 Columbiadamm 4,
10965 Berlin, Telefon: 030 4664-977210
oder jede andere Polizeidienststelle

Schweden feiern im Olympiastadion

Die Deutsche Fußballnationalmannschaft spielte am Dienstagabend in Berlin nach 4:0 Führung nur unentschieden

Was für ein unvergessliches Ereignis, welches Spandauer, Berliner und Zugereiste im Olympiastadion sowie Millionen von Zuschauern an den Fernsehgeräten Dienstagabend verfolgen konnten. Schon im Vorfeld wurde das Spiel zwischen Deutschland und Schweden der Qualifikationsgruppe C für die Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien zum Favoritentreffen erklärt. Was die Truppe von Bundestrainer Jogi Löw aber in den ersten 60. Minuten ablieferte, dürfte die ganze Fußballwelt erstaunt wenn nicht sogar vor Ehrfurcht erstarren lassen haben:  Gleich mit einem Pfostentreffer beginnend gelang alles, Resultat eine 3:0 Halbzeitführung die in der zweiten Hälfte sogar auf vier Tore ausgebaut wurde.

Im weiten Rund des Olympiastadions war alles bereit fürs Spitzenspiel.

Im weiten Rund des Olympiastadions war alles bereit fürs Spitzenspiel.

Fußball kurios

Spätestens da schien der Sack bereits zugemacht. Spieler schalteten einen Gang runter um sich für die anstehenden Aufgaben in den Vereinen zu schonen und das Publikum übte sich fortan in La-Ola-Welle und „Ohhh, wie ist das schön“-Gesängen. Der schwedische Anschlusstreffer durch Superstar Zlatan Ibrahimovic ging in all den Feierlichkeiten fast unter. Kurzzeitig wurde die Aufmerksamkeit wieder verstärkt aufs Spiel gerichtet, nachdem der Vorsprung durch Neuer’s Torwartfehler auf zwei Tore dahin geschmolzen war. Doch weiterhin herrschte die Überzeugung, dass die Nationalelf clever genug sei, die immer noch bestehende Führung zu verwalten.

Fanchoreographie und nahezu ausverkauftes Stadion warteten auf den Anpfiff.

Fanchoreographie und nahezu ausverkauftes Stadion warteten auf den Anpfiff.

Profis wie Amateure

Was jedem Freizeit- und Amateurtrainer bekannt aber immer ein Phänomen bleiben wird, unterlief in der verbleibenden Spielzeit nun auch den Vollzeitprofis der Nationalmannschaft: Nachdem beim klaren Stand von 4:0 – niemand hätte es bei glücklichem Ausgang verübelt – einen Gang runter geschaltet wurde, schaffte es das Team nicht nun notwendigerweise wieder „hochzuschalten“. Konzentration konnte nicht aufgebaut werden und die einzigen drei gelben Karten gab es in einer überaus fairen Partie einzig und allein fürs deutsche Team – doch nicht für Foulspiel sondern Spielverzögerung.

Während des Spiels noch schwarz-rot-gold, danach nur noch blau-gelbe Freude.

Während des Spiels noch schwarz-rot-gold, danach nur noch blau-gelbe Freude. Fotos (3): Patrick Rein

Schweden jubeln

Während sich Schwedens Fußballer in die Partie zurückgekämpft hatten und an das fast nicht mehr für möglich gehaltene glaubten, gelang der deutschen Mannschaft so gut wie nichts mehr. Die Leichtigkeit der ersten Stunde war dahin. Einzig und allein ist dem Bundestrainer dabei höchstens vorzuwerfen, dass anstatt die Defensive zu verstärken, alle Wechsel im Offensivbereich vorgenommen wurden. Unglaublich aber wahr gelang den Schweden nach dem 4:3 dann kurz vor Schluss sogar noch der wie einen Sieg gefeierte Ausgleichstreffer. Sprachlos hingegen war Jogi’s Elf.

Nicht nur bei IKEA Spandau dürften nach diesem denkwürdigem Fußballabend nach dem Midsommar-Fest nun wahrscheinlich auch das Berlinwundar ins Programm aufgenommen werden. Vielleicht in Form eines Regals, welches nach vier stabilen Brettern und null verbliebenen Schrauben in sich zusammenbricht.

Patrick Rein

Vizepokalsieger ausgeschieden

Nach dem Sieg über die Sportfreunde Kladow ist der SC Gatow im zweiten Pokalderby gegen den SC Staaken ausgeschieden

In der vierten Runde des Berliner Pilsner Pokals der ersten Mannschaften kam es am Sonntag zu einem weiteren Lokalderby: Endspielteilnehmer der abgelaufenen Saison SC Gatow traf dabei auf den Bezirkspokalsieger SC Staaken. Die Ansetzung versprach ein interessantes Spiel, doch obwohl Staaken in der ersten Hälfte leicht überlegen, blieb es bis zur Halbzeit torlos dafür aber hart umkämpft.

Kein seltenes Bild am Sonntag: Zwei Mann am Boden, einer am Ball.

Kein seltenes Bild am Sonntag: Zwei Mann am Boden, einer am Ball.

Später Ausgleich

Beide Mannschaften hatten verständlicherweise kurze Anfahrtswege, was jedoch auf den Schiedsrichter nicht zutraf und der den Weg nach Spandau anscheinend unterschätze, wodurch die Partie gut zwanzig Minuten später angepfiffen werden musste. Bereits vorher hatte SC Gatow II im Pokal der zweiten und unteren Mannschaften sein Heimspiel mit 6:1 gegen SD Croatia II gewonnen. Dem wollte es die erste Mannschaft natürlich gleich tun. Bei vielen Fouls, gelben Karten und daraus resultierenden Freistößen bedurfte es auch einer Standardsituation damit die Gatower doch überraschend 1:0 in Führung gehen konnten. Statt einem Pfostentreffer hätten die Gastgeber sogar ihre Führung ausbauen können, doch so konnten die Gäste weiter auf ihre Chance hoffen. Und die ergab sich nach einer der vielen strittigen Situationen und Staaken konnte kurz vor Spielende den nicht unverdienten Ausgleich erzielen.

Nach einer Standardsituation landete dieser Ball zur 1:0 Führung im Staakener Tor

Nach einer Standardsituation landete dieser Ball zur 1:0 Führung im Staakener Tor.

Entscheidung in der Verlängerung

Bei kühlen Temperaturen aber mäßigem Spiel kam es für die Zuschauer so zu einer Zugabe in Form von Verlängerung. Dabei zeigte sich an den Preisen mit 2,60 Euro für eine Rostbratwurst im Brötchen und 3,40 Euro für ein Nackensteak, dass die Finanzkrise anscheinend noch an Gatow vorbeigezogen zu sein scheint. Dies wird sicherlich nicht der Grund dafür gewesen sein, dass der SC Staaken mit dem einzigen Treffer der Verlängerung ein Elfmeterschießen ersparte und mit dem 2:1 Sieg den Schritt in die nächste Pokalrunde schaffte. Der SC Gatow ist nach der Endspielteilnahme nun hingegen dieses Mal in der dritten Runde ausgeschieden und kann sich vollends auf die Ligaspiele konzentrieren.

Eine hart umkämpfte Partie mit dem glücklicheren Ausgang für den SC Staaken.

Eine hart umkämpfte Partie mit dem glücklicheren Ausgang für den SC Staaken. Fotos (3): Patrick Rein

Teutonia und Staaken II sowie SSV weiter

Bei den zweiten und unteren Mannschaften konnten sich zudem sowohl Titelverteidiger SSV Teutonia II gegen die zweite Mannschaft der Sportfreunde Kladow als auch – ebenfalls nach Verlängerung – SC Staaken II gegen und bei SG Stern Mahlsdorf II durchsetzen. Im Pokal der ersten Mannschaften ist neben dem SC Staaken weiterhin noch der SSV vertreten, der sein Heimspiel gegen den VSG Altglienicke wie immer torreich aber dieses Mal knapp mit 6:5 gewinnen konnte.

Patrick Rein